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	<title>bulgarien Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus bulgarischen Tiefen &#8211; Eufobia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2016 12:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-bulgarischen-tiefen-eufobia/">Aus bulgarischen Tiefen &#8211; Eufobia</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EUFOBIA </strong>– Eufobia<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.11.2016<br />
Dauer: 30:09 Min.<br />
Label: Wizard LTD<br />
Genre: Death’n‘Roll</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer diese Namen. Namen für Alben, Namen für Tracks, Namen für die neue Tour&#8230; Immer und immer wieder muss man kreativ werden. Es sind nicht wenige Bands, die früher oder später auf die Idee kommen, einen Titel einfach nach der eigenen Gruppierung zu benennen – <strong>FREEDOM CALL</strong> mit <em>„Freedom Call“</em>, <strong>RAMMSTEIN</strong> mit <em>„Rammstein“</em> oder <strong>MANOWAR</strong> mit <em>„Manowar“</em> sind nur einige wenige Beispiele für Bands, die diesen Weg bereits gingen. Man kann auch noch einen Schritt weiter gehen und neben dem Titel auch dem Album den Bandnamen aufdrücken – dann hat man z.B. den Song <em>„Obscurity“</em> von <strong>OBSCURITY</strong> auf dem Album „Obscurity“.</p>
<p>Die mir bis dato unbekannte bulgarische Band <strong>EUFOBIA</strong> bringt nach „Insemination“ und „Cup Of Mud“ nun ihr drittes Album auf den Markt: „Eufobia“. Der Name altgriechischen Ursprungs bedeutet wörtlich „Furcht vor dem Guten“. Oha! Bleibt zu hoffen, dass sie das Album nicht nach diesem Motto produziert haben!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich sich die Laufzeit angesehen hat, dürfte sofort eines festgestellt haben: Ziemlich kurz für ein ganzes Album! Insbesondere, wenn man weiß, dass das Album volle zehn Songs aufweist. Das hat zwei Folgen: Zum einen sorgt es automatisch für einen gewissen Grad an Abwechslung, zum anderen ist das Album kurzweilig – einfach deshalb, weil eine halbe Stunde faktisch eine ziemlich kurze Zeitspanne ist.</p>
<p>Das Album legt von Anfang an ein hohes Tempo an den Tag, welches auch&nbsp;bis zum Ende beibehalten wird. Die Gitarrenmelodien dominieren den Sound, hin und wieder treten auch die Drums mit schnelleren Elementen in den Vordergrund. Der Gesang, insbesondere die Growling-Parts, gehen dabei leider oftmals unter. Dabei fällt es vereinzelt ziemlich schwer, viel von den Lyrics mitzunehmen. Nun gut, so viel gibt es da auch gar nicht mitzunehmen – die Texte der zehn Titel passen insgesamt auf zwei Seiten im Booklet. Mehr als zehn Zeilen bietet eigentlich kein Titel – mit Ausnahme des vierten Tracks <em>„Devotion“</em>, der bietet sogar mal 16 Zeilen.</p>
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<p>Die Musik <strong>EUFOBIA</strong>s zeichnet sich insgesamt durch einen recht aggressiven Klang aus. Dies gilt sowohl für die instrumentalen als auch stimmlichen Komponenten – zumeist wird der Text mit hohem Tempo raus gebrüllt, während in den rein instrumentalen Passagen die Geschwindigkeit&nbsp;etwas gedrosselt wird, um mit einsetzendem Gesang dann wieder anzuziehen. Allzu viele Variationen lassen sich nicht ausmachen. Dies führt &#8211;&nbsp;in Verbindung mit den kurzen Titellängen, denn&nbsp;alle Titel bewegen sich zwischen zwei bis vier Minuten – zu dem Effekt, dass es kein&nbsp;Song schafft, so richtig im Gedächtnis zu bleiben. Nach dem vierten Durchlauf hat man zwar das Gefühl, die Titel alle schon mal gehört zu haben, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, auf einem Konzert jemanden zu hören, der sagen würde „Oh ja, jetzt spielen sie meinen Lieblingssong!“. Dafür klingt alles zu ähnlich. Einzige Auffälligkeit bleibt der Gag, am Ende des letzten Titels <em>„Tears Of Defloration“</em> die Melodie langsam leiser werden und schließlich verstummen zu lassen, um nach einigen Sekunden der Stille noch einmal genauso langsam die Lautstärke aufzudrehen und die Melodie wiederkehren zu lassen. Mit einem letzten langgezogenen Ton der Gitarre verstummt der Song.</p>
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