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	<title>California Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>California Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BLINK-182 &#8211; Mehr als ein Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 05:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[BLINK 182]]></category>
		<category><![CDATA[California]]></category>
		<category><![CDATA[mark hoppus]]></category>
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		<category><![CDATA[tom delonge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibts mal einen Flashback für die Älteren unter uns... Wer kennt noch BLINK182?!<br />
Genau die Jungs haben ein neues Album am Start und wir haben es uns angehört... Unser Autor DANIEL is hyped!<br />
Das solltest du gesehen haben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine/">BLINK-182 &#8211; Mehr als ein Review</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">BLINK-182 &#8211; &#8222;Nine&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.09.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 41:42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Smi Col (Sony)<br />
<strong>Genre:</strong> Pop-Punk </div></div></div></p>
<p>Bevor ihr euch jetzt denkt &#8222;Blink??? &#8211; Das ist ja nun alles andere als Metal!&#8220; &#8211; Ich bin ja mit meinem Musikgeschmack sowieso untrve. <em>Zwinkersmiley</em>. Dieser Artikel liegt aber auch daran, dass die Band in meiner alternativen Musiklaufbahn schon immer einen besonderen Stellenwert eingenommen hat, ähnlich der <strong>DIE ÄRZTE</strong>. Wobei ich Letztere schon als Kind in mein Herz geschlossen hab und die Pop-Punker aus Übersee ein wenig später, viel später war&#8217;s aber auch nicht. Daher werd ich auch etwas ausholen, um euch das Ganze aus meiner Sicht mal etwas näher zu bringen.&nbsp;</p>
<h4>BLAME IT ON MY YOUTH</h4>
<p>Als ich so mit 11 oder 12 gemerkt hab, dass der Käse im Radio überhaupt nicht meins ist und ich eigentlich schon immer eher auf 80&#8217;s stand kam dann plötzlich die Musik&nbsp; mit dem verheißungsvollen Instrument namens &#8222;Gitarre&#8220;. Zu der Zeit noch beschränkt auf oben genannte <strong>Berliner</strong> und später erweitert mit diversen<strong> internationalen</strong> Bands. Von diesen Bands blieb aber nur eine wirklich hängen: <strong>BLINK-182</strong> (Ok, und <strong>LINKIN PARK</strong>, aber anderes Thema). Und das auch noch bis heute. Natürlich war der Startschuss das &#8222;Enema Of The State&#8220; Album, wie sicherlich bei vielen anderen Anhängern auch. Der <strong>Stil</strong>, dieser <strong>Spaß</strong> am Musikmachen, den die Band versprühte und das ganze Drumherum &#8211; ich war einfach total begeistert. Das passte dann auch noch so wunderbar in meine damalige Gaming Zeit eines <strong>Tony Hawk&#8217;s Pro Skater</strong> und diversen Snowboarding-Spielen, die Zeit stimmte einfach.&nbsp;</p>
<h4>EVOLUTION</h4>
<p>Klar haben <strong>BLINK</strong> über die Jahre <strong>Veränderungen</strong> mitgemacht. Das einschneidende Erlebnis, als <strong>Tom</strong> die Band verlassen hat war natürlich für alle ein herber Schlag. Allerdings muss ich sagen, dass ich derart von der Band angetan bin, dass ich auch sämtliche entstandenen <strong>Nebenprojekte</strong> aufgesogen hab wie ein Schwamm. <strong>BOX CAR RACER</strong>, <strong>+44</strong>, das neueste Ding <strong>SIMPLE CREATURES</strong> und allen voran <strong>ANGELS &amp; AIRWAVES</strong>. Ich mag sie einfach alle. Ok, <strong>AVA</strong> geht noch weit über mögen hinaus, aber darum soll es nicht gehen. Jedenfalls haben all die Projekte natürlich auch Spuren in der Hauptband hinterlassen. <strong>Textlich und stilistisch</strong> haben schon einige <strong>merkliche Entwicklungen</strong> stattgefunden. Man sollte dabei aber auch nicht vergessen, dass die Herren auch nicht mehr die durchgeknallten Youngsters der Anfangszeit sind. Irgendwann kauft man einem das Image des &#8222;nackt durch die Straßen rennenden Musikers&#8220; auch nicht mehr ab, bzw. wirkt es eventuell etwas befremdlich. Daher bot es sich auch an, dieses dann einfach in jüngster Vergangenheit mal mit jungen Damen zu machen. Als mit <strong>Matt Skiba</strong> dann die Nachfolge für<strong> Tom</strong> gefunden wurde, war auch ich erstmal skeptisch, da seine Band <strong>ALKALINE TRIO</strong> nun leider überhaupt nicht mein Fall ist. ABER mit <em>&#8222;Bored To Death&#8220;</em> wurde ein Song veröffentlicht, der instant zu einem meiner absoluten<strong> Lieblinge</strong> der Band wurde. Auch das erste Album mit neuer Besetzung &#8222;California&#8220; hat mich dann vollends überzeugt. Herr <strong>Skiba</strong> kann <strong>Tom</strong> natürlich nicht ersetzen, doch funktioniert auch sein Gesang in Kombi mit<strong> Mark</strong> sehr gut. Alle Zeichen stehen damit gut, dass ich auch weiterhin Fan bleibe. Nun hab ich das neue Album &#8222;Nine&#8220; zwischen die Finger bekommen und was ich davon halte? Bittesehr&#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-34279 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/GettyImages-634963146-1024x658-1024x658.jpg" alt="" width="1024" height="658" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/GettyImages-634963146-1024x658.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/GettyImages-634963146-1024x658-300x193.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/GettyImages-634963146-1024x658-750x482.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>ALLE NEUNE</strong></p>
<p>Was <strong>BLINK</strong>&nbsp; vorab an Songs veröffentlicht haben, war ziemlich <strong>clever</strong>. Denn diese sind recht unterschiedlich, spiegeln dadurch aber genau die <strong>Mischung</strong> wieder, die man so auf &#8222;Nine&#8220; wiederfindet. <em>&#8222;Happy Days&#8220;</em> ist typischer <strong>Blinksound</strong>, <em>&#8222;Blame It On My Youth&#8220;</em> könnte im Chorus auch von <strong>SIMPLE CREATURES</strong> sein (ihr seht, das meinte ich mit Spuren hinterlassen) und <em>&#8222;Darkside&#8220;</em> ist so herrlich <strong>pop-punkig</strong>, dass man automatisch gute Laune bekommt. Das zugehörige Video gibt&#8217;s unten, denn das ist schon witzig. Die Machart im One Shot Stil und die eigentümlichen Fortnite Moves der <strong>Kids</strong> haben bei vielen auch für <strong>Fremdscham</strong> gesorgt. Ich find&#8217;s knuffig. Und nein, ich spiele kein <strong>Fortnite</strong>. <em>&#8222;I Really Wish I Hated You&#8220;</em> ist zudem textlich genial. Da ich das Album nun schon mehr als einmal gehört hab, ist mir so aufgefallen, dass das <strong>Cover</strong> perfekt ist. Denn so <strong>bunt</strong> wie es strahlt, sind auch die Songs. Man bekommt einfach alles, was so in der Vergangenheit für <strong>BLINK-182</strong> stand. Es gibt die angesprochenen pop-punkigen Momente wie zum Beispiel in Reinform bei <em>&#8222;Generational Divide&#8220;</em>, welches obendrein noch der obligatorische Song <strong>unter einer Minute</strong> ist. Es gibt <strong>experimentelle</strong> Nummern wie <em>&#8222;Black Rain&#8220;</em>, welches ich besonders hervorheben möchte. Zum einen ist es instrumental <strong>sehr kreativ</strong> und verspielt, der Refrain ist <strong>großartig</strong> und ich finde, dass man hier wirklich hören kann, wie gut <strong>Matt Skiba</strong> am Mikrofon ist. Das ist für mich auch definitv ein dickes <strong>Highlight</strong> auf &#8222;Nine&#8220;. Ein Weiteres ist ein eher ruhiger Song. <em>&#8222;Heaven&#8220;</em> hat mich komplett erwischt. Zwar inhaltlich ein bissl traurig, aber dafür umso <strong>eingängiger</strong>. Auch das ist wieder eine definitive Daseinsberechtigung für <strong>Matt</strong>.&nbsp;</p>
<p>In Gänze betrachtet strotzt &#8222;Nine&#8220; vor <strong>Verspieltheit</strong>, vor klanglichen <strong>Details</strong> und vor Allem tollen <strong>Ideen und Melodien</strong>. Es ist eine konsequente Weiterentwicklung zu &#8222;California&#8220; und noch dazu ein weiterer, großer Pluspunkt für <strong>Matt Skiba</strong>. Die Vocals von <strong>Mark</strong> fand ich sowieso schon immer fantastisch und <strong>einprägsam</strong>. Man erkennt sie sofort, und sowas mag ich. Dass beide mittlerweile ein so <strong>eingespieltes Team</strong> sind merkt man der Platte auch an. Und damit das auch nochmal erwähnt wird:<strong> Travis</strong> an den Drums ist und bleibt ein Biest! Punkt.&nbsp;</p>
<p><iframe title="blink-182 - Darkside (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4cbSPNZryzo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, dass euch der kleine Ausflug in meine Zeit mit <strong>BLINK-182</strong> unterhalten hat, auch wenn ihr nicht unbedingt zu den Fans der Band gehört. Und ihr wisst nun, dass ich nicht nur den &#8222;falschen&#8220; Metal höre, sondern auch noch eine poppig, punkige Ader habe. Trotzdem darf ich euch meine Gedanken dazu hier mitteilen, was mich<strong> glücklich und stolz</strong> gleichermaßen macht. Herzchensmiley.</p>
<p><a href="http://blink182.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blink182.com</a></p>
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		<title>Intronaut &#8211; The Direction of Last Things</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2016 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[California]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Walker]]></category>
		<category><![CDATA[Devin Townsend]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 13.11.2015<br />
Dauer: 46:03<br />
Label: Century Media</p>
<p><strong>INTRONAUT</strong> schlagen auf ihrer aktuellen Platte den Bogen zum Sound ihrer ersten Veröffentlichungen und vereinen so alte mit neuen Stärken. Doch beginnen wir von vorn. <del>Am Anfang war das „Void“.</del> Das Quartett aus L.A.&nbsp;spielt seit 2004 progressiven, komplexen Post Metal mit Vorliebe für ungerade Metren. Doch genug Mathe: stellt euch einfach alte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mIyQV-ur6m4" target="_blank"><strong>MASTODON</strong></a> mit einer deutlich rhythmischeren Schlagseite vor. Voilà.</p>
<p>Weisen die ersten beiden Alben (und EP´s) noch einen angenehm ruppigen Charakter auf, öffnete man den Sound ab „Valley of Smoke“ (2010) zunehmend in Richtung seichterer Gefilde, was vor allem am Gesang hing, der immer öfter zweistimmig und clean vorgetragen wurde. Über die Qualität lässt sich dabei streiten.<br />
Den Höhepunkt dieser Entwicklung stellte dann „<a href="http://www.visions.de/news/18114/Intronaut-Exklusive-Premiere" target="_blank">Habitual Levitations</a>“ dar, auf der praktisch kein einziger Schrei mehr zu finden war. Schlimm? Klares Jein! Für mich selbst war diese Platte eine der meistgehörten und emotionalsten seit 2013 und das ist sie immernoch.</p>
<p>Nun zur Gegenwart: auf „The Direction of Last Things“ integrieren <strong>INTRONAUT</strong>&nbsp;(endlich?) wieder Schreie und damit mehr Härte in ihren Sound. Stumpf wird dabei trotzdem zu keiner Sekunde vorgegangen. Es herrscht weniger Atmosphäre als auf dem direkten Vorgänger, doch wo „Habitual Levitations“ bei aller Seichtigkeit zur Einschlafmusik verkam, wissen die Jungs diesmal genau, wann es wieder an der Zeit ist, das Tempo anzuziehen.<br />
Dynamisch wird hier sehr viel bewusster gearbeitet, wobei die ruhigen Passagen vor allem durch den Kontrast mit der Härte ihre Wirkung entfalten – und andersrum!</p>
<p>Der Song&nbsp;<i>„<a href="https://www.youtube.com/watch?v=MOxxAdRtU1w" target="_blank">Fast Worms</a>“ </i>stellt einen gelungenen Einstieg dar, hier wird stilistisch alles gezeigt, was geht. Das Video dazu ist auch äußerst empfehlenswert! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Auf <i>„The Pleasant Surprise“ </i>werden die oben erwähnten <strong>MASTODON</strong> Anleihen ausgepackt. Einer der härteren Songs der Scheibe. Sehr geil!<br />
Über die ganze Platte verteilt werden teils postige, teils getappte Melodien verstreut, die sich nach wenigen Umdrehungen ins Ohr hacken und dort lange nicht mehr verschwinden werden. Für mich stellen hier vor allem das mit einem geilen 5/4, 4/4 Intro ausgestattete <i>„The Unlikely Event of a Water Landing“ </i>und das direkt folgende <i>„<a href="https://www.youtube.com/watch?v=PUuC2FRVD7U" target="_blank">Sul Ponticello</a>“</i> Höhepunkte des Albums dar.</p>
<p>Wie selten zuvor treffen <strong>INTRONAUT</strong> hier abwechselnd Hirn und Bauch des Hörers, wobei dieser entweder zum abgehackten Mitnicken aufgefordert wird, oder zum Schwelgen. Denn die ruhigeren Instrumentalparts sind vor allem eins: schön. Mal eher jazzig, mal mit Shoegaze zu vergleichen, tritt dabei besonders Bassist Joe Lester in den Vordergrund, der gewohnt grandiose Arbeit leistet. Vor allem im Zusammenspiel mit der eierlegenden Wollmilchsau <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LuI3fvT4FV4" target="_blank">Danny Walker</a> am Schlagzeug stellen <strong>INTRONAUT</strong> erneut klar, dass 50% ihrer Besatzung eine der stärksten Rhythmussektionen im modernen Metal darstellen. An allen Ecken und Enden herrscht der Groove, dem jedoch durch <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> Abbruch getan wurde, der diesmal für den Mix verantwortlich war. Einen dynamischen Schlagzeuger mit undynamischem Drumsound zu strafen, schränkt den Hörspaß dann doch ziemlich ein. Ärgerlich, denn hier ist man durchaus Besseres gewohnt.</p>
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