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	<title>Carnal Records Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>SVARTSYN &#8211; Wer nicht wagt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 06:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal mit einer Neuerscheinung im BM eine Zeitreise in die 90er...<br />
Ist das ein geiles Back-to-the-roots oder eher so *gähn*?</p>
<p>Wir checken SVARTSYN für dich und sagen was da aus Schweden auf dich zukommt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><span class="berschrift2Zchn">SVARTSYN – „Requiem“</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;30.10.2020<br />
<strong>Dauer:</strong>&nbsp;44:23 min<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Carnal Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Nanu? Noch ein Black-Metal-Soloprojekt? Brauchen Gelegenheits-Satanisten und schwarzmetallische Headbanger das wirklich? Oder ist der Markt für misanthropische Einzelgänger schon längst übersättigt? Schwierige Frage. Zumindest in Schweden, dem Heimatland von <strong>SVARTSYN</strong>, klafft nach der Auflösung des Vorzeige-Ein-Mann-Projekts <strong>ARCKANUM</strong> eine große Lücke. Doch während die einen <strong>Ornias</strong>&#8218; künstlerische Ergüsse durch die Bank weg als überflüssig betrachten, erntete der Solokünstler mit seinen Vorgängerwerken andernorts eine Menge Ruhm – aber wie sieht es mit &#8222;Requiem&#8220; aus?</p>
<p><iframe title="SVARTSYN - &quot;Inner Demonic Rise&quot; (Carnal Records)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PeyzJIrtvjE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ein Hauch von Melodie&#8230;</h4>
<p><strong>SVARTSYN</strong> machen kein Hehl daraus, dass sie auf altbewährte Rezepturen setzen. <strong>Ornias</strong> ist schließlich seit 1993 unter diesem Namen aktiv und spielt – ganz wie es der Gründungszeitraum des Einzelunterfangens vermuten lässt – klassischen Black Metal der Zweiten Welle. Druckvolle Riffs und höllisches Gurgeln geben hier den Ton an und schmiegen sich – dank reichlich Melodie – auch an das ungeübte Ohr. Eigentlich nichts Neues, denn der Schwede hämmert auf diese Weise bereits seit fast dreißig Jahren mal mehr, mal weniger gute Scheiben ein. Wenig verwunderlich also, dass Perlentaucher zwischen Klassikerpotential auch mal die eine oder andere Graupe in der Diskografie ausmachen.</p>
<p>Sei es drum. <strong>SVARTSYN</strong> gehen zumindest auf &#8222;Requiem&#8220; so zu Werke, wie es von einer Truppe dieses Kalibers zu erwarten ist, huldigen auf <em>&#8222;Inner Demonic Rise&#8220;</em> reichlich dem obligatorischen Satanspathos, aber versuchen sich auch mit <em>&#8222;Mystery Babylon&#8220;</em> an ungewöhnlicheren Thematiken. Lyrische Ausflüge in vergleichsweise weniger beackertes Land täuschen aber auch nicht darüber hinweg, dass <strong>Ornias</strong> sich vielleicht etwas zu sehr auf altbewährte Stilistiken stützt. Überraschungen oder Klangexperimente sucht man hier vergebens. Und so hallt, trotz des donnernden, neunminütigen Abschlusses <em>&#8222;Little Horn&#8220;</em> (Achtung: Hightlightalarm!), recht wenig von dem Album in den Ohrmuscheln nach.</p>
<h4>&#8230;nur ohne Seele?</h4>
<p>Ganz ohne Kritik bleibt also auch &#8222;Requiem&#8220; nicht. <strong>Ornias</strong> wandelt auf sicheren Pfaden. Er macht zwar keine Kompromisse, geht aber auch keine Risiken ein, indem er etwa aus bekannten Strukturen auszubrechen versucht. Sicherlich mag der unbedingte Hang zu klassischen Einflüssen bei einem alten Hasen wie <strong>Ornias</strong> schwerer wiegen als bei jungen Kapellen. Die Tatsache, dass er damit aber sein neueres Schaffen qua fehlender Frische auf fast schon banale Weise selbst ad absurdum führt, bleibt somit aber nicht von der Hand zu Weisen. <strong>SVARTSYN</strong> scheitern an ihrem eigenen Anliegen und tun dies gleichzeitig auch nicht. &#8222;Requiem&#8220; ist ein Black-Metal-Album wie es wohl klassischer nicht sein könnte. Aber eben auch nicht mehr.</p>
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