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	<title>cascadian Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>cascadian Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 42 Min. Label: Artemisia Records Stil: (Cascadian) Black Metal &#160; Die einsamen Wölfe von WOLVES IN THE THRONE ROOM waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> – Thrice Woven<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 42 Min.<br />
Label: Artemisia Records<br />
Stil: (Cascadian) Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einsamen Wölfe von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein entscheidender Einfluss im us-amerikanischen Black Metal, aus dem schlussendlich auch das Label Cascadian Black Metal hervorging. Viele gute Bands, wie etwa <strong>FALLS OF RAUROS</strong>, <strong>ALDA</strong> oder auch <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, zeigten sich sichtlich beeinflusst vom Schaffen der <strong>Weaver</strong>-Brüder. Diese leben weitestgehend autark und zurückgezogen auf einem Hof im Bundesstaat Washington und zelebrieren einen Lebenstil, nah an der Natur(-mystik), welcher jedoch scheinbar trotz inhaltlicher Querverweise nicht dem Bild des typischen Schwarzmetallers entspricht.</p>
<p>Damit saß die Band immer ein wenig zwischen den Stühlen, bildete jedoch auch eine Brücke vom traditionellen Schwarzmetall hin zur reformierten Interpretation des Post Black Metal. Als 2011 die Langrille &#8222;Celestial Lineage&#8220; herauskam, wurde infolgedessen eine Pause im Schaffen des Gespanns angekündigt. 2014 folgte jedoch mit &#8222;Celestite&#8220; ein Appetizer in Form einer rein ambientalen Scheibe. Nun kehren die Wölfe 2017 endgültig an die Oberfläche zurück und lechzen mit&nbsp; &#8222;Thrice Woven&#8220; begierig nach Blut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Bund mit dem Alten</h3>
<p>Zuallererst sticht mir das herrlich traditionelle Coverartwork ins Auge, welches sich sicher auch gut auf einer <strong>DRUDKH</strong>-Veröffentlichung machen würde. Archaische Energien werden heraufbeschworen und der Opener<em> &#8222;Born from the Serpent´s Eye&#8220;</em> spiegelt dies auf eine überzeugende Art und Weise wider. Epische Gitarrenlinien vermischen sich mit harschem Schlagzeugspiel und erzeugen gleich zu Anfang ein vertrautes Gefühl des Heimkehrens. Das Material bezieht sich deutlich auf die eigenen Anfänge und nimmt gelegentlich auch Bezug zu ganz alten <strong>ULVER</strong>.</p>
<p>Dennoch überrascht es mich, wieviele Variationen und Tempiwechsel im Opener zu finden sind. Dieses Treiben geht die ersten fünf Minuten, bis nach einem Break plötzlich ein mystischer und wunderschöner Frauengesang erschallt und in einen Endpart überleitet, der das Prädikat &#8222;100 Prozent <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>&#8220; trägt. Diese Klanglandschaften und Dynamiken sind definitiv stilprägend. Alles richtig gemacht &#8211; so hat ein Albumeinstand zu funktionieren!</p>
<p><em>&#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em> startet mit einem stimmungsvollen Intro, welches durch ein erzählerisches Sample eine dichte Stimmung aufbaut.</p>
<blockquote><p>&#8222;Winter is dying, the sun is returning&#8230;the fires are burning&#8230;the old ones are with us&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einem dunklen Monolith, der sich deutlich monotoner als der Opener anlässt, jedoch in seiner Atmosphäre kohärenter wirkt. Durch herrlich angestaubte Synthies entwickelt sich eine wohlig old-schoolige und folkloristische Stimmung, die mich ganz stark an das letzte Album der Polen von <a href="https://silence-magazin.de/von-bergen-seen-und-naechtlichen-pfaden/"><strong>WEDRUJACY WIATR&nbsp; </strong></a>erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22744 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ver-woben</h3>
<p>&#8222;Thrice Woven&#8220; teilt sich in insgesamt vier überlange Stücke, die zusätzlich vom Interlude<em> &#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> begleitet werden. So sehr ich jedoch von den ersten beiden Stücken begeistert bin, so enttäuschend und seltsam empfinde ich den Albumverlauf bei den beiden letzten Liedern. <em>&#8222;Angrboda&#8220;</em> und <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> (ein toller Liedname!) wissen mich nicht wirklich zu begeistern und verpuffen größtenteils, selbst nach einigen Hördurchgängen.</p>
<p>Stilistisch sind beide Stücke ähnlich gepolt wie<em> &#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em>, können jedoch die Spannung nicht aufrechterhalten und verlaufen sich mit zunehmender Spielzeit. Schade, denn auf dem Papier geht die Rezeptur von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> vollends auf. Lediglich der Beginn des Rausschmeißers <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> weiß mich ebenso zu begeistern wie die ersten Stücke. <em>&#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> hingegen weckt wohlige Erinnerungen an den Einleitungspart von<em> &#8222;Cleansing&#8220;</em> vom legendären &#8222;Two Hunters&#8220; Album und überzeugt durch seine beschwörenden Frauengesänge und die dichten Klanglandschaften.</p>
<p>Wo jedoch manche Songs nicht richtig zünden, weiß der Sound von &#8222;Thrice Woven&#8220; definitiv zu gefallen. Das Schlagzeug poltert oldschoolig, die Gitarren braten, Sänger <strong>Nathan</strong> keift kultig und auch den charmant entrückten Synthies wird ausreichend Platz gegeben.</p>
<p>Summa summarum ist der neuste Streich von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> ein definitiv gelungenes Album, welches jedoch nicht an die eigenen Klassiker heranreicht und im Endeffekt mehr vom Gleichen bietet. Lediglich der Opener <em>&#8222;Born from the Serpent´s eye&#8220;</em> konnte mit recht dynamischen Songwriting Neuland aufzeigen. Dies wiederum wünsche ich mir vom mittlerweile zum Trio angewachsenen Wolfsrudel für kommende Outputs. Sie können es durchaus noch, müssen nur auf gesamter Albumlänge diese Stärken abrufen können. In diesem Sinne &#8211; auf die Zukunft!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/wolvesinthethroneroom">Facebook</a></p>
<p><a href="https://wolvesinthethroneroom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. Im Tiefgrund spielt in zwei Tagen das Beste, was der Cascadian Black Metal zu bieten hat. Auch deutsche Szene-Bekanntheiten wie <strong>ULTHA</strong> und <strong>FYRNASK</strong> darf jeder Zuschauer genießen! Wer da nicht kommt, um dieser großartigen Auswahl von Vendetta Records zu lauschen, der hat nicht mehr alle Plattenteller im Regal.</p>
<p><span id="more-15729"></span></p>
<img decoding="async" width="828" height="315" class="wp-image-15737" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg 828w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-300x114.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-750x285.jpg 750w" sizes="(max-width: 828px) 100vw, 828px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Als ob ein Line-Up mit<strong> ASH BORER</strong> und <strong>SOLBRUD</strong> noch nicht ausreichen würde, hat man sich kurzerhand <strong>HEXER</strong> geschnappt. Die präsentieren dort ihr&nbsp;neues Album erstmals in voller Länge. Wem die Deutschen in <strong>VERHEERER</strong> zu schnell und melodisch sind,&nbsp;nickt halt langsam zu <strong>FÒRN</strong> mit. Eins ist klar, es wurde sich um ein gutes und solides Programm bemüht, bei dem&nbsp;viele im Atmospheric Black Metal- Untergrund bekannte Bands in toller Atmosphäre aufspielen.</p>
<p>Das <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wird natürlich für alle, die es nicht schaffen, vor Ort sein und das Spektakel in schriftlicher Form festhalten. Mein persönliches Highlight dieses Line-Ups sind <strong>WOE</strong>, die mit ihrem neuen Album &#8222;Hope Attrition&#8220; den perfekten Nachfolger für &#8222;A Spell For The Death Of Man&#8220; rausgebracht haben. Wer die US-Amerikaner und alle anderen Bands hören möchte, sollte&nbsp;<a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/vendetta-fest-2017-compilation">hier</a> den kostenlosen Sampler von Vendetta Records herunterladen. Unschlagbar ist bei diesem Festival vor allem der Preis. Für 36, 00 Euro (zzgl. Versand) lass ich mich jedenfalls gern von diesen elf Bands berieseln! Einziger Nachteil: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Berlin zwar zur Genüge, aber euer Zelt müsst ihr wahrscheinlich zu Hause lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tickets zur Veranstaltung bekommt ihr im <a href="http://vendettarecords.bigcartel.com/product/vendetta-fest-2017-ticket">Shop von Vendetta Records</a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/309856239396520/">Hier geht&#8217;s zur Veranstaltungsseite auf Facebook</a></p>
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