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	<title>catchy Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>catchy Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Core Classics #23 &#8211; I Killed The Prom Queen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 11:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>I KILLED THE PROM QUEEN </strong>&#8211; Music For The Recently Deceased<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.07.2006<br />
Länge: 42:03 Min.<br />
Label: Stomp Entertainment, Metal Blade, UNFD<span id="more-13875"></span></p>
<p>Aus der Abteilung &#8222;Hört mal wer da wummert!&#8220; kommt heute eine Band, die sich zwar 2014 wiedergefunden hat und mit ihrem dritten Album alle Erwartungen übertreffen konnte, aber seitdem sehr ruhig geworden ist. Längst schon erwarte ich nach den Eskapaden auf ihrem legendären, hier besprochenen zweiten Album und dem etwas erwachseneren Nachfolger &#8222;Beloved&#8220; neues Material. Dennoch muss ich mich zuerst mit dem zufrieden geben, was bereits geboten wurde. Knallende Riffs, ein paar zu viele Breakdowns und für Metalcore typische Texte waren das bis zum heutigen Tag. Bei einem so Facepalm auslösenden Namen ist das kein Wunder. Wer die Ballkönigin umbringt war entweder neidisch, eifersüchtig, der/die AußenseiterIn oder der/die Leidtragende, wenn arrogante gutaussehende Highschool-Schnepfen wieder Dampf ablassen. Genau in dieses Schema passt auch der standardmäßige MySpace-Scenester und sein Musikgeschmack. Die Zielgruppe erreichen Musiker jedoch nicht nur durch einen quirkigen Bandnamen oder böse Songtitel. Welche Noten man spielt und was man singt, sollte ebenfalls wie die Faust aufs Auge passen, was hier definitiv der Fall ist.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-13888 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease-1024x1024.jpg" width="438" height="438" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Music_For_The_Recently_Decease.jpg 1500w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /></p>
<p>Allein der Titel <em>&#8222;Your Shirt Would Look Better with a Columbian Neck–tie&#8220; </em>lässt die Gewaltfantasien betrogener und hintergangener Menschen aufleben. Für den Wortwitz im Titel möchte wahrscheinlich kein Mensch verantwortlich sein, der etwas auf seinen Humor hält, dennoch macht es Spaß zuzuhören. Trotzdem würde ich niemandem eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbianische_Krawatte">Kolumbianische Krawatte</a> wünschen, damit sieht kein T-Shirt besser aus. Selbst für Goregrind-Fans mit entsprechendem Merch ist es nicht zu empfehlen. Da würde mir <strong>Guido Maria Kretschmer</strong> vielleicht auch zustimmen, falls der einen Metal-Fashionguide herausbringen müsste. Genug Humor für heute, kommen wir zum wichtigsten Part &#8211; der Musik. Hier werden uns neben Melodic-Death-Metal-Riffs viele Breakdowns präsentiert, die ich an dieser Stelle leider nicht gezählt habe. Das Gesamtpaket kommt mir schwedischer vor als jeder IKEA-Katalog. Was hier von den Gitarristen, dem Sänger und dem Schlagzeuger fabriziert wird, könnte so zum Teil der Feder von zum Beispiel <strong>IN FLAMES</strong> entsprungen sein. Vorausgesetzt, diese hätten vorher Sex mit Hardcore-Schlagzeug-Rhythmen gehabt und Breakdowns von <strong>PARKWAY DRIVE</strong> abgekupfert.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-13891 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IKilledthePromQueen.jpg" width="470" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IKilledthePromQueen.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IKilledthePromQueen-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></p>
<p>Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass das Album in Gothenburg aufgenommen und produziert wurde. Einen passenderen und Genre-trächtigeren Ort hätte man wohl nicht wählen können. Das Sahnehäubchen ist dann der Fakt, dass im <strong>Studi Fredman</strong> unter anderem Klassiker wie &#8222;Slaughter Of The Soul&#8220;, &#8222;The Jester Race&#8220; und &#8222;Projector&#8220; aufgenommen und/oder abgemischt wurden. Die Größten der Großen des Melodic Death Metals wie <strong>AT THE GATES</strong>, <strong>ARCH ENEMY</strong>, <strong>SOILWORK</strong> und <strong>DARK TRANQUILITY</strong> gaben sich hier die Ehre.<br />
Und ähnlich wie das Genre Melodic Death Metal, fungiert der Melodic Metalcore nämlich auch als Einstieg für viele neue Metaller. Für die werden nicht nur eingängige, melodische Riffs eingebaut, sondern auch Soli. Das freut dann die Alteingesessenen genauso und schon hat man eine Gruppe junger Musiker gefunden, auf die sich plötzlich viele Leute einigen können. Dieser Effekt ist zum Bespiel bei <strong>AS I LAY DYING</strong> und <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> zu beobachten.<em><br />
</em></p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/CRSXeKhFSOs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nichtsdestotrotz erreicht der klare Gesang auf dem Album an zahlreichen Stellen das Gegenteil von dem, was er vermitteln will. Emotionen können eben nicht erzwungen werden und dementsprechend kann nicht jedes Lied <em>&#8222;Say Goodbye&#8220;</em> sein. Wer Kompromisse eingehen kann, sollte sich trotzdem auf das Album einlassen. Denn schon allein das Solo auf <em>&#8222;The Deepest Sleep&#8220;</em> solltest du dir nicht durch die Lappen gehen lassen. Und erfreulicherweise bietet ein Album wie dieses so viele Momente, bei denen ich auch gern Kauleisten meiner Mitmenschen gestalten würde. Growls und disharmonische Breakdowns, sowie die kompromisslosen Riffs mobilisieren jeden Muskel in meinem noch so auf Bürosessel geeichten Körper. Am Ende reicht es nur für ein verhaltenes Kopfnicken und ein bisschen Luft-Gitarre aber das sollte für die Australier genügen. Den Schlagzeuger aus der Gleichung zu nehmen wäre jedoch fatal, denn sein energischer Spielstil sorgt für die nötige Portion an Tempo &#8211; Circle Pits inklusive -, die irgendwo zwischen den Breakdowns verloren gehen würde.</p>
<h4 style="text-align: center">Fazit:</h4>
<p>Die Australier himmeln ihre schwedischen Idole nicht nur vergeblich an, sondern setzen das um, was sie selbst bewegt. Trotz einer sehr instabilen Besetzung darf ich weiterhin hoffen, dass 2017 den nächsten großen Durchbruch markiert. Dennoch liegt die Messlatte nach den beiden erfolgreichen letzten Alben ziemlich hoch. Dank der nahtlosen Verschmelzung von Breakdowns, Chugs und Melodic Death Metal stehen <strong>I KILLED THE PROM QUEEN</strong> direkt hinter der Speerspitze einer Bewegung, in der sie oft vergessen werden. Die Underdogs bleiben dran und beißen sich bestimmt bald weltweit in der Szene fest.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kQmxBg5-6rM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-23-i-killed-the-prom-queen/">Core Classics #23 &#8211; I Killed The Prom Queen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Core Classics #9 &#8211; Asking Alexandria</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>ASKING ALEXANDRIA </strong>&#8211; Stand Up And Scream<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2009<br />
Länge: 48:16 Min.<br />
Label: Sumerian Records</p>
<p>Die derzeitigen Entwicklungen rund um die Besetzung waren schwer zu übersehen. Alle redeten darüber, dass der neue Sänger <strong>Denis Stoff</strong> die Band verlassen hatte und der Streit zwischen Ex-Sänger und dem Rest der Band beigelegt wurde. Mit gemischten Gefühlen betrachten Fans die erneute Umstellung. Aus gegebenem Anlass, also der Rückkehr von <strong>Danny Worsnop</strong> als Sänger der Band, besprechen wir heute &#8222;Stand Up And Scream&#8220;, den feuchten Traum vieler Scene-Kids.<br />
Willkommen zum Siegeszug des breakdownlastigen Metalcores. Wenn sie nach einer übermäßigen Anzahl von chuggy Gitarrenparts Ausschau halten, sind sie hier genau richtig! <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> verkörpern wahrscheinlich all das, was jeder gewöhnliche Metalhead als abstoßend und armselig empfinden würde. Eines der wenigen Alben in dieser Liste, zu denen ich keinen persönlichen Bezug aufbauen konnte, ist ihr Debüt-Album (mit diesem Line-Up). Das liegt unter anderem an den vorhersehbaren Breakdowns und an den Texten. Die kommen nicht so poetisch daher, wie man das vielleicht aus dieser Reihe gewohnt ist. Trotzdem hat dieses Album einen riesigen Einfluss gehabt und die Band sorgt heute noch für Furore.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10490 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-1024x1024.jpg" width="672" height="672" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Der Intro-Track <em>&#8222;Alerion&#8220;</em> stimmt den Zuhörer darauf ein, was ihn gleich erwartet. Tausende Breakdowns, pop-lastige Synth-Lines und Mitsing-Autotune-Gesang. Dazu dann noch eklige Growls, um das Gesamtbild zu perfektionieren. Bereits im ersten vollwertigen Lied <em>&#8222;Final Episode (Let&#8217;s Change the Channel)&#8220;</em> begrüßen uns Lyrics, die man wahrscheinlich nicht mit mehr Käse hätte würzen können. Vorsicht, es wird cheesy:</p>
<blockquote><p>&#8222;Oh my God.<br />
If only he knew,<br />
If only he knew about the world without the bullshit and the lies,<br />
We could&#8217;ve saved him.<br />
They could&#8217;ve saved me.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ähnlich pubertäre Texte und catchy Refrains finden wir auf allen Liedern. Ich übertreibe leider nicht. Wer will, kann sich gerne die Texte durchlesen, ich empfehle es aber niemandem. Das gesamte Album lang bleibt es vulgär und simpel. Riffs, die mich interessieren, suche ich fast vergebens, da die Gitarren keine Spielfreude demonstrieren. Natürlich hat jedes Lied einige gute Momente zu bieten, aber leider geht das in der Masse von Breakdowns unter. Vereinzelt wird zum Beispiel die Geschwindigkeit erhöht und Momentum aufgebaut, welches sofort wieder im nächsten Breakdown untergeht. Das passiert vor allem auf <em>&#8222;If You Can&#8217;t Ride Two Horses at Once&#8230; You Should Get Out of the Circus&#8220; </em>und <em>&#8222;A Single Moment Of Sincerity&#8220;</em>. Noch schlimmer ist aber, dass sich kaum ein Lied vom anderen unterscheidet. Deswegen muss ich jedes Mal überlegen, welcher Song denn nun gerade läuft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10487 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-1024x683.jpg" width="524" height="350" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></p>
<p>Dafür klingen die Screams, sowie der Gesang sehr gut. Man hört aber auch sofort warum. An der Stimme von <strong>Danny Worsnop</strong> wurde ordentlich geschraubt, damit es sich gut anhört, Autotune lässt grüßen. Und bevor jetzt alle Möchtegern-Produzenten auf mich einprügeln: ja, ich weiß, dass es eigentlich anders heißt und gang und gäbe ist. Bei den Screams und Growls ist man mit viel Layering an die Sache herangegangen, wodurch diese Fülle an tiefen Tönen überhaupt erst entsteht. Ich vermisse hier Ehrlichkeit und rohe Brutalität. Diese wurden gegen eine aalglatte Produktion und vorgegaukelte Härte eingetauscht. Das überrascht aber kaum, wenn man einen Blick auf den Produzenten wirft. <strong>Joey Sturgis</strong> ist für seine Arbeit eben deswegen bekannt, weil er dafür sorgen kann, dass sich jede Band mehr oder weniger gut anhören kann. Dazu kommt noch, dass sie sich dann so anhören, wie alle anderen Bands, die Joey Sturgis produziert.</p>
<p>Lachen muss man trotzdem bei dem ein oder anderen Breakdown, wenn er von Phrasen wie &#8222;Get on your knees! (<em>&#8222;A Single Moment Of Sincerity&#8220;</em>) eingeleitet wird. Hinzu kommen die vereinzelten EDM-Teile, die zum Tanzen anregen. War es das Ziel, den Leuten zu vermitteln, dass sie das Tanzbein schwingen sollen oder wollte man harte Musik machen? Oder beides? <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> haben mich mit ihrem Stil erfolgreich verwirrt. Das Gesamtpaket soll brachial wirken, aber die Texte unterstützen das nicht. Poe&#8217;s Law ist in vollem Gange, da ich nicht unterscheiden kann, ob der Inhalt ernst gemeint ist oder nur eine Parodie seiner selbst ist. Dennoch kann ich nicht verneinen Spaß gehabt zu haben, während ich mich mit diesem Teil der Metalcore-Geschichte befasste. Auf Dauer würde mich es jedoch zerstören, so stumpfe Musik über mich ergehen zu lassen.</p>
<p>Fazit:</p>
<p><strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> haben das Erfolgsrezept für &#8222;Pop-Metal&#8220; definiert. Und dabei sind sie immer noch rigoroser und brutaler als viele andere Popcore-Kollegen. Man nehme eine Wand aus Breakdowns, tanzwütige Synthesizer und einen wunderschönen Gesang zum Mitgröhlen und et voilà: fertig ist der Erfolg. Aber auf die Kombination muss man auch erst einmal kommen. Egal wie einfältig oder verpönt der Stil angeblich ist, diese Band verdient Respekt dafür, sich diesen Sound anzueignen und zu perfektionieren. Obwohl ein Album mit einem Alter von gerade einmal 7 Jahren vorliegt, wurde der Sound aber tausende Male kopiert. Trotz der umstrittenen musikalischen Leistung, sind doch einige Riffs zu finden, die gute Laune induzieren. Der Vorzeige-Song dieses Stils wird immer <em>&#8222;Final Episode (Let&#8217;s Change the Channel)&#8220; </em>bleiben<em>. </em>Ich werde diese LP wahrscheinlich weiterhin so gut wie nie anhören, aber sie war definitiv die Betrachtung wert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rLQBebfEXpc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-9/">Core Classics #9 &#8211; Asking Alexandria</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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