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	<title>Chelsea Wolfe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<title>Chelsea Wolfe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MYRKUR &#8211; Dunkelheit und reine Wahrheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 10:51:00 +0000</pubDate>
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<h2><strong>MYRKUR</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Mareridt&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.09.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 38:16 Minuten<br />
<strong>Label:</strong> Relapse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Black Metal</div></div></div>
<p>Mit dem Intro beginnt eine Reise &#8230; eine Reise in die Ungewissheit. Ein tiefes Rauschen, wie von Nebelhörnern. Ein hallender, hoher Gesang, mit einem Echo, als würden es Berge zurück senden &#8230; <strong>so</strong> <strong>entführt mich die Musik sofort in die kühlen, eisigen Weiten des Nordens.</strong> Ein tiefes Knurren &#8211; und doch die sanfte dänische Sprache. Alles wird mit dem ersten Titel &#8222;<em>Maneblôt</em>&#8220; zerrissen. Ein schnelles Schlagzeug, harte Gitarren, Black Metal-Geschrei. Doch immer wieder wird es unterbrochen von der ruhigen Stimme.</p>
<p>Als würde Sängerin <strong>Amalie Brunn </strong>(der echte Name von<strong> MYRKUR</strong>)&nbsp;im Dialog mit sich selbst stehen. Das spiegelt auch die instrumentale Vielfalt wieder. Plötzlich klingt eine Geige zwischen den schnellen Gitarren. Eine Ruhepause für die Seele der Sängerin, bevor sie ihre Verzweiflung wieder aus sich raus schreit. Zu der schnellen Musik kommt ein recht melodischer Refrain, ein Summen in den Schlaf &#8230; der Titel endet. Doch wer jetzt denkt: &#8222;Wow, was soll denn jetzt noch kommen, um das zu steigern?&#8220; hat weit gefehlt. <strong>Denn die Reise hat gerade erst begonnen und es ist eine sehr düstere Fahrt durch die Klangwelten&nbsp;von&nbsp;MYRKUR</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23520 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345.jpg" width="670" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345.jpg 670w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zwischen Ruhe und Sturm</h3>
<p>&#8222;<em>The Serpent</em>&#8220; trägt den Hörer mit schweren Riffs und verzerrter Stimme durch die Gedanken einer Frau, die sich selbst als Dunkelheit und reine Wahrheit sieht. Hier ist der Text auf Englisch und leicht verständlich &#8211; leider auch schnell wieder vorbei. Doch der akustische Horrorfilm geht weiter. &#8222;<em>The Crown</em>&#8220; beginnt sehr anmutig mit tiefem Bass und Streichern, dazu hallender Gesang. Auch hier zeigt <strong>Amalie Brunn</strong>&nbsp;die Vielfalt ihrer Stimme und wird, wie in fast jedem Song, durch einen Chor begleitet. Dieser Titel ist so weit weg von Black Metal &#8211; es könnte eher Filmmusik sein. Doch schon mit &#8222;<em>Elleskudt</em>&#8220; folgen wieder düstere Gitarren, aber auch viel Melodie. Es endet in dämonischen Stimmen, die dem eingehenden Schluss eine beklemmende Wirkung verleihen.</p>
<p>Die Reise durch das Album ist ein sehr starkes Auf und Ab, ein Tanz zwischen Ausgeglichenheit und Zerfahrenheit. Fast ein wenig schizophren zeigen sich in jedem Titel die Seiten von <strong>Brunn</strong>. Es ist ein aufregendes Spiel mit Feuer und Kälte, mit Melodie und Disharmonie.<strong> Zwischen Black Metal und Folk, Dänisch und Englisch, psychedelischen Schreien und sanfter Klangmelodie.</strong> Es ist ein Auf und Ab der Emotionen.</p>
<h3>Schluss mit dem Geschwafel</h3>
<p>Was ich meine, ist einfach gesagt: <strong>MYRKUR</strong> bringt auf der Platte volle Abwechslung. Die Songs sind alle sehr unterschiedlich und doch zieht sich ein roter Faden durch die Tracks. Immer wieder gibt es Überraschungen und unerwartete Änderungen. Es gibt eine ganze Reihe von sehr hörenswerten Titeln, wie auch &#8222;<em>Funeral</em>&#8222;, in dem <strong>CHELSEA WOLFE</strong> als Gastsängerin dabei ist. Die beiden Frauen ergänzen sich nicht nur stimmlich optimal, beide sind auch sehr düstere Persönlichkeiten. Die Instrumente nimmt <strong>MYRKUR</strong> für ihre Platten fast immer alleine auf. Ganz selten sind mal andere Musiker dabei, wie z.B. <strong>Teloch</strong> von <strong>MAYHEM</strong>. Abschließend lässt sich sagen: Die Scheibe landet unter meinen Lieblingsalben, obwohl ich sonst eher skeptisch bei Black Metal bin. Aber <strong>MYRKUR</strong> ist viel mehr als das. <strong>Folk-Elemente, klarer Frauengesang, Progressivität und Black Metal &#8211; alles ist dabei auf &#8222;Mareridt&#8220;</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/M9cNZQIzShc?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.myrkurmusic.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/myrkurmyrkur/">Facebook</a></p>
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		<title>CTHULHUS&#8216; Cover des Monats #3 &#8211; September 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 07:14:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-3-september-2017/">CTHULHUS&#8216; Cover des Monats #3 &#8211; September 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einer/m monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven/in. Für diese Ausgabe gibt <strong>Sophia</strong> ihre Favoriten des Septembers zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter ihrer.</p>
<hr>
<img decoding="async" class="wp-image-22077" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Vanora-Momentum.jpg" height="1000" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Vanora-Momentum.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Vanora-Momentum-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Vanora-Momentum-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Vanora-Momentum-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>VANORA</strong> – Momentum<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017<br />
Label: Crime Records</h4>
<p>Auf dem Titelbild der Modern Metal-Band&nbsp;<strong>VANORA</strong> sieht man einen große Antenne, umgeben von einer halb verstorbenen Stadt in Schwarz/Weiß und dem Industrieviertel, welches seine Abgase in einem braunen Mogg aus den Schornsteinen dampfen lässt. Doch was möchte uns die Band damit sagen? Geht es um die moderne Digitalisierung, welche die Städte aussterben lässt, da keiner mehr das Haus verlässt, während die Industrie dadurch boomt? Oder ist es etwa eine Überwachungsantenne, welche den Einwohnern das Leben genommen hat, da sie gegen die Normen der Firmen verstoßen haben? Vielleicht. Denn diese Tiefgründigkeit zeigt sich auch in den Songs der Band. Also unbedingt mal rein hören!</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22079" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover-1024x1024.jpg" height="1000" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/deadisdead-cover.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> DEAD IS DEAD</strong>&nbsp;– Constraints Of Time<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Label: Triple Eye Industries</h4>
<p>Auch bei der Post Metal-Band <strong>DEAD IS DEAD</strong> geht es düster her. Zu sehen ist eine ausgestorbene Landschaft, in der offensichtlich etwas abgestürzt ist. Doch im Hintergrund sind Regenschleier erkennbar. Kann der Regen das tote Land wieder beleben? Wahrscheinlich nicht. Es bleibt tot, was tot ist und der Schauer kann lediglich das qualmende Feuer löschen. Denn alles stirbt im Zwang der Zeit und kann nicht wieder erweckt werden. Letztlich bleibt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dunkel und melancholisch, ganz wie der Stil der Band.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> GALANTIS</strong> – The Aviary<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2017<br />
Label: Big Beat Records</h4>
<p>Zu recht die Frage: Warum landet hier eine House-Gruppe? Aber schaut euch dieses liebevolle Monster doch mal an! Was bitte ist dies für ein Tier? Eine Leoparden-Tiger-Zebra-Eule? Ich weiß nicht, was es ist, aber ich will es haben. Hier halten sich Niedlichkeit und Angst auf einem Level. Vielleicht handelt es sich auch, um den Anführer aller Vögel, da im Hintergrund noch einige Freunde des „Wesens“ zu sehen sind. Ich musste dieses Cover einfach mit rein nehmen, da es doch sehr kreativ und irgendwie schön ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
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<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>COUNTERPARTS</strong> – &#8222;You&#8217;re Not You Anymore&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Label: Pure Noise</h4>
<p>Nennt mich ruhig einen Hipster-Grafik-Fetischisten, aber <strong>COUNTERPARTS</strong> haben erneut den Albencover-Vogel abgeschossen. Wo Fotografie und Design Hand in Hand gehen, ist meine Sabber nicht weit entfernt. Trotz dieser &#8222;gemischten&#8220; Kunst ist das Cover so simpel wie möglich gehalten. Flöten geht die Aussage des Titels dadurch auch nicht. Die kalte, stylische Neubaufassade wird farblich nur vom Himmel, etwas Gebüsch und den pastellfarbenen Farbstreifen unterstützt. Zusammen mit dem mehrdeutigen Symbol wird gleich der Ton für alle folgenden Ambitionen gesetzt. Ohne die seichte Bildsprache wär die Packung aus Melodic Hardcore, Metalcore und treibenden Riffs jedoch nur halb so interessant.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> CIRCA SURVIVE</strong> – &#8222;The Amulet&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Label: Hopeless Records</h4>
<p>Irgendetwas besonderes scheint der 22. September dieses Jahres an sich zu haben. Unter all den großartigen Veröffentlichungen dieses Monats konnte ich mich kaum entscheiden, aber dieser Tag haut alles um. So erschien auch der lang ersehnte, neue Longplayer von <strong>CIRCA SURVIVE</strong>. Realitätsverzerrende Gemälde verzieren so ziemlich jede Scheibe der Amis. Für alles von &#8222;On Letting Go&#8220; bis &#8222;Descensus&#8220; gab es jeweils eine Sonderbehandlung von <strong>Esao Andrews</strong>. Seine Ölgemälde strotzen nur so vor herrlichen Anspielungen auf Moral und Gefühlswelt. Dennoch scheint sich der Künstler nach der ausgeuferten Detailverliebtheit von &#8222;Descensus&#8220; wieder auf die wesentlichen Inhalte zu konzentrieren.</p>
<p>Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: &#8222;The Amulet&#8220; ist im Bild ein Talisman, der gleichzeitig ein Haus für Einsiedlerkrebse als auch eine Bürde sein kann. Die Bedeutungsgewalt bleibt in <strong>Andrews</strong> klarem Farbspiel bestehen. Jeder Freund von Post Hardcore, Emo und hohem Gesang sollte sich die musikalische Begleitung zu diesem neuen Meisterwerk anhören.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> CHELSEA WOLFE</strong> – Hiss Spun<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Label: Sargent House</h4>
<p>Als ein skeptischer Beobachter von Auswüchsen wie Feuerwerksfotografie gab es für mich immer einen Punkt, ab dem Fotografie gegenüber Grafik und Malerei einknickt. Bei bestialischen, Unbehagen fördernden Auslösern dachte ich nicht an gestellte Bilder mit verkleideten Gestalten. Das eben der animalische Kern eines Albums auch auf ein Foto passt, beweist dieses pelzige Prachtexemplar. In Anlehnung an <strong>DIZZIE RASCAL</strong>s <a href="http://thesource.com/wp-content/uploads/2016/03/dizzee-rascal.jpg">&#8222;Boy In Da Corner&#8220;</a> &#8211; das ist kein Scherz &#8211; hockt <strong>CHELSEA WOLFE</strong>&nbsp;in der Ecke des Raumes. Vom ursprünglichen Cover des Grime-Rappers ist sogar die angeschrägte Wand und die Leiste in Bodennähe übrig geblieben. Im Gegensatz zu ihm verzichtet die Sängerin jedoch auf zu Teufelshörnern geformte Hände &#8211; bestialisch sieht sie ohne diese sowieso schon aus. Ihr haariges Kostüm untermauert dabei ihr bisher härtestes und bestes Album. Wer keine Angst vor ihr hat, sollte sich zu diesem singenden Biest gesellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-3-september-2017/">CTHULHUS&#8216; Cover des Monats #3 &#8211; September 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Atemnot durch GET YOUR GUN – Exklusive Videopremiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Melancholie, Schwermut, Beklemmung, Zweifel, bis hin zu Ausweglosigkeit, Wahnsinn, suchen nach der Erlösung. Zusammengefasst sind das ungefähr die Worte, die beschreiben, welche Gefühle und Gedanken in mir hochgekocht sind, als ich mich zum ersten Mal auf GET YOUR GUN eingelassen habe. Das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/atemnot-durch-get-your-gun-exklusive-videopremiere/">Atemnot durch GET YOUR GUN – Exklusive Videopremiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Melancholie, Schwermut, Beklemmung, Zweifel, bis hin zu Ausweglosigkeit, Wahnsinn, suchen nach der Erlösung. Zusammengefasst sind das ungefähr die Worte, die beschreiben, welche Gefühle und Gedanken in mir hochgekocht sind, als ich mich zum ersten Mal auf <strong>GET YOUR GUN</strong> eingelassen habe. Das dänische Duo packt mich schon im ersten Anlauf auf eine pervers-niederschmetternde Art und Weise.</p>
<p>Der Versuch, <strong>GET YOUR GUN</strong> in eine Genreschublade zu packen, scheitert kläglich. Die Band beschreibt ihre Musik selbst wie folgt: <em>„A blend between the weight and aggressive nature of stoner-rock, the nordic melancholy, and the darkest tales of country- and folkmusic.“</em> (<a href="https://www.facebook.com/pg/getyourgundk/about/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>) Ein paar Parallelen zu anderen Künstlern lassen sich allerdings ziehen. So denke ich an mancher Stelle an <strong>CHELSEA WOLFE</strong>, <strong>EMMA RUTH RUNDLE</strong>, manchmal sogar an <strong>HEXVESSEL</strong> oder <strong>NICK CAVE</strong>.</p>
<h3>Minimalprinzip?</h3>
<p>Eins kann ich definitiv festhalten: Trotz eher minimalistischer Musik erzeugen die beiden Dänen maximale Wirkung. Trotz einem weiten Raum und viel Hall habe ich das Empfinden, beengt zu werden, sogar jeden Moment nach Luft ringen zu müssen. Unfassbar!</p>
<p>Die Erfahrungen kannst du allerdings selbst sammeln, denn <em><strong>SILENCE</strong></em> hält für dich hier die <strong>exklusive Videopremiere</strong> zum Titel <em>&#8222;You&#8217;re Nothing&#8220;</em> vom kommenden zweiten Album &#8222;Doubt Is My Rope Back To You&#8220; bereit. Der Silberling ist ab dem 13. Oktober diesen Jahres erhältlich (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QMZ9nOi4PrA&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">Preorder</a>).</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QMZ9nOi4PrA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/getyourgundk/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.getyourgun.dk/?page=about" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></p>
<p>Bild mit freundlicher Genehmigung von GET YOUR GUN und Jonas Bang</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/atemnot-durch-get-your-gun-exklusive-videopremiere/">Atemnot durch GET YOUR GUN – Exklusive Videopremiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 09:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[A Dead Forest Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige DEAF ROW FEST am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&#160;Wie auch im letzten Jahr, bin ich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-in-weite-und-tiefe/">DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige <a href="https://www.facebook.com/events/300130747054340"><strong>DEAF ROW FEST</strong> </a> am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&nbsp;Wie auch <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">im letzten Jahr</a>, bin ich mit einem Großteil der Bands, die vom Team eingeladen worden sind, noch nicht vertraut. Nachdem ich aber bei der vergangenen Auflage des Festivals vollkommen von der Fähigkeit der Gastgeber, ein überragendes Line Up zusammenzustellen, überzeugt wurde, stört mich dieser Umstand überhaupt nicht.</p>
<p>Vor allem die großen Headliner <strong>AHAB</strong> und <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> sind mir immerhin vom Hörensagen bekannt. Daneben können mich aber im Vornherein auch&nbsp;<strong>PIJN</strong> und <strong>SPOIWO</strong> überzeugen und lassen mich gespannt wie ein Flitzebogen den 23.09. herbeisehnen.</p>
<blockquote><p>Wer ist <strong>DAS</strong> denn bitte &#8230; ?</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dhUwUBJz9ik?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doomwalze <strong>AHAB</strong>&nbsp;aus dem beschaulichen Heidelberg tragen an diesem Abend besonders dick auf und werden ihr komplettes Debütalbum &#8222;The Call Of The Wretched Sea&#8220; zum Besten geben. Ruhig und getragen, und doch deutlich mit weniger Schwere vermittelt das Berliner Post-Rock Trio <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong>, das mit von zarten Klängen getragenen Frauengesang zum Träumen verleitet. Jetzt bitte ein bisschen Leiden und Weinen!</p>
<p><a href="https://esbenandthewitch.bandcamp.com/album/older-terrors">Older Terrors by Esben and the Witch</a></p>
<p>Ganz neu auf der Bildfläche sind die Briten von&nbsp;<strong>PIJN</strong>, die das Festival eröffnen werden. Grad erst frisch aus der Presse ist ihre erste EP gehüpft und überrennt mich schon beim ersten Reinhören mit einer aggressiv-atmosphärischen Mischung. Dazu ein Gesang, der mir die Kauleiste eindrückt und einer guten Portion Chaos sowie versöhnlichen, ruhigen Interludes. Wie sie so aus den Boxen schallen, bin ich noch skeptisch, verspreche mir aber ein überzeugendes Live-Erlebnis. Das Team des <strong>DEAF ROW</strong> beschreibt: &#8222;Man stelle sich vor, dass <strong>Aaron Turner</strong> mit <strong>OLD MAN GLOOM</strong> oder alten <strong>ISIS</strong>, im Gewand genau dieser zwei Bands, eine <strong>GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR</strong> Cover-Platte aufgenommen und seinen ekelhaft großartigen Gesang drauf gepackt hätte.&#8220; Why not?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_vpb5rC3rpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus der Asche von <strong>OMEGA MASSIF</strong>&nbsp;gestiegen &#8211; bzw. vom Gitarristen <strong>Michael Melches</strong> mitbegründet &#8211; werden <strong>CRANIAL</strong> ihr Brett über die Jenaer Bühne fegen lassen. Ebenfalls postig, aber deutlich rauer und gnadenloser als <strong>PIJN</strong> dreschen die vier Hamburger auf ihre Instrumente ein und walzen mit höchst effektbeladenen Gitarren und dem sich kaum davon unterscheidbaren Gesang durch die Walachei. Halt deine Dritten fest, sonst musst du sie später aus dem Putz pulen!</p>
<p><a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights">Dark Towers / Bright Lights by CRANIAL</a></p>
<p><strong>SPOIWO</strong>&nbsp;kenn ich nicht. Hör ich rein und bekomme sofort Gänsehaut bis in den Himmel. Die Musiker waren bereits als Support für <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong> unterwegs und schlagen mit ihrem Sound wieder den Bogen zum sehr ruhigen Teil des Abends, indem sie beeindruckend weite Klangflächen schaffen. Ich fühle mich ins letzte Jahr zurück versetzt als <strong>RADARE</strong>, die&nbsp;ebenfalls im Rahmen des <strong>DEAF ROW</strong> spielten, mich dank ihrer cineastischen Musik kunstvoll aus dem Konzertsaal in die Weiten meines Kopfkinos katapultierten. Ich bin mir sicher, dass auch die Polen in diesem Jahr für eine fantastische Ruheinsel während des langen Abends sorgen können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UA-ksrcFG3U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <strong>GOLD</strong> aus den Niederlanden sind für mich noch ein unbeschriebenes Blatt. Sie klingen auf den ersten Eindruck auch recht unaufgeregt. Atmosphärischer Frauengesang auf getragenen Gitarren. Effekte hier und da, manchmal verdickt mit einer ordentlichen Zerre zu kratzenden Klangflächen. Auch an Synthies wird hier nicht gespart. Überzeugen können sie mich jetzt und hier nicht &#8211; ich bin allerdings gespannt, ob sie mich live vor Ort abholen und begeistern können.</p>
<p><a href="http://gold-vanrecords.bandcamp.com/album/optimist">Optimist by GOLD</a></p>
<p>Den Sprung von Neuseeland nach Deutschland hat das musizierende Geschwisterpaar von <strong>A DEAD FOREST INDEX</strong> gewagt und somit möglich gemacht, endlich auch in unseren Gefilden zu spielen. Im vergangenen Jahr mit <strong>CHELSEA WOLFE</strong> auf großer Tour, bringen sie eine latent larmoyante und doch schwebende Atmosphäre hervor. Klares, ruhiges Riffing und zweistimmiger Gesang wissen mich erfolgreich einzulullen&#8230; und leider auch schnell zu langweilen.</p>
<p><a href="https://adeadforestindex.bandcamp.com/album/in-all-that-drifts-from-summit-down">In All That Drifts from Summit Down by A DEAD FOREST INDEX</a></p>
<p>Zwischen den Bands legt <a href="https://www.facebook.com/aehm.net"><strong>AEHM</strong></a>&nbsp;kunstvoll mit echtem(!) Vinyl auf und lässt die wabernde Atmosphäre auch über die Umbaupausen nicht zusammenfallen.</p>
<p>In die diesjährigen Bands (und noch viele weitere) kannst du auch über unsere handverlesenen Spotify-Playlist <a href="https://open.spotify.com/user/smm666/playlist/1HO6DqekDrjeAiRPH43rj3">THIS is Metal!</a> reinhören.</p>
<p>Was? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VI</p>
<p>Wann? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;23.09.2017</p>
<p>Wo? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p>Preis: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p>Genre: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Funeral Doom, Post Rock, Post Metal, Experimental, Instrumental, Alternative, Ambient</p>
<p>Bands: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp;AHAB,&nbsp;ESBEN AND THE WITCH, SPOIWO, PIJN, CRANIAL, GOLD,&nbsp;A DEAD FOREST INDEX</strong></p>
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		<title>CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[All Pigs Must Die]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea Wolfe]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Doomrider]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Jesuit]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Be Killed]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Old Man Gloom]]></category>
		<category><![CDATA[Pioniere]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Wear Your Wounds]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fängt man einen Liebesbrief an? Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/converge-ein-liebesbrief/">CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie fängt man einen Liebesbrief an?</strong> <strong>Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer Band geben, die so viel mehr ist als nur eine Ansammlung von Persönlichkeiten. Die paar Zeilen, die ich zu ihrem Meisterwerk &#8222;Jane Doe&#8220; für die <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-10-converge/">Core Classics </a>verfasst habe, reichen nämlich nicht aus, um dieser Gruppe gerecht zu werden.</strong></p>
<p><strong>CONVERGE</strong> sind eine 1990 gegründete vierköpfige Band aus Boston, deren Besetzung sich seit dem Durchbruch mit &#8222;Jane Doe&#8220; nicht mehr geändert hat. In den 11 Jahren bis zu diesem ungeahnten Erfolg war schnell klar, wohin es diese einmalige Gruppe verschlagen wird. Ihre Mixtur aus Hardcore Punk und zahlreichen Elementen aus Metal Genres war so explosiv und neu, dass sie nicht nur als Pioniere des Mathcore, sondern auch des Metalcore angesehen werden. Außerdem beeinflusst ihr Wirken so ziemlich jeglichen experimentellen Hardcore der Neuzeit, sei es über das eigene Label <strong>Deathwish Inc.</strong> von Frontmann<strong> Jacob Bannon</strong> oder noch darüber hinaus. Schon in den Anfängen zeichnete sich aus, wie sturköpfig und einzigartig die Musik und Bildsprache werden würde. So fanden sie erst in Epitaph Records ein Label, das den DIY-Ethos wirklich verstand.</p>
<h4>Die Ein-Mann-Show</h4>
<p>Dieser spiegelt sich in der kreativen, von unerwünschten Außeneinflüssen isolierten musikalischen Schaffensphase und der begleitenden Kunst wieder. Denn für ihren wilden, ungezügelten Stil entwickelt <strong>Bannon</strong> seit 1996 Artworks, die mal abstrakt und mal sehr direkt sind. Sein persönlicher Arbeitsrhythmus besteht dabei im Großen und Ganzen darin, ein so perfektes Werk wie nur möglich zu schaffen. Bei dem kreativen Output fragt sich ein Fan dann schnell: Schläft dieser Mann überhaupt? Allein in diesem Jahr veröffentlichte er zahlreiche Prints von seinen Gemälden und Designs für Tourposter. Zusätzlich entwarf er das Albencover und Layout von <strong>CONVERGE</strong>s neuer EP &#8222;I Can Tell You Everything Abou Pain&#8220; und dem neuem Album &#8222;The Dusk In Us&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dm3zkZX_FxI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Außerdem spielte er Kurator für ein ganz besonderes Soloprojekt. In <strong>WEAR YOUR WOUNDS</strong> findet sich ein milder und warmer Gegensatz zur Musik seiner eigentlichen Band. Nach einer fünfjährigen Pause seit der Split mit <strong>REVELATOR</strong> (<strong>CHELSEA WOLFE</strong>) sollte dieses Jahr ein besonders intensives werden. Nicht nur das Debüt-Album &#8222;Wear Your Wounds&#8220; erblickte 2017 das Licht der Welt, sondern auch das Reisetagebuch &#8222;Dunedevil&#8220;. Am Entstehungsprozess dieses Projekts zeichnen sich die Einstellungen der Band ab. Für eine Woche lebte <strong>Bannon </strong>in einer Holzhütte in den Dünen Kaliforniens. Dort verwandelte er die von der regelrechten Abschottung ausgelösten Gefühle in Malerei und Musik. Wenn er nicht der Natur lauschte, komponierte er Musik und nahm diese auch gleich auf. Aus nur sieben Tagen der Isolation entstand ein 300 Seiten umfassendes Buch voller Gemälde, Fotografien und kurzen Tagebucheinträgen, welches am Besten in Kombination mit dem gleichnamigen, vorrangig atmosphärischen und instrumentalem Album zu genießen ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-21130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg" alt="" height="900" width="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die dunklen, gefühlvollen Texte aus &#8222;Wear Your Wounds&#8220; sind schon seit Ewigkeiten Bestandteil der Band. Ihren bereits erwähnten Durchbruch schafften sie mit dem Opus &#8222;Jane Doe&#8220; im Jahr 2001. Das Konzeptalbum handelte von einem schmerzhaften Beziehungsende und klingt dabei nie kitschig. Grund dafür ist auch die abstrakte, von Kritikern oft belächelte Lyrik von <strong>Bannon</strong>. Da hilft nur mehrmals zu lesen, um den Hintergrund der Lieder zu verstehen. Bei der unglaublich rohen Vertonung ist ein reines Heraushören gar nicht möglich. Zum Teil werden sogar einzelne Wortfetzen nur wiederholt und im Text zum Lied findet sich dann trotzdem eine poetisch angehauchte Geschichte. Am liebsten würde ich jetzt auf jedes Album einzeln eingehen und lyrische Themen abarbeiten, aber dann würdest du morgen noch hier sitzen. [Vielen Dank! das Lektorat]</p>
<blockquote><p>Mediocrity in believing in everything, and this lack of will has buried them forever. &#8211; <strong>CONVERGE</strong> &#8211; <em>&#8222;Albatross&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Reden wir lieber darüber, welches instrumentale Rückgrat die schmerzerfüllte, keifende Stimme trägt. Herauszuheben ist hierbei kein Bandmitglied, da sie in ihrer fanatischen Spielweise allesamt glänzen. Die Personalwechsel bis zum Jahr 2001 sind ebenfalls kaum bemerkbar, nicht einmal die sehr persönliche Spielart des ehemaligen Bassisten <strong>Jeff Feinburg</strong> war unsersetzlich. Die sich komplementierenden musikalischen Einzelteile werden stets so zusammengefasst, dass man kaum einen Vergleich finden könnte. Es wirkte trotz der Neubesetzungen immer so wie ein natürlicher Prozess, an dessen Ende ein vollständiger Organismus stand.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/38m1NXeQP4E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Der gefragteste Hardcore-Produzent&nbsp;</h4>
<p>Dafür ist bis heute zu einem großen Teil <strong>Kurt Ballou</strong> verantwortlich. Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist für die Band, entwickelte er sich zusammen mit seinem <strong>GodCity Studio</strong> zu einem der gefragtesten Produzenten in der gesamten Metal und Hardcore Szene. Ein wichtiger Faktor hierfür war ebenfalls seine Produktionskunst auf <strong>CONVERGE</strong>s musikalischem Output, insbesondere auf &#8222;Jane Doe&#8220;. Bis heute hat er dadurch einen Ruf inne, der durch die Besprechung seiner Arbeit durch Professoren an Universitäten im Hinblick auf die schiere Monumentalität seiner Fähigkeiten noch verstärkt wird. Völlig egal dabei ist, wer zu ihm kommt: die persönliche und brilliante Note ist bei jedem Künstler zu hören &#8211; von <strong>CHELSEA WOLFE</strong> über <strong>ISIS</strong> bis hin zu <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg" alt="" height="750" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Für seine eigene musikalische Ausrichtung entschied sich <strong>Ballou</strong> dazu, mathige, verschachtelte Riffs zu spielen. Diese bohren sich gerade zu in die Grundmauern der Songs und verstärken das schiere Chaos, welches <strong>Bannon</strong> mit seiner Stimme zu dirigieren scheint. Zeitgleich mit seinen markanten Schreien bricht oft ein Wirbel aus, der brutaler nicht sein könnte. Eine in diesem Sturm der Gefühle oft übersehene Rolle spielt <strong>Nate Newton</strong>. Neben seiner erstaunlichen musikalischen Vergangenheit in u. a. <strong>JESUIT</strong> spielt er heute nebenbei noch in <strong>OLD MAN GLOOM</strong> und <strong>DOOMRIDERS</strong>. Kein Wunder also, dass ein so gefragter Musiker die Lücke vergangener Mitglieder füllen konnte. Sein Spiel am Bass hält sich dabei an keine strikten Regeln und ist mit vielen Details aus seiner Aktivität in Sludge und Doom Metal bestückt. Der von ihm und <strong>Ballou </strong>angebotene Backup-Gesang muss sich in der Hinsicht auch nicht vor vermeintlichen Frontmännern der Szene verstecken, die keine Instrumente spielen, aber gleich zwei Plätze in einigen Bands belegen.&nbsp;</p>
<h4>Der verrückteste Schlagzeuger</h4>
<p>Genauso technisch versiert wie die Männer an den Seiteninstrumenten ist <strong>Ben Koller</strong>. Sein Stil passt dabei so unglaublich gut zu der Band, dass ich ihn am liebsten mit seinem Schlagzeug am vorderen Rand der Bühne sehen würde. Er spielt mal vertrackt, verändert den Rhythmus oder bricht in bestialische Zwischenspiele aus, die viel von ihm abverlangen. Wie er es da noch schafft, für <strong>MUTOID MAN</strong>, <strong>ALL PIGS MUST DIE</strong>, <strong>KILLER BE KILLED</strong> und als Tour-Mitglied für <strong>DOOMRIDER</strong> zu spielen, erschließt sich vielen Ungläubigen nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/C4r2wlMSLJ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Genauso wenig verstehen Außenstehende aber auch den Arbeitsprozess der gesamten Band. Ohne auch nur auf das Zusammenspiel der Musiker einzugehen, werden sie manchmal als Persönlichkeitslos angesehen. Die ruhige, überlegte Art bei Interviews und Statements macht es Journalisten nicht gerade einfach, viele kontroverse Zitate der Gruppe zu sammeln und vielleicht eine Diskussion zu befeuern. Eben diese Vernunft und Sanftmut, die besonders <strong>Bannon</strong> immer wieder an den Tag legt, macht jedoch die Merkmale der Band aus. Ihr zahlreich kopierter Stil und den riesigen Fußabdruck, den sie bereits in der Szene hinterlassen haben, sollte ausreichen, um die Bedeutsamkeit hervorzuheben. Trotz der angefochtenen Einzigartigkeit ihrer Einzelteile, haben sie Kultstatus erreicht.</p>
<p>Sie werden insgeheim gefeiert wie junge Götter, was sich auch durch die treue Anhängerschaft bestätigen dürfte, die innerhalb weniger Stunden die Schallplatten der neuesten Pressung oder des kommenden Albums kauft. Dazu braucht es kein Ego der Mitglieder, sondern einfach nur echte, ehrliche Underground-Musik, die am Legendenstatus kratzt. Und genau dafür liebe ich sie.<br />
Ja, <strong>CONVERGE</strong>, ihr habt mich richtig verstanden. Ich liebe euch und hoffe, dass der ein oder andere Leser seine Ohren öffnet oder meine Liebe sogar bereits versteht.</p>
<p><strong>Ihr neuestes Album &#8222;The Dusk In Us&#8220; erscheint am 03.11.2017 via Epitaph Records und Deathwish Inc. Vorbestellen könnt ihr das gute Teil <a href="https://deathwishinc.eu/collections/converge">hier</a> und <a href="http://de.kingsroadmerch.com/converge/">hier</a>. Empfehlenswert ist, in die erste Single-Auskopplung reinzuhören. <em>&#8222;Under Duress&#8220;</em> stellt einen weiteren neuen Schritt für die Band dar, deren alter Sound weiterhin omnipräsent bleibt und lediglich erweitert wird.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rFmMswcPPzs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/converge-ein-liebesbrief/">CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #44: SANKT OTTEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohren Und Der Club Of Gore]]></category>
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		<category><![CDATA[Denovali Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Sankt Otten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-44-sankt-otten/">Aus den Tiefen #44: SANKT OTTEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Dass Schwermut und Düsternis nicht immer im Gewand von Black Metal passieren muss, haben Künstler wie <strong>CHELSEA WOLFE</strong> oder diverse Post-Rock- und -Metal-Bands immer wieder klar gemacht. Doch heute möchte ich über eine Band schreiben, die das Ganze noch etwas weiter auslotet, in fast gänzlich elektronische Gefilde.</p>
<p><strong>SANKT OTTEN</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16892 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band.jpg" alt="SANKT OTTEN" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gründungsjahr von den Osnabrückern <strong>SANKT OTTEN</strong> liegt noch im letzten Jahrtausend: bereits 1998 entschloss sich <strong>Stephan Otten</strong>, damals noch unter Beteiligung von <strong>Carsten Sandkämper</strong>, tiefschürfende und -traurige Musik zu kreieren.</p>
<p>Die erste EP &#8222;Stille Tage im Klischee&#8220; erschien bereits im Folgejahr und enthielt vier, stark vom Trip Hop beeinflusste Songs, die sich auch an einigen Stellen an die deutschen Elektropioniere <strong>KRAFTWERK</strong> anlehnten.<br />
Schon im Jahr 2000 erschien das Debütalbum &#8222;Eine kleine Traurigkeit&#8220;, welches insgesamt 11 Songs enthielt, wobei auch der Großteil der Songs von &#8222;Stille Tage im Klischee&#8220; erneut veröffentlicht wurde. Stilistisch wird hier Musik geboten, bei der vor allen Dingen repetitive Schlagzeugfiguren die Basis bilden, und welche damit deutlich in Richtung britischer Trip-Hop-Bands wie <strong>PORTISHEAD</strong> oder <strong>MASSIVE ATTACK</strong> schielen. Darüber hinaus dominieren düstere orchestrale, fast cineastische Orchesterklänge und zunehmend Synthieflächen die Songs, die zudem noch mit etwas ausgestattet sind, was in neueren <strong>SANKT OTTEN</strong>-Werken fehlen wird: Gesang. Dieser wird in den häufigsten Fällen einfach gesprochen, oder aber nur in einfachen Melodien vorgetragen. Erneut muss hier als Referenz <strong>KRAFTWERK</strong> herangezogen werden, leben die Texte doch von ihrer sehr minimalistischen Art, die dennoch äußerst emotionale Reaktionen in mir auslöst.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=322484885/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://sankt-otten.bandcamp.com/album/eine-kleine-traurigkeit&#8220;&amp;amp;gt;EINE KLEINE TRAURIGKEIT by SANKT OTTEN&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Noch stärker als auf den frühen Alben, sind sie seit 2006, da die Musik von <strong>SANKT OTTEN</strong> nahezu komplett instrumental wurde. Die Songtitel, die nicht nur kreative Wortspielchen aufweisen, sondern auch an der Substanz kratzen, zumindest an meiner. Wem bei Alben- und Songtiteln wie <em>&#8222;Wunden gibt es immer wieder&#8220;</em>, <em>&#8222;Wir können ja Freunde bleiben&#8220;</em>, <em>&#8222;Ich bin dann mal oben&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ein Himmel voller Galgen&#8220;</em> nicht das Lachen vergeht, dessen Medikation ist wohl ziemlich gut eingestellt.</p>
<p>Im Jahre 2002 stieß <strong>Oliver Klemm</strong> mit zur Band und stellt mit <strong>Stephan Otten</strong> bis heute sowohl optisch als auch klanglich <strong>SANKT OTTEN</strong> dar.</p>
<p>Immer wieder muss ich bei der Beschäftigung mit den Osnabrückern an meine Lieblings-Doom-Jazz-Band <strong>BOHREN UND DER CLUB OF GORE</strong> denken. Auch wenn sich Instrumentierung und Stilistik beider Bands nicht sonderlich gleicht, und <strong>BOHREN</strong> deutlich langsamer zu Werke gehen, so schlagen doch beide Bands bei mir in die gleiche Gefühlskerbe und vermitteln mir, dass sie sich sowohl in puncto Humor und musikalischer Sozialisierung nicht allzu fremd sein können. Ein Beweis dafür dürfte wohl die Kooperation mit dem <strong>BOHREN</strong> Saxophonisten <strong>Christoph Clöser</strong> auf dem 2013er Album &#8222;Messias Maschine&#8220; sein. Auch beim Blick auf die jeweiligen Diskographien gibt es, zumindest für mich, einige Gemeinsamkeiten. So ist das Frühwerk beider Bands, noch vergleichsweise ruppig, während man sich auf beiden Seiten gleichermaßen mehr und mehr zum Kern des eigenen Sounds vorarbeiten könnte, der mittlerweile unverkennbar geworden ist. Während <strong>BOHREN</strong> so bei ihrem ganz eigenen Doom Jazz angekommen sind, trifft auf <strong>SANKT OTTEN</strong> mittlerweile fast schon „Synthpop“ als Stilbezeichnung zu, wobei sich vor Ausbrüchen in Post-Rock- und Trip-Hop-Sphären nicht gescheut wird.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3804834387/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;lt;a href=&#8220;http://sankt-otten.bandcamp.com/album/morgen-wieder-lustig&#8220;&amp;gt;MORGEN WIEDER LUSTIG by SANKT OTTEN&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe></p>
<p>Seit ihrem 2009er Album &#8222;Morgen wieder lustig&#8220; stehen <strong>SANKT OTTEN</strong> bei dem fantastischen, französischen Label <strong>Denovali Records</strong> unter Vertrag, welches auch über das Osnabrücker Duo hinaus zahlreiche einzigartige Bands unterschiedlichster Couleur beheimatet und vertreibt.</p>
<p>Wer also darüber hinaus noch auf der Suche nach einigen Leckerbissen sein sollte, dem lege ich die <a href="https://denovali.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> bzw. <a href="https://denovali.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcampseite</a> des Labels ausdrücklichst ans Herz.</p>
<p>Alle Alben, sowie zahlteiche EP&#8217;s von <strong>SANKT OTTEN</strong>&nbsp;sind auf ihrer Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/sanktotten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://sankt-otten.bandcamp.com/music" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
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