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	<title>Cirith Ungol Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Jan 2020 19:03:56 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Cirith Ungol Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WAR DOGS &#8211; Die Durchschnittlichkeit ernährt den Krieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 06:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Rodríguez]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heavy Metal steht aktuell wieder hoch im Kurs: In den vergangenen Jahren zogen eine Reihe noch junger Bands in die Schlacht, um den guten alten Sound der 80er-Jahre zu verteidigen und zu neuer Blüte zu führen.</p>
<p>Schaffen es WAR DOGS, diese Schlacht wacker zu schlagen oder... das erfährst du jetzt bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/war-dogs-die-durchschnittlichkeit-ernaehrt-den-krieg/">WAR DOGS &#8211; Die Durchschnittlichkeit ernährt den Krieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">WAR DOGS &#8211; &#8222;Die By My Sword&#8220;</h2>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>09.01.2020</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong>&nbsp;43 Min</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Label:</strong>&nbsp;Fighter Records</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Heavy Metal/Speed Metal</div>
<p></div></div></div>
<p>Heavy Metal steht aktuell wieder hoch im Kurs: In den vergangenen Jahren zogen eine Reihe noch junger Bands in die Schlacht, um den guten alten Sound der 80er-Jahre zu verteidigen und zu neuer Blüte zu führen. <strong>SMOULDER</strong>, <strong>TRAVELER</strong> und <strong>RIOT CITY</strong> oder auch <strong>VISIGOTH</strong> gelang dies nicht mit Bravour. Auch <strong>WAR DOGS</strong> wollen es nun wissen und liefern mit &#8222;Die By My Sword&#8220; ein Debüt im klassischen &#8222;Heavy Metal&#8220;-Stil ab, welches nur allzu gern in Richtung der britischen Genreanfänge schielt. Aber wie gut ist es tatsächlich um die spanische Truppe im Vergleich mit der starken, ambitionierten und jungen Konkurrenz bestellt?</p>
<p><iframe title="WAR DOGS - The Shark (Official Lyric-Video) [2020]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XEK4lkXk1Q4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Von Schwertern und Schlachten</h4>
<p>Dass die Jungs von <strong>WAR DOGS</strong> ihr Handwerk beherrschen, beweisen sie schon gleich zu Beginn: Bereits der Opener und Titeltrack <em>&#8222;Die By My Sword&#8220;</em> weiß vollends zu überzeugen und lässt den klassischen Schwermetaller nach mehr Songs dieser Art gieren, die nicht nur dem Titel nach an das lyrische Pathos von <strong>CIRITH UNGOL</strong> und <strong>SAXON</strong> erinnert. An der Klampfenfront sieht es ebenso gut bestellt aus.&nbsp; <strong>Eduardo Antón</strong> (Leadgitarre) und <strong>Enrique Mas</strong> (Rhythmusgitarre) feuern eine Riffsalve nach der anderen aus ihren Waffen. Unterstützung bekommen die beiden von <strong>José V. Aldeguer</strong> (Schlagzeug), der hinter den Kesseln furiose – und vor allem metalwürdige – Schlagzeuggewitter vom Stapel lässt. Was kann da also noch schiefgehen, um mit &#8222;Die By My Sword&#8220; an die herausragenden &#8222;Heavy Metal&#8220;-Debüts des vergangenen Jahres anzuknüpfen?</p>
<h4><strong>Keine Gnade – jedenfalls nicht für WAR DOGS</strong></h4>
<p>Antwort: Eine ganze Menge. Gesanglich hisst <strong>Alberto Rodriguez</strong> (Vocals) zwar nicht unbedingt die weiße Flagge, bereit zum Gefecht wirkt der Sänger aber auch nicht, zumindest auf einem Großteil des Albums. Weiß noch das Eröffnungslied durchaus zu überzeugen, wird merklich schnell deutlich, dass der &#8222;<strong>WAR DOGS</strong>&#8222;-Fronter nicht unbedingt über ein Ausnahmeorgan verfügt, was noch verschmerzbar wäre, darüber hinaus aber auch zu äußerst repetitiven Songstrukturen greift. Und zwar nicht in einer sympathischen <strong>AC/DC</strong>-Monotonie, sondern eher in einer frustrierenden Art, die nicht wenige Zuhörer dazu bewegen könnte, nach den ersten Songs &#8222;Die By My Sword&#8220; wieder beiseite zu legen.</p>
<h4>Knapp daneben ist auch vorbei</h4>
<p><strong>WAR DOGS</strong> bekleckern sich mit &#8222;Die By My Sword&#8220; keinesfalls mit Ruhm. Viel Repetitives, wenig Abwechslung &#8211; keine guten Voraussetzungen also für eine Dauerrotation im heimischen CD-Player. Statt heroischer und mit Lorbeeren auszeichnenswerter Schlachtgesänge, liefern die Spanier ein Album ab, das gerade über genug Klasse verfügt, um noch im Schatten der hochbegabten Newcomer zu stehen. Das Debüt geht zwar nicht vollends in die Hose &#8211; dafür hat die Scheibe mit Songs wie <em>„The Shark“</em>, das dem verstorbenen <strong>MANILA ROAD</strong>-Gitarristen Mark Shelton gewidmet ist, dann doch ein Fünkchen zu viel Qualität zu bieten. &#8222;Die By My Sword&#8220; ist aber über weite Strecken ein qualitativer Grabenkampf auf dem Terrain des Heavy Metal. Bleibt nur zu hoffen, dass der Nachfolger musikalisch ausgefeilter sein wird. Das nötige Potential ist jedenfalls vorhanden&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>LEGENDRY &#8211; Ernste Ependichter statt Kitsch-Rhapsoden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 06:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cirith Ungol]]></category>
		<category><![CDATA[Epic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[konservativ]]></category>
		<category><![CDATA[Legendry]]></category>
		<category><![CDATA[Manilla Road]]></category>
		<category><![CDATA[Old School]]></category>
		<category><![CDATA[Old School Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[US]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"LEGENDRY gehen ihren eigenen Weg…" Ob du dabei mitgehen magst, oder einfach nur von der Ferne winken. </p>
<p>Wir sagen dir jetzt aber erstmal, mit was für großen Stiefeln die Band hier unterwegs ist!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/legendry-the-wizard-and-the-tower-keep/">LEGENDRY &#8211; Ernste Ependichter statt Kitsch-Rhapsoden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h3>
<h3 style="text-align: center;">LEGENDRY &#8211; &#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.11.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 47:09 Min.<br />
<strong>Label:</strong> High Roller Records<br />
<strong>Genre:</strong> Epic (Heavy) Metal</p>
<h3 style="text-align: center;"></div></div></div></h3>
<h3><strong>Exkursion ins Altertum?</strong></h3>
<p>Heute betrete ich als Autor für Silence gleich in zweifacher Hinsicht Neuland. Zum einen schildere ich euch heute zum ersten Mal meine Eindrücke zum Album einer Truppe, welche mir zwar namentlich schon lange bekannt sind, ich&nbsp; mir aber noch nie zu Gemüte geführt habe. Zum anderen begebe ich mich heute in die sagenumwobenen Gefilde des <strong>Epic (Heavy)</strong> <strong>Metals</strong>. Zwar hatte ich durchaus schon Berührungspunkte mit dieser oder ähnlicher Musik, aber trotzdem ist es etwas anderes, als wenn man seine Meinung zu Tonträgern aus Genres kundtut, in denen man ein breiter gefächertes Wissen besitzt.</p>
<p>Anno 2005 in <strong>Pittsburgh, Pennsylvania</strong> formiert, kann das Dreiergespann <strong><a href="https://legendry.bandcamp.com/">LEGENDRY</a></strong> bereits auf <strong>zwei erfolgreiche Longplayer</strong> zurückblicken. Nach &#8222;Mists of Time&#8220; aus 2016 und dessen fast zwei Jahre alten Nachfolger &#8222;Dungeon Crawler&#8220; erscheint nun ihr drittes Vollwerk. &#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220; wird am 01. November über <strong>High Roller Records</strong> veröffentlicht. Das <strong>Zwickauer Label</strong> sollte als weitreichende Fundgrube von Veröffentlichungen aus den Sektionen NWoBHM, Speed Metal, &#8222;Epic&#8220; Metal, (Blackened) Thrash Metal/First Wave Black Metal und Doom Metal vielen <strong>Traditionalisten und 80er -Worshippern</strong> ein Begriff sein.</p>
<h3><strong>… oder zumindest eine Generation zurück</strong></h3>
<p>&#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220; erzählt die Geschichten der gleichnamigen belletristischen Schrift, welche Gründungsmitglied und Multiinstrumentalist <strong>Vidarr</strong> eigenhändig verfasst hat. Es ist demzufolge als ein Paradebeispiel eines Konzeptalbums zu verstehen. Das <strong>Trio</strong> versteht ihr Liedgut als persönliche Hommage an die Epic-Metal-Götterväter, die da heißen <strong>MANILLA ROAD</strong> und <strong>CIRITH UNGOL</strong>. Weitere gemeinhin bekannte Namen wie <strong>BROCAS HELM, MANOWAR</strong> und <strong>WARLORD</strong> erweitern dieses doch recht überschaubare Syndikat.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-34546 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-778x1024.jpg" alt="" width="228" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-778x1024.jpg 778w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-228x300.jpg 228w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-750x988.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo.jpg 1101w" sizes="(max-width: 228px) 100vw, 228px" /></p>
<h3><strong>Wie weit kann der Apfel vom Stamm fallen?</strong></h3>
<p>Referenzen und Würdigungen hin oder her, die Band mit dem <strong>neologistischen Namen</strong> versteht von Beginn ihres neuesten Streichs an, <strong>individuelle und facettenreiche Akzente</strong> zu setzen. Das sture und moderate Imitieren der genannten Kapellen können dafür getrost andere Genrekollegen übernehmen. Der Opener <em>„The Bards Tale“</em> ist keineswegs nur als selbstüberschätztes Cover des <strong>BLIND GUARDIAN-Klassikers </strong>zu verstehen. Wer die Betitelung genau liest und aufmerksam hinhört, erkennt ihn dagegen schnell als ein mit untypischer Schlagseite versehenes, eigenständiges <strong>Intro</strong> an.</p>
<p>Es mag wahrscheinlich vielen als <strong>Kuriosität</strong>, vielleicht auch als <strong>Abnormität</strong> anmuten, wenn ich mit einigermaßen gefestigter Überzeugung behaupte, dass hierbei zumindest Berührungen zu <strong>DEATH IN JUNE</strong> aufploppen. Wem sie kein Begriff sind: <strong>DEATH IN JUNE</strong> waren in den <strong>1980er-Jahren</strong> eine der bekanntesten <strong>Neo-Folk-Formationen</strong>. Ihre Vorreiterrolle in diesem Genre wird Ihnen bis heute anerkannt. Von einer Diskussion über deren politische Positionierungen sehe ich hierbei ab und möchte lediglich die musikalischen Verweise anmerken, welche sich auch wirklich nur auf das Intro beschränken. Das liegt vor allem an der <strong>Mandolinen-Melodik</strong> und teils auch an der <strong>Stimmlage</strong> von Vidarr.</p>
<p>Anschließend erfolgt in <em>&#8222;Vindicator&#8220;</em> mit sofortiger Wirkung eine 180-Grad-Kehrtwende hin zu rassigem, ungestümen und ungebändigten <strong>Old School Heavy-Metal</strong>. Eingängig, rockig, unangepasst und fast schon für eine <strong>Bikerausfahrt</strong> tauglich treten <strong>LEGENDRY</strong> mit diesem <strong>Überraschungsmoment</strong> die Tür zur gehobenen Genrekost ein. Insbesondere die <strong>Vocals</strong> entfalten nun ihr Potenzial.</p>
<h3><strong>So nah und doch so fern</strong></h3>
<p>Beschreibungstechnisch bereitet mir die <strong>Klangfarbe</strong> von <strong>Vidarrs</strong> Stimme jedoch etwas Kopfzerbrechen. Die gewohnt heroische Ergriffenheit erscheint hier zu ausdifferenziert und nicht zwangsläufig einheitsbreikonform. Ich würde sie eher als Querschnitt aus <strong>JUDAS PRIEST, TYTAN (UK), MANILLA ROAD, SACRED STEEL, VIRTUE (UK), X-CALIBER (US)</strong> und <strong>GLACIER (US)</strong> bezeichnen. Wem die meisten dieser Urgesteine etwas sagen, weiß, dass deren Sänger <strong>variabel keifend</strong>, aber nicht kratzig oder rau ihre lyrischen Ergüsse vortragen.</p>
<p>Der dritte Track <em>&#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220;</em> wird mit einem fast schon <strong>romantischem &#8222;80er-Jahre-Film-/Serienszenenintro&#8220;</strong> eröffnet, welches zunächst in balladenartige bis andächtige Sphären übergeht. Im Refrain meine ich, übersteuerte Riffstrukturen herauszuhören, welche eher im <strong>Stoner Rock</strong> bekannt sind. &nbsp;Spätestens ab dieser Stelle tritt musikalisch auch das Prädikat <strong>&#8222;Epic&#8220;</strong> zu Tage, das die Band in die elitäre Kerbe von den bereits erwähnten <strong>MANILLA ROAD</strong> und <strong>CIRITH UNGOL</strong> einschlagen lässt. Gefühlsbetont, erhaben und abenteuerlich, versunken, aber nicht zu schmalzig wird den Hörern vom &#8222;Zauberer und dem Wehr- und Wohnturm&#8220;&nbsp;(auch als Donjon bezeichnet) berichtet.</p>
<p>In <em>&#8222;The Lost Road&#8220;</em> stechen besonders die leicht hohl klingenden, pferdegaloppartigen Drums und die allgemeine rasende Rhythmik positiv aus dem Klangteppich heraus. Gegen Ende wird es sogar <strong>psychedelisch</strong>, wobei <strong>BLACK SABBATH</strong> auch noch eine Huldigung zugesprochen bekommen.</p>
<p>Auch das anknüpfende <em>&#8222;Sorcery´s Bane&#8220;</em> lässt <strong>Bez</strong><strong>üge zum Stoner</strong> nicht missen. <strong>Mandoline und Violinen</strong> verleihen der Nummer einen <strong>historischen bis mittelalterlichen Anstrich</strong>. Dies lässt eine <strong>eigene Atmosphäre</strong> in Erscheinung treten, welche weniger karg und puristisch, sondern ausdifferenzierter und ausgestalteter als bei anderen Bands aus der <strong>Old School Heavy Metal</strong> oder <strong>NWoBHM</strong>-Sparte wirkt.</p>
<h3>Hat auch wer ein bisschen Speed?</h3>
<p>In <em>&#8222;Behind The Summoner´s Seal&#8220; </em>wird das Tempo merklich aufgedreht, sodass auch <strong>Speed-Metal-Fanatiker</strong> zeitweilig auf ihre Kosten kommen. So lassen sich beispielsweise die Geister von <strong>AGENT STEEL </strong>oder <strong>EXUMER </strong>in dem Song erkennen. Die <strong>Psychedelik</strong> wird hier ebenfalls nicht vernachlässigt. Dies gilt auch für das letzte und längste Stück <em>&#8222;Earthwarrior&#8220;. </em>Durch die auffallenden Gitarrensoli klingt&nbsp; das Album fast schon etwas <strong>hippiesk</strong> aus.</p>
<p>Von einer umfangreichen, abgelehnten Modernisierung oder Generalüberholung des <strong>80er-Jahre-Sounds</strong> kann dennoch nicht die Rede sein. Wozu auch? Die ausgewogene<strong> kontinuierliche Gratwanderung</strong> zwischen musikalischem Konservatismus und Expansion steht den Ostküstlern nämlich ziemlich gut. Die Songs zeichnen sich allgemein durch hohe Wiedererkennungspotenziale und Durchdachtheit aus.</p>
<h3><strong>Der mentale Sprung von der Antike in den Wilden Westen und zurück</strong></h3>
<p>Aus meinem Blick &#8211; oder besser ausgedrückt: aus meinem <strong>Hörwinkel &#8211;</strong> erinnern die Songs vom Gesamtklangbild her weniger an als Einzelkämpfer auftretende Gladiatoren oder andere antike Krieger, auch wenn das Markenzeichen der US-Amerikaner (der athletische Schwertfechter, der dem Betrachter auf allen Albumcovern den Rücken zukehrt), es so vermuten lässt. Eher werden durch die Stücke <strong>Parallelen zu Freiheitskämpfern, Gesetzlosen und Verstoßenen</strong> wahrhaftig. Sie reiten durch prärieartige, weitläufige Areale und berichten musikalisch von ihren Wünschen, Sehnsüchten, aber auch Momenten des Glücks.</p>
<p>Die <strong>Lyrics</strong> machen meiner alternativen Vision allerdings einen saftigen Strich durch die Rechnung. Leider konnte ich im Internet nur die Lyrics des zweiten Titels <em>&#8222;Vindicator&#8220;</em> ausfindig machen, jedoch wird dieser Titel denkbar stellvertretend für die übrigen Sechs stehen. In <strong>genretypischer, selbstbezogener Manier</strong> (in Anbetracht solcher Zeilen wie &#8222;heavy metal madness found me there&#8220; oder &#8222;with heavy metal power&#8220; und &#8222;running in the wild&#8220;) postuliert der rachesüchtige Krieger, im nebeligen Wald gnadenlos seine Feinde und legendäre Ungetüme zu erledigen. Der Kampf erscheint ihm in diesem Sinne als einziges Mittel der Streitbeilegung und Gerechtigkeitserwirkung. (Siehe letzte Zeile: &#8222;from triumph or defeat, there is no escape&#8220;.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/legendry-the-wizard-and-the-tower-keep/">LEGENDRY &#8211; Ernste Ependichter statt Kitsch-Rhapsoden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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