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	<title>Columbia Theater Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Nov 2017 10:11:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Columbia Theater Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DRAGONFORCE On Tour &#8211; Fantasy und Highspeed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fantasy-und-highspeed-dragonforce-on-tour/">DRAGONFORCE On Tour &#8211; Fantasy und Highspeed</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>10 von 10!</h3>
<p>So lautete meine Bewertung, als im Mai das neue Album „Reaching Into Infinity“ von <strong>DRAGONFORCE</strong> erschien. Wer etwas für Power Metal übrig hat, kommt über kurz oder lang kaum an der britischen Band vorbei. Sollte derjenige auch nicht, denn als Band, die sich aufgrund ihrer atemberaubenden Geschwindigkeit vor vielen Jahren quasi ihren eigenen Guitar-Hero-Schwierigkeitsgrad verdiente, sticht die Gruppe aus der Masse heraus. Mit dem neuerlichen Meisterwerk gibt es nun einen weiteren Grund, eine Show der Mannen um <strong>Herman Li</strong> und <strong>Sam Totman</strong> zu besuchen.</p>
<p>Auf großer Welttournee, welche <strong>DRAGONFORCE</strong> seit Release u.a. durch die USA, Australien, Neuseeland oder verschiedene Länder Asiens führte, ist in diesem Herbst auch Europa an der Reihe. Zu den fünf deutschen Stationen dieser Reise gehörte am 2. November auch das <strong>Columbiatheater Berlin</strong>. Nur logisch, dass ich die zweistündige Autofahrt auf mich nahm, um mir die Show zum neuen Album einmal zu Gemüte zu führen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23197 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg" height="960" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<h3>Jede Heldengruppe braucht ihren Sam!</h3>
<p>Als sich gegen 19 Uhr die Pforten der Location öffnen, erwartet mich am anderen Ende des überraschend übersichtlichen, äußerst gemütlichen Raumes jedoch zunächste ein anderes Backdrop. Als Support für die Europa-Tour wurde <strong>TWILIGHT FORCE</strong> auserkoren, eine schwedische Power-Metal-Band, die den Fantasy-Regler auf die oberste Stufe stellt. Sowohl musikalisch als auch optisch!</p>
<p>So läutet der in dunkle Magierroben gekleidete Keyboarder <strong>Blackwald</strong> den Auftritt durch feierliches Heben seines mit einer violett glühenden Kugel versehenen Stabes ein, als wolle er danach fragen, wer aus dem Publikum mit dem heldenhaften Sextett in die Schlacht ziehen möchte. Sehr viele, denn es ist bereits jetzt rappelvoll im kleinen Saal. Dementsprechend geht bereits von Minute 1 an die Post ab, als die Band mit dem Opener <em>„Battle Of Arcane Might“</em> ihres zweiten Albums „Heroes Of Mighty Magic“ beginnt und die Zuschauer in ihre bunte Fantasy-Welt eintauchen lässt. Dies fällt angesichts der Roben, Elfenohren und des <strong>Herr-der-Ri<img decoding="async" class="alignright wp-image-23193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-750x422.png 750w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />nge-Sam-ähnlichen Sängers</strong> alles andere als schwer.</p>
<p>… Moment mal, an <strong>Sam</strong> kann ich mich aber nicht erinnern, seit wann singt der denn mit? Noch nicht besonders lange, schließlich kämpfte bis vor kurzem noch der wilder aussehende <strong>Chrileon</strong> am Mikro für die junge Band. Am 3. Oktober ließ die Band allerdings verlauten, dass dieser kein Teil der Band mehr sei. Die Rede ist von <strong>Chrileon</strong> als „Opfer dunkler Magie“, seinem von „Dunkelheit und Habgier verworrenen Geist“ und dem „Verlust seines Geburtsrechts auf den Smaragdthron“. Ihr wisst schon, das übliche Risiko, wenn man dunkle Schergen bekämpft! Nun steht jedenfalls ein bedeutend knuffigerer Sänger hinter dem Mikro. Kein unbekannter in der Power-Metal-Szene, schließlich handelt es sich hierbei um <strong>Tommy Johansson</strong>, Gitarrist bei <strong>SABATON</strong> und Kopf von <strong>REINXEED</strong>. Und dieser macht einen ausgezeichneten Job! Hätte ich die Band nicht bereits einmal live bewundern dürfen, so hätte ich den Unterschied wohl kaum bemerkt. Zwischen den neuen Titeln <em>„To The Stars“</em> und <em>„Riders Of The Dawn“</em> kommt es zu kleineren technischen Schwierigkeiten, welche <strong>Johansson</strong> und <strong>Blackwald</strong> aber gekonnt durch unterhaltsame Dialoge zu überbrücken wissen, obgleich die dröhnende Stimme des zuletzt erwähnten teils schwer zu verstehen ist. Fans des ersten Albums können sich während des Sets auch an <em>„Gates Of Glory“</em> erfreuen, doch im Großen und Ganzen steht die Show ganz im Zeichen des neueren Werks. Eines der Highlights ist wohl die Darbietung von <em>„There And Back Again“</em>, einem wahrlich magischen Stück der zweiten Platte. Obgleich das Lied gerade zu Anfang (aufgrund Sängerin aus der Dose) nicht dieselbe Wirkung entfalten kann wie auf Platte, wirkt der Titel extrem beruhigend und bereitet mir mit den letzten Tönen eine wohlige Gänsehaut. Der Gruppe gelingt es, mich mit ihrer vollen Fantasy-Kitsch-Dröhnung vollends zu begeistern. Was dem einen vielleicht zu viel des Quietschbunten sein mag, lässt mich entzückt jubeln. Ich bin in Stimmung, jetzt dürfen die Headliner kommen!</p>
<h3>Speed-UP!</h3>
<p>Und war es eben schon voll, so bleibt jetzt kaum noch Platz in der Menge. Schließlich schaffe ich es doch, mir irgendwo rechts vor der Bühne einen recht geräumigen Platz mit guter Aussicht zu sichern. Daher kann ich mich um 21.15 Uhr voll und ganz den Headlinern <strong>DRAGONFORCE</strong> widmen, die erwartungsgemäß mit dem Intro zum neuen Album und dem anknüpfenden <em>„Ashes Of The Dawn“</em> in den Abend starten und so die Fans in Ekstase versetzen. Mit den ersten Tönen zeigt sich bereits, dass der Ton auch hier sauber und Sänger <strong>Marc Hudson</strong> in hervorragender Form ist. Schon früh achtet die Truppe darauf, eine ausgewogene Mischung zwischen alten und neuen Titeln zu finden. So folgt auf den Opener des aktuellen Werks das altbekannte <em>„Ground And Pound“</em>, das dem aktuellen Titel <em>„Judgement Day“</em> vorausgeht, an welchen wiederum <em>„Seasons“</em> anknüpft.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-23195" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-750x422.png 750w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />Zwischen den Titeln bleibt Zeit für ein paar lockere Worte, ehe es mit <em>„Curse Of Darkness“</em> wiederum etwas Neues zu hören gibt. Äußerst positiv fällt dabei die gute Laune aller Bandmitglieder auf. Na gut, fast aller Bandmitglieder, denn Keyboarder <strong>Vadim Pruzhanov</strong> setzt bei der aktuellen Tour aus, um mehr Zeit für seine Frau und Familie zu haben, so heißt es. Nun ja, geil klingt trotzdem, was da von der Bühne schallt. Der nach wie vor munter Grimassen schneidende <strong>Herman</strong> scheint ohnehin Spaß für zwei zu haben. Mit <em>&#8222;Fury Of The Storm&#8220;</em>, einem geradlinigen Stück aus dem 2004 erschienenen Werk &#8222;Sonic Firestorm&#8220;, spielt die Band ihre Hörer schließlich schwindlig. Zeit für das Halbzeit-Chillout inklusive mehrerer Soli und Instrumental-Duette und einem lockeren Sing-Along von Tonfolgen, das die Zuschauer beschäftigt, während die jeweils anderen Bandmitglieder die Möglichkeit erhalten, sich die „Beine zu vertreten“ oder von ihrem schwarzen in ihr weißes Hemd zu wechseln.</p>
<p>So, Zeit, wieder etwas Gas zu geben! <em>„Edge Of The World“</em> stellt mit elf Minuten den längsten Titel des neuen Albums dar und schafft es doch dabei, nicht langweilig zu werden. Um jedoch ganz sicher zu gehen, dass nach einem so langen Track die Konzentration des Publikums nicht schwindet, werden die Zuschauer im folgenden <em>„Cry Thunder“</em> eingebunden. Stark eingebunden. Vielleicht zu stark eingebunden. 15 Minuten des Gegeneinander-Ansingens zweier Saalhälften, gemeinschaftlichen Mitsingens und Quatschens auf der Bühne habe ich lange nicht mehr erlebt und ist an sich eine erheiternde Sache, letztendlich aber vielleicht doch etwas zu gut gemeint. Fünf Minuten weniger hätten es hier sicherlich auch getan.</p>
<h3>1&#8230; 2&#8230; 3&#8230; und Currywurst!</h3>
<p>Als letzten Titel des Haupt-Sets packen <strong>DRAGONFORCE</strong> mit <em>„Valley Of The Damned“</em> nochmal einen der alten Klassiker aus – jedoch kein alter Schinken, sondern ein zeitloser Hit! Für einen optischen Hingucker sorgen auf der Bühne die leuchtenden LEDs in <strong>Herman</strong>s Gitarre, die er nur zu gern der immer noch feiernden Menge präsentiert.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23196 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png" height="169" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-750x422.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277.png 1334w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach zehn Titeln folgt nun ein kurzer Break, der mir bewusst macht, dass die Leute wirklich alles skandieren, was sich skandieren lässt. „Su-per-markt“ und „Cur-ry-wurst“ habe ich noch kein Publikum zelebrieren hören … Wie dem auch sei, nach dieser merkwürdigen Erfahrung gibt es noch einmal zwei Titel als Bonus obendrauf. Mit <em>„Three Hammers High“</em> entscheidet sich die Band doch noch für einen Titel aus dem „Maximum Overload“-Album, der trotz des falsch klatschenden Publikums wirklich gut ankommt. Hand aufs Herz: Meine lieben Berliner, das Klatschen auf der richtigen Zählzeit müsst ihr echt noch üben. Vielleicht klappt es zur nächsten Welttournee von <strong>DRAGONFORCE</strong> dann besser!</p>
<p>Unter großem Applaus folgt schließlich das heiß ersehnte Finale. Jeder eingefleischte Fan weiß, von welchem Titel die Rede ist. Für alle anderen: googelt mal <em>„Through The Fire And The Flames“</em>! <strong>Herman</strong>, <strong>Fred</strong> und <strong>Sam</strong> geben auf den letzten Metern an ihren Instrumenten noch einmal alles, sodass es dauert, bis der Jubel nach dem Ende des letzten Titels abflaut.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sowohl die Schweden von <strong>TWILIGHT FORCE</strong> als auch die Briten von <strong>DRAGONFORCE</strong> haben gezeigt, wie viel Freude sie daran haben, live vor einem begeisterten Publikum zu spielen. Wer seinen Power Metal richtig schön klischeemäßig mag und sich der fröhlich-verträumten, schnellen Musik hinzugeben bereit ist, darf diese beiden Truppen auf gar keinen Fall verpassen. Gute Laune garantiert!</p>
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		<title>Prog-Showdown in Berlin mit DEVIN TOWNSEND, LEPROUS und BTBAM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leute, ernsthaft! Wenn ihr in Berlin sein solltet, euch eine Show im Columbia Theater anschauen wollt und vorher noch etwas zu essen einwerfen müsst – geht nicht zur erstbesten Dönerbude am Columbiadamm. JUST DON&#8217;T … believe me! So, diese ess[!]enzielle Warnung vorweg ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/prog-showdown-in-berlin-mit-devin-townsend-leprous-und-btbam/">Prog-Showdown in Berlin mit DEVIN TOWNSEND, LEPROUS und BTBAM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Leute, ernsthaft! Wenn ihr in Berlin sein solltet, euch eine Show im Columbia Theater anschauen wollt und vorher noch etwas zu essen einwerfen müsst – geht nicht zur erstbesten Dönerbude am Columbiadamm. JUST DON&#8217;T … believe me!</h4>
<p>So, diese ess[!]enzielle Warnung vorweg geschickt, nun zum eigentlichen Teil. Columbia Theater – für mich Neuland, für <strong>Robert</strong> ein bekanntes Gelände. Fotopass eingesackt, durch die Taschenkontrolle gehuschelt, guten Platz gesucht. Ich positioniere mich im Fotograben, <strong>Robert</strong> am FOH.&nbsp;Da ich selbst sowohl bei <strong>LEPROUS</strong> als auch bei <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> nicht so sattelfest bin wie mein geschätzter Kollege, überlasse ich erstmal <strong>Robert</strong> das Wort:</p>
<p>Pünktlich um 20:00 Uhr betritt das norwegische Prog-Quintett um Ausnahmetalent <strong>Einar Solberg</strong> die Bühne. Mit dem Opener <em>&#8222;Foe&#8220;</em> des vorletzten Albums &#8222;Coal&#8220; wird das Set eröffnet, welches nur knapp über eine halbe Stunde andauern soll.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/devin-townsend-btbam-leprous-columbia-berlin/IMG_2298.jpg" alt="IMG_2298" height="199" width="300">Fast in vollständiger Dunkelheit performt die Band, die in Teilen sonst <strong>IHSAHN</strong> live den Rücken stärkt, ihre Songs, die mit Ausnahme von <em>&#8222;Foe&#8220;</em> vom immer noch aktuellen, grandiosen Album &#8222;The Congregation&#8220; stammen. Obwohl mir zunächst der Gitarrensound merkwürdig vorkommt, überzeugen die Norweger durch Präzision und Klasse, wobei man besonders die erstklassige Leistung von <strong>Solberg</strong> hervorheben muss, der live mit unfassbarer Sicherheit Gesangsstellen meistert, von denen viele andere Bands nur träumen können. Obgleich <strong>Solberg</strong> fantastische Arbeit leistet, setzt Schlagzeuger <strong>Baard Kolstad</strong> noch einen drauf und hat mich allerspätestens beim packenden <em>&#8222;The Price&#8220;</em> bei den Eiern. Qualitative Einbrüche wird es bis zum Ende des Sets nicht geben, wobei mir doch ein Wermutstropfen verabreicht wird, indem das bombastische Finale von &#8222;Rewind&#8220; kurzerhand ausgelassen wird, um als letzten Song <em>&#8222;Slave&#8220;</em> durch den Columbia Theater zu ballern. Inwiefern sich das gelohnt hat, muss jeder selbst entscheiden.</p>
<p>Als nächstes entern <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> die Bühne, die mich bei vorherigen Livekonzerten bislang eher enttäuscht haben. Und auch heute bleiben die Amis für mich hinter der Leistung von <strong>LEPROUS</strong> zurück. Das liegt zunächst mal daran, dass Sänger <strong>Tommy Rogers</strong> vor allem in den cleanen Passagen hörbare Anstrengungen unternehmen muss, um die Töne zu treffen. Instrumental kann man eigentlich niemandem Vorwürfe machen, da hier alles im grünen Bereich ist. Dennoch sorgt der matschende, wenig differenzierte Sound dafür, dass mich die Songs zunächst eher stressen, als packen. Der Einstieg wird durch das &#8222;The Great Misdirect&#8220;-Stück <em>&#8222;Fossil Genera&#8220;</em> gewählt, bevor den Rest des Sets Stücke der letzten beiden Alben bestimmen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/devin-townsend-btbam-leprous-columbia-berlin/IMG_2380.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/devin-townsend-btbam-leprous-columbia-berlin/thumbs/thumbs_IMG_2380.jpg" alt="IMG_2380" height="200" width="300"></a>Obwohl ich mich frage, ob Zuschauer, die mit den Songs nicht vertraut sind, hier nicht zwangsläufig akustische Schleudertraumata erleiden müssen, wissen <em>&#8222;The Coma Machine&#8220;</em> und <em>&#8222;Lay Your Ghosts To Rest&#8220;</em> durch technische Sauberkeit und wahnwitzige Stil-, Tempo-, und Taktwechsel zu gefallen. Vor allem der von &#8222;Parallax II&#8220; stammende Surf-Prog-Metal-Smashhit <em>&#8222;Bloom&#8220;</em> lässt meine Mundwinkel dann anschließend noch mit Katapultstart in Richtung Decke abhauen, bevor <em>&#8222;Option Oblivion&#8220;</em> und <em>&#8222;Life In Velvet&#8220;</em> wie auf Platte das Set beenden.</p>
<blockquote><p>Du wurdest für schuldig befunden, durch den ältesten Rat unserer Stadt, den Namen unseres allmächtigen Herrn geschmäht zu haben! Du lästertest Gott auf unglaublich infame Weise und wirst somit zu Tode gesteinigt!</p></blockquote>
<h4>Besorgt euch schon mal ein Paket Kies, denn irgendwie konnte ich mit <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> noch nie was anfangen.</h4>
<p>Spielerisch gibts an dem Dude und seiner Band absolut nichts auszusetzen, aber seit jeher plagt mich der Eindruck, dass seine Musik einfach furchtbar überbewertet ist. Letztlich sorgt auch das heutige Konzert nicht dafür, diesen Eindruck zu revidieren, da mich die Songs weder inhaltlich, noch emotional, noch musikalisch abholen und ich das Konzert somit eher aus der Ferne beobachte&#8230;und den Hype nicht verstehe.</p>
<blockquote><p>Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/devin-townsend-btbam-leprous-columbia-berlin/IMG_2534.jpg" alt="IMG_2534" height="302" width="201"></p></blockquote>
<p>Nun, da <strong>Robert</strong> leider nicht viel mehr zum Headliner zu sagen hat, übernehme ich an dieser Stelle wieder und postuliere: Und wie Weibsvolk anwesend ist! Weibsvolk und Freaks. Ich hatte ihn vor Jahren mal auf dem <strong>Rock Harz</strong>-Festival performen gesehen und muss sagen – in der doch recht kuschelig-kleinen Location in Berlin ist das Konzerterlebnis doch ein ganz anderes. Die ersten drei Songs im Fotograben erlebe ich einen <strong>Devin</strong>, der sehr intensiv mit dem Publikum interagiert. Auf der Bühne ist viel Bewegung, die Band ist schon seit sieben Wochen&nbsp;auf Tour und ihre Routine ist deutlich anzumerken. Langeweile kommt dennoch nicht auf. Die erste Hälfte des Sets besteht aus ruhigeren, <strong>Devin</strong>s Aussage nach &#8222;cheesygeren&#8220; Songs – der Opener <em>&#8222;Rejoice&#8220;</em> von &#8222;Z²&#8220; ist gefolgt von <em>&#8222;Night&#8220;</em> und zwei Songs der aktuellen Scheibe. Meine Begeisterung für &#8222;Transcendence&#8220; hielt sich zu Hause schon in Grenzen, so richtig habe ich mich bislang doch nicht hineinhören können. Live bietet sich mir ein spiel- und gesangstechnisch absolut überzeugendes Bild, doch die Stimmung kommt noch nicht so richtig auf. Erst mit dem Einstieg von <em>&#8222;Hyperdrive&#8220;</em> muss ich doch schon ein bisschen ausrasten. Das Set ist überraschend wenig &#8222;Transcendence&#8220;-lastig, was ich aber absolut nicht schade finde.</p>
<p><strong>Devin Townsend</strong>&nbsp;ist nicht nur ein fähiger Multiinstrumentalist und Sänger, sondern mindestens genauso Entertainer und Clown. Äußerst bescheiden postuliert er, dass er heute im Backstage voller Selbstbewusstsein gewesen sei und das jedoch oft ein Vorzeichen für eher wenig unterhaltende Leistung auf der Bühne ist. Vielfach betont er, wie cheesy oder heavy der eine oder andere Song sei, lässt das Publikum bei geeigneten&nbsp;Passagen, wie während <em>&#8222;Where we belong&#8220;</em>, mitklatschen und erzeugt so eine Stimmung der Selbstironie, die ihn sehr sympathisch erscheinen lässt. Mit viel Getöse kündigt er nun an, den härteren Teil der Show mit seiner &#8222;Heavy Metal Guitar&#8220; – einer überdimensionalen Flying V – zu bestreiten.</p>
<h4>Wie vertrackt so manche Songs sind, ist mir anscheinend beim Hören aus der Konserve nie so richtig bewusst gewesen.</h4>
<p><em>&#8222;Planet of the Apes&#8220;</em> haut mich jedenfalls absolut aus den Latschen. Vor allem gerade diese Keule einem so poppigen Song hinterher zu geben, ist schon reichlich fies. Aber effektiv! Wie er neben seinem Gehampel und dummen Zwischenkommentaren noch so sauber singen kann, bleibt mir nach wie vor&nbsp;ein Rätsel. Glockenhell und sauber – schon fast unmenschlich – schallt seine Stimme durch den Saal. Das Klangerlebnis ist fantastisch, das Geholze und der Gesang darüber sehr differenziert und klar abgemischt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/devin-townsend-btbam-leprous-columbia-berlin/IMG_2462-2.jpg" alt="IMG_2462 (2)" height="200" width="300">&#8222;Lets swiftly switch into the heavy metal part&#8220; &#8211; trotz dieser Ansage bringt die Band eine gute Mischung aus ruhigeren und heavieren Songs auf die Bühne. Mit dem ausgesprochen hitverdächtigen&nbsp;<em>&#8222;Supercrush!&#8220;</em> trifft es mich mitten ins Herz und ich schmelze dahin. Auch wenn <strong>Anneke van Giersbergen</strong><em>&nbsp;</em>ihn gesanglich&nbsp;leider&nbsp;nicht dabei unterstützt: dennoch weiß er mich, und offenbar auch den Rest des Publikums, mitzureißen.</p>
<p>Mit <em>&#8222;March of the Poozers&#8220;</em> bin ich nun vollends hinfort und im Glückstaumel. Mächtig gewaltig und episch überrollt mich mein heimlicher Favorit des Abends. Es folgt eine äußerst ausführliche Danksagung aller Beteiligten, nicht nur an die Band. Mit kleinen Anekdoten und liebevollen Beschreibungen ausgeschmückt, stellt er alle Mitwirkenden vor und erntet so ein weiteres Mal Sympathiepunkte.</p>
<p>&#8222;We&#8217;re coming back those days, because we&#8217;re a metal band!&#8220; Ohne große Starallüren&nbsp;werden die Zugabensongs <em>&#8222;Ih-Ah!&#8220;</em> und <em>&#8222;Higher&#8220;</em> noch feierlich hinterhergeschoben, eh sich die Band in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet und die Zuschauer aus dem Saal strömen.&nbsp;Ich bin selig, denn das Set umfasst tatsächlich einige meiner persönlichen <strong>Devin</strong>-Superhits, &#8222;Transcendence&#8220; kam eindeutig zu kurz und der Sound war überzeugend klar. Dass das Konzertpublikum während der Vorbands einen recht hohen Lautstärkepegel vorlegte, trübte das Gesamterlebnis leider. Daneben haben mich <strong>LEPROUS</strong>&nbsp;in allen Aspekten absolut überzeugen können. <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong>&nbsp;hingegen leider nicht. Ein paar sehr schöne Passagen haben sie zum Besten gegeben, aber alles in allem bin ich&nbsp;auch nach diesem Konzert noch kein Fan der US-Amerikaner.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/prog-showdown-in-berlin-mit-devin-townsend-leprous-und-btbam/">Prog-Showdown in Berlin mit DEVIN TOWNSEND, LEPROUS und BTBAM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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