<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>corpsepaint Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/corpsepaint/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/corpsepaint/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Apr 2017 19:14:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>corpsepaint Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/corpsepaint/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Corpsepaint ist rassistisch!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=corpsepaint-ist-rassistisch</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 10:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Blackfacing]]></category>
		<category><![CDATA[corpsepaint]]></category>
		<category><![CDATA[Hellhammer]]></category>
		<category><![CDATA[hexer]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi]]></category>
		<category><![CDATA[rassistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sarcofago]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=15912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ahhhh&#8230;endlich in den Tiefen des Internets surfen. Und sich mal wieder so richtig aufregen. Klar, ich habe ja auch sonst nix zu tun. Unser heutiges Thema ist mal wieder der Black Metal. Was denn sonst. Alle anderen Arten des Metals sind ja ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/">Corpsepaint ist rassistisch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ahhhh&#8230;endlich in den Tiefen des Internets surfen. Und sich mal wieder so richtig aufregen. Klar, ich habe ja auch sonst nix zu tun. Unser heutiges Thema ist mal wieder der Black Metal. Was denn sonst. Alle anderen Arten des Metals sind ja brav/erwachsen geworden. Dieses Mal geht es um <strong>Corpsepaint</strong>, also die furchterregende, oft auch peinlich aussehende Kriegsbemalung unserer Lieblingsmusiker. Zuerst befassen wir uns ein wenig mit der Geschichte des Corpsepaint und schauen danach auf die heutigen Reaktionen dazu.</p>
<h4>Ohne Farbe und fremdartig</h4>
<p>Bereits in den Anfangszeiten des Rocks schminkten sich namhafte Künstler wie <strong>ARTHUR BROWN</strong>, <strong>ALICE COOPER</strong> und auch <strong>KISS</strong> mit schwarzer und weißer Farbe, um ein gefährliches Image zu kreieren. Rebellisch sollte es sein. Schockierte Reaktionen wollten hervorgerufen werden und außerdem natürlich etwas gänzlich Neues. Obwohl es nicht immer klappte (<strong>KISS</strong>) oder eher psychedelisch (und faszinierend!) war wie bei <strong>ARTHUR BROWN</strong>, übernahmen in den Achtzigern und Neunzigern Pioniere wie <strong>HELLHAMMER</strong>, <strong>MERCYFUL FATE</strong> (1980!) oder <strong>SARCÓFAGO</strong> das Erfolgsrezept und kombinierten es gekonnt mit harten Klängen aus dem Höllenschlund. Für <strong>Martin Eric &#8222;Ain&#8220;</strong> (Ex-<strong>CELTIC FROST/HELLHAMMER</strong>) war es laut eigener Aussage ein Befreiungsschlag, ein Widerstand gegen die katholische Erziehung.</p>
<p>Also etwas, das einen tieferen Sinn hat. Selbst der historische Faktor hinterlässt indirekt seine Wurzeln und man liest von Geschichten über die Oskorei sowie Verfärbungen von Toten, welche als Inspiration dienten. Schenkt man dem Glauben, so ist es eine Erinnerung an die Toten und eine Variante der Einschüchterung (siehe Kriegsbemalung).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15918" aria-describedby="caption-attachment-15918" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15918 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-300x266.jpg" width="300" height="266" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-300x266.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-1024x909.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2-750x666.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-King-Diamond-2.jpg 1166w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15918" class="wp-caption-text">Zwischen Rock und Metal: King Diamond</figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9QLbp7ONyh0">HIER</a> findest du die kürzeste Geschichte vom Corpsepaint.</p>
<h4>Abgrenzung von der Menschlichkeit</h4>
<p>Stellt euch vor, ihr möchtet euch zur Zeit der ersten und zweiten Welle des Black Metals abgrenzen, da brutale Musik nicht mehr ausreicht und &#8222;eh alles gleich klingt&#8220;. Was tun? Richtig, man sucht sich einen Kleidungsstil, der sich vom damaligen Death-Metal-Trend abhebt, und schmückt sich mit Nieten, Patronengurten, Drudenfüßen, Kreuzen und unheimlichen Farben. Schließlich symbolisieren diese beiden Kontraste (schwarz/weiß) den perfekten Ausdruck vom (Leben und) Tod.</p>
<p>Doch wir leben im Jahr 2017. Und ich habe niemanden auf einem Konzert sagen hören:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Man, sehen die gefährlich aus, ich fürchte mich davor!</strong></p>
</blockquote>
<p>Gefühlt jede Black-Metal-Band benutzt Corpsepaint für Live-Shows und sorgt eher für Gelächter als Entsetzen. Ist diese Tradition zu oft benutzt worden und nur noch ein &#8222;notwendiger&#8220; Schachzug des Marketings? Wahrscheinlich gibt es noch von beiden Lagern Anhänger, wobei die eine Seite scheinbar mehr und mehr unsichtbar wird. Geht hier eine Ära zu Ende? Zum Glück nicht, wie ihr gleich lesen werdet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15920" aria-describedby="caption-attachment-15920" style="width: 451px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15920" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-300x200.jpg" width="461" height="307" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Corpse-Paint-Apologist-Tokyo.jpg 960w" sizes="(max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15920" class="wp-caption-text">Mehr schlecht als Recht: APOLOGIST aus Tokyo</figcaption></figure>
<h4>Corpsepaint ist rassistisch!</h4>
<p>Kurze Erklärung: Unter Blackfacing versteht man im ursprünglichen Sinne eine Form von Theater- und Unterhaltungsmaskerade. Heutzutage verstehen einige von uns dies als Beleidigung gegenüber dunkelhäutigen Menschen.</p>
<p>Vor ein paar Tagen gab die deutsche Band <strong>HEXER</strong> (Review folgt!) auf Facebook Folgendes bekannt:</p>
<blockquote><p><span id="fbPhotoSnowliftCaption" class="fbPhotosPhotoCaption"><span class="hasCaption">&#8222;Aus gegebenem Anlass müssen wir mal etwas loswerden. In der kommenden Zeit wird es Konzerte geben, bei denen wir auf unsere Bemalung verzichten müssen. Während wir anfangs selbst gar nicht die Assoziation hatten, kam irgendwann der Begriff &#8222;Blackfacing&#8220; auf. Um Veranstalter/Innen und uns selbst bestimmte Situationen zu ersparen, sprechen wir seitdem jedes Mal an, dass wir schwarze Farbe als Grundie<span class="text_exposed_show">rung verwenden, um auf der Bühne als Personen zu verschwinden und damit unsere UV-Farbe deutlich mehr in den Vordergrund rückt.</span></span></span></p>
<p>Wir haben uns schon mehrmals gegen jegliche Art von Diskriminierung ausgesprochen und fühlen uns der autonomen und linken Szene verbunden. Es ist schade, unser Konzept verändern zu müssen und auf ein für uns wichtiges Element unserer Live-Rituale zu verzichten.</p>
<p>Wir respektieren diese Entscheidungen, aber eins sollte klar sein:<br />
Ihr verpasst was!&#8220;</p></blockquote>
<p>Ernsthaft? Versteht mich nicht falsch, ich begrüße es, wenn Leute sich wieder vom (Black) Metal provoziert fühlen. Aber das ist an <strong>uninformierter Dummheit</strong> nicht zu übertreffen. Politische Extreme bombardieren ihre eigenen Leute mit Vorwürfen, die nicht skurriler sein könnten. Es handelt sich noch nicht mal um die typischen dubiosen Gestalten der Szene, sondern um Leute, die sich ganz klar <strong><em>gegen </em>Rassismus</strong> und <strong>Faschismus</strong> aussprechen.</p>
<p>Viel schlimmer ist es allerdings, sich den Vorwürfen sofort zu beugen. Leute! Ihr seid keine &#8222;Nazis&#8220; weil ihr Farbe auf eurem Gesicht tragt! Lasst euch doch nicht so vorführen und spielt wie gewohnt mit euren Show-Elementen! Am Ende merken doch die Leute mit Verstand, wer wirklich seltsam agiert und wer nur ein Image vertritt. Spätestens, wenn man vor den Musikern steht und mit ihnen direkt kommuniziert und nicht über das Internet.</p>
<p><strong><em>Kunst darf nicht eingeengt werden. Oder etwa doch?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/">Corpsepaint ist rassistisch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>29</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #6</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-6</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[corpsepaint]]></category>
		<category><![CDATA[ghost]]></category>
		<category><![CDATA[Gloryhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Grailknights]]></category>
		<category><![CDATA[masken]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[slipknot]]></category>
		<category><![CDATA[turisas]]></category>
		<category><![CDATA[Twilight Force]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[verkleidung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=15234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/">Senf der Woche #6</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-15234"></span><br />
Thema heute: Zwischen Corpsepaint, Mönchskutte und Kunstblut: Was haltet ihr von extravaganten Bühnenoutfits?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank">Lukas</a>&nbsp;</strong>al arrabiata&nbsp;meint:</span></p>
<p>Dem Auftritt guter Bands zu lauschen ist per se schon ziemlich geil. Ein optischer Leckerbissen durch auffällige Bühnenoutfits allerdings ist für mich wie das Sahnehäubchen beim Treiben auf der Bühne. Eine <strong>einheitliche, farbliche Bemalung</strong> wie bei <strong>VARG</strong> und <strong>TURISAS</strong>, oder das schwarz-weiße Corpsepaint vieler Bands im Black Metal,&nbsp;wirkt bereits wie eine eigene Tracht und hebt die Musiker von der Metal-Version des Otto-Normal vor der Bühne ab. Wie eine <strong>Kriegsbemalung</strong>, mit der sich die Künstler in die Schlacht stürzen.</p>
<p>Noch besser wirds, wenn sich auch die einzelnen <strong>Bandmitglieder gegeneinander abgrenzen</strong>. Steigender Beliebtheit erfreut sich beispielsweise <strong>GLORYHAMMER</strong>, die mit grünem Panzer, Magierrobe und Kettenhemd ihre fantastischen Abenteuer darbieten. In ähnlicher Manier kleiden sich auch die Schweden von <strong>TWILIGHT FORCE</strong>, die noch zwei Paar spitze Ohren obendrauf legen. Warum auf Menschen beschränken, wenn auch Elfen die Instrumente schwingen können?</p>
<p>Ebenfalls zum Thema der Musik passende Outfits haben sich beispielsweise die <strong>GRAILKNIGHTS</strong> zugelegt: Wer Superheld sein will, muss sich auch so anziehen! Natürlich gibt es auch Einzelfälle, in denen ein krasses Outfit gar nicht mehr notwendig ist. Sieht <strong>Johan Hegg</strong> von <strong>AMON AMARTH</strong> nicht schließlich ohnehin schon aus wie der Vorzeige-Wikinger schlechthin?</p>
<p>Ist ein ausgefallenes Bühnenoutfit also notwendig, um sich in Szene zu setzen? Sicher nicht, denn vordergründig zählt die Musik. Bonuspunkte in der B-Note gibt es für einen solchen Augenschmaus aber trotzdem.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank"><strong>Julian</strong></a><strong>&nbsp;</strong>flambiert<strong>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Wie, verkleiden? Ist denn schon wieder Karneval? Eigentlich nicht, aber irgendwie doch, wenn man bei Konzerten und Festivals mal einen Blick auf die Bühne wirft. Meine Fresse, da haben die Künstler ja zum Teil echt urige Klamotten am mehr oder weniger bekleideten Leib! Aber hey, warum nicht?</p>
<p>Wenn auf der Bühne eine Band in Mönchskutten und düsterem Facepaint (*hust&nbsp;<strong>POWERWOLF</strong>, *hust&nbsp;<strong>GHOST</strong>) ihr Set runter zockt, dann macht das doch atmosphärisch viel mehr aus, als wenn die Jungs mit freiem Oberkörper auf der Bühne&nbsp;stehen! Ich finde, Live-Auftritte leben nicht nur von der Musik an sich, sondern auch von der <strong>Bühnenshow</strong> und der <strong>Atmosphäre im Publikum</strong>.&nbsp;<strong>SILPKNOT&nbsp;</strong>beispielsweise polarisieren ohne Ende. Und warum? Ja, wegen ihrer verrückten Show, ihren Masken und den Outfits. Man muss ja die Musik nicht mögen, aber ich muss zugeben, das fetzt ohne Ende!</p>
<p>Metal ist immer noch eine <strong>Form der Rebellion</strong> und genau deshalb ist es doch geil, wenn die Bands ihre Musik, ihre Songs und ihren Stil leben. Wenn’s zur Mucke passt, warum nicht? Aber je nach Genre ist weniger auch mehr! In diesem Sinne: plündert die Schminkvorräte eurer weiblichen besseren Hälfte und schmiert euch Kajal und sonst was ins Gesicht! Das verbindet euch mit eurer Lieblingsband auf besondere &#8222;Art&#8220; (schlechtes Wortspiel) und Weise.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank"><b>Sebastian</b></a>&nbsp;im Schlafrock meint:</span></p>
<p>Musik ist für mich eine Kunstform, die für sich alleine stehen kann, dies jedoch nicht muss. Der Aspekt, dass sie nicht nur als <strong>Emotionsträger&nbsp;</strong>(Arien und Co.) fungieren, sondern auch lediglich als <strong>Teilbereich einer größeren Inszenierung</strong> stehen kann, lässt sich auch auf Metalbands anwenden. Reich verkleidet entern sie die Bühnen und Musikvideos, um ihre Kunst an den Mann zu bringen.</p>
<p>Nur, muss das wirklich sein? Hilft das irgendjemandem? Ob die Band damit ihre <strong>Performance ausweiten und verbessern</strong> oder nur <strong>von ihren musikalischen Leistungen ablenken</strong> will, muss man von Fall zu Fall entscheiden.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, zum musikalischen noch <strong>ein paar optische Anreize</strong> geboten zu bekommen. Vor allem, wenn man merkt, die Band hat sich damit auseinandergesetzt, es gibt ein klares und nachvollziehbares Konzept und es wurde gut umgesetzt. Eine Pferdemaske aus Latex ist natürlich lustig und taugt für den kurzen Gag, ein ständiges Element sollte es aber nicht werden. Zwar ist auch das eine Frage der Philosophie der Band, aber ich habe so meine <strong>Probleme mit Maskenbands</strong>. Mir wird da die <strong>Grenze zwischen &#8222;kindisch&#8220; und &#8222;ernst gemeinte Kunst&#8220;</strong> nicht klar.</p>
<p>Dann doch lieber <strong>Themenbands</strong> (Mittelalter, Piraten, Folk, Dark/Goth) mit ihren Kostümen und Corpsepaint. Über die volle Authentizität kann man sich natürlich auch da streiten, aber das ist zumindest wirklich seriös. Mag sein, dass ich mit dieser Meinung etwas eng denke, aber ich lasse mich auch immer gerne eines Besseren belehren.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/">Senf der Woche #6</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-07 02:39:24 by W3 Total Cache
-->