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	<title>Crowdfunding Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Feb 2021 11:29:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Crowdfunding Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 07:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Metal nicht kennt, glaubt ja immer Metalheads haben keinen Humor...<br />
Um das zu ändern, tritt CALL OF THE SIRENS als Death-Metal-Gruppe an, um im pfälzer Dialekt Thrash äh Trash zu machen!</p>
<p>Wie das aussehen soll, was geplant ist und wie sich das finanziert sagen wir euch.</p>
<p>PS: "Weck, Worscht und Woi" ist kein Teil des Plans. Bisher...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/">CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Eine Metalband, die ihren eigenen Trashfilm produziert, hat es bisher noch nie gegeben. Die Verbindung von <strong>Death Metal</strong> und <strong>pfälzischen Texten</strong> ist dabei bislang ebenso einzigartig. <strong>CALL OF THE SIRENS</strong> schreiben gemeinsam mit ihrer einmaligen Fanbase Metal-Geschichte!&#8220;</p>
<p>So liest sich der Promotext zum ambinitionierten Projekt der Trash Metal (kein Schreibfehler) Band <strong>CALL OF THE SIRENS</strong>. Die Kombo aus der Pfalz hat 2018 eine EP veröffentlicht, die lupenreinen <strong>Death Metal</strong> bietet, allerdings mit einer gehörigen Portion <strong>pfälzischem Humor</strong>. Nun wollen die selbst ernannten<strong> Todespfälzer</strong> mithilfe ihrer Fanbase nicht nur den Nachfolger zu &#8222;Trash Metal&#8220; erschaffen, sondern auch einen <strong>Episodenfilm</strong>. Dieser soll sich dann im Trash-Genre (wer hätte es gedacht) ansiedeln und die Geschichte um den Kampf gegen die dunklen Mächte des fiesen <strong>Schorlinators</strong> erzählen. Ich persönlich bin für solche Späße auch sehr empfänglich und ebenso gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird.&nbsp;</p>
<p>Finanzieren soll sich der Spaß über <strong>Crowdfunding</strong>, was sich in meinen Augen für so ein Projekt bestens eignet. Den Link dazu und weitere Infos findet ihr <strong><a href="http://www.startnext.com/todespfaelzer">HIER</a></strong>.</p>
<p>Kürzlich erschien bereits eine neue Single, mit dem verheißungsvollen Titel <em>&#8222;Gefangen Im Spukschloss&#8220;</em>, welche ihr euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CwrXErlEtlQ">HIER</a> anhören und die Texte verinnerlichen könnt. Aus Gründen des Humors möchte ich aber der Vorstellung halber folgendes Video präsentieren:&nbsp;</p>
<p><iframe title="CALL OF THE SIRENS - Tealirium [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e_XFYwAFto0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://linktr.ee/callofthesirens"><strong>CALL OF THE SIRENS</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/">CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder Hobby-Cartoonist und YouTuber&#160; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jeden-monat-abgesichert-der-traum-vom-crowdfunding/">Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder <strong>Hobby-Cartoonist</strong> und <strong>YouTuber</strong>&nbsp; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser Unterhaltung meiner Erfahrung nach stetig. Besonders erfreulich ist es da zu sehen, dass die Musik nicht hinterherhinkt. Selbst in den Zeiten von Pirating &#8211; Wer macht sich dafür eigentlich noch die Mühe? &#8211; und <strong>Streaming</strong> kehren einige Nutzer der <strong>Selbstverständlichkeit den Rücken zu</strong>.<br />
Um unabhängig von Aufträgen und Werbung zu bleiben, nehmen vermehrt Musiker eine direkte Verbindung zum Fan auf: exklusive Inhalte wie Eindrücke aus dem <strong>Tourbus</strong> oder <strong>Studio</strong> und den persönlichen Kontakt inklusive.</p>
<p>Was ist daran jetzt so merkwürdig? Die Fans bezahlen <strong>monatlich</strong> und erhalten im Gegenzug dafür ein gutes Gefühl. Umso besser das nächste Album dann läuft, desto stolzer ist dann der zahlende Fan. Besonders im Underground kann die monatliche Zahlung eine Erlösung sein. Aber ab welcher Größe lohnt sich das? Nehmen wir mal drei total unterschiedliche Beispiele als exemplarisch an:</p>
<p><strong>BLYH</strong> haben &#8211; ohne Perks und viel Vorbereitung &#8211; eine Seite bei Patreon gestartet und aufgrund ihres Bekanntheitsgrades (<strong>ca. 1000 Facebook-Likes</strong>) bis jetzt wenig Rückenwind erhalten. Mit<strong> monatlich fünf Dollar</strong> abzüglich der Gebühren können sich die beiden gerade mal einen Tag lang mit Instant-Nudeln versorgen. Großer Hoffnungsschimmer ist jedoch, dass die Seite nicht dauerhaft beworben wird und meiner Einschätzung nach noch in den <a href="https://www.patreon.com/blyh">Startlöchern</a> steht.&nbsp;</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-25494" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg" alt="" width="939" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg 939w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--750x375.jpg 750w" sizes="(max-width: 939px) 100vw, 939px" />
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> hingegen pflegen ihren Patreon-Feed und kommen damit bei <strong>59 Unterstützern auf 350 Dollar im Monat</strong>. Sie verwirklichen sich dadurch den Traum vom eigenen Podcast und bestimmt noch den einen oder anderen gemütlichen Abend, an dem nicht bis spät in den Morgen gearbeitet werden muss. <a href="https://www.patreon.com/thehirscheffekt">Und die Seite ist erst seit dem 07.02.2018 online</a>!</p>
<p>Die Briten von <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> gingen den inzwischen üblicheren, projektgebundenen Weg über <strong>pledgemusic</strong>. <a href="https://www.pledgemusic.com/projects/while-she-sleeps-new-album">Dort</a> sammelten sie in kürzester Zeit mit exklusiven Vorbesteller-Angeboten das gesamte Budget für das neue Album. Am Ende der Kampagne stand<strong> fast das dreifache des ursprünglichen Ziels</strong> zur Verfügung &#8211; den Fans sei dank.&nbsp;</p>
<p>Diese drei (Extrem-)Beispiele zeigen deutlich, dass Erfolg weiterhin bestimmt, ob ihr mit solchen Kampagnen landen könnt. Denn eine große Anzahl an Fans sorgt für höhere Einnahmen bei Crowdfunding-Plattformen (siehe <strong>WINTERSUN</strong>). Trotzdem entfernt man damit die lästigen Label-Köpfe, die neben eurer bisherigen Arbeit noch eure kommerziellen Potentiale ausloten!</p>
<p>Wusstet ihr eigentlich schon, dass wir auch lästige Mittelsmänner umgehen? Silence ist komplett werbefrei und lebt direkt von euren hart erarbeiteten Ersparnissen. Bis jetzt konnten wir viele Kosten rund um das Magazin dank der Unterstützung unserer Patrons tragen, inzwischen haben wir sogar unser erstes eigenes Equipment für Berichte. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die uns unter die Arme greifen! Dank euch sind wir komplett<strong> werbeunabhängig</strong> und dürfen alles<strong> frei Schnauze</strong> sagen. Falls ihr noch nicht an Bord seid und unsere Arbeit im Namen Cthulhus würdigen wollt, geht es<a href="https://www.patreon.com/silence_magazin"> hier</a> zu unserer Crowdfunding-Seite bei Patreon.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25493" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg" alt="" width="1024" height="535" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-750x392.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Die Schattenseite</h4>
<p>Nachteile lassen sich schnell ausmachen. Für jeden Künstler auf diesen Plattformen wird die <strong>Abhängigkeit</strong> von den <strong>Neigungen</strong> ihrer Anhänger beziehungsweise Spender größer. Dadurch entstehen auftragsähnliche Verpflichtungen, die zwar nirgendwo festgeschrieben sind, aber bestimmt psychisch eine Rolle spielen. Stellt euch vor, ihr schreibt ein neues Album, tut das nicht nur wegen eines Label-Vertrages, sondern für die <strong>Top-Patreons</strong> &#8222;Günther&#8220; und &#8222;Anni&#8220;. Viele Fragen stellen sich euch: Spüren die zahlenden Zuhörer nicht, dass sie euch vorerst für die Musik und dann für exklusive Einblicke in eine missfallende Neuausrichtung bezahlen? Und wird das Label euch Nebenverdienste via <strong>Patreon</strong> weiterhin erlauben, wenn die Albumverkäufe einbrechen? Oder wird sich irgendwann euer Manager auch ein Stück vom Kuchen nehmen?</p>
<blockquote><p>Sichert euch eure <strong>Die-Hard Fans</strong>!</p></blockquote>
<p>Die Vorteile hingegen sind viel breiter gefächert. Mit einer gewissen Begabung und einem ausgewogenen Arbeitsethos können sich auch <strong>&#8222;DIY-Musiker&#8220;</strong> schnell den Traum vom Hobby als Nebenjob erfüllen. Und dabei ist man nur von der positiven Resonanz der Fans abhängig. Damit werden Mittelmänner nur noch für Erfahrungen und Kontakte nötig. Crowdfunding bietet quasi die nächste Stufe für Selbstveröffentlichungen.<br />
Jede Band, die groß genug ist oder werden möchte, sollte wahrscheinlich ihre Möglichkeiten prüfen. Ein nicht zu vernachlässigender Nebenverdienst könnte auf euch warten, wenn ihr Lust habt, einige wenige zu euren <strong>VIP-Fans</strong> zu machen.</p>
<p>Was denkt ihr darüber? Habt ihr bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gemacht &#8211; als Musiker oder als Fan? Lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf eure Kommentare.<br />
PS: Wer sie noch nicht kennt, dürfte mit <strong>BLYH</strong> ein Black Metal Highlight des vergangenen Jahrs verpasst haben. Damit wäre mein musikalischer Auftrag auch erfüllt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XnthAlWmP3E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Kultur ist kein Hobby, verdammt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 12:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder liest man in Facebook-Kommentaren davon, dass Musiker und Bands jedweder Größenordnung doch gefälligst zusehen sollen, ihre Kohle durch ehrliche Arbeit selbst zu verdienen, statt die Fans zur Kasse zu bitten. Ist ja schließlich deren Hobby, und andere Leute bezahlen das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kultur-ist-kein-hobby-verdammt/">Kultur ist kein Hobby, verdammt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder liest man in Facebook-Kommentaren davon, dass Musiker und Bands jedweder Größenordnung doch gefälligst zusehen sollen, ihre Kohle durch <strong>ehrliche Arbeit selbst zu verdienen</strong>, statt die Fans zur Kasse zu bitten. Ist ja schließlich deren Hobby, und andere Leute bezahlen das auch aus eigener Tasche. Da geht eine Crowdfunding-Kampagne ja mal überhaupt nicht, und wehe, das neue Album kostet über zehn Öcken! Ja, ich weiß: Facebook-Kommentare sind die beste Referenz, immerhin tummeln sich dort nur <strong>Experten in allen Belangen des Lebens</strong> (manche haben sogar Medizin studiert, diese Gesellen nennen sich dann Impfgegner). Nachdem der Parabel-Knecht (Grüße an den Chef!) das Thema in einem seiner aktuellen Videos schon von einer anderen Seite beleuchtet hat, gibt es hier mehr vom gleichen, nur anders.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PKcgKgO23H8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun muss man fairerweise sagen, dass diese Äußerung manchmal auch in einem Kontext fällt, wo die ihr innewohnende Missbilligung verständlich ist. Ich könnte jetzt mit dem Finger auf <strong>WINTERSUN</strong> zeigen &#8230; ach was, ich tue es einfach. Die Kollegen aus Finnland versuchen derzeit, astronomische Summen im Austausch für ein durchaus ansehnliches, allerdings auch rein digitales Paket aus den eigenen Fans zu pressen. Wozu? Damit ein eigenes Studio eingerichtet werden kann. Knapp 750.000 Euro sind das große Ziel, fürwahr ein Batzen Geld.</p>
<p>In den meisten Studios könnten sie sich dafür über mehrere Jahre einmieten. Auch gute Studios bieten oft Tagessätze von unter 500 Euro an, ohne dabei den Hab-Mich-Lieb-Modus auffahren zu müssen. <strong>Das wären über 1500 Tage betreutes Wohnen</strong>. Noch dazu würde dieses wohl produktiver ausfallen, als man es von den genannten Finnen in der Vergangenheit gewohnt ist. Was die Band dann dreist als Notwendigkeit darstellt – schließlich ist es unabdingbar, dass Mastermind <strong>Jari Mäenpää</strong> morgens in der Unterbuxe mixen kann (wird so in einem der zahlreichen Videos nahegelegt) –, ist purer Luxus. Ja, angesichts solcher Forderungen kann einem nach einem harten Arbeitstag schon einmal der Kragen platzen. Aber auch hier sollte zwischen <strong>dem Extrembeispiel und der kreativen Zunft</strong> im Allgemeinen unterschieden werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15015" aria-describedby="caption-attachment-15015" style="width: 490px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15015" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-300x300.jpg" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/16938696_10155180218762022_921475382692632679_n.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15015" class="wp-caption-text">Höhere Auflösung gibt es erst ab dem Stretchgoal von 1.000.000 Euro.</figcaption></figure>
<p><strong>Musik kann durchaus ein reines Hobby sein:</strong> Alle paar Monate mal ein Konzert, allein für den Spaß an der Sache, noch dazu in größeren Abständen eine selbst finanzierte CD für die Fangemeinschaft. Die meisten dieser Bands haben eine gesunde Selbsteinschätzung und wissen, worauf sie sich einlassen. Da wird eher investiert als verdient, <strong>allerdings in Hobby-Maßen</strong>. Allerdings finden sich die angesprochenen Facebook-Kommentare dort vor, wo es um größere Beträge geht, und das ist im seltensten Fall die örtliche Feierabend-Band.</p>
<h4>Immer noch ein Hobby?</h4>
<p>Wir reden hier von tourenden Bands, die tausende Stunden aufwenden, um Touren zu organisieren und um bei ihren Veröffentlichungen einen hohen Standard zu halten. Allcaps sei mir verziehen: <strong>DAS KOSTET</strong>! Ja, das kostet Unmengen an Zeit und Geld. Zwischen Booking, Promo, Live-Gigs, Songwriting, Terminen, Management, Proben, Recording und dem Rest des Rattenschwanzes (<strong>hört sich nicht mehr so nach Hobby an, nech?</strong>), bleibt da nicht mehr viel Freiraum für eine geregelte Arbeit. Hartgesottene fahren beide Schienen parallel und pfeifen auf ein Privatleben, gut Organisierte können vielleicht zwischendurch ihren Tagelohn einfahren. Und ein paar Glückliche schaffen es auch einfach so, durch die regulären Gagen und Verkäufe eben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15018" aria-describedby="caption-attachment-15018" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15018 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-1024x640.jpg" width="1024" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/4b1ea9fc58873bc5561ca2df0ba10c9d.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15018" class="wp-caption-text">Sieht erschwinglich aus, oder?</figcaption></figure>
<p>Und dann kommt es doch unverhofft: Der Tourbus ist kaputt, das Equipment wird geklaut, oder ein kleiner Durchhänger beim neuen Album lässt <strong>die schwarzen Zahlen dahinschwinden</strong>. Die Nachfrage, dass der Künstler bitte weiterhin auf hohem Niveau agieren möge, bleibt bestehen, lässt sich aber gerade im Bereich der harten Musik nicht ohne Weiteres decken. Klar muss in diesen Fällen hin und wieder ein neues Modell her, und da heißt es dann offen und ehrlich: &#8222;Liebe Fans, ihr habt die Wahl! Dies sind unsere Umstände, und wer uns weiterhin auf dem momentanen Level agieren sehen will, soll uns bitte unterstützen. Falls das für euch nicht passt, können wir auch nichts ändern, denn <strong>für uns passt es dann leider auch nicht</strong>.&#8220;</p>
<h4>Modelleisenbahn vs. Unterhaltung</h4>
<p>Der Knackpunkt wurde oben genannt: <strong>Als Konsument hat man die Wahl!</strong> Man muss nicht mithelfen, braucht sich dann aber auch nicht zu wundern, wenn eine Band eben das macht, was angeprangert wird, nämlich ihre Aktivität vom Profi- wieder aufs Hobby-Maß zurückschraubt. Das ist dann auch wieder einigen nicht gut genug, immerhin will man ja Alben und Konzerte haben. Aber sehen wir es einmal so: Wenn eine Kapelle auf professionellem Niveau agiert, ist das nichts anderes als eine Gehaltsverhandlung, so wie man sie vom Job her kennt. Und da kommt dann <strong>das altbekannte Stigma der Kunst und Kultur</strong> ins Spiel, denn diesen Bereichen wird gerne das Hobby-Dasein aufgedrückt. Mit der Modelleisenbahn spielen vs. Unterhaltung für tausende Menschen produzieren.</p>
<p>Nur weil kreatives Arbeiten den meisten professionellen Künstlern Freude bereitet, darf die Anstrengung dahinter nicht entwertet werden. Immerhin rühmen wir uns doch alle gerne damit, Kunst und Kultur zugeneigt zu sein, warum begegnen wir den Schaffenden in diesen Bereichen dann so oft <strong>mit unseren Ellenbogen</strong>? Warum darf man als Künstler nicht sagen: &#8222;Ich arbeite nur dann zehn Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, an meiner Musik, wenn ich dadurch auch meine Miete bezahlen kann&#8220;, ohne verpöhnt zu werden? Alles gutheißen muss man wirklich nicht (noch einmal Grüße an <strong>WINTERSUN</strong>), und als Fan bzw. Kunde ist man bis zu einem bestimmten Punkt auch König. Um einen Vergleich heranzuziehen: Die Verfasser oben angesprochener Facebook-Kommentare sind das Äquivalent zu dieser einen Sorte Kunde, die immer gleich lauthals nach dem Manager verlangt, wenn der Mensch in der Filiale nicht so springt, wie man es gerne hätte. Bei dieser Sorte Kunde platzt einem auch gerne einmal der Kragen, und dann &#8230; nun, in diesem Fall schreibt man wohl einen Artikel drüber.</p>
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		<title>Rettet die Frostfeuernächte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 12:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ursprünglich als große Geburtstagsparty für den Freundeskreis gedacht, entstanden 2015 die Frostfeuernächte. Und weil es beim ersten Mal so schön war, führte Veranstalter Felix Kramer sein junges Festival auch 2016 und 2017 fort. Als Festival im Februar in einem Kinder- und Erholungszentrum ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich als große Geburtstagsparty für den Freundeskreis gedacht, entstanden 2015 die <strong>Frostfeuernächte</strong>. Und weil es beim ersten Mal so schön war, führte Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> sein junges Festival auch 2016 und 2017 fort. Als Festival im Februar in einem <strong>Kinder- und Erholungszentrum</strong> mit Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Objekt, einem wunderschönen See und tollem Lagerfeuer-Feeling sind die <strong>Frostfeuernächte</strong> ein ganz besonderes Festival im Veranstaltungskalender. Doch leider zog das Billing nicht genug Leute an, um die Kosten zu decken, sodass das Festival aufgrund hoher Verluste des Veranstalters nun vor dem Aus steht. Freunde, Bekannte und Fans des Festivals versuchen nun in einem letzten Rettungsversuch, das Überleben des Festivals zu sichern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu diesem Zweck wurde von Freunden des Veranstalters eine Crowdfunding-Aktion über <strong>leetchi.com</strong> gestartet, bei welcher jeder seinen Beitrag zur Rettung des Festivals beitragen kann. Bereits 2016 wurde eine solche Aktion betrieben, allerdings ohne allzu große finanzielle Erfolge. Sollte die Aktion diesmal keine Früchte tragen, wird es 2018 höchstwahrscheinlich keine <strong>Frostfeuernächte</strong> mehr geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls ihr euch beteiligen und die <strong>Frostfeuernächte</strong> retten wollt, so könnt ihr dies hier tun:</p>
<p><a href="https://www.leetchi.com/c/projekt-von-frostfeuernaechte" target="_blank">https://www.leetchi.com/c/projekt-von-frostfeuernaechte</a></p>
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		<title>Fröne dem Honigwein! &#8211; Haggefugg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 12:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAGGEFUGG – Metgefühl Veröffentlichungsdatum: 12.11.2016 Dauer: 39:19 Min. Label: Eigenproduktion Genre: Mittelalter-Rock &#160; An Mittelalter-Rock mangelt es den Deutschen nicht. Mit Formationen wie IN EXTREMO, FEUERSCHWANZ und VOGELFREY schafft es die rockige Schunkel- und Sauf-Musik immer wieder auf die Bühnen verschiedenster Veranstaltungen. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAGGEFUGG </strong>– Metgefühl<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.11.2016<br />
Dauer: 39:19 Min.<br />
Label: Eigenproduktion<br />
Genre: Mittelalter-Rock</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Mittelalter-Rock mangelt es den Deutschen nicht. Mit Formationen wie <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>VOGELFREY</strong> schafft es die rockige Schunkel- und Sauf-Musik immer wieder auf die Bühnen verschiedenster Veranstaltungen. Neben den einschlägigen Gruppierungen, die schon einige Jahre lang auf Konzerten rumturnen, trauen sich auch immer wieder neue Musiker, mit einem solchen Projekt an den Start zu gehen. Mit dem Album „Metgefühl“ drängt nun eine neue Gruppe auf den Markt, um die Zuschauer zu unterhalten. Darf ich vorstellen: <strong>HAGGEFUGG</strong>!</p>
<p>Oder um es mit den ersten Worten des gleichnamigen Intros zu „Metgefühl“ zu sagen: „Herzlich willkommen zur METagszeit!“ Das knapp einminütige Intro erinnert mit dem schrägen Durcheinander-Gegröhle und Unsinn-Gequatsche stark an so manche Sprachnachricht auf Festivals, in der die ach so lustigen Begleiter ihren Teil beisteuern und die Nachricht um ein paar äußerst witzige Kommentare anreichern. Ich weiß bereits jetzt, dass sich die Truppe nicht allzu ernst nimmt und ich hier keine philosophischen Meisterleistungen erwarten brauche. Wer beim Titel „Metgefühl“ noch nicht wusste, was ihn erwartet, der weiß es jetzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8vzNzRFv99Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Los geht’s mit <em>„Met.Wirt.Bestellt!“</em>. Und das fetzt! Der Refrain besteht aus selbigen Worten und ist demnach denkbar einfach, gleichsam aber auch sehr eingängig. Es dauert nicht mal bis zum Ende des Songs, da beginne ich schon mitzusingen. Heiterer Mittelalter-Rock, angereichert mit charakteristischen Dudelsack-Einlagen. Schnieke!</p>
<p>Eine Spur rauer, aber erneut mit einfach gehaltenen Texten zeigt sich <em>„Trinkt Aus!“</em>. Die klaren Gesangspassagen und der Refrain klingen gut, doch die rau gehaltenen Gesänge überzeugen mich nicht. In erster Linie erinnert das an Gekrächze – was angesichts des Künstlernamens „Gregor Krähenkehle“ von <strong>Yannick Delseit</strong> wohl sogar angestrebt worden ist. Vielleicht hätte man darauf aber lieber verzichtet, denn die klaren Abschnitte klingen doch erheblich besser. Trotzdem ein netter Song.</p>
<p>Schnörkelloser gibt sich da die <em>„Krähenweise“</em>, die mit weniger instrumentalem Bombast etwas ruhiger abläuft. Ein angenehmer Titel, der eine kleine Verschnaufpause bietet. Bevor es wieder richtig fix losgeht? Mehr oder weniger. Auch <em>„Spielmannssünden“</em> ist etwas rauer und nicht ganz so unbeschwert wie der Beginn des Albums gehalten. Der schnelle, eher weniger melodiöse und wiederum krächzig gehaltene Gesang klingt eigenartig, gestaltet sich durch das Wechselspiel mit den zwischengerufenen Background-Gesängen aber durchaus faszinierend und hebt den Titel von anderen ab.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12191 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd.jpg" alt="haggefugg-band" height="540" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Wie schon erwähnt, sind die Klargesänge die stärkeren. Deshalb funktioniert <em>„In Der Schenke“</em> mit seinen schnellen Textpassagen auch besser als <em>„Tapferes Herz“</em>, das auf einem Zusammenspiel von Krächzgesang und langsam-kraftvollen Klargesangspassagen fußt. Eins haben beide Titel aber gemeinsam: sie stehen klar im Schatten von <em>„Met.Wirt.Bestellt!“</em>, welches einen Start hingelegt hat, dem die folgenden Titel nichts entgegenzusetzen hatten.</p>
<p><em>„Ai Vist Lo Lop“</em> legt wieder etwas mehr Spielfreude an den Tag, während <em>„Villemann Og Magnhild“</em> dahinplätschert, ohne starken Eindruck zu hinterlassen. Beide Titel kommen mit normalem Gesang aus, was gefällt. Richtig fette Highlights sind aber auch diese beiden Titel nicht. <em>„Danse Du Ventre“</em> hinterlässt ein lachendes und ein weinendes Auge: der Refrain hat richtig Energie und ein wenig Härte (so viel Härte, wie man bei Mittelalterrock erwarten darf). Alles dazwischen ist aber eher schlecht als recht geraten und zieht den Song wieder runter. Da wäre mehr drin gewesen.</p>
<p>Mit <em>„Seemannsgarn“</em> bietet man nochmal eine stimmige Ballade, die ins Ohr geht. Man möchte sein Feuerzeug rausholen und über dem Kopf hin und her schwenken. <strong>HAGGEFUGG</strong> zeigen hier endlich, dass sie auch mit langsamen Titeln überzeugen können. Abschließend folgt noch der zweieinhalbminütige Bonustrack <em>„Plattgekontert“</em>, auf den man aber besser verzichtet hätte. <em>„Seemannsgarn“</em> wäre definitiv der bessere Ausklang gewesen!</p>
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		<title>Per Crowdfunding zum Debütalbum &#8211; Project Thunderbolt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Among The Dead]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[kickstarter]]></category>
		<category><![CDATA[project thunderbolt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PROJECT THUNDERBOLT – Among The Dead Veröffentlichungsdatum: 01.12.2016 Dauer: 48:05 Min. Label: Eigenproduktion Genre: Heavy Metal &#160; Es gibt viele tolle Ideen, die kreative Menschen gern umsetzen würden. Coole Games, einen innovativen Spielplatz im Park, ein gigantisches Denkmal für eine geschichtsträchtige Person… ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PROJECT THUNDERBOLT </strong>– Among The Dead<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.12.2016<br />
Dauer: 48:05 Min.<br />
Label: Eigenproduktion<br />
Genre: Heavy Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt viele tolle Ideen, die kreative Menschen gern umsetzen würden. Coole Games, einen innovativen Spielplatz im Park, ein gigantisches Denkmal für eine geschichtsträchtige Person… Dumm nur, dass ohne Schotter gar nichts läuft. Es gibt verschiedenste Wege, an Geld zu kommen – unter anderem das mittlerweile beliebt gewordene „Crowdfunding“, bei dem interessierte oder gar vom Projekt begeisterte Menschen gegen sogenannte „Rewards“ (zu deutsch „Belohnungen“) ein Projekt unterstützen und Geld spenden können. Auch größere Künstler haben sich schon durch ihre Fans finanzieren lassen, so u.a. <strong>DORO PESCH</strong>, die mit Belohnungen von DVDs bis zum lebenslangen Gästelistenplatz für alle zukünftigen Konzerte insgesamt knapp 40.000 € einnahm, um ihr Musikvideo zu <em>„Love’s Gone To Hell“</em> nach ihren Vorstellungen drehen zu können.</p>
<p>Doch man muss nicht zwingend eine große Fanbase haben, um sein Projekt über <strong>kickstarter.com</strong> zum Laufen zu bringen. <strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong> erhofft sich, die eigene Karriere durch ein von Fans finanziertes Debütalbum anzukurbeln. Stolze 2.184 € von 40 Unterstützern sind zusammengekommen – das sind im Schnitt über 50 € pro Person. Ob das Geld wohl gut angelegt ist?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11750 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-33.jpg" alt="project-thunderbolt-33" height="323" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-33.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-33-300x101.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-33-750x252.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Es geht anders los, als ich es erwartet hätte. Langsam, fast leidend ertönt ein Klavier, zu dem sich schon bald die Gitarre gesellt. Nach knapp anderthalb Minuten kommt dann der dem Einstiegstitel gleichlautende Chorus <em>„We Are“</em> hinzu, der einige Male wiederholt wird. Das alles wirkt zunächst etwas düster, gewinnt aber zeitnah an Kraft und mündet schließlich in den ersten vollwertigen Titel <em>„PT“</em>. Nach kurzer Zeit setzt das wohl auffälligste Element des Heavy Metals der Marke <strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong> ein: Der Gesang. Die Stimme ist rau und das in den Strophen auftretende Growling erinnert etwas an schweinisches Gegrunze. Mein erster Gedanke: Hieran werden sich die Geister sicher scheiden. Trotz des eigenartigen Gesangs ist der Sound aber wirklich gut. Die bereits im Intro auftretenden chorischen „We Are“ – Rufe fügen sich sauber in den Titel ein, der insgesamt einen runden Eindruck macht.</p>
<p>Der Titeltrack <em>„Among The Dead“</em> beginnt ebenfalls langsam und lässt sich viel Zeit, ehe dem langen instrumentalen Intro auch textlicher Inhalt folgt. Der Song schleppt sich ein bisschen, passt allerdings relativ gut zum Thema des Cyborgs (welcher übrigens auch auf dem Cover abgebildet ist), der sich fragt, wer er eigentlich ist. Alles in allem ist der Song mit gut sieben Minuten Spielzeit doch ein gutes Stückchen zu lang geraten, kann aber insbesondere durch den bereits erwähnten eigentümlichen Gesang in den Refrains aufhorchen lassen. Die Stimmfarbe erinnert mich unwillkürlich an Frontsänger von Deutschrock-Bands wie <strong>9MM</strong> oder <strong>FREI.WILD</strong>, nur dass mir das Musikthema von <strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong> wesentlich besser gefällt als die „Ist-unsere-Gesellschaft-nicht-beschissen“-Musik der Südtiroler. Sicherlich nicht zuletzt, weil die Texte hier englisch sind und einen weniger pseudo-rebellischen Charakter an den Tag legen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6JkxH5AcWtc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch das folgende <em>„Hopebringer“</em> kommt nicht so recht aus der Hüfte, punktet aber mit einfachen, mehrstimmigen Gesängen, die gar nicht so schlecht klingen. Minuspunkte gibt es für die Klargesangspassage, die nicht zum Rest des Titels passen will und eher schlecht als recht klingt. Da ist das zum Ende wiederkehrende Growling sowie die rauere Sängerstimme doch wesentlich angenehmer!</p>
<p><em>„UNinvolved“</em> startet angenehm schnell und hart. Sehr gut! Leider verliert der Titel viel zu schnell an Tempo und gerät in das alte Muster – viele unbesondere Instrumentalpassagen, die auf Dauer doch ein wenig ermüden. Und das Thema? Stumpfe, unbeeindruckende Gesellschaftskritik. Dabei hatte es so gut und ganz anders als diese Deutschrock-Bands angefangen. Lieber höre ich Geschichten von Cyborgs, als zum hundertsten Mal Songs mit der Aussage &#8222;Unsere moderne Welt ist ja so unsagbar oberflächlich&#8220;. Na gut, was soll’s. So einen Titel macht ja fast jeder mal.</p>
<p>Mit einer schönen, langsamen Klaviermelodie beginnt <em>„Atlantis“</em>. Wieder hören wir Klargesang, allerdings weniger stark im Vordergrund und stärker instrumental unterstützt. Und was soll ich sagen: diesmal passt es. Man muss die Stimme nur richtig einsetzen! In diesem Titel passt das Zusammenspiel von klarem und rauem Gesang. Im zweiten Teil wird der Titel wieder ein bisschen härter, ohne dabei zu viel Tempo in den Song zu legen und damit die Stimmung zu zerstören. Einen Fehler macht die junge Truppe aber erneut. Die Jungs von <strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong> missachten ein wichtiges Gebot: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist! Stattdessen wird der Titel wieder gestreckt und gestreckt, bis man mit einer Spielzeit von 6:46 Minuten wieder den Bogen überspannt hat und die Luft raus ist. Schade!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11751 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-2.jpg" alt="project-thunderbolt-2" height="640" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-2.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/project-thunderbolt-2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Neuer Song, gleicher Prozess: <em>„The March“</em> enthält stimmige Passagen, die sogar etwas ins Ohr gehen, wird danach aber übertrieben stark in die Länge gezogen. Spielzeit: 6:38 Minuten. Warum nur könnt ihr eure Titel nicht beenden, solange sie noch interessant sind?</p>
<p><em>„Hit’em Hard“</em> beginnt sehr zügig und mit mehrstimmigem Gesang. Brüderlicher Gesang. Sehr gut, jetzt bloß nicht nachlassen! Der Titel bleibt schnell und rau, bringt den eingängigen Refrain mehrfach wieder und schafft es sogar, rechtzeitig den Absprung zu wagen und den Titel zu beenden, bevor Langeweile aufkommt. Geht doch! In meinen Augen der beste Titel der CD – einfach und unkompliziert.</p>
<p>Zum Schluss folgt mit <em>„Dark Passenger“</em> nochmal ein düsterer Song. Das letzte Stück der CD bleibt nach dem vorigen Titel leider etwas blass. Insbesondere die Passagen, in denen nicht gesungen wird, sind ziemlich öde und schaffen es einfach nicht, mich zu begeistern. Wenigstens dauert auch dieser Titel nur viereinhalb Minuten und hält mich nicht länger als nötig hin. Ein eher mittelprächtiger Ausklang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/projectthunderbolt/?fref=ts">Facebook</a></p>
<p><strong>PROJECT THUNDERBOLT</strong><a href="http://www.project-thunderbolt.de/"> online</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Über die Auswüchse der Support-Wut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Exklusivität]]></category>
		<category><![CDATA[Fan]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Support]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man muss kein Experte sein, um knapper werdende Verkäufe beim Merch und regionsbedingt auch rückläufige Besucherzahlen auf lokalen Veranstaltungen festzustellen. Nicht umsonst machen vermehrt kleine Festivals und Konzertreihen die Schotten dicht, und viele Bands haben Probleme dabei, ihr nächstes Album zu finanzieren. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-die-auswuechse-der-support-wut/">Über die Auswüchse der Support-Wut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss kein Experte sein, um knapper werdende Verkäufe beim Merch und regionsbedingt auch rückläufige Besucherzahlen auf lokalen Veranstaltungen festzustellen. Nicht umsonst machen vermehrt kleine Festivals und Konzertreihen die Schotten dicht, und viele Bands haben Probleme dabei, ihr nächstes Album zu finanzieren. Klar, das Angebot steht derzeit in keinem Verhältnis zur Nachfrage, weshalb insgesamt nicht genug Geld im Spiel ist, um für jede Kapelle eine satte Produktion der nächsten Scheibe finanziell zu ermöglichen. Im Untergrund wird ja derzeit öfter gespaßt, dass Musiker fast nur noch <strong>Musik für andere Musiker</strong> machen – den durchschnittlichen Metal-Hörer trifft man dann beim nächsten Wacken oder wenn Sabaton, Slayer oder Band-XY des aktuellen Hype-Genres gerade in der Stadt sind. (Angesichts dieser etwas überspitzten Darstellung der aktuellen Lage übrigens ein großes Dankeschön an all jene, die rein aus Spaß an der Sache Konzerte im Untergrund besuchen! Als Musiker weiß ich das echt zu schätzen, den Kollegen wird es nicht anders ergehen!)</p>
<p>So weit, so altbekannt. Nun gibt es aber eine zweite Beobachtung – natürlich rein subjektiver Natur –, die ich an dieser Stelle beschreiben will, um danach etwas darüber zu sinnieren: Während die klassischen Fans nach und nach <strong>vom Erdboden verschluckt</strong> zu werden scheinen, sprießen nicht nur ständig neue Bands aus dem Boden, sondern auch Recording-Studios, Webzines (wir waschen unsere Hände selbstverständlich in Unschuld), Youtube-Kanäle, Fotografen und weiß der Geier, was noch alles. Jeder scheint irgendwo am großen Ganzen mitwirken zu wollen, was für sich genommen auch toll ist! Als Band hat man im Moment unwahrscheinlich viele Alternativen, wenn man ein Album aufnehmen will, es zu bewerben gedenkt oder auf sonstige Weise nach Berichterstattung sucht. Das macht den Austausch innerhalb der Szene deutlich einfacher, und es zeigt auf, wie <strong>vital unser Miteinander</strong> in gewisser Hinsicht immer noch ist.</p>
<p>Einige dieser Phänomene lassen sich auch recht mühelos erklären, beispielsweise ist das Einrichten eines Amateur-Studios so einfach und günstig wie nie zuvor. Kein Wunder also, dass sich an dieser Tätigkeit derzeit so viele junge Talente und noch viel mehr junge Talentlose – das richtig gut auf die Reihe zu bekommen, erfordert nun einmal sehr viel Aufwand und Lernbereitschaft – erproben wollen. Was den Rest betrifft, kann ich nur mutmaßen: Insbesondere das Schreiben bei einem kleinen Webzine ist eine eher <strong>undankbare Aufgabe</strong>. Auch das will gelernt sein, und auch das kostet viel Zeit, ohne dass man dafür je einen müden Pfennig sieht. Physische Bemusterungen sind eher die Ausnahme, und wenn dann doch mal was kommt, ist es nur selten gerade die Perle, über die man sich am meisten freuen würde. Immerhin wird jedes Album nur an einen der vielen Schreiber vergeben, und wenn man Pech hat, muss man eine Menge dubioses Zeug rezensieren, bevor ein heiß ersehntes Album oder ein bislang unbekanntes Kleinod im Posteingang landet. <strong>Idealismus</strong> wird hier wohl der ausschlaggebende Grund sein, aus dem so viele in die Tasten hauen. Mit Konzertfotografie macht man auch keine großen Sprünge, zumal das nötige Equipment dafür sorgen kann, dass man am Monatsende ein eigenes, kleines Griechenland auf dem Konto vorfindet.</p>
<p>Als Band freut man sich natürlich über Unterstützung jedweder Art. Auffällig ist aber, dass mittlerweile gefühlt jede Nase <strong>irgendwie helfen und mit dazugehören</strong> will, dann aber im Vergleich eine gähnende Leere an den Merch-Tischen vorherrscht. Dabei hat man die vor der Show noch ganz optimistisch aus zwei Kneipentischen in einer dunklen Ecke – könnte hier das eigentliche Problem liegen? – zusammengebastelt. Dieser vergleichsweise <strong>passive Support</strong>, einfach mal aus dem Bauch heraus eine Show einer bislang fremden, kleinen Band zu besuchen und am Ende sogar eine Demo mit nach Hause zu nehmen, scheint stark an Attraktivität verloren zu haben. Man gehört in dem Fall einfach nicht so dazu wie der eine Typ, der laut eigener Aussage alle Kapellen <strong>von hier bis nach Moskau</strong> persönlich kennt, weil er mal eine Scheibe von ihnen besprochen hat. Und hey, wenn man schon als Schreiber nicht bezahlt wird, kann man sich doch wenigstens mit solchen Geschichten brüsten!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3234" aria-describedby="caption-attachment-3234" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3234 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCN7560-1024x768.jpg" alt="Merchtisch" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCN7560-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCN7560-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCN7560-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCN7560.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3234" class="wp-caption-text">Selbst so liebevoll hergerichtetes Merch lockt hin und wieder keine Menschenseele an</figcaption></figure>
<p>Zu diesem Phänomen eine Wertung abzugeben, ist meiner Meinung nach totaler Unsinn. Jeder macht wie er will, und jede Form der Unterstützung ist willkommen und verdient Wertschätzung – sei das nun eine ausführliche Kritik zum neuen Album, ein paar schnieke Konzertfotos oder einfach nur ein gut gemeinter Kommentar auf Facebook. Fast alle Musiker betreiben ihr Hobby aus Spaß an der Sache und am Austausch mit den Hörern. Vielleicht braucht die Welt auch nur neue Modelle, die den Fan <strong>stärker einbinden</strong> und ihm das Gefühl geben, dass ihn etwa der Kauf des neuen Albums auch zu einer dieser besonderen Personen macht, die sich eine Band mit Sicherheit merkt. Ein Beispiel wäre Crowdfunding, wo die größeren Spenden exklusive Belohnungen versprechen, die sonst bestimmt keiner hat. So bleibt man als Käufer nicht diese blasse Gestalt am Merch-Stand, an die sich die Band nach der nächtlichen Sause nicht mehr erinnert – gut, kaum ein Musiker wird das Porträt eines Backers in der guten Stube aufhängen –, aber immerhin hat man eine gewisse Exklusivität. Sei es nun das limitierte T-Shirt mit speziellem Design, das garantiert jeder wiedererkennt, oder eine Teetasse mit dem Gesicht des Bassisten, hat man immerhin <strong>etwas Besonderes</strong> und nicht nur die schlappe CD, die sich jeder Karl-Heinz auf Amazon kaufen kann.</p>
<p>Ist das nun eine gesunde Entwicklung der Dinge? Das wird sich zeigen müssen. Auf jeden Fall findet eine Entwicklung statt, deren Gründe vielleicht so aussehen wie oben beschrieben, womöglich auch ganz anders. Aus meiner subjektiven Sicht als Musiker und Schreiber ersetzen aber keine noch so exklusiven Goodies und kein noch so freundlicher Austausch nach Erhalt oder Versand eines Reviews eine langfristig wachsende Bekanntschaft, geschweige denn den persönlichen Kontakt vor Ort. Also lauft jetzt alle fix vor die nächste Bühne und macht Menschen – andere <strong>und euch selbst</strong> – glücklich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-die-auswuechse-der-support-wut/">Über die Auswüchse der Support-Wut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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