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	<title>ctulu Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>ctulu Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SOUL GRINDER &#8211; Alles plattmachen, aber groovy!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guten Morgen und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und damit's auch ordentlich flutscht, haben wir für dich noch einen passenden Soundtrack getestet: die Debüt-EP von Soul Grinder! </p>
<p>Wenn ihr lieber mit Musik ballern, statt mit Kohle böllern wollt, durchaus eine Überlegung wert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soul-grinder-sadistic-parasite/">SOUL GRINDER &#8211; Alles plattmachen, aber groovy!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOUL GRINDER – &#8222;Sadistic Parasite&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>14.12.2018<strong><br />
Länge:</strong> 15:24 Minuten<strong><br />
Label: </strong>Silenced Soul Records / MDD &#8211; Black Sunset<strong><br />
Genre: </strong>Death&nbsp;Metal </div></div></div></p>
<p>Weihnachten, die Zeit der <strong>Ruhe und Einkunft</strong>? Nicht bei uns! Wenn sich beim Nachbarn <strong>HELENE FISCHERs</strong> neueste Weihnachtshits vom Plattenteller quälen, testen wir die letzten musikalischen<strong> Zuckerstückchen</strong> des dahinschwindenden Jahres. Und da ist nochmal ordentlich was dabei!</p>
<p>Die Herren, deren <strong>EP</strong> mir so kurz vor Jahresende in die Hände gefallen ist, sind durchaus keine Unbekannten. Wer sich dieses Jahr auf einigen Veranstaltungen mit<strong> schwarzmetallischem Anstrich</strong> herumgetrieben hat, dem dürften <strong>CTULU</strong> wenigstens das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen &#8211; oder besser: auf der Bühne erschienen sein. Hier hat sich <strong>Klampfer und Sänger Mathias</strong> mit <strong>NEVERSUN-Kopf Jan W.</strong> zusammengetan. Und auch aus der <strong>Vikingszene</strong> gibt es Unterstützung: <strong>ASENBLUT-Drummer Balrogh</strong> steht seinen Kollegen schlagkräftig zur Seite. Und gemeinsam haben sie diesen Monat ihre erste<strong> EP</strong> unters Volk gebracht &#8211; hören wir doch direkt mal rein!</p>
<h3>Dieses Mal kein Black Metal&#8230;</h3>
<p>Um das Werk der drei Herren aus <strong>Bremen</strong> so richtig genießen zu können, sollte man zu allererst alles vergessen, was man aus ihren anderen Projekten gehört hat, denn <strong>SOUL GRINDER</strong> machen ihr ganz eigenes Ding. Und das ist: <strong>Death Metal</strong>. Von der <strong>groovigen, ballernden Variante</strong>, natürlich. Vier Songs haben es auf den Kurzspieler geschafft, und von vornherein wird klar: Hier ist kein Platz für Schnickschnack. Von der ersten Sekunde an geht es mit dem Titeltrack <em>&#8222;Sadistic Parasite&#8220;</em> in die Vollen. Das <strong>Riffing</strong> ist <strong>kreativ und groovy</strong> und die verbauten Tempowechsel machen echt Laune. Lediglich die <strong>Becken</strong> klingen im Hintergund noch ganz schön schepperig und auch insgesamt hat der Sound noch wenig Tiefe &#8211; das wird man auf dem <strong>Debütkurzspieler</strong> allerdings mal vergessen dürfen.</p>
<p>Das <strong>Growling</strong> gefällt mir vor allem ab dem 2. Song <em>&#8222;Red Horizon&#8220;</em> richtig gut. Zwar klappern die Becken immer noch vor sich hin, dafür ballert mir der Song aber schön die Flusen aus den Gehörgängen. Das ist genau die Mucke, die ich in den Player schmeißen würde, wenn ich in einer <strong>postapokalyptischen Zukunft Untote umfahren</strong> wollen würde: Das stampft, das hat Druck und das macht vor allem richtig Spaß.</p>
<p><iframe class="giphy-embed" src="https://giphy.com/embed/mSevabwy1V0is" width="480" height="270" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Zombies klatschen? Dafür ist die EP von <strong>SOUL GRINDER</strong> genau das richtige.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8230; dafür den Soundtrack für den nächsten Zombie-Splatter!</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30471" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-1024x732.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sg-band.jpg 1860w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In <em>&#8222;The Plague&#8220;</em> sind die Drums endlich mal <strong>angenehmer abgemischt</strong> und mit dem doch sehr <strong>dominanten Basslauf</strong> startet der Song direkt mal ein bisschen <strong>heavy</strong>. Auch nett! Der Song hält einige <strong>verfrickelte Rhythmuswechsel</strong> bereit, denen man zwar nicht immer sofort folgen kann, aber das ist den leidenschaftlichen Headbangern nach dem 7. Bier eh egal. Sehr vorbildlich hat man hier den Gesang abgemischt, leider ist der restliche Sound nach wie vor nicht so fett.</p>
<p>Aber noch bevor man darüber noch mehr Gedanken verschwenden kann, zeigen <strong>SOUL GRINDER</strong> noch einmal, das wirb in naher Zukunft hoffentlich Großes von ihnen erwarten dürfen.<em> &#8222;Devourer Of Life&#8220;</em> folgt dem Beispiel seiner Vorgänger, das bedeutet: <strong>Intros sind für Loser</strong>! Der Song wird dominiert von <strong>farbenfrohen Stampf-Riffs</strong> und für die Liebhaber der Saitenzauberei hat man kurz vor Schluss noch ein schönes <strong>Gitarrensolo</strong> platziert. Nicht zu dudelig, nicht lieblos, sondern genau richtig, wie und wo es ist. Der Song hat den coolsten Flow der Scheibe, ist also mein klarer Favorit.<br />
Hier könnt ihr euch selbst von der neuen Kombo überzeugen:</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vBCQbFlvKuQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>SOUL GRINDER</strong> zieht es 2019 auch auf die Bühne:<br />
09.02.19 &#8211; Bremen; 15.02.19 &#8211; Hamburg; 16.02.19 &#8211; Frostfeuernächte; 20.04.19 &#8211; Berlin; 27.07.19 &#8211; Burning Q Festival</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/soulgrindermetal/">SOUL GRINDER auf Facebook</a></strong></p>
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		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29229 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29239" aria-describedby="caption-attachment-29239" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29239 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29239" class="wp-caption-text">BARTHER</figcaption></figure>
<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 13:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist besser als der beste Vorbericht?! Ein verdammt geiler Nachbericht … und den haben wir diesmal vom SKALDENFEST für euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstagmittag.</strong> Ich sitze gemütlich im Zug, katere noch ein bisschen aus vom gestrigen Geburtstag, aber meine Laune könnte nicht besser sein. <strong>Mein Ziel? Würzburg!</strong> Die Stadt, in die ich mich einmal im Jahr liebend gerne für das <strong>Skaldenfest Open Air</strong> verirre, erwartet mich schon sehnsüchtig. Es geht ins <strong>Kloster</strong>, richtig gehört. Als ich ankomme, wuseln noch ein paar <strong>Mönche</strong> durch das Hauptgebäude, in dem die Bands später untergebracht werden. Ein amüsantes Bild, wenn man weiß, dass zu späterer Stunde <strong>CARACH ANGREN</strong> mit ihrem <strong>blutigen Symphonic Black Metal</strong> die <strong>gesegneten Hallen</strong> erfüllen sollen. Aber nicht lange geschnackt, um <strong>15 Uhr</strong> startet schließlich schon die erste Band!</p>
<h3>ENCHRIDION: Die jungen Wilden</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27890 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg" alt="" width="227" height="341" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />Wer denk, dass man von einem <strong>Startact</strong> nicht viel zu erwarten hat, der irrt gewaltig! Und so zeigen auch <strong>ENCHIRIDION</strong>, dass sie keinesfalls unterschätzt werden sollten. Die noch recht junge Band gibt sich <strong>überaus authentisch</strong> und hat so viel Spaß daran, ihren klassischen <strong>Melodic Death</strong> von der Bühne zu schreddern, dass der Funke direkt überspringt. Das hat auch zur Folge, dass die Jungs doch schon vor ziemlich gefüllter Hütte spielen. Und das auch verdient, schließlich liefern sie musikalisch allemal ab. <strong>Sänger Louis</strong> bringt vernünftige <strong>Growls</strong> mit <strong>klasse Cleangesang</strong> in Einklang, während sich auch der Rest der Band instrumental nicht lumpen lässt.</p>
<p>Klar, der<strong> Ton</strong> hat wie immer zu<strong> Konzertbeginn</strong> noch seine Macken (das sollte sich leider auch länger nicht ändern). So wirken bei <strong>ENCHIRIDION</strong> die Klampfen oft dominant über allen anderen Instrumenten. Das ist aber verkraftbar, schließlich spielen die beiden <strong>Saitenhexer 1A-versierten Melodeath</strong>. Ein kleines Schmankerl bieten außerdem die <strong>Keys</strong>, die <strong>Keyboarder David</strong> nicht klassisch auf einem fixen Synthesizer zum Besten gibt, nein! Stattdessen hüpft der Gute mit seiner <strong>Keytar</strong> auf der Bühne herum und steht seinen Mitmusikern damit in Bewegung und Action in nichts nach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27889 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg" alt="" width="1450" height="971" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>THRUDVANGAR: Wir können noch Viking!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27888 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png" alt="" width="327" height="239" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x219.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x547.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px" />Dass das diesjährige <strong>Lineup</strong> wider den Veranstaltungstitel nicht viel <strong>Folk und Pagan</strong> zulässt, war ja von vornherein klar. Für die eine, kleine, aber wuchtige Prise sorgen dann doch <strong>THRUDVANGAR</strong>. Ihr ausgefeilter <strong>Viking Metal</strong> holt nicht nur Freunde der paganeren Thematiken vor die Bühne, sondern auch alle die, die sich sowieso für härtere Klänge begeistern können. <strong>Sänger Matze</strong> beweist sich als <strong>Rampensau</strong> und lässt sich als selbige auch ordentlich feiern. Kann er auch, schließlich röhrt er die Vocals nur so von der Bühne.</p>
<p>Klasse Gitarrenarbeit gibt es auch von<strong> Raschi</strong> und <strong>Flo</strong>, die mit dem Schwingen ihrer langen <strong>Haarprachten</strong> das Publikum zu verzaubern wissen (auch mich, ich gebs ja zu). Ansonsten gibt es da weiter nicht viel zu vermelden, schließlich liefert die Gruppe mit einer Bandexistenz von 17 Jahren einfach so professionell ab, dass es da nichts zu merkern gibt. Einzig und allein der Sound bewegt sich immer noch in etwas <strong>leisen Fahrwässern</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27887 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>CTULU: Kvlt dem Tentakeltier</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27886 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" />Die aus<strong> Niedersachsen</strong> angereisten <strong>CTULU</strong> erlebe ich dieses Jahr schon zum 3. Mal. Ordentlich Eindruck gemacht haben sie bei mir schon auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>. Damals wirkten ihr Spiel und ihre ausgefeilten Kostüme in der finsteren, bedrückenden Atmosphäre besonders eindrucksvoll. Dem kommt die Spielzeit um <strong>17 Uhr</strong> bei <strong>herrlichstem Sonnenschein</strong> natürlich nicht wirklich entgegen. Ansonsten liefern die vermummten Jungs aber qualitativ <strong>hochwertigen Black Metal</strong> ab und können auch das Publikum von ihrem Kvlt begeistern.</p>
<p>Gesang und Gitarren kommen gut und klar herüber, nur will sich bei mir einfach keine <strong>Atmosphäre</strong> einstellen. Das mag wohl daran liegen, dass ich <strong>CTULU</strong> nach einer kurzen <strong>Fotosession</strong> hinten vom <strong>FOH</strong> aus lausche. Und dort – <strong>ausgerechnet dort!</strong> – ist der Sound so <strong>leise</strong>, dass ich hören kann, wie sich meine Nachbarn unterhalten. Schade drum, schließlich bieten die Jungs sonst eine wirklich klasse musikalische Leistung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27885 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Mal nebenbei bemerkt ist das Catering, das von <strong>Veranstalter Muscus</strong> sowohl für Bands, Crew als auch Presse (!) organisiert wurde, absoluter Oberhammer. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich stellen die wenigsten (auch größeren) Veranstaltungen auch Verpflegung für Fotografen und Schreiberlinge. Großer Dank dafür!</p>
<h3>COUNTLESS SKIES: bunt und brutal</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27884 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" />Es wird Zeit für den ersten <strong>nicht-deutschen Act</strong>! Die gut gelaunten Konsorten von<strong> COUNTLESS SKIES</strong> dürfte der eine oder andere von euch schon vom <strong>Darktroll 2017</strong> kennen, wo sie trotz ihrer stilistischen Abweichung von Standard-Lineup die Massen für sich begeistern konnten. Dasselbe galt es nun auch beim <strong>Skaldenfest</strong> zu wiederholen. Und man muss sagen: Es ist den Briten mehr als gelungen! Trotz des Tons, der jetzt zwar besser, aber immer noch nicht ganz willig ist, wehen sie jeden Zweifel über ihren Status als <strong>„Geheimtipp“</strong> fort. Ihr kraftvoller <strong>Melodic Deathmetal</strong> im Stile von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> und <strong>INSOMIUM</strong> lockt nahezu das gesamte anwesende Publikum vor die Bühne.</p>
<p>Sowohl das Growling von <strong>Sänger Ross</strong> als auch die <strong>Cleanvocals</strong> von <strong>Bassist Phil</strong> kommen auf den Punkt und sind klasse abgemischt. Im Sinne ihrer großen musikalischen Vorbilder schaffen es <strong>COUNTLESS SKIES</strong> sogar, für die ersten <strong>Gänsehautmomente</strong> des Abends zu sorgen. Auch der Sound wird immer besser, während die Sonne ihre <strong>letzten Strahlen</strong> des Tages über die anwesenden Gäste wandern lässt. <strong>„Wow!“</strong> reicht damit völlig aus, um den bleibenden Eindruck dieser fröhlichen Truppe zu beschreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27883 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>E<strong>Ï</strong>S: Und es wird kälter</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27882 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg" alt="" width="197" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" />Zum Stichwort der nächsten Band verzieht sich das vorangehende <strong>gute Wetter</strong> und es wird deutlich dunkler und frischer. Das trägt natürlich auch zur <strong>Wirkung</strong> der ganz eigenen Version der Band von <strong>Black Metal</strong> bei. Man schafft eine <strong>große, erdrückende Atmosphäre</strong>, um damit den gesamten <strong>Klosterinnenhof</strong> zu fluten. Trotzdem nehmen sich die <strong>Westfalen</strong> nicht zu ernst, spielen mit dem Publikum und entlassen die eine oder andere <strong>Anekdote</strong> über mehr oder minder geglückte Spielversuche in die amüsierte Menge. Sehr sympathisch!</p>
<p>Das alles schadet dem <strong>eiskalt-finsteren Eindruck</strong> ihrer Musik allerdings überhaupt nicht. Und so bekommen wir ein musikalisch erstklassiges Konzert der Band geboten, die die Kritiker doch stellenweise spaltet. Auch ich finde ihre Musik auf der Platte eher <strong>gewöhnungsbedürftig</strong>, live überzeugen die Jungs aber immer wieder!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27881 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg" alt="" width="1450" height="1031" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-300x213.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-1024x728.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-750x533.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>IMPERIUM DEKADENZ: Die Bühnenkönige</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27880 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg" alt="" width="205" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-203x300.jpg 203w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-750x1106.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2.jpg 983w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />Jetzt ist der <strong>Sound</strong> auch endlich angekommen! Waren die Bands vorher schon <strong>erstklassig</strong>, ist der Klang nun auch endlich laut und voll genug, um die nun folgende Band von ihrer besten Seite zu präsentieren. <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> stehen nun auf dem Plan und man könnte denken, dass ich sie, nachdem ich sie im vergangen Monat <strong>3 Mal</strong> zu Gesicht bekommen habe, langsam satthabe. Aber weit gefehlt! Eher schaffen es die Herren mit jedem Konzert mehr, mich für sich zu begeistern.</p>
<p>Ganz ungeniert zeigen <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, die kürzlich von einem schweren <strong><a href="https://silence-magazin.de/dreist-ison-band-klaut-von-imperium-dekadenz">Plagiatsfall</a></strong> betroffen waren, dass sie sich ihren Erfolg in der Szene sehr verdient erstritten haben. Es gibt wildes, aber präzises <strong>Gedresche</strong>&nbsp;wie <strong>melancholische Passagen</strong> auf die Ohren und auch Gesang und Klampfen sitzen wie die Faust aufs Auge. Aber nicht nur&nbsp;<strong>vor der Bühne</strong> wird gefeiert, auch die Band lässt sich mit Bewegungen und Stimmungsmache nicht lumpen. Da stören auch die spärlich vom getrübten Himmel fallenden <strong>Regentropfen</strong> niemanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27879 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Das Finale: CARACH ANGREN</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27877 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg" alt="" width="342" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" />Über die letzte Band des Abends <strong>spalten sich die Geister</strong> und auch ich wusste zunächst nicht so recht, was ich vom finalen Act halten sollte. Nach leichter Verspätung der Band finde ich mich nun mit allen anderen Fotografen eingepfercht<strong> im Graben</strong> wieder, da quasi die Hälfte der Standfläche nun von<strong> 2 Hebebühnen</strong> gefüllt ist, die für Umstehende als <strong>„nicht ganz ungefährlich“</strong> betitelt werden. Na super, das fängt ja gut an. Kurze Zeit später geht es dann auch schon los und die beiden Hebebühnen werden vom <strong>Livegitarristen</strong> und dem <strong>Keyboarder Ardek</strong> bevölkert. Beide, in interessante Kostüme gekleidet und natürlich mit schwarz-weißer Akzentmasse im Gesicht, bewegen sich wie Marionetten über die Bühne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27878 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg" alt="" width="310" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-300x234.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-750x586.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Mit dem Fortschreiten des ersten Songs verstehe ich dann auch, warum wir vor den<strong> Hebebühnen</strong> gewarnt wurden. Diese heben die Musiker nun in Richtung <strong>Bühnendecke</strong> und auch das <strong>Keyboard</strong> schwingt lustig an einem Hydraulikarm hin und her. Dass das vor keinem Fotografen halt macht, ist klar. Als dann schließlich <strong>Sänger</strong> und <strong>Koryphäe Seregor</strong> (dessen<strong> Corpsepaint</strong> mich angenehm an<strong> &#8222;The Crow&#8220;</strong> erinnert) die Bühne betritt, ist die Inszenierung perfekt. Der hüpft wie auf Speed über die Bühne und erfüllt schließlich alle Erwartungen an ein <strong>CARACH ANGREN</strong>-Konzert, als er eine<strong> verstümmelte Frauenpuppe</strong> auf der Bühne enthüllt, ihr die Kehle durchschneidet und das Blut nur so über die Bühne spritzen lässt.</p>
<p>Was ist also mein Fazit dieser Band? Musikalisch wurde hier astrein abgeliefert, auch wenn der <strong>Gesang</strong> zu Beginn noch kaum zu vernehmen war. <strong>CARACH ANGREN</strong> bringen<strong> symphonischen Black Metal</strong>, der tatsächlich für meine <strong>Death-Black-verwöhnten Ohren</strong> noch nicht zu <strong>melodisch</strong> und <strong>verorgelt</strong> ist. Klasse! Die Bühnenshow gehört wahrscheinlich schlichtweg dazu, auch wenn sie bei mir eher Kopfschütteln und Gelächter als Begeisterung ausgelöst hat. Aber das soll sie vielleicht auch gar nicht. <strong>Polarisieren</strong> ist das Stichwort – und das haben die <strong>Niederländer</strong> heute Abend eindeutig erreicht und das <strong>Skaldenfest 2018</strong> zu einem würdigen Abschluss gebracht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27876 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg" alt="" width="1450" height="837" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-300x173.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-1024x591.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-750x433.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Auch der schönste Abend hat ein Ende…</h3>
<p>… und so finde ich mich nach ein <strong>paar Bier</strong> und<strong> Schnackereien</strong> mit<strong> THRUDVANGAR</strong> auch schon in der Koje ein. Das<strong> Skaldenfest</strong> hat mich wie letztes Jahr wieder völlig überzeugt und sowohl <strong>Bandauswahl</strong> (trotz oder gerade wegen deutlich <strong>mehr Black Metal im Lineup</strong>) als auch Location haben mich wieder absolut begeistert. Wer sich dieses <strong>Event</strong> zu seinem <strong>Spitzenpreis von 10 Euro (!)</strong> entgehen lässt, ist schlichtweg selber schuld. Meine beiden Highlights des Abends waren wohl <strong>COUNTLESS SKIES</strong> und<strong> EÏS</strong>, die mich mit ihrer <strong>sympathischen Art</strong> und der großartigen Mucke einfach abgeholt haben.</p>
<p>Schade ist, dass der<strong> Ton</strong> so lange hat auf sich warten lassen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einem so <strong>leisen</strong> <strong>Metalkonzert</strong> gelauscht habe. Das ging leider sicher auch <strong>zu Kosten der Wirkung</strong> der ersten Bands des Abends. Wenn das nächstes Jahr besser läuft, habe ich wirklich nichts mehr zu meckern. Ich freue mich schon darauf und bin auf jeden Fall wieder am Start!</p>
<p>Alle Fotos stammen von <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>Steffi Unger Photography</strong></a>. Mehr Fotos vom <strong>Skaldenfest</strong> und anderen Konzerten findet ihr <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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