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	<title>Dark Angel Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>INCULTER &#8211; GESCHREDDERTE FEINKOST AUS NORWEGEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik aus Norwegen und ohne dass eine Kirche... nee, Moment. Anders:<br />
Was für skandinavische Landschaft gilt, kann man auch auf Bands wie INCULTER anwenden: Entweder viel "Wow" und "Ohhh" - oder aber verdammt karge und kalte Einöde.<br />
Die Oldschool BlackTrasher schaffen das quasi als BestOf im neuen Album!</p>
<p>HÖRTIPP!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions/">INCULTER &#8211; GESCHREDDERTE FEINKOST AUS NORWEGEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">INCULTER &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 12.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 34:25 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Edged Circle Productions<br />
<strong>Genre:</strong> Blackened Thrash Metal</span></p>
<h2 style="text-align: center;"></div></div></div></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn langsam aber sicher der Sommer vor der Tür steht, holen wir heute nochmal die dicken Pullover und Fäustlinge aus dem Schrank. Denn wir brechen auf zu einer musikalischen Expedition in den hohen Norden, genauer gesagt nach Norwegen. Wer an das skandinavische Land in Verbindung mit Metal denkt, dem dürften sofort <strong>Corpsepaint</strong>, <strong>düstere Gestalten</strong> und <strong>brennende Kirchen</strong> in den Sinn kommen. Schließlich ist Black Metal einer größten Exportschlager des Landes. Doch heute begeben wir uns nicht auf die Spuren von <strong>DARKTHRONE</strong> oder <strong>GORGOROTH</strong>. Zumindest nur bedingt. Stattdessen gibt es feinsten <strong>Oldschool-Blackened Thrash</strong> auf die Ohren!</p>
<p>Es ist der 12. März 2019, und die Jungs von <strong>INCULTER</strong> zünden mit ihrem zweiten Studioalbum &#8222;Fatal Visions&#8220; eine Bombe, die sämtliche Seismographen des Thrash-Kosmos Alarm schlagen lässt. Auf ihrem Debut &#8222;Persisting Devolution&#8220; aus dem Jahr 2015 deuteten die vier Norweger bereits an, dass <strong>ordentlich Potential</strong> vorhanden ist. Trotzdem wird man förmlich <strong>überrollt</strong> von dem, was die Nordlichter auf ihrer neuen Scheibe veranstalten.</p>
<h3>RAFFINIERTES RIFFGEWITTER</h3>
<p>Vier Jahre mussten sich die Fans der Band gedulden, doch das Warten hat sich mehr als gelohnt. <strong>Ausgereift</strong> und trotzdem <strong>verspielt</strong> präsentieren sich die acht neuen Songs. Die Musiker haben sich an ihren Instrumenten hörbar weiterentwickelt, die Songs sind extrem tight und bestechen durch <strong>technisch anspruchsvolle Parts</strong>. Auch kompositorisch hat sich einiges getan. Fehlte es dem Vorgängeralbum an der einen oder anderen Stelle noch an Raffinesse, besticht &#8222;Fatal Visions&#8220; durch <strong>viele Tempowechsel</strong> und zahlreiche Parts, die aufhorchen lassen. Ohne die finstersten Gefilde des Thrash Metal zu verlassen, verbauen die Jungs im Vergleich zum Erstlingswerk <strong>deutlich mehr Melodien</strong>, was dem Album ordentlich Dynamik verleiht.&nbsp; Besonders eindrucksvoll zeigen dies die Tracks <em>&#8222;Open the Tombs&#8220;</em> und <em>&#8222;Shepherd of Evil&#8220;</em>.</p>
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<h4>STIMMUNGSVOLLE MONOTONIE</h4>
<p>Allerdings hat die Band hier einen Prozess begonnen, der noch nicht beendet ist. Etwas <strong>mehr Vielfalt</strong> hätte dem Album gut getan. Sowohl die begrenzte Akkordwahl als auch die recht ähnlichen Songstrukturen erzeugen manchmal den Eindruck, dass die einzelnen Tracks zu einem <strong>gewaltigen Riffgewitter</strong> verschmelzen. Dafür gelingt es den Norwegern dadurch, ein <strong>atmosphärisches Stimmungsbild</strong> zu erzeugen. Das Album verfügt so über ein klar erkennbares Konzept, bei dem kein Song aus dem Rahmen fällt. Am auffälligsten sticht die Singleauskopplung <em>&#8222;Through Relic Gates&#8220;</em> heraus, die lange von Low- und Midtempo Parts dominiert wird, ehe man fürs große Finale nochmal den Backstein aufs Gaspedal legt.<br />
Auf &#8222;Fatal Visions&#8220; vereinen sich Einflüsse von <strong>SODOM</strong>, <strong>DARK ANGEL</strong> oder den frühen <strong>SLAYER</strong> mit Black Metal-Elementen zu einem explosiven Gemisch, das keine Gefangenen macht.</p>
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<h3>OLDSCHOOL-FLAIR UND KLARE KANTE</h3>
<p>Nicht nur kompositorisch, sondern auch <strong>soundtechnisch</strong> hat die Band einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht. Klang der Vorgänger &#8222;Persisting Devolution&#8220; noch etwas nach Brei, besticht die Produktion des neuen Albums durch einen <strong>klaren Sound</strong>, der alle Instrumente zur vollen Entfaltung bringt. Die von Mitten dominierten Gitarren und der leichte Delay auf dem Gesang kreieren einen <strong>authentischen Oldschool-Flair</strong>. Wer möchte, kann also die Augen schließen und sich von &#8222;Fatal Visions&#8220; direkt in die goldenen (beziehungsweise tiefschwarzen) 80er Jahre zurückkatapultieren lassen. Trotz des professionell designten Klangbilds hat die neue Scheibe einen <strong>starken Charakter</strong>. Mit vielen Ecken und Kanten setzt man ein klares Zeichen gegen den glattproduzierten Radio-Sound, der zur Zeit leider auch im &nbsp;(Thrash) Metal grassiert.</p>
<h3>INTRODUCING THE CULT</h3>
<p><strong>INCULTER</strong> haben mit ihrem neuen Werk ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Düster und stimmungsvoll, messerscharf und pfeilschnell brettern die vier Blackened Thrasher durch eine knapp <strong>35-minütige Riffsalve</strong>, die den Hörer wie vom Blitz getroffen zurücklässt. Gut möglich also, dass &#8222;Fatal Visions&#8220; der Band innerhalb der Szene Kultstatus verleiht. Den Bekanntheitsgrad dürfte die Scheibe auf jeden Fall erhöhen.</p>
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