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	<title>dark towers bright lights Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Der dunkle Turm erzittert &#8211; CRANIAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 14:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>CRANIAL – Dark Towers/Bright Lights Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017 Dauer: 45:37 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Post Metal Es war anno 2014 auf dem Summer Breeze, als ich das erste Mal mit CRANIAL in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren OMEGA ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRANIAL</strong> – Dark Towers/Bright Lights<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017<br />
Dauer: 45:37 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Post Metal<span id="more-14152"></span></p>
<p>Es war anno 2014 auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, als ich das erste Mal mit <strong>CRANIAL</strong> in Kontakt kam – gewissermaßen. Denn eigentlich waren <strong>OMEGA MASSIF</strong> für das Festival gebucht. Jedoch löste sich die <strong>Würzburger Post-Metal-Kapelle</strong> wenige Monate zuvor auf. Ein trauriger Umstand, den <strong>AHAB</strong> bei ihrem Auftritt mit einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uf4nN0NuBgY" target="_blank">Cover des <strong>OMEGA-MASSIF</strong>-Songs&nbsp;<em>„Wölfe“</em></a> würdigten. Zuvor hatte ich zu meiner Schande noch nie von besagter Band gehört. Was das alles mit <strong>CRANIAL</strong> zu tun hat? Nun, <strong>Michael Melchers</strong>,<strong> Ex-Gitarrist von OMEGA MASSIF</strong>, schlägt inzwischen bei jener neuen Kombo gegen die Saiten.</p>
<h3>WENN CRANIAL DAS ALIEN GEBÄREN</h3>
<p>Nachdem <strong>CRANIAL </strong>ihr&nbsp;Fruchtwasser bereits in Form der EP &#8222;Dead Ends&#8220; tonnenschwer aus der musikalischen Gebärmutter ergossen hatten, stürzt nun der Bastard namens &#8222;Dark Towers/Bright Lights&#8220; auf diese Welt herab. Der Opener <em>&#8222;Dark&#8220;</em> verkündet bereits, dass sich etwas Unheilvolles aus dem Dunkel nähert. <strong>Kalte Synthies</strong> pinseln ein düster-futuristisches Bild in die Leere des Raumes. <strong>HR Giger</strong> lässt grüßen! Dann <strong>branden die Gitarren auf</strong>, es brodelt im Inneren, die Bauchdecke hebt sich – mit einem markerschütternden Urschrei bricht ein blutüberströmter Alien-Sprössling aus seinem Nest. Na, Kopfkino?</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YFAB9DKpuIc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wo <strong>OMEGA MASSIF</strong> noch schwiegen, brüllen <strong>CRANIAL</strong> nun in Person von <strong>Julian Weidhaus</strong> (Bass) und <strong>Sebastian Kröckel</strong> (Gitarre) in den Post-Metal-Tornado, den sie, angetrieben von Drummer <strong>Cornelius Merlin</strong>, über mir entfachen. Nach fünf Minuten habe ich das Auge des Sturms erreicht, der Song nimmt sich eine erste Verschnaufpause. Alle Tracks bewegen sich übrigens <strong>jenseits der Zehn-Minuten-Marke</strong>! Die Zeit vergeht jedoch wie im Flug, Langeweile ist praktisch nicht vorhanden. Und als <em>&#8222;Dark&#8220;</em> nach gut 8:30 Minuten eigentlich auch vorbei sein könnte, holen <strong>CRANIAL</strong> noch einmal tief Luft und blasen mir das Hirn mit Hochdruck aus dem Schädel. Mächtig!</p>
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<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;">&nbsp;</div>
<p><em>&#8222;Towers&#8220;</em> beginnt ebenfalls mit <strong>Synthie-Sounds wie aus einem Space-Horror-Film</strong>. JUMP SCARE! Aus dem Hinterhalt stürzt sich das Alien mit fast schon <strong>Black-Metal-artiger Raserei</strong> auf mich und reißt mir das Gesicht ab. Nach dem ersten Schock, kriechen die Gitarren dann in abgehacktem Rhythmus weiter, bis sie ein sirenenhafter Lead überschallt. Ausnahmezustand an Bord der Nostromo! Aus der Tiefe des Alls erschüttern schaurige Schreie das bebende Schiff, das unter dem Druck, den <strong>CRANIAL</strong> aufbauen, zu zerbersten droht. Nach einer kurzen Feuerpause nimmt die Band den Frachter wieder gnadenlos mit schwerem Geschütz ins Visier – bis er explodiert und seine/meine Einzelteile in die Schwerelosigkeit hinausdriften.</p>
<h3>NORWEGISCHE PRÜGEL-ATTACKE</h3>
<p>Selbst <em>&#8222;Bright&#8220;</em> beginnt entgegen seines Titels mit dunklen, kalten Synthies. Das hält zwar die Atmosphäre aufrecht, aber <strong>ein wenig mehr Abwechslung dürfte schon sein</strong>. Schrilles Gitarrengekreische kündigt die nächste Druckwelle an, die dann auch mit voller Wucht über mich hereinbricht. Für Auflockerung sorgt hier ein <strong>überraschendes Gitarren-Interlude</strong>, das so auch <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> in ihren härteren Momenten hervorzaubern hätten können. Mit der folgenden Prügel-Attacke hingegen, wildern <strong>CRANIAL</strong> erneut in Black-Metal-Gefilden, bis die norwegischen Tannen unter dem schieren Druck zersplittern. Das ist Musik zum Abrissbirne schwingen! Auch wenn hier gerne mal zwei, drei Minuten früher Schicht im Schacht hätte sein können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ELa4hLQg5yg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem finalen <em>&#8222;Lights&#8220;</em> wird selbst dem Letzten klar, dass die Songtitel den Namen des Albums formen. Das Schema bleibt auch im vierten Aufguss das gleiche: Nach einem bedrohlichen Synthie-Intro, entfesseln <strong>CRANIAL</strong> ihre Instrumente. Hier <strong>Post-Metal-Gestampfe</strong>, dort wieder etwas <strong>Black-Metal-Geschruppe</strong>, dazwischen ein paar <strong>infernale Schreie</strong>. Letztere kommen übrigens richtig fies aus der Tiefe daher, weswegen das Quartett seine Stimmbänder ruhig noch öfter einsetzen dürfte. Mächtiges Getrommel läutet nun die letzten fünf Minuten der Reise ein. Hier springen mir <strong>CRANIAL</strong> noch einmal mit Anlauf und den Stahlkappen voraus ins Gesicht. Und zertrampeln meine Visage, bis ich nur noch Blut und knochige Überreste spucke. Geiler Abgang!</p>
<p><strong>CRANIAL</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/CRANIALBAND" target="_blank">Facebook</a>&nbsp;und <a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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