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	<title>darkest hour Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>darkest hour Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Wer braucht eigentlich ein Making Of?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Setzt euch bitte und geht tief in euch. Heute möchte ich mit euch über ein bisher eher unberührtes Thema sprechen: Making Ofs und Tour-Dokumentationen. Für die einen sind sie ein Segen, da man der angehimmelten Band so nah wie nie zuvor kommen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wer-braucht-eigentlich-ein-making-of/">Wer braucht eigentlich ein Making Of?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Setzt euch bitte und geht tief in euch. Heute möchte ich mit euch über ein bisher eher unberührtes Thema sprechen: Making Ofs und Tour-Dokumentationen. Für die einen sind sie ein Segen, da man der angehimmelten Band so nah wie nie zuvor kommen kann. Für die Anderen sind sie eine überflüssige Zugabe-DVD in der Deluxe-Version des neuesten Albums. Deshalb wird es mal Zeit darüber zu sprechen, was man mit einer solchen Dokumentation erreichen kann und will.</p>
<p>Fangen wir beim Bezug an, den die meisten Musikfans zu Tour-Dokus haben. Jeder hat bestimmt schon mindestens eine gesehen. Dabei kann es um die eigene Lieblingsband oder eine zufällige Truppe gehen, die bei YouTube schlicht und ergreifend ein interessantes Vorschaubild hatten. Und da fängt der Spaß schon an: Für wen sind diese Dinger eigentlich gemacht, wenn nicht für den absolut größten Fan? Möchte ich mir als einfacher Musikkonsument wirklich anschauen wie <strong>EVERY TIME I DIE</strong>&nbsp;scharfe Soße in fremde Hintern schieben? Die abstrusen Geschichten und faszinierenden Bilder, die eine Band auf Tour erlebt, werden hier in Gold verwandelt. Gold, das im Endeffekt nur einen Aufpreis von ca. 5 Euro bei einem CD-Kauf bedeutet. Lohnt sich es also für den Fan und die Band?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18861" aria-describedby="caption-attachment-18861" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-18861 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/maxresdefault-1024x576.jpg" width="688" height="387" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18861" class="wp-caption-text"><strong>PARKWAY DRIVE</strong> machen eine Wall Of Death am Äquator und du kannst dabei sein!</figcaption></figure>
<p>So tiefe Einblicke verstärken natürlich die Bindung zwischen den Musikern und den Konsumenten. Was sich jede Seite davon erhofft so eine Doku aufzunehmen bzw. anzuschauen, bleibt dabei aber offen. Das Ergebnis ist nicht vorhersehbar.</p>
<p>Ich hatte zum Beispiel unglaublich viel Spaß an <strong>PARKWAY DRIVEs</strong> Home Is For The Heartless DVD, weil sie mir Einblicke in die Orte gegeben hat, an denen die Truppe gespielt hat. Zweitrangig war dabei immer die Musik und höchstens beim Auftritt in der alten Schule der Jungs stand das Konzertereignis im Vordergrund. Sie besuchen außer ihrer Heimatstadt nämlich Orte wie Kalkutta und zwei von ihnen unternehmen eine abenteuerliche Reise durch halb Lateinamerika. Wie großartig die Aufmachung der vielen kleinen Teile ist, beachten wir für die weitere Besprechung des Themas nicht. Viel wichtiger ist doch eher, dass jeder von der eigenen Couch aus das erleben kann, was den Alltag auf einer Tour oder im Studio ausmacht. Als ein Fan sie in Bangkok immer wieder gespannt in gebrochenem Englisch nach einem &#8222;Nu alabum&#8220; &#8211; zu gut Deutsch einem neuen Album &#8211; fragte, war <strong>PARKWAY DRIVE</strong> direkt viel nahbarer. Jedem Zuschauer wird ein Gefühl der Einheit vermittelt, er darf schließlich dabei sein.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5pF3GfldUpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Genauso verhält es sich auch mit den Studio-Tagebüchern, die für einige Bands zum Standardrepertoire gehören. Bei so einer Fülle an Veröffentlichungen muss man aber selektieren. Deswegen werden diese für gewöhnlich nur geschaut, wenn das Album einen auch interessiert. Zu Promozwecken werden diese auch oft in kleinen Episoden bereits vor der Veröffentlichung zur Schau gestellt. Bei <strong>DARKEST HOUR</strong> zum Beispiel konnte ich dieses Jahr regelrecht auf Riff-Jagd gehen, denn in den YouTube-Clips versteckten sich immer wieder Passagen des noch nicht veröffentlichten Teils von &#8222;Godless Prophets &amp; The Migrant Flora&#8220;. Desto beeindruckender die Bilder und Hintergründe zu jeder Aufnahme, desto erfolgreicher ist auch der Auftrag der Fanbindung.</p>
<p>In der letzten Zeit haben es mir besonders&nbsp;<strong>OATHBREAKER</strong>s &#8222;Visual Story&#8220; zu &#8222;Rheia&#8220; und <strong>PROTEST THE HERO</strong>s &#8222;Of Our Own Volition&#8220; angetan. Ersteres zeigt genau wie eindrucksvoll ein Label solche Studio-Tagebücher in Szene setzen kann und Letzteres ist eben voll vom Charme der Kanadier. Sie haben einfach ihren gesamten Werdegang mit alten Video-Clips und Kommentaren aus der Gegenwart dokumentiert. Eine Mammut-Aufgabe wurde damit umgesetzt und damit so ziemlich jedes Album entzaubert. Das ist nämlich ein entscheidender Knackpunkt: Will ich wirklich hören, warum mir dieses Detail in Song A so gut gefallen hat und wie es in Song B eingebaut wurde? Muss Kunst zu einem Handwerk desillusioniert werden?<br />
Wer gerne die Theorie und die Formeln in seinen Lieblingsalben verstehen möchte, kann sich das gerne geben. Für mich hinterlässt es oft einen bitteren Nachgeschmack. &nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/74zvHmXOq2I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Abrechnung</h4>
<p>Und was kommt nun unterm Strich dabei raus? In Tour-Dokus kann jeder seine Lieblingsband meistens oberflächlich und manchmal tiefer kennen lernen. Die Band behält, insofern sie die moralisch fragwürdigen Szenen auch herausschneidet, ihre Fans für ein paar weitere Alben. Dafür bezahlt dann jeder etwas mehr für die Deluxe-Version des nächsten Albums und schon sind alle glücklich. Außer die, die sich ihre Alben nicht entzaubern lassen wollen oder die Musiker dahinter für absolute Arschlöcher halten. Feinde vom Personenkult sollten deshalb auch darauf verzichten, sich die weit hergeholten pseudo-intellektuellen Sätze zu geben, die da so fabriziert werden. Dennoch darf jeder Spaß daran haben, sich die im Studio oder auf der Tour begangenen Dummheiten anzugucken. Dafür brauchte ich das ein oder andere Mal zwar besonders starke Nerven, aber unterhalten wurde ich trotzdem.</p>
<p>Die ganz Starken unter euch dürfen sich jetzt auch noch das Segment anschauen, dass den Anstoß zu dieser Kolumne gab. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> veranstalten einen Wettbewerb mit einer berühmt berüchtigten scharfen Soße. Auf welche Körperteile diese verteilt wird, schaut ihr euch lieber selbst an (NSFW):</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SXMp1MvDvPw?start=205&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Core Classics #18 &#8211; Darkest Hour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2016 10:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-18-darkest-hour/">Core Classics #18 &#8211; Darkest Hour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>DARKEST HOUR&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Hidden Hands of a Sadist Nation<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;20.05.2003<br />
Länge: 56:03 Min.<br />
Label:&nbsp;Victory Records</p>
<p>Es gibt einen Satz, der bei <strong>KILLSWITCH ENGAGE</strong> oder auch <strong>ALL THAT REMAINS</strong> Unbehagen in der Magengegend auslösen sollte: &#8222;Melodic Death Metal kann man gänzlich ohne den Klargesang-Refrain in Metalcore integrieren.&#8220; Das demonstrieren einige Vertreter der Szene, die schon am Anfang der Melodic Metalcore-Bewegung mitmischten, immer wieder aufs Neue. So auch <strong>DARKEST HOUR</strong>, die sich, was man an der neuen Single erkennt, von der Phase ihrer 2014er Album-Schlappe &#8211; ebenfalls mit dem Namen &#8222;Darkest Hour&#8220; &#8211; erholt zu haben scheinen. Diese Band stammt zwar, so wie viele der wichtigsten Namen aus dem Bereich, aus den USA, aber ihr erstes Album, das sich stärker mit dem Melodic Death Metal als mit Hardcore beschäftigte, lehnt sich stärker an den Stil von <strong>AT THE GATES</strong> und&nbsp;<strong>IN FLAMES</strong>&nbsp;(frühere Jahre) an. Klarer Gesang wird von <strong>DARKEST HOUR</strong>&nbsp;für weniger wichtig empfunden und Blast Beats, sowie Genre-typische Riffs, als wichtigster Bestandteil in den bestehenden Sound eingearbeitet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/msZDL0mOzH0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>So klingt <strong>DARKEST HOUR</strong> im Jahr 2016 (wieder)!</p></blockquote>
<p>Viele neue Einflüsse schienen auf die Band einzuwirken, die es schaffte, sich trotz eines sterbenden Labels in die rettenden Arme von Victory Records zu hieven. Ob diese Firma für viele Bands nicht eher eine Notlösung darstellt, lässt sich bei dem heutigen Ruf des Labels nicht genau sagen. Das Endprodukt, welches sich jedenfalls 2003 den Fans von <strong>DARKEST HOUR</strong> präsentierte hat es, was Genregrenzen angeht, in sich. Die Hardcore-Drum-Patterns und Breakdowns treten nämlich so stark in den Hintergrund, dass man meint, man habe ein Album voll von reinem Melodic Death Metal vor sich. Das kann man dem Hörer aber auch nicht verübeln, denn der neu entstandene Genre-Mix schmeckt fast ausschließlich nach dem Göteborg-Stil.</p>
<p>Politisch motivierte Texte lassen sich trotzdem nicht aus den Köpfen der einstig stärker vom Hardcore begeisterten Washingtoner verbannen. Sobald man das Herkunftsland der Gruppe und den zeitlichen Zusammenhang kennt wird schnell klar, welcher Staat hier die &#8222;Sadist Nation&#8220; darstellt. Viele Metal- und Hardcore-Musiker sind damit unzufrieden, wie die USA auf die Anschläge vom 11. September 2001 politisch reagierte. Die auf die Tragödie folgenden Entwicklungen sorgten für eine Spaltung innerhalb der Nation, die &#8211; bis zur heute stattfindenden Teilung anhand der Meinungen zum neuen Präsidenten &#8211; seinesgleichen suchte. Auf der Seite derjeniger, die die Taten der Weltmacht verurteilen, finden wir auch <strong>DARKEST HOUR</strong> wieder, denn die politische Meinung könnte wohl kaum klarer ausgedrückt sein.&nbsp;</p>
<blockquote><p>One nation under the gun<br />
Where forward thinking is shunned<br />
A morbid tradition<br />
Of archaic value systems<br />
Where violence justified<br />
Is just another pride<br />
Under the surface lies<br />
A holy plastic empire<br />
With guarded golden fences &#8211; <em>&#8222;The Sadist Nation&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Verpackt wurde die Kritik dann in einem Melodic Metalcore-Ohrenschmaus, bestehend aus Ohrwurm-Riffs, headbang-tauglichen Schlagzeug-Parts und unbearbeitetem Gesang. Die Gitarren eifern von Beginn an den großen Idolen nach. So klingt alles von <em>&#8222;The Sadist Nation&#8220;</em> bis hin zu <em>&#8222;For the Soul of the Savior&#8220;</em> nach <strong>AT THE GATES</strong>, was ein großer Pluspunkt und ein riesiger Minuspunkt sein kann. Ich begrüße zum Beispiel diesen Stil und noch viel mehr den Einfluss, den <strong>DARKEST HOUR</strong> darüber hinaus in die Metalcore-Gemeinschaft gebracht haben. Offensichtlich ist es kein Zufall, dass neuere Bands wie <strong>MISS MAY I</strong> diesen Stil in ihre Musik einbauen und damit große Erfolge erzielen. So wird auch jeder noch so neue Metal-Fan an die älteren Hasen herangeführt. Das geschieht zwar unterbewusst sorgt aber für Freude, wenn man Merkmale aus neuen Songs im älteren Material anderer Bands findet.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12682 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000.jpg" width="504" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1000x1000-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px" /></a></p>
<p>Einzelne Riffs, die man aus dem Thrash Metal und Hardcore der alten Schule kennt, gibt es auch zu hören. Man könnte schon fast meinen, man hätte sich etwas zu viel vom Rhythmus-Verständnis von <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> oder <strong>TESTAMENT</strong> abgeschaut, betrachtet man <em>&#8222;Oklahoma&#8220;</em> oder einzelne Stellen von <em>&#8222;Veritas, Aequitas&#8220;</em>. Im gesamten, übrigens sehr langen, Album fällt das aber kaum ins Gewicht und dürfte damals so einige Fans überrascht haben. Trotz der Länge bleibt es aber eine runde Sache, vor allem weil man sich dagegen entschied, es nicht mit dem 13-minütigen Walzer <em>&#8222;Veritas, Aequitas&#8220;</em> zu beenden. Stattdessen knallt <em>&#8222;For the Soul of the Savior&#8220;</em> mit dem gleichen, sich immer wiederholenden Riff noch ein letztes Mal in die Herzen der coverwütigen YouTube-Gitarristen, bevor sich Stille in den Kopfhörern breitmacht. Würde dieses Album zur heutigen Zeit veröffentlicht werden, könnten sich die Server von einschlägigen Video-Plattformen nämlich nicht mehr vor Gitarren-Cover-Versionen dieser Lieder retten. Dafür sorgen auch die wenigen, auf die Spiellänge gut verteilten Soli, von denen eines das Ende des Werks versüßt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12684 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/5f6083afbb8f46807722c3937c2ee35ddeff943c.jpg" width="600" height="397" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/5f6083afbb8f46807722c3937c2ee35ddeff943c.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/5f6083afbb8f46807722c3937c2ee35ddeff943c-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Toll ist oft die Anwesenheit der&nbsp;Vocals, da diese naturbelassen und echt sind. Dafür bin ich auch dankbar, aber es gibt zu wenige Stellen, an denen die Instrumente mal allein gelassen werden. Frei nach dem Motto &#8222;bei uns wird nicht rumgeheult&#8220; wird nie der Klar-Gesang eingesetzt und spätestens bei dem einzigen Album, dass die Band unter der Flagge von Sumerian Records veröffentlichte, dürfte auffallen, warum. Um diesen zu integrieren, ist nämlich ein Richtungswechsel nötig, den der Stil nicht erlaubt. Dann hört sich das Ergebnis nicht mehr nach <strong>DARKEST HOUR</strong> an und verschreckt alteingesessene und neue Fans zugleich. Aber zum Glück ist diese Phase jetzt vorbei und ich blicke optimistisch dem neuen Album entgegen, welches am 10.03.2017 via Southern Lord Records erscheinen wird.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Bei der Fülle an Melodic Metalcore-Bands vom Anfang der 2000er gingen Bands wie <strong>DARKEST HOUR</strong> zu oft leer aus. Sie agierten wie <strong>UNEARTH</strong> eher im Hintergrund, waren aber trotzdem oft der Grund, dass sich neue Bands überhaupt in die Richtung entwickelten, die sie berühmt machten. Doch vom eher mäßigen Erfolg ließ man sich nie abschrecken und bleibt bis heute präsent. Unter anderem, weil die eigene Fan-Base sowohl begeistert als auch treu ist und so manchen Fehltritt verzeiht. Hauptsächlich macht man jedoch weiter, um die eigene Musik leben zu können und weil man den Spaß am Spiel nicht verloren hat. Mögen sie uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben, egal wie oft sie unter den Teppich gekehrt werden, sobald über die Merkmale von Metalcore geredet wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/r1x1o9UZn8M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-18-darkest-hour/">Core Classics #18 &#8211; Darkest Hour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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