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	<title>deathhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>deathhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 11:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir erfüllen sicherlich heute eine Quote...<br />
Frauenband, São Paulo und dann noch Thrash! </p>
<p>Heute gehts um NERVOSA! Wir haben mit Ihnen gesprochen und dabei hat Sebastian einige spannende Unterschiede der Kulturen aufdecken können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/">NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch <strong>SUMMERBREEZE…</strong>&nbsp;Die Band, die ich heute treffen darf, hat bereits mittags gespielt, und trotz der vergleichsweise frühen Stunde viele Fans vor die T-Stage gelockt. Eine Band derart im Line-Up platzieren zu können und trotzdem so ein Feedback seitens der Besucher zu bekommen, spricht sowohl für das Festival als auch für die Band. Wir sprechen hier über keinen Geringeren als <strong>NERVOSA</strong>. Das weibliche Dreigestirn aus <span class="st">São Paulo</span> bläst mit seinem wilden Thrash Metal allen Anwesenden den Kater aus dem Schädel und zeigt, wie moderner Metal klingt, der mit viel Leidenschaft und Hingabe gespielt wird. Wir haben nach dem Auftritt mit Schlagzeugerin<strong> Luana</strong> gesprochen.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Hallo Luana! Danke, dass du dir Zeit nimmst! Seid ihr zufrieden mit eurem Auftritt heute?<br />
</strong><strong>L:</strong> Ja, wir hatten ein tolles Publikum. Ziemlich voll für die Uhrzeit. Wir haben ja schon um 12 Uhr mittags gespielt. Das haben wir nicht erwartet, dass da so viele Leute kommen würden, um sich unser Konzert anzusehen. Das war sehr schön.</p>
<p><strong><em>S</em>: Es ist ja noch dazu tagsüber sehr heiß und es gibt wenig Schatten. Die Leute kommen aber trotzdem, um euch zu sehen.</strong><br />
<strong>L:</strong> Stimmt, das war aber bereits auf der gesamten Tour so. Wir waren nach den Konzerten immer schon allein deswegen total fertig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr seid ja auch nicht zum ersten Mal hier auf dem SUMMERBREEZE. Hat sich in euren Augen was geändert seitdem?</strong><br />
<strong>L:</strong> Wir haben schon viel in Deutschland gespielt, auch auf vielen Festivals. Uns ist jetzt aber nichts direkt Neues aufgefallen. Das <strong>SUMMERBREEZE</strong> ist halt schon wirklich groß. Aber wir haben alles, was wir brauchen, und das Publikum war wirklich toll. Es ist ein sehr traditionelles Festival.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-29997 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg" alt="" width="300" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-1024x778.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-750x569.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Auf dem SUMMERBREEZE herrscht ein ziemlicher Mix an unterschiedlichen Bands, die spielen. Mir fällt bei Gesprächen oft auf, dass die Leute schon versuchen, euch mal live erleben zu können, obwohl sie oftmals ganz unterschiedliche Subgenres des Metal hören. Fällt euch diese Resonnanz auf, wenn ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Absolut. Mir fällt das oft auf, dass wir in Deutschland Fans auf mehreren Konzerten immer wieder sehen. Anderswo in Europa auch. Manche Fans sehen wir wirklich oft auf einer Tour, fünf Mal und mehr. Die kennen dann schon unsere Setlist und singen mit. Das ist echt verrückt. Wirklich großartig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Denkst du, dass das momentan eine gewisse Entwicklung im Metal ist, dass Bands auftauchen und bekannt werden, die nicht aus den typischen Regionen kommen, in denen der Metal entstanden und hauptsächlich angesiedelt ist? Und dass die Fans auch solche Bands supporten?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich denke, dass Bands wie <strong>ALIEN WEAPONRY</strong>, <strong>JINJER</strong> oder <strong>POWERWOLF</strong> nicht mal wirklich was Neues spielen und teilweise sogar richtige Oldschool-Elemente haben. Die Leute haben die ganzen großen, etablierten Bands, die sie mögen, alle schonmal irgendwann, irgendwo gesehen und scheinen ziemlich gesättigt damit zu sein. Diese Bands haben auch keine Probleme damit, vor Fans zu spielen, weil sie gefühlt eh überall welche haben. Die Leute sind jetzt an einem Punkt, wo sie nach Neuem suchen in der Musik. Und das fördert eben auch diese Bands, die neue Ideen haben.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr einen Unterschied zwischen Europa und anderen &#8222;Orten&#8220;, an denen ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich bin bis jetzt noch nicht in den USA aufgetreten, daher kann ich dazu nichts sagen. In Südamerika ist es oft ziemlich chaotisch. In Europa läuft Vieles viel geregelter. Die Shows sind früher und die Bands haben dadurch mehr Zeit, zwischendrin zu schlafen und sich auszuruhen. In Südamerika ist es viel anstrengender, weil die Konzerte meist sehr spät sind. Andererseits sind die Leute in Südamerika auch viel verrückter als in Europa. Die europäischen Fans unterstützen die Bands sehr stark und kommen oft zu den Konzerten, das ist ziemlich cool. Die Leute in Südamerika haben einfach nicht so viel Geld und können deswegen nicht so oft zu Konzerten gehen oder sich was kaufen. Aber wenn sie auf ein Konzert gehen, dann rasten sie aus und sind viel verrückter als die in Europa. Das ist ziemlich cool.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IMKlPY-EXRM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Klingt aber nicht so, als würdet ihr eins davon mehr mögen als das andere.</strong><br />
<strong>L:</strong> Nein, tun wir auch nicht. Es macht beides Spaß und ist schön. Es ist einfach sehr unterschiedlich. Aber es ist nicht eines besser oder schlechter als das andere.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr denn momentan musikalische Strömungen o.ä., die euch beeinflussen oder die ihr speziell wichtig findet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Puh, es wechselt immer ein wenig. <strong>DEATHHAMMER</strong> aus Norwegen höre ich ziemlich oft. Oder auch einige deutsche Bands aus dem Bereich Thrash Death und Thrash Black Metal. <strong>CRUEL FORCE</strong> heißt die eine Band, die höre ich momentan ziemlich viel. Ich mag einfach deren Stil. Ich würde sie aber nicht mit <strong>NERVOSA</strong> vergleichen. Wir spielen doch einen ganz anderen Stil.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie nimmst du die Metalszene in Südamerika denn wahr? Ist sie ähnlich vielfältig wie in Europa? Ich denke, viele Fans in Europa haben wahrscheinlich gar nicht so einen Überblick über die dortige Szene.</strong><br />
L: Ja, es gibt schon viele Bands dort. Die meisten haben leider nicht die finanziellen Möglichkeiten, viel zu touren und so bekannter zu werden, so wie europäische Bands es können. Wie gesagt, den Fans geht es ja ähnlich. Wir sind ja aus Brasilien und hatten einfach auch Glück. <strong>NERVOSA</strong> haben mittlerweile einfach auch mehr Connections und Erfahrung, um sowas machen zu können. Aber für junge Bands ist das sehr schwierig dort. Man braucht viel Geld, schon allein, um bei einer Agentur zu sein, die für einen Konzerte bucht oder um sich einen Van leisten zu können. Wir haben auch nicht so viel Geld, um gute Aufnahmen machen zu können oder die dann effektiv zu veröffentlichen. Viele, die in Südamerika eine Band gründen, bleiben meist dann auch dort. Wenn sie mal ein Album aufnehmen, dann meist nur mit mäßiger Qualität. In Europa ist das viel einfacher, in ein Studio gehen zu können oder Homerecording zu machen. Auch touren zu gehen ist für europäische Bands viel einfacher. Es ist sehr schwer, eine Band aus Südamerika zu finden, die die Möglichkeiten hat, sowas zu tun. Viele nutzen das Geld eher für die Familie und um leben zu können.</p>
<hr>
<p>Man muss einfach zugeben, dass in dem Interview der Vergleich zwischen Europa und Südamerika sich als ein sehr zentraler Punkt entwickelt hat. Musikalisch gesehen sind die Mitglieder von <strong>NERVOSA</strong> sehr fit und haben einen wirklich breiten Überblick über die Szene. Sie können sich gut einordnen und wissen auch um ihre Stellung als Band. Sie werden definitiv von eigentlich allen wahrgenommen und beachtet &#8211; in einer Form, wie es sonst nur wenige andere Bands schaffen. Sie sind jedoch auch ein Beispiel dafür, dass es im Metal eben nicht reicht, als reine Frauenband aus einem &#8222;exotischen Land&#8220; (ja, dünnes Eis!) aufzutreten und allein deswegen gepusht zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie mussten und müssen genauso hart arbeiten, überhaupt erstmal international wahrgenommen zu werden und an den Punkt zu kommen, an dem sie jetzt sind. Dafür verdienen sie Respekt. Jeder, der sie mal live erlebt hat, wird bestätigen können, dass <strong>NERVOSA</strong> eine wirklich energiegeladene Show abliefern und nicht auf die Bühne gehen, weil sie es müssen. Diese Musikerinnen wissen, was sie wollen und sie arbeiten dafür.</p>
<p><a href="http://www.nervosaofficial.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/femalethrash/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nervosa-brazil.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29996" aria-describedby="caption-attachment-29996" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-29996" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29996" class="wp-caption-text">rbthdr</figcaption></figure>
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		<title>How to be a real Arschloch!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/how-to-be-a-real-arschloch/">How to be a real Arschloch!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in der <strong>Metalszene</strong> ein sehr unschönes Phänomen, von dem man in gewissen Abständen immer mal beiläufig hört, über das aber so gut wie nie berichtet wird. Vor geraumer Zeit berichtete <strong>Big Boss Parabelritter</strong> mal von geheimnisvollen Backstagegeschichten. Wie er auch vollkommen richtig attestierte, passiert dort tatsächlich an den meisten Abenden nichts Außergewöhnliches. Und dennoch kommt es ab und an vor, dass irgendein <strong>Arschloch</strong> den bis dato guten Ruf seiner Band in den Dreck zieht. Womit? Mit seinem Aggressionspotential. Bei manchem reicht da schon ein Bier zu viel oder die &#8222;verkehrte&#8220; Droge.<br />
Aber es ist nicht nur die Band, die dadurch einen fetten Kratzer ins Image erhält und dadurch von Organisatoren nicht mehr gebucht wird, sondern auch der Konzertveranstalter, dem gehöriger Schaden zugefügt wird. Gerade im Metal ist es nur der kleinste Teil der Veranstalter, die diesen Job hauptberuflich ausüben.</p>
<h4>Stellt euch folgendes Szenario vor:</h4>
<p>Du arbeitest 40 Stunden pro Woche und das Konzert um die Ecke reicht dir irgendwann nicht mehr aus. Du willst eine eigene <strong>Konzertreihe </strong>veranstalten und opferst neben deinem Job jede Menge Zeit und Nerven, um etwas Brauchbares auf die Beine zu stellen. Nachdem du Kontakte zu Bands, Location und eventuell Sponsoren hergestellt hast, steht nun also dein erster selbstorganisierter Konzertabend an. Alles läuft perfekt. Es kommen genug Gäste und es wird ordentlich getrunken, sodass du am Ende der Veranstaltung die Kosten gedeckt bekommst. Bis zu diesem Moment denkst du dir:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Geil, nächsten Monat das nächste Konzert!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Doch der Gang in den <strong>Backstagebereich</strong>&nbsp;nach dem Konzert lässt dir die Fresse einschlafen. Eine der Bands hat ihre Musik scheinbar nicht genutzt, um ihre Aggressionen abzubauen, sondern sie damit scheinbar nur angestaut. Das komplette Reich der Kapellen ist verwüstet. Bücher wurden aus den Regalen gerissen und zerstört, sogar versucht anzubrennen. Jemand hat versucht, ein Gemälde an der Wand mit einem Messer zu verschönern. Diese Story ist nicht frei erfunden. Sie ist <strong>Dennis </strong>und mir vor mehreren Jahren selbst widerfahren. Glücklicherweise war der Besitzer der Lokalität mehr als kulant und beließ es bei einem bösen Blick. Trotzdem wurde das Aufräumen zu einer wahren Qual. Unser erster Gedanke war, dass wir mit dieser Berliner <strong>Black Metal-Band</strong> nie wieder etwas zu tun haben wollten. Tatsächlich war es das letzte von uns veranstaltete Konzert.</p>
<h4>Die wahren Rock´n´Roll-Vandalen sind ausgestorben? Niemals!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/FRIW2fijszs?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Klar, wer kennt es nicht?! <strong>Lemmy </strong>und <strong>Philthy</strong> zerlegen ein Hotelzimmer. Eigentlich immer wieder ein amüsanter Clip, wenn du nicht gerade der Besitzer des Hotels bist. In diesem Fall wüsstest du allerdings sofort, wer die <strong>Übeltäter </strong>waren und könntest ihnen den Schaden in Rechnung stellen.<br />
Im nächsten Fall gestaltet sich das aber nicht so leicht. Letzte Woche erreichte mich eine schockierende Nachricht von einem Freund. Zum zweiten Mal veranstaltete er in der <strong>Münchner Kranhalle</strong> das <strong>Necrosabbath Ritual</strong>. Tatsächlich schaffte er es, diesen Abend schon im Vorfeld als &#8222;AUSVERKAUFT&#8220; zu vermelden. Kein Wunder, wenn man hochkarätige Bands wie <strong>DEATHHAMMER</strong>, <strong>OMEGA</strong> oder <strong>BLACKEVIL</strong>&nbsp;aus dem Hut zaubert.</p>
<p>Und auch an diesem Abend lief alles völlig reibungslos ab, bis der Veranstalter das Debakel im Backstagebereich vorfand: Zerstörte Toiletten (inkl. Wasserschaden), mit Glasflaschen zerstörte Wände und ein generelles Riesenchaos. Für den Schaden wollte natürlich keiner verantwortlich sein. Nun steht er mit einem riesigen Berg Schulden (als&nbsp;<strong>Student</strong>) da und hofft, dass sich die Kosten auf unter <strong>10.000 €</strong> belaufen werden. Einige werden jetzt denken:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;WAR DOCH AUSVERKAUFT &#8211; DA WIRD ER SICH SOWAS DOCH LEISTEN KÖNNEN?!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Negativ! Wenn du so über Veranstalter von <strong>Undergroundkonzerten </strong>denkst, solltest du dich mal besser informieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23742" aria-describedby="caption-attachment-23742" style="width: 884px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23742" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg" alt="" width="894" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt.jpg 894w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt-300x163.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/hochwasser_wer_zahlt-750x408.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 894px) 100vw, 894px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23742" class="wp-caption-text">Symbolbild</figcaption></figure>
<p>Die Allerwenigsten wollen (und vor allem: <strong>können</strong>) bei so etwas Profit erwirtschaften, sie machen es einzig und allein aus <strong>Liebe zur Musik</strong>! Nun ist die Veranstaltung auch schon wieder über eine Woche her und langsam ist die Hoffnung, dass sich der Übeltäter stellt/ausfindig gemacht wird, nahezu passé.<br />
Hier sein <strong>Hilferuf </strong>im Wortlaut (inkl. <strong>Spendenlinks</strong>)</p>
<blockquote><p>To clarify the damage. The toilet was destroyed, water was all over the bathroom. Walls were smashed with bottles and have to be repainted, objects replaced, which have been destroyed. Working hours for workers and administration and hotels for bands, which cannot use the backstage in the time, it is being refurbished. And it&#8217;s still being refurbished.</p>
<p>We are in shock and heartbroken and in deep shit and hope that the damage will stay below 10.000 €.</p>
<p>We are infinitely thankfu<span class="text_exposed_show">l for any kind of support.<br />
PayPal: ytyrnov@gmx.de<br />
</span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span class="text_exposed_show"><span style="text-decoration: underline;"><em><strong>Crowdfounding:</strong></em></span> <a href="https://www.gofundme.com/vandalism-damage-coverage-at-nsr-ii" target="_blank" rel="noopener">https://www.gofundme.com/vandalism-damage-coverage-at-nsr-ii</a><br />
</span></p>
<p>Das schlimmste an dieser Situation ist allerdings, dass es mal wieder <strong>niemand</strong> gewesen ist. Wahrscheinlich hat jeder, der schon einmal mit Alkohol in Berührung gekommen ist, im Rausch so richtig Scheiße gebaut. Doch was bei dieser Veranstaltung abgegangen ist, ist verheerend. Sowohl Veranstalter als auch Location stecken jetzt richtig tief im Dreck.</p>
<p>Ihr merkt also, dass Freud und Leid als Veranstalter extrem nah beieinander liegen. Im einen Moment planst du im Kopf schon das nächste Konzert und dann reißt dir irgendein <strong>Idiot</strong> den Boden unter den Füßen weg.<br />
Wenn ihr <strong>Jeff </strong>und das <strong>Necrosabbath Ritual</strong> unterstützen möchtet, scheut euch nicht, zu spenden. Jeder auch noch so kleine Betrag wird dringend benötigt und dankend angenommen. Sorgt dafür, dass diese Veranstaltung auch nächstes Jahr wieder stattfinden kann, denn die ersten Bands stehen schon wieder fest, obwohl im Moment alles noch auf Eis liegt.<br />
Am Ende ist es nicht bloß &#8222;das eine Konzert&#8220;. Es ist der Herzschlag der <strong>Szene</strong>, den wir am Leben halten müssen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 680px;"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23743" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg" alt="" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/24174662_1496808113772953_5994183861010203938_n-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="Necrosabbath Ritual" data-media-credit-align="aligncenter" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">Necrosabbath Ritual</span>s</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/how-to-be-a-real-arschloch/">How to be a real Arschloch!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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