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	<title>deathmetal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>deathmetal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Frust ist die Wurzel guter Kunst &#8211; GORESOERD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 06:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GORESOERD &#8211; Antikeha Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017 Dauer: 32:18 Min. Label: Crunch Industrie Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die Bilder sehen, wenn sie Musk hören und dabei die Augen schließen. Beim ersten Song der Platte &#8222;Antikeha&#8220; läuft so was gleich am Anfang. Quasi ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GORESOERD</strong> &#8211; Antikeha<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017<br />
Dauer: 32:18 Min.<br />
Label: Crunch Industrie</p>
<p><span id="more-15812"></span></p>
<p>Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die Bilder sehen, wenn sie Musk hören und dabei die Augen schließen. Beim ersten Song der Platte &#8222;Antikeha&#8220; läuft so was gleich am Anfang. Quasi ein wenig wie auf dem Cover, wabern Nebel etc. ins Bild, nur um dann von der Band gewaltsam vertrieben zu werden. Auf ein kurzes Intermezzo, welches einem Film als Moodmusic entnommen sein könnte, kracht brachial die Band. Coitus interruptus. Vielen Dank auch &#8230;! Wenigstens knallt das dann auch schön. Mit dem Song kann man seinen Frust darüber hinausschreien, dass die Sonne wieder scheint.</p>
<p><em>&#8222;Neetud</em>&#8220; fängt ruhig an, eigentlich sehr rockig. Sehr treibender Beat, Teerstimme. Man kann sich dazu auch Kids auf BMX-Bikes vorstellen (Kinder: Rauchen ist böse und verwerflich!). Das Ganze kommt sehr dynamisch und straight rüber. Es gibt noch genug Frust da draußen, um Musik mit Drive und Beats zu machen. Mich beruhigt das ungemein. Und ja, mit einem Lächeln im Gesicht und einem guten Gefühl im Bauch, entsteht keine gute Kunst. Das gilt für Musik genauso wie für die Malerei oder die Literatur.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eTYl7gOoV9Q?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber ok. Der Titelheld dieser Platte muss natürlich mit drauf. &#8222;Antikeha&#8220; hat merklich wieder mehr Core-Elemente. Schreddernde Riffs und punkige Offbeats bieten dem Sänger eine sehr abwechslungsreiche Basis, die immer in Bewegung ist, um darüber zu brüllen und zu grunzen. Interessant bei dem Song auch die Keys! Hat was. Es breitet Flächensound und ruhige Linien, die einen schönen Kontrast zum Schlagzeug bieten, welches die Suppe ständig am Kochen hält. Sehr geil!</p>
<p><em>&#8222;Raamat&#8220;</em> entdeckt dann die Zweistimmigkeit. Nicht unbedingt von Vorteil, kommt dadurch leider ein etwas merkwürdiger Mix zustande, welcher streckenweise nach russischer Folklore klingt. Ob das gewollt war? &#8230;</p>
<p>Beim Weiterhören muss man wirklich sagen, die estnische Gruppe hat ihren Sound gefunden und hat es auch schön raus, mehrere unterschiedliche Parts in einem Song unterzubringen. Sie könnten ruhig etwas mehr mit dem Tempo experimentieren. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. <em>&#8222;66&#8220;</em> ist zwar leicht verändert, und auch hier sind gerade in den Instrumentalparts viele Ideen drin. Dennoch sind es immer nur neue Melodiefetzen oder plötzlich ein Martinshorn, das aus dem Nichts auftaucht. Würde man am Tempo etwas mehr schrauben oder zwischendrin einfach mal einen Break irgendwo reinhauen, würde es das Ganze sehr aufwerten. So scheint im Hintergrund stetig ein gleich eingestelltes Taktell mitzulaufen, auf den die einzelnen Parts alle laufen.</p>
<p>Nachdem nun der Tablettensarg vom Cover etwas weitergeschippert ist (und ja, um bei dem Bild zu bleiben, auch Flüsse haben mal schnellere und mal langsamere Abschnitte), sind wir bei <em>&#8222;Valudes&#8220;</em> angelangt. An sich nichts Neues dabei, sogar der russische Chor taucht wieder auf. <em>&#8222;Elajas&#8220;</em> beendet dann ein Album, dass zwar musikalische Ideen birgt und für eine Core-Band auffallend melodisch ist und auf etwas unkonventionelle Sounds zurückgreift, irgendwann aber auch gerade darin stagniert. Die Songs sind durchaus homogen und weisen keine Brüche auf, dennoch fehlt dem Ganzen irgendwann zu sehr die Kontur. Wenn diese Band irgendwo spielen sollte, dann hoffentlich in erstmal kleinem Rahmen und mit genug Alkohol.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.goresoerd.com/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/goresoerd">Facebook</a></p>
<p><a href="https://goresoerd.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Rudolph hat &#8217;ne Band &#8211; Nordwitch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 14:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[deathmetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NORDWITCH&#160;&#8211;&#160;Mork Profeti Veröffentlichungsdatum: 30.9.2016 Länge:&#160;38:15 Min. Label: SATANATH Ich kriege in&#160; letzter Zeit immer die Alben mit den wenigen Songs drauf ab. Aber egal. Das muss ja nichts heißen. Diesmal ist es NORDWITCH aus der Ukraine geworden. Albumtitel: &#8222;Mork Profeti&#8220;. Aha. Haben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>NORDWITCH&nbsp;</b>&#8211;&nbsp;Mork Profeti<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.9.2016<br />
Länge:&nbsp;38:15 Min.<br />
Label: SATANATH</p>
<p>Ich kriege in&nbsp; letzter Zeit immer die Alben mit den wenigen Songs drauf ab. Aber egal. Das muss ja nichts heißen. Diesmal ist es <strong>NORDWITCH</strong> aus der Ukraine geworden. Albumtitel: &#8222;Mork Profeti&#8220;. Aha. Haben die einen Elch am Gesang? Der titelgebende Song startet gleich auch als erster von acht Tracks. Sehr melodisch, schick nach vorne treibend. Beinahe schon wieder zu lieb, vom Gesamtklang her. Kein Gesang. Ok. Der Song ist eher ein kleines Prelude, als&nbsp;ein bombastischer Opener. Nice to have, haut einen jetzt aber nicht aus den Socken. Zumindest stehen die Vorzeichen schon mal auf Death.</p>
<p>Beim zweiten Song,<em> &#8222;Dominion&#8220;</em>, kommt einem dann doch der Glühwein hoch. Die haben anscheinend wirklich einen Elch ans Mikrofon gestellt! Und schneller geworden sind sie auch. Wahnsinn. Aber die Gitarrenarbeit ist sehr gut! Es setzen sich zwar keine markanten Melodielinien durch, aber das Ganze gestaltet sich doch homogen und melodiös. So definiert sich durchaus eine Songstruktur, jedoch eher durch Pausen im Gesang,&nbsp;als durch klare Unterscheidungen im sonstigen musikalischen Aufbau. Das stört nicht unbedingt, macht es aber schwerer, sich zurechtzufinden, da durch fehlende Hooklines eine gewisse Orientierung an wiederkehrenden Elementen fehlt.</p>
<p>Beim Weiterhören stellt sich mir die Frage, ob der Verzicht auf Hooklines überhaupt so schlimm ist. Diese Band arbeitet eher mit flächigen Gitarrensounds statt mit Melodien. Das ist absolut cool und tut nicht weh. Nur der Gesang ist stellenweise wirklich sehr erkältet, und die Bassdrum klingt teilweise auch stark danach, als ob da mit dem Computer nachgeholfen wurde. Aber grundsätzlich tun sich da keine Ecken und Kanten auf.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/YP5SYnoUxq4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das merkt man jedoch auch wieder an anderer Stelle. Durch oft ähnliche Gitarren- und Schlagzeugarbeit verlieren viele Songs ihre Individualität. Es geht hier nicht darum, auf Kleinigkeiten rumzureiten. Es ist viel mehr so, als würde hier ein Mitschnitt einer Jamsession vorliegen. Es gibt ein paar Ideen, aber sie sind nicht ausdifferenziert. Und so hat man acht Songs, juchee, aber halt nur acht Entschuldigungen. Eine Singleauskopplung ist da nicht dabei. &#8222;Lady Evil&#8220; ist kaum fertig durchgekloppt, da kommt <em>&#8222;The Call to the Antion Evil&#8220;</em>. Da ist musikalisch viel Bekanntes dabei. Und auch diese Wortwiederholung. Kann man mögen, oder nicht. Es fällt nur auf. Schade. Wo ist der entscheidende Unterschied?</p>
<p><strong>NORDWITCH&nbsp;</strong>beweisen hier zumindest, dass sie das Handbuch des Deathmetal gelesen haben und die Basics an ihren Instrumenten anwenden können. Ihre Songs sind an sich auch schön anzuhören. Sie strengen nicht an. Aber sie fordern auch nicht. Irgendwann hört man weg. Oder dreht leiser. Und, mal ehrlich, kann man das als Band wollen? Und, übrigens: das war kein Elch. Die Jungs aus der Ukraine haben eine Sängerin.</p>
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		<title>Blackshore &#8211; &#8218;Terror&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 10:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blackshore]]></category>
		<category><![CDATA[deathmetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn in einem ernsthaften und bösen Black Metal-Album nicht mindestens ein deutscher Titel, der am besten noch mit den Weltkriegen in Korrelation steht, zu finden ist &#8230; ja, dann kann es kein echter BM sein. Streng nach diesem, sich dem geneigten Hörer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blackshore-terror/">Blackshore &#8211; &#8218;Terror&#8216;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in einem ernsthaften und bösen Black Metal-Album nicht mindestens ein deutscher Titel, der am besten noch mit den Weltkriegen in Korrelation steht, zu finden ist &#8230; ja, dann kann es kein echter BM sein. Streng nach diesem, sich dem geneigten Hörer manchmal aufdrängenden Mantra scheinen auch die Jungs von <strong>BLACK SHORE</strong> vorgegangen zu sein.</p>
<p>&#8218;Ubootmagie&#8216;. Ergibt zwar keinen Sinn, ist aber trotzdem ein Track auf ihrem neuen Album mit dem friedlichen Namen &#8222;<strong>Terror</strong>&#8222;. Dieser misst tatsächlich stattliche 10 Minuten! Und ja, es ist tatsächlich ein Instrumental. Nur fast völlig ohne Instrumente. Fast 8 Minuten lässt sich das Sonar vernehmen, unterlegt mit etwas düsteren Störgeräuschen. Und plötzlich, völlig unerwartet schreit, sägt und kreischt die Band noch 3 Minuten drauflos.</p>
<p>Was bekommt man ansonsten geboten? Aggression und Geschwindigkeit. Ob auf Englisch oder auf Deutsch, Black Thrash oder reinem, eiskaltem Schwarzmetall: Die Jungs hauen rein! &#8222;Wer braucht schon Haut, wer braucht schon Lungen? Es kotzt sich doch auch ohne Wut&#8220;, ist ein Zitat, das beschreibt, in welchen Metaphern dieses wunderbar-misanthropisch fatalistische Werk angelegt ist. Und ja, tatsächlich ist es möglich das Wort &#8222;Werk&#8220; anzubringen. Auf den ersten Blick könnte man erwarten, bei <strong>BLACK SHORE</strong> handele es sich um eine Band, die sich in die ewigen Reihen der ewig unverstandenen Dauerschrammler einreiht. Aber tatsächlich überraschen sie doch immer wieder, ob mit interessanten Thrash-Einlagen oder interessanten Lyrics. Besonders sticht dabei &#8218;Troublemakers Black Metal&#8216; hervor. Spieltechnisch souverän, leicht oldschool, aber trotzdem erfrischend neu und schnell.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-107" src="http://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/BlackShore-Terror-Artwork_zps48310085-300x300.jpg" alt="BlackShore-Terror-Artwork_zps48310085" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/BlackShore-Terror-Artwork_zps48310085-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/BlackShore-Terror-Artwork_zps48310085-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/BlackShore-Terror-Artwork_zps48310085.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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