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	<title>Debut Album Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Debut Album Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mit der Kneifzange am Gemächt &#8211; TERRIFIANT!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 06:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Debut Album]]></category>
		<category><![CDATA[NWOBHM]]></category>
		<category><![CDATA[Terrifiant]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Belgier! Was können die eigentlich nicht …?! Pommes, Bier und Metal!</p>
<p>TERRIFIANT haben im Stile des NWoBHM ein Album rausgehauen, dass wir dir heute vorstellen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mit-der-kneifzange-am-gemaecht-terrifiant/">Mit der Kneifzange am Gemächt &#8211; TERRIFIANT!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TERRIFIANT – &#8222;Terrifiant&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>21.02.2020<strong><br />
Länge:</strong> 0:31:33<strong><br />
Label: </strong>Gates of Hell Records<strong><br />
Genre: </strong>Heavy &#8211; Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon wieder Montag, schon wieder Belgien. Nachdem mich zuletzt das zweite Album von <strong>BÜTCHER</strong> dezent vom Hocker gehauen hat, erwische ich schon wieder Belgier und habe das erste Album von <strong>TERRIFIANT</strong> auf dem Ohr!</p>
<p>Die Band hatte 2019 schon ein Demo, aber kommt jetzt mit dem ebenfalls &#8222;Terrifiant&#8220; genannten ersten Album raus. Viel mehr konnte ich als Background nicht herausfinden, außer den wunderbar schrulligen Künstlernamen der Bandmitglieder.</p>
<h3>Mit Power und Überzeugung statt großer Finesse</h3>
<p>Der Start ins Album gefällt mir, da es ein eigenständiges Intro gibt, was ich grundsätzlich mag. Ein Intro führt oftmals einfach gut in ein Album ein, oder macht neugierig was danach passiert. In diesem Fall weckte es bei mir die Neugier auf die Stimme.</p>
<p>Und die kommt im zweiten Titel <em>&#8222;Devil in Transport&#8220;</em> dann auch zum Einsatz. Und beschäftigt mich auch über das ganze Album hinweg. Ich kann mich hier einfach nicht entscheiden, ob sie mir wirklich gefällt! Oder ob der schöne klassische Heavy Metal den die Bandkollegen abliefern dadurch nicht ein wenig zu sehr unverdient in den Hintergrund gerät. Auf jeden Fall kann ich dem Sänger den für Metal notwendigen Einsatz, die Power und auch die nötige Leidenschaft attestieren. Eine wirklich großartige Stimme ist es aber einfach nicht! Es klingt ein wenig zu erzwungen und gequält um bei dieser Art des Gesangs in den oberen Ligen mitzuspielen. Salopp gesagt ein wenig nach der im Schritt zu engen Jeans.</p>
<h3>Back to the roots</h3>
<p>Trotzdem ist das Album gut zu hören, und macht Spaß! Es erinnert mich ein wenig an Werke der NWoBHM, wobei es teilweise schon ein wenig bissiger zur Sache geht. Dabei werden aber auch wie bei <em>&#8222;Just because i can&#8220;</em> neuere Einflüsse mit eingebracht. Außerdem punktet das Album mit schönen Gitarrensoli und einem omnipräsenten Schlagzeug, das sich sehr engagiert durch die Tracks arbeitet.&nbsp;</p>
<p>Besonders hervorheben würde ich die Titel <em>&#8222;Metal and More&#8220;</em> und <em>&#8222;Iron Mountain&#8220;</em>. Ersterer hat die schönsten Tempowechsel im Album und ein sehr ruhigen Part zwischendrin, der das Lied im Vergleich auf jeden Fall hevorhebt. Dazu gefallen mir die schrillen Gitarrentöne hier auch sehr gut!</p>
<p><em>&#8222;Iron Mountain&#8220;</em> ist der längste Titel und einfach ein schönes 7 Minuten langes Stück Metal! Und hier ist auch noch genug Raum, in dem sich alle Bandmitglieder an ihren Instrumenten austoben können, bevor der Titel gegen Ende hin langsam zum Outro wird.&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein kurzer Bericht zum kurzen Album. Gerade einmal 31 Minuten ist das Erstlingswerk der Belgier lang, was ich persönlich immer recht schade finde. Davon abgesehen ist es ein schönes Stück Heavy Metal, das es fast schafft wie ein Relikt aus dem England der 80er Jahre zu klingen. Die Gesangsparts werden einige begeistern, und andere erschauern lassen. Ich bin mir immer noch nicht richtig schlüssig wie ich diese finde. Schlussendlich ist es ein Album, von dem ich niemandem abraten würde, aber bei dem ich auch sagen muss, dass ein gewisser Wiedererkennungswert fehlt. Es gibt keinen Titel der so ins Ohr geht, das er im Gedächtnis bleibt. Das Album insgesamt ist eben gut, aber kein aufgehender Stern im Metaluniversum.</p>
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		<title>Ein Album so fies wie der Titel &#8211; das Debut von EHLDER!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 05:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debut Album]]></category>
		<category><![CDATA[Ehlder]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Sweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Musik, fies wie ein regnerischer Novembertag..." Heute gibt es Black Metal auf die Ohren. </p>
<p>Das Wetter ist irgendwas zwischen Sommer und Herbst, also geben wir noch etwas tiefen skandinavischen Winter dazu!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">EHLDER – &#8222;Nordabetraktelse&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.10.2019<strong><br />
Länge:</strong> 0:52:46<strong><br />
Label: </strong>Nordvis Production<strong><br />
Genre: </strong>Pagan Black Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem das glorreiche <strong>HELLOWEEN</strong>-Album mir den Freitag erhellt hat – will ich es nun düster und grau werden lassen.</p>
<h3>Musik, fies wie ein regnerischer Novembertag</h3>
<p>Also greife ich zum neuesten <strong>Black Metal Release</strong>, der mir dann <strong>EHLDER</strong> auf die Ohren bringt. Die Band war mir vorher nicht geläufig, und so stürze ich mich ganz spontan in das Hörvergnügen. Das Album &#8222;Nordabetraktelse&#8220; ist das<strong> Debut-Album</strong> der seit 2013 bestehenden 2-Mann-Truppe.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Stridskall&#8220;</em> und das folgende <em>&#8222;Ändlös&#8220;</em> geben hier auch sofort die Richtung vor. Eine Musik wie geschaffen für den November oder die ekligen Tage des Herbstes. Garstig, fies, kalt, düster kriecht es auf mein Trommelfell zu, und spätestens bei den Vocals ist das Ganze zu einem bedrohlichen und finsteren Konglomerat verschmolzen. Eigentlich stößt mich die Musik weg, aber ich kann dennoch nicht aufhören, zu lauschen. Die ersten beiden Tracks nehmen mich dabei aber noch nicht mit.</p>
<h3>Ein steiniger Weg&#8230;</h3>
<p>Etwas zu dumpf vom Klang, zu wenig atmosphärisch und nicht so umfangend-treibend, wie ich es sonst in dem Genre mag. Mir ist alles ein wenig zu verschmolzen, wie ein dunkler Sumpf hinter den krächzenden Vocals. Aber wenn man sich durch den finsteren Forst (hehe – Genre-Wortspiel!) der beiden ersten Stücke gekämpft hat, dann wird das Album stimmiger. Nicht etwa freundlicher, aber es passt einfach besser.</p>
<p>Es ist eine Grundmelodie im Hintergrund erkennbar, die sich durch die Titel zieht und die finsteren Töne in einen dunklen Rahmen zwingt. Auch die unbeeindruckt fiesen Vocals wirken jetzt nicht mehr wie ein Fremdkörper, sondern &#8222;harmonieren&#8220; besser mit dem Rest.</p>
<h3>Eine fiese Faszination</h3>
<p>Das Album hat eine unangenehme, fiese Stimmung und strahlt diese auch offensiv aus, aber dennoch so, dass es den Hörer nicht loslässt. Ich bin nicht total gefangen, es lässt mich nicht – wie viele andere Black Metal Alben – wegträumen oder auch keine Bilder von rauen Landschaften vor meinem geistigen Auge entstehen. Es ist also kein Über-Album, aber es übt dennoch eine ungewöhnliche Anziehung aus und ist ein grundsolides Black Metal Werk.</p>
<p>Gerade auch <em>&#8222;Hedningadrapa&#8220;</em> sagt mir dann doch sehr zu, auch durch die im Hintergrund auftauchenden Gesänge. Auch<em> &#8222;Tagen&#8220;</em> und <em>&#8222;Gammelmod&#8220;</em> gefallen mir gut.</p>
<p>Hier die Single-Auskopplung <em>&#8222;Tagen&#8220;</em> zum Reinhören:</p>
<p><iframe title="EHLDER - Tagen (Official single 2019)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/i0gKsbbEcMA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der große Wermutstropfen</h3>
<p>Insgesamt finde ich es etwas schade, dass die Instrumente einfach zu sehr zusammengemischt sind. Alles wirkt eher wie ein großes Hintergrundgeräusch, anstatt dass man sich auf die einzelnen Elemente konzentrieren kann. Das Schlagzeug dürfte für mich deutlich mehr im Vordergrund stehen! Nicht, dass es alles niederknüppeln soll, aber doch einen antreibenderen Effekt hat. Und die Gitarre klingt halt leider für mich zu dumpf, zu matschig.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Das Album hat durchaus einige interessante Aspekte, beispielsweise den sehr atmosphärischen Klargesang neben den krächzenden Vocals bei <em>&#8222;Tagen&#8220;</em>. Drumherum ist es ein solides Album, das vor Kälte und Düsternis nur so strotzt und dem Hörer genau das auch fies ins Gesicht prügelt. Allerdings sind es dann eben doch die ersten beiden Titel, die mir nicht so gefallen und eben der oben beschriebene Feinschlif, der dem Ganzen für mich fehlt, um es zu einem Album für das heimische Regal zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ehlder-nordabetraktelse/">Ein Album so fies wie der Titel &#8211; das Debut von EHLDER!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ISGALDER &#8211; die (hohe) Kunst im Black Metal?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/isgalder-the-red-wanderer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=isgalder-the-red-wanderer</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2019 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debut Album]]></category>
		<category><![CDATA[Isgalder]]></category>
		<category><![CDATA[The Red Wanderer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag startet finster!<br />
Wir eröffnen die Woche mit einem Black Metal-Album von ISGALDER.</p>
<p>Lasst euch vom niedlichen Fuchs nicht beirren: Hier gehts oldschool dagegen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">ISGALDER – &#8222;The Red Wanderer&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>27.04.2019<strong><br />
Länge:</strong> 1:10:37 <strong><br />
Label: </strong>Naturmacht Productions<strong><br />
Genre: </strong>Black Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und täglich grüßt das Murmeltier… oder in diesem Fall eben die Thematik mit den Genres! Habe ich im letzten Artikel zu <strong>HELHEIM</strong> doch noch erwähnt, dass Black Metal nicht unbedingt mein Steckenpferd ist, kommen jetzt die Thüringer von <strong>ISGALDER</strong> und knüppeln mir ein richtig gutes Ding auf die Ohren. Und das läuft nun wieder unter Black Metal. Ich beschließe einfach, mich mit diesen Zuordnungen nicht mehr verrückt zu machen und lasse mich lieber von der Musik mitreißen.</p>
<h3>Das melodisch-harmonische Inferno bricht an!</h3>
<p>Und das ist gar nicht schwer! Geht es im Opener <em>&#8222;Isthro&#8220;</em> noch recht ruhig und getragen vorwärts, so gibt dann spätestens der zweite Track <em>&#8222;Funeral Fire&#8220;</em> das ordentlich flotte Marschtempo vor! Ein instrumentalisches Inferno bricht herrlich über den Zuhörer herein, aber – und das gefällt mir sehr gut – nicht ohne eine sehr harmonische Grundmelodie im Hintergrund. Diese ist mal mehr und mal weniger auffällig, aber wie ein roter Faden immer vorhanden. Im dritten Track <em>&#8222;Soaring Mountains&#8220;</em> gibt es dann auch Klargesang im Kontrast zu den Screams, und auch das funktioniert sehr gut!</p>
<p>Nach meinem Empfinden ist das Album für das Genre sehr harmonisch beziehungsweise melodiös, was aber nicht heißen soll, dass es soft klingt. Das gewaltige Feuerwerk was durch Schlagzeug, Gitarren und Gesang abgefeuert wird, ist eben einfach nur nicht willkürlich, sondern beeindruckend filigran in den Wechseln von Geschwindigkeit, Intensität und Wucht.</p>
<p>Auch der für mich nicht bevorzugte, aber für das Genre typische Schreigesang fügt sich sehr gut in dieses Gerüst ein und wird durch die vereinzelten Passagen mit einem entrückten Klargesang sehr gut in den Kontrast gesetzt. Und der Gesang steht allgemein durch seine Wut und Aggressivität in einem guten Kontrast zu den Melodien, die im Hintergrund das Gerüst der Titel bilden.</p>
<h4>Eine große, düstere Überraschung!</h4>
<p>Diese Sachen zusammengenommen bilden zusammen für mich ein überraschend vielschichtiges Werk, das mir sehr gut gefällt. Und das, obwohl ich hier auf für mich eher untypischen Pfaden wandere.</p>
<p>Noch dazu ist zu sagen, dass &#8222;The Red Wanderer&#8220; das erste Album der Thüringer ist. Die Band besteht seit 2017 und hat zuvor schon eine EP und eine Split mit <strong>BESTIA, URT</strong> und<strong> ZORNESTRIEB</strong> im Jahr 2018 veröffentlicht. Das jetzige Debüt-Album ist auf CD erschienen und ist meiner Meinung nach ein ordentlicher Achtungserfolg, denn es gefällt mir sehr gut! Wer an dieser Stelle sein Ohr riskieren möchte, dem sei <em>&#8222;Funeral Fire&#8220;</em> hier zum Reinhören empfohlen:</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GPS_ttXFRKg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mein Weg führt mich über die letzten 5 Titel weiter, insgesamt bietet das Album ausgiebige 70 Minuten Spielzeit, was ich sehr gut finde! Von der zweiten Hälfte der Titel fällt mir auf jeden Fall <em>&#8222;Sirius Ablaze&#8220;</em> auf, allerdings eher negativ, da die hier auftauchenden tiefen Growl-Parts für mich nicht passen. Dazu ist das Lied das mit Abstand unruhigste und chaotischste des Albums. <em>&#8222;Ulterior Worlds&#8220;</em> ist teilweise auch sehr wild, aber eben wieder mit dem roten Faden in Form einer ruhigen Melodie im Hintergrund, die dem rauen Instrumentengewitter einen Rahmen gibt. <em>&#8222;Empire of Ice&#8220;</em> besticht dann durch einige komplette Wechsel und ruhige Instrumentalpassagen, die zum zwischenzeitlichen Wegträumen einladen.</p>
<p>Was mir noch positiv auffällt, ist <em>&#8222;Der rote Wanderer&#8220;</em>, da das Lied sehr ruhig und getragen gesungen wird und eine sehr mythische Stimmung erzeugt. Erinnert mich ein wenig an <strong>HEILUNG</strong> oder ruhige Sachen bei <strong>SAOR</strong>. Passt eigentlich so gar nicht zu den anderen Liedern – aber trotzdem perfekt auf das Album! Gerade der zweistimmig gesungene Part im hinteren Teil löst bei mir direkt eine Gänsehaut aus!</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Was soll ich sagen, ich bin sehr positiv überrascht! Ich bin neugierig an das Album herangegangen und habe dann etwas gehört, was ich in dem Genre nicht vermutet hätte. Natürlich ist das Ganze laut, schnell, wild und hart – aber trotz allem auch mit sehr vielen Facetten, sehr schönen Melodien als Grundgerüst und einfach auch sehr gut gemacht. Mir als im Black Metal eher unbedarften Hörer hat es sehr gut gefallen, und vielleicht auch ein wenig das Genre eröffnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/isgalder-the-red-wanderer/">ISGALDER &#8211; die (hohe) Kunst im Black Metal?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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