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	<title>Decapitated Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Decapitated Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DECAPITATED &#8211; Endlich zu Hause und voller Tatendrang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 16:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Decapitated]]></category>
		<category><![CDATA[folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[vorwurf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt News zu Decapitated! Die Jungs wurden freigesprochen und alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Soviel in aller Kürze - die ganz Geschichte und weitere Infos gibt euch Steffi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-endlich-zu-hause-und-voller-tatendrang/">DECAPITATED &#8211; Endlich zu Hause und voller Tatendrang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prozess um die <strong>Missbrauchsvorwürfe</strong> gegen die Mitglieder von <strong>DECAPITATED</strong> (Silence berichtete, <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-wieder-auf-freiem-fuss/#rs-1949">HIER</a> gehts zum Artikel) hatte schon vor Kurzem sein letztes Lüftchen ausgehaucht. Die Jungs wurden <strong>freigesprochen</strong> und alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Mittlerweile befinden sie sich wieder zu Hause in <strong>Polen</strong> bei ihren Familien und haben ein umfangreiches <strong>Statement</strong> veröffentlicht.</p>
<h4>Hier eine gekürzte Übersetzung:</h4>
<p style="text-align: center;">&#8222;<strong>Wir sind unschuldig</strong>, wir sind frei. Wir sind wieder zu Hause. Und wir sind bereit, mit der Band <strong>zurückzukehren</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">[&#8230; ] Das <strong>Gefängnis</strong> ist ein furchtbarer Ort. <strong>96 Tage</strong> dort und fast ein Monat außerhalb des Gefängnisses in denen wir Angst, unglaublichem Stress, Depression und sogar Gewalt ausgesetzt waren. [ &#8230;] Unglücklicherweise waren wir im Gefängnis nicht in der Lage, mit der Außenwelt zu kommunizieren, wodurch wir unsere Fans und unsere Metalgemeinschaft vielen News und Socialmediaposts überlassen haben, die <strong>Fehlinformationen</strong> enthielten, weil es kein direktes Statement von uns gab [&#8230;]. Das verleitete Leute, die von den News so&nbsp; geschockt waren, dazu, falsche Geschichten zu erzählen. [&#8230;] Im Internetzeitalter ist es sehr einfach, jemanden, sein Leben, seine Familie, seine Karriere zu <strong>ruinieren</strong>. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">Für diejenigen, die es noch nicht wussten: Unser Verfahren wurde <strong>fallengelassen</strong>. Alle Anschuldigungen gegen alle Mitglieder wurden fallengelassen. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">Geschieht <strong>sexueller Missbrauch</strong> und existieren Verbrechen gegen Frauen? Ja, und es ist furchtbar.<br />
Geschehen <strong>falsche Anschuldigungen</strong>? Ja, sie passieren wirklich. Und das ist auch furchtbar. &nbsp; &nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">[&#8230;] Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit der Band zurückzukehren. Wir wissen, wer wir sind und mit diesem Wissen können wir unsere Köpfe und unsere Musik aufrechterhalten. Ich möchte euch allen <strong>danken</strong> &#8211; Familien, Freunden, anderen Bands und unseren fantastischen Fans &#8211; dass ihr an uns geglaubt und uns in dieser furchtbaren Situation <strong>unterstützt</strong> habt. [&#8230;]</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;<strong>From Pain To Strength</strong>&#8220; ist immer noch ein gültiges Motto. Danke an euch alle für eure Geduld. &#8211; Vogg&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hier gibt es das Original-Statement zum Nachlesen:</h4>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.12';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991" class="fb-xfbml-parse-ignore">
<p>We are innocent. We are free. We are back home. And we are ready to return with the band.The last few months were one&#8230;</p>
<p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/decapitated/">Decapitated</a> on&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/decapitated/posts/10155965395585991">Freitag, 23. März 2018</a></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun bleibt abzuwarten, welche Wege die Band als nächstes beschreitet und wie schwer sich die <strong>Folgen</strong> dieses Prozesses in ihrer Zukunft noch niederschlagen werden. Auf jeden Fall wolle man versuchen, die geplatzten Tourtermine <strong>nachzuholen</strong>.</p>
<p><strong>Sexuelle Belästigungen</strong> und Missbrauch gegen <strong>Frauen</strong> sind ein großes Thema, nicht nur in den <strong>Medien</strong>, wo der Kampf dagegen aus <strong>Hollywood</strong> derzeit große Unterstützung erhält. Sie sind auch in unterschiedlicher Schwere Teil des Lebens der meisten Frauen auf der Welt, auch von uns <strong>Metalerinnen</strong>. Auch ich habe dahingehend schon Erfahrungen gemacht, zum Glück mehr außerhalb als innerhalb der Szene. Trotzdem kann es nicht ganz leicht sein, abends&nbsp;<strong>alleine</strong> über ein Festivalgelände zu spazieren. Was mit blöden hinterhergeworfenen <strong>Sprüchen</strong> anfängt, endet auch ganz schnell in ungeliebter <strong>Begleitung</strong>, die sich im Zuge des Alkoholkonsums nur schwer abschütteln lässt. So viel dazu an dieser Stelle. Genauso furchtbar sind jedoch <strong>falsche Anschuldigungen</strong>, vor allem in Zeiten, in denen sich spannende Fake News besser verbreiten als unspannende Wahrheiten.</p>
<p>Wir wünschen den Mitgliedern von <strong>DECAPITATED</strong> und ihren Familien von Herzen nur das Beste und hoffen, dass die Jungs schon bald wieder unbeschwert auf der Bühne stehen können.</p>
<p><iframe title="Decapitated - Veins" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/zP2hKlvwAf8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-endlich-zu-hause-und-voller-tatendrang/">DECAPITATED &#8211; Endlich zu Hause und voller Tatendrang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DECAPITATED wieder auf freiem Fuß!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 09:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Anklage]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Decapitated]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigungsvorwürfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es darf aufgeatmet werden! Nachdem die vier Polen von DECAPITATED Anfang September vergangenen Jahres während ihrer laufenden US-Tour mit THY ART IS MURDER festgenommen und inhaftiert wurden, (Silence berichtete) und damit für einen Aufschrei in der gesamten Szene sorgten, sind die Jungs ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decapitated-wieder-auf-freiem-fuss/">DECAPITATED wieder auf freiem Fuß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es darf aufgeatmet werden! Nachdem die vier Polen von <strong>DECAPITATED</strong> Anfang September vergangenen Jahres während ihrer laufenden US-Tour mit <strong>THY ART IS MURDER</strong> festgenommen und inhaftiert wurden, (<a href="https://silence-magazin.de/decapitated-wegen-kidnapping-vorwurf-inhaftiert/" target="_blank" rel="noopener">Silence berichtete</a>) und damit für einen Aufschrei in der gesamten Szene sorgten, sind die Jungs laut amerikanischen Medien nun wieder frei uns können zurück in ihre Heimat reisen.&nbsp;</p>
<p><strong>DECAPITATED</strong> waren am 9. September in Santa Ana, Kalifornien verhaftet worden, nachdem eine Besucherin eines Konzertes der Band in Spokane im Bundesstaat Washington aussagte, die Band habe sie gegen ihren Willen in den Bandbus verfrachtet und sie dort mehrfach vergewaltigt.&nbsp;</p>
<p>Obwohl die Band schnellstmöglich einen Übersetzer sowie einen Anwalt einschaltete, mehrfach ihre Unschuld beteuerte, und der aufnehmende Officer in Spokane aussagte, dass er keinerlei Grund zu der Annahme sähe, dass wirklich eine Vergewaltigung stattgefunden hätte, mussten <strong>DECAPITATED</strong> in Untersuchungshaft. Auf Kaution konnte die Band das Gefängnis am 13. Dezember letzten Jahres zwar verlassen, jedoch wurden ihnen die Reisepässe entzogen und damit auch die Ausreise in ihre Heimat verwehrt.&nbsp;</p>
<p>Der Prozess sollte am 16. Januar beginnen, doch wie gestern Abend bekannt wurde, ließ die Staatsanwaltschaft in Spokane die Anklage mit Verweis auf das Wohlbefinden des vermeintlichen Opfers fallen.&nbsp;</p>
<p>Da ich kein Experte im Bezug auf amerikanisches Strafrecht bin, bleibt zumindest mir der folgende Punkt etwas schleierhaft:&nbsp;<br />
So wurden die Anklagepunkte &#8222;unter Vorbehalt&#8220; (<a href="http://www.businessdictionary.com/definition/without-prejudice.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;without prejudice&#8220;</a>) fallen gelassen, was nicht ausschließt, dass die Band zu einem späteren Zeitpunkt dennoch angeklagt werden könnte, sofern sich neue Erkenntnisse zu dem Fall entspinnen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Für den Moment jedoch sind die Polen frei, was im Augenblick wohl die wichtigste und beruhigendste Nachricht ist.&nbsp;<br />
Auf ihrer Facebookseite äußerte sich die Band wie folgt:</p>
<p><iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fdecapitated%2Fposts%2F10155754296675991&amp;width=500" scrolling="no" width="500" height="627" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sofern sich die Dinge weiter entwickeln, berichten wir darüber.&nbsp;<br />
Für den Moment wünschen wir den Jungs von <strong>DECAPITATED</strong> alles Gute und viel Kraft für die Dinge, die da noch kommen mögen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>DECAPITATED wegen Kidnapping-Vorwurf inhaftiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 12:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<category><![CDATA[tour 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die polnische Tech-Death Metal Band DECAPITATED ist während ihrer aktuellen Tour &#8222;Double Homicide&#8220; des Kidnappings einer Konzertbesucherin bezichtigt worden. Diese hatte sich noch in derselben Nacht nach dem Konzert vom 31. August in Spokane WA an die Polizei gewandt und die Bandmitglieder ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die polnische Tech-Death Metal Band <strong>DECAPITATED</strong> ist während ihrer aktuellen Tour &#8222;Double Homicide&#8220; des Kidnappings einer Konzertbesucherin bezichtigt worden. Diese hatte sich noch in derselben Nacht nach dem Konzert vom 31. August in Spokane WA an die Polizei gewandt und die Bandmitglieder angezeigt. Eine Woche später, am 09. September, wurden die Musiker nach ihrer Show in Santa Ana CA festgenommen. Der Fall wird aktuell von einer Sonderabteilung geprüft.</p>
<p>Die Betroffene erklärte, nach dem Konzert gegen ihren Willen festgehalten worden zu sein. Unklar sei allerdings, wohin sie während des mutmaßlichen Vorfalls gebracht worden ist. Die Band wartet nun im Los Angeles County Jail auf ihre Auslieferung zurück nach Spokane und den Prozess.</p>
<p><strong>DECAPITATED</strong> befinden sich momentan mit <strong>THY ART IS MURDER</strong>, <strong>GHOST BATH</strong> und<strong> FALLUJAH</strong> auf Tour durch Nordamerika, um ihr siebtes Album &#8222;Anticult&#8220; zu promoten. Bisher hat die Band nicht verlauten lassen, ob die Tour fortgesetzt wird. Aber was feststeht, ist, dass sie viele &#8211; wenn nicht sogar alle &#8211; ihrer weiteren Tourdaten in Amerika nicht wahrnehmen werden können. Je nach Dauer und Ausgang des Prozesses könnte auch die sich im Oktober anschließende <strong>Europa-Tour</strong> betroffen sein. (<strong>Edit (14.09.):</strong> Die Tourdaten für EU/UK sind <strong>abgesagt</strong> worden.)</p>
<blockquote><p>Was noch?</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vier Musiker hatten sich bereits vor der Festnahme einen Verteidiger genommen, als sie auf die Anschuldigungen aufmerksam wurden. Sie hätten zudem&nbsp;angeboten, sich freiwillig den Behörden auszuliefern und den Fall zu klären, allerdings keine Reaktion erhalten. <strong>Steve Graham</strong>, der die Mitglieder in diesem Fall vertritt, sagte aus, dass die Geschädigte den Musikern freiwillig gefolgt sei und diese auch im Guten wieder verlassen habe. Das sei von Zeugen ausgesagt worden. Desweiteren sei er besorgt, dass die Band Wochen im Gefängnis schmachten würde, bevor sie tatsächlich ausgeliefert würden.</p>
<p>Sollte das Gericht die Bandmitglieder tatsächlich verurteilen, winken den vier Musikern harte Strafen. In Spokane werden Schwerverbrechen mit acht (Class B) oder 20 (Class A) Jahren Gefängnis oder mehr bestraft. Die Kaution ist momentan auf 100&#8217;000$ festgesetzt. Wir halten euch über die weitere Entwicklung des Falles auf dem Laufenden.</p>
<p><strong>Update (12.09.2017)</strong></p>
<p>Laut spokesman.com sind Gerichtsunterlagen verfasst worden, in denen deutlich detailliertere Zeugenaussagen der Geschädigten und einer Freundin derer, die sich ebenfalls in besagter Nacht in Gesellschaft der Band befunden haben soll, verzeichnet sind. Ich erspare dir die Einzelheiten des von den Frauen ausgesagten Tathergangs. Letztendlich geht daraus hervor, dass Sänger, Schlagzeuger und Bassist der Band sexuelle Übergriffe gegen den Willen der Betreffenden getätigt haben sollen. Unterlagen behandelnder Ärzte bestätigen Blutergüsse und Schürfwunden an den Körpern beider Frauen. Der Gitarrist der Band sagte aus, er habe zwei seiner Bandkollegen bei besagtem Vorfall beobachten können. Die Entnahme von DNA Proben wurden von beiden verweigert, sie verlangten jedoch nach einem Übersetzer sowie weiterer rechtlicher Vertretung.</p>
<p>Wenn du dir weitere Details antun möchtest (ja, das soll als Triggerwarnung verstanden werden), findest du <a href="http://www.spokesman.com/stories/2017/sep/11/polish-metal-band-decapitated-accused-of-gang-rapi/">hier</a> einige Zeugenaussagen, die in den Gerichtsunterlagen verzeichnet sein sollen.</p>
<p>IMHO</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass die Anschuldigungen nicht wahr sind &#8230; aber was, wenn doch?</p>
<p>Grundsätzlich riecht das ganze nach einer faulen Sache. (<strong>Edit (12.09.):</strong> Zumal es äußerst fragwürdig ist, dass Unterlagen dieser Art vor Abhandlung des Falles an die Öffentlichkeit gelangen.) Allerdings obliegt es weder mir noch dir, über den Fall zu urteilen. Dafür gibt es Gesetze und Rechtssprechungen. Das Überschreiten von persönlichen Grenzen ist ein heikles Thema, das schon im Kleinen und für einen selbst immer wieder schwer einzuschätzen ist. In den &#8217;sozialen&#8216; Medien wird allerdings dennoch immer wieder bei Vorfällen wie diesem ausreichend spekuliert, beschuldigt und geurteilt. Ich bitte dich, sieh von Kommentaren dieser Kategorien &#8211; egal für oder gegen welche Seite &#8211; ab. Sie sind respektlos und ekelhaft. &#8230;&nbsp;my 2 ¢</p>
<p><strong>Edit (14.09.):</strong> Die Band hat sich nun selbst zu Wort gemeldet. Auf ihrer Facebookseite ist Folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8222;While we are not perfect human beings, we are not kidnappers, rapists, or criminals. As such, we strongly deny the allegations that have recently been brought against us.<br />
We ask that everyone please reserve their judgement until a definitive outcome has been reached, as charges have yet to be pressed. Full testimony and evidence will be presented in due time, and we have faith in that process.<br />
As there is uncertainty regarding a timeline for prospective proceedings and out o<span class="text_exposed_show">f respect for fans and promoters, due to the severity of the claims, we have cancelled all planned touring.<br />
</span>All social media platforms have been temporarily disabled as they have been used as destinations for defamatory and malicious remarks. We would like to point out that the statements in the published police report were given prior to an arrest. At that point, no member of the band was aware of an active warrant being issued.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Edit (15.12.):</strong> Laut <a href="http://www.spokesman.com/stories/2017/dec/12/polish-death-metal-bandmembers-released-from-jail-/">The Spokesman-Review</a>&nbsp;sind&nbsp;<strong>DECAPITATED</strong>&nbsp;kürzlich aus der Haft entlassen worden, müssen aber weiterhin in Washington verbleiben, um auf ihre Gerichtsverhandlung zu warten. Sie sind momentan an verschiedenen Stellen wohnhaft und haben keinen Kontakt zueinander ohne das Beisein ihrer Anwälte. Der Verhandlungstermin, ursprünglich festgesetzt auf den 18. Dezember 2017, ist auf den 19. Januar 2018 vertagt worden.</p>
<p>Ein Mitgleid des polnischen Parlaments bat am 09. Dezember darum, die Band auf Kaution freizulassen, bis der Fall geklärt ist.</p>
<p>Außerdem meldete sich <strong>Andy Marsh</strong> von <strong>THY ART IS MURDER</strong> als Zeuge vor Gericht zu Wort, der die Konertbesucherin im Mosh Pit gesehen haben will, wie sie dort getanzt und ihre Arme an den Wellenbrecher geschlagen habe.</p>
<p><strong>Edit (05.01.2018):</strong> Wieder berichtet der <a href="http://www.spokesman.com/stories/2018/jan/04/spokane-county-drops-rape-charges-against-all-memb/#/0">Spokesman</a> über die sich noch in Washington befindliche Band. Die Anklage gegen die Mitglieder wurde fallengelassen. Sie können <strong>nach vier Monaten</strong> Festsetzung in Amerika wieder nach Polen in ihre Heimat zurückkehren. Laut der Antragsschrift, mit der für ihre Freilassung plädiert wurde, sei selbige <strong>im Sinne der Justiz</strong> sowie mit dem <strong>Wohlbefinden der Klägerin</strong> zu begründen.</p>
<p>Der Fall zog sich aufgrund der Gründlichkeit seiner Bearbeitung, wie die Befragung vieler Zeugen, über diesen langen Zeitraum. Vor zwei Wochen sei <strong>ernsthaft Zweifel</strong> an der Aussage der Klägerin gegen die Band entstanden, da sie im Prozess gestand, 2014 in einem Fall <strong>Falschaussagen</strong> gegenüber der Polizei gemacht zu haben und wurde damit als nicht vertrauenswürdig eingeschätzt. Außerdem habe die Polizei in Spokane keine Idee davon gehabt, was genau auf Metal Konzerten geschieht, was die Prellungen der Frauen verursacht haben könnte. Im Nachhinein wurde durch viele Zeugen bestätigt, dass sie sich diese <strong>im Moshpit zugezogen</strong> haben müssen, da sie sich dort befunden hätten.</p>
<hr>
<p><em>Wenn ihr, oder jemand den ihr kennt, Erfahrungen mit sexueller Gewalt gemacht habt, dann lasst euch bitte helfen. Dafür gibt es zahlreiche Anlaufstellen, zum Beispiel das unabhängige Hilfetelefon des Bundes unter 0800 22 55 530. Egal welchem Geschlecht ihr angehört, die Beratungsstellen sind für euch offen und sind von gut ausgebildeten Personen besetzt. Es gibt einen Ausweg.</em></p>
<div class="csc-textpic-text">
<div class="rtetext">
<p><em>Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten. Es ist eine Anlaufstelle für Menschen, die Entlastung, Beratung und Unterstützung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches Gefühl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.</em></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>DECAPITATED &#8211; Tod dem Kult?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Sep 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anticult]]></category>
		<category><![CDATA[Blood Mantra]]></category>
		<category><![CDATA[Carnival is Forever]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DECAPITATED – Anticult Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 37:54 Label: Nuclear Blast Kaum eine Band musste wohl eine Geschichte durchleben wie DECAPITATED – zum Glück. Nachdem die vier jungen Polen Anfang der 2000er Jahre durchweg offene Münder hinterlassen konnten und neben NECROPHAGIST wohl zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DECAPITATED</strong> – Anticult<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 37:54<br />
Label: Nuclear Blast</p>
<p>Kaum eine Band musste wohl eine Geschichte durchleben wie <strong>DECAPITATED</strong> – zum Glück. Nachdem die vier jungen Polen Anfang der 2000er Jahre durchweg offene Münder hinterlassen konnten und neben <strong>NECROPHAGIST</strong> wohl zu einem der bedeutendsten Exporte im europäischen Extremmetal zählten, setzte ein schwerer Unfall dem Ganzen ein jähes Ende. In schlimmster Final Destination-Manier sorgte das Zusammentreffen mit einem russischen Holztransport-LKW dafür, dass zwei Mitglieder aus der Band ausschieden. Der damalige Sänger <strong>Covan</strong> kam zwar mit dem Leben davon, wird aufgrund schwerer Hirnschäden jedoch nie wieder derselbe sein. Schlagzeuger <strong>Vitek</strong>, der der Band im Alter von 12 Jahren (!) beitrat, verlor nach mehrtägigem Todeskampf sein Leben.</p>
<h4>Die Sache mit den Totgeglaubten &#8230;</h4>
<p>Doch entgegen der Erwartungen sollte es nicht für immer still um die Polen bleiben. <strong>Vitek</strong>s Bruder, Stammgitarrist und einzig verbliebenes Gründungsmitglied <strong>Vogg</strong> beschloß 2009 drei neue Mitglieder ins Boot zu holen und dem Namen <strong>DECAPITATED</strong> neues Leben einzuhauchen. Das erste Monument der <strong>DECAPITATED</strong>-Reinkarnation war im Jahre 2011 das Album &#8222;Carnival is Forever&#8220;. Nach dem Nachfolger &#8222;Blood Mantra&#8220; (2014), erschien nun das dritte Werk dieser Konstellation: &#8222;Antikult&#8220;.</p>
<p>Dass die Tage des Tech Death Metals der Jungs gezählt sind, machte bereits &#8222;Carnival&#8230;&#8220; klar. Deutlich grooviger, und teilweise auch langsamer als in den ganz jungen Jahren, versuchten <strong>DECAPITATED</strong> neuen Boden zu beschreiten – nicht immer zum Wohlgefallen der alten Fans.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-21268" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic.jpg" alt="DECAPITATED" width="960" height="637" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/decapitated-2017-pic-750x498.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Und auch mir gibt der neue Sound nicht immer etwas, was in meinem Fall vor allen Dingen an der recht durchschaubaren Grundformel liegt, die einerseits aus vertrackt anmutenden Akkordfolgen mit eingängigen Leads, und zum anderen aus ziemlich austauschbar wirkenden Riffs besteht. Ich kann nicht anders, als die erstgenannte Zutat immer wieder mit <strong>MESHUGGAH</strong> in Verbindung zu bringen, jedoch ohne die gleiche Komplexität zu erreichen – oder erreichen zu wollen.</p>
<p>Hört euch den Opener <em>&#8222;Impulse&#8220;</em>&nbsp;an, dann wisst ihr, was ich meine. Atmosphärisches Intro, vertrackte Gitarre, und dann leider ein Riff, das etwas hinter den Erwartungen zurück bleibt.</p>
<p>Ein erster Höhepunkt des Albums stellt für mich dann aber <em>&#8222;Deathvaluation&#8220;</em>&nbsp;dar, das mich positiv überrascht und sich als erster Ohrwurm herausstellt.</p>
<p>Weiter geht es mit <em>&#8222;Kill The Cult&#8220;</em>, welches durchaus markante Anleihen aufweist, mir jedoch das ständige Gefühl beschert, das alles schon irgendwoher zu kennen. Hat da etwa jemand zuviel <strong>DEVILDRIVER</strong> gehört?</p>
<h4>Drin ist, was drauf steht?!</h4>
<p>Dass die neuen Songs nur vereinzelt den &#8222;Groove&#8220; in &#8222;Groove Metal&#8220; packen, macht mir dann der Song &#8222;<em>One-Eyed Nation&#8220;</em>&nbsp;klar. Denn wenn das Genre-Stigma irgendwas auszudrücken vermag, dann, dass hier von vorne bis hinten mit Melodie gegeizt wird und ein Riff das andere jagt. Wobei es schwer fällt, wirklich etwas zu finden, was im Ohr bleibt, sobald die Leadgitarre aussetzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yR7AnukIl8U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die folgenden Songs <em>&#8222;Earth Scar&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Never&#8220;</em>&nbsp;schaffen es leider nicht, mir diesen Eindruck zu nehmen und mich komplett vom Gegenteil zu überzeugen. Und das, obwohl besonders ersteres so etwas wie einen Refrain aufweist. Das abschließende, instrumentale <em>&#8222;Amen&#8220;</em>&nbsp;versucht noch einmal Atmosphäre aufkommen zu lassen, klingt für mich aber nur wie ein tiefgestimmter Abklatsch des <em>&#8222;Seasons in the Abyss&#8220;</em>-Intros.&nbsp;</p>
<p>Dass sich der Sound der Polen ändern würde, war absolut abzusehen und ist auch völlig legitim. Als das beste Album der Bandkarriere wird &#8222;Anticult&#8220; aber wohl nicht in die Geschichte eingehen. Obwohl ich Änderungen im Bandsound ungern verurteile, stellt sich mir doch die Frage, ob der Schritt einer in die richtige Richtung war.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon <strong>das erste Hindernis</strong>. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist,<strong> 12 Autos in Kolonne</strong> zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes einzelne davon eine gelbe Platte hat und offensichtlich zu dem Wagen vor und hinter sich gehört. <strong>Erst nach längerem Bequatschen von mindestens zehn Securities </strong>ist es dann doch irgendwie machbar, <strong>nicht in acht verschiedene Richtungen geleitet </strong>zu werden.</p>
<h1>Mittwoch – Der Tag der Überraschungen</h1>
<p>Den ersten Campingtag gut überstanden, machen wir uns erstmal auf aufs In-Field. Zwar ist dieses am ersten Tag erst zur Hälfte geöffnet, zum Schnuppern und Futtern reichts aber vorerst. Das Allererste, was auffällt: <strong>Keine Zeltbühne!</strong> Diese wurde ersetzt durch eine Standart-Open-Air-Bühne, die neue T-Stage. Das finde ich <strong>relativ traurig</strong> – Zeltbühnen haben etwas Eigenes, das Open-Air-Bühnen nicht bieten können: ihnen wohnt eine eingebaute, geschlossene Atmosphäre inne, Konzerte sind hier immer irgendwie besonders. In ihrer Eingegrenztheit formen sie einen eigenen (Vorsicht Fachbegriff!) heterotopischen Raum. Eine <strong>eigene kleine Welt zwischen Band, Musik und Publikum</strong> sozusagen. Etwas, das große Open-Air-Bühnen nur manchmal mit Müh‘ und Not erreichen. Schade, ich hätte gerne all die spätabendlichen Black-Metal-Konzerte, die auf dem Plan standen, in einer solchen Zeltatmosphäre erlebt. Warum diese Bühne fehlt und durch die neue T-Stage, resp. die alte Party-Stage ersetzt wurde, sollte mir allerdings später bekannt werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21283" aria-describedby="caption-attachment-21283" style="width: 787px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg" width="797" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21283" class="wp-caption-text">Keine Zeltbühne weit und breit [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>Denn es folgen die <strong>Überraschungsgigs</strong>! Bis auf dem Festival selbst wurde nicht bekanntgegeben, wer diese sechs aufeinanderfolgenden Surprise Acts am ersten Tag sein würden. Doch damit hätte niemand gerechnet: Riesige Namen wie <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> spielen an jenem ersten Tag eine Zusatzshow – und zwar mit <strong>Sets aus vergangenen Tagen</strong>! Als Andenken an <strong>MICHAEL „T“ TRENGERT</strong>, den verstorbenen Geschäftsführer des Festivals, geben am Eröffnungstag des zwanzigsten <strong>SUMMER BREEZE</strong> diese Bands, die zudem alle eine eigene Geschichte mit diesem Menschen haben, jeweils eine Oldschool-Show zum Besten. Die Begeisterung ist groß, das Konzept ist genial. Der Mangel an Kapazität einer Zeltbühne ist es, der die Organisatoren dazu verleitet hat, diese für dieses Jahr durch die neue alte Party-/T-Stage zu ersetzen, besonders mit Hinsicht auf diese Konzerte. Voraussichtlich wird es <strong>nächstes Jahr wieder eine Zeltbühne</strong> geben, meine Bedenken waren also umsonst.</p>
<h3>(K)ein Blick zurück?</h3>
<p>Dennoch fällt auf, dass sehr viele Festivalbesucher überhaupt noch nicht mitbekommen zu haben scheinen, was für ein spezielles Schmankerl sie gerade auf dem In-Field verpassen, als wir uns auf zu <strong>IN EXTREMO</strong> machen. Viele ahnungslose, verwunderte Gesichter lassen sich auf dem Campinggelände erblicken, als plötzlich Scharen von Metallköppen zu den Bühnen marschieren. Das Konzert ist demnach zwar gut besucht, läuft aber nicht über vor Menschen – sehr genießbar also. <strong>IN EXTREMO</strong> machen Stimmung und hauen einen Oldtimer nach dem anderen raus. Neben Evergreens wie „<em>Herr Mannelig</em>“ und dem „<em>Wind</em>“ hat man hier auch endlich wieder die Möglichkeit, in den <strong>Genuss sehr selten gewordener Leckerlis</strong> wie dem „<em>Palästinslied</em>“, „<em>Omnia Sol Temperat</em>“ oder den „<em>Merseburger Zaubersprüchen</em>“ zu kommen. <strong>Ein Konzert, auf das mit Sicherheit viele IN-EXTREMO-Fans früherer Stunde lange gewartet haben. </strong></p>
<p>Als nächstes steht die &#8222;Special Show&#8220; von <strong>POWERWOLF</strong> auf dem Speiseplan, welche jedoch kaum als solche bezeichnet werden kann. Der <strong>einzige Unterschied</strong> zu den vier oder fünf von mir zuvor absolvierten Gigs der heiligen Werwölfe ist, dass sie hier <strong>zum ersten Mal seit 2014</strong> „<em>Kiss Of The Cobra King</em>“ zum Besten geben. Davon abgesehen: wie immer eine höchst professionelle Show, guter Sound, motivierte Crowd, motivierte Band – <strong>was will man mehr</strong>. Es wird ordentlich gefeiert und mitgegrölt.</p>
<h3>Ade, du schönes Schiff!</h3>
<p>Nun steht bevor, worauf ich mich an diesem überraschungsgeladenen Mittwoch am meisten freue: <strong>AMON AMARTH</strong> treten <strong>mit einem Oldschool-Set</strong> auf. Als nicht allzu großer Fan derer jüngeren Entwicklung bin ich natürlich Feuer und Flamme für ein solches Happening. Und die Liederauswahl ist tatsächlich großartig. Einmal mehr denke ich voll Mitleid an diejenigen Menschen, die immer noch nichts ahnend unter ihren Pavillons verharren, während die Schweden glorreiche Lieder vergangener Tage anstimmen. Neben etlichen Tracks von „With Oden On Our Side“ hauen sie sogar „<em>Versus The World</em>“, „<em>For The Stabwounds In Our Backs</em>“, „<em>Thousand Years Of Oppression</em>“ und „<em>The Last With Pagan Blood</em>“ raus. Der <strong>Sound</strong> lässt leider im Vergleich zu den vorigen Bands etwas zu wünschen übrig, aber das soll heute <strong>keinem im Publikum die Laune verderben</strong> können.</p>
<p><strong>Das hölzerne Schiff</strong>, das die Wikinger vor acht Jahren hier auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> einweihten und seither in Betrieb hielten, wird mit dieser Show in den Ruhestand gesetzt – <strong>und fortan jährlich auf dem Festival als Bar</strong> wiederkehren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21292" aria-describedby="caption-attachment-21292" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21292" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-1024x578.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21292" class="wp-caption-text">Die Bühnendeko hat ausgedient! [Pic @Mich]</figcaption></figure>
<h1>Donnerstag – Die ersten Headlinershows</h1>
<p>Der Donnerstag ist da – und damit der erste „richtige“ Festivaltag! Das gesamte In-Field hat jetzt geöffnet. Es bietet wieder unzählige Essenstände und Läden mit CDs, Kleidern und tonnenweise unnötigem Kram rund um die olle Metalmucke. Auch in dieser bösen, „trven“ Welt der <strong>Satanistenmusik</strong> hat man scheinbar mittlerweile gemerkt, dass <strong>Einhörner die neueste Marketingstrategie</strong> sind. Man entkommt ihnen an keiner Ecke. Irgendwie <strong>ekelhaft</strong>.</p>
<p><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> verpasse ich leider fast gänzlich, was ich erst recht schade finde, als ich dort ankomme und mich das letzte Lied in <strong>an Perfektion grenzendem Sound</strong> und wunderbar hineinsaugender <strong>Atmosphäre</strong> noch kurz aber effektiv in eine andere Welt zu verführen weiß. Und das trotz drückender Mittagssonne. Verdammt.</p>
<p>Gleiche Bühne, ein paar Stunden später: <strong>DECAPITATED</strong>. Schon letzte Woche durfte ich mir von den Polen ordentlich die Ohren waschen und <strong>das Genick massieren</strong> lassen. Allerdings <strong>fehlt</strong> <strong>diesmal ein Gitarrist</strong>, was zum Teil auffällt, allerdings kaum stört. Die Gitarrensoli sitzen, verbleibender Klampfenmann spielt mal seine Spuren, mal die seines abwesenden Artgenossen. Wenn auch nicht immer ganz perfekt, so macht man das Beste aus der Situation. Die Energie ist da, die Konzertbesucher gehen ab. <strong>Leider setzt gegen Ende auch noch das Mikrofon aus</strong>, und sowohl im letzten Lied wie auch in der letzten Ansage ans Publikum kann man sich nur noch per Lippenlesen ausmalen, was der Sänger uns mitteilen will. Ein gutes Konzert unter einem schlechten Stern.</p>
<h3>Die neue Bühne</h3>
<p>Nun geht es endlich zu den zwei <strong>Hauptbühnen</strong>. Sie heißen anders als in den Jahren davor, statt Main- und Pain-Stage gibt es jetzt Summer- und Breeze-Stage. <strong>Doch was ist das?</strong> Weit und breit ist keine zweite Hauptbühne zu sehen. Und dann erklärt man es mir: <strong>Die Summer-/Breeze-Stage ist eine Drehbühne.</strong> Während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für das nächste Konzert aufgebaut und der Sound gecheckt. Und zwischen den Konzerten dreht sich der gesamte Bühneninhalt um 180 Grad. <strong>Woah</strong>. Das hat schon was. <em>WIE</em> geil diese neue Bühne allerdings wirklich sein wird, wird mir erst beim nächsten Konzert klar werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21286" aria-describedby="caption-attachment-21286" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21286" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21286" class="wp-caption-text">Wahrlich ein Koloss [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure><strong>AMON AMARTH</strong> zum zweiten Mal – diesmal die angekündigte <strong>Headliner-Show</strong>. Und ehrlich gesagt, ich kann <strong>kaum in Worte fassen, wie gut</strong> dieses erste große Konzert auf der neuen Stage ist. Der <strong>Sound sitzt quasi zu hundert Prozent</strong>, und <strong>die Bühne bietet</strong> <strong>optisch einfach ein Spektakel sonder Gleichen</strong>: Nicht nur die Kulisse des Konzerts ist ebenso bombastisch wie aufwändig, auch die Licht- und Feuershow ist gleichwohl atemberaubend und perfekt auf das Konzert zugeschnitten.</p>
<p>Des Weiteren ist es wahrlich ein anderes Gefühl, diese einzelne, monolithisch platzierte, riesige Bühne im Zentrum des Geschehens zu erleben, als zwei mittelmäßige Stages nebeneinander zu haben, wobei auf der gerade nicht benutzten störende Soundchecks und nerviges Rumgewusel stattfinden. Dafür gibts hier links und rechts zwei riesige <strong>Dämonenfiguren</strong>, die den Blick auf die Bühne leiten, und die selbst in einer eigenen Lichtshow prachtvoll die Atmosphäre unterstützen. Außerdem ist es, dank neuem <strong>Schleusensystem</strong>, relativ gut möglich, einen guten Platz ohne zu viel Gedränge und Gekämpfe zu ergattern. Wow. <strong>So etwas sollen die Kollegen vom WACKEN erstmal hinkriegen.</strong> In neun Jahren und über 25 Festivals habe ich so etwas noch nicht erlebt. Scheiß auf die Zeltbühne – das hier ist bei Weitem die großartigste Bühne, vor der ich je stand. aufwändig, perfekt ausgeführt und mit Expertise in allen wichtigen Bereichen – alles addiert sich zu einer <strong>perfekten Konzert-Experience.</strong> Danke, <strong>SUMMER BREEZE!</strong></p>
<h3>AMON EXTREMO, die Zweite</h3>
<p>Um auf das Konzert zurückzukommen: Es werden <strong>viele Lieder des neuen Albums</strong> gespielt, und ich muss sagen, dass diese mir Live bei Weitem <strong>besser gefallen als auf Platte</strong>, und wahrscheinlich sogar eher zu diesem Zwecke konzipiert worden sind. Davon abgesehen dürfen Klassiker wie „<em>Pursuit Of Vikings</em>“ und „<em>Death In Fire</em>“ auch diesmal nicht fehlen, und als gegen Ende bei „<em>Twilight Of The Thunder God</em>“ der Vorhang fällt und <strong>ein riesiger Jormungand</strong> episch auf der Bühne thront, ist der Gig perfekt. Wahrlich ein <strong>audiovisuelles Spektakel</strong>, das seines Gleichen sucht. Selbst der doch sehr unpassende Gastauftritt von <strong>DORO PESCH</strong> kann dies nicht mehr kaputtmachen.</p>
<p>Als nächstes geben sich dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ADkIXmKO_lQ"><strong>IN EXTREMO </strong></a>auf der gleichen Bühne die Ehre. Leider muss ich das Konzert aus persönlichen Gründen in der Hälfte verlassen. Bis dahin zumindest trifft aber alles zuvor Gesagte auch hier zu – sehr coole Kulisse, überzeugender Sound, tolle Feuer- und Lichtshow. Im Gegensatz zum Vortag jedoch haben die <strong>Spielleute fast ausschließlich Songs der letzten drei Scheiben im Gepäck.</strong> Dies sorgt allerdings nicht für weniger Stimmung im Publikum. Sehr schön!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21285" aria-describedby="caption-attachment-21285" style="width: 824px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg" width="834" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21285" class="wp-caption-text">Spektakel [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Ein finsterer Restabend</h3>
<p>Düster, folkig und atmosphärisch wird es dann am späten Abend mit <strong>WARDRUNA</strong>. Bis kurz vor dem Festival wusste ich nicht mal, dass dieses Projekt rundum <strong>GAAHL</strong> (Ex-<strong>GORGOROTH</strong>-Sänger) überhaupt live existiert. Die <strong>okkulten Instrumente</strong> und die ruhigen, tief in nordischer Spiritualität verankerten Lieder entfalten sofort ihren hypnotischen Sog. Die Musik bietet an, sich komplett in sie hineinfallen zu lassen und <strong>davonzuträumen</strong>. Ein seltenes und interessantes Erlebnis, <strong>WARDRUNA</strong> einmal live sehen zu können. Dennoch schaffe ich es dank Müdigkeit nicht ganz bis zum Ende, und muss irgendwann abdrehen um nicht im Stehen <strong>wegzuratzen</strong>, weswegen ich mir selbst auch ein bisschen böse bin, muss ich gestehen.</p>
<p>Voll roher Energie ist dann im Gegenzug dazu das letzte Konzert des Abends: <strong>FIRTAN</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> rütteln mich laut und polyphon wieder aus dem Halbschlaf. <strong>Leider</strong> spielen sie auf der ungünstigen, winzigen und insgesamt eher <strong>sinnlosen Camel-Stage</strong>, bei der es meist sowohl am Sound als auch an der Atmosphäre hapert. Dennoch schaffen sie es, das anwesende Publikum zu begeistern und mit ihren <strong>zugleich harten und symphonischen</strong> Klängen die Mähnen ordentlich durchzuschütteln – ein guter Abschluss für einen ereignisvollen Tag, und gleichzeitig für die erste Hälfte des <strong>SUMMER BREEZE 2017</strong>.</p>
<h1>Freitag – Von unterirdisch üblem und galaktisch gutem Sound</h1>
<p>Im „<strong>Campsite Circus</strong>“, einer eher kleinen <strong>Zirkuszeltbühne außerhalb des In-Fields</strong>, soll es der Legende nach <strong>Akustikkonzerte</strong> von <strong>ELUVEITIE, FIDDLER’S GREEN, KNORKATOR</strong> und mehr geben. Soll heißen, dass diese Shows zwar sehr wohl in der Running Order zu finden sind, allerdings einen <strong>streng limitierten Einlass</strong> haben (666 Leute, wenn ich mich nicht irre). Man konnte im voraus Tickets dafür gewinnen, doch wer Glück hat und/oder früh genug an ist, kommt auch so rein. Und so schaffe ich es, <strong>durch einstündiges Warten</strong> vor dem Bühnenzelt, mich ohne Reservierung <strong>in die erste Reihe bei ELUVEITIE</strong> zu schmuggeln.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21284" aria-describedby="caption-attachment-21284" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21284" class="wp-caption-text">Das Zirkuszelt von innen [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Leider ist dieses eigentlich vielversprechend klingende Konzert <strong>kaum genießbar</strong>. Nicht, dass die Lieder nicht cool wären, nicht, dass die Band irgendwelche bemerkbaren Fehler spielen würde – das <strong>Problem liegt einzig und allein beim Sound</strong>. In einer so kleinen Location sollte es doch wirklich möglich sein, eine Band aus ein paar Akustikinstrumentalisten und zwei gechillten E-Gitarreros irgendwie ordentlich abzumischen. Aber nein. Flöte hört man erst nach drei Liedern, manchmal gar nicht. Frontmann <strong>CHRIGEL GLANZMANN</strong>s<strong> Mandola</strong>, die er quasi konstant spielt, <strong>ist stumm bis zum zweitletzten Song</strong> – erst, als er voller Inbrunst einen unhörbaren Solopart vor sich hin klimpert, fällt den Tontechnikern auf, dass sie eventuell etwas vergessen haben. Da fragt man sich doch: <strong>Tut denn so etwas wirklich Not? </strong></p>
<p>Als Entschädigung dafür ist dann später bei der Metalshow <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Nnm9sZuTIpw"><strong>ELUVEITIE</strong></a>s die eine <strong>Gitarre so laut, dass alle Folkinstrumentale integral dahinter verschwinden</strong>. Und das quasi das ganze Konzert lang. Ausnahme sind ironischerweise die paar Akustiklieder, die die Schweizer auch auf der großen Bühne präsentieren. Trotz all dem, und trotz dem mittlerweile aufgekommenen Regen und Sturm, feiern und moshen nicht wenige Besucher voll guter Laune das ganze Konzert lang.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21287" aria-describedby="caption-attachment-21287" style="width: 817px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg" width="827" height="620" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21287" class="wp-caption-text">Schade um den Sound [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Schlechtes Wetter – Gute Laune!</h3>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QE-HopOCZhE&amp;t=550s"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong></a> – Regen! Schlamm! Egal! Spätestens nachdem Fronter <strong>Alexi Laiho</strong> das Publikum auffordert, <strong>dem schlechten Wetter den Mittelfinger </strong>zu zeigen, machen die Umstände keinem mehr was aus. Diejenigen Menschen, die sich durch den ekelhaft nassen Sturm übers ganze In-Field zur Bühne gekämpft haben, sind definitiv nicht hier, um sich davon die Stimmung verderben zu lassen. Anderthalb Stunden geht die Fete – <strong>anderthalb Stunden Oldschool-COB-Action</strong>. Diese Band hat irgendwann im Laufe ihrer Karriere verstanden, dass Festivalbesucher sich kaum für ihre neuen Alben interessieren. Scheint sie aber nicht zu stören: bereitwillig spielen sie wieder einmal nur einen einzigen Track, der jünger als 2008 ist, der Rest der Setlist zieht sich durch <strong>die ersten fünf Alben</strong>. Und das Publikum liebt es.</p>
<p>Im direkten Anschluss gönne ich mir dann <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4fdxXJ7OpA"><strong>KREATOR</strong></a>. Auch diese Band live zu erleben, ist immer wieder ein Fest. Eine gut balancierte Setlist aus <strong>alter Härte und neuer Virtuosität</strong>, ein ordentlicher und genau richtig lauter Sound, fette Bühnenkulisse (zehn Bildschirme mit angepasster Videoshow zu jedem Song, ein riesiger <strong>KREATOR</strong>-Kopf verharrt bedrohlich in der Bühnenmitte) und ein musikalisch <strong>professionell abgelieferter Gig</strong> machen dieses Konzert zu einem der großartigsten des ganzen Festivals. <strong>KREATOR</strong> sind wahrlich eine jener Gruppen, die nach über 30 Jahren Bandgeschichte in der <strong>Blüte ihrer Jugend und an der Spitze ihrer Fähigkeiten</strong> angekommen zu sein scheinen. Die Crowd ist gleicher Meinung – es gibt Circle Pits und Wall of Deaths in Hülle und Fülle. Dazu kommt noch eine stimmungsaufheizende Licht- und Feuershow, wie man sie mittlerweile von dieser Bühne gewohnt ist, und alles schließt sich zu einem äußerst wohlbekommenden Gesamtwerk zusammen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21288" aria-describedby="caption-attachment-21288" style="width: 818px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg" width="828" height="621" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21288" class="wp-caption-text">Die Allmächtigen [Pic@ Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Neue Songs, neuer Gitarrist, neues Glück?</h3>
<p>Die letzte Band des Abends ist für mich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gEkcSEoU1bE"><strong>WINTERSUN</strong></a>. Hier sitzt der Sound leider nicht ganz perfekt, doch die <strong>virtuose Performance</strong> macht dieses kleine Manko schnell wieder wett. Und das, obwohl sie mit <strong>Ersatzdrummer</strong> spielen. Episch und kraftvoll wirkt das Ganze, und auch Sänger <strong>JARI MÄENPÄÄ</strong>s Vocals klingen richtig gut, seit er sich dazu entschieden hat, das Gitarrenspiel live sein zu lassen und dafür einen <strong>weiteren Gitarristen</strong> mit an Bord zu nehmen. Einziges Problem: die Songs der neuen Platte eignen sich nicht allzu sehr für Live-Shows. Zu wenig Eingängigkeit, zu viel Monotonie sobald der Sound nicht zu hundert Prozent ist, wie er soll. Besonders, wenn bei „<em>Eternal Darkness (Autumn)</em>“ das <strong>Gitarrengewummer</strong> die Keyboard-/Samplespuren frisst, ist die Gefahr hoch, dass das Lied einfach nur nach monotonem, langweiligem Geblaste klingt und <strong>niemand was davon hat</strong>.</p>
<h1>Samstag – Die finale Fete</h1>
<p>Kaum legt man sich dreimal schlafen, schon befindet man sich plötzlich am Morgen des letzten Festivaltags. Erstmal die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> zum Frühstück reinziehen. Bekommt allerdings nicht besonders. Matschiger Sound, stumpfe Quatschmusik. <strong>Was hatte ich eigentlich erwartet?</strong></p>
<p>Diese wenig erfrischende Erfahrung wasche ich im Anschluss dann mit dem Auftritt der französischen Deathgrinder <strong>BENIGHTED</strong> ab. Eine <strong>Wand aus musikalischer Brutalität</strong> brettert von der Bühne in das recht kleine Publikum hinein, technisch auf höchstem Niveau und bei Weitem <strong>schneller</strong> als alles, was ich hier dieses Jahr sonst so gehört habe. Leider gibt es einige technische Soundprobleme am Schlagzeug, die immer wieder durchblitzen, und die Band ist knapp zehn Minuten vor Ende ihrer eigentlichen Spielzeit schon mit ihrem ganzen Programm durch. Schade. <strong>War trotzdem geil</strong>.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> beweisen dann, <strong>im Gegensatz zu den</strong> <strong>GRINDFUCKERS</strong>, tatsächlich <strong>musikalische Fähigkeiten</strong>, und sind dazu auch noch lustig und kreativ. Ich komme leider erst mitten im Konzert bei der Bühne an, als gerade „<em>Ich Hasse Musik</em>“ in einer alternativen Jazzversion mit einer Gruppe von Gastmusikerinnen und -sängerinnen erschallt. Es wird wie immer viel Quatsch auf der Bühne gemacht, die Massen singen brav „<em>Wir Werden</em>“ (alle sterben) <strong>im Chor</strong> mit, und auch ansonsten lässt sich das Konzert gut <strong>zu ‘nem</strong> <strong>teuren Food-Truck-Burger und ‘nem fast genauso teuren Festivalbier</strong> genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg" width="840" height="563" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Like a Buzz [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>
<h3>Wolfsgesang und Himmelsbrand</h3>
<p>Nach einer längeren Pause gehe ich dann z<del>ähneputzen, pullern, und ab ins Bet</del>t zum <strong>WOLFCHANT</strong>-Konzert, welches überraschenderweise auf der kleinen Camel Stage stattfindet (ich dachte irgendwie, die wären bekannter als das!). Der Sound ist verhältnismäßig OK, besonders die <strong>Stimmen der zwei Sänger ergänzen sich sehr gut</strong>. Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Band bestünde schon wieder aus komplett anderen Leuten als vor zwei Jahren. Besonders über den <strong>Drummer</strong> wundere ich mich. Den schnelleren <strong>Double-Bass-Passagen</strong>&nbsp; weicht er zwar <strong>geschmeidig aus,</strong> indem er sie kreativ ersetzt, scheint sie aber nicht spielen zu können. Nach drei Liedern muss ich dann auch schon gehen, um mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gWHgHpCk8u4"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong></a> anzusehen.</p>
<p>Ein weiteres Headlinerkonzert auf der Hauptbühne, ein weiterer Grund sich zu freuen! Wie bei allen zuvor ist der <strong>Sound wunderbar</strong>, die Band motiviert und Show wie Kulisse ebenso stimmig wie atemberaubend. Ich kann mich gar nicht oft genug wiederholen. Bei „<em>Black Tears</em>“ gibt’s dann einen Gastauftritt vom legendären <strong>DAN SWANÖ</strong> am Gesang, dessen <strong>Mikrofon</strong> seitens der Soundtechniker allerdings <strong>fast die Hälfte des Auftritts nicht eingeschaltet</strong> ist. Toll. Auch muss ich leider erwähnen, dass Sänger <strong>MARKUS BISCHOFF</strong>s <strong>Vocals</strong> live des Öfteren <strong>alles andere als gut</strong> klingen. Scheint aber anscheinend keinem aufzufallen – oder zumindest niemanden zu stören. Die Energie kommt rüber – und das spiegelt sich auch in der <strong>Bewegungsfreudigkeit der Masse</strong> wider.</p>
<h3>Es ist ein KORNiger Samstag, meine Kerle</h3>
<p>Da ich mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8cj4_sCcBag"><strong>KORN</strong> </a>absolut nichts anfangen kann, lasse ich dazu unseren <strong>Sébastien</strong> zu Wort kommen:</p>
<p>„Kurz nach 22 Uhr, mit ein paar Minuten Verspätung, treten dann mit <strong>KORN</strong> in wiedervereinter Besatzung vor das zahlreich angereiste Publikum. Sie liefern ein sehr <strong>homogenes Set</strong> ab, quer <strong>durch ihre Bandhistorie</strong>. Sound und Bühne erstrahlen in voller Pracht&nbsp;– so macht Nu Metal Spaß! Nach dem Konzert hört man <strong>viele zufriedene Stimmen aus dem Publikum</strong>. Gekrönt wird der Auftritt mit einem fulminanten Jubiläumsfeuerwerk des Festivalveranstalters.“</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21289" aria-describedby="caption-attachment-21289" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21289" class="wp-caption-text">Es wird gefiedelt [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Währenddessen mache ich mich auf den Weg zu <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, welche auf der T-Stage Herzen und Waden der (vielzählig erschienenen) Gäste aufflammen zu lassen wissen. Das Konzert ist eine einzige irische Folkparty. Spätestens als die Truppe das Publikum sich erst hinsetzen, dann zur Musik <strong>aufspringen und abdancen</strong> lässt, ist jeder – und damit meine ich wirklich <em>jeden</em> – involviert. <strong>Spaßfaktor über 9000</strong>. Wäre dies nicht eigentlich ein Metalfestival, würde ich doch glatt behaupten, das <strong>FIDDLER’S-GREEN</strong>-Konzert sei <strong>eines der besten</strong> Konzerte der ganzen vier Tage gewesen.</p>
<h3>20 Jahre FINNTROLL</h3>
<p>Müde und glücklich schleppe ich mich zur letzten Show auf meiner Liste: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxIABb7mPU&amp;t=324s"><strong>FINNTROLL</strong></a>. Diese wirken erstmal auf der riesigen Bühne <strong>relativ winzig</strong>, da sie ohne viel Kulisse oder sonstiges Trara auftreten. Auch <strong>der Sound wird ihnen nicht gerecht.</strong> Gitarren verschwinden hinter dem Bass, und das Keyboard klingt auch eher nach einem lustigen Rummel-Drehorgler als nach der epischen, einhüllenden Soundkulisse die man sonst so bei <strong>FINNTROLL</strong> von diesem kennt. Dennoch verbreitet der Auftritt ordentlich Spaß. Das Set ist auch ein interessantes: Als <strong>20-Jahres-Special</strong> spielen die Finnen in <strong>chronologischer Reihenfolge von jedem ihrer Alben</strong> ein bis drei Lieder. Trotz der ungünstigen Umstände ein netter Abschluss für das diesjährige <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21290" aria-describedby="caption-attachment-21290" style="width: 819px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21290" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg" width="829" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21290" class="wp-caption-text">Ein letztes Mal wird gefeiert [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll man zu diesem Festival noch groß sagen? Die grandiose neue <strong>Bühne</strong> habe ich nun bereits oft genug&nbsp; <strong>gepriesen</strong>, über den teilweise doch eher beschissenen <strong>Sound</strong> habe ich mich auch schon mehr als genug <strong>aufgeregt</strong>. <strong>Am Campingeinlass</strong> könnte man noch etwas <strong>arbeiten</strong>, besonders was gemeinsam reisende größere Gruppen angeht. Die Bandauswahl hingegen war dieses Jahr relativ abwechslungsreich &#8211; es war <strong>für jeden Geschmack</strong> etwas dabei. Auch die <strong>Überraschungskonzerte</strong> des ersten Tages fand ich eine sehr gute Sache. Alles in Allem war das Festival dieses Jahr für mich auf jeden Fall eine gute wie auch <strong>prägende Erfahrung</strong> – vielleicht mehr, als in so manch anderen Jahren.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; <strong>zurückkehren werden ich nächstes Jahr auf jeden Fall</strong>. Und wenn&#8217;s nur wegen der Bühne ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 07:20:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/">Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum dritten Mal in Folge, findet das <strong>METAL FRENZY FESTIVAL</strong> im schön gelegenen Gardelegen in Sachsen-Anhalt statt. Von 2014 an versucht Veranstalter Robert den Metalfans jedes Jahr ein gewaltiges Line Up um die Ohren zu hauen, was ihm meiner Meinung nach bisher sehr gut gelungen war. Ob <em>Thrash, Pagan, Black </em>oder<em> Heavy Metal</em>, <strong>das METAL FRENZY</strong> hat für jeden Metallliebhaber etwas zu bieten. Auch in diesem Jahr 2016 greift er tief in die Trickkiste und holt <em>Metalurgesteine</em> wie <strong>SODOM, OVERKILL</strong> <strong>und NAPALM DEATH</strong> heraus. Ich schätze so ein Paket bekommt man nicht alle Tage in einer Veranstaltung zu sehen. Weitere Top Acts auf dem <strong>FRENZY</strong> sind <strong>EISREGEN, DARK TRANQUILITY, PRIMAL FEAR, DECAPITATED</strong> und <strong>9MM</strong>. Ich persönlich rechne Robert sehr hoch an, dass er dem <em>Metalunderground</em> eine Chance gibt sich vor den großen Truppen profilieren zu können um den Metallern zu beweisen, dass es der Underground auch richtig drauf hat und gute Bands hervorbringt. Denn Bands wie <strong>TORTURIZED, MAAT</strong> oder <strong>DISTRUST</strong> haben es verdient ihr Können auf einer großen Bühne vor einem großen Publikum unter Beweis stellen zu können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3087 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10574387_754163231316419_1683933468741945043_n-300x200.jpg" alt="10574387_754163231316419_1683933468741945043_n" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10574387_754163231316419_1683933468741945043_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10574387_754163231316419_1683933468741945043_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10574387_754163231316419_1683933468741945043_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10574387_754163231316419_1683933468741945043_n.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte man aber nicht nur wegen der Musik ein Festival besuchen, dann kann man auf dem <strong>geräumigen Zeltplatz</strong> mit seinen Freunden das Festival in vollen Zügen genießen. Kein eng auf eng zelten oder Probleme mit sanitären Anlagen, denn dafür ist ausreichend gesorgt. Auch <strong>Duschplätze </strong>gibt es genug im danebengelegenen Spaßbad, welches gleich der Abkühlung bei schönem Wetter dient. Wer dann noch Hunger und gewaltigen Durst auf Hopfenblütentee bekommt, der geht auf´s Infield und hat eine, für die Größe des Festivals, gute und qualitativ hochwertige Auswahl an Speisen und Getränken. <em>Von Burger über Pommes, Currywurst oder Knoblauchbrot</em>, hier ist für Fleischesser und Vegetarier immer was dabei. Aber nicht nur die Speisen, auch die Getränke werden hier zu mehr als <strong>fairen Preisen</strong> verkauft. Bei Problemen oder Möglichkeiten der Verbesserung steht euch die Crew und die Security jederzeit mit einem offenen Ohr zur Verfügung. Es wird sich darum bemüht jeden Gast zufrieden zu stellen um ein schönes Wochenende zu ermöglichen.</p>
<p>Mein Geheimtipp: <strong>EVIL INVADERS</strong> und <strong>FINSTERFORST</strong>!</p>
<p>Und wer jetzt aufmerksam geworden ist, den Robert in seinem Vorhaben ein Festival von Fans für Fans zu veranstalten unterstützen will und vom <strong>16.06.- 18.06.2016</strong> noch nichts vorhat, der sollte sich schnellstens ein Ticket für <strong>das METAL FRENZY 2016</strong> besorgen, welches für <strong>59,90 EURO</strong> erhältlich ist. Wochenendtickets und Tagestickets sind auch noch ausreichend vorhanden. Übrigens ist im Ticketpreis Camping und Parken inklusive. Schaut doch mal vorbei:</p>
<p>http://www.metal-frenzy.de</p>
<p>Wer den geilsten Post unter diesen Artikel setzt, warum gerade er oder sie unbedingt zum Metal Frenzy muss, gewinnt einen von zwei Gästelistenplätzen für das ganze Wochenende. Die Verlosung endet am Sonntag um 20.00 Uhr.</p>
<p>Um einen besseren Eindruck vom Festival zu erhalten, schaut euch das Aftervideo <strong>vom Dunklen Parabelritter</strong> an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ABBtxe-7r6Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/">Der Osten und die schönsten Festivals &#8211; Metal Frenzy 2016 in Gardelegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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