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	<title>Demo Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Demo Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Vargrimm &#8211; Die persönliche Signierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 10:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>VARGRIMM &#8211; Demo 2017 Veröffentlichungsdatum: 29.05.2017 Dauer: 22:33 min. Label: Eigenproduktion Stil: Melodic Death/Black Metal Autogrammstunden auf Festivals sind schon etwas feines. Da trifft man die Musiker persönlich und im besten Fall ergibt sich ein angeregtes Gespräch über die eigene Band und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VARGRIMM </strong>&#8211; Demo 2017<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.05.2017<br />
Dauer: 22:33 min.<br />
Label: Eigenproduktion<br />
Stil: Melodic Death/Black Metal</p>
<p>Autogrammstunden auf Festivals sind schon etwas feines. Da trifft man die Musiker persönlich und im besten Fall ergibt sich ein angeregtes Gespräch über die eigene Band und ihr Schaffen. So auch bei <strong>VARGRIMM</strong>, die jüngst dieser Tage eine Demo-CD aufgenommen haben. Kurzerhand schrieb ich mit dem Sänger <strong>Kai</strong> und prompt bekam ich eines der auf 250 Stück limitierten Demos. Und ehrlich gesagt bin ich vom Design angetan. Eine Aufmachung, die durchaus als Digipak durchgehen kann und ein Rohling in Vinyl-Optik sprechen das Auge mehr als an. Da ich mich aber hauptsächlich für die Musik von <strong>VARGRIMM</strong> interessiere, schmeiße ich die Promo sofort in die Anlage.</p>
<h4>Vargrimm überraschen mit deutschen Texten und Eingängigkeit</h4>
<p>Obwohl ich mich mit der Band nie auseinandergesetzt habe, bin ich doch positiv angetan. <em>&#8222;Abgrund&#8220;</em> kommt ohne Umschweife mit direktem Songwriting auf den Punkt. Allein in der ersten Minute zeigen sich mehrere Taktwechsel und eine feine Mixtur aus melodischem Death Metal offenbart sich mit Black Metal getränkten Momenten meinen Ohren. Da ich in einer Ausgabe unserer Reihe <em>&#8222;Senf der Woche&#8220;</em> meine Meinung zu deutschen Texten gegeben habe, werde ich nur kurz dazu Stellung beziehen. Ich muss voller Zufriedenheit gestehen, das mich auf dieser CD es in keinster Weise stört, dass <strong>VARGRIMM</strong> in Landessprache singen. Auch die klaren Sektionen sorgen zum Glück nicht für Übelkeit. Definitiv ein sehr guter Start.</p>
<p>Reck die Faust <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3NmRATyfiW8">HIER</a> zum Himmel!</p>
<p><em>&#8222;Mauern&#8220;</em> beginnt mit erstaunlich modernem Riffing und entwickelt sich zum verdammt atmosphärischen Brecher, der mit treibenden Charakter besticht. Außerdem bleiben genügend Momente für andächtige Passagen. Der abrupte Bruch ab der Hälfte des Songs erinnert an schwedisch geprägten Black Metal. Doch schnell kehrt die Band wieder zum alten Thema zurück, nur um erneut eine unerwartete Bridge zu zelebrieren. Ungewöhnlich aber gut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17723" aria-describedby="caption-attachment-17723" style="width: 417px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="427" height="570" class="wp-image-17723" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/vargrimm-demo-inlay-768x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/vargrimm-demo-inlay-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/vargrimm-demo-inlay-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/vargrimm-demo-inlay-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/vargrimm-demo-inlay.jpg 1944w" sizes="(max-width: 427px) 100vw, 427px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17723" class="wp-caption-text">Die beste Signierung: Für Ebay</figcaption></figure>
<h4>Stetig voran</h4>
<p>In <em>&#8222;Halt die Welt an&#8220;</em> legt man den Fokus auf positive Lyrics, die den alten Grundgedanken des ewig weiter kämpfenden Kriegers aufgreift. Hier amüsiert mich abrupt folgende Zeile:</p>
<blockquote><p>&#8222;Halt die Scheiß Welt an, ich will hier raus!&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich weiß die Intention dahinter zu verstehen, trotzdem muss ich lachen. Das ist natürlich nicht als Spott zu verstehen, aber hier scheint der Punk durch. Und das macht <strong>VARGRIMM</strong> aus. Raus aus dem typischen Korsett. Der darauf folgende &#8222;Breakdown&#8220; ist zwar nicht meine Baustelle, aber das sieht jeder halt anders.</p>
<p>Zu guter Letzt erwartet uns noch eine akustische Version von <em>&#8222;Zwei Herzen, ein Schlag&#8220;</em>, das auf &#8222;Vom Wolf unter Schafen&#8220; bereits veröffentlicht wurde. Ehrlich gesagt finde ich den Song nicht wirklich toll, allerdings gibt es weitaus schlimmere Lieder die im Metal als Ballade in die Welt gerotzt worden sind. Moment, ich muss mich korrigieren. Die letzten 2 Minuten spendiert man dem Song doch noch eine Metalllegierung und rettet sich somit gekonnt vor dem Kitsch.</p>
<p>Ich bedanke mich bei der Band für das Geschenk und natürlich für die Widmung, von der ich nie gedacht hätte, dass sie jemals ein Musiker auf sein eigenes Werk setzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>AMNUTSEBA &#8211; im Pariser Todestrakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 10:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AMNUTSEBA &#8211; Untitled EP/Demo 2017 Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 19:52 Min. Label: Caligari Records Frankreich, so sagt man, besticht oft durch eine eigenwillige Spielart im Metal. Gerade im Black-Metal-Sektor sind avantgardistische, atonale oder auch chaotische Elemente an der Tagesordnung. Dadurch entwickeln sich höchst ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/amnutseba-im-pariser-todestrakt/">AMNUTSEBA &#8211; im Pariser Todestrakt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AMNUTSEBA </strong>&#8211; Untitled EP/Demo 2017<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 19:52 Min.<br />
Label: Caligari Records</p>
<p><span id="more-17118"></span></p>
<p>Frankreich, so sagt man, besticht oft durch eine eigenwillige Spielart im Metal. Gerade im Black-Metal-Sektor sind avantgardistische, atonale oder auch chaotische Elemente an der Tagesordnung. Dadurch entwickeln sich höchst interessante Collagen aus Sound und Texten, die zum heutigen Tage &#8222;Trend&#8220; geworden sind. Auch in unserem aktuellen Hörbeispiel von <strong>AMNUTSEBA</strong> finden sich (optisch bezogen) die typischen Merkmale. Eine alles verdeckende Kapuze, keine Informationen zu den Musikern, eine unbetitelte EP und römisch durchnummerierte Songtitel.</p>
<p>Bis auf die Anonymität (welche ich sehr begrüße) also alles beim Alten. Doch ich habe natürlich keinen Bock den Mode-/Vermarktungsexperten zu spielen, also legen wir doch unseren Fokus auf das Wichtige: die Musik.</p>
<p>Lust auf einen wahnhaften Trip? Dann riskiere <a href="https://caligarirecords.bandcamp.com/album/demo-3">HIER</a> deine Geduld!</p>
<h4>Willkommen im Labyrinth von AMNUTSEBA</h4>
<p>Besser lässt sich der Einstieg nicht beschreiben. Von Sekunde 1 an scheppert das Pariser Kollektiv in seltsam anmutender Raserei los und lässt sofort eine Black-Metal-Version von den australischen <strong>PORTAL</strong> aufblitzen. Auch <strong>WORMLUST</strong> aus Island schießen mir als Referenz in Bezug auf die Gitarren in den Kopf. Ich kann euch versichern, nach ein paar Sekunden wisst ihr genau, ob <strong>AMNUTSEBA</strong> euch begeistern oder abschrecken. Und es klappt tadellos. Egal ob Uptempo oder bedächtige Momente. Beides funktioniert in diesem schönen Gewand der Hässlichkeit. Ein gelungener Einstand, der Lust auf mehr macht.</p>
<p>So begeistert die zweite Nummer durch herrlich schräge Melodien und sich entspanntes Wiegen der Drums, obgleich das Hauptaugenmerk natürlich unbeeirrt auf dem Unwohlsein des Hörers liegt. Umso überraschender ist die kurz darauffolgende Eingängigkeit im Takt und den Riffs, sowie der abrupte Schluss.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17124" aria-describedby="caption-attachment-17124" style="width: 430px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" width="440" height="330" class="wp-image-17124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/amnutseba-facebook-caligari-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/amnutseba-facebook-caligari-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/amnutseba-facebook-caligari-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/amnutseba-facebook-caligari-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/amnutseba-facebook-caligari.jpg 1632w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17124" class="wp-caption-text">Alte Schule: Nur auf Tape erhältlich. Für alle anderen gibt es nur seelenlose MP3-Dateien.</figcaption></figure>
<h4>Wo ist der dritte Song?</h4>
<p>Die Neurotiker unter euch dürften jetzt verzweifeln.</p>
<blockquote><p>Wie um alles in der Welt kommt man auf die &#8222;geniale&#8220; Idee, den dritten Song <em>&#8222;IV&#8220;</em> zu taufen?</p></blockquote>
<p>Ohne auch nur eine Info über ein mögliches Konzept zu haben, bleibt mir nicht viel an Mutmaßungen übrig, um euch zufriedenzustellen. Wahrscheinlich lachen sich <strong>AMNUTSEBA</strong> gehörig ins Fäustchen und veröffentlichen den &#8222;fehlenden&#8220; Song irgendwann, wenn ich mir alle Haare bereits gerauft habe.</p>
<p>Egal, <em>&#8222;IV&#8220;</em> prasselt sich geistesgestört und mit einigen an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnernden Passagen den Weg frei, dass es eine Wonne ist. Allerdings sorgt die Band mit strafferen Songaufbauten für ein perfektes Zeitfenster. Das völlig entrückte Schlagzeugspiel möchte ich besonders hervorheben, denn es beschert einem die ein oder andere Überraschung im Rhythmus.</p>
<p>Das Schlusslicht &#8222;V&#8220; besticht durch seine im Tempo ruckartig ansteigende BPM-Zahl. <strong>PORTAL</strong> pur, wenn ihr mich fragt. Dazwischen gibt es kaum Zeit zum Luft holen, da alles in einem makabren Fluss pulsiert und die unheimlichen Gitarrenmelodien sich wie eiskalte Finger in den Nacken graben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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