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	<title>desertfest Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>desertfest Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>&#8222;Hup doch mal!&#8220; &#8211; DESERTFEST 2017 Tag 2+3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 09:13:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der erste Tag ja schon mal verheißungsvoll startete, richtet sich mein Blick nun auf die nächsten 2 Tage. Der Großteil meiner persönlichen Highlights tritt an diesen Tagen auf. Und scheinbar sind es nicht nur meine Höhepunkte, sondern auch die zahlreicher anderer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hup-doch-mal-desertfest-2017-tag-23/">&#8222;Hup doch mal!&#8220; &#8211; DESERTFEST 2017 Tag 2+3</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der erste Tag ja schon mal verheißungsvoll startete, richtet sich mein Blick nun auf die nächsten 2 Tage. Der Großteil meiner persönlichen Highlights tritt an diesen Tagen auf. Und scheinbar sind es nicht nur meine Höhepunkte, sondern auch die zahlreicher anderer Besucher, wenn man von den Menschenmassen in den Konzertlokalitäten ausgeht.</p>
<h4>Tag 2: Samstag 29.04.2017</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17089" aria-describedby="caption-attachment-17089" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-17089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-300x249.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-1024x849.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o-750x622.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3309-killer-boogie_34250099262_o.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17089" class="wp-caption-text">KILLER BOOGIE</figcaption></figure>
<p>Nachdem Vormittag und Nachmittag doch irgendwie über die Runden gebracht wurden, geht es für mich gegen 17 Uhr Richtung <strong>Badehaus</strong>. Dort steht heute der ganze Tag im Zeichen des italienischen Labels <strong>Heavy Psych Sounds</strong>, da ausschließlich Bands dieses Labels dort die Bühne beackern. Mein Hauptaugenmerk liegt hier hauptsächlich auf dem Opener <strong>KILLER BOOGIE</strong>. Nach einer durchzechten Nacht ist ihr <strong>fuzziger Hardrock</strong> genau das Richtige, um wieder einigermaßen die Beine auf den Boden zu bekommen. Schlagzeuger <strong>Luigi Costanzo</strong> hat sich schon mal stilecht mit einem <strong>RAMONES-Shirt</strong> gekleidet, denn eine gehörige Portion Punk ist hier schon vorhanden. Spaß hat dieser Auftritt allemal gemacht und lässt mich noch hungriger auf den Rest des Tages werden.</p>
<p>Auf der <strong>Main Stage </strong>im <strong>Astra</strong> macht sich derweilen eine andere Band startklar. Kleiner Mann, große Gitarre &#8211; das können nur <strong>MARS RED SKY </strong>aus Frankreich sein. Ihr <strong>psychedelischer Stoner Rock</strong> ist das komplette Gegenteil von <strong>KILLER BOOGIE </strong>gerade eben. Wollte man im <strong>Badehaus</strong> am liebsten noch ausrasten und durch die Menge springen, will man jetzt einfach nur noch in aller Ruhe der Musik lauschen und im Einklang mit sich und der Musik sein. Das schaffe ich auch wunderbar, doch werde ich durch ein ziemlich abruptes Ende aus dieser Ruhe herausgerissen. Wutentbrannt verlässt <strong>Bassist Jimmy</strong> die Bühne und hält sich den <strong>Unterarm</strong>. Wie sich später nach einem persönlichen Gespräch herausstellt, hat er ihn sich gezerrt und konnte nicht mehr zugreifen. Schade für die Jungs!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17091" aria-describedby="caption-attachment-17091" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-17091 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-1024x821.jpg" width="1024" height="821" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-1024x821.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-300x241.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o-750x602.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3314-mrs_34409257345_o.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17091" class="wp-caption-text">Der Pechvogel von MARS RED SKY</figcaption></figure>
<p>Der nächste Programmpunkt sind dann <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong>. Der Saal ist wieder ordentlich gefüllt und scheinbar jeder ist gespannt, wie das neue Material vom am <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-im-zeichen-der-vergaenglichkeit-samsara-blues-experiment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">12. Mai erscheinenden Album</a> Live wirkt. Und siehe da, es macht richtig viel Spaß den Jungs zuzuhören und zuzuschauen. Mit <em>&#8222;Vipassana&#8220; </em>und dem Titeltrack <em>&#8222;One With The Universe&#8220;</em> wird steil vorgelegt und wahrscheinlich jeder hofft, dass die <strong>Berliner</strong> damit auf eine ausgiebige <strong>Europatour </strong>gehen. Natürlich dürfen aber auch <strong>Klassiker</strong>, wie <em>&#8222;Into The Black&#8220; </em>und <em>&#8222;Army Of Ignorance&#8220;</em> nicht fehlen. Im Großen und Ganzen ein rundum gelungener Auftritt.</p>
<p>Mit <strong>SUMA </strong>wird sich dann schon mal auf den großen <strong>Headliner SLEEP </strong>eingestimmt. Ihr <strong>noisiger Doom</strong> trifft scheinbar genau den Nerv der Fans. Und mir kann keiner erzählen, dass das <strong>Foyer</strong> nur so gut gefüllt war, weil <strong>SLEEP </strong>gleich im Nachbarraum spielen. Damit könnte man die ausrastenden <strong>Doomheads</strong> in der vorderen Hälfte des Saals keinesfalls erklären. Das sind schon unglaubliche Mauern, die hier errichtet werden, woran sich ein gewisser <strong>Millionär</strong> jenseits des großen Teiches mal ein Beispiel nehmen kann.&nbsp;</p>
<p>Nun aber der absolute <strong>Höhepunkt</strong> von wahrscheinlich 90% der Festivalbesucher: <strong>SLEEP</strong>. Jeder stellte sich die Frage: wird der <em><strong>&#8222;Dopesmoker&#8220;</strong></em> gespielt? Nein! Trotzdem zocken die 3 Amerikaner ein wahnsinnig geiles Set, welches mir jedes Körperhaar (und davon gibt es reichlich) aufstellt. Das Hauptaugenmerk der Titel liegt auf dem &#8222;Holy Mountain&#8220;-Album, wovon der Titeltrack auch gleich der Opener ist. Nach dem neuen <em>&#8222;The Clarity&#8220;</em> folgt mit <em>&#8222;Dragonaut&#8220;</em> mein persönlicher <strong>Überhit</strong>. Spätestens jetzt ist in den Massen kein Halten mehr und der <strong>Dunstpegel</strong> im Saal nimmt dramatisch zu. Die Rauchmelder scheinen <strong>SLEEP </strong>auch gnädig gestimmt zu sein und genießen einfach nur die Show, ohne anzuspringen.<br />
Mit <em>&#8222;From Beyond&#8220;</em> und <em>&#8222;Cultivator/Improved Morris&#8220;</em> wird ihr gut 1,5-stündiges Set abgeschlossen. Es war den Jungs deutlich anzumerken, dass sie mindestens genauso viel Bock auf das <strong>Desertfest </strong>hatten, wie das <strong>Desertfest </strong>auf sie!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17093" aria-describedby="caption-attachment-17093" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-17093" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Sleep-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17093" class="wp-caption-text">Matt Pike von SLEEP in Action</figcaption></figure>
<p>Viel mächtiger kann es doch jetzt eigentlich gar nicht mehr werden&#8230; Musikalisch gesehen nicht, von der körperlichen Statur her schon! Als Rausschmeißer auf der <strong>Foyer Stage</strong> dürfen heute die Australier <strong>RIFF FIST</strong> ran. Das ist schon echt was fürs Auge, wenn so ein 2,10 m großer Sänger da auf der Bühne steht! Ihre Musik ist nicht ganz so mächtig. Anständiger <strong>grooviger Stoner</strong>, nicht mehr und auch nicht weniger!<br />
Nach wenigen Minuten mache ich mich auf ins <strong>Cassiopeia</strong>. Hier steht heute eine ganz besondere Aftershowparty auf dem Programm. In der 1. Etage kann man sich der <strong>Karaokeparty</strong> hingeben, da hier eh keiner mehr Schamgefühle hat, und im Erdgeschoss legt das <strong>DJ-Team Sadonis (THE OATH &amp; LUCIFER) &amp; Andersson (THE HELLACOPTERS) </strong>auf. Ich entscheide mich gegen die Karaoke und werde mit den besten Hard Rock-Klängen der letzten 50 Jahre belohnt!</p>
<h4>Tag 3: Sonntag, 30.04.2017</h4>
<p>Nach einer wieder einmal viel zu langen <strong>Partynacht</strong> lockt mich die strahlende Sonne nach draußen an das <strong>Spreeufer</strong>. Ein Bier später finden wir uns darin wieder, die vorbeifahrenden Kapitäne zu ermunternt, für uns doch mal bitte die Hupe zu betätigen.</p>
<p>Der letzte Festivaltag steht für mich ganz im Zeichen der <strong>Main Stage</strong>. Auch wenn im <strong>Cassiopeia</strong> heute die <strong>&#8222;Doom Over Leipzig Label-Party&#8220;</strong> stattfindet. Die letzten Tage haben mir in diesem kleinen Brutkasten einfach gereicht und so werde ich nur mal kurz bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> reinschnuppern.<br />
<strong>MOTHER ENGINE</strong> haben heute die Ehre, den Tag auf der <strong>Main Stage</strong> zu eröffnen. Die 3 Jungs aus dem <strong>sächsischen Plauen</strong> sind erst ein paar Tage vor dem Festival für die leider verhinderten <strong>STONED JESUS</strong> eingesprungen. Wer jetzt denkt, dass sich so eine &#8222;Ersatzband&#8220; keiner angucken will, irrt sich gewaltig, denn der große Saal ist schon mehr als gut gefüllt. Ihr <strong>instrumentaler Psych-Stoner</strong> kommt auch gut an. Mich führt er langsam wieder ans Tagesgeschäft heran, da ich noch ein wenig mit dem Schlafmangel der letzten Tage zu kämpfen habe. Und das macht das Dreigespann verdammt gut und dafür werden sie auch mit einer Menge Applaus geehrt!</p>
<p>Auf der <strong>Foyer Stage</strong> spielen nun <strong>AVON</strong>. Auf vielen Plattformen wurde diese Truppe angeworben, da an den Kesseln niemand geringeres als <strong>ex-KYUSS </strong>und <strong>ex-QUEENS OF THE STONE AGE-DRUMMER Alfredo Hernandez</strong> sitzt. Mein Ding ist es nicht so wirklich. Aber nicht nur auf mich wirkt ihr <strong>Desertrock</strong> ziemlich uninspiriert und so gönne ich mir erstmal eine Mahlzeit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17095" aria-describedby="caption-attachment-17095" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17095" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/1000mods-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17095" class="wp-caption-text">1000MODS</figcaption></figure>
<p>Mit <strong>1000MODS</strong> sehe ich nun schon die zweite griechische Band des Festivals. Nachdem ich die Band im letzten Jahr gefühlt 10 Mal gesehen habe, ärgerte ich mich nach fast jedem Auftritt über die <strong>Gitarrenarbeit</strong>. Wenn man bei Songs, wie zum Beispiel <em>&#8222;Vidage&#8220;</em>, als Gitarrist patzt, kann sich der ganze Geist des Songs einfach nicht entfalten. Heute wurde glücklicherweise ziemlich sauber gespielt, dafür wurde mir vom <strong>Sound</strong> ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bass zu laut, der Gesang zu leise &#8211; das sorgte für einen ordentlichen Brei und so langsam verliere ich die Hoffnung auf einen perfekten Gig der <strong>Griechen</strong>, denn auf Platte höre ich sie mir unglaublich gern an.</p>
<p>Dass man nicht umbedingt 10 Alben herausbringen muss, um <strong>Legendenstatus</strong> zu erreichen, beweisen heute <strong>LOWRIDER</strong> aus Schweden. Gerade mal <strong>ein Album</strong> und eine Split haben sie seit ihrer Gründung 1997 veröffentlicht. Dass das aber reicht, wenn das Album nur aus Hits besteht, wird hier prächtig bewiesen. Von Beginn an, haben sie die <strong>Stonergemeinde</strong> auf ihrer Seite und bringen den Saal zum kochen. Ich muss mich kurzerhand ein wenig zur Seite stellen, da der Druck von hinten zu groß wird, als die Tunes der &#8222;Ode To The lo&#8220; durch die Halle schallen. Warum hier der Sound deutlich besser ist, als gerade bei <strong>1000MODS</strong>, kann ich leider nicht sagen, da sich der Klang beider Bands eigentlich schon stark ähnelt. Aber man kann nicht alles haben und so gebe ich mich mit der wunderbaren Performance von <strong>LOWRIDER </strong>zufrieden und hoffe innerlich auf ein zweites Album in den nächsten 10? Jahren. Hoffnung besteht da sogar, denn während <strong>SLEEP </strong>gestern spielten, zockten <strong>LOWRIDER </strong>eine Special-Show im <strong>Cassiopeia</strong>, wo 2 neue Songs präsentiert wurden.</p>
<p>Nachdem ich kurz in <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> reinhören musste (viel zu laut), steht nun der <strong>Sonntagsheadliner</strong> bereit. <strong>Desertrock-Legende JOHN GARCIA </strong>hat den Weg nach Berlin auf sich genommen, um den Fans der Wüstenklänge nochmal ordentlich einzuheizen. Das klappt aber leider nur zum Teil, da seine eigenen Akustiksongs (die zwar elektrisch gespielt werden) Live einfach noch nicht greifen. Anders sieht es da schon bei seinen <strong>SLO BURN </strong>und<strong> KYUSS-Klassikern </strong>aus. Bei Songs wie <em>&#8222;Pilot The Dune&#8220;, &#8222;Green Machine&#8220; </em>oder <em>&#8222;Thumb&#8220;</em> gibt es natürlich kein Halten mehr, dennoch nehme ich ein komisches Gefühl aus diesem Auftritt mit. Klar, der <strong>KYUSS-Geist </strong>schwebt immer noch über uns, doch so langsam scheint er ein wenig zu verblassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17097" aria-describedby="caption-attachment-17097" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17097" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/John-Garcia-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17097" class="wp-caption-text">JOHN GARCIA</figcaption></figure>
<p>Was hat mir nach diesem harten <strong>Festival-Party-Wochenende </strong>noch gefehlt? Genau, eine Band, die genau meinen verballerten Humor trifft. <strong>Tschaika 21/16</strong> scheinen mich zu verstehen. Musik, die eigentlich nur nach Chaos klingt, um dann exakt auf den Punkt zu kommen &#8211; das habe ich jetzt gebraucht! Und nicht nur die Musik ist ein wenig verpeilt, auch die <strong>Songtitel</strong>. <em>&#8222;Quadratur Vom Fotz&#8220;, &#8222;Doom Mich Auch&#8220; </em>und <em>&#8222;Lass Mich In Deinem Wald Der Oberförster Sein&#8220;</em> sind da nur Beispiele. Sowas prägt sich einfach ein und so ist es die logische Konsequenz, dass ich mir ihr aktuelles Album &#8220; Tante Crystal Uff Crack Am Reck&#8220; käuflich erwerbe. Die Titel &#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach zahlreichen Änderungen war es dieses Jahr für mich schwierig, erstmal alles zu überblicken. <strong>Bandüberschneidungen</strong> gab es ständig und die <strong>Badehaus </strong>und <strong>Cassiopeia</strong>-Locations waren zu den Stoßzeiten dauerhaft überfüllt und den Gästen wurde der Zugang verwehrt. Sowas kann auf einem Festival nicht sein, für das man 90 € hinblättert. Und weil wir grad beim Thema Geld sind. Die Getränkepreise sollte vielleicht auch nochmal überdacht werden. Das war wohl das teuerste Festival, welches ich jemals besucht habe.<br />
Dennoch muss ich klarstellen, dass die gebuchten <strong>Bands </strong>spitzenmäßig waren und ich trotz aller Kritik froh bin, Gast dieses Festivals gewesen sein zu dürfen. Sollte im nächsten Jahr ein ähnlich starkes <strong>Line Up</strong> aufgefahren werden, werde ich den Weg in unsere Hauptstadt sicher nochmal antreten!</p>
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		<title>&#8222;Erstmal ankommen hier!&#8220;- DESERTFEST 2017 Tag 0+1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 09:20:40 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/erstmal-ankommen-hier-desertfest-2017-tag-01/">&#8222;Erstmal ankommen hier!&#8220;- DESERTFEST 2017 Tag 0+1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit. Im zweiten Jahr hintereinander bin ich also auf dem Weg nach Berlin zum <strong>Desertfest</strong> &#8211; das <strong>Mekka</strong> für alle Fans des Stoner, Doom, Sludge, Psych &#8211; also alles Langsame, was dich in den Boden stampft! Nachdem die letzten beiden Ausgaben schon restlos ausverkauft waren und <strong>nur</strong> auf 2 Bühnen stattfanden, entschied sich der Veranstalter in diesem Jahr, neben dem <strong>Astra Kulturhaus</strong>, noch das <strong>Cassiopeia</strong> und das <strong>Badehaus</strong> zuzumieten. Beide zusätzlichen Veranstaltungsorte sind auf dem selben Gelände und innerhalb von ca. 10 Minuten (mit mehreren Leuten und kurzen Verschnaufpausen) zu erreichen.<br />
Ob sich der Umzug rentiert hat, werdet ihr gleich erfahren!</p>
<h4>Tag 0: Donnerstag 27.04.2017</h4>
<p>Geplante Abfahrt in Leipzig: 14 Uhr. Tatsächliche Abfahrt: 15.30 Uhr! Ihr wisst ja, wie das ist. Nachdem wir dann endlich loskommen, wird erstmal die gut 2,5-stündige Fahrt in unsere Hauptstadt genossen. Während dieser Fahrt kommen mir natürlich noch ein Haufen Sachen in den Kopf, die ich in Leipzig vergessen habe. Egal, lange Zeit um mich darüber zu ärgern habe ich eh nicht, denn am Abend steht meine inoffizielle <strong>Desertfest Warm Up-Party</strong> an. Das <strong>Desertfest</strong> hat zwar im <strong>Cassiopeia</strong> auch eine offizielle Eröffnungsparty organisiert, doch die lasse ich gekonnt sausen. Schon seit Wochen bin ich stolzer Besitzer eines <strong>DEFTONES</strong><strong>-Tickets</strong>. Und dass ich dieses nicht umsonst gekauft hatte, wurde mir sehr schnell bewiesen. Die mit rund 3500 Besuchern restlos ausverkaufte Berliner <strong>Columbiahalle</strong> feierte eine Riesenparty, die ich selbst bei <strong>IRON MAIDEN </strong>so noch nicht erlebt habe.<br />
Nun aber zum eigentlichen Festivalartikel!</p>
<h4>Tag 1: Freitag 28.04.2017</h4>
<p>Nach viel zu wenig Schlaf wird mit Kaffee und Bier original in den Tag gestartet. Warum nicht nur Bier? Weil das <strong>Desertfest</strong> in diesem Jahr ungewohnt spät beginnt. Für mich beginnt in diesem Jahr die Veranstaltung mit den US-Amerikanern von <strong>BONGZILLA</strong>. Immer wenn ich diese Truppe sehe, bin ich einerseits hellauf begeistert und auf der anderen Seite komplett enttäuscht. Nach der 2015er <strong>Reunion</strong> der 4 <strong>Dopeheads</strong> werden eigentlich nur noch Songs der &#8222;Gateway&#8220;-Platte gezockt. Das knallt zwar auch ganz gut rein, doch meiner Meinung nach kommt diese Veröffentlichung nicht an &#8222;Amerijuanican&#8220; heran. Nichtsdestotrotz bringt ihr&nbsp;<strong>doomiger Sludge</strong> die Meute schon ordentlich auf Betriebstemperatur!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17102" aria-describedby="caption-attachment-17102" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17102" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-1024x910.jpg" alt="" width="1024" height="910" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-1024x910.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-300x267.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o-750x667.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3178-tuber-kopie_34409081385_o.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17102" class="wp-caption-text">TUBER</figcaption></figure>
<p>Viel ausgeglichener und weniger &#8222;hibbelig&#8220; sind da schon <strong>TUBER</strong> auf der <strong>Foyer Stage</strong>, die sich im Vorraum zur Hauptbühne befindet. 4 <strong>Nordgriechen</strong> auf der Bühne, deren Musik aber mal so rein gar nichts mit <strong>Hellas</strong> zu tun hat. Wenn ich an Griechenland denke, muss ich an zapplige Folklore denken. <strong>TUBER&nbsp;</strong>hingegen spielen sehr ausballancierten&nbsp;<strong>Instrumentalrock</strong>. Genau das Richtige nach der Brechstange von <strong>BONGZILLA</strong> und so verwundert es mich auch nicht, dass <strong>TUBER</strong> abgefeiert werden und jeder vor der Bühne in ihren Klangwelten versinkt!</p>
<p>Nun aber wieder der Wechsel zur <strong>Main Stage</strong> und damit auch wieder das volle Kontrastprogramm der Musik! <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> wurden ja schon letzte Woche von <strong>Robert</strong> in vollsten Tönen gelobt (siehe <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a>) und auch bei mir stoßen sie auf ein offenes Ohr. Mit ähnlicher Setlist wie schon beim <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong>, haben sie es hier mit ihrem experimentellen Black Metal aber deutlich schwerer beim Publikum zu punkten. Schon zu relativ früher Stunde muss ich mir von Freunden anhören, dass sie sich später am Abend <strong>SAINT VITUS</strong> gar nicht anschauen werden, da das zu <strong>metallisch</strong> für sie ist. Dass diese Jungs sich dann aber <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM </strong>angeschaut haben und durchweg positiv überrascht waren, spricht für die US-Amerikaner und ihrer Musik.</p>
<p>Wieder Foyer Stage, wieder südländischer Instrumentalrock/Metal. Dieses Mal aber nicht aus Griechenland, sondern aus dem sonnigen Spanien. <strong>TOUNDRA </strong>ziehen auch wieder eine Menge Leute an, die nach <strong>WITTR</strong> scheinbar erstmal runterkommen müssen. Ich komme runter, indem ich mir was zu essen hole. Auf dem <strong>Desertfest</strong> wird das standardmäßige Fastfoodzeugs, inkl. veganen Köstlichkeiten, serviert. <strong>Hauptsache fettig</strong> scheint hier die Devise zu sein, um den Festivalgästen eine gute Grundlage für den spätabendlichen Alkoholkonsum anzubieten, vorausgesetzt, man kann sich diesen leisten. 3,50 € für 0,4 l Bier (wenn es die überhaupt wirklich waren) finde ich schon ganz schön happig. Und das jede Location noch ihr eigenes Bier ausschenkt und man die Becher nicht mitnehmen kann, ist noch happiger. Wenn schon mehrere Lokalitäten, dann doch bitte so zusammenarbeiten, dass es da keine Barrieren gibt. Zumindest leere Getränkebecher sollte man überall mit rein nehmen dürfen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17104" aria-describedby="caption-attachment-17104" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17104" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/St-Vitus-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17104" class="wp-caption-text">SAINT VITUS</figcaption></figure>
<p>Weiter gehts mit der Musik: der erste <strong>Headliner</strong> stand auf dem Programm! Die amerikanischen <strong>Doom-Legenden SAINT VITUS</strong> haben sich angekündigt. Schon oft gesehen und immer abgefeiert. Heute habe ich dann sogar noch das große Glück, sie mit ihrem Originalsänger <strong>Scott Reagers </strong>zu sehen. Dieser Mann hat deutlich weniger Ausstrahlung als ein <strong>Wino</strong>, aber stimmlich ist das schon richtig gut, was er hier abliefert. Verständlicherweise werden größtenteils Songs gespielt, die auch von <strong>Reagers </strong>eingesungen wurden und spätestens bei <em>&#8222;White Magic/Black Magic&#8220; </em>weiß ich, dass ich <strong>Herrn Weinrich </strong>gerade gar nicht vermisse. Bis zu <em>&#8222;White Stallions&#8220;</em> sehe ich mir die Show noch an, um dann erstmals an diesem Tag ins <strong>Cassiopeia</strong> weiter zu ziehen. Dort sollten mich nämlich ein paar Freunde erwarten, die sich die schwedischen Spacerocker von <strong>YURI GAGARIN </strong>ansehen wollten. Natürlich finde ich niemanden, da sie nicht in den total überfüllten Laden gelassen wurden. Da habe ich schon etwas mehr Glück und ziehe mir noch die letzten 10 Minuten ihrer Show rein. Bei instrumentaler Musik ist es immer schwer für mich, eine Bindung aufzubauen, wenn ich das Konzert nicht von Beginn an sehe und so gehe ich etwas enttäuscht ins gegenüber gelegene&nbsp;<strong>Badehaus</strong>, wo dann auch schon meine enttäuschte Truppe auf mich wartet. Nach dem ein oder anderen Bier geht ein aufregender erster Festivaltag zu Ende, der (musikalische) Opfer gefordert hat.</p>
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		<title>Ein Album im Zeichen der Vergänglichkeit &#8211; SAMSARA BLUES EXPERIMENT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2017 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SAMSARA BLUES EXPERIMENT &#8211; One With The Universe Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017 Dauer: 47:18 Min. Label: World In Sound/Electric Magic Records Genre: Psychedelic Stoner Lutherstadt Eisleben &#8211; die 24.000 Einwohnerstadt im südlichen Sachsen-Anhalt. Nicht viel hat dieses Fleckchen Erde bisher hervorgebracht: Martin Luther, ihm ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT </strong>&#8211; One With The Universe<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017<br />
Dauer: 47:18 Min.<br />
Label: World In Sound/Electric Magic Records<br />
Genre: Psychedelic Stoner<span id="more-16173"></span></p>
<p><strong>Lutherstadt Eisleben</strong> &#8211; die 24.000 Einwohnerstadt im südlichen Sachsen-Anhalt. Nicht viel hat dieses Fleckchen Erde bisher hervorgebracht: Martin Luther, ihm zu Ehren das Reformatorbräu, welches man aber eigentlich nicht erwähnen müsste,&nbsp;<strong>Robert</strong>, <strong>El Zecho</strong>,<strong> Flo </strong>und meine Wenigkeit. Musikalisch sieht es da noch magerer aus. Außer <strong>ELSTERGLANZ</strong> hat eigentlich keine Band oder irgendein Künstler den wirklich großen Durchbruch geschafft (auch wenn es <strong>MÜLLSTATION </strong> sehr zu wünschen gewesen wäre).<br />
<strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT </strong>kommen zwar aus Berlin, doch Sänger, Gitarrist und Kopf der Truppe <strong>Christian Peters </strong>hat seine Wurzeln auch im schönen <strong>Mansfelder Land</strong> und so könnte es jetzt kommen, dass die Verbandsgemeinde nun doch noch etwas musikalischen Ruhm abbekommt. Nach nunmehr 4 Jahren Stille erscheint am 12. Mai ihr viertes <strong>Studioalbum</strong>. Ich durfte schon mal in das gute Stück reinhören und bin überrascht, was sich in dieser Schaffenspause alles so getan hat.</p>
<h4>Alles beim Alten und doch irgendwie anders &#8230;</h4>
<p>Nicht nur musikalisch, auch personell, nagt der Zahn der Zeit an <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong>. Im Mai 2014 standen die Weichen mit Bassist <strong>Richard Behrens</strong> auf Trennung. Statt sich einem &#8222;Bassistencasting&#8220; der Marke <strong>METALLICA </strong>hinzugeben, wurde Gitarrist <strong>Hans Eiselt </strong>einfach sein Instrument abgenommen und ihm der Bass in die Hand gedrückt. Und das tut der Musik und dem Sound mal so überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil: ich finde, dass das aktuelle Bassspiel noch besser passt. Verträumt und gleichzeitig unheimlich verspielt kommt er seinem neuen Job nach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" class="aligncenter size-large wp-image-16174" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/band-1024x673.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/band-1024x673.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/band-300x197.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/band-750x493.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Mit <em>&#8222;Vipassana&#8220;</em>, welches schon vor mehreren Wochen bei <strong>YouTube</strong> veröffentlicht wurde und seitdem bei mir hoch und runter läuft (sofern es das Datenvolumen auf dem Handy mal zulässt), wird &#8222;One With The Universe&#8220; eröffnet. Meeresrauschen und sanfte Gitarrenklänge leiten den Song ein und spiegeln die Schaffenspause so perfekt wider. Doch dann packt das <strong>Riffmonster</strong> erbarmungslos zu. Hier setzen sich herzergreifende Riffs und massive Soundwände gegenseitig die Krone auf.<br />
Mit einer gesellschaftskritischen Rede beginnt <em>&#8222;Sad Guru Returns&#8220;</em>. Und genauso <em>sad</em> klingt dieses Stück, welches übrigens komplett ohne Gesang auskommt, auch. Schwerfällig, verträumt, bequem und trotzdem zerstörerisch. Halt genau der Zustand, in dem sich die Welt im Moment befindet. Ursprünglich wollte ich erst &#8222;unsere&#8220; Welt schreiben, doch sind wir es doch, die diesen <strong>Planeten</strong> gerade vollends zerstören.<br />
Viel himmlischer geht es da schon mit <em>&#8222;Glorious Daze&#8220;</em> weiter. Natürlich darf auf einer neuen <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong>-Platte nicht der Sound einer <strong>Sitar</strong> fehlen. Dieser Klang gibt dem ganzen Song von Beginn an eine friedliche und ausgeglichene Stimmung mit auf den Weg. Als ich vom Groove komplett gepackt bin, gesellt sich plötzlich noch eine Orgel hinzu und berauscht mich mit feinstem <strong>psychedelischen Blues-Einschlag</strong>.<br />
Dass die Hauptstädter schon immer eine Vorliebe für überlange Songs haben, sollte ja so manch einem schon bekannt sein. Doch gibt es eigentlich einen überlangen Song? Solange die Band am Ende auf den Punkt kommt, kann sie von mir aus eine Stunde an einem Song werkeln (siehe <strong>SLEEP </strong>&#8211; <em>&#8222;Dopesmoker&#8220;</em>). Der Titelsong des Albums besteht dieses Kriterium mit Bravour! Und das ohne auch nur eine Sekunde der 15 Minuten langweilig zu werden. Nein, der <strong>Spannungsbogen</strong> wird konstant hochgehalten.</p>
<p>Nachdem ich mich eigentlich schon damit abgefunden habe, dass nach <em>&#8222;Glorious Daze&#8220;</em> gleich noch ein <strong>Instrumental </strong>folgt, werde ich von <strong>Christian Peters </strong>überrascht. Ganze 9 Minuten dauert es, ehe er sich dann doch mal ein Herz fasst und seine Stimme zum Besten gibt. Jene ist übrigens äußerst besonders. Er ist absolut kein Opernsänger! Vielmehr erinnert es an &#8222;gelangweilten&#8220; Sprechgesang. Das ist aber keinesfalls negativ gemeint, denn in Verbindung mit lebhaften Gitarren-, Orgel- und Bassspuren sorgt das für die perfekte Ausgeglichenheit. Durch diesen Aspekt werden die Berliner in der Stoner/Doom-Szene wahrscheinlich auch nicht so abgefeiert, wie beispielsweise <strong>RED FANG </strong>oder <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>. Es gibt einfach keine Gesangsparts, die einen extrem zum Mitgröhlen einladen. Das würde allerdings auch das ganze Gerüst, welches vorher musikalisch geschaffen wurde, ins wanken bringen.</p>
<p><em>&#8222;Eastern Sun &amp; Western Moon&#8220; </em>beginnt mit einem klassischen Stoner-Riff und wird von Takt zu Takt psychedelischer. Als nahezu die komplette Psychedelik erschöpft zu sein scheint, setzt die doomige Walze ein und beseitigt die letzten Hindernisse.</p>
<h4>Stille&#8230; Strand&#8230; Meeresrauschen&#8230; Bis zum nächsten Album!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/asMPWIAadfQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://samsarabluesexperiment.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp </a><br />
<a href="https://www.facebook.com/samsarabluesexperiment/" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Die Wüste bebt wieder (aber ruhig) &#8211; John Garcia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 14:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[akustik]]></category>
		<category><![CDATA[Desert Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>JOHN GARCIA &#8211; The Coyote Who Spoke In Tongues Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017 Dauer: 39:23 Min. Label: Napalm Records Genre: Akustik Stoner So, mal wieder Review-Zeit im Hause Promillo! Schon seit Tagen bekomme ich auf Facebook Werbung des neuen FREEDOM HAWK-Albums. Also mal die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>JOHN GARCIA</strong> &#8211; The Coyote Who Spoke In Tongues<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017<br />
Dauer: 39:23 Min.<br />
Label: Napalm Records<br />
Genre: Akustik Stoner</p>
<p><span id="more-13949"></span></p>
<p>So, mal wieder Review-Zeit im Hause <strong>Promillo</strong>! Schon seit Tagen bekomme ich auf Facebook Werbung des neuen <strong>FREEDOM HAWK</strong>-Albums. Also mal die Promoliste durchforstet und siehe da, wir haben die Platte tatsächlich zugesandt bekommen. Also den guten alten <strong>Windows Media Player</strong> startklar gemacht und das Album durchgehört. Klingt sogar richtig gut! Problem: &#8222;Sunlight&#8220; von <strong>FREEDOM HAWK</strong> stammt ursprünglich aus dem Jahr 2009 und wurde nun nochmal neu aufgelegt!</p>
<blockquote><p>&#8222;Junge Junge Junge Junge Junge&#8230;&#8220; Ronny Schäfer</p></blockquote>
<p>Und jetzt? Wie weiter? Nachdem ich das Review im Kopf schon geschrieben habe, wird die Festplatte zurückgesetzt. Jetzt brauch ich was leicht Verdauliches! Da trifft es sich, dass ja so manches ehemalige <strong>KYUSS</strong>-Mitglied in schöner Regelmäßigkeit neue Alben rausbringt. Nein, ich schreibe jetzt nicht über die aktuelle <strong>BRANT BJORK</strong>-Platte, die jetzt auch schon wieder fast in halbes Jahr auf dem Markt ist. Nein, es geht um die Stimme! <strong>JOHN GARCIA</strong> hat mit &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; sein zweites Album aus der Wüste exportiert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="318" class="size-full wp-image-13954" alt="john-garcia-2017-500x318" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/john-garcia-2017-500x318-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<p><!--more--></p>
<p>Und wo wir gerade beim Thema <strong>Re-Release </strong>waren&#8230; Stolze 9 Songs finden sich auf der neuen Platte wieder. Allerdings nur 5 komplett neu geschriebene Titel! Die übrigen 4 Titel sind <strong>Akustikversionen </strong>von den <strong>KYUSS</strong>-Hits <em>&#8222;Green Machine&#8220;, &#8222;Gardenia&#8220;, &#8222;El Rodeo&#8220;</em> und <em>&#8222;Space Cadet&#8220;</em>.</p>
<p><!--more--><br />
Ein großes deutsches Musikmagazin schrieb, dass <strong>GARCIA</strong> mit den neu interpretierten <strong>KYUSS</strong>-Klassikern Gefahr läuft, das Vermächtnis seiner Kult-Band zu entzaubern. Verstehe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil! Der alte Wüstenfuchs beweist mit &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; mehr denn je, dass seine ehemalige <strong>Ausnahmeband </strong>immer noch fester Bestandteil in seinem musikalischem Schaffen ist. Genauso gut könnte man den Spieß&nbsp;umdrehen und die 5 neu komponierten Songs in ein fuzziges, basslastiges E-Gitarren-Gewand kleiden. Der Großteil der Stoner Rock-Szene würde wahrscheinlich vermuten, dass sich die Konfliktparteien <strong>JOSH HOMME vs. JOHN GARCIA</strong> nun endlich mal gemeinsam an den Tresen gesetzt und in dichtem Kneipendunst das Kriegsbeil begraben haben. Darauf werde ich vermutlich noch ewig warten müssen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Mit <em>&#8222;Kylie&#8220; </em>wird &#8222;The Coyote Who Spoke In Tongues&#8220; gleich mal genauso trocken gestartet, wie <strong>JOHN</strong>s Heimat, das kalifornische <strong>Palm Desert</strong>, ist. Wie immer ist seine Stimme unverkennbar und ich weiß sofort, woran ich bin. Das Highlight des Songs ist ohne Frage der Refrain, der von einem unglaublich griffigen Gitarrenriff lebt. Irgendwie erinnert mich diese Passage an <strong>TENACIOUS D</strong>. Liegt wohl am Gesang und dem akustischen Geklampfe.</p>
<p><!--more--><em>&#8222;Green Machine&#8220;- </em>der absolute <strong>Überhit</strong>! Nachdem ich mir die neue Version zum ersten Mal gegeben habe, krieg ich gleich wieder richtig Bock auf diesen Song. Nach 5 Livevideos jetzt wieder zurück zum aktuellen Geschehen. Mit sehr viel Gefühl wird die &#8222;grüne Maschine&#8220; vorgetragen, ohne aber in nur einer einzigen Sekunde den ursprünglichen Spirit zu verlieren. Selbiges gilt auch ohne Abstriche für <em>&#8222;Space Cadet&#8220;, &#8222;Gardenia&#8220; </em>und <em>&#8222;El Rodeo&#8220;.</em></p>
<p><!--more--></p>
<p><em>&#8222;Give Me 250ML&#8220;</em> hat da schon deutlich weniger Hitpotential. Dennoch überzeugt er mich durch seine Tieftönig- und Tiefgründigkeit. <em>&#8222;The Hollingsworth Session&#8220;&nbsp; </em>hätte sich, vertont mit elektrischen Instrumenten, ohne überstehende Kanten in egal welches Album der <strong>KYUSS</strong>-Diskografie eingefügt. Und genau das ist es, wovon dieses Album lebt: der <strong>Geist</strong>!<br />
Wenn mich jemand fragt:<!--more--></p>
<blockquote><p>Ey Promillo, wie klingt eigentlich die Wüste?</p></blockquote>
<p>Wie Wüste klingt, willst du wissen? Dann hör die mal <em>&#8222;Argleben II&#8220; </em>an. Hier hörst du alles, was dir die Wüste bietet. Einerseits Tristesse, auf der anderen Seite aber auch die pure Lebhaftigkeit. <strong>JOHN GARCIA </strong>ist einfach ein Meister darin, jedes einzelne Sandkorn der Wüste Kaliforniens aufzugreifen und zu vertonen. <em>&#8222;Court Order</em><em>&#8222;</em> bringt das Album dann auch leider schon wieder instrumental-akustisch zum Ende.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Imda9XswznM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kleiner Tipp zum Ende:</h3>
<p>Du hörst unglaublich gern Stoner Rock und willst deine/n Partner/in auch mit diesem Virus infizieren, obwohl sie/er eher auf die sanfteren Klänge steht? Dann ist &#8222;The Coyoto Who Spoke In Tongues&#8220; genau das richtige für euch. Ihr werdet zu 100% auf eure Kosten kommen. Beide!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/JohnGarciaOfficial/?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank"><strong>JOHN GARCIA auf FACEBOOK</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-wueste-bebt-wieder-aber-ruhig-john-garcia/">Die Wüste bebt wieder (aber ruhig) &#8211; John Garcia</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ohrwürmer mit Defiziten &#8211; Cities Of Mars</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CITIES OF MARS &#8211; Celestial Mistress Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016 Dauer: 27:13 Min. Label: Suicide Records Genre: Science Fiction Doom Metal So, nachdem Big Boss sich ja die Mühe gemacht hat, 407 Metal-Genres aufzulisten, wird er jetzt von mir ausgekontert und kriegt hinterrücks Genre ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CITIES OF MARS</strong> &#8211; Celestial Mistress<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016<br />
Dauer: 27:13 Min.<br />
Label: Suicide Records<br />
Genre: Science Fiction Doom Metal</p>
<p><span id="more-13467"></span></p>
<p>So, nachdem Big Boss sich ja die Mühe gemacht hat, 407 Metal-Genres aufzulisten, wird er jetzt von mir ausgekontert und kriegt hinterrücks Genre Nummer 408 übergebraten! <strong>CITIES OF MARS</strong>, 3 Jungs aus Göteborg, die seit 2014 zusammen musizieren und mit &#8222;Celestial Mistress&#8220; nun ihre zweite EP auf den Markt gebracht haben.</p>
<blockquote><p>In 1971, the Soviet Union landed a secret agent on Mars.<br />
After her initial reports she vanished without a trace. The mission files and communications reports disappeared and all knowledge of the mission was buried.<br />
Until now.</p></blockquote>
<p>Aha, die Jungs sind einfallsreich und haben sich eine kleine Story ausgedacht. Nicht übel! Was ich denke, was mich jetzt erwartet? Ich gehe davon aus, dass mir abgefahrener <strong>Space Rock </strong>um die Ohren flattern wird. Vielleicht noch gepaart mit dem ein oder anderen slawischen Beat. Fehlanzeige!</p>
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<p><!--more--></p>
<p>Anstatt freakige Samples auf einem schwebenden Gitarrenteller, bekomme ich &#8222;nur&#8220; zornig brummenden Doom aufs Trommelfell geknallt. Die Anführungsstriche, weil es echt nicht schlecht gemacht ist. In bester <strong>SLEEP</strong>-Manier wird der knapp 9-minütige Opener <em>&#8222;Gaze Of Leviathan&#8220; </em>runtergeschrubbt. Einzig der Sound bereitet mir etwas Sorgen. Gerade im Doom finde ich es wichtig, dass das Soundkonstrukt ordentlich differenziert und druckvoll klingt. Leider liegt mir der Sound der Schweden nicht schwer genug auf der Brust. Schade eigentlich, da mir der Aufbau der Songs eigentlich richtig gut gefällt. Das Riffing erinnert schon ziemlich an <strong>MONOLORD</strong>, was wohl daran liegt, dass mit Bassist und Sänger <strong>Danne Palm</strong> ein ehemaliges Mitglied eben jener Kapelle das Zepter bei <strong>CITIES OF MARS </strong>in der Hand hält.<br />
<em>&#8222;Beneath A Burning Sun&#8220;</em> geizt auch nicht gerade mit Abwechslung. Von ruhigen Passagen mit eingängigen Riffs bis hin zu Parts mit fast schon hypnotisierender Wirkung wird mir hier eigentlich alles geboten, was ich mir unter einem starken Doom-Album vorstelle. Doch wieder wird mir meine Atmung zu wenig eingeschränkt.<br />
Ich will nicht sagen epochal, aber mit einem wahnsinnig stimmigen und atmosphärischen Riff startet der titelgebende Track <em>&#8222;Celestial Mistress&#8220;. </em>3 Minuten werde ich einfach nur von der Musik mitgerissen, ehe <strong>Danne Palm </strong>mit dem Gesang einsetzt. Diesen möchte ich an dieser Stelle auch noch positiv erwähnen. Vom tief Monotonen bis hin zum hohen Klargesang deckt er hier das komplette Spektrum locker ab.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hS3IMLWtvjM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach <em>&#8222;Celestial Mistress&#8220; </em>sehe ich mich in meiner Meinung bestätigt, dass hier eine durchgängig starke EP entstanden ist, die allerdings noch Defizite im Sound aufweist. Aber genau dafür ist ja auch eine EP da. Um Wartezeiten zu verkürzen und zu experimentieren! Also Jungs, bitte auf eurem Debütalbum mehr Mühe geben!</p>
<p><strong>CITIES OF MARS </strong>auf <a href="https://www.facebook.com/citiesofmars/?fref=ts">Facebook</a><br />
<strong>CITIES OF MARS </strong>bei <a href="https://citiesofmars.bandcamp.com/music">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ohrwuermer-mit-defiziten-cities-of-mars/">Ohrwürmer mit Defiziten &#8211; Cities Of Mars</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #06.1: Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – alle Länder der ehemaligen DDR haben wir nun abgehandelt. Heißt das, wir kommen jetzt endlich raus aus dem verdammten Osten? Naja, nicht ganz! Bevor wir uns dem Westen widmen (und zeitgleich auch dem Norden und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – alle Länder der ehemaligen DDR haben wir nun abgehandelt. Heißt das, wir kommen jetzt endlich raus aus dem verdammten Osten?</h3>
<p>Naja, nicht ganz! Bevor wir uns dem Westen widmen (und zeitgleich auch dem Norden und Süden), müssen wir uns natürlich noch um jene Stadt kümmern, die irgendwo im Osten vergraben ist. Die Rede ist von unserer Bundeshauptstadt Berlin.</p>
<p>Zunächst war ich skeptisch, ob es funktionieren würde, den drei Stadt-Staaten einen eigenen Artikel zu widmen. Bereits die Überschrift des Artikels dürfte euch verraten haben, dass diese Zweifel allerdings vollkommen unbegründet waren. Aufgrund der großen Anzahl an Berliner Festivals gibt es diesmal gleich zwei Artikel zu lesen. Heute kümmern wir uns um die Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte, ehe wir uns morgen den Events des dritten und vierten Quartals widmen. Doch genug gequatscht – willkommen in Berlin, dem Land der Indoor-Festivals!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Indoor-Flaggschiff: DesertFest</h2>
<p>Anders als in den flächenmäßig deutlich größeren Bundesländern im Osten, hat Berlin keine großen Ackerflächen oder alte Flugplätze zu bieten, auf denen Open Airs stattfinden könnten. Dies zeigt sich daran, dass sämtliche Festivals als Indoor-Festivals angelegt sind – so auch das größte Metal-Festival Berlins, das <strong>DesertFest</strong>. Das Konzept geht auf: in den letzten beiden Jahren war das im <strong>Astra Kulturhaus</strong> stattfindende Festival bereits im Voraus ausverkauft! 1600-1700 Besucher füllen die Konzerthalle – und das, wo das Festival gerade einmal seit 2012 stattfindet!</p>
<p>Ende April 2017 geht das einzige dreitägige Festival Berlins in seine nunmehr sechste Runde. Knapp 30 Bands geben dann ihre Kunst zum Besten. Dem auf Doom, Sludge, Psychedelic und Stoner spezialisierten Festival, das vereinzelt durch Hardrock und Alternative komplettiert wird, statteten schon viele international anerkannte Bands einen Besuch ab. Um nur einige zu nennen: <strong>CROWBAR</strong>, <strong>ELECTRIC WIZARDS</strong>, <strong>PELICAN</strong>, <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>, <strong>RED FANG</strong>, <strong>ORANGE GOBLIN</strong> und <strong>BRANT BJORK</strong>. Wer jetzt ein bisschen feucht geworden ist und bei der diesjährigen Auflage unbedingt dabei sein will, sollte sich eilen: Noch sind Tickets verfügbar, doch zwei Sold Outs lehren uns, dass das nicht ewig so bleiben wird …</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13428 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/DesertFest.jpg" alt="desertfest" width="572" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/DesertFest.jpg 572w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/DesertFest-179x300.jpg 179w" sizes="auto, (max-width: 572px) 100vw, 572px" />
<h2>Das ist doch Vetternwirtschaft! Vendetta Fest</h2>
<p>Das <strong>Vendetta Fest</strong> verdankt seinen Namen dem Label <strong>Vendetta Records</strong>. Was, kennt ihr nicht? Macht nix! Das noch sehr junge Festival findet dieses Jahr zum dritten Mal an gewohnter Stelle, im <strong>Tiefgrund</strong>, statt. Der Laden fasst ungefähr 350 Leute und ist laut Aussage des Veranstalters bei der letzten Ausgabe gut ausgelastet gewesen. Ach ja, wo wir gerade Vergleiche zum letzten Jahr ziehen &#8211; man vergrößert sich. 2016 noch mit sieben Bands und einem Veranstaltungstag unterwegs, geht man nun zweitägig mit über zehn Bands an den Start.</p>
<p>Das zwei Wochen vor dem <strong>Desertfest</strong> und somit ebenfalls im April stattfindende Festival bietet nur Bands eine Bühne, die entweder vom eigenen Label kommen oder mit dem Veranstalter befreundet sind. Ist das Vetternwirtschaft? Na klar! Ist das schlimm? Selbstverständlich nicht! Wer sich das finanzielle Risiko aufbürdet, ein Festival aufzuziehen, kann dort spielen lassen, wen er will. Die beinahe volle Hütte gibt dem Veranstalter recht. Die Bands entspringen entweder dem Bereich Black oder Doom. So bekommt man es dieses Jahr zum Beispiel mit Truppen wie <strong>FYRNASK</strong>, <strong>ULTHA</strong>, <strong>LYCUS</strong>, <strong>SOLBRUD</strong> oder <strong>WOE</strong> zu tun. Ihr wollt neue Interpreten kennenlernen? Beim <strong>Vendetta Fest</strong> gelingt euch das bestimmt.</p>
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<h2>Back to the roots: Rotten And Poor Stage Kill</h2>
<p>&#8222;Du kannst nicht immer 17 sein.&#8220; An wen diese Message geht? An den Veranstalter höchstselbst! <strong>Felix Pirk</strong> ist nämlich gerade einmal 17 Jahre alt und zieht in einem Alter, in dem die meisten noch im Hotel Mama wohnen, als Chef seiner Musik-Werbeagentur <strong>Rotten And Poor Promotion</strong> bereits sein eigenes Festival auf. Und das nicht erst seit diesem Jahr. Das <strong>Rotten And Poor Stage Kill</strong> debütierte schon 2014 als eintägiger Konzertabend mit vier Bands. Auch hier riskierte man einen Wachstumsversuch, indem man das Festival für dieses Jahr auf zwei Tage erweiterte. Das <strong>Rotten And Poor</strong> fand dieses Jahr am 14. und 15. Januar statt und war damit das zweite Festival der Berliner Festivalsaison.</p>
<p>Grundsätzlich sind es ziemlich genau zwei Genres, die hier Platz finden: Death und Thrash Metal. In das <strong>Berliner Slaughterhouse</strong> passen gerade einmal 150 Besucher, was das Festival automatisch zum kleinsten zweitägigen Festival der Stadt macht. Das heißt allerdings nicht, dass hier nur lokale Bands spielen. Im Gegenteil. Mit dem diesjährigen Motto &#8222;back to the roots&#8220; wollte man bewusst bekannte Bands zurück in einen kleinen Club holen. Wie ich anmerken möchte: erfolgreich! Neben kleineren Bands wie <strong>XICUTION</strong>, <strong>DEATHSTORM</strong> und <strong>GONOREAS</strong> spielten nämlich auch <strong>HAMMERCULT</strong>, <strong>ASPHYX</strong> und die Thrash-Veteranen von <strong>DESTRUCTION</strong>. Definitiv eine geile Nummer! Ich bin gespannt, was der junge Mann nächstes Jahr aus dem Hut zaubert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13431" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Rotten-And-Poor-Stage-Kill.jpg" alt="rotten-and-poor-stage-kill" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Rotten-And-Poor-Stage-Kill.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Rotten-And-Poor-Stage-Kill-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Früher Start ins Jahr: Dustown Fest</h2>
<p>Noch früher als das <strong>Rotten And Poor</strong> findet jedes Jahr das <strong>Dustown Fest</strong> statt. Schon am ersten Freitag des Jahres kann man sich mal wieder ordentlich die Kante geben. Wird auch Zeit, ist Neujahr doch bereits ein paar Tage her! Das Festival gibt es seit 2011, in diesem Jahr feierte es als <strong>Dustown Fest 8</strong> seine achte Auflage. …hä? 2011 gestartet, aber 2017 die achte Auflage? Kann der Dude nich rechnen? Doch, kann er. 2015 gab es das Doppelpack, als man sowohl im März als auch im Oktober ein Festival ausrichtete. Da dies für den Veranstalter aber äußerst anstrengend war (und nebenbei auch finanziell ziemlich einschlug), entschied man sich, fortan nur noch einmal im Jahr die bis zu 500 Besucher zusammenzutrommeln. Außerdem werden die Festivals nun stets eintägig stattfinden. Auch das war nicht immer so. Man schaue z.Bsp. auf das <strong>Dustown Fest 5</strong> im März 2015, das sich über ganze drei Tage erstreckte. Anders als einige große Festivals, die nur fortwährende Expansion kennen, geht man hier den vernünftigen Schritt und schrumpft sich wieder gesund. Richtig so!</p>
<p>Das Line-Up des Festivals bietet eine Mischung aus lokalen und beliebteren Acts. Dabei bezeichnet man sich selbst als Psychedelicious Stoner/Garage/Heavy Rock-Festival und bringt Bands auf die Bühne, die in dieses Konzept passen. In der diesjährigen Auflistung fanden sich acht Bands: <strong>WIGHT</strong>, <strong>WEDGE</strong>, <strong>THE FEMINISTS</strong>, <strong>SEVEN THAT SPELLS</strong>, <strong>MINERVA</strong>, <strong>ZWEIKANT</strong>, <strong>KES</strong> und <strong>BIGFOOT</strong>. Wer das <strong>DesertFest</strong> zu groß findet oder es einfach lieber eine Nummer kleiner mag, findet hier eine gute Alternative ähnlicher musikalischer Ausrichtung.</p>
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<h2>Geschwisterliebe: Droneberg Festival</h2>
<p>Unser nächster Akteur ist das kleine Geschwisterchen eines in Hamburg entstandenen Festivals. Nachdem man dort 2010 das <strong>Droneburg Festival</strong> ins Leben rief, streckte man seine Fühler auch in Richtung Bundeshauptstadt aus und veranstaltete 2015 erstmalig das <strong>Droneberg Festival</strong>. Beide Festivals finden Mitte April statt – das <strong>Droneberg</strong> am Donnerstag, das <strong>Droneburg</strong> am Freitag.</p>
<p>Die beiden auf 250-500 Besucher ausgelegten Festivals teilen sich übrigens auch den größten Teil des Billings, obgleich jedes der beiden Festivals auch exklusive Acts anzubieten hat. Zusammengebastelt wird das Line-Up aus Bands, die den Richtungen Stoner Rock, Sludge, Drone, Doom Core, Noise, Industrial, Post Rock/Metal oder Black Metal entstammen. Für alle Richtungen ist bei einer einzelnen Auflage allerdings kein Platz, da lediglich fünf Bands auftreten. Dieses Jahr ist das, neben den auf beiden Schwester-Festivals auftretenden <strong>WHORES</strong>, <strong>TESA</strong>, <strong>AUTHOR &amp; PUNISHER</strong> und <strong>BIG BUSINESS</strong>, auch der in Berlin exklusiv auftretende <strong>CHRISTOPHER COLOSSUS</strong>. Fünf Künstler, ein Donnerstagabend. Vielleicht das Richtige für den Feierabend?</p>
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<h2>Ausklang der Indoor-Saison: Final Festival &amp; Live Evil</h2>
<p>Die Festivalsaison in Berlin sieht, wie bereits erwähnt, anders aus als in den meisten anderen Bundesländern. Während diese dort oft im Frühling oder zum Sommeranfang beginnt und im Spätsommer oder Herbst schon wieder endet – sieht man einmal von vereinzelten Veranstaltungen im Winter ab – ist es in Berlin genau andersrum. Im Sommer fällt Berlin ins Sommerloch, ehe die Szene im September mit den ersten Festivals wiederbelebt wird (dazu mehr in Teil II). Das bedeutet gleichzeitig, dass die Saison vor dem Sommer endet – ganz ähnlich einer Fußball-Saison. Die beiden letzten Festivals der Berliner Saison finden mit dem <strong>Final Festival</strong> und dem <strong>Live Evil Berlin</strong> Ende Mai statt.</p>
<p>Beide Festivals haben gemeinsam, dass sie 2017 gerade erst ihre zweite Auflage feiern. Bereits jetzt stehen beim <strong>Final Festival</strong> alle Zeichen auf Expansion. Das zeigt sich schon an der Wahl des Headliners. Während letztes Jahr die Modern-Metal-Formation <strong>DON´T TRY THIS</strong> ganz oben auf dem Zettel stand, sind es dieses Jahr keine geringeren als <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong> und <strong>ANY GIVEN DAY</strong>. Das Billing wird dominiert von verschiedenen Spielarten des Core, namentlich Metalcore, Deathcore und Postcore, und wird dabei um Deathpop, thrashigen Metal und Alternative Rock ergänzt. So finden sich unter den acht auftretenden Bands unter anderem Namen wie <strong>GrooVenoM</strong>, <strong>AWAITING DOWNFALL</strong> und <strong>EMPIRE OF GIANTS</strong>. Man setzt augenscheinlich alles daran, die 150 Besucher der ersten Auflage zu toppen. Als Partner freuen wir uns selbstverständlich auf das Festival und wünschen viel Erfolg bei diesem Unterfangen.</p>
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<p>Eine Woche später findet das ebenfalls 2016 gegründete <strong>Live Evil Berlin</strong> statt. Der Name könnte euch bekannt vorkommen, schließlich fungiert das <strong>Live Evil Berlin</strong> als &#8222;Abstecher&#8220; des <strong>Live Evil London</strong> und wurde auch in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern eben jenes Festivals konzipiert. Stattfinden wird das Spektakel aufs Neue im <strong>Cassiopeia</strong>, welches zwei Bühnen und einen großen Biergarten zum Entspannen bietet.</p>
<p>350 Gäste bekommen die Möglichkeit, sich das auf Underground Metal ausgelegte, zwei Tage andauernde Festival zu geben. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Underground Metal – von Heavy und Hard Rock bis zum Death und Black Metal, so lässt der Veranstalter verlauten. Bei der Premiere waren Bands wie <strong>MANILLA ROAD</strong>, <strong>BULLDOZER</strong>, <strong>ANTICHRIST</strong>, <strong>DEGIAL</strong> und <strong>ZEX</strong> mit dabei. Inklusive Warm-Up-Show am Donnerstag vor dem Festival, traten 16 Bands auf. Für die diesjährige Auflage sind schon 10 Bands bestätigt, ganz oben mit dabei <strong>AURA NOIR</strong> und <strong>NEKROMANTHEON</strong>. More bands to be announced …</p>
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<h3>Halbzeit!</h3>
<p>Das waren sie, die ersten sieben Festivals, die Berlin zu bieten hat. Wie ihr sehen werdet, war das noch längst nicht alles. Fortsetzung folgt …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-06-1-berlin-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #06.1: Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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