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	<title>Destruction Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Oct 2025 15:18:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Destruction Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Thrash Of The Titans &#8211; Knüppelhart im Pott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Destruction]]></category>
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		<category><![CDATA[Turbinenhalle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Seb hat sich für Fotos und ein paar Worte in die Turbinenhalle Oberhausen begeben. Schaut gern mal rein! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/">Thrash Of The Titans &#8211; Knüppelhart im Pott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ruhrgebiet und Thrash Metal? Das passt gut zusammen. Also, was macht man, wenn sich gleich vier Bands aus dem Genre zusammentun und auf Tour gehen? Man lädt sie in die Turbinenhalle in Oberhausen ein. Nett, oder? <strong>NERVOSA</strong>, <strong>DESTRUCTION</strong>, <strong>OBITUARY</strong> und <strong>TESTAMENT</strong> sind tatsächlich aufgetaucht und haben ihr Stelldichein gegeben.</p>
<p>Generell funktioniert die Turbinenhalle genauso wie andere Locations auch. Die Bands sind schon da wenn man kommt, ne Stunde vor dem ersten Set läuft Musik aus der Dose und Bier aus dem Zapfhahn, dann spielen nacheinander die Bands, die Secus saufen die Sanis unter den Tisch und die Bands fahren wieder weg. Wer will, kann sich am Stand von <strong>Radio Bob</strong> noch eine Badeente mitnehmen.</p>
<p>Noch Fragen?</p>
<p>Nein? Großartig.</p>
<p>Na gut, dann noch ein bisschen. <strong>NERVOSA</strong> waren da, das war super, aber leider nur 30 Minuten, <strong>DESTRUCTION</strong> waren am lautesten, Respekt dafür, <strong>OBITUARY</strong> haben einen ganz furchtbaren Namen und <strong>TESTAMENT</strong> sind <strong>TESTAMENT</strong> sind <strong>TESTAMENT</strong>. <strong>Chuck Billy</strong> gehört einfach zu den Sängern, die man mal live gesehen haben sollte.</p>
<p>Sehen ist an der Stelle so ein Punkt, weil, das Licht geht teilweise echt schöner. Also, generell, die Vorbands werden manchmal ja gerne bewusst etwas vernachlässigt, aber, bitte!</p>
<p>So, hier noch ein paar Bilder. Wie die Bands klingen, wisst ihr besser als ich.</p>
<p>Grüße,<br />
die Hyäne</p>
<p><strong>NERVOSA</strong>:</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thrash-of-the-titans">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <strong>DESTRUCTION</strong>:</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thrash-of-the-titans">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <strong>OBITUARY</strong>:</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thrash-of-the-titans">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <strong>TESTAMENT</strong>:</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thrash-of-the-titans">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thrash-of-the-titans/">Thrash Of The Titans &#8211; Knüppelhart im Pott</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nervosa im Interview</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nervosa-im-interview</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 08:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Destruction]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Obituary]]></category>
		<category><![CDATA[SEPULTURA]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NERVOSA sind im Colos-Saal aufgetreten. Nach dem Gig hat sich Gitarristin Helena Zeit für ein Interview genommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krasses Konzert, krasse Leute, liebe Leser, wir präsentieren heute: Ein Zwiegespräch mit <strong>Helena</strong>, Gitarristin bei <strong>NERVOSA</strong>,<br />
Geführt in Aschaffenburgs Colos-Saal,<br />
Doch Ruhe jetzt und lest erstmal:</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Helena, danke dass du dir Zeit für uns nimmst!</strong><br />
<strong>H:</strong> Kein Problem, sehr gerne. Momentan haben wir ja eh auch Zeit, weil <strong>CRADLE OF FILTH</strong> noch spielen. Alles super.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-48902 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902.jpg 966w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Warst du hier vorher schonmal?</strong><br />
<strong>H:</strong> In dieser Venue hier direkt noch nicht, nein. In Deutschland natürlich schon öfter bei verschiedenen Tourneen. Es kann sein, dass die Band hier schonmal gespielt hat, als ich noch nicht dabei war. Aber für mich ist es das erste Mal.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie empfindest du die Location so im Vergleich?</strong><br />
<strong>H:</strong> Mir gefällt es sehr. Der Sound ist wirklich gut und er hat eine schöne Größe.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan tourt ihr ja sehr viel. Bei eurem Konzert habt ihr ja schon die nächste Tour u.a. mit Testament angekündigt.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, wir sind schon seit Jahresbeginn an eigentlich viel unterwegs. Bald beginnt die nächste Tour, das stimmt. Im Oktober kommen wir hierher wieder, zusammen mit <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>OBITUARY</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>. Das wird eine richtige Tour, von der wir schon länger geträumt haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das für dich eine gute Art von Stress? Oder wie empfindest du das?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, manchmal ist es stressig. Der ständige Ortswechsel und so, aber wir sind total happy, das wir das machen können.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan ist ja auch Festivalsaison. Ist das ein guter Mix so mit den Clubshows dazwischen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Für diesen Sommer hatten wir auch ein paar Festivals bestätigt. Wir wollten die ein bisschen miteinander verbinden und dabei vor allem auch wegen langen Reisen dazwischen aufpassen. Dann kam aber eben das Angebot, zusammen mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auf Tour zu gehen. Diese Chance war großartig und wir haben das dann auch angenommen. Die Band ist super nett und die gemeinsame Tour hat uns auch selbst als Band sehr gepusht. Glücklicherweise hat das auch mit den Festivalterminen zusammengepasst.&nbsp;</p>
<p><iframe title="NERVOSA Unleashes Chaos with &quot;Jail Break&quot; at Bloodstock 2024" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4BcgvSYQpBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es ist so ja auch entspannter, denke ich mal, trotz den Größenunterschieden vom Publikum.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, auf jeden Fall. Nur zu einem Festival zu fliegen, auftreten und dann wieder woanders hinzufliegen ist viel anstrengender als im Bus auf Tour zu sein, obwohl man dabei öfter auftritt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>So habt ihr ja auch ein cooles Package, CRADLE OF FILTH und NERVOSA.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. <strong>NERVOSA</strong> und eine Black Metal Band, das ist schon ungewöhnlich. Wobei <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auch viele melodische Elemente in ihren Songs haben. Es gibt bei von beiden Bands Überschneidungen und trotzdem sind sie sehr unterschiedlich. Das ist cool.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr plant aber kein Facepainting, oder?</strong><br />
<strong>H:</strong> (lacht) nein, ganz sicher nicht.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja auch so viel Aufmerksamkeit in den letzten Jahren bekommen, auch schon vor den Lineup-Wechsel. Merkst du da selbst viel davon?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, ab und zu schon. Gerade nach dem Release von &#8222;Jailbreak&#8220; ging es nochmal ziemlich hoch damit und man hat auch gemerkt, dass die Fans sich an das neue Lineup der Band gewöhnt haben. Dadurch ist es irgendwie auch einfacher und entspannter geworden. Auch die Tatsache, dass wir momentan viel auftreten ist dabei gut und hilft uns sehr. Wir fühlen uns von den Leuten sehr angenommen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Du schreibst ja auch eigene Musik nebenher. Kannst du dich bei NERVOSA denn musikalisch auch gut mit einbringen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. Schon am Anfang, als <strong>Prika</strong> mich gefragt hat, ob ich in die Band will, hat sie mich gefragt, ob das für mich ok ist, am Songwriting beteiligt zu sein. Sie wollte da die ganze Band mit einbeziehen. Ich habe da schon von Tag eins an Ideen mit eingebracht und selbst auch geschrieben. Das war mir auch wichtig. Wenn ich irgendwo dabei bin, will ich daran mitarbeiten und nicht einfach nur Songs nachspielen, die jemand anderes geschrieben hat. Ich will Teil davon sein.<br />
Das hat zum Glück auch gut funktioniert, weil <strong>Prika</strong> und ich einen sehr ähnlichen Stil haben. Aber trotzdem sind wir natürlich unterschiedliche Characktere und gehen unterschiedlich an die Dinge heran.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du das Gefühl, dass es auch eine Rolle spielt, dass NERVOSA aus Südamerika kommt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, die Vergleiche zu <strong>SEPULTURA</strong> gibt es immer, einfach weil die auch aus Brasilien kommen. <strong>NERVOSA</strong> selbst sind von Anfang an von klassischen Thrash Metal Bands aus der Bay Area beinflusst worden. <strong>SLAYER</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>EXODUS</strong>, aber auch deutsche Bands wie <strong>DESTRUCTION</strong> oder <strong>KREATOR</strong>. Wir nehmen aber auch Einflüsse zum Beispiel von <strong>MOTÖRHEAD</strong>.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie nimmst du momentan die Metal Szene so war? Merkst du in den verschiedenen Ländern oder so Unterschiede?</strong><br />
<strong>H:</strong> Was ich vor allem sehr mag, sind Club Shows. Sie haben einfach einen anderen Vibe als Festival Shows. Klar lässt sich das schwer vergleichen, aber es ist vor allem die Stimmung, die so sehr unterschiedlich ist. Auf Festivals stehen da natürlich viel mehr Leute, aber man ist auch viel weiter von ihnen weg. In einem Club ist es viel enger und man ist direkt an den Leuten dran. Es ist intensiver. Es gibt schon auch Unterschiede, in welchem Land man spielt. Hier heute Abend zum Beispiel fand ich es super. Die Leute waren total mitgegangen und haben mitgesungen.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du denn noch was, was du gerne loswerden möchtest, was dir wichtig ist?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ich finde es wichtig, einfach gesund zu bleiben und dass alle sicher sind. Dass alle das, was wir hier haben, so weitermachen können. Dass die Musik weitergeht und da auch neues kommen kann. Dafür arbeiten wir selbst ja auch viel, auch im Hintergrund. Wenn wir gerade eine Pause vom Touren haben, arbeiten wir an neuen Songs. Man kann immer etwas tun.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview bin ich total platt, nicht nur, weil es in dem Konzertsaal und ultra warm war und man das während des Gesprächs noch gemerkt hatte. Vor allem ist Helena eine total sympathische, offene und reflektierte Gesprächspartnerin mit der es viel Spaß gemacht hat, sich zu unterhalten. Ich habe an dem Tag <strong>NERVOSA</strong> zum dritten Mal live gesehen und werde immer schauen, wann sie mal wieder irgendwo auftreten und ich hingehen kann. Mit der aktuellen Besetzung dürfte auf jeden Fall noch viel interessante Musik und geile Konzerte kommen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte sich auch dieses Jahr nichts ändern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mittwoch, 28.06.2017 – Anreise: Zeit zu singen!<strong><br />
</strong></h3>
<p>Wie bei vielen Festivals üblich, öffnet auch das <strong>Frenzy</strong> schon einen Tag vor Beginn der Live-Musik seine Pforten, um die Besucher aus allen Ecken Deutschlands willkommen zu heißen. Um genügend Zeit für den Aufbau unserer Zelte und des <em><strong>SILENCE</strong></em>-Standes zu haben, waren wir bereits am frühen Mittwochnachmittag vor Ort, und gehörten damit zu den ersten anwesenden Besuchern mit freier Platzwahl. Nach einem kleinen Regenschauer blieb es glücklicherweise für den Rest des Abends trocken, sodass sich bis zum Ende des Tages noch eine beträchtliche Anzahl an Besuchern auf dem Acker einfand. Und während sich bereits um halb elf abends die ersten Helden voll wie eine Strandhaubitze im feuchten Gras schlafen legten, feierten andere ab 0 Uhr beim Metal-Karaoke im Infield-Party-Zelt mit. Zu diesem Vergnügen ließen sich unter anderem ein gewisser <strong>Hannes</strong> mit <em>„Paranoid“</em> von <strong>BLACK SABBATH</strong> und als Teil eines <em>„Hearts On Fire“</em> von <strong>HAMMERFALL</strong> schmetternden Trios jener Autor hinreißen, der hier gerade schreibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20027" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Donnerstag, 29.06.2017 – vollgelaufene Schuhe und geschlossene Flugfelder</h3>
<p>Lang wurde er herbeigesehnt, und nun war der erste Tag der Live-Musik in Gardelegen gekommen. Um hellwach in den Tag zu starten, galt es zunächst einmal, sich im <strong>Freibad neben dem Campinggelände</strong> zu erfrischen. Erstmalig gab es hier auch ein Wochenendbändchen für das Bad zu erwerben, womit ein langjähriger Wunsch vieler Campinggäste erfüllt wurde. 8 € für drei Tage unbegrenzten Schwimmbadbesuch sind dabei absolut fair. Nach einigen gezogenen Bahnen und fröhlichen Rutschdurchgängen als menschlicher Tausendfü… als menschliche Kette mit einigen Leuten aus meinem Camp, ging es nach dem feuchtfröhlichen Vergnügen dann auch schon bald aufs Infield, um sich den ersten Auftritt anzuschauen. Lediglich ein kurzer Besuch beim Frühstückzelt sollte noch eingeschoben werden – Rührei FTW!</p>
<p>Anders als üblich (sowohl für andere Festivals als auch für vorangegangene Auflagen des <strong>MFOA</strong>), fällt der Startschuss am Donnerstag früher als an den folgenden Tagen. Bereits um 11.45 Uhr eröffnen <strong>ASATOR</strong> mit ihrem melodischen Black Metal das Festival. Direkt vor der Bühne bleibt es noch relativ ruhig, doch etwas weiter hinten wuseln bereits einige Menschen umher. Nicht ganz unschuldig daran ist sicherlich die <strong>Happy Hour</strong>, bei der es zum ersten Auftritt des Tages <strong>2 Bier zum Preis von einem</strong> abzugreifen gibt.</p>
<p>Dieser erste Auftritt stimmt die noch kleine Menge gut ein, ehe die Death-Metal-Band <strong>BLOODLAND</strong> die Bühne übernimmt. Die Kapelle stammt selbst aus Sachsen-Anhalt, und da Veranstalter <strong>Robert</strong> auch ein Herz für die kleinen Bands hat, bekommt sie hier ihre Chance. Während einige umherstehende Menschen die Band feiern, wird es gerade zum Ende des Auftritts etwas leerer. Die Stimmung ist trotzdem entspannt – gerade bei mir, schließlich liege ich gerade in der Wiese vor der Bühne. Noch ist es warm und trocken. Sollte ich dem Wetterbericht glauben schenken, wäre es damit wohl bald vorbei …</p>
<p>Weiter geht es mit <strong>VIRTUE CONCEPT</strong>, die mir vor allem durch ihren rauen Core, einem markanten bayerischen Dialekt (allerdings nur bei den Ansagen, glücklicherweise nicht während des Gesangs) und die flammende Hand auf dem Backdrop im Hintergrund in Erinnerung bleiben. Im Anschluss daran folgt der Auftritt einer Band, auf den einige Fans über zwei Jahre lang gewartet haben. Als nächstes treten nämlich <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong> auf, die schon 2015 in Gardelegen vorbeischauen sollten, aufgrund einer Verletzung des Drummers aber noch absagen mussten. Diesmal ist die gesamte Truppe fit und gibt ihren Symphonic Metal zum besten, der – im Gegensatz zu den Werken vieler Genrekollegen – nicht zur Reihe des „Female Fronted Metal“ gehört, sondern auf ein Zweigespann beider Geschlechter setzt. <strong>Siegfried</strong> und <strong>Clementine</strong>, „The Metal Frenchy“, wie sie im Laufe des Auftritts in Anspielung auf den Namen des Festivals bezeichnet wird, funktionieren gut zusammen. Die Musik ist weniger bedrohlich als bei Gruppen wie <strong>XANDRIA</strong> oder <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong>, sodass ich gerade am Titel <em>„New Dawn“</em> Gefallen finde, der etwas weniger verschmust wirkt. Doch auch mit der einfühlsamen Ballade <em>„Winternights“</em> weiß die österreichische Gruppe zu punkten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20028" aria-describedby="caption-attachment-20028" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20028" class="wp-caption-text">Sängerin Clementine Delauney alias &#8222;The Metal Frenchy&#8220;</figcaption></figure>
<p>Während ich nun zum Camp zurückmarschiere, um mir die guten Dosen-Ravioli vom Kaufland zu gönnen und bei den Autogrammstunden an unserem Stand mitzuhelfen, nimmt Hannes den Auftritt von <strong>ILLDISPOSED</strong> unter die Lupe:</p>
<p><span style="color: #808080;">„Die schrägen Dänen spielen für meine Begriffe unverdient am Donnerstag für gerade mal 50 Minuten. Da heißt es klotzen und nicht trödeln. 11 Songs aus 13 Alben zu picken ist wahrlich nicht einfach, weshalb sich <strong>ILLDISPOSED</strong> redlich bemühen, von jedem Album etwas zu spielen. Passenderweise regnet es jetzt nicht mehr so stark und zahlreiche Gäste können vor der Bühne ein Fest aus Groove und schrägen, humorvollen Ansagen („Volbeat ist ‚Frauen-Metal‘“) von Sänger <strong>Bo</strong> zelebrieren. Da wackelt der Kopf von alleine!“</span></p>
<p>Im Anschluss daran spielt die holländische Band <strong>HEIDEVOLK</strong>, deren Auftritt meine Kollegin <strong>Sarah</strong> beiwohnt. Ein wichtiger Auftritt, handelt es sich doch um die einzige auftretende Folk-Band dieses Jahres. <strong>HEIDEVOLK</strong> feiern auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> zudem ihr 15-jähriges Band-Bestehen. Das Versprechen, von jedem Album mindestens einen Song zu spielen, lösen sie erwartungsgemäß ein. Mit Songs wie <em>„Winter woede“</em>, <em>„Saksenland“</em> und <em>„Een nieuw begin“</em> feiert die ausgelassene Metal-Gemeinde die Band auch bei mittlerweile starkem Regen.</p>
<p>Besagter Regen trägt sicherlich eine gewisse Mitschuld, dass <strong>RAGE</strong> mit 25 Minuten Verzögerung beginnt. Das Urgestein aus Nordrhein-Westfalen rockt trotz schlechten Wetters die Bühne und versteht es, die Fans abzuholen. Gespielt wird astreiner Heavy Metal mit starkem Ohrwurmpotential. Ich bin überrascht ob der Spielfreude und der Energie, die die Band verströmt. Die Stimmung findet ihren Höhepunkt, als mit dem finalen <em>„Higher Than The Sky“</em> noch einmal ordentlich zum Mitsingen animiert wird.</p>
<p>Einen kleinen Dämpfer erhält die gute Laune, als verkündet wird, dass sich der Auftritt <strong>AMORPHIS</strong>‘ aufgrund Verzögerungen beim Flug verschiebt. Allzu schade ist das aber nicht, denn dies bietet Gelegenheit, sich ein wenig zu trocknen, da der Regen unverändert stark anhält. 21.22 Uhr beginnt schließlich die Show. Die finnische Metal-Band, die früher durch Melodic Death Metal bekannt wurde und sich mittlerweile in Richtung Progressive Metal entwickelt hat, gibt ein knapp einstündiges (und damit leicht verkürztes) Set zum Besten. So unangenehm der Kleidung durchweichende Regen auch sein mag, so stark beeinflusst er doch die Stimmung. In einer dem Wetter trotzenden Meute stehen und <em>„Sacrifice“</em> lauschen, während die Regentropfen auf dem Gesicht niedergehen – atmosphärisch gesehen, ist der Gig von <strong>AMORPHIS</strong> definitiv einer der stärksten des <strong>4. Metal Frenzy Open Air</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20029" aria-describedby="caption-attachment-20029" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20029" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20029" class="wp-caption-text">Richtig heiß wurde es noch einmal bei der Feuershow von Völkerball.</figcaption></figure>
<p>Doch die längste Show des Abends sollte erst noch folgen. Obgleich <strong>AMORPHIS</strong> offiziell als Headliner gesetzt war, wurde <strong>VÖLKERBALL</strong> von Anfang an ein zweistündiger (!) Slot zugedacht, um mit einer „explosiven <strong>RAMMSTEIN</strong> Feuershow“ anzuheizen. Die relativ große Menge, die sich trotz des schlechten Wetters vor die Bühne wagt, zeigt, dass hier die richtige Entscheidung getroffen wurde. Die Tribute-Band wartet mit allerlei Pyro-Spielereien auf und bietet tatsächlich eine würdige Show. Insbesondere in den langsamen und tiefen Gesangspassagen klingt Sänger <strong>René Anlauff</strong> mitunter ähnlich wie das Vorbild <strong>Till Lindemann</strong>. Von alten Hits wie <em>„Weißes Fleisch“</em> über <em>„Sonne“</em> bis hin zu neueren Nummern wie <em>„Zerstören“</em> oder <em>„Frühling in Paris“</em> wird ein sehr abwechslungsreiches Set geboten. Ich selbst möchte eigentlich 0 Uhr los, lasse mich aber doch immer wieder von den Hits meiner Lieblingsband jüngerer Jahren bannen. „‚Mein Teil‘? Okay, der geht noch. Jetzt aber… Oh, oh, ‚Du Hast‘, das MUSS ich sehen!&#8230;&nbsp; So, jetzt aber nach Hau… Wie, ‚Ich tu dir weh‘? Ob hier wohl wie beim Original ein Funkenstrom auf den Keyboarder niedergeht? Das muss ich wissen… Oh ja, wunderbar!‘. Die Band macht einen fantastischen Job. Als dann <em>„Ohne Dich“</em> beginnt, sehe ich das als persönliches Zeichen an mich, nach Hause zu gehen. Mit vollgelaufenen Schuhen und einer nassgesaugten Jacke, die ihr Gewicht mindestens verdreifacht hat, hieve ich mich ins Auto, um in meine nahegelegene Heimat zu düsen und dem Regen zu entgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 30.06.2017 – Lasset das Heu fliegen!</h3>
<p>Als ich am nächsten Morgen erneut in Gardelegen eintrudle, hat sich der Regen glücklicherweise verzogen. Einige Zelte haben Wassereinbruch zu beklagen gehabt – ich selbst wäre trocken geblieben, wie ich bei der Inspektion meines noch immer stehenden Zeltes feststelle.</p>
<p>Der Boden des Campgrounds und des Infields haben unter dem Regen gelitten, doch die Crew vom <strong>Frenzy</strong> lässt sich nicht lumpen und wirkt dem Schlamm durch Einsatz von größeren Mengen Heu entgegen. Somit können die Besucher der ersten Band <strong>NAMELESS DISEASE</strong> vor der Bühne zuschauen, ohne im Schlamm einzusinken. Der Sound ist sehr sauber, als die sachsen-anhaltische Band aus Nordhausen die Menge mit ihrem harten Death Metal wachrüttelt. Ich hätte erwartet, dass nach der feuchten Nacht nur wenige Besucher vor die Bühne finden, doch es finden wider Erwarten einige Menschen mehr vor die Bühne. Das weiß die Band zu würdigen, die sich beim Veranstalter <strong>Robert Röttger</strong> für die Chance bedankt, als so kleine Band erstmalig auf einer so großen Bühne spielen zu dürfen.</p>
<p>Auf eine junge Band folgt eine alte. <strong>TEMPEST</strong> rockt nun die Bühne. Die Gruppe ist bereits seit 1983 aktiv, hat im Verlauf der letzten 35 Jahre aber ihre gute Laune nicht verloren und präsentieren den Fans Heavy-Metal-Titel wie <em>„Barracuda“</em> aus den vergangenen Jahrzehnten. Damit ist die Band auch schon die letzte, die vom „guten“, bewölkten Wetter profitiert, denn beim folgenden Auftritt der <strong>CRUSHING CASPARS</strong>, den sich <strong>Hannes</strong> zu Gemüte führt, setzt der Regen auch schon wieder ein.</p>
<p><span style="color: #808080;">„Neben den <strong>KRAWALLBRÜDERN</strong> sind die <strong>CRUSHING CASPARS</strong> die einzigen Verfechter des (Hardcore) Punks, doch das kommt bei den Leuten ziemlich gut an. Auch wenn vielleicht nicht so viele Menschen die Show erleben, so lassen sich die Jungs aus Rostock keineswegs beirren und zocken mit sichtbarer Spielfreude ein Set voller Energier herunter. Und gegen Ende stehen dann doch noch ordentlich Leute vor der Bühne, um die Mischung aus Rock &#8218;N&#8216; Roll, Metal und Punk abzufeiern.“</span></p>
<p>Als nächstes ist dann auch schon <strong>IN DEMONI</strong> aus Magdeburg am Start. An regionalen Bands aus Sachsen-Anhalt mangelt es wirklich nicht. Die Death-Metal-Truppe aus der Landeshauptstadt war allerdings nicht von Anfang an eingeplant, sondern sprang relativ kurzfristig für <strong>NAILED TO OBSCURITY</strong> ein, welche wenige Tage zuvor aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten. Eine große Chance für die Magdeburger, und ein umso größerer Tag, da heute zum ersten Mal der <strong>neue Sänger</strong> mit der Band auftritt. Trotz Abwesenheit des Gitarristen <strong>Mathi</strong> gibt sich die Band keine Blöße, zieht den Gig durch und bedankt sich bei den anwesenden Fans, dass sie die Band unterstützen, da ein solcher Auftritt für die Band nicht ganz alltäglich sei. Und wie die Fans sie unterstützen – mit dem Heu vor der Bühne um sich schmeißend und im Heuregen tanzend. Ein schönes Spielzeug, das <strong>Robert</strong> ihnen dort hinterließ! Spaß hatten die Zuschauer hier auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20030" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Sehr voll, vielleicht sogar voller als bei den Auftritten der beiden großen Bands des Vorabends (Merke: Regen schrumpft die Zuschauerzahl!), wird es beim Auftritt von <strong>MACBETH</strong> unter ausnahmsweise trockenen Bedingungen. Endlich trauen sich auch ein paar Mosher aus ihren Zelten. Die sympathische Band zieht! Das zeigt auch das Luftbild, das während dieses Auftritts eingefangen wird, als ein kleines Flugzeug das Gelände umkreist.</p>
<p><strong>MACBETH</strong> besteht ebenfalls schon seit Anfang der 1980er Jahre und wurde seitdem mehrfach aufgelöst und neugegründet. Die Heavy-Metaller sind neben <strong>VADER</strong> die erste Band, die zum zweiten Mal auf dem Festival auftreten darf, und verkündet, sich über die offenbar gestiegene Anzahl an Campern zu freuen. Das Festival solle weiter stattfinden, damit man nach dem <strong>2. und 4. Metal Frenzy</strong> auch bei der <strong>6. Auflage</strong> dabei sein könne.</p>
<p>An die gute Laune können die <strong>EVIL INVADERS</strong> anknüpfen, die mit hervorragendem Thrash die Leute in Feierlaune versetzen. Schnell und melodisch, mit einer sich wunderbar einfügenden, hoch kreischenden Stimme des Frontsängers, kommen einige Fans nicht umhin, erneut das getrocknete Gras durch die Luft wirbeln zu lassen und den strohernen Circlepit zu eröffnen. Auch der erneut einsetzende Regen kann die Leute nicht bremsen. Selten war ein Auftritt so ausgelassen wie dieser!</p>
<p>Im Anschluss folgen zwei ungleiche Death-Metal-Bands. Zuerst knüppeln <strong>VADER</strong>, die auch schon beim Debüt des <strong>MFOA</strong> mit von der Partie waren, ordentlich los, ehe mit <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong> eine sehr spannende Band das Ruder übernimmt. Die Römer mischen technischen Death Metal mit symphonischen Klängen. So wird auch die wundervolle Opernstimme <strong>Veronica Bordacchini</strong>s wirkungsvoll in Szene gesetzt. Es entsteht eine Art Symphonic Death Metal, die ziemlich besonders ist.</p>
<p>Nachdem sich der Regen zunächst etwas verzogen hatte, verstärkt er sich pünktlich zum Auftritt des Freitagsheadliners wieder. Zum ersten Mal in der Geschichte des <strong>Frenzy</strong> wurde eine Band aus dem Power Metal als einer der Hauptacts ausgewählt: die Finnen von <strong>STRATOVARIUS</strong>. Trotz vorangegangerer logistischer Schwierigkeiten der Band (die Keyboards für den Auftritt waren bereits für den nächsten Gig nach Madrid geflogen worden), die es nötig machten, dass Keyboarder <strong>Jens Johansson</strong> sein Instrument noch bis kurz vor dem Auftritt im Hotel modifizierte, steht die Band mit leichter Verzögerung letztendlich auf der Bühne, als sei nichts gewesen. Der Stil ist Band ist gekennzeichnet durch das recht dominant eingesetzte Keyboard, doch auch durch den insgesamt weniger harten Sound. Leider ist es deutlich leerer als z.B. bei <strong>VÖLKERBALL</strong> am Vorabend. Die Finnen bleiben der Headliner mit den wenigsten Fans vor der Bühne.</p>
<p>Und so selten das ist: an diesem Tag darf sich der After-Headliner auf eine größere Fanbase stützen als der eigentliche Headliner. Überraschend oft ertönten schon im Voraus die Machwerke der Gore-Band <strong>GUTALAX</strong> auf dem Campinggelände. Trotzdem ist die Band auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> Festival wohl die kontroverseste. Zum einen können die Vocals mit Fug und Recht als einzigartig bezeichnet werden. Das Lieblingsthema der Band ist menschlicher Dung. Die Fans finden die Tschechen aber ganz und gar nicht scheiße und feiern ausgelassen und heiter, mit Klobürste und Klorollen bewaffnet. Diesem Treiben wohne ich allerdings nicht selbst bei, sondern meine Kollegin <strong>Sarah</strong>, da ich die Band wie ihr Thema bewerte und mich fluchtartig nach Hause begebe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20031" aria-describedby="caption-attachment-20031" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20031" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20031" class="wp-caption-text">Der vielleicht größte Publikumsmagnet des vierten Metal Frenzy: Gutalax.</figcaption></figure>
<h3>Samstag, 01.07.2017 – Die Wolken lichten sich</h3>
<p>Als ich zum letzten Mal den Acker in Gardelegen befahre, tröpfelt es noch leicht, sodass es ein wenig ungemütlich ist, doch der schlimmste Regen ist überstanden. Gut für die Tages-Opener <strong>ABORT ONCE AROUND</strong>, die aus Sachsen-Anhalt stammen, genauer gesagt aus dem <em><strong>SILENCE</strong></em>-Zentrum: Halle an der Saale. Die Band macht für den ersten Act des Tages erstaunlich viel Stimmung und heizt mit ihrem Metal- und Hardcore richtig ein, was das Publikum mit vereinzelten Circle Pits dankt. Die Jungs auf der Bühne werden nicht müde zu betonen, wie glücklich sie über ihre Chance sind und wie sehr sie sich freuen, dass sich so viele Leute (immerhin 80-100) den Auftritt anschauen. Ein persönlicher Dank geht abermals an <strong>Robert Röttger</strong>, dass er das Festival trotz finanzieller Ungewissheit immer wieder durchführt und so die Szene unterstützt.</p>
<p>Wer dachte, dass <strong>ABORT ONCE AROUND</strong> die regionalsten Künstler des Tages sind, irrt! Gleich im Anschluss betreten nämlich die Alternative-Metaller <strong>SIN ARREST</strong> die Bühne. Diese stammen aus Gardelegen selbst und sind damit die <strong>Lokalmatadoren</strong> des <strong>4. Metal Frenzy</strong>. Die kleine Band legt sich ordentlich ins Zeug, und der Sänger nutzt sogar den Graben vor der Bühne aus, um sich richtig auszutoben. Die Gruppe bemüht sich insgesamt, das Publikum einzubeziehen, was sich zu dieser Zeit als sehr schwer erweist. Allein aufgrund ihres Einsatzes gebührt den Jungs auf jeden Fall Respekt!</p>
<p>Als Power-Metal-Fan freue ich mich sehr auf den anstehenden Auftritt von <strong>VICTORIUS</strong>. Die Band selbst hat ihren Sitz in Leipzig, wobei auch einige Bandmitglieder aus Sachsen-Anhalt stammen. Die <strong>ostdeutsche Power-Metal-Band</strong> liefert souverän ab und macht richtig Spaß, obgleich sich mein Kollege bei Songnamen wie <em>„Empire Of The Dragonking“</em> und <em>„Hammer Of Justice“</em> sowie Passagen über das „Ende des Regenbogens“ nicht verkneifen kann,&nbsp; ob der Klischees schmunzelnd den Kopf zu schütteln. Macht aber nichts, Power Metal darf (und soll?!) so sein. Sauber!</p>
<p>Im Anschluss gibt es mit dem atmosphärischen Black Metal <strong>FIRTAN</strong>s, die sich heute ohne ihren Bassisten auf die Bühne wagen müssen, sowie der deutlich brutaleren Hardcore-Formation <strong>BORN FROM PAIN</strong> ein starkes Kontrastprogramm zur vorangegangenen Truppe auf die Ohren. Begleitet von dieser musikalischen Untermalung, kundschafte ich die Essensstände auf dem <strong>Frenzy</strong> aus. Über Schnitzel und Bockwurst, Knoblauchbrot und Buletten, Flammkuchen und Crepes sowie Burger und Hotdogs gibt es hier ein sehr vielseitiges Angebot zu meist angemessenen Preisen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20032" aria-describedby="caption-attachment-20032" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20032" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20032" class="wp-caption-text">Ob Sonnenschein oder Wolkenbruch &#8211; wirklich leer ist es vor der Bühne nie.</figcaption></figure>
<p>Heiß erwartet wurde für 17:10 Uhr die Pagan-Band <strong>BLACK MESSIAH</strong>, die ihr 26-jähriges Bandbestehen feiert. Die deutschen Urgesteine waren bereits vor ihrem Auftritt bei uns am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand zur Autogrammstunde und brachten eine gehörige Portion gute Laune mit. Diese Power können sie auch auf der Bühne zum Ausdruck bringen und feiern mit den Fans zu Songs wie <em>„Söldnerschwein“</em>, <em>„Sauflied“</em> und <em>„Wildsau“</em>. Einen Tag vor ihrem Auftritt brachte die Band übrigens ihr siebtes Album heraus. Aus diesem Grund geben die Herren aus Gelsenkirchen auch von der neuen LP eine Kostprobe.</p>
<p>Nach diesem schwungvollen Auftritt, tritt mit <strong>DESOLATED</strong> aus dem Vereinigten Königreich eine völlig andere Band auf. Die Musik ist oftmals sehr langsam und schwer. Der Auftritt fällt allerdings überraschend kurz aus, da die Band 20 Minuten früher aufhört als geplant und somit nur auf 30 Minuten Spielzeit kommt. Für mich umso günstiger, da ich mich mit meinen Kollegen auf die Autogrammstunde des Abends mit dem größten Andrang vorbereiten kann. Eine unglaubliche Masse an Leuten möchte von<strong> TANKARD</strong> Autogramme bekommen, sodass sich eine sehr lange Schlange bildet. Die mit Abstand bestbesuchte Signing Session des Wochenendes!</p>
<p>Danach spielen <strong>THE UNGUIDED</strong>, auf die ich mich lange gefreut habe. Diese zollen den Besuchern Respekt dafür, an den Vortagen wie echte Krieger dem Regen widerstanden zu haben, kommen gleichzeitig aber nicht umhin, etwas zu feixen und sich darüber zu freuen, dass der Sommer in Deutschland genauso beschissen sei wie in Schweden, der Heimat der Band. Die Band spielt sehr melodischen Metal, der sich bereits in Richtung Metalcore bewegt, wie u.a. Breakdowns und die vielen cleanen Gesangslines verdeutlichen. Die Musiker selbst wissen um den umstrittenen Ruf dieser Richtung in der Szene, weshalb sie sich noch einmal extra dafür bedanken, dass so viele Leute gekommen sind, obwohl die Musik „nicht so richtig Metal“ ist. Voll ist es in der Tat, und auch die Stimmung ist äußerst locker.</p>
<p>Wo wir gerade bei umstritten sind: als drittletzte Band des Festivals treten die <strong>KRAWALLBRÜDER</strong> auf. Deutschrock ist ja immer so ne Sache … In der Altmark hat dieser aber offenbar eine starke Basis, da der Auftritt besser besucht ist als die vorangegangenen. Ich selbst kann den Brüdern dort vorn nicht viel abgewinnen, und auch die Pyro-Effekte in Form von Flammensäulen hätte man sich angesichts des Kopfschmerzen erzeugenden Gestanks besser gespart. Eigentlich hatte die Band auch die letzte an unserem Autogrammstunden-Stand sein sollen, doch man entschied sich wider Absprache spontan, sich dafür einfach ins Nachbarzelt zu den Merch-Kollegen zu setzen. Kein feiner Zug, aber Grund genug für uns, aufgrund des abgeschlossenen Programms zusammenzupacken und unseren Stand abzubauen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20033" aria-describedby="caption-attachment-20033" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20033" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20033" class="wp-caption-text">Mit Destruction spielt am Sonntagabend die letzte von insgesamt 30 Bands.</figcaption></figure>
<p><strong>Wie auch schon beim letzten Frenzy</strong>, besteht das Finale aus einer Deutschrock-Band, gefolgt von zwei Thrash-Größen. Diese sind in diesem Jahr <strong>TANKARD</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>, zwei der „Teutonic Four“. Schon bei ersteren wird zu Klassikern wie <em>„Empty Tankard“</em>, <em>„Chemical Invasion“</em>, <em>„Zombie Invasion“</em> und <em>„Rest In Beer“</em>, aber auch neuen Titeln wie <em>„One Foot In The Grave“</em> lautstark gefeiert. Den Abend beschließt ab 23:45 Uhr Headliner <strong>DESTRUCTION</strong>. Auch hier stehen einige Hits auf der Setlist. Neben <em>„Nailed To The Cross“</em> und <em>„Bestial Invasion</em>“, wird der Song <em>„Thrash Attack“</em> zum Besten gegeben, der zuvor sehr lange nicht gespielt worden war. Sänger <strong>Schmier</strong> lässt während des Auftritts die Menge an seinem Hopfengetränk teilhaben und ist amüsiert, dass dieses mit Bravour gefangen wird. „In Deutschland ist das Bier heilig“, wie er verlauten lässt. Als er mit den Worten „Wer will schon zwischen 80.000 Leuten eingesperrt sein? Geiles Ding, geiles Festival!“ sein Lob für das <strong>Metal Frenzy</strong> ausspricht, sehe ich das als fantastisches Schlusswort. Unser Stand ist abgebaut, unsere Zelte auch – ab nach Hause!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit-Time: Wie war das 4. Metal Frenzy?</h3>
<p>Kurz gesagt: gewohnt geil! Ich liebe das Mixed-Metal-Konzept des <strong>Metal Frenzy Open Air</strong>. Für jeden sind einige Treffer dabei, aber auch solche Bands, die eine Grill- und Bierpause guten Gewissens zulassen, da fast niemand sämtliche Genres gleichermaßen feiert. Außerdem kann die Veranstaltung mit Namen glänzen, die kaum ein Open Air dieser Größe auffahren kann. Obwohl das Festival mit schlechtem Wetter zu kämpfen hatte, war zudem auch die Stimmung wieder hervorragend. Das Festival selbst ist hervorragend durchgeplant, was sich auch an der schnellen Reaktion auf des Wetter (Stichwort: Heu-Verteilung) und der wie jedes Jahr erstklassigen Dixi-Situation zeigt. Wie in allen Jahren zuvor, kam der potentielle Pluspunkt „Schwimmbad“ zur Abkühlung bei Hitze leider nicht zum Tragen. Der Wettergott scheint dem Festival in Gardelegen nicht wohlgesonnen. Doch dafür hat das <strong>Metal Frenzy</strong> bei mir einen dicken Stein im Brett. <strong>Robert</strong>, zieh weiter durch – nächstes Jahr komm ich wieder!</p>
<p><a href="http://www.metal-frenzy.de/">Frenzy Online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus trist mach bunt: Metal Frenzy 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 12:49:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Norden Sachsen-Anhalts ist eigentlich ein großes Ödland. Viel Wald und Wiese, wenig Leben. Doch wer behauptet, die Altmark in Sachsen-Anhalt sei totes Land, der irrt! Seit 2014 belebt Veranstalter Robert Röttger mit seinem Metal Frenzy Open Air den Norden Sachsen-Anhalts und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-trist-mach-bunt-metal-frenzy-2017/">Aus trist mach bunt: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Norden Sachsen-Anhalts ist eigentlich ein großes Ödland. Viel Wald und Wiese, wenig Leben. Doch wer behauptet, die Altmark in Sachsen-Anhalt sei totes Land, der irrt! Seit 2014 belebt Veranstalter <strong>Robert Röttger</strong> mit seinem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> den Norden Sachsen-Anhalts und bereichert die Szene um ein weiteres großartiges Mixed Metal-Festival. Dieses Jahr findet das Festival bereits zum vierten Mal statt – dem Durchhaltevermögen Roberts und seiner Crew sei Dank!</p>
<p>Der neue Termin vom 29. Juni bis 1. Juli lässt auf sommerliche Temperaturen hoffen. Erreicht das Thermometer schwindelnde Höhen, bietet das direkt neben dem Festivalgelände gelegene <strong>Gardelegener Erlebnisbad</strong> eine hervorragende Möglichkeit, sich Abkühlung zu verschaffen. Doch wer das <strong>Frenzy</strong> kennt, der weiß – stellt euch besser auf Regen ein! Auch in diesem Fall verschafft das <strong>Erlebnisbad</strong> Abhilfe. Denn was ist schöner, als aus den durchnässten Klamotten zu schlüpfen und eine heiße Dusche zu genießen? Wie sagte mir einst ein weiser Mann: Wir campen hier nur, wir leben nicht mehr in der Steinzeit! Es ist an der Zeit, sich das zunutze zu machen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17059 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Bisher verschlug es jährlich ca. 1000 Leute nach Gardelegen – beim dem Line-Up, das jedes Jahr aufgefahren wird, dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis sich dieser Geheimtipp weiter herumspricht und das Festival wächst. Für fast jeden Geschmack ist etwas mit dabei – ob harter Death Metal der dänischen Marke <strong>ILLDISPOSED</strong> oder der italienischen <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong> oder folkige Pagan-Klänge aus dem Hause <strong>BLACK MESSIAH </strong>oder von den holländischen <strong>HEIDEVOLK</strong>, geboten wird alles, quer durch den Gemüsegarten. Mit dabei ist, neben&nbsp; Heavy-Metal-Größen wie <strong>RAGE</strong> und den Thrashern von <strong>EVIL INVADERS</strong> und <strong>TANKARD</strong>, auch das deutsche Thrash-Metal-Urgestein <strong>DESTRUCTION</strong>, das mit einer Headliner-Show als letzte Band des Samstagabends die Zuschauer vom Platz fegen soll.</p>
<p>Symphonic- und Power-Metal-Fans dürfen sich, neben Auftritten von <strong>VICTORIUS</strong> und dem nachgeholten Gig von 2015 durch <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong>, auch auf die einzige ostdeutsche Festivalshow des finnischen Headliners <strong>STRATOVARIUS</strong> freuen.</p>
<p>Ebenfalls melodisch, aber eine Spur rauer, geht es beim dritten Headliner zu – nachdem im letzten Jahr <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> großen Zuspruch ernteten, konnte <strong>Robert</strong> nicht anders, als dieses Jahr ebenfalls eine Band aus dem Melodic Death Metal als Headliner zu buchen. Demgemäß übernehmen dieses Jahr niemand Geringeres als <strong>AMORPHIS</strong> auf dem <strong>Metal Frenzy </strong>die finnische Headliner-Fackel. Mit <strong>THE UNGUIDED</strong> gesellt sich eine weitere Melodic Death-Band mit gutem Ruf zur Riege der Bands.</p>
<p>Für die Anhänger anderer Strömungen wird auch noch eine Prise Hardcore und Punk durch Gruppen wie <strong>BORN FROM PAIN</strong> und <strong>DESOLATED</strong> geboten. Und für wen das alles nichts ist, bietet das <strong>Metal Frenzy</strong>, neben den durch Deutschrock bekannt gewordenen <strong>KRAWALLBRÜDERN</strong>, auch noch einen ganz besonderen Leckerbissen für alle <strong>RAMMSTEIN</strong>-Fans: Am Donnerstagabend soll <strong>VÖLKERBALL</strong> mit einer zweistündigen Show voller Pyro-Spielereien alles in Schutt und Asche legen.</p>
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<p>Heiß darauf geworden? Dann gilt es, sich ein Ticket zu bestellen! Für einen höllisch fairen Preis von 66,66 € wird ein grandioses Line-Up geboten, das den einen oder anderen Fan ins Schwärmen bringen dürfte. Wer Bock hat, kann sich sämtliche 30 Bands des Line-Ups zu Gemüte führen – Überschneidungen sind beim Geheimtipp aus der Altmark mit einer Bühne nämlich nicht zu erwarten. Auch <em><strong>Silence</strong></em> lässt sich das Spektakel nicht entgehen und wird mit einem Stand vor Ort sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die kürzlich veröffentlichte Running Order findet ihr<a href="http://www.metal-frenzy.de/Running-Order"> hier</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-trist-mach-bunt-metal-frenzy-2017/">Aus trist mach bunt: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 05:15:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegebenermaßen findet man kleine Festivals an jeder Ecke, denn fast jedes Kaff scheint ein eigenes zu haben. Das fängt schon bei den bekannteren Vertretern, wie dem <b>METAL FRENZY, DARK TROLL</b>, oder dem <b>RAGNARÖK-FESTIVAL </b>an. Ein solches ist auch <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE</b>, welches dieses Jahr vom <b>24.-25. Juni</b> zum 20. Mal in <b>Dischingen (Landkreis Heidenheim) </b>stattfand. Da ich langjähriger Besucher bin und euch auch mal ein Festival im südlichen Teil Deutschlands vorstellen wollte, begab ich mich natürlich dorthin (jedoch nur am Samstag aus arbeitstechnischen Gründen) &#8211; einerseits, weil es für mich fast schon zur Tradition geworden ist, andererseits, weil mir das Lineup zusagte, doch dazu später mehr.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Von Regen, Matsch und fliegenden Zelten</i></span></p></blockquote>
<p>Samstag, 14 Uhr. Ich packe meine Sachen, hole mein Bier und begebe mich zu meinem Kumpel, mit dem ich die 40-minütige Odyssee nach Dischingen antreten werde. Es ist angenehm warm &#8211; nicht zu kühl und nicht zu heiß &#8211; dazu ein leichtes Lüftchen. „Geil! So muss das sein! Ideales Festivalwetter!“. Das waren meine Gedanken zu dem Zeitpunkt, doch ich sollte mich irren, denn kaum bin ich am Festivalgelände angekommen, tummelten sich schon ein paar mehr Wolken am Himmel . Scheiß drauf! Wird schon nicht so schlimm werden. Denkste! Kaum war der erste Akt der Band <b>HACKNEYED</b>, die zwar gut klangen, aber die Menge noch nicht so richtig aufzuheizen vermochten, vorbei, ging es los.</p>
<p>Ich marschierte aus dem Zelt, welches den Konzertraum wiederspiegelt und genug Platz für Bühne und quasi alle Zuschauer bot (es ist also vergleichbar mit der T-Stage des <b>SUMMER BREEZE</b>), denn ich verspürte Hunger. „Pizza wäre nicht schlecht“. Ein kurzer Blick nach links vorbei an diversen kulinarischen Leckerbissen &#8211; <b>von asiatischer Nudelbox über Hamburger und Donuts</b> und das <b>alles zu sehr bezahlbaren Preisen</b> &#8211; lässt mich einen Blick auf die erwünschte Nahrungsquelle erhaschen, doch ich habe versprochen, auf jemanden zu warten. Dieser Jemand kam von rechts. Ein weiterer Blick nach oben in diese Richtung versprach nichts Gutes. Dunkle Wolken. Wind zieht auf. Es sollte wohl gleich regnen. „Egal! Wird schon noch genug Zeit bleiben, um Essen zu holen!“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg" alt="RaH_3" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wie auf Knopfdruck &#8211; als hätte ich ungewollt einen Wetterzauberspruch gesagt &#8211; fing es in diesem Moment an, erst noch stärker zu winden und kurz darauf zu regnen. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Nur ein bisschen Regen und ein bisschen Wind? Das macht doch einem richtigen Metaller nichts aus!“. Es war jedoch nicht nur so ein kleiner Niesel &#8211; die Windböen waren so stark, dass sich ein Zelt, welches ursprünglich einen Stand schützen sollte, sich verflüchtigte und auch die anderen Stände hatten schwer zu kämpfen. Eine gute halbe Stunde verging im Schutze des Pizzastandes, welcher zum Dank den Helfern Essen und alkoholhaltige Getränke ausgab.</p>
<p>Hierbei muss ich ein <b>großes Lob an die Organisation</b> aussprechen, denn dank Security, Feuerwehr und Co. konnten Verletztenraten der Ausmaße eines diesjährigen <b>ROCK AM RING </b>verhindert werden. Aber auch die Besucher blieben ruhig wie eh und je, was vermutlich davon kommt, dass das Gewitter fast schon zum Festival gehört wie der namensgebende See.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Stimmungshoch und Stimmungstief</i></span></p></blockquote>
<p>Mit etwas Verzögerung gestärkt, machte ich mich nun auf den Weg zu den <b>DESASTER KIDS</b>, welche Core im Stile von <b>STICK TO YOUR GUNS</b> oder auch einmal hin und wieder <b>BRING ME THE HORIZON </b>spielten. Dies mag wohl dem einen oder anderen nicht gefallen, doch die Jungs haben es spielerisch wirklich drauf! Reinhören lohnt sich. Außerdem haben sie es ohne Mühe geschafft, der Menge, trotz Matsch und Schlamm (ja, auch im Zelt), einzuheizen. Leider habe ich von ihrem Konzert aufgrund meines Festsitzens nicht so viel mitbekommen, weshalb nach drei Songs für mich schon Schluss war.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3783" aria-describedby="caption-attachment-3783" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg" alt="Soilwork" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3783" class="wp-caption-text">Soilwork</figcaption></figure>
<p>Das macht jedoch nichts, denn es kündigte sich mein <b>persönliches Highlight</b> der 2016er-Ausgabe von <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b>an: Die Folk-Rocker von <b>FIDDLER’S GREEN</b>, die wohl am wenigsten in das Lineup reinpassen wollten. Aber wen interessiert das schon? Sie vermochten es von Anfang bis Ende für eine mörderische Stimmung zu sorgen, das Publikum zu animieren und das Zelt zum Tanzen zu bringen. Auch wenn die Jungs nicht jedermanns Sache sind, so wird wohl niemand behaupten können, dass sie nicht wissen, wie man Party macht.</p>
<p>Nach Moshpit, Getanze und Mitsingen musste meine Kehle befeuchtet werden und womit geht das auf einem Festival besser, wenn nicht einem kühlen Bier? Dieses (ein lokales Bier) schmeckt nicht nur gut, sondern wird auch <b>zu humanen Preisen angeboten</b>. Zwei Euro für einen 0,4-Liter-Becher (+ zwei Euro Pfand)? Da habe ich schon teurer getrunken.</p>
<p>Nun war der Durst gelöscht und nach kurzer Umbaupause ging es zu dem <b>von mir am meisten erwarteten</b>, aber auch enttäuschendstem Acts des Abends: <b>SOILWORK</b>. Die Schweden um Björn „Speed“ Strid hatten es zwar spielerisch drauf, jedoch konnten sie die Menge nicht so ganz für sich gewinnen und es schien, als seien sie recht hilflos gewesen beim Versuch, etwas Action hineinzubringen. Das ging sogar so weit, dass gefühlt nur noch die Setlist heruntergespielt wurde, bis die Zeit rum war. Schade eigentlich, denn ich habe mich als langjähriger Hörer sehr darauf gefreut, die Truppe einmal live zu sehen.</p>
<p>Des Weiteren war hier der Sound zum Teil sehr schlecht, weshalb in meinem Ohr teilweise nur Tonmatsch ankam. Das Problem hatten aber hierbei nicht nur <b>SOILWORK</b>. Auch bei den anderen Bands gab es immer wieder Probleme mit dem Sound. Mal zu stark übersteuert, mal zu basslastig, so ging es den ganzen Abend. Leider hat sich das erst zum Headliner gebessert. Warum nicht gleich so? Und wieso kriegt man das seit Jahren nicht hin? Klar ist es in einem Zelt immer schwierig, eine gescheite Akustik zu bekommen, aber 2012 (wie schon gesagt, bin ich schon öfter hier gewesen) hat es doch auch geklappt &#8211; vor allem beim damaligen Headliner-Act <b>BLIND GUARDIAN</b>, die wirklich großartig klangen!</p>
<p>Die schlechte Akustik störte <b>DIRKSCHNEIDER</b> jedoch nicht und diese lieferten, Gott sei Dank, eine bessere Show ab, als ihr Vorgänger. Die Setlist bestand dabei hauptsächlich aus alten <b>ACCEPT</b>-Songs, was mich nach dem Interview, dass er keine solchen Songs mehr spielen will, ebenso wunderte, wie Andre auf dem <a href="https://silence-magazin.de/wetterkapriolen-und-ordentlich-auf-die-ohren/">Graspop Metal Meeting</a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3784" aria-describedby="caption-attachment-3784" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg" alt="Powerwolf" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3784" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Nach einer knappen Stunde hochkarätigem Heavy Metal und einer etwas zu langen als angepeilten Umbauzeit, kam es zum wohl am meisten erwarteten Gig des Abends: Der Headliner <b>POWERWOLF </b>kam auf die Bühne. Ja, Asche auf mein Haupt, aber die Jungs habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen und ich fand ihre Show tatsächlich sehr gut! Das Bühnenbild kann sich sehen lassen, ebenso wie ihre Fähigkeit, das Publikum zu animieren. Deswegen meine Empfehlung an alle, die halbwegs etwas mit <b>POWERWOLF</b>s Musik anfangen können und noch nicht live gesehen haben: Schaut sie euch ruhig einmal an! Ich für meinen Teil hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß. Gespielt wurde über die geplante Spielzeit hinaus mit zwei Zugaben, welche das Festival schön abrundeten.</p>
<p><span style="font-size: large;"><i>Wieso sollte ich also jetzt auf </i></span><span style="font-size: large;"><i><b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b></i></span><span style="font-size: large;"><i>kommen, wenn es genug andere coole Kleinfestivals gibt?</i></span></p>
<p>Zugegebenermaßen ist dieses Festival am Ende des Tages auch nur eines von vielen, welche man überall in Deutschland findet. Es hat eine geringe Zuschauerzahl, ist sehr ländlich gelegen und die Preise sind alle sehr human. Für mich strahlt es jedoch einen Charme aus, der mich seit nunmehr sechs Jahren immer wieder hintreibt &#8211; sei es die <b>familiäre Atmosphäre</b>, oder die doch <b>sehr hochkarätigen Bands </b>(am dem See traten schon Größen wie <b>SAXON</b>, <b>W.A.S.P.</b>, <b>BLIND GUARDIAN</b>, <b>DARK TRANQUILLITY </b>und <b>MOTÖRHEAD </b>auf). Und genau das macht meiner Meinung nach den großen Unterschied: Hier im tiefen Süden findet man nicht so leicht ein gutes Festival mit solchen Bands. Da muss man schon weitaus weiter fahren und weitaus mehr als den Preis von <b>70 Euro für ein Festivalticket (40 Euro für eine Tageskarte)</b> blechen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3785" aria-describedby="caption-attachment-3785" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg" alt="So sah das diesjährige Merch aus" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3785" class="wp-caption-text">So sah das diesjährige Merch aus</figcaption></figure>
<p>Also ist mein Fazit: Wenn ihr euch für ein paar Bands im Lineup interessiert und in der Nähe wohnt, lohnt es sich definitiv einmal vorbeizuschauen. Es ist bei weitem kein perfektes Festival, denn auch nach 20 Jahren gibt es noch viel zu schrauben, aber es ist ideal für Leute, denen die Vertreter <b>SUMMER BREEZE</b>, <b>BANG YOUR HEAD </b>und <b>WACKEN </b>zu groß sind.</p>
<p><u>Noch einmal alle Infos auf einen Blick:</u></p>
<p><b>Location: </b>Härtsfeldsee bei Dischingen (Landkreis Heidenheim)<br />
<b>Datum: </b>24.06.-25.06.2016<br />
<b>Preis: </b>72€ VVK; Tagesticket 42€<br />
<span lang="en-US"><b>Genres: </b></span><span lang="en-US">Heavy, Death, Power, Core, Folk, Thrash<br />
<b>Bands:</b></span><span lang="en-US"> Alsion, Hot Rod Mayhem, Kissin’ Dynamite, Destruction, Doro, Freiwild, Desaster Kids, Hackneyed, Soilwork, Fiddler’s Green, Dirkschneider, Powerwolf<br />
</span><a href="http://www.facebook.com/haertsfeldsee">Facebook </a><br />
<a href="http://www.rockamhaertsfeldsee.de">Homepage </a></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Sascha</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 12:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für Heavy Metal und Thrash Metal Fans, ist das Rockhard Festival in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockhard-2016-ein-festival-zwischen-industrieromantik-und-harten-klaengen/">Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für <strong>Heavy Metal </strong>und<strong> Thrash Metal</strong> Fans, ist das <strong>Rockhard Festival</strong> in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich nach den positiven Reaktionen der Fans ein jährliches Festival daraus zu machen. Es soll eine Veranstaltung sein, bei der optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden um dem Zuhörer eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ich persönlich war das erste Mal in Gelsenkirchen und somit auch das erste Mal auf dem <strong>Rockhard Festival</strong>. Meiner Meinung nach muss man kein Fan vom Ruhrpott sein um diese Festival zu mögen. Der Ort Gelsenkirchen, wäre jetzt nicht der Platz an dem ich meinen Urlaub verbringen würde. Da ist jedoch die Gestaltung des Veranstaltungsortes rund um das Amphitheater eine neue Welt. Genutzt wird dabei eine Parkanlage, welche für den Zweck der Bundesgartenschau diente.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1740 size-large" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953-1024x683.jpg" alt="IMG_2953" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_2953.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Im Hintergrund der Bühne erstreckt sich der <strong>Rhein Herne Kanal</strong> auf dem man während der Shows auch mal das ein oder andere Schiff vorbei fahren sieht. Auf dem Festivalgelände selbst fehlt es an nichts. Viele Merchstände reihen sich in der Einkaufsstraße aneinander und wer dann sein ganzes Geld noch nicht für Shirts und CD`s gelassen hat, der kann sich in der Fressmeile schön den Bauch voll hauen. Ob <em>Pizza, Döner, Burger oder asiatisch, selbst für Veganer</em> ist ein ausreichendes Essensangebot vorhanden. Ich war außerdem ziemlich überrascht wie schnell man hier an ein Bier kommt. Durch die vielen Bierstände und mobilen Mitarbeiter, welche durch die Reihen laufen, ist man dazu gezwungen viel zu trinken. Preislich gesehen ist das <strong>Rockhard Festival </strong>dabei<strong> </strong>auch nicht teurer als <em>Wacken, Summerbreeze und co.</em> Es sind und bleiben Festivalpreise, die immer günstiger sein könnten, aber das habe ich schon lange aufgegeben mich über solche Dinge aufzuregen.</p>
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<p>Wer dann sein Bier schnell wieder los werden will, der wartet durch die vielen Möglichkeiten auch nicht lang am Toilettenwagen. Positiv finde ich auch, dadurch das es ein Amphitheater ist, hat man die Möglichkeit sich auf den Rängen zu platzieren, was für die Beine ganz gut ist um sich auch einmal ausruhen zu können. Ich persönlich finde das <strong>Rockhard Festival</strong> verspricht den Zuschauern nicht zu viel. Es wird eine angenehme Umgebung geschaffen, wo man es drei Tage schon einmal aushalten kann. Selbst der <strong>Campground</strong> ist in einem netten kleinen Park mit Aussichtshügel gelegen wo jeder einen Platz findet und nicht direkt am Eingang auf dem Schotter zelten muss. Negativ hierbei ist, das man sein Auto auf einem anderen <strong>Campground</strong> stehen lassen muss und seine kompletten Sachen gut einen halben Kilometer zum eigentlichen Zeltplatz tragen muss. Ich weiß nicht ob man den Leuten damit einen Gefallen tut. Im Gespräch mit den Zuschauern jedoch kam heraus, dass das nicht wirklich jemanden stört. Man arrangiert sich mit dieser Situation und ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Sollten Fragen aufkommen oder Dinge unklar sein, so steht jederzeit eine nette und sehr <em>hilfsbereite Crew</em> zur Verfügung. <em>Securities </em>die sehr freundlich sind (nicht wie man das von manch anderem Festival so kennt) und die auch nach diesem Kriterium ausgesucht werden. Uns wurde aus erster Hand mitgeteilt, dass unfreundliches Personal im nächsten Jahr gar nicht wieder antreten braucht.</p>
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<p>Aber kommen wir nun zu dem wichtigeren Thema, wie waren die Bands. Am Freitag eröffneten <strong>SULPHUR AEON</strong> die Veranstaltung mit einem brachialen <strong>Old-School Death Metal</strong> Set wie ich es lange nicht mehr auf die Ohren bekommen habe. Das Schöne am <strong>Rockhard</strong> ist auch, dass jede Band noch von einem Crewmitglied angekündigt wird. Das finde ich doch mal geil. Weiter ging es mit den <strong>Okkult </strong>Rockern von <strong>YEAR OF THE GOAT</strong>. Es war das erste Mal live, dass ich sie gesehen habe und war voller Vorfreude, wurde jedoch dadurch enttäuscht, dass zum größten Teil nur neue Songs gespielt wurden und die Lieder aus den vergangenen Alben eher untergingen. Das konnten die Heavy Metal Legenden von <strong>SATAN</strong> aber wieder gut rausreißen. Wenn man die Augen schließt, denkt man es kommt von Platte. <em>Verschrobene Riffs und ein hoher Kreischgesang</em>, lassen Gänsehaut aufkommen. Die Briten haben es in all den Jahren einfach nicht verlernt. Danach kam das Trio Infernal, <strong>TANKARD, DESTRUCTION</strong> und <strong>SODOM</strong> brachten die Erde zu beben. Die drei <strong>Thrash Metal</strong> Legenden legten ein Brett auf die Ohren der Zuschauer wo man nur davon träumen kann. An Stelle von Bier hätte man Aspirin verteilen sollen, da die Köpfe nur am wackeln waren und man vor der Bühne stehen bleiben musste. Einen netten Ausklang gab es im Zelt bei der Metaldisco, was sowieso bei jedem Festival das Highlight ist. Am Samstag wurde deshalb auch erst gegen 15.00 Uhr mit <strong>TRIBULATION</strong> gestartet. Was soll ich dazu noch sagen außer <strong>WOW</strong>. Es war <strong>DIE</strong> Band für mich auf diesem Festival. Mit <em>brachialen Riffs, einem Schlagzeug auf das eingehämmert wird und einer gewaltigen Stimme</em>, begeisterte diese Combo aus Schweden das Publikum. Zu dieser Zeit war vor der Bühne auch schon gut was los. Mit schrillen Tänzen ließ sich der Gitarrist auf der gesamten Bühne wie eine Ballerina aus. <strong>Verrückt</strong>.</p>
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<p>Nach dieser Vorstellung ging es mit <strong>klassischem</strong> <strong>Heavy Metal</strong> weiter, welcher von keinem geringeren als <strong>GRAND MAGUS</strong> in Publikum geschmettert wurde. Sau geile Performance und eine einmalige Stimme, die so bei keiner anderen Band zu sehen ist. Fettes Dankeschön dafür. Bei <strong>THE EXPLOITED</strong> musste eine kurze Trinkpause eingelegt werden, denn ihr wisst ja, was ist ein Festival schön ohne ein schönes frisch gezapftes Pils. Dafür stand ich pünktlich bei <strong>KADAVAR</strong> auf der Matte um mich vom feinsten <strong>Stoner/ Doom</strong> verwöhnen zu lassen. Trotz kurzem Aussetzer und Verspieler, ließen sich die drei Herren nicht aus der Ruhe bringen. Dieser Trend aus den <em>70`s</em> den diese Kapelle rüber bringt, ist ganz groß im Kommen und das verdient. Musikalisch als auch Stimmlich lassen sich die Rocker aus Berlin nichts nachsagen. Am Ende des Abends dann <strong>TURBONEGRO</strong>. Viele Zuschauer waren der Meinung, dass diese Band nicht in dieses Festival passt. Tja, ist es <strong>Punk oder Metal</strong>? Da sind sich auch die Mitglieder der <em>Turbojugend</em> uneinig, zumindestens was die Gesinnung betrifft. Voll war es trotzdem vor der Bühne und das bei kalten Temperaturen und nassem Wetter. Auf der Bühne hat man das natürlichem keinem angemerkt. Mit bauchfreiem Oberteil ließ sich Sänger <em>Tony Sylvester </em><i></i> die Laune nicht verderben und spielte Klassiker <em>wie „All my Friends are dead“ oder „I got Erection“.</em> Zur Metaldisco wurde dann nur kurz geschaut, da es wirklich sehr kalt war.</p>
<p>Letzter Tag, letzte Chance, also nochmal voll Gas geben. Los ging es für uns mit einer Besonderen Combo, welche sich aus Mitgliedern der Band <strong>ENFORCER</strong> zusammensetzt. Das Projekt heißt <strong>BLACK TRIP</strong> und überzeugte nicht nur mich live, sondern auch eine ganze Menge Zuschauer herum. Im Anschluss daran ging es erst einmal auf den <strong>Campground</strong> um dort noch Eindrücke und Meinungen der Fans zu sammeln. Es war spannend zu erfahren was die Fans bewegt zum <strong>Rockhard</strong> zu fahren, was sie an diesem Festival schätzen und was sie wirklich nervt.</p>
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<p>Tatsache ist, <em>99%</em> haben nichts zu bemängeln und finden das <strong>Rockhard Festival </strong>als ein großes Familientreffen, wo sich alle wiedersehen und zusammen feiern können. Bei geschätzten <em>7000 – 8000 Besuchern</em> ist das wohl eher ein großes Familientreffen. Den Abschluss für das Treffen gaben sich die Krefelder <strong>BLIND GUARDIAN</strong>, worauf die meisten Fans nur gewartet hatten. Auch viele Tagesgäste waren für diesen Act angereist, sodass sogar alle Tagestickets ausverkauft waren. Und was soll man sagen? Die Krefelder sind absolute Profis und haben ihre Loorbeeren erneut verteidigt. Geile Show, geile Band, geile Fans und es war brechend voll auf den Rängen und unten vor der Bühne. Ein würdiger Abschluss für eine tolle Veranstaltung. Ein großes Lob noch an die Crew vom Sound, welche einen sauberen Job hingelegt haben. <strong>Rockhard Festival 2017</strong>, ich werde dabei sein.</p>
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<p>Wer sich den ganzen Spaß auf Video noch einmal anschauen möchte, findet hier den Link:</p>
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