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	<title>Deutsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jul 2019 14:28:40 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Deutsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>MEDIØKRIST &#8211; ein Traum in deutsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[callejon]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[mediokrist]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik vom MEDIØKRIST - oder Durchschnittsmensch, wie uns der Promotext verriet. Obendrauf gibts noch deutsche Texte - nicht ganz alltäglich!</p>
<p>Ob Michael Mustermann hier am Werk war, oder doch etwas eigenständiges geschaffen wurde kann dir diese Review sagen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mediokrist-traumwelt/">MEDIØKRIST &#8211; ein Traum in deutsch?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MEDIØKRIST &#8211; &#8222;Traumwelt&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.06.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 40:00 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Timezone<br />
<strong>Genre:</strong> Metalcore</div></div></div></p>
<p>Metalcore aus Deutschland ist keine Seltenheit. Bricht man dies dann aber runter auf (ausschließlich) <strong>deutsche Texte</strong>, sieht&#8217;s schon ziemlich dünn aus. Hand hoch, wer jetzt nicht sofort an <strong>CALLEJON</strong> denkt. Nun mag manch einer möglicherweise sagen &#8222;Bitte nicht!&#8220;, weil man mit deutschen Texten grundsätzlich wenig anfangen kann. Also mit &#8222;manch einer&#8220; meine ich zum Beispiel mich, denn genau so geht&#8217;s mir in der Mehrheit der Fälle. Aber eben genannte Band konnte mich nach einigen Jahren des Zweifelns doch noch auf ihre Seite ziehen. Das ist noch nicht einmal lange her, und schon stehen <strong>MEDIØKRIST</strong> mit ihrem ersten Langspieler namens &#8222;Traumwelt&#8220; da und liefern ebenfalls Texte in meiner Muttersprache. Nun denn, wohlan!</p>
<h4>AUFKLÄRUNG GEFÄLLIG?</h4>
<p>Wer sich bereits fragt, wer oder was eigentlich ein <strong>MEDIØKRIST</strong> ist: ein Durchschnittsmensch. Wusste ich bis zum Schreiben dieser Zeilen auch noch nicht, aber zum Glück gibt es meistens informative Promotexte. Dieser verrät mir zudem, dass gezielt eingesetzte<strong> Synthies</strong> einen 80er Charme in den Sound der Band einfließen lassen. Da haben wir ihn wieder, einen Punkt, der mich schon vor dem Reinhören neugierig macht. So ist es tatsächlich! Zumindest beinahe. Denn die <strong>Zwischenstücke</strong> wie <em>&#8222;Omen&#8220;</em> könnten direkt aus besagtem Zeitalter stammen. Auch beginnen einige Songs in dem Stil. Allen voran <em>&#8222;Neo Homo Superior&#8220;</em>, welches einen wundervollen Übergang zwischen dem Synthiesound und <strong>schmetternden Gitarren</strong> schafft. In der Tat lockern diese Elemente das Album herrlich auf und sorgen für interessante Momente. Leider stehen besagte Sounds aber nur für sich und flechten sich nur selten in&#8217;s Gesamtbild. Das find ich irgendwie schade, denn damit würde man ein klasse Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen können.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-33736 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Mediokrist-2-JPG.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Die Texte handeln oft von durchaus sinnvollen Themen, wie zum Beispiel der <strong>krankenden Menschheit</strong> in all ihren Facetten. Zum Teil schön kritisch verpackt, ohne aufgesetzt zu wirken. <em>&#8222;Monochrom&#8220;</em> hat es mir diesbezüglich, als auch generell besonders angetan. In dem Song stimmt alles: Stimmung, Abwechslung und <strong>Melodie</strong>. <em>&#8222;Katharsis&#8220;</em> spielt technisch in der selben Liga. Der Grundsound von &#8222;Traumwelt&#8220; ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Schön brachial und doch <strong>eingängig</strong>. Leider kann ich mich nicht immer mit den <strong>Cleans</strong> anfreunden. Mal sitzen sie perfekt, mal wünsch ich sie mir am Liebsten weg. Ich weiß nicht, ob es am Deutsch liegt, oder einfach am Klang der Stimme, der eben nicht immer meinen Nerv trifft. Die <strong>Shouts</strong> sind aber immer sauber und passen wie Hinterteil auf Eimer.</p>
<p>Prinzipiell ist der Erstling von <strong>MEDIØKRIST</strong> wirklich gelungen. Die kleineren Minuspunkte trüben meinen Gesamteindruck nur etwas, tun aber auch nicht wirklich weh. Das ein oder andere, mittlerweile schon fast witzige &#8222;Blegh!&#8220; hätte übrigens auch nicht sein gemusst. <strong>Zwinker</strong>.</p>
<p><iframe title="Mediokrist - Traumwelt" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ku-iNZpXwg8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://facebook.com/mediokrist" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Facebook Page</a></p>
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		<title>RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 07:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Guns N`Roses]]></category>
		<category><![CDATA[judas priest]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Reternity]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel sagen Debütalben aus? Oft legt es den Grundstein für eine solide Band, auf den dann weitere Einflüsse aufsetzen, die letztlich zu etwas Großem werden können.</p>
<p>Ob das bei RETERNITY auch so ist, liest du nun!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RETERNITY – &#8222;Facing the Demon&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.05.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 39:49 Min.<br />
<strong>Label:</strong> MDD<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Metal</div></div></div></p>
<p>Wenn ich ein neues Album in die Hand bekomme, dann teste ich es auf die härteste Art und Weise: Ich höre es beim Nähen an meiner Kutte. Diesmal trifft es die <strong>Debüt-Scheibe</strong> der Band <strong>RETERNITY</strong> mit dem Namen &#8222;Facing the Demon&#8220;.</p>
<p>Zunächst einmal muss ich feststellen, dass der Bandname bei mir allerhand triggert. Das Wortspiel zu &#8222;Eternity&#8220; (engl.: Ewigkeit) ist offensichtlich, aber was dann nun &#8222;<strong>RETERNITY</strong>&#8220; sein soll, weiß ich auch nicht richtig&#8230; <strong>Kann eine Ewigkeit nochmal vorkommen?</strong> Leider habe ich zur Herkunft des Bandnamens nichts gefunden, sodass die Beantwortung dieses Rätsels auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss.</p>
<p>Facing the Demon ist das Debütalbum der erst im Sommer 2018 gegründeten Gruppe, die aus vier Herren besteht. Jeder der vier hat davor schon in mindestens einer Band gespielt, die mir aber allesamt absolut gar nichts sagen.</p>
<p>Mit einer <strong>Spielzeit von nur 39:49 Min.</strong> ist mir persönlich die Scheibe auch etwas zu kurz geraten. In der selben Zeit habe ich gerade mal zwei Patches aufgenäht, was schon ziemlich wenig ist.</p>
<p>Im Gesamteindruck <strong>überzeugt mich das Werk auch nur bedingt</strong>. Man merkt, dass sich hier eine neue Band gefunden hat, die sich erst stilistisch ein bisschen <strong>durch die Genres spielt</strong>. Während der Song <em>&#8222;Singularity&#8220;</em> stilistisch eher eine Mischung aus <strong>GUNS N’ROSES</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> ist, wird in <em>&#8222;Facing the Demon&#8220;</em> ein fast schon <strong>thrashiger Unterton</strong> hörbar, der mich ein bisschen an <strong>METALLICA</strong>s <em>&#8222;Master of Puppets&#8220;</em> erinnert.</p>
<p>Warum man am Anfang von <em>&#8222;Stone to Mouth&#8220;</em> ein von einer Frau gesungenes deutsches Intro wählt, ergibt sich mir auch nicht wirklich.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3xRO0AASJns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hervorzuheben sind allerdings <strong>gekonnte Gitarrensoli und -riffs</strong>, die ganz gut ins Ohr gehen. Vor allem <em>&#8222;I Love the Night&#8220;</em> hat mich in dieser Hinsicht überzeugt und ist auch <strong>mein persönlicher Favorit</strong> dieser Scheibe.</p>
<p>Auch wenn das Album für ein Debütalbum sehr gekonnt ist, hätte ich mir von Musikern, die so viel Erfahrung haben, doch ein Werk gewünscht, dass<strong> irgendeinen roten Faden</strong> beinhaltet. Es scheint mir, dass man hier nun in aller Schnelle nach der Demo ein Album brauchte und verwurstet hat, was gerade da war. Dies ist auch insofern schade, als dass ich die Stimme des Sängers <strong>Stefan Zörner</strong> wirklich gut finde und glaube, dass Fans von z.B. <strong>JUDAS PRIEST</strong> hier auch ihren Spaß haben könnten.</p>
<p>Sie selbst bezeichnen ihren Stil als &#8222;Melodic Metal&#8220;, was auch immer das sein soll. Man hört <strong>Thrash, Heavy und Speed-Einflüsse</strong>, die aber alle mehr halb als ganz realisiert worden sind. Leider sind sie dadurch auch durch meinen Kutten-Test gefallen&#8230;</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Elisabeth</strong></em></p>
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		<title>FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 10:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fjort]]></category>
		<category><![CDATA[grand hotel van cleef]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Screamo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue FJØRT-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür. &#8222;Rückwärts war nie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fjort-farbtupfer-in-tristesse/">FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h3><strong><strong>FJØRT</strong> – &#8222;Couleur&#8220; </strong></h3>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>17.11.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Grand Hotel van Cleef<br />
<strong>Stil: </strong>(Post) Hardcore, Post Rock, Screamo<strong></div></div></div></strong></p>
<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue<strong> FJØRT</strong>-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Rückwärts war nie vorgesehen!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Auf dem neuen Album geht es in bewährter Weise weiter. Irgendwo zwischen (Post) Hardcore, Post Rock, Sludge und Screamo haben sich Drummer <strong>Frank</strong>, Basser <strong>David</strong> und Saitenhexer <strong>Chris</strong> (beide ebenfalls am Gesang) auf den letzten Alben in mein Herz gespielt. So war von Anfang an klar zu erkennen, dass Genregrenzen nur lose bestanden und neben ordentlicher Härte und nachdenklichem Text auch viel Eingängigkeit und sogar ein gewisser Hang zum Poppigen zu erkennen war. Kann &#8222;Couleur&#8220; neben dem bewährten Soundbild neue Farbtupfer in das Gesamtbild einfügen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Laut und Leise</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Südwärts&#8220;</em> startet mit grollendem Bass, schiefen Tönen und marschierenden Drums, bevor der Song richtig durchstartet, ordentlich losgroovt und unweigerlich zum Haareschütteln animiert. Ab- und Mitgehmomente wechseln sich mit immer wiederkehrenden ruhigeren Parts ab, welche häufig instrumental reduziert sind und einen klaren Fokus auf die Texte, beziehungsweise den Gesang legen. Und hier trumpfen <strong>FJØRT</strong> ordentlich auf. Selbstreflexion, zwischenmenschliche Erfahrungen und gesellschaftsblickende Gedanken vereinen sich und schaffen dadurch in fast jedem Song verschiedene Interpretationsebenen.</p>
<p>Die erste Singleauskopplung<em> &#8222;Couleur&#8220;</em> etwa bespricht auf dramatische Weise Unterdrückung und Meinungsfreiheit. Dabei gelingt es der Band meist Worte zu wählen, die nicht zu plump Parolen bedienen und diese großen Themen auf Einzelschicksale anzuwenden, was dem Ganzen einen ordentlichen Touch Emotionalität und Authenzität verschafft. Und wo wir beim Thema Emotionen sind &#8211; diese werden durch die Instrumentalarbeit ordentlich intensiviert. Der Bass pumpt, die Gitarrenparts wechseln zwischen nachdenklich, verzweifelnd, träumerisch und ordentlich hart und prügelnd. Dieses Spiel wird meist sehr klar durch einen klassischen Liedaufbau im Schema Strophe, Refrain, Bridge exerziert. Hinzukommt <strong>Frank</strong>s energetisches Schlagzeugspiel, welches in seiner simplen Weise jederzeit für ordentlich Drive sorgt.</p>
<p>Schafft es etwa der bereits erwähnte Song <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> gerade gegen Ende hin mit seinem großen Finale zu überzeugen, so lässt <em>&#8222;Eden&#8220;</em> durch seine simplen Synthies aufhorchen, bevor es mit <em>&#8222;Raison&#8220;</em> wieder sehr politisch wird. Das Quasinachfolgerlied zu <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> vom Album &#8222;Kontakt&#8220; thematisiert abermals den sogenannten Rechtsruck in der Gesellschaft mit so zweifelhaften Auswüchsen wie im prominentesten Beispiel etwa: PEGIDA. Ich persönlich tue mich mit solchen Songtexten schnell schwer, da es selten gelingt, komplexe gesellschaftliche Prozesse auf ein paar Liedzeilen herunterzukürzen. Bei <em>&#8222;Raison&#8220;</em> gelingt dies meiner Meinung nach zumindest einigermaßen, denn war <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> auf dem Vorgängeralbum noch sehr direkt und plakativ, konzentriert sich <em>&#8222;Raison&#8220;</em> mehr auf das Hintergründige und manifestiert dies in Zeilen wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich bin so müde vom Zählen,</strong><br />
<strong> ich habe 1933 Gründe schwarz zu sehen.</strong><br />
<strong> Doch egal wieviel da kommt, ich hab&#8216; alles was ich brauch&#8216;,</strong><br />
<strong> denn die 1933 Gründe, ihr habt sie auch.&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23360" aria-describedby="caption-attachment-23360" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23360 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23360" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Chris (Gesang, Gitarre), Frank (Schlagzeug), David (Bass, Gesang)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Licht und Schatten</h3>
<p>Die folgenden Stücke <em>&#8222;Windschief&#8220;</em>, <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> stellen gewissermaßen eine komplette Werkschau der drei Aachener dar. Mal geht es ordentlich flott zur Sache, mal in melancholische, fast depressive Stimmungswelten und mal in eher hellere, leichtere Klangfärbungen. Speziell <em>&#8222;Magnifique&#8220;</em> mit seinem dramatischen und gleichzeitig poppigen Refrain verbindet dabei auf überzeugende Art und Weise diese unterschiedlichen Aspekte.</p>
<p>Jedoch gibt es neben den vielen guten Ideen auch einiges, was mir an &#8222;Couleur&#8220; nicht so gut gefällt. Der Gesang von <strong>Chris</strong> ist des Öfteren zu sehr gepresst, wie etwa bei <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> oder auch<em> &#8222;Zutage&#8220;</em>. Vieles spielt sich im Midtempo ab und es fehlt trotz interessanter Ideen, wie etwa dem schon fast rap-artigen Beginn in <em>&#8222;Bastion&#8220;</em>, an Abwechslung. Neben der Laut-Leise-Dynamik findet da leider zu wenig statt. Und dies konnten <strong>FJØRT</strong> definitv auch schon auf den älteren Alben besser. Diese Kratzer im Lack führen leider zudem des Öfteren dazu, das die Emotionalität in den Kompositionen und Texten nicht hundertprozentig bei mir ankommt. Schade!</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Südwärts! Südwärts! Es geht immer südwärts, südwärts!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Das bereits erwähnte Stück&nbsp;<em> &#8222;Bastion&#8220;</em> oder auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Karat&#8220;</em> sind hingegen noch einmal richtig stark. Hier verschmilzt Zerbrechlichkeit mit Aggression, peitscht die Musik voran und lässt die Texte in jedem Wort wirken. Dabei stellt<em> &#8222;Karat&#8220;</em> schon fast einen Abgesang dar, handelt er lose vom Gedanken was wäre, wenn die Band in diesem Moment in einem Flugzeugunglück ums Leben kommen würde. &#8222;Wir würden mit uns im Reinen gehen können, wenn es das jetzt gewesen wäre&#8220;, meint die Band im Promoschreiben bezogen auf ihr künstlerisches Schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Resümee</h3>
<p>Ich als Konsument des Albums bin jedoch ein wenig zwiegespalten vom Gesamtwerk, auch nach vielen Hördurchgängen. Klar ist,<strong> FJØRT</strong> wissen was sie tun und sie haben ihre Stärken beibehalten und die musikalischen Fühler ein wenig mehr ausgestreckt. Dennoch kann &#8222;Couleur&#8220; die maximale Qualität streckenweise nicht abrufen. Das Harte in der Musik ist nicht mehr ganz so hart, das Gefühlvolle nicht mehr ganz so gefühlvoll. Ihr versteht mein Dilemma. Zudem fehlt es dem Album auch an den ganz großen Hits. Waren Songs wie <em>&#8222;D´accord&#8220;</em>,<em> &#8222;Kleinaufklein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lichterloh&#8220;</em> oder <em>&#8222;Anthrazit&#8220;</em> bandinterne Klassiker, so fällt mir die Identifikation neuer Songs dieser Kategorie schwer. Im Endeffekt kann es auf die beiden Singleauskopplungen <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> zutreffen, für mich jedoch nur bedingt. Die ganz große Klasse wird nicht erreicht.</p>
<p>Das alles klingt jedoch schlimmer, als es ist. &#8222;Couleur&#8220; ist ein gutes Album, bietet tolle Songs, ergreifende Textpassagen und nach wie vor genug Power. Ich bin aber gespannt wie es weiter geht mit dem produktiven Trio. Anfang 2018 geht es erstmal auf Release-Tour und dann wird sich zeigen, was noch kommt. Denn zum Glück ist das Schicksal momentan besser um <strong>FJØRT</strong> bestellt als im Song <em>&#8222;Karat&#8220;</em> beschrieben und mit ein wenig neuem Schwung und dem Mut zu neuen Ideen kann uns die Band noch lange mit guter, emotionaler Musik versorgen. So wird das Grau doch gleich viel bunter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mpXVDlIVzWI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fjort-farbtupfer-in-tristesse/">FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2017 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[Subway to Sally]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/">Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16901"></span><br />
Thema heute: Metal auf Deutsch &#8211; was klingt richtig geil? Und was eher peinlich?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oli</a>&nbsp;mit Öl&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Meine erste unmittelbare Berührung mit harten Metalriffs in Kombination mit deutschen Texten erlebte ich Ende der 90er Jahre durch die Band <strong>RAMMSTEIN</strong> (<em>„Wollt ihr das Bett in Flammen sehen“</em>). Damals wirkte dieser „Deutschmetal“ auf mich <strong>düster, hart und&#8230; passend</strong>! Eine Eigenschaft, die ich auch heute noch auf die Texte der Berliner Band anwenden würde, auch wenn die letzten Alben meiner Meinung nach einige verbale Ausrutscher hatten (<em>„Rammlied“</em>).</p>
<p>Und somit stelle ich mir zunächst die Frage, welche Anforderungen ich an (deutsche) Metal-Texte stelle. Sollen diese kunstvoll, leicht verständlich, metaphorisch, inspirierend oder einfach wie die Faust aufs Auge passend sein? Wo monotone Einzeiler, wie das äußert plakative „Heil Satan“ im Song <em>„Orbitalwaffe“</em> der Doomer von <strong>VALBORG</strong>, einfach nur kultig tönen, so liebe ich andererseits kunstvoll eingekleidete Botschaften wie etwa:</p>
<p>&#8222;Zwischen meinen Fingern wird zu Staub<br />
Was einmal Feste war aus Stahl und Stein<br />
Es bleibt nach all der Zeit und Welten Raub<br />
Nur Wasser, doch ich weiß &#8211; einst war es Wein“ aus dem Titel<em> „Einst war es Wein“</em> der Schwarzwurzler von <strong>EIS</strong> (ehemals <strong>GEIST</strong>).</p>
<p>Unterm Strich bleibt es für mich Geschmackssache, aber es gibt viele Beispiele guter deutscher Metaltexte und gerade <strong>der Sprachklang passt</strong> meiner Meinung nach exzellent <strong>zu dieser harten und oft emotionalen Musik</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannes</a></b>&nbsp;<strong>mit Hack</strong> findet:</p>
<p>Deutsche Texte im Metal? <strong>Da kann ich ja gleich Schlager hören.</strong> Wahrscheinlich zähle ich gefühlt zu den &#8222;90 Prozent&#8220; der Menschen in unserem Land, denen Lyrics in der eigenen Sprache auf den Sack gehen, beziehungsweise peinlich sind. Warum, das kann ich mir selbst nicht wirklich erklären. Vielleicht ist ja <strong>Englisch einfach die bessere Sprache für solche Angelegenheiten</strong>, obgleich viele&nbsp;deutsche Metal-Bands in ihrer Muttersprache die Emotionen besser rüber bringen könnten (und die Grammatik erst!). Allerdings fallen mir dennoch ein paar interessante Bands ein, die ausgerechnet im Metal mit deutschen Texten punkten konnten. An erster Stelle fallen mir dazu <strong>TOTENMOND</strong> ein, obwohl&nbsp;sie auch gehörige Crust/Punk-Einschläge vorweisen können. Rätselhafter geht es nicht mehr, als die Zeilen vom Sänger (<strong>Pazzer</strong>) zu analysieren.</p>
<p>Dann fällt mir noch das Projekt <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> aus der Schweiz ein.&nbsp;Ohne Kitsch und schwülstige Romantik wird der Natur Tribut gezollt. Da werde ich gleich mal die selbst betitelte CD in die Anlage wuchten. Sehr zu empfehlen! Ach ja, und <strong>HELRUNAR</strong> gibt es ja auch noch, obwohl ich sagen&nbsp;muss, dass sie seit dem Album &#8222;Sol&#8220; für mich stark an Bedeutung verloren haben.&nbsp;Liegt jedoch eher an der Musik als an den Texten, denn die sind nach wie vor gut.</p>
<p></div></div>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah&nbsp;H.</a>&nbsp;mit Käse&nbsp;</b>sagt:</p>
<p>Ich werde für diese Aussage bestimmt gleich mit Mistgabeln verjagt, aber deutschsprachiger Metal ist für mich einfach nur eins – <strong>Bäh</strong>! Egal welches Genre, ich versuche <strong>um deutschsprachigen Metal einen sehr sehr großen Bogen zu machen</strong>. Warum? Für mich persönlich ist die deutsche Sprache eine sehr raue und komplizierte Sprache. Ich komme irgendwie nicht damit zu recht, dass Metal an sich, der ja in vielen Teilen bereits sehr hartnäckig anmutet, auch noch <strong>mit einer Sprache unterlegt wird, die ebenfalls schwergängig ist</strong>. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob eine Band im Folk, Death, Black oder sonst einer Metal-Gattung heimisch ist.</p>
<p>Einzige Ausnahmen, die mir bisweilen einfallen, würde ich <strong>nicht so sehr in die Metal-Schiene packen</strong>, auch wenn diese wahrscheinlich gern gesehene Gäste auf vielen Metal-Festivals sind. Zum einen kann ich dem deutschen Witz und Charme der Band <strong>KNORKATOR</strong> schon etwas abgewinnen. Auch die klassischen Mittelalter-Bands wie <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> laden mich trotz deutscher Sprache zum Tanzen ein. Ich bin aber davon überzeugt, dass diese Bands auch prächtig in einer anderen Sprache funktionieren könnten. Auch haben <strong>EQUILIBRIUM</strong> auf ihrem neuen Album „Armageddon“ für mich gezeigt, dass es nicht immer Deutsch sein muss. Mir gefällt&#8217;s. In diesem Sinne – Jeder wie er&#8217;s/ sie&#8217;s gerne mag!</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
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		<title>Düstere Melodien und Brecher-Riffs &#8211; PENTARIUM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PENTARIUM – Schwarzmaler Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016 Dauer: 48 Min. Label: / Fleh um dein Leben! Mit diesen Worten geben PENTARIUM den Startschuss in ihr neuestes Werk &#8222;Schwarzmaler&#8220;. Es handelt sich hierbei um einen Auswuchs melodischen Todesmetalls, unterlegt mit deutschem Gekrächze. Wer allerdings oldschooligen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PENTARIUM </strong>– Schwarzmaler<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 48 Min.<br />
Label: /<span id="more-12827"></span></p>
<h4>Fleh um dein Leben!</h4>
<p>Mit diesen Worten geben <strong>PENTARIUM</strong> den Startschuss in ihr neuestes Werk &#8222;Schwarzmaler&#8220;. Es handelt sich hierbei um einen Auswuchs melodischen Todesmetalls, unterlegt mit deutschem Gekrächze. Wer allerdings oldschooligen Gothenburg-Stil erwartet, kann getrost woanders weitersuchen &#8211; denn &#8222;Schwarzmaler&#8220; weist einen deutlich moderneren Anspruch auf.</p>
<p>Gleich zu Beginn wird schon ordentlich gepumpt und die Moshpits bleiben sicherlich nicht lange leer. Düstere Melodien, bestärkt von Keyboard-Akkorden, reiten auf den stampfenden Brecher-Riffs durch vernebeltes, sumpfiges Gelände. Etwa so ließe sich das Feeling des Albums beschreiben. Die Keyboard-Tracks wirken leider gelegentlich etwas überflüssig, insbesondere dann, wenn sie nur die Akkorde der Gitarren doppeln. Diese Kombo stört zwar insgesamt nicht die Atmosphäre, hemmt aber ab und an die Durchschlagskraft der Äxte. Etwas weniger Keyboard und etwas mehr Power im Sound hätten der Sache gut getan. Die Vocals holen das dann aber wieder raus. Für diese muss ich wirklich meinen Respekt zum Ausdruck bringen &#8211; kraftvoll und sich vor allem auf hohen Frequenzen haltend, wissen die Screams von Sänger <strong>Carsten Linhs</strong> durchgehend zu überzeugen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/bswT6JY7XQc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was mich persönlich ein bisschen stört, ist, dass sich das Album größtenteils im Midtempo-Bereich hält. Es legt so zwar eine gewisse Wucht zu Grunde, aber nicht selten wünscht man sich beim Durchhören der Songs etwas mehr Geschwindigkeit. Die Snare könnte öfters mal auf 2 und 4 einsetzen, anstatt sich immerwährenden Halftime-Beats zu unterwerfen. Diese tempomatische Eingrenzung verhindert leider, dass die Songs in den richtigen Momenten über sich hinauswachsen können &#8211; wirkliche Höhenflüge bleiben so dem Album leider verwehrt. Selbst die Songs, die vielversprechend schnell anfangen, verfallen immer wieder ins alte Schema. Warum nicht mehr von den stürmischeren Parts, wie etwa bei <em>&#8222;Vanitas&#8220;</em>? Ich verstehe ja, wie es gedacht ist, aber mit etwas mehr Wind hätte man die düstere Landschaft definitiv interessanter gestalten können.</p>
<p>&#8222;Schwarzmaler&#8220; ist, alles in allem, ein ganz stabiles modernes Melodeath-Werk. Trotzdem hätte es definitiv noch den einen oder anderen Feinschliff gebrauchen können. Das Keyboard ein wenig geschickter einsetzen, mehr Abwechslung in Tempo und Feeling reinbringen &#8211; mehr hätte es gar nicht gebraucht. Für ein Debüt-Album klingt das Ganze allerdings schon sehr ordentlich.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zu <strong>PENTARIUM</strong>s <a href="https://www.facebook.com/Pentarium/?fref=ts">Facebook</a>&#8211; und <a href="http://pentarium.de/">Bandpage.</a></p>
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