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	<title>DIE APOKALYPTISCHEN REITER Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>DIE APOKALYPTISCHEN REITER Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2019 06:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Familiäres Fest in Franken!<br />
Soviel schöne Dinge fangen mit F an... Wir berichten über ein Best of - dem METAL FRANCONIA! Dort konnte man die Apokalyptischen Reiter und etliche Andere live sehen! </p>
<p>Wie dies klang und aussah kannst du hier nun nachereleben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was braucht man für ein unvergessliches Wochenende in den Franken? Ein paar durchgedrehte<strong> Thrash Metal-Astronauten</strong>, ein Horde mutiger <strong>Ritter und Berserker</strong> oder doch lieber gleich <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong>? Alles richtig! Wenn man jetzt noch ein familiäres Festival in der kuscheligen Frankenhalle in Dettelbach und jede Menge<strong> Met, Bier, Metbier und Rum</strong> dazurechnet, bekommt man – naaa? – das <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019"><strong>Metal Franconia</strong></a>! Hierhin geht mein erster schwermetallischer Abstecher in das Frankenland diesen Monat, der zweite soll mit dem Ragnarök schon bald folgen. Noch ist das Festival für mich quasi „jungfräulich“, erst im Herbst des vergangenen Jahres erfuhr ich über Umwege davon – da lass ich mich doch nicht zweimal bitten!</p>
<h3>Dresden, Erfurt, Nürnberg, Dettelbach &#8211; Auf in die Wochenendmetropole guten Musikgeschmacks!</h3>
<p>Die Anfahrt mit der Bahn gestaltet sich durchaus interessant. Denn ist man einmal in <strong>Dettelbach</strong> ausgestiegen, erwartet den autolosen Besucher zunächst einmal&#8230; Nichts. Ein paar einsame Häuschen sind in Sicht, selbes gilt für das Wartehäuschen, in dem ich Platz nehme und gleich auf den ersten Festivalbesucher treffe. Na also, doch nicht falsch ausgestiegen! Gemeinsam mit Elias (Grüße an dieser Stelle) hüpfe ich ins <strong>Taxi</strong> und fahre ins 10 Minuten entfernte <strong>Gewerbegebiet</strong>, wo die<strong> Frankenhalle</strong> an diesem Wochenende zum Nackenbrechen und Metvergießen einlädt.</p>
<p>Die <strong>Zeltsituation</strong> ist für mich als solche und auch für alle anderen Besucher neu: Der alte Campingplatz ist wegen <strong>Asbest</strong> gesperrt (Yikes), also zelten wir auf einer geteerten Fläche und schrauben unsere Zelte mit 5mm starken Monsterschrauben in den Asphalt. Wer sich zuletzt noch an vereinzelte Wirbelstürme auf Festivals wie dem <strong>Partysan</strong> erinnert, auf denen Zelte und Pavillons wie monströse Polyestervögel über den Campingplatz wirbelten &#8211; das kann hier definitiv nicht passieren!</p>
<h2>Tag 1: Heavy Metal, Suff und Röhrenjeans</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-32984 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ganz entspannt starten wir nach einigen Runden Met und einem Einkaufsbummel zum nahegelegenen Netto um halb 4 in den ersten Festivaltag. Und hier kommt gleich die erste Überraschung: Schon zum Opener gibt es hier <strong>mächtig guten Sound</strong> auf die Ohren! Und die Jungs von <strong>SECOND CHAPTER</strong>, die hier und heute wortwörtlich das zweite Kapitel ihrer musikalischen Karriere aufschlagen, haben es auch noch mächtig auf dem Kasten. Harte, definierte Riffs und vertrackte Rhythmuswechsel mischen sich mit<strong> Sänger Steini&#8217;s</strong> Stimme zu relativ überaus groovigem Heavy Metal.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32985" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem die Gesichter auf der Bühne bekannt vorkommen, der dürfte schon einmal etwas von der Kombo <strong>BIRTH OF THE WICKED</strong> gehört haben, aus der sich <strong>SECOND CHAPTER</strong> geformt haben. Was man nicht merkt, ist, dass die Jungs heute ihren <strong>allerersten Liveauftritt</strong> feiern, für den extra noch ein paar Songs geschrieben wurden. Souverän ziehen sie eine beachtliche Menge vor die Bühne und holen mich – trotz der Tatsache, dass ich nicht gerade in ihrem Genre zuhause bin – von Anfang an ab.<br />
In welchen musikalischen Schienen das <strong>Metal Franconia</strong> fährt, wird beim Blick auf das Lineup schnell klar. Hier gibt es ein bisschen was von allem – von <strong>Thrash</strong> über <strong>Heavy</strong> bis <strong>Death Metal</strong> ist alles dabei, vermischt mit einer Prise <strong>Mittelalterrock </strong>und abgeschmeckt mit <strong>Power Metal</strong>. Wer da für sich nichts findet, der hört wahrscheinlich<strong> Black Metal</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-32986 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg" alt="" width="207" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg 243w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-830x1024.jpg 830w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-750x926.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1.jpg 1175w" sizes="(max-width: 207px) 100vw, 207px" />Davon abgesehen geht es direkt weiter mit der nächsten Kombo. Die<strong> dreiköpfige SHOT CREW</strong> wirkt auf der großen Bühne fast ein bisschen verloren – zumindest so lange, bis sie anfangen, ihren <strong>Alcoholic Rock’n’Roll</strong> von den Brettern zu schmettern. Am Mikro steht die wahre Verkörperung des Bandkonzepts <strong>Sebbo</strong>, der rotzig-trotzig seine Vokals in die Menge röhrt. Das Gesicht dürfte dem einen oder anderen aus einer ganz anderen <strong>musikalischen Spielecke</strong> bekannt sein –<strong> Sebbo</strong> steht nämlich auch noch für <strong>VEHEMENZ</strong> am Bass. Heute heißt es aber statt den <strong>Black Metal</strong> den <strong>Whiskey</strong> zu preisen. Unterstützt wird er dabei von seiner Bandkollegin <strong>Sandra</strong> an der Axt, die munter ein flottes Solo nach dem nächsten trällert – dabei stets auf den Punkt, sodass sie dem Sound von <strong>SHOT CREW</strong> eine gewisse Finesse verleiht. Gefällt mir gut!</p>
<h3>Frankenland in Sicht!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32987" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wen<strong> SHOT CREW</strong> noch nicht genug zum <strong>Alkoholkosum</strong> angereizt haben, die bekommen jetzt mit<strong> RED RUM</strong> ihr Fett weg. Die Piraten aus<strong> Nottinghamshire</strong> sind im vergangenen Jahr bereits mit <strong>OBSCURITY</strong> in <strong>Großbritannien</strong> zur See gefahren, nun haben sie selbst den langen Weg nach Deutschland gewagt, um wie ihre Vorgänger dem Alkohol zu fröhnen und ihr <strong>Seemannsgarn</strong> mit uns zu teilen. <strong>Sänger Dave</strong> schiebt seine rauchigen, kräftigen Piratensingsang&nbsp; stolz über die Bühne und wirkt auch von außen so, als wäre die Rolle als Kapitän direkt auf ihn zugeschnitten. Jedenfalls hat er mit seinen Bandkollegen sichtlich Spaß auf der Bühne, das typische<strong> Geigen- und Flötenfeeling</strong> bringt <strong>Lizzey</strong> an den Tasten – alles in allem ein sympathischer Auftritt von sympathischen Piraten, die mir im Verlaufe des Festivals noch öfter den Weg kreuzen sollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32988" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bisher läuft das Metal Franconia eher spaßig an, nun werden wir endlich ein bisschen ernster!<strong> BURDEN OF GRIEF</strong> geben sich die Ehre und produzieren eine mächtige Soundwand, die sich gewaschen hat. Dazu trägt allen voran <strong>Sänger Mike</strong> bei, der mit seinen mächtigen <strong>Growls</strong> die Masse zum Toben bringt. Dass er dabei von seinen Bandkumpanen deutlich überragt wird, juckt nun wirklich niemanden – hier gilt: kleiner Sänger, viel dahinter! Die Saitenhexer produzieren gemeinsam mit Bassist Florian eine solche Wucht an <strong>Gitarrensound</strong>, dass die Jungs mit ihrem <strong>Melodic Death Thrash</strong> einfach im Ohr bleiben müssen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32989 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und thrashig geht es weiter.<strong> SPACE CHASER</strong>, bewaffnet mit <strong>Röhrenjeans</strong> und <strong>weißen Sneakers</strong>, machen aus der anfangs noch dezent ausgedünnten Versammlung vor der Bühne mit einem Wimpernschlag eine tobende Menge. Wie sie das schaffen? Mit ehrlichem, ungekünstelten <strong>Thrash Metal</strong>, treibenden und punktgenauen Drums und einem Frontmann, der so vor Energie strotzt, als hätte man ihn vorher erstmal 48 Stunden am Starkstrom geladen.<strong> Siggi</strong> besitzt nicht nur eine einzigartig-großartige Stimmgewalt, sondern auch das Charisma, so viele Besucher in die Frankenhalle zu ziehen, dass es am Ende richtig voll wird – genauso wie Siggi kurz nach der Show. Die Berliner bringen übrigens Ende des Monats ein<strong> Split-Album mit DISTILLATOR</strong> raus – Reinhören lohnt sich!</p>
<h3>Schnell, laut, böse und gemein</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32990" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem gerade noch nicht die Nackenwirbel gebrochen sind, der sollte sich jetzt<strong> LIK</strong> widmen. Was, sagt euch noch nichts? Dann besteht definitiv Nachholbedarf! Die <strong>Stockholmer</strong> sind seit 2014 auf dem Vormarsch, haben in der Zwischenzeit <strong>2 Langspieler</strong> gebastelt und definitiv Feuer unterm Hintern, was man im kühleren Norden Europas vermutlich gut gebrauchen kann. Und obwohl sie sich dem<strong> Old School Death</strong> verschrieben haben, bringen die Schweden ihre ganz eigene musikalische Note mit ein.<br />
Auch <strong>LIK</strong> profitieren vom <strong>außergewöhnlich guten Sound</strong> des Abends, der den schnellen Riffs und Drums der Band erst richtig Raum gibt, ohne Soundmatsch zu erzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32991 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Mir ist das nach diesem Festivalauftakt dann doch ein bisschen zu stressig, also begebe ich mich auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen, um meinen Cuba Libre zu schlürfen. Dabei laufe ich zufällig den lieben Jungs von <strong>GOD DETHRONED</strong> über den Weg, die sich gerade auf ihren großen Auftritt vorbereiten. Da kann ich mir meine Pause also an den Hut stecken! Mit <em>&#8222;Serpent King&#8220;</em> gehen die sympathischen <strong>Niederländer</strong> auch direkt in die Vollen. Es wird die Mähne gelüftet, sich in größeren Pits freundlich umhergestoßen und einfach die Sau rausgelassen. Den Soundtrack dazu haben <strong>Henri und Co.</strong> ja zum Glück schon im Gepäck. Und so genieße ich noch die letzten härteren Klänge, bevor die ersten Freitagsheadliner drohend am Horizont erscheinen – <strong>FEUERSCHWANZ</strong> stehen auf dem Plan.</p>
<h3>Fragwürdiges Kontrastprogramm?</h3>
<p>Aber zuerst wird es dunkel; eine überaus<strong> leicht bekleidete Dame</strong> schwebt auf die Bühne (bei der Kälte, die sich dieses Wochenende draußen umtreibt, ziehe ich respektvoll eben genannten Hut) und flattert mit ihren zart beleuchteten Flügeln, bevor sich der Rest der Mannschaft auf die Bühne gibt und sich – im wahrsten Sinne des Wortes – feiern lässt. Denn: Mann, was geht denn hier ab?<br />
Der Raum vor der Bühne ist bis zum Erbrechen vollgestopft und alles, was sich hier drängelt und tummelt, kann sich vor Freude über den kommenden Act kaum halten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32992" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Na gut, außer ich vielleicht – die Kollegen sind musikalisch leider so gar nicht meine Kragenweite. Trotzdem bin ich gespannt, was die <strong>Ritter</strong> und<strong> Spielmänner /-damen</strong> uns denn so präsentieren werden – ist schließlich mein &#8222;erstes Mal&#8220; <strong>FEUERSCHWANZ</strong>. Aber schon rufen die Jungs und Mädels zur<em> &#8222;Operation Drachensturm&#8220;</em> und die Frage &#8222;Wo seid ihr?&#8220; macht bei der eskalierenden Meute vor der Bühne wohl eher Sorgen um die Sehkraft von seiner Hoheit <strong>Klampfer-und-Mit-Sänger Prinz R. Hodenherz III</strong>.</p>
<p>Aber was solls, die allermeisten hier scheint’s zu freuen. Damit übergebe ich feierlich das Zepter &#8222;Publikumsliebling&#8220; an Herrn <strong>Hauptmann Feuerschwanz</strong> und seine Mitstreiter, bevor der Song<em> &#8222;Prinzessin&#8220;</em> angestimmt wird, besagte Dame vom Anfang erneut ihre Hüften schwingt und dabei das Publikum mit einem unübersehbaren Transparent an ihre Mitsingschuld erinnert. Ich lasse mich von <strong>&#8222;Ohhhh&#8220;- und &#8222;Prinzessin!&#8220;-Chören</strong> in den Backstage tragen, wo ich die restliche Spielzeit mit<strong> GOD DETHRONED</strong> den Alkoholgenuss trainiere.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32993 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Old School Thrash und Bon Jovi-Karaoke zum Einschlafen</h3>
<p>Nach dieser Party ist ein großer Teil der Anwesenden wohl so durstig, dass sich das Publikum zum Ausklang mit <strong>SODOM</strong> dann doch etwas ausdünnt. Das juckt die <strong>Oldschool-Thrasher</strong> und <strong>SODOM-Fans</strong> aber herzlich wenig. Und so gibt’s mit Stücken wie<em> &#8222;Obsessed By Cruelty&#8220;</em>, <em>&#8222;One Step Over The Line&#8220;</em> und <em>&#8222;Remember The Fallen&#8220;</em> dann doch noch das eine oder andere schwermetallische Wiegenlied, bevor sich die ersten Besucher in ihre Zelte fallen und ich mich mit den noch übrig gebliebenen <strong>SPACE CHASERn</strong> zur Aftershowparty begebe.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32994" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg" alt="" width="140" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Hier wird mächtig gelacht, getrunken und die mutigen Karaoke-Sänger lautstark bei allem unterstützt, was die Rock- und Metalszene in den vergangenen 40 Jahren so hergegeben hat. Während vom Band <strong>METALLICA</strong> trullert, gibt’s in der Halle von <strong>METLASH</strong> dasselbe – nur als<strong> Cover</strong>. Und die Jungs machen dabei sogar eine ziemlich gute Figur! Nur ist der Slot ein bisschen undankbar; nur noch wenige Besucher finden um diese Uhrzeit den Weg in die Frankenhalle. Trotzdem geben <strong>METLASH</strong> vor den verbleibenden Besuchern alles und rocken noch den einen oder anderen Klassiker von der Bühne. Und so verabschieden auch wir uns dann mi<em>t &#8222;Pour Some Sugar On Me&#8220;</em> von der Aftershowparty hinaus in die kalte Nacht, die alle tapferen Camper mit einstelligen Temperaturen begrüßt.</p>
<h2>Tag 2: Wo ist der Gral? Wo ist der Sound?</h2>
<p>Am nächsten Morgen sind die meisten <strong>Festivalhelfer</strong>, die mir über den Weg laufen, schon wieder topfit und gut gelaunt – das kann ich leider so von mir noch nicht behaupten. Überhaupt erlebe ich selten ein Festival, auf dem ich so<strong> herzlich Willkommen geheißen</strong> werde wie hier. Super liebe Menschen an jeder Ecke – da kommt man doch gerne wieder!</p>
<p>Aber zunächst einmal gilt es, den zweiten Teil des <strong>Metal Franconia</strong> zu bestreiten! Vorher entscheide ich mich noch, die kurze Nacht etwas zu verlängern und eine Runde im Zelt zu dösen, was sich als enorme Fehlentscheidung entpuppt, da ich <strong>BLACKNETIC</strong> verschlafe. Schade! Die Jungs machen seit <strong>2012</strong> mit ihrem <strong>Heavy Thrash</strong> die Runde und sollen – laut Augenzeugenberichten – eine beachtliche Zahl an Besuchern in die Frankenhalle gezogen haben. Na gut, kurz geärgert und schon die Kamera geschnappt – dafür wartet jetzt ein Stück Heimat auf mich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32995 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Für das entsprechende Kontrastprogramm zum frühen<strong> Samstagnachmittag</strong> sorgen jetzt nämlich die<strong> BURNING BUTTHAIRS</strong> aus <strong>Thüringen</strong>. <strong>Gitarrist Marlis</strong> dürfte dem einen oder anderen Besucher der <strong>Thüringer Institution &#8222;Club From Hell&#8220;</strong> bekannt sein, wo er und seine Bandkollegen schon für die eine oder andere erinnerungs- und erzählungswürdige Geschichte gesorgt haben. Jetzt jedenfalls haben die <strong>Erfurter</strong> die Beine in die Hand genommen und sind nach <strong>Dettelbach</strong> gereist, um den Franken eine ordentliche Portion<strong> Grindcore</strong> aufs Brot zu schmieren. Schon äußerlich fällt die Kombo auf, vor allem durch ihren Drummer – oder das traditionelle Fehlen ebendiesen. Stattdessen steht stellvertretend ein <strong>Laptop</strong> auf dem Drummerpodest und tut sein bestes, ein paar dreckige Beats von der Festplatte zu demmeln.</p>
<p>Und so schrabbeln die Jungs einen Song nach dem nächsten vom Brett und locken sogar eine nicht ganz unbedeutende<strong> pogo- und pitfreudige Meute</strong> vor die Bühne. Was mir jedoch gleich zu Beginn auffällt, ist der <strong>deutlich schlechtere Sound</strong> im Vergleich zum Vortag. Der bekommt gar nicht die Möglichkeit, sich im Raum zu entfalten, sondern flacht schon nach einigen Metern vor der Bühne bedenklich ab, während man einige Frequenzen vergeblich sucht. Ich hoffe auf einen Einzelfall und mache mich als nächstes auf einen verhältnismäßig<strong> außergewöhnlichen Punkt</strong> auf der heutigen Speisekarte gefasst.</p>
<h3>Willkommen und Abschied</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32997" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Denn die nächste Kombo hat einen steinigen Weg zurückgelegt, um jetzt die Bühne des <strong>Metal Franconia</strong> zu bevölkern.<strong> M.I.GOD</strong>, die selbstbetitelten<strong> &#8222;Sophisticated Metaler&#8220;</strong> aus Süddeutschland, bestehen eigentlich schon seit 2001. Seit 2012 gab es von den Jungs zunächst nichts Neues mehr zu hören, während die Band mit einigen personellen Inkonsistenzen und einem bandinternen Todesfall zu kämpfen hatte.<br />
Doch Ende letzten Jahres kämpften sich die 5 Herren wieder ans Tageslicht und bescherten der Szene ihren neuen Langspieler &#8222;Specters On Parade – Vol. I&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32998 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Damit schlugen<strong> M.I.GOD</strong> ein neues Kapitel in der Bandgeschichte auf, dessen Fortsetzung heute folgt! Und tatsächlich haben die Jungs etwas ganz besonderes an sich. Ob es die allumfassend<strong> professionelle Ausstrahlung</strong> ist, die Freude der Jungs am Spielen oder der ganz <strong>eigene Sound</strong> dieser Kombo? Vermutlich ist es alles auf einmal, was mich für die gesamte restliche Spielzeit an die Bühne fesselt.</p>
<p>Und <strong>M.I.GOD</strong> kämpfen nicht allein! Im Publikum haben sich scheinbar einige <strong>Hardcore-Fans</strong> angesammelt. Es wird getanzt und gebangt, und das, obwohl auch <strong>M.I.GOD</strong> heute nicht so gut klingen, wie sie es mit Sicherheit könnten. Der Sound kommt deutlich flacher und mittenloser als am Vortag und macht es daher nicht ganz einfach, sich in den sehr melodiösen Sound, die vielen <strong>verzwackten Soli</strong> und in die<strong> starke Stimme von Sänger Max</strong> reinzufühlen. Nichts destotrotz hinterlassen die Jungs ordentlich Eindruck in der Frankenhalle und verlassen die Bühne mit <strong>M.I.GOD-Rufen</strong> aus dem Publikum – besser hätte es für die Jungs kaum laufen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Spektakulär hört dieser Slot auf, spektakulär geht es weiter – und auch ein bisschen traurig. Denn die nächste Kombo gibt heute in aktueller Konstellation ihr Abschiedskonzert. Zwar habe ich mir die Bandhistorie abends bei 1-2 (oder mehr) Bierchen von <strong>Sänger Florian</strong> erklären lassen. Die ist jedoch einigermaßen komplex, also fasse ich kurz: Wer von euch kennt <strong>VENDETTA</strong>? Nein, ich rede nicht von dem Herrn mit Anonymus-Maske, sondern den<strong> Old School Thrashern</strong> aus <strong>Schweinfurt</strong>. Aus zwei Ex-Members von <strong>VENDETTA</strong> entstanden <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, die den klassischen<strong> Speed- und Power-Metal-Sound</strong> von <strong>VENDETTA</strong> übernahmen und weiterentwickelten.</p>
<p>Bis auf <strong>Klampfer Micky</strong> wollen selbige Jungs sich nun in einem neuen Projekt weiterentwickeln. Was umso trauriger ist, wenn man bedenkt, was für einen <strong>starken Auftritt BRAIN DAMAGE</strong> heute hinlegen. <strong>Sänger Flo</strong> überzeugt mit seiner kraftvollen und extrovertierten Art, während sich der Rest der Band genauso sportlich ins Zeug legt, in dieser Formation noch ein letztes Mal alles zu geben. Das feiern die Zuschauer ebenso dankbar, bevor für <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, wie wir sie kennen, der Vorhang fällt.</p>
<h3>Wikinger mit technischen Problemen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33000 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Tränchen darf vergossen werden, dann geht es jedoch genauso hart weiter. Die <strong>Würzburger Death Metaler SASQUATCH</strong> haben die ganz harten Waffen ausgepackt. Verschnaufpausen? Gibt es nicht! Hier wird brutal von der Bühne geknüppelt was das Zeug hält. Frisches Blut braucht die Szene – das und einen starken Auftritt liefern <strong>SASQUATCH</strong> problem- und kompromisslos. Die Jungs haben noch einiges vor sich, dessen dürfen wir uns sicher sein!<br />
Und da heute scheinbar der Tag des<strong> Draufhauens</strong> ist, werden <strong>SASQUATCH</strong> nun von den Kollegen von <strong>ASENBLUT</strong> abgelöst.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33004" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Tetzel</strong> und seine Kollegen wissen, wie man eine <strong>Vollblut-Viking-Death-Metal-Show</strong> abliefert. Und das sogar, wenn die Technik einem mehr als nur einen Strich durch die Rechnung macht…<br />
Nicht nur haben <strong>ASENBLUT</strong> mit demselben platten Sound zu kämpfen wie fast alle Bands am heutigen Tag, die Jungs erwischt es mit einigen technischen Problemen an den Klampfen gleich mehrfach hintereinander.<strong> Sänger Tetzel</strong> versucht, das Problem noch während des laufenden Songs zu lösen und kümmert sich dann darum, dass die verständnisvolle Meute vor der Bühne bei Laune gehalten wird.</p>
<p>Dabei verrät er – ganz nebenbei und exklusiv – gleich mal den<strong> Albumtitel</strong> für die<strong> kommende Scheibe</strong>. Die soll nämlich <strong>&#8222;Die wilde Jagd&#8220;</strong> heißen und voraussichtlich im <strong>März 2020</strong> erscheinen! Ansonsten gibt es eine gewohnte Setlist mit <em>&#8222;Asenblut&#8220;, &#8222;Beserkerzorn&#8220; </em>und<em> &#8222;Helden des ewigen Sturms&#8220;</em>, punktgenaue Soli von den <strong>Saitenhexern Claus Cleinkrieg</strong> und<strong> Stan</strong> und einen insgesamt einfach durch und durch sympathischen Auftritt der<strong> Berserker aus Göttingen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33002 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Das ist mir noch nicht melodisch genug!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33006 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer allerdings denkt, dass hier und heute an Epicness kaum noch eine Schippe draufgelegt werden kann, dem ist wohl die nächste Kombo nicht bekannt. Denn jetzt wird zur Schlacht gerufen, der <strong>Battlechoir</strong> steht schon in den Startlöchern – es wird Zeit für die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>! Die in <strong>Latex-Muskelsuits in Superheldenoptik</strong>,<strong> majestätische Umhänge</strong> und <strong>Masken</strong> gewandeten stolzen Gralsritter scheinen ihren ewigen Konflikt mit<strong> Dr. Skull</strong> immer noch nicht beigelegt zu haben. Das bedeutet: epische Auseinandersetzungen, catchy Schlachtgesänge und jede Menge gute Laune!<br />
Gute Laune? Wenn <strong>Dr. Skull</strong> den Gral entwendet, ist es den Rittern stets ernst.</p>
<p>Und so begeben sie sich mitsamt ihres <strong>tapferen Battlechoirs</strong> und jeder Menge <strong>&#8222;Superhero Metal&#8220;</strong> auf die ewige Mission, den Kelch wiederzuerlangen. Superhero Metal, das heißt <strong>sympathischer Power Metal</strong> mit<strong> Mitsing-Refrains</strong> und ohne künstliche Auswucherungen. Auf ihrem Weg stellen sich die Jungs unter anderem<em> &#8222;Cthulu&#8220;</em> entgegen und teilen sich bei <em>&#8222;Pumping Iron&#8220;</em> mit <strong>RED RUM-Sänger Dave</strong> die Bühne. Wer die Piraten auf seiner Seite hat, der hat ja quasi schon gewonnen. Sieht der<strong> Battlechoir</strong> auch so – die Jungs sind immer einen Blick wert. Wer sich nicht für die Musik begeistern kann, wird zumindest stets gut unterhalten. Nur der dichte Nebel auf der Bühne trübt den Genuss der Show ein bisschen. Aber da hatte sicher der böse<strong> Dr. Skull</strong> seine Finger im Spiel…</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cojRhDIPSng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33008" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Countdown für die finalen drei Acts des <strong>Metal Franconia 2019</strong> steht in den Startlöchern. Bevor wir uns aber von <strong>Dettelbach</strong> verabschieden müssen, mischen <strong>NOTHGARD</strong> den Abend nochmal ordentlich auf. Das <strong>Epic Melodic Death Metal-Gespann</strong> um <strong>EQUILIBIRUM-Gitarrist Dom</strong> hat erst vergangenen Oktober seine neueste Scheibe &#8222;Malady X&#8220; auf die Welt losgelassen. Und mit ebenjenem <strong>Titeltrack</strong> und der neuen Catchphrase<em> &#8222;Welcome to the show – Malady superabounds!&#8220;</em> starten die Kollegen in eine umfangreiche Hitlist aus der gesamten Bandgeschichte.</p>
<p>Gefolgt wird das vom Dauerbrenner <em>&#8222;Age of Pandora&#8220;</em>, an den sich wiederum <em>&#8222;Guardians of Sanity&#8220;</em> von der neuesten Scheibe anschließt. <strong>NOTHGARD</strong> begehen bei mir mit ihren durchweg <strong>epic-getunkten</strong> und<strong> Dur-lastigen Melodien</strong> eine stetige Geschmacksgradwanderung. Qualitativ gibt es aber wie immer nichts zu meckern – die Jungs beherrschen ihr Handwerk!</p>
<h3>Legenden sterben nie</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33010 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bevor <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> den heutigen Abend abschließen, werden wir nochmal <strong>Oldschool</strong>!<strong> TANKARD</strong> geben alles und das Publikum gibt alles zurück – mit <strong>Crowdsurfern</strong> und einigen Pits, die sich quer durch die Frankenhalle verteilen. Und dabei beweisen die Herren, dass sie alles andere als<em> &#8222;One Foot in the Grave&#8220;</em> sind – stattdessen gilt das Motto<em> &#8222;Not one day dead&#8220;</em>. Die ganze prall gefüllte Frankenhalle feiert und stößt mit<strong> TANKARD</strong> zu <em>&#8222;R.I.B – Rest in Beer&#8220;</em> an. Und auch, als plötzlich für wenige Minuten mitten im Set auf der Bühne der Strom ausfällt, lassen sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen wird der angefangene Song einfach von vorn begonnen – so feiert man im Hause<strong> TANKARD</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33022" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und endlich ist die Show gekommen, auf die die zahlreich vorhandenen Mitstreiter der &#8222;Reitermania&#8220; sehnsüchtig gewartet haben. Für <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> aus <strong>Weimar</strong> heißt es: <em>&#8222;Wir sind zurück&#8220;</em>! Das sollte seit dem Durchbruch der letzten Scheibe &#8222;Der Rote Reiter&#8220; eigentlich jeder mitbekommen haben, der nicht gerade hinterm Mond lebt. Und so wundert es keinen, dass die <strong>Vollblut-Fans</strong> aus der ersten Reihe für uns Fotografen lauter <em>&#8222;Es wird schlimmer&#8220;</em> brüllen, als es von <strong>Sänger Fuchs, Gitarrist Ady und Bassist Volk-Man</strong> aus den Boxen schallt. Was für eine Stimmung!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33023 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die ersten<strong> Crowdsurfer</strong> lassen nicht lange auf sich warten, ein mutiger Besucher stürzt sich vom Wellenbrecher passend zu <em>&#8222;Der Adler&#8220;</em> in die Massen und lässt sich von den feiernden Fans davontragenden. Mit <em>&#8222;Nach der Ebbe&#8220;</em> und <em>&#8222;Brüder auf Leben und Tod&#8220;</em> gibt es einen bunten Mix quer durch die<strong> Bandhistorie</strong> – das freut vor allem alteingesessene Fans. Mit tosendem und verdienten Applaus geht jedoch auch dieses Set zu Ende.</p>
<p>Leider war der Sound selbst am FOH nicht ansatzweise mit dem vom <strong>Wolfszeit 2018</strong> vergleichbar, wo <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> trotz erbarmungslosen Platzregens mit einem <strong>herz- und knochendurchdringend guten Sound</strong> die klitschnasse und frierende Masse vor der Bühne wärmten. Schade, vor allem nach den durchweg guten Erfahrungen des ersten Abends. Das wertet aber keinen der heutigen Auftritte qualitativ herab – lediglich für den Genuss wäre vollerer Sound ohne rauschende Frequenzen schöner gewesen.</p>
<h2>Ein Wort: Danke!</h2>
<p>Was für ein Abend, was für ein Festival! Was das <strong>Metal Franconia</strong> so besonders macht, ist die <strong>Atmosphäre</strong>, das Gefühl, „Zuhause“ zu sein und die allgemeine<strong> Wärme</strong>, die einem aus jeder Ecke des Festivals entgegengesprungen kommt. Und damit meine ich selbstverständlich nicht die Wärme draußen, denn die hat sich dieses Wochenende schmerzlichst vermissen lassen. Hat das der Party einen Abbruch getan? Keinesfalls. Werde ich wiederkommen? Auf jeden Fall! Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, sind gleich <strong>6 Auftritte</strong> aus der nahezu unmittelbaren Umgebung des Festivals – die machen immerhin über ein Viertel aller Bands auf dem diesjährigen<strong> Metal Franconia</strong> aus. So unterstützt man seine<strong> lokale Szene</strong>! Und so schließe auch ich meine Erinnerungen an ein besonderes Wochenende mit einem Aufruf ab: Supportet das <strong>Metal Franconia</strong>, die Jungs und Mädels haben es verdient!</p>
<hr>
<p>Das <strong>Metal Franconia</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/metalfranconiafestival/"><strong>Facebook</strong></a> und im <strong><a href="https://sw.metal-franconia.de/">Web</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festivalsaison incoming!!! - Unsere Autoren trainieren bereits in Schlafentzugskammern und kärchern die Gehörgänge und Hirnwindungen für neue Eindrücke  und Bands.</p>
<p>Eines der Festivals ist dabei das METAL FRANCONIA, bereits zum 8. Mal und wir sind 2019 mit dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/">Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ja kleine Festivals. Vor allem diese schnuckligen <strong>2-Tages-Veranstaltungen</strong>, die sich wie aus der Kalten durchfeiern lassen, ohne dass man den typischen Durchhänger am dritten Tag hat (oder geht das nur mir so? Ich werde alt…) Und wie es das Schicksal so will, habe ich eine ganz neue Veranstaltung dieser Art entdeckt: das <strong>Metal Franconia Festival</strong>. Wie das <strong>Ragnarök Festival</strong> ganz angenehm in den Franken und im April, um genau zu sein am <strong>12. und 13.04</strong>. situiert, gab es von dieser schnuckeligen Veranstaltung tatsächlich schon <strong>8 Auflagen</strong>, die jedoch allesamt völlig an mir vorbei gerauscht sind. Frechheit! Das soll sich jetzt ändern!</p>
<p>Und das <strong>Line-Up</strong> hat es für <strong>Querbeet- und Partyliebhaber</strong> wie mich wirklich in sich. An <strong>2 Tagen</strong> werden dem aufmerksamen Zuschauer ganz entspannt<strong> 20 Bands</strong> präsentiert, darunter auch Leckerbissen wie <strong>GOD DETHRONED, FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>SODOM</strong> am Freitag oder<strong> ASENBLUT, NOTHGARD</strong> und <strong>TANKARD</strong> am Samstag. Wir dürfen uns außerdem darauf freuen, mit den edlen <strong>GRAILKNIGHTS</strong> um den heiligen Gral zu streiten, mit den <strong>APOKALYPTISCHEN REITERN</strong> um die Wette zu rudern und bei <strong>SPACE CHASER</strong> ordentlich die Nackenwirbel knacken zu lassen. Da ist nun wirklich für jeden was dabei!</p>
<p>Vor Ort erwartet euch außerdem die traditionelle <strong>Metal Karaoke</strong> mit <strong>DJ Undergrounded</strong> und ein deftiges <strong>&#8222;Weisswöschdfrühschdügg&#8220;</strong>. Die Sause findet wie gewohnt in der <strong>Frankenhalle in Dettelbach</strong> statt und sogar ein paar <strong>&#8222;Diggeds&#8220;</strong> gibt’s noch abzustauben. Die und alle weiteren Infos findet ihr <a href="https://sw.metal-franconia.de/diggeds/"><strong>HIER</strong></a>.<br />
Da bleibt von meiner Seite aus nichts weiter zu sagen als: <strong>See you in Dettelbach!</strong></p>
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		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 11:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was für eine Zeit...<br />
Die Festivals sind vorbei und wir lassen so auch das WOLFSZEIT nochmal vor dem Inneren Auge ablaufen.<br />
Seid dabei und begleitet uns ?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Legenden behaupten: Erst, wenn der letzte Weg gegangen, der letzte Fluss durchquert und der letzte Berg erklommen ist… Dann bist du auf dem Gelände des <strong>Wolfszeit Open Airs</strong>.</p>
<p>Na gut, zumindest habe ich mich so gefühlt. Zu Fuß von <strong>Crispendorf</strong> aus mit Sack und Pack, stets wohlgeleitet von Google Maps durch das Geäst des thüringischen Hinterwaldes – nicht gerade das, was ich mir unter einer <strong>Festivalanfahrt</strong> vorstelle. Kurz vor der Angst verlässt mich dann auch wie alle Beteiligten der <strong>Handyempfang</strong>. Aber darauf muss man sich wohl einstellen, wann immer man das <strong>Ferienland Crispendorf</strong> betritt. Hier fühlt sich eben alles ein bisschen <strong>„Neunziger“</strong> an – oder sogar noch älter. Und das liegt nicht nur an der Abgeschnittenheit, nein: Das ehemalige <strong>Pionierlager</strong> glänzt nur so vor DDR-Charme. Obendrauf noch eine Bühne und gute Mucke, schon hat man einen außergewöhnlichen Abschluss für die Open Air-Saison. Das <strong>Wolfszeit 2018</strong> kann kommen!</p>
<h2>Donnerstag: Kaum da, schon mittendrin</h2>
<p>Eben noch eine Lücke im Zeltgewusel entdeckt, schon geht es vor zum Opener: <strong>MAAHES</strong>, die nicht ganz so <strong>ägyptischen Bayern</strong>, starten das <strong>Wolfszeit</strong> dieses Jahr besonders düster und kultig. Schon bekannt als Samstags-Eröffner vom <strong>Ragnarök</strong> diesen Jahres (<a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> findet ihr den Bericht), gibt es von den <strong>mumifizierten Mythologie-Fans</strong> angenehmen, nicht ganz so schmutzigen <strong>Black Metal</strong> mit Themeneinflüssen aus allen möglichen Hochkulturmythen. Benannt nach einer <strong>Löwengottheit</strong> aus dem Alten Ägypten, spielen die Jungs klare, durchdringende Lines von ihren Brettern, die so gar nicht von gestern sind. Das begeistert auch einige nicht so Black Metal-affine Besucher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29173" aria-describedby="caption-attachment-29173" style="width: 322px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29173 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01.jpg" alt="" width="332" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29173" class="wp-caption-text">THORONDIR</figcaption></figure>
<p>Mit an Bord ist meine Kollegin <strong>Sophia</strong>, die sich besonders mit den <strong>schönen Pagan- und Folklore-Dudeleien</strong> auskennt. Sie hat einen scharfen Blick auf die nächste Truppe geworfen, die die Bühne bevölkert: <strong>THORONDIR</strong>.</p>
<p><em>Sophia:</em> Mit ungefähr 50 Leuten vor der Bühne sind die meisten Wolfszeit-Besucher wohl immer noch nicht ganz ausgeschlafen &#8211; und deshalb verpassen sie leider einen großartigen Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29175" aria-describedby="caption-attachment-29175" style="width: 316px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29175 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02.jpg" alt="" width="326" height="218" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/01.Thorondir.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29175" class="wp-caption-text">THORONDIR</figcaption></figure>
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<p>Die lustigen <strong>bayrischen Ansagen</strong> zwischendurch sind eine willkommene Abwechslung zum sehr<strong> gitarrenlastigen Sound</strong> mit einem sehr energiegeladenen Sänger. Vergleichsweise ist hier viel Bewegung auf der Bühne und die <strong>Synergie</strong> zwischen den Bandmitgliedern ist eindeutig spürbar.</p>
<p>Durch schöne, tanzbare Melodeien wie <em>&#8222;Midsommar&#8220;</em> werden nun auch die letzten <strong>verkaterten Schlafmützen</strong> mit Humpa-Rhythmen und folklorischen Einflüssen aus den Zelten geholt. Obwohl ich beim FOH stehe, ist das Keyboard leider sehr laut und der Gesang nicht richtig zu verstehen. Das finde ich schade, sonst hätten die Texte sicherlich eher zum Mitsingen eingeladen.</p>
<h3>Was wollen wir? Black Metal!</h3>
<p><em>Steffi:</em> Gerade noch eine frische Brause organisiert, da wird das Wetter langsam eklig. Fast genauso eklig, wie die Stimme des <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong>-Sängers mit dem griffigen Namen <strong>Narbengrund Nihilis</strong> klingt. Aber wenn die kein Aushängeschild für die sympathischen, <strong>groovigen Black Metaler</strong> ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29177" aria-describedby="caption-attachment-29177" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29177 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_1928-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29177" class="wp-caption-text">TOTENGEFLÜSTER</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29179" aria-describedby="caption-attachment-29179" style="width: 332px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29179 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02.jpg" alt="" width="342" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29179" class="wp-caption-text">WELICORUSS</figcaption></figure>
<p>Von oben bis unten mit <strong>Kontrastfarben</strong> beschmieren, <strong>Patronengurte und Killernieten</strong> zurechtrücken und jetzt bitte recht unfreundlich: So machen die Jungs (und Mädel) von <strong>TOTENGEFLÜSTER</strong> die <strong>Black Metal</strong> liebende Masse glücklich. Die meisten Songs, die aus den Verstärkern ballern, stammen von der im letzten Jahr erschienenen Platte „Im Nebel der Vergänglichkeit“ und beweisen, dass sie auch live als echte <strong>Ohrwürmer</strong> taugen. Lediglich die ins Mikro geekelten Ansagen lassen einen irgendwie an der Ernsthaftigkeit der Sache zweifeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29178" aria-describedby="caption-attachment-29178" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29178 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/03.Welicoruss.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29178" class="wp-caption-text">WELICORUSS</figcaption></figure>
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<p><em><br />
Sophia:</em> Weiter geht es direkt mit den<strong> Symphonic Black Metalern</strong> der <strong>russischen</strong> Band <strong>WELICORUSS</strong>. Gleich drei frische Songs stehen heute auf der Setlist. Die neue Platte heißt übrigens &#8222;Siberian Heathen Horde&#8220; und wird das vierte Album der Band. <strong>WELICORUSS</strong> bringen mit den <strong>langen, düsteren Einspielern</strong> und <strong>harten Rifss</strong> eine eisige Atmosphäre aus dem Nordosten mit und ziehen gleich mehrere hundert Besucher vor die Bühne, darunter sogar einige Fans mit <strong>Corpsepaint</strong> im <strong>WELICORUSS-Stil</strong>. Und auch dem anhaltenden Regen halten die begeisterten Fans mühelos stand. Feiern kann man in Russland, soviel ist klar!</p>
<h3>Wir können auch Pagan</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29180" aria-describedby="caption-attachment-29180" style="width: 332px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29180 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01.jpg" alt="" width="342" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29180" class="wp-caption-text">ASENBLUT-Sänger Tetzel</figcaption></figure>
<p>Ein eher ungewöhnliches Bühnenbild gibt es dann auch bei <strong>ASENBLUT</strong>. Neben <strong>Sänger Tetzel</strong> wirken zwar die meisten Leute eher mickrig &#8211; doch der (scheinbar noch recht neue) <strong>Gitarrist Stan</strong> ist tatsächlich erst 19 Jahre alt und optisch ein krasser Gegensatz zu <strong>Tetzel</strong>. Am Brett liefert er allerdings <strong>kompromisslos</strong> ab und ist damit der <strong>ASENBLUT-Klampfenlegende Claus Cleinkrieg</strong> ein ebenbürtiger Beistand.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29181" aria-describedby="caption-attachment-29181" style="width: 358px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29181 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02.jpg" alt="" width="368" height="245" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/04.Asenblut.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29181" class="wp-caption-text">ASENBLUT-Gitarrist Stan</figcaption></figure>
<p>Zu hören gibt es noch relativ neues Material wie <em>&#8222;Die Legende&#8220;</em> und <em>&#8222;Heldenbürde&#8220;</em>, aber auch ältere Tracks wie <em>&#8222;Helden des ewigen Sturms&#8220;</em> haben es auf die Setlist geschafft. Insgesamt wird ein eher langsameres, aber <strong>klang- und stimmungsstarkes Set</strong> von den <strong>modernen Wikingern</strong> um Schrankformat-Sänger <strong>Tetzel</strong> abgeliefert. Der stellt im Backstage direkt seine Fähigkeiten unter Beweis, als er einen Mann auf einer Hand bis zur Decke hebt. Das muss man erstmal nachmachen.</p>
<p>Seine Schonzeit hält allerdings nicht lange an, schließlich geht es gleich danach wieder zu <strong>HARPYIE</strong> auf die Bühne, die auch den Titel <em>&#8222;Berserker&#8220;</em> spielen, in dem <strong>Tetzel</strong> die namensgebende Rolle spielt. Natürlich erscheint aber<strong> HARPYIE-Sänger Aello</strong> erst im klassischen <strong>Vogelkostüm</strong> mit flugähnlichen Bewegungen auf der Bühne. Mit einem langen epischen Intro, viel Lichtshow und tiefen Bässen, die die Bühne beben ließen, heizen die <strong>Folk-Rocker</strong> der Menge ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29182" aria-describedby="caption-attachment-29182" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29182 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/05.Harpye.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29182" class="wp-caption-text">HARPYE mit Tetzel</figcaption></figure>
<p>Ursprünglich hatte ich fast mit einer übertriebenen <strong>Comedy-Strategie</strong> der Band gerechnet, doch <strong>HARPYIE</strong> erweisen sich als ernstzunehmende Gäste mit tiefsinnigen Texten und tanzbaren Rhythmen. Es herrscht rundum gute Stimmung, vor allem durch das wunderbare <strong>Geigenspiel von Mechthild</strong>, die viel Bewegung auf die Bühne bringt und natürlich auch viele Blicke auf sich zieht. Ein Lob an die Tontechnik, die der Band nochmal eine Portion Härte draufgegeben hat!</p>
<h3>Legenden ohne Ende</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29183" aria-describedby="caption-attachment-29183" style="width: 322px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29183 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01.jpg" alt="" width="332" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/06.Eisregen.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29183" class="wp-caption-text">EISREGEN</figcaption></figure>
<p>Eben noch einen kleinen Happen gegönnt, schon geben sich zum dritten Mal in der Wolfszeit-Existenz <strong>EISREGEN</strong> die Klinke in die Hand. Was soll ich sagen &#8211;<strong> EISREGEN</strong> gehört zum Wolfszeit wie ein Mettbrötchen zum Frühstück. <strong>Entweder man liebt es, oder man lässt es</strong>. Und <strong>EISREGEN</strong> lieben es, zu provozieren. Vom neuesten Album gibt es gleich eine ganze Ladung frischer Songs, wie <em>&#8222;Satan liebt dich&#8220;</em> und das <strong>Medley</strong> aus all ihren verbotenen Liedern <em>&#8222;13 russische Krebsschweine&#8220;</em>, so zum Beispiel mit dem Song&nbsp;<strong>&#8222;Krebs macht frei&#8220;</strong>. Ein Medley könne man ihnen ja angeblich nicht verbieten. Aber natürlich gibt es eine schöne Portion Klassiker, unter anderem <em>&#8222;Elektrohexe&#8220;</em>, <em>&#8222;1000 tote Nutten&#8220;</em> und <em>&#8222;Panzerschokolade&#8220;</em>. Das zahlreich erschienene Publikum feiert die<strong> Thüringer</strong> – und sie mit ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29184" aria-describedby="caption-attachment-29184" style="width: 328px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29184 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01.jpg" alt="" width="338" height="238" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-1024x722.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-750x529.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/07.Marduk.01-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29184" class="wp-caption-text">MARDUK</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Dieser Donnerstag endet – wie sollte es auch anders sein – mit einem Knall. <strong>MARDUK</strong> bevölkern die Bühne. Zumindest darf man das glauben, denn außer den <strong>dichtesten Nebel</strong> des Tages gibt es tatsächlich kaum etwas zu sehen. Da macht Fotos machen besonders Spaß! Der Party tut das aber keinen Abbruch: <strong>MARDUK</strong> ballern einen Hit nach dem anderen von der Bühne, man startet mit <em>„Panzerdivision“</em>, schmückt sich mit <em>„Frontschwein“</em> und mit <em>„The Blond Beast“</em> gibt es kurz vor Schluss noch eine Gelegenheit zum <strong>abgrooven</strong>.</p>
<p>Der Sound stimmt auch, es scheint bloß jemand auf dem Lautstärkeregler ausgerutscht zu sein. Viele Besucher beschweren sich im Nachhinein über den mitgelieferten <strong>Hörschaden</strong>, das fetzt natürlich nicht. Also nicht vergessen, Kinder: <strong>Gehörschutz</strong> ist wichtig! Selbst, wenn die <strong>Panzerdivision</strong> vorbeirollt, gibt es nichts fescheres, als neonfarbene Farbtupfer, die aus den Ohren ragen!</p>
<p>Für die <strong>Feierwütigen</strong> geht es jetzt noch zur <strong>„Aftershowparty“</strong> in einer der Baracken. Na gut, so richtig <strong>Partyfeeling</strong> kommt hier nicht auf – also ins Zelt gekuschelt und ordentlich in die Decken einmummeln, denn eins liegt in der Luft: Der Sommer ist vorbei. Und wir sollen erst noch erfahren, wie sehr.</p>
<h2>Freitag: Zwischen Vogelgezwitscher und Signalhorn</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29185 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/25.Bahn_-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" />Was ist der Vorteil eines <strong>kalten Festivals</strong>? Richtig: Man wird nicht von der erdrückenden <strong>Hitze</strong> geweckt. Was ist der Nachteil am Wolfszeit? Die <strong>Tschu-Tschu-Bahn</strong> tut ihr übriges. Wer schon mal auf dem <strong>Wolfszeit</strong> war oder das Gelände von anderen Veranstaltungen kennt, dem dürfte die <strong>kleine rote Bimmelbahn</strong>, die sich bimmelnd ihren Weg durch das Feriendorf bahnt, auf jeden Fall ein Begriff sein. Und dabei zieht sie Waggons voller <strong>Schwarzgekleideter</strong> mit ungefähr derselben Zahl an<strong> Guten-Morgen-Bieren</strong> hinter sich her.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29186" aria-describedby="caption-attachment-29186" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29186 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01.jpg" alt="" width="247" height="165" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29186" class="wp-caption-text">CONVICTIVE</figcaption></figure>
<p>Ein lustiges Bild und eine noch lustigere Geräuschkulisse, wenn man sein Zelt unwissend in <strong>unmittelbarer Nähe der Schienen</strong> aufschlägt. Und so krieche ich gezwungenermaßen aus dem Zelt und sehe, wie meine Kollegin <strong>Sophia</strong> in einem der Waggons winkend an mir vorbeirollt. Na gut, dann eben fix unter die Dusche und vor zur Bühne, die erste Band wartet!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29187" aria-describedby="caption-attachment-29187" style="width: 356px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29187 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02.jpg" alt="" width="366" height="244" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/08.Convictive.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29187" class="wp-caption-text">CONVICTIVE</figcaption></figure>
<p><strong>CONVICTIVE</strong> heißen meine Überraschung des Tages. Die noch recht <strong>junge Post Black Metal-Formation</strong> aus <strong>Duisburg</strong> präsentiert in aller Schönheit die Potentiale ihrer Existenz. <strong>Charismatische Bandmitglieder</strong>, <strong>starke Songs</strong> und eine <strong>gefühlvolle Sängerin,</strong> die das Gesamtbild von <strong>CONVICTIVE</strong> abrundet und ihren Schmerz nur so ins Mikro brüllt. Wer das verpasst hat, ist selbst schuld – vor allem deshalb, weil <strong>Sängerin Jalina</strong> die Band kürzlich verlassen hat. Wie auch immer es mit <strong>CONVICTIVE</strong> weitergeht, in der Wolfszeit-Formation werden wir sie wohl nicht mehr zu sehen bekommen. Schade.</p>
<h3>Kirchenkritik und Weltschmerz</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29188" aria-describedby="caption-attachment-29188" style="width: 325px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29188 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01.jpg" alt="" width="335" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/09.Abrogation.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29188" class="wp-caption-text">ABROGATION</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> Mein Freitag startet mit einem theatralischen Melodrama. <strong>ABROGATION</strong> behandeln in ihren Texten vor allem das Thema <strong>Religion</strong>. So kommt <strong>Sänger Fenris</strong> mit einer <strong>Bibel</strong> auf die Bühne und hält sie zuerst falsch herum (höhö, slow clap). Musikalisch wird aber vor allem eine<strong> klasse Gitarrenarbeit</strong> abgeliefert und der deutsche Gesang mit den tiefergehenden Themen steht im Vordergrund.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29189" aria-describedby="caption-attachment-29189" style="width: 248px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29189 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01.jpg" alt="" width="258" height="172" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29189" class="wp-caption-text">FIRTAN</figcaption></figure>
<p>Die<strong> schweren, tragenden Riffs</strong> stehen nach den <strong>super verständlichen Vocals</strong> hinten an und unterstützen das bedrückende Gefühl, dass die Band aus den Boxen quellen lässt. Scheinbar haben <strong>ABROGATION</strong> es sich zum Ziel gemacht, das <strong>Christentum</strong> verarschen. Schließlich kommt <strong>Sänger Fenris</strong> während der Show mit einem <strong>Kreuz</strong> auf die Bühne, das mit Lichterketten geschmückt ist und sagt, dass er unsere Bürde in Jesus Namen trägt, er Gott sei – und wir seien er? Das ist mir dann doch ein bisschen zu hoch. Weiter im Text.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29190" aria-describedby="caption-attachment-29190" style="width: 328px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29190 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02.jpg" alt="" width="338" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/10.Firtan.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29190" class="wp-caption-text">FIRTAN</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Für mich steht jetzt ein kleines <strong>Herzensprojekt</strong> auf der Bühne. Überraschend früh spielen heute <strong>FIRTAN</strong> ihr Set auf der Wolfszeitbühne im thüringischen Hinterland. Alles in allem ein Auftritt, wie man ihn von den Jungs kennt: Es gibt <strong>atmosphärischen Pagan Black Metal</strong> auf die Ohren, <strong>Sänger Philip</strong> zeigt mal wieder, was <strong>gesangstechnisch</strong> alles in ihm steckt und auch der noch relativ neue <strong>Gitarrist Chris</strong> hat sich mittlerweile fest in die Band eingefügt und zeigt als einziger von den dreckbeschmierten Gesellen auch ab und zu mal mit einem Grinsen, welche Freude ihm die Musik bereitet.</p>
<p>Lediglich der <strong>Sound</strong> hapert an vielen Stellen gewaltig und einige Klassiker wie <em>„Seelenfänger“</em> fehlen. Dafür gibt’s wiederum viel Material von der neuen Scheibe „Okeanos“ als Ausgleich, auch nett. <strong>FIRTAN</strong> spalten die Zuhörer seit eh und je, für die Fans war es aber ein guter, wenngleich nicht der spektakulärste Auftritt des Jahres.</p>
<h3>Finster, böse und gemein! &#8230; ein bisschen wenigstens</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29191" aria-describedby="caption-attachment-29191" style="width: 325px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29191 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01.jpg" alt="" width="335" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29191" class="wp-caption-text">EARTH SHIP</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> <strong>EARTH SHIP</strong> sind definitiv eines meiner diesjährigen Highlights. Und damit habe ich nun so gar nicht gerechnet! Eine <strong>Doom-Sludge-Band</strong> auf dem Wolfszeit? Klingt verrückt, ist aber wahr. Und die ist auch noch richtig gut! Nicht nur, dass <strong>EARTH SHIP</strong> Abwechslung in das Line-Up bringen, die langsamen, tragenden Doom-Klänge lassen mich und die Umstehenden mal so richtig entspannen.</p>
<p>Zwischendurch mangelt es den Songs gerne mal etwas an <strong>Kurzweiligkeit</strong>. Aber das konnten die drei Musiker aus Berlin mit klasse Gitarrensoli und <strong>verfrickelten Schlagzeugparts</strong> schnell wieder ausgleichen. Insgesamt legen die Jungs auf jeden Fall einen super Auftritt hin und hätten definitiv mehr Publikum verdient.&nbsp; Im 5. Oktober erscheint übrigens die neuste <strong>EARTH SHIP</strong>-Platte &#8222;Resonant Sun&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29192" aria-describedby="caption-attachment-29192" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29192 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/11.EarthShip.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29192" class="wp-caption-text">EARTH SHIP</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29193" aria-describedby="caption-attachment-29193" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02.jpg" alt="" width="360" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/12.AuDessus.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29193" class="wp-caption-text">AU DESSUS</figcaption></figure>
<p>Entspannt läuft auch das<strong> Post Black Metal-Set</strong> der Truppe<strong> AU-DESSUS</strong>. Das Bühnenbild ist recht schlicht gehalten und die Bandmitglieder erscheinen mit tief ins Gesicht gezogenen schwarzen Kutten auf der Bühne – so richtig schön finster eben. Unter den dominanten Gitarren geht leider der Gesang manchmal verloren und die einfachen Tonabfolgen sind mir auf Dauer doch etwas zu langweilig. Im Wechsel gibt es immer mal wieder ordentliches <strong>Geschrammel</strong> und <strong>doomige Passagen</strong>. Am Sound an sich gab es aber nichts zu meckern. Ist halt Geschmackssache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29194" aria-describedby="caption-attachment-29194" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29194 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01.jpg" alt="" width="341" height="227" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/13.Unlight.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29194" class="wp-caption-text">UNLIGHT</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Steffi:</em> Gleichsam finster – sogar namentlich – geht es mit <strong>UNLIGHT</strong> weiter. Die <strong>Black-Thrasher-Legenden</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> legen ein starkes Brett hin, das <strong>Nackenwirbelfrakturen</strong> garantiert. <strong>Sänger Blaspherion</strong> gibt sich dabei geübt als <strong>Bühnensau</strong> und bietet dabei den Fotografen mit seinen verqueren Gesichtsausdrücken das eine oder andere nette Motiv zum Knipsen. Zu späterer Stunde hätte sich die von der Bühne quellende <strong>Atmosphäre</strong> sicherlich noch etwas besser ausbreiten können. An der Bandleistung gibt’s aber nix zu meckern: <strong>UNLIGHT</strong> sind <strong>solide, böse</strong> und spucken im Dauerlauf schnelle und <strong>packende Riffs</strong> von der Bühne wie eine <strong>von Dämonen besessene Waschmaschine</strong>. Top!</p>
<h3>Auf die sanfte(re) Tour</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29195" aria-describedby="caption-attachment-29195" style="width: 343px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29195 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01.jpg" alt="" width="353" height="235" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/14.NomansLand.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29195" class="wp-caption-text">NOMANS LAND</figcaption></figure>
<p><em>Sophia:</em> Ganz andere Seiten zieht als nächstes die <strong>russischen Viking Metal-Formation NOMANS LAND</strong> auf, die seit Anfang des Jahres mit einem neuen Line-Up unterwegs ist und schon eine Woche zuvor auf dem <strong>Barther Metal Open Air</strong> zu sehen war. Ihre Texte beschäftigen sich hauptsächlich mit <strong>Mythologie</strong>, gewürzt mit eingängigen Riffs. Hier sieht das Bühnenbild zwar ganz schön vernebelt aus, das harmoniert aber gut mit der dazugehörigen Lichtshow. Der klare Gesang und die Texte stehen hier natürlich im Vordergrund, während die Gitarren das ganze untermalen und tragen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29197" aria-describedby="caption-attachment-29197" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29197 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01.jpg" alt="" width="370" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/15.Ektomorf.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29197" class="wp-caption-text">EKTOMORF</figcaption></figure>
<p>Für meinen Fall wäre hier ein bisschen mehr Bewegung seitens der Musiker bis hin zur Bühnenshow angebracht. Empfehlen kann ich die Band aufgrund des schönen <strong>klaren Gesangs</strong> vor allem <strong>HEIDEVOLK-Fans</strong>. Hier gibt es auf jeden Fall viel zum <strong>Headbangen</strong> und mindestens genauso viel Nebel &#8211; aber so ist das halt auf dem Wolfszeit. Dafür kommt die Band aber fast völlig ohne Sampler aus, yey!</p>
<p>Wie jetzt? <strong>EKTOMORF</strong> auf dem Wolfszeit? Wie ist es denn dazu gekommen? Gleich mal <strong>Veranstalter Philipp</strong> gefragt: Er wollte er auch mal eine Band spielen lassen, die er selbst cool findet und die zur Auflockerung beiträgt. Was soll man sagen: <strong>Der Plan geht auf!</strong> Überwältigende <strong>Publikumsmassen</strong> strömen zur Bühne. Bühnenshow gibt es bei <strong>EKTOMORF</strong> natürlich wie immer und vor allem auch viel Gehüpfe für alle Besucher. Mich überrascht immer wieder, wie die Jungs so viel Hass und Power in die Tracks gesteckt bekommen und diese geballte Energie dann noch auf das Publikum übertragen können.</p>
<h3>Ruderboot und Schwarzlichtgewitter: Bühnenshow können wir!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29198" aria-describedby="caption-attachment-29198" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29198 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01.jpg" alt="" width="1450" height="991" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-1024x700.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.01-750x513.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29198" class="wp-caption-text">DIE APOKALYPTISCHEN REITER</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29199" aria-describedby="caption-attachment-29199" style="width: 334px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29199 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02.jpg" alt="" width="344" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/16.Apos_.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29199" class="wp-caption-text">DIE APOKALYPTISCHEN REITER</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:&nbsp;</em>Wer heute Abend aber den <strong>Pokal des Publikumslieblings</strong> mit nach Hause tragen darf, klärt sich binnen Minuten vor der nächsten Show, als die Leute in den ersten Reihen anfangen, sich gegenseitig die Füße platt zu treten. Richtig, <strong>DIE APOKALYTISCHEN REITER</strong> sind am Start! Ein Headliner, der vielleicht nicht unbedingt ins <strong>Wolfszeit-Konzept</strong> passt, aber auf jeden Fall das Potential hat, heute richtig abzuräumen. Und schon geht es mit dem &#8222;Der rote Reiter&#8220;-Titeltrack <em>&#8222;Wir sind zurück&#8220;</em> in die Vollen, die Power der<strong> legendären Weimarer Formation</strong> schießt <strong>ekstatisch</strong> aus den Verstärkern und reißt das Publikum binnen weniger Sekunden mit sich. Kaum sind die ersten 3 Songs vorüber, sehe ich mein Schicksal schon besiegelt, als ich zu <em>&#8222;Reitermania&#8220;</em> in eines der <strong>schwarzen Gummiboote</strong> steige, die die <strong>REITER</strong> zu ihren Open Air Gigs so gerne in die Masse schieben und um die Wette fahren lassen.</p>
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<p><a href="https://giphy.com/gifs/5n0tlzctKpVfguxEGu">via GIPHY</a></p>
<p>Und, was soll ich sagen? Ich habe sogar<strong> gewonnen</strong>! Und einen <strong>Adrenalinschub</strong> in den Adern, der für die nächsten 14 Tage ausreicht. Schnell zurück vor die Bühne und die Energie des restlichen Auftritts aufgesaugen. Mittlerweile fängt es wie verrückt an zu schütten, ich schütze meine Kamera mit meiner Mütze und werde selbst nass bis auf die Haut. Abhilfe kommt da zum Glück von der durchaus wärmenden <strong>Pyrotechnik</strong>, die die dazugehörige <strong>Schwarzlichtshow</strong> nur noch imposanter wirken lässt. Was für ein Auftritt! Das ist nur noch schwer zu schlagen.</p>
<h3>Klitschnasse Massen und kvltige Messen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29200" aria-describedby="caption-attachment-29200" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29200 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02.jpg" alt="" width="353" height="235" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29200" class="wp-caption-text">BATUSHKA</figcaption></figure>
<p>Zum Glück bedient die letzte Band ein völlig anderes Genre. <strong>BATUSHKA</strong> stehen jetzt auf dem Plan, eine ideale Gelegenheit, um vom gerade erlebten <strong>Trip</strong> sanft herunterzukommen. Vom Himmel schüttet es nach wie vor <strong>hemmungslos</strong>&nbsp;und so wundert es niemanden, dass die Masse vor der Bühne doch etwas <strong>ausdünnt</strong>. Trotzdem harren eine ganze Menge Besucher noch vor der Bühne aus, um sich das Schauspiel zu geben, was da gleich auf der Bühne stattfinden wird. In meinen Augen sind <strong>BATUSHKA</strong> eine Band, die man sich einmal anschauen kann – und danach nichts Neues mehr erwarten darf. Die Show beginnt (wie so oft) mit einer <strong>gnadenlosen Verspätung</strong>, was die tapfere Meute vor der Bühne doch etwas abstraft.</p>
<p>Noch schlimmer wird es, als der <strong>mysteriöse Frontmann</strong> der Band in <strong>Bischofskutte</strong> seine Messe begehen will, die gefühlten <strong>2 Millionen Kerzen</strong>, die er dazu auf der Bühne anzündet, vom Wind und Regen aber immer wieder <strong>ausgeblasen</strong> werden. <strong>„Das geht natürlich nicht!“</strong>, scheint er sich zu denken, und schreitet nochmal <strong>3 Runden</strong> über die Bühne, um besagte Kerzen wieder anzuzünden, während sich das Publikum vor <strong>Nässe und Kälte</strong> schon fast wieder trocken zittert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29201" aria-describedby="caption-attachment-29201" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29201 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/17.Batushka.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29201" class="wp-caption-text">BATUSHKA</figcaption></figure>
<p>Dann geht es endlich los – und wer gewartet hat, wird mit<strong> grandiosem Sound</strong> und dem gewohnt <strong>finsteren</strong> und<strong> kvltigen Black Metal</strong> der <strong>ganzkörperverhüllten Prozession</strong> belohnt. Die wirkt (wie gewohnt) inmitten all der <strong>aufgebahrten Schädel</strong> (die wohl angeblich sogar echt sind), des <strong>Gebetspultes</strong>, des <strong>Weihrauchs</strong> und der Tausenden von <strong>Kerzen</strong> natürlich ganz besonders <strong>überwältigend</strong> und <strong>mythisch</strong>. Auch der verhüllte <strong>&#8222;Mönchschor&#8220;</strong> am Bühnenrand unterstreicht natürlich das<strong> Gesamtfeeling</strong>.</p>
<p>Nichts destotrotz habe ich all das schon ein paar Male gesehen. Deshalb mache ich mich nach ein paar Songs schleunigst ins Hotel auf, um mit den <strong>REITERN</strong> ihren <strong>Open Air-Abschluss</strong> zu begehen (und zu begießen). Da ist es zumindest trocken und der Abend endet sehr angenehm mit Gelächter und Anekdoten.</p>
<h2><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz">Gespannt auf den zweiten Teil? Wir auch! Den findet ihr HIER</a>!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 1 &#8211; Wenn die Wölfe rufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[SCHANDMAUL]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[Skyclad]]></category>
		<category><![CDATA[Sodom]]></category>
		<category><![CDATA[Versengold]]></category>
		<category><![CDATA[Winterstorm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; ein ungewöhnliches Line-Up?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 09:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
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		<category><![CDATA[wolfszeit festival]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit festival 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfszeit... mehr muss man dazu ja gar nicht sagen. Machen wir aber trotzdem! Weil noch nicht jeder das Line-Up kennt, dass einigen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Mehr aber nun von Sophia!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-ein-ungewoehnliches-line-up/">Wolfszeit 2018 &#8211; ein ungewöhnliches Line-Up?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Große Bands im kleinen Kreis!</h3>
<p>In diesem Jahr hat sich auf dem Wolfszeit das wohl <strong>interessanteste und eventuell auch diskutabelste Line-Up</strong>&nbsp;zusammengefunden, das es dort je gegeben hat. <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>ABBATH</strong> auf einem kleinen Campingplatz in Thüringen? Tatsächlich. Der Veranstalter und Sänger von <strong>VARG</strong> hat sich in diesem Jahr bei der Bandauswahl nicht lumpen lassen. Wie in jedem Jahr wurde wieder fleißig nach Band-Wünschen gefragt und siehe da &#8211; <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> und <strong>MARDUK</strong> haben sich als Headliner dazu gesellt.&nbsp;Man darf also gespannt sein! Ich freue mich vor allem auf <strong>WINTERSUN</strong> im kleinen Kreis, die nebenbei im August ihre <a href="http://www.nuclearblast.de/de/label/music/band/tourdates/71013.wintersun.html">Tour</a> durch Deutschland starten. Ansonsten gesellen sich die eher typischen Wolfszeit-Bands wie <strong>ASENBLUT</strong> oder <strong>EISREGEN&nbsp;</strong>dazu, die schon mehrmals dort gespielt haben. Der <strong>klassische Pagan- und Blackmetal-Mix</strong> bleibt also erhalten. Trotzdem gibt es noch einige Bands, die es so noch nie auf dem Wolfszeit gab, wie die Groovemetaller&nbsp;<strong>EKTOMORF&nbsp;</strong>zum Beispiel.</p>
<h3>Das Handy kann zu Hause bleiben</h3>
<p>Was ich am Wolfszeit besonders toll finde? Dass man sich dafür in ein Funkloch&nbsp;<strong>abseits jeglicher Zivilisation begibt</strong>! Was auf dem Wolfszeit passiert, bleibt auch da, denn der Rest der Welt kann euch eh nicht erreichen. Außerdem gibt es auf dem Campinggelände<strong> eine Mini-Eisenbahn, mit der man eine Rundfahrt über das Gelände machen kann</strong>. Dort gibt es auch eine weitere kleine &#8222;Band&#8220; zu sehen &#8211; aber ich will nicht zu viel verraten. <strong>Entdeckt das Gelände auf eigene Faust!</strong> Da die Location sonst für Schulausflüge genutzt wird, gibt es auch eine <strong>Herberge mit schicken Toiletten und Duschen</strong>. Nichts luxuriöses, aber alles zweckmäßig. Dort werden hauptsächlich die Crew und Bands untergebracht, aber auch <strong>Besucher können dort Zimmer <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/bettenhaus">reservieren</a></strong>. Crewmitglieder werden auch beim Wolfszeit ständig gesucht. Anmelden könnt ihr euch <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/werde-teil-der-crew">hier</a>! Zum Schluss kann ich euch nur raten, genug Geld und Verpflegung mitzunehmen, wenn ihr nicht extra nochmal los wollt. Denn ihr seid dort wirklich etwas weiter weg vom nächsten Ort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-ein-ungewoehnliches-line-up/">Wolfszeit 2018 &#8211; ein ungewöhnliches Line-Up?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[alben]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
		<category><![CDATA[beneath]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
		<category><![CDATA[dagoba]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrrhon]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center">Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einer/m monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven/in. Für diese Ausgabe gibt <strong>Steffi</strong> ihre Favoriten des Augusts zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter ihrer.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a0382793945_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>BENEATH</strong> – Ephemeris<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Unique Leader</h4>
<p>Was hat dieses Albumcover, dass es mich zu einem Spontankauf inspiriert hat? Vermutlich das außerirdisch-technische, das der Band auch sehr gut zu Gesichte steht. Wer sich für Technical Death Metal interessiert, wird hier nach ganzer Bandbreite bedient: finster, abwechslungsreich, mit einer ganzen Menge wechselnder Rhythmen und doch in sich stimmig. Das 3. Album der Isländer ist definitiv nichts zum Headbangen, trotzdem sehr angenehm zu hören. Chapeau für das gelungene Artwork! Da geht jedem SciFi-Fan das Herz auf.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21090" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/dieapokalyptischenreiter-derrotereiter.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> – Der Rote Reiter<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Da kommt ein musikalischer Meilenstein der Band auf uns zu: Das neue Album der Thüringer Ausnahmeband, das bisher überwältigend positive Reviews erhielt, ist ein gelungenes Zusammenspiel aus „alter“ Death Metal-Manier und neueren melodischen Elementen. Produziert von talentierten Musikern, angeführt vom charismatischen Sänger „Fuchs“, trägt das gute Stück als Cover passend eine Anlehnung an eines seiner Kunstwerke, das auch in Ausstellungen zu sehen war. Eine würdige Aufmachung also für ein bedeutungsvolles Album nach der gut einjährigen Pause.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21092" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> DAGOBA</strong> – Black Nova<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Je länger man hinschaut, desto gemeiner wird es: Was von weitem an ein altes Kindergeburtstagsspiel erinnert, verbirgt beim genaueren Hinsehen haufenweise fiese, dennoch wahnsinnig ästhetisch angeordnete Details, die den Eindruck erwecken, als seien sie frisch dem Alptraum von letzter Nacht entsprungen. Die französischen Groove- /Industrialmetaler durften sich zuletzt immer steigenderer internationaler Beliebtheit erfreuen, auf dem neuen Album haben die elektronischen Elemente noch zugenommen. Für Freunde härterer melodischer Klänge sehr zu empfehlen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21072" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DCaeIN8UIAAST0h.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>THY ART IS MURDER</strong> – Dear Desolation<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Die Deathcore-Saufköpfe aus Australien bewegen sich musikalisch mehr dem Death Metal entgegen. Da sollte es niemanden überraschen, dass Klischees aus dem alten Genre vermieden werden sollen. Schon bei &#8222;Holy War&#8220; entfernten sie sich von den ekligen Cover-Arts der Vorgänger, verhielten sich jedoch in der Bildsprache so zügellos, dass der Verkauf des Albums <a href="http://www.nuclearblast.de/en/label/music/band/news/details/3848466.2877443.thy-art-is-murder-uncensored-artwork.html">nur mit einer zensierten Vorderseite erlaubt wurde</a>. Da liegt es nahe, dass ein stereotypischer Wolf im Schafspelz für das neue Album nicht ausreicht. Stattdessen nuckelt hier ein Lamm genüsslich an den Zitzen einer Wolfsmutter. Böse Zungen behaupten in der Hinsicht, das primäre Geschlechtsteil eines männlichen Wolfes würde im Mund des Tieres stecken. Damit wäre das Cover noch grotesker als es eigentlich schon ist.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21069" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> STEVEN WILSON</strong> – To The Bone<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Caroline International</h4>
<p>Für aufgewühlte Fan-Herzen sorgte in diesem Jahr <strong>STEVEN WILSON</strong>s Ausflug nach Bollywood (<em>&#8222;Permanating&#8220;</em>). Sein von langer Hand geplantes Pop-Album spaltete seine treuen Anhänger in zwei Lager. Zum Glück ist es dabei vollkommen egal, ob seine neue &#8222;glückliche&#8220; Hälfte gute Musik macht, das Cover fetzt allemal. Mit dieser exzellenten Fotografie setzt sich die Zusammenarbeit mit dem Fotografen <strong>Lasse Hoile</strong> fort, der immer nur entweder seine Brillianz oder Unfähigkeit beweisen konnte. Dass es keinen Mittelweg gibt, zeigt die <a href="http://stevenwilsonhq.com/sw/wp-content/uploads/2017/05/pariah8.jpg">Rückseite des Albums</a> eindeutig. Die Frontseite wird hingegen von diesem Foto verziert, das in seinem Aufbau und sogar Farbschema (Vergleiche mit <strong>DAVID BOWIE</strong>) den Pop-LPs gerecht wird, denen <strong>STEVEN WILSON</strong> mit seiner neuen Scheibe Tribut zollt.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21066" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250.jpg 1250w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> PYRRHON</strong> – What Passes For Survival<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017<br />
Label: Throatruiner&nbsp;</h4>
<p>Mensch, das ist ja schon das zweite Tier in meiner Liste! Dieses experimentelle Death Metal-Projekt hat nicht nur einen passenden Titel bekommen, sondern auch ein darauf zugeschnittenes Cover. Die mehrschichtige Arbeit von<strong> Caroline Harrison</strong> glänzt erneut mit der schieren Tiefe und Detailverliebtheit, die es einfängt. Schon bei <a href="https://f4.bcbits.com/img/a1400061623_10.jpg">&#8222;The Mother Of Virtues&#8220; </a>trug ihre grauenhafte, beunruhigende Illustration auf dem Cover zum aufreibenden Ton der Scheibe bei. Hoffentlich bleibt diese Kollaboration noch lange bestehen, schließlich wurde die Musik perfekt in Szene gesetzt. Bei jeder Veröffentlichung der New Yorker war allen Freunden rauer und abstrakter Musik klar: das hier ist Death Metal-Chaos pur!</p>
<p>Aus unserer Review-Kiste empfehle ich noch die folgenden Alben. Sie haben es zwar nicht in mein Ranking geschafft, sollten aber für ihr ausgezeichnetes Packaging und Design gelobt werden: <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">&#8222;Eskapist&#8220;</a> und <strong>KOLARI</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/alles-in-den-mixer-kolari/">&#8222;Fear/Focus&#8220;</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein brachialer Ritt – DIE APOKALYPTISCHEN REITER auf Kurswechsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2017 07:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE APOKALYPTISCHEN REITER – die &#8222;andere&#8220; Band aus Thüringen, welche sich erfolgreich durch die Lande schwingt, lud zum Pre-Listening ins Nordische. Wie sich das neue Album anhört und was Drummer Sir G. dazu zu sagen hat, weiß Steffi exklusiv zu berichten. Viel ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-brachialer-ritt-die-apokalyptischen-reiter-auf-kurswechsel/">Ein brachialer Ritt – DIE APOKALYPTISCHEN REITER auf Kurswechsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>– die &#8222;andere&#8220; Band aus Thüringen, welche sich erfolgreich durch die Lande schwingt, lud zum Pre-Listening ins Nordische. Wie sich das neue Album anhört und was Drummer <strong>Sir G.</strong> dazu zu sagen hat, weiß Steffi exklusiv zu berichten. Viel Spaß!</h3>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> – Der Rote Reiter<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast<br />
Genre: Reiter-Metal</p>
<p>Der „ROTE REITER“ steigt vom Himmel – und ich reise ihm entgegen. Mit dem Zug, versteht sich, denn ich bin auf dem Weg in den hohen Norden &#8211; nach Hamburg zu den Chameleon Recording Studios, wo <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> aus Thüringen am 29.04.2017 für die Presse ihr frisch abgemischtes, zehntes Studioalbum präsentieren (ein Livestream war auf Facebook nachzuvollziehen). „Der Rote Reiter“ soll es heißen, veröffentlicht wird es am 25. August diesen Jahres. (Das Layout beruht übrigens auf einem Holzrelief von Sänger <strong>Fuchs</strong>, das schon auf seiner Ausstellung im letzten Jahr zu sehen war.)</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, spalteten sich nach dem letzten Album doch entschieden die Geister: Das 2014 veröffentlichte &#8222;Tief.Tiefer&#8220; stieß mit seiner experimentellen Art und der Neuaufarbeitung alter Songs nicht überall auf Begeisterung. Generell machte die Band seit den ersten (noch vorrangig englischsprachigen) Alben entscheidende musikalische und personelle Veränderungen durch: aus dem Melodic Death Metal heraus dominierten bald auch ruhigere Songs, gutturaler Gesang wurde zur Seltenheit und die Texte wurden fast ausschließlich auf Deutsch verfasst. Nun ist die Band zurück, nach einem guten Jahr Pause – nach ihrem 20-jährigen Jubiläumsfestival im Dezember 2015 verkündete die Band eine Unterbrechung ihrer Bandtätigkeit auf unbestimmte Zeit. Am 10. März 2017 meldeten sie sich dann zurück – mit einem kompletten neuen Album im Schlepptau.</p>
<h4><span style="color: #999999;"><strong>Die Studios</strong></span></h4>
<p>Für das neue Album entschied sich die Band zu einem Teamwechsel. Statt in den <strong>Principal Studios</strong>, wo die letzten Alben entstanden waren, wurde „Der Rote Reiter“ nun von der Band im Alleingang produziert und in den <strong>Chameleon Recording Studios</strong> (teilweise auch in den <strong>Chemical Burn Studios</strong> in Bad Kösen) mithilfe von <strong>Eike Freese</strong> und <strong>Alexander Dietz</strong> (<strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>) aufgenommen. Hier sitzen nun Schreiberlinge aller vorstellbaren Magazine und die Köpfe des Reitermania-Fanclubs mit der Band zusammen, deren Vorfreude und Aufregung schwer zu übersehen sind.</p>
<p>Es geht in eines der größeren Studios, wo man sich zusammensetzt und ein allererstes Mal offiziell in den „Roten Reiter“ hineingelauscht werden darf. 13 Tracks werden es auf die neue Platte schaffen, hier folgt eine kurze Einschätzung der Stücke nach dem ersten Reinhören (unten gehts weiter zum <strong>Interview</strong>):</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17499" aria-describedby="caption-attachment-17499" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17499 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-2-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17499" class="wp-caption-text">Das Gitarrenstudio. Man spürt den Charme der älteren Räumlichkeiten: Seit 1980 existiert das Studio im Herzen Hamburgs und begrüßte neben Bands wie Heaven Shall Burn oder Gamma Ray auch nationale und internationale Künstler wie Tina Turner oder Udo Lindenberg.</figcaption></figure>
<h4><span style="color: #999999;">Die Songs</span></h4>
<p>Mit <em>„Wir Sind Zurück“ </em>begrüßt die Band jeden überraschend brachial. Der Song wurde als Livestream auf Facebook veröffentlicht, das Feedback der Fans war überwältigend positiv. Kein Wunder: wer sich in die alten, härteren Zeiten zurücksehnte, wurde direkt abgeholt. Der Song glänzt mit treibenden, schnellen Drums und fetten, jedoch etwas subtilen Gitarrenriffs. Auch tauchten erste Melodeath-Elemente auf. Wer also einen Sound gleich dem eher ruhigen, teils fast an Schlager erinnernden, Album &#8222;Tief.Tiefer&#8220; erwartete, wurde von der Doublebase von Drummer <strong>Sir G.</strong> und lang ersehnten, jedoch rar gewordenen Screams direkt weggeblasen. Ein schöner potentieller Liveeinstieg, wirkt jedoch noch etwas platt.</p>
<p><em>„Der Rote Reiter“</em> lässt dann auch den letzten skeptischen Hörer aufmerken. Nach einem finsteren Intro mit Gutturalgesangspassagen (die man auf den letzten Alben oft vergeblich suchen musste &#8211; im neuen Album bietet Sänger <strong>Fuchs</strong> gleich eine ganze Palette davon) mischen sich teils sogar atmosphärische Elemente unter das Spiel. <strong>Fuchs</strong> meldet sich mit charakteristisch dröhnenden und düsteren clean- wie guttural gesungenen Textpassagen zu Wort. Nach einer kurzen Pause folgt dann auch wieder fegender Doublebass-Einsatz, gepaart mit fetter Gitarrenbegleitung, die es jedoch noch nicht schafft, sich so elegant durchzusetzen, wie man es von älteren Songs gewohnt ist.</p>
<p>Der dritte Song <em>„Herz In Flammen“</em> lässt den Zuhörer nicht aufatmen: Auf brachiale Drums folgen schnelle, gescreamte Strophen und ein kurzer, langsamerer Cleanrefrain nach alter Manier. Der Rhythmus lädt zum Headbangen und Tanzen ein, die Band will <strong>„die Welt in Flammen setzen“</strong> – dieses Feuer entfacht sie auch bei mir. Eingängige Refrains und Zwischenparts laden zum Mitsingen und –grölen ein. Dieser (wahrscheinlich) neue Publikumsliebling bei Liveauftritten wartet auch zum ersten Mal mit auffälligeren Gitarrenriffs auf. Endlich ein Song, der wirklich mitreißt. Da freut man sich doch auf die neue Tour im Herbst.</p>
<p>Mit <em>„Ich bin weg“</em> wecken die <strong>Reiter</strong> Sehnsüchte, aus dem Alltagstrott auszubrechen &#8211; mit einem, mit gängigen Tanzrhythmen versehen, Song über das Abhauen. Der Refrain erinnert wieder an Alben wie „Licht“ oder „Moral Und Wahnsinn“, auch ist der Song weniger finster als seine Vorgänger. Er überrascht mit einem Zwischenpart aus Feuerknistern und Lagerfeuergitarrenspiel, der zum Träumen animiert. Zum Schluss lässt Fuchs wieder gewohnt laut <strong>„Ich bin schon einmal übers Meer geflogen“</strong> verlauten und man will ihm am liebsten auf seine Reise folgen.</p>
<p><em>„Folgt uns“</em> startet hingegen wieder mit markanten Riffs, die Strophen wirken jedoch bald etwas sehr gitarrenlastig und aufgeregt. Der schnelle, selten variierende Rhythmus scheint auf die Dauer sogar etwas anstrengend und langweilig. Gerettet wird der Song durch ein episch anmutendes Cleangitarrensolo, sonst birgt er kaum Überraschungen. Macht live möglicherweise Laune, sonst eher kein Favorit der Platte.</p>
<p>Zum nächsten Song<em> „Hört mich an“</em> gibt es nicht viel zu sagen. Nach einer Ankündigung durch Glockenläuten folgt ein gesellschaftskritischer Song mit apokalyptischen Zügen, wie es den Jungs eben gut zu Gesichte steht. Verführerisch-finsteren Strophen auf Bassbasis schließt sich ein gutturaler, böser Refrain an. Mit hübschem Gitarrensolo, Melodeath-Elementen und einer ruhigen Bridge, in der <strong>Fuchs</strong> uns das Ende verkündet: <strong>„Hört! Hört mich an! Ich prophezeie euren Untergang!“</strong> Was sonst: Geil!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17506" aria-describedby="caption-attachment-17506" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17506 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/reiter.jpg" width="960" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/reiter.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/reiter-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/reiter-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17506" class="wp-caption-text">Die Macher lauschen aufmerksam und stolz. Wie reagieren die Besucher auf das neue Liedwerk? Quelle: www.facebook.com/Reitermania</figcaption></figure>
<p>Mit <em>„Die Freiheit ist eine Pflicht“</em> präsentiert die Band dann auch wieder einen Song, in dem<strong> Fuchs</strong> zeigt, welches stimmliche Repertoire er doch zu bieten hat. Man macht Stimmung mit Tanzrhythmen und einem feinen Mitgrölrefrain. Mir scheint, als würde das neue Album live für eine gute Zeit sorgen. Mit ruhigen Strophen, Blastbeats und einer Menge Geklampfe schafft die Band einen soliden Song, der das Motiv der Freiheit auch auf dem neuen Album durch starke Texte weiterleben lässt.</p>
<p><em>„Brüder auf Leben und Tod“</em> geht gleich aufs Ganze und kommt mit einer Menge Melodic Death-Metal ums Eck. Ich bekomme erst später mit, dass es eigentlich um die Schifffahrt (oder besser: die Piraterie) geht. Sonst überrascht der Song nicht weiter; <strong>„Ahoi, ahoi“</strong>, da hat das Album allerdings schon bessere Fahrgewässer gesehen.</p>
<p><em>„Ich nehm dir deine Welt“</em> ist wohl eine ganz üble Version einer Gute-Nacht-Geschichte. Der Song ist gespickt von düsteren, progressiven bis härteren Elementen, glänzt jedoch mit einer gelungenen Abwechslung durch ruhige, drumlose Parts und dem Wechsel von gesprochenen, gesungenen wie geschrienen Sequenzen. Zum ersten Mal macht sich <strong>Dr. Pest</strong> an den Tasten wirklich bemerkbar.</p>
<p><em>„The Great Experience Of Ecstasy“</em> – Ein Song mit ungewöhnlichem Titel, startet mit einem fremdsprachigen Mantragesang und geht blitzschnell in einen packenden englischsprachigen (!) Song mit Blastbeats über. Man bietet uns Screams und dreschende Strophen vom Feinsten, mit ruhigen Refrains und einem starken Gitarren-Klaviersolo.</p>
<p>Track 11, <em>„Franz Weiss“</em>, kommt hingegen schön melodiös daher und erzählt von Parties in Asien; eine Hommage an einen Reisefreund von Sänger <strong>Fuchs</strong>. Ein abwechslungsreicher, erfrischender Song voll schöner Überraschungen, wie einem fast an Punkrock erinnernden Refrain und einem unglaublichen Klaviersolo. Chapeau, <strong>Dr. Pest</strong>!</p>
<p><em>„Auf und Nieder“</em> bleibt mir persönlich besonders in Erinnerung. Seine Rhythmen und Refrains sind Tanz- und Mitsingtauglich: <strong>„Auf und nieder; so schreibt das Leben seine Lieder“</strong>. Sonst verhält sich der Song im Vergleich zu anderen Stücken eher ruhig, wirkt für mich jedoch sehr frei und selbstbewusst. Erinnert die Message auch an die Resonanzen auf das Album &#8222;Tief.Tiefer&#8220;, so ist mit dem „Roten Reiter“ doch definitiv wieder ein <strong>„Auf“</strong> im Anmarsch!</p>
<p>… aber wo bleibt die obligatorische Ballade, fragt ihr euch jetzt? Die kommt: <em>„Ich werd bleiben“</em>, der letzte Track des neuen Albums, startet mit sanftem Gitarrenspiel, Streichern und Lyrics von Liebe und Sehnsucht (was eben zu einer Ballade so dazugehört, schätze ich). Schön sind das ausgewogen klingende Klavier (das entgegen der Kritik an manch älteren Stücken wirklich insgesamt angenehm eingebracht wurde und sich nicht in den Vordergrund drängt) und der großartige Cleangesang von <strong>Fuchs</strong> in Strophen und Refrain. Ein beruhigendes Ende für ein so aufregendes Album.</p>
<p>Ende! Was für ein Ding! „Der Rote Reiter“ hat uns offensichtlich alle überrannt und aus der Reserve gelockt; es gibt anerkennenden Applaus. Was für eine Wand von musikalischen Eindrücken gilt es jetzt für alle zu verarbeiten, man merkt förmlich, wie es in den Köpfen rattert. Vorher ergreife ich jedoch kurz die Chance und quatsche mit Reiter-Drummer <strong>Georg „Sir G.“ Lenhardt</strong> über neue und alte Alben, ihre Bandpause und Trennungsgerüchte.</p>
<h4><span style="color: #999999;"><strong>Das Interview</strong></span></h4>
<h4><em><strong>S</strong>: </em>Wie geht es euch denn nach so einer mehr oder weniger langen Zeit damit, wieder ein neues Studioalbum vorzustellen?</h4>
<p><strong>Sir G.</strong>: Wir sind alle total happy und sehr zufrieden mit dem ganzen Albumprozess und jetzt auch mit dem Endresultat. Jetzt kann man darauf gucken, wie man das ganze Live umsetzt. Die ganze Bandmaschine rollt wieder an. Wir hatten uns jetzt für eine längere Zeit absichtlich rausgenommen, um uns mal ein bisschen zu besinnen und aus den Bandabläufen auszubrechen und uns nach einem anderen Studio umzuschauen.</p>
<h4><strong><em>S</em></strong>: Gibt es Veränderungen in der Entstehung des Albums?</h4>
<p><strong>Sir G.</strong>: Die Entstehung der Songs hat sich bei dem neuen Album gegenüber den letzten Jahren stark verändert, dieses Mal hat <strong>Fuchs</strong> die Songs geschrieben. Natürlich hat trotzdem jeder seinen Part beigesteuert, das Kernstück kommt aber von ihm. Deswegen war auch dieser ursprüngliche musikalische Bandgedanke ganz stark vertreten. Diese schnellen, wilden Gitarrenriffs und typischen Melodien, die man eher aus der Vergangenheit von uns kennt, sind wieder richtig da. Das war ein guter Schritt, gleichzeitig haben wir uns entschlossen, mal mit anderen Leuten in einem anderen Studio aufzunehmen, die wir auch persönlich kannten. Ich will nicht sagen, die letzten Alben wären weniger gut gewesen, aber dieses Mal hat alles gepasst. Der Sound ist brachial und <strong>Eike</strong> und <strong>Alex</strong> haben sich in den ganzen Aufnahmeprozess richtig reingekniet und waren sehr streng. Das war eine echt schöne, produktive Zusammenarbeit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17501" aria-describedby="caption-attachment-17501" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17501 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-4-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-4-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Bild-4-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17501" class="wp-caption-text">Herz des Studios, Wohnzimmer der Reiter während des Aufnahmeprozesses und Location der meisten Interviews: der kultige Aufenthaltsraum.</figcaption></figure>
<h4><strong><em>S</em></strong>: &#8222;Tief.Tiefer&#8220; kam ja recht unterschiedlich an und wurde auch viel zerrissen. Hat euch die Erfahrung damit beim neuen Album sehr beeinflusst?</h4>
<p><strong>Sir G.</strong>: „Sehr beeinflusst“ ist vielleicht übertrieben, aber natürlich beschäftigt uns immer das Feedback von außen. Dann reflektiert man sich auch ein wenig. Bei &#8222;Tief.Tiefer&#8220; war auch die ganze Herangehensweise anders, da haben wir wirklich alle selbst Songs geschrieben und Parts beigesteuert. Zwar hat man viel Material; das zusammenzubauen ist allerdings deutlich schwieriger und stockender als wenn, wie jetzt, alles aus einer Hand kommt. Die Reaktionen haben uns schon traurig gemacht, zumindest dort, wo das Album nicht so gut ankam. Es gab auch die, die die positive Seite dieses Experimentellen und Mutigen aufgenommen haben und unvoreingenommener herangegangen sind. Viele kamen gar nicht damit klar, aber heutzutage ist online ein doofer Kommentar auch schnell verfasst. Live waren wir dann überrascht und begeistert, wie toll die neuen Songs ankamen, das hat uns sehr beruhigt.</p>
<h4><strong><em>S</em></strong>: Rückblickend war euer letztes wirkliches Konzert im Dezember 2015, ein Jubiläumsfestival, nach dem eine Pause auf unbestimmte Zeit verkündet wurde, man munkelte sogar von „Abschied“. Was war da los?</h4>
<p><strong>Sir G.</strong>: Schwer zu sagen. Wir haben vom Gefühl her gemerkt, dass wir eine längere Pause brauchen. Dass sich die Band auflöst oder jemand aussteigt, hat jetzt nicht in Raum gestanden, wir brauchten von allem erstmal ein bisschen Abstand. Das war eher eine einheitliche Entscheidung der Band, dass wir pausieren, etwas Raum gewinnen und uns dann Gedanken machen, wie es weitergeht.</p>
<h4><strong><em>S</em></strong>: Offensichtlich erfolgreich. Das wird nun euer 10. Studioalbum in 20 Jahren. Willst du den Leuten noch etwas dazu auf den Weg geben?</h4>
<p><strong>Sir G.</strong>: Wir hoffen, dass das Album viele Leute erreicht und einfach viele Leute von der guten Energie angesteckt werden.</p>
<p>Da bin ich guter Dinge! Anschließend wuseln alle noch ein bisschen durcheinander, es wird gesnackt, getrunken, in alten Geschichten gewühlt (soll wohl auch so sein nach über 20 Jahren Bandhistorie) und neue Kontakte geknüpft. Nachher folgt noch eine Aftershowparty in einer Bar in Hamburg, ich muss aber leider schon los. Schade, denn die Stimmung ist grandios, aber <strong>ELVENKING</strong>, <strong>FINSTERFORST</strong>, <strong>FIRTAN</strong> und <strong>EVERTALE</strong> beenden heute in Hamburg ihre Tour. Termine über Termine!</p>
<h4><span style="color: #999999;">Mein persönliches Resumée</span></h4>
<p>Ein Paukenschlag – die<strong> Reiter</strong> sind zurück und sie haben nach wie vor eine Menge auf dem Kasten. Ein bisschen in der Truhe der Anfänge zu graben hat dem Album gut getan, auch das neue Songwritingkonzept hat sich bewährt und die vielen finsteren Stücke wie &#8222;Der Rote Reiter&#8220;, &#8222;Ich Nehm Dir Deine Welt&#8220; und &#8222;Hört Mich An&#8220; verleihen dem Album eine vielfältige und nachdrückliche Note. „Der Rote Reiter“ als 10. Studioalbum ist weder eine Rückorientierung in alte Zeiten noch ein musikalischer Schritt in eine völlig neue Richtung: Es bietet eine hervorragende Kombination aus zuletzt eher dominierenden sanften Parts, ausgewogenen Klavierstimmen und Gitarrenriffs mit genial umgesetzten Gutturalgesangsparts und galant dreschenden Drums. Das alles zeigt, dass&nbsp; <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> beides können: Ruhig sein und laut werden, ohne dabei ihre ganz persönliche Note zu verlieren. Großartige Nummer!</p>
<p>Den Jungs merkt man das Glück und ihre Zufriedenheit über das neue Songmaterial absolut an, und wer Lust hat, kann sich jetzt schon Tickets für die Herbsttour auf ihrer Facebookseite sichern. Ich meine, es lohnt sich!</p>
<p><strong>Reitermania</strong> auf<a href="https://www.facebook.com/Reitermania/?fref=ts"> Facebook </a></p>
<p><strong>Reiter</strong> <a href="http://www.reitermania.de/tour2017/">Homepage</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Steffi</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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