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	<title>dragonhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DRAGONHAMMER &#8211; Progressiv kann gar nicht schiefgehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 05:49:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dragonhammer-progressiv-kann-gar-nicht-schiefgehen/">DRAGONHAMMER &#8211; Progressiv kann gar nicht schiefgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DRAGONHAMMER </strong>– Obscurity<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 44:41 Min.<br />
Label: My Kingdom Music<br />
Genre: Progressive Power Metal</p>
<p><span id="more-22922"></span></p>
<p>Im Jahr 2001 debütierte die junge italienische Band <strong>DRAGONHAMMER</strong> mit ihrem Erstlingswerk „The Blood Of The Dragon“, ehe es 2004 mit „Time For Expiation“ zu einer Fortsetzung kam. Fans der Band mussten anschließend ganze neun Jahre auf den Nachfolger „The Experiment X“ warten, das 2013 erschien. Eine lange Zeit! Und ein Umstand, der sich so nicht noch einmal wiederholen sollte. Deshalb erscheint nun, nach zwischenzeitlichem Re-Release der beiden ersten Werke anno 2015, das vierte Album „Obscurity“. Sollten vier Jahre ausreichen, um das neue Album zu guter Qualität reifen zu lassen?</p>
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<h3>Aha, „progressiv“ also …</h3>
<p>Die Charakterisierung als „progressiv“ weckt, je nach Hörer und beigefügtem Subgenre, verschiedenste Erwartungen. Lese ich dieses Wort als Eigencharakterisierung einer Band, so stelle ich mir darunter zumindest experimentierfreudiges Spiel verschiedenster Variationen vor. Obwohl ich zumeist einfache, umkomplizierte und geradlinige Musik bevorzuge, bin ich dennoch offen für „neue Wege“, obgleich die selbsternannten „progressiven“ Klänge selten mit den Erwartungen mithalten können.</p>
<p>Der Progressive Power Metal aus dem Hause <strong>DRAGONHAMMER</strong> zeichnet sich, so zumindest auf dem neuen Album „Obscurity“, hauptsächlich durch die (für Genre-Verhältnisse) düster-ernste Stimmung aus. Nach der kurzen Einleitung <em>„Darkness Is Coming“</em>, fällt <em>„The Eye Of The Storm“</em> durch die schnell-heitere Charakteristik noch aus der Reihe. Das anschließende <em>„Brother vs Brother“</em> zeigt deutlich mehr, wohin die Reise gehen soll. Ein grundsätzlich mittelschnelles bis schnelles Tempo, ein Gipfeln in kurz gehaltene und leicht zugängliche Refrains, ehe in den Strophen wieder mehr Schwermut Einzug hält.</p>
<p>Vermehrt wird in den Refrains auf den Einsatz von Backing Vocals zurückgegriffen, so z.B. in <em>„Under The Vatican’s Ground“</em> oder <em>„The Town Of Evil“</em>, wobei insbesondere bei Letzterem der Einsatz ebendieser gern etwas mehr in der Vordergrund gestellt werden dürfte. Das verzerrte Einstiegsriffing zum deutlich raueren <em>„Game Of Blood“</em> könnte so auch von <strong>HAMMERFALL</strong> stammen. Vergleicht mal mit <em>„Legacy Of Kings“</em> oder <em>„Metal Age“</em>, dann wisst ihr, was ich meine! Diese Ähnlichkeit lässt sich fast schon wie eine Hommage lesen, schließlich ähnelt sich bei beiden Bands auch der Musikcharakter, der sich aus dunklen Parts sowie mitreißenden, deutlich positiver anmutenden Gesängen zusammensetzt. <strong>DRAGONHAMMER</strong> wissen dies für sich einzusetzen, obgleich die Legenden aus Schweden dabei deutlich mehr Persönlichkeit an den Tag legen.</p>
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<h3>Wo sind die Kanten?</h3>
<p>Und damit wären wir auch schon beim Problem der Platte. Trotz eingängiger Gesänge, schöner Gitarrenriffs und passiger Stimmung fehlt es an Charakter. Egal ob man sich auf die Gesamtheit der Titel stützt, auf die auffälligeren Titel wie die schnellen Nummern <em>„The Eye Of The Storm“</em> und&nbsp;<em>&#8222;Fighting The Beast&#8220;</em> und den raueren Song <em>„The Game Of Blood“</em> abstellt oder die obligatorische Ballade <em>„Remember My Name“</em> sowie das leicht erhaben anmutende Titelstück <em>„Obscurity“</em> bei der Betrachtung mit einbezieht – letztlich gibt es Nichts, das den „Kick“ auslöst. Worin genau sich die Progressivität widerspiegeln soll, ist mir angesichts dessen nicht ganz klar. Vielleicht im mittlerweile typischen Einsatz von Keyboards und mehrstimmigen Gesang, vielleicht schon darin, dass hier nicht durch quietschbunte Regenbogenwelten gesprungen wird, wie in den Songs vieler anderer Power-Metal-Truppen. Die erhofften Besonderheiten, das strahlende „Etwas“, das eine Band hervorhebt, bleibt entgegen der dieser Genrebezeichnung inhärenten vollmundigen Ankündigung aus.</p>
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