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	<title>Dresden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Feb 2021 17:11:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Dresden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DYING EMPIRE &#8211; Eine Rebellion gegen das Schubladendenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 09:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[Modern Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag ist Schontag? Nicht bei uns! Hier gibt es das neue Werk "Samsara" von DYING EMPIRE aus Dresden auf die Ohren, das sich so richtig in keine Schublade schieben lässt. Ob die Scheibe trotzdem funktioniert, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dying-empire-samsara/">DYING EMPIRE &#8211; Eine Rebellion gegen das Schubladendenken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> DYING EMPIRE &#8211; &#8222;Samsara&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>26. April 2020<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>ca. 49 Minuten<br />
<strong>Label: </strong>Bleeding Nose Records<br />
<strong>Genre: </strong>Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Auch wenn Corona uns allen nach wie vor das Leben schwer macht, Konzerte Fehlanzeige sind und von Festivals noch keiner zu träumen wagt, so gibt es doch stets auch ein paar Lichtblicke in der Szene.<strong> Albumreleases</strong> zum Beispiel! Wer also wie wir die harte Mucke vermisst und endlich mal wieder etwas Frisches auf die Ohren braucht, für den habe ich heute ein neues Must-Have: <strong>DYING EMPIRE</strong> aus meiner Wahlheimat Dresden. Die haben ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Samsara&#8220; auf die Welt losgelassen und damit einen neuen Standard in Sachen moderner Metal gesetzt.<br />
Wie genau? Schauen wir doch mal rein…</p>
<h3>Den Schubladen zum Trotze</h3>
<p>Auf ihrer neuen Scheibe beschäftigen sich <strong>DYING EMPIRE</strong> quasi durchweg mit zeitgemäßen Themen wie <strong>Nachhaltigkeit, falschen Idealen und Egozentrismus</strong> in der Gesellschaft – also durchaus Stoff, der beim Durchkauen wehtun kann. Damit, und auch ein klitzekleines Bisschen durch ihre Affinität, Core-Anleihen mit anderen Genres aufzufrischen, wecken <strong>DYING EMPIRE</strong> durchaus Assoziationen zu den Thüringern <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. In einem Lineup würden sich beide Bands jedenfalls ganz ausgezeichnet ergänzen.</p>
<p>&nbsp;&#8222;Samsara&#8220; versteht aber nicht nur mit ausgeklügelten Texten, sondern auch musikalisch zu glänzen. Generell fällt es schwer, die Jungs aus Dresden in irgendeine Schublade zu stecken. Kein Song auf &#8222;Samsara&#8220; verläuft lineal, ausgeklügelte Parts mit Einflüssen aus Core, Death und Thrash reichen sich wohlwollend die Hand. So klingen <strong>DYING EMPIRE</strong> zu jeder Zeit wie ein <strong>gut geöltes Uhrwerk</strong> aus <strong>erstklassigen Musikern</strong>.</p>
<h3>Aufs Maul, aber präzise</h3>
<p>Vom ersten Song an machen <strong>DYING EMPIRE</strong> keine Gefangenen. <em>&#8222;Wrath&#8220;</em> ist ein echtes <strong>Doublebass-Monster</strong> mit starkem Growling und hin und wieder cleveren melodischen Ausflügen, die auch Liebhaber ausgeklügelter Melodieführung bei der Stange halten. Überhaupt bringt die Band mit beeindruckender Leichtigkeit immer wieder neue Riffstrukturen hervor, mit denen sie sich auch vor Szenegrößen nicht verstecken müssen. Hier sind Profis am Werk – durchaus mit internationalem Potential.</p>
<p>&#8222;Samsara&#8220; kann allerdings nicht nur hartes Geballer: Schon <em>&#8222;The Inner Void&#8220;</em> zeugt vom melodischen Potential der Band, das sich im <strong>jugendlich-wütenden Klangwunder</strong> <em>&#8222;Incubus&#8220;</em> voll entfalten kann. Dieser Song hat auch das Zeug zum Ohrwurm und zeigt die Band von ihrer weicheren Seite – eine Emotionalität, die man sonst auf dem Album stellenweise vermisst. Für manche könnte der <strong>großzügig eingesetzte Cleangesang</strong> durchaus gewöhnungsbedürftig klingen. Der ist aber derart on point und gelungen, dass auch ich mich gerne damit anfreunde.</p>
<p><iframe title="Dying Empire - Incubus (Official Music Video) | Bleeding Nose Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/d8DV_zb6Itg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch die<strong> Dresdner</strong> können auch <strong>groovy</strong>. Gerade Songs wie <em>&#8222;We Are Not Gods&#8220;</em> und <em>&#8222;Bring The Chaos</em>&#8220; bringen eine ordentliche Tanzbarkeit (natürlich hauptsächlich mit den Nackenmuskeln) mit sich. Damit beweisen <strong>DYING EMPIRE</strong> gleichzeitig, dass sie nicht bloß das Ergebnis verschiedenster Stilmittel sind, die in der Vergangenheit bei anderen Bands so schon mal funktioniert haben. Ganz im Gegenteil! Immer wieder überraschen sie mit<strong> frischen Riffideen und -kompositionen</strong>, die beim Lauschen auf ganzer Linie Freude bereiten.</p>
<p><iframe title="Dying Empire - We are not Gods (Official Music Video) | Bleeding Nose Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vwAePhe8qOM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Death Metal? Thrash Metal? Core?</h3>
<p>In welche Schublade, auf welche Schiene soll man &#8222;Samsara&#8220; also schieben? Einige Schreiberkollegen versuchen es mit <strong>modernem Thrash</strong>, doch in meinen Augen enthält die Scheibe dafür viel zu viele Anleihen aus <strong>Melodic Death</strong> und <strong>Core</strong> und dafür schlicht zu wenig <strong>Thrash</strong>. Warum muss es auch immer eine Schublade sein? <strong>DYING EMPIRE</strong> spielen ihren ganz eigenen Sound, und es funktioniert. Trotz vieler Riffwechsel entstehen innerhalb der Songs keine Dissonanzen, und auch die Songs untereinander funktionieren einwandfrei.</p>
<p>Trotzdem ist &#8222;Samsara&#8220; keine Scheibe, die mal eben nebenher durchläuft, da stiltechnisch kein Stein auf dem anderen gelassen wird. Das macht das Zu- und Hineinhören definitiv interessant, da ich selbst beim 3. und 4. Durchhören noch neue<strong> Details</strong> in den Songs entdecken konnte, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Für das alltägliche Durchlaufen-Lassen sind mir allerdings manche Songs schlicht <strong>zu anstrengend</strong>.</p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Trotzdem von mir die klare Empfehlung: <strong>Reinhören lohnt sich!</strong> Wer glaubt, dass vieles, das neu auf den Markt kommt, nur kopierte Grütze sei, der darf sich hier mal vom Gegenteil überzeugen. Auch dürfte die Scheibe aufgrund ihrer musikalischen Vielfalt für Fans aus <strong>Death</strong>, <strong>Melodic Death</strong>, <strong>Thrash Metal</strong> und<strong> Core</strong> gleichermaßen interessant sein.</p>
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		<title>ADEPT und CRYSTAL LAKE in Dresden &#8211; Eine heiße Sommernacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2018 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Adept]]></category>
		<category><![CDATA[Awake the Dreamer]]></category>
		<category><![CDATA[Club Puschkin]]></category>
		<category><![CDATA[Crystal Lake]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[groovenom]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Traveller]]></category>
		<category><![CDATA[true spirit concerts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne ballert, das Bier ballert und diese Bands tun es auch!<br />
Saskia war beim Abriss in Dresden dabei und berichtet stolz von diesem Abend!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Mitte Juli, Ferienzeit. Nur für Studenten heißt es <strong>&#8222;Lebe wohl, Freizeit!&#8220;</strong> Anstatt Wasser wird Kaffee in &#8211; vermutlich ungesunden &#8211;&nbsp; Mengen getrunken und die hiesige Bibliothek wird zum neuen Wohnzimmer. Und was ist überhaupt dieses &#8222;Schlaf&#8220; von dem alle reden? Es gibt jedoch seltene Ausnahmefälle und die gefürchtete Klausurphase wird temporär irrelevant. So auch am 15.07., als Veranstalter&nbsp;<strong>True Spirit Concerts&nbsp;</strong>die Core-Perlen&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>mitsamt drei Support-Bands nach <strong>Dresden&nbsp;</strong>&nbsp;geholt hat. Es hat sich also zugetragen, dass von&nbsp;<strong>Berlin&nbsp;</strong>nach&nbsp;<strong>Dresden&nbsp;</strong>gepilgert wurde, um Kaffee durch Bier zu ersetzen&nbsp;und die Bibliothek gegen den deutlich gemütlicheren&nbsp;<strong>Club Puschkin&nbsp;</strong>zu tauschen. Ach, und an dieses &#8222;Schlaf&#8220; war nach dem Abriss von insgesamt&nbsp;<strong>fünf&nbsp;</strong>Bands sowieso nicht zu denken.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<h4>TRAVELLER</h4>
<p>Den Abend eröffnen <strong>TRAVELLER&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Castrop-Rauxel, </strong>die&nbsp;bereits schon jetzt ein absoluter Geheimtipp sind.&nbsp;Mit starkem Sound und <strong>eigener Lichtshow</strong>&nbsp;im Gepäck sind sie alles andere als zurückhaltend &#8211; und das in der nicht ganz einfachen Position als&nbsp;<strong>Opening Act.&nbsp;</strong>Die Bühnenperformance ist von der ersten Sekunde an durchdacht und voller Energie, nur das Publikum leider noch etwas müde. Die Castroper Jungs lassen es sich dennoch nicht nehmen, die Crowd im sich nach und nach füllenden Club weiter zu animieren.</p>
<p>Und das funktioniert definitiv, zumindest in den vorderen Reihen wird sich etwas bewegt. Bei der Musik der Band ist das auch nicht verwunderlich, könnte man hier von einer&nbsp;<strong>deutschen Version von ARCHITECTS&nbsp;</strong>sprechen. Ihr&nbsp;<strong>abwechslungsreiches Songwriting</strong> bringen&nbsp;<strong>TRAVELLER&nbsp;</strong>live deutlich zum Ausdruck: Parts, bei denen das Publikum einfach nur abgehen kann &#8211; kombiniert mit melodischen Abschnitten, die kurze Verschnaufpausen ermöglichen. Auch die&nbsp;markanten Screams von Sänger&nbsp;<strong>Jens,&nbsp;</strong>welche sich regelmäßig mit&nbsp;<strong>tiefen Growls&nbsp;</strong>abwechseln, machen den Sound der Band noch einmal einprägsamer.&nbsp;<strong>TRAVELLER&nbsp;</strong>ist definitiv eine Band, die durch ihren <strong>mitreißenden&nbsp;</strong>Auftakt nicht nur mir noch eine ganze Weile positiv in Erinnerung bleiben werden.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28193" aria-describedby="caption-attachment-28193" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922-1024x683.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A4922.jpg 1450w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28193" class="wp-caption-text">Sänger Jens von TRAVELLER</figcaption></figure>
<h4>GROOVENOM&nbsp;</h4>
<p>Nach einer kurzen Umbau- und Verschnaufpause geht es auch direkt weiter mit der nächsten Band, den Locals von&nbsp;<strong>GROOVENOM. </strong>Erkennungsmerkmal Nummer eins: ihr markantes Bühnen-MakeUp. Musikalisch lassen sich&nbsp;<strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>als eine kraftvolle Mischung aus&nbsp;<strong>CALLEJON&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>THE BROWNING&nbsp;</strong>bezeichnen: Auf der Bühne werden eingängige Refrains gepaart mit ballernden Breakdowns. Prinzipiell ein Rezept, was immer funktioniert und von <strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>auch beispiellos umgesetzt wird. Zahlreiche Trance- und Elektroelemente ergänzen dieses Konzept und verleihen den einzelnen Songs eine besondere Note.&nbsp; Was ebenfalls positiv auffällt und die Performance der&nbsp;<strong>Dresdener&nbsp;</strong>hervorstechen lässt sind die deutschen Lyrics der Band. Bei dem durchgängig guten Sound ist es auch kein Problem, einmal genauer auf die Texte zu achten &#8211; und sie zu verstehen.&nbsp;&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28194" aria-describedby="caption-attachment-28194" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28194" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083-1024x683.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5083.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28194" class="wp-caption-text">Markantes Bühnen-MakeUp, neben eingängigem Sound definitiv das Markenzeichen von GROOVENOM</figcaption></figure>
<p>Auch das Publikum wärmt sich langsam auf und kommt deutlich in Fahrt. Umfangreiche Interaktion mit der Menge wird bei&nbsp;<strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>groß geschrieben, das Publikum traut sich deutlich näher an die Bühne heran. Sänger&nbsp;<strong>Mr. Sanz&nbsp;</strong>ruft mehrfach dazu auf, den ersten <strong>Moshpit</strong> des Abends zu eröffnen.&nbsp;Als die Menge gerade richtig in Fahrt kommt, hat die Stagetime der Band leider das Ende erreicht. Kein Grund zum Traurigsein, denn nach einer kurzen Verschnaufpause an der frischen Luft ist direkt Zeit für die nächste Band. Ein freudiges Wiedersehen mit:</p>
<h4>AWAKE THE DREAMER</h4>
<p>Die Jungs aus <strong>Stockholm</strong> habe ich bereits am Freitag in Berlin sehen dürfen &#8211; und sie haben einen <strong>bleibenden Eindruck</strong> hinterlassen. Ihr Set eröffnet die Metalcore-Combo mit dem Song&nbsp;<em>&#8222;Endless Skies&#8220;&nbsp;</em>und geben direkt <strong>Vollgas</strong>. Das Tempo nimmt auch beim folgenden Song &#8222;<em>&#8222;Vigilant&#8220;&nbsp;</em>nicht ab. Auf der Bühne wird mit den Instrumenten <strong>umhergewirbelt</strong> und auch das Publikum ist aufgetaut und feiert die Schweden. Verdient hat die hierzulande noch unbekannte Band das auf jeden Fall.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28200" aria-describedby="caption-attachment-28200" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28200" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142-1024x683.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5142.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28200" class="wp-caption-text">Frontman Max von AWAKE THE DREAMER</figcaption></figure>
<p>Ihr Sound lässt sich als klassischer Metalcore beschreiben &#8211; gemixt mit modernen Elementen, <strong>markantem Gitarrensound</strong> und der sehr <strong>eingängigen Stimme</strong> von Frontmann&nbsp;<strong>Max.&nbsp;</strong>Die Refrains der Songs wechseln öfter in melodischere Töne und regen das Publikum zum Mitsingen an. Mit <em>&#8222;Lunar&#8220;&nbsp;</em>geben&nbsp;<strong>AWAKE THE DREAMER&nbsp;</strong>einen neuen, unveröffentlichten Song zum Besten, der direkt Lust auf mehr neues Material macht. <em>&#8222;Believe&#8220;&nbsp;</em>leitet das Ende der energievollen Performance ein und im Club tropft es mittlerweile von der Decke. Wenig verwunderlich bei dem Wirbelsturm, der gerade über die Bühne tobte. Noch einmal schnell raus in den Außenbereich des Clubs, um sich abzukühlen, denn wenn&nbsp;<strong>CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>gleich die Bühne stürmen, wird es&nbsp;<strong>heiß!</strong></p>
<h4>CRYSTAL LAKE</h4>
<p>Dies ist der zweite&nbsp;<strong>Europabesuch&nbsp;</strong>der&nbsp;<strong>Japaner</strong>, die ich im März schon als Support von&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS&nbsp;</strong>in den japanischen Städten&nbsp;<strong>Akita&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Aomori&nbsp;</strong>erleben durfte. Die Shows liegen mir auch heute noch deutlich in Erinnerung und mit entsprechender&nbsp;<strong>Vorfreude&nbsp;</strong>blicke ich dem Set der Jungs entgegen. In dem Moment als die Band auf die Bühne stürmt, gibt es kein Halten mehr. Von der ersten Sekunde an wird sich bewegt, gesprungen, mitgesungen &#8211; die Resonanz der Menge spricht für sich.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28202" aria-describedby="caption-attachment-28202" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28202" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5395-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28202" class="wp-caption-text">CRYSTAL LAKES Gitarrist YD</figcaption></figure>
<p><strong>CRYSTAL LAKE</strong>s Setlist&nbsp;zeichnet vor allem durch <strong>Vielseitigkeit</strong> aus. Beatdown,-Djent,- und Nu-Metal-Elemente, die Japaner lassen keine Wünsche offen und es entsteht der erste&nbsp;<strong>große&nbsp;</strong>Moshpit des Abends. Einziger kleiner Nachteil: Der Boden ist mittlerweile komplett getränkt von einer Mischung aus Bier und Schweiß. Spricht natürlich für die Bands, allerdings muss man gerade beim Moshen aufpassen nicht hinzufallen. Selbstverständlich tut das der anhaltend <strong>guten Stimmung</strong> keinen Abbruch und die Crowd <strong>feiert hemmungslos</strong> weiter. Hemmungslos ist auch das passende Adjektiv um Sänger&nbsp;<strong>Ryo </strong>zu beschreiben, der auf der Bühne eine wahre&nbsp;<strong>Bestie&nbsp;</strong>ist. Regelmäßig geht er ins Publikum,&nbsp;<strong>wuschelt&nbsp;</strong>den Leuten in der ersten Reihe gerne einmal durchs Haar und lässt sie ins Mikrofon gröhlen und mitsingen. Die Menge ist derweil völlig am Ausrasten. Vor allem, wenn <strong>CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>ihren Hit&nbsp;<em>&#8222;Apollo&#8220;&nbsp;</em>und ihr Cover von&nbsp;<em>&#8222;Rollin&#8220;&nbsp;</em>spielen, gibt es kein Halten mehr.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28204" aria-describedby="caption-attachment-28204" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28204" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5457-1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28204" class="wp-caption-text">Crowd-Interaktion wird bei CRYSTAL LAKE groß geschrieben</figcaption></figure>
<p><strong>CRYSTAL LAKEs</strong> Auftritt fliegt förmlich an mir vorbei und war definitiv mein&nbsp;<strong>Highlight&nbsp;</strong>des Abends. Durch meine Erfahrungen in Japan bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an ihre Show herangegangen, welche noch einmal übertroffen wurde. Mittlerweile hat sich die Location in eine&nbsp;<strong>Sauna&nbsp;</strong>verwandelt und ich sehe vereinzelt Leute ihre Shirts und Tanktops auswringen. Noch einmal frisch machen für den Headliner des Abends:</p>
<h4>ADEPT</h4>
<p>Schweiß tropft von der Decke, als&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>die Bühne stürmen und, trotz der Hitze, wird die Band sehnsüchtig vom Publikum erwartet. Buchstäblich aufgeheizt von&nbsp;<strong>CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>geht es von Anfang an direkt mit Vollgas weiter. Ich bin froh, dass ich mit meiner Kamera ein <strong>halbwegs ruhiges Plätzchen</strong> finde, um während der ersten drei Songs ein paar Fotos zu schießen, denn es wird direkt ein&nbsp;<strong>Moshpit&nbsp;</strong>eröffnet. Auch nach vielen Jahren Bühnenpräsenz werden&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>nicht müde und liefern eine konstant energiegeladene Liveshow ab. Sänger&nbsp;<strong>Robert&nbsp;</strong>rennt und springt auf der Bühne hin und her und genießt die<strong> Interaktion&nbsp;</strong>mit dem Publikum sichtlich. Dem kommt auch die Größe des Clubs zugute, die zur&nbsp;<strong>intimen Atmosphäre&nbsp;</strong>beiträgt.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28209" aria-describedby="caption-attachment-28209" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28209" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5535-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28209" class="wp-caption-text">ADEPTs Sänger Robert</figcaption></figure>
<p>Die Setlist des Abend lässt keine Wünsche offen.&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>spielen eine Mischung aus Altbekanntem und neuen Songs und das Publikum tobt. Mittlerweile habe ich meine Kamera und mich in Sicherheit gebracht und genieße das&nbsp;<strong>Spektakel&nbsp;</strong>aus der Ferne, lausche dem auch hier konstant guten Sound. Trotz anstrengendem Tour-Alltag&nbsp;werden die Schweden nicht müde und toben ohne Pause über die Bühne. Bei der gleichzeitigen Action im Publikum weiß ich stellenweise nicht, worauf ich jetzt achten soll.</p>
<p>Dass die Menge von&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>nicht genug bekommen kann, merke ich spätestens als sie ihre&nbsp;<strong>Stagetime&nbsp;</strong><strong>überziehen</strong>. Es ist kein Geheimnis, dass&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>für ihre Liveshows berühmt sind &#8211; mit ihrem heutigen Auftritt haben wieder bewiesen, warum. Um mich herum entdecke ich atemlose, glückliche Gesichter.&nbsp;<strong>&#8222;Wow!&#8220;</strong>,&nbsp;<strong>&#8222;Geile Show!&#8220;, &#8222;Das hat sich echt gelohnt!&#8220;</strong>, sind einige Ausrufe, die ich vernehme und auch meinen Eindruck des Abends perfekt zusammenfassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28210" aria-describedby="caption-attachment-28210" style="width: 523px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28210" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5477.jpg" alt="" width="533" height="800" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5477.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5477-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/20180715-6U1A5477-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28210" class="wp-caption-text">ADEPT geben vom ersten bis zum letzten Song alles</figcaption></figure>
<h4>Fazit</h4>
<p><strong>&#8222;Was für ein Abend!&#8220;</strong>&nbsp;&#8211; das sind auch die Worte meines Begleiters, während er vor Schweiß triefend auf mich zustapft und sich erstmal seines Shirts entledigt, um dieses zufrieden auszuwringen.&nbsp;<strong>TRAVELLER, GROOVENOM, AWAKE THE DREAMER, CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>ADEPT</strong> haben diesen Juliabend definitiv zur heißesten Sommernacht des Jahres gemacht. Starkes Line-Up, ein motiviertes, feierndes Publikum in einer tollen Location sind exakt, was ich mir unter einem erinnerungswürdigen Konzert vorstelle und genau das habe ich heute Abend erleben können.&nbsp;<strong>Dresden, wir kommen gerne wieder! </strong></p>
<p>An dieser Stelle auch noch einmal&nbsp;<strong>besonderen Dank an das Team von TRUE SPIRIT CONCERTS, </strong>welches&nbsp;<strong>SILENCE </strong>ermöglicht hat, sowohl mit&nbsp;<strong>CRYSTAL LAKE&nbsp;</strong>als auch&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>ein Interview, welches ihr in wenigen Tagen natürlich hier finden werdet, zu führen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/traveller.band/" target="_blank" rel="noopener">TRAVELLER</a>&nbsp;auf Facebook</p>
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		<title>Im Juli wird&#8217;s laut &#8211; Adept und Crystal Lake in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 09:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adept]]></category>
		<category><![CDATA[Awake the Dreamer]]></category>
		<category><![CDATA[Club Puschkin]]></category>
		<category><![CDATA[Crystal Lake]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[groovenom]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Traveller]]></category>
		<category><![CDATA[true spirit concerts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur 20 Euro für'n Haufen Bands?! Das gibt es selten - und wenn, dann sollte man zugreifen!<br />
Saskia hat mehr Informationen für dich - z.b. wie du auch KOSTENLOS reinkommst!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer in <strong>Dresden</strong> wird heiß &#8211; und laut! Im Rahmen einiger Sommershows stattet die schwedische Post-Hardcore Größe&nbsp;<strong>ADEPT&nbsp;</strong>dem <strong>Club Puschkin&nbsp;</strong>am&nbsp;<strong>15. Juli&nbsp;</strong>einen Besuch ab.&nbsp; Damit aber noch lange nicht genug! <strong>Co-Headliner</strong> des Abends sind<strong>&nbsp;CRYSTAL LAKE</strong>, der&nbsp;<strong>japanische Core-Exportschlager&nbsp;</strong>schlechthin, welchen ich in&nbsp;<strong>Japan&nbsp;</strong>schon&nbsp;<strong>zwei Mal live&nbsp;</strong>erleben durfte. Macht euch auf eine Show gefasst, die ihr noch lange in Erinnerung behalten werdet!&nbsp;Als wäre das nicht schon gut genug, gibt&#8217;s als weiteren&nbsp;<strong>Special Guest </strong>&nbsp;die Post-Hardcore Band&nbsp;<strong>AWAKE THE DREAMER&nbsp;</strong>aus Stockholm.&nbsp;</p>
<h4>Da kommt noch mehr&#8230;</h4>
<p>Bei drei Bands ist aber noch nicht Schluss! Zusätzlich werden&nbsp;<strong>zwei Supports&nbsp;</strong>die Stimmung noch ordentlich anheizen. Eröffnet wird der Abend von der Post-Metalcore Band&nbsp;<strong>TRAVELLER&nbsp;</strong>aus <strong>Castrop-Rauxel</strong>, gefolgt vom <strong>Dresdener</strong> Metal-Gespann&nbsp;<strong>GROOVENOM.&nbsp;</strong>Wenn ihr wissen wollt, was genau euch mit diesem Line-Up erwartet oder einfach nur die Vorfreude steigern wollt, dann werft gerne einen Blick in den Trailer, den uns<strong>&nbsp;True Spirit Concerts&nbsp;</strong>freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Nicht nur Core-Fans sollten sich den&nbsp;<strong>15. Juli&nbsp;</strong>vormerken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-27949-1" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/videoteaser/TrailerAdeptFINAL.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/videoteaser/TrailerAdeptFINAL.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/videoteaser/TrailerAdeptFINAL.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für satte&nbsp;<strong>fünf Bands&nbsp;</strong>sollte am besten etwas mehr Zeit mitgebracht werden. Der&nbsp;<strong>Einlass</strong>&nbsp;beginnt um&nbsp;<strong>18.30 Uhr, Konzertbeginn&nbsp;</strong>ist&nbsp;<strong>19.00 Uhr.&nbsp;</strong>Die Tickets gehen bereits weg wie warme Semmeln und wer noch welche ergattern möchte, bevor es zu spät ist, sollte sich beeilen. Karten bekommt ihr für&nbsp;<strong>20 Euro</strong> an <strong>allen bekannten Vorverkaufsstellen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Eventim&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Impericon.&nbsp;</strong></p>
<h4>Das Beste zum Schluss</h4>
<p><span style="color: #800000;">Gemeinsam mit&nbsp;<strong>TRUE SPIRIT CONCERTS&nbsp;</strong>verlosen wir zwei Mal einen&nbsp;<strong>Gästelistenplatz&nbsp;</strong>für das&nbsp;<strong>Core-Highlight&nbsp;</strong>des Sommers! Einmal hier direkt auf unserer Website und einmal auf unserer&nbsp;<strong>Facebook-Seite</strong>. Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst einfach <strong>hier</strong> unter dem Artikel und/oder unter dem entsprechenden&nbsp;<strong>Facebook-Post&nbsp;</strong>einen Kommentar und verratet mir, auf welche der&nbsp;<strong>fünf Bands</strong> ihr euch ganz besonders freut.&nbsp;<strong>Die Gewinner werden am 3. Juli bekanntgegeben.&nbsp;</strong></span></p>
<p>Noch einmal zusammengefasst:&nbsp;<strong>ADEPT, CRYSTAL LAKE, AWAKE THE DREAME, GROOVENOM&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>TRAVELLER.&nbsp;</strong>Für nur&nbsp;<strong>20 Euro.&nbsp;</strong>Wir sehen uns dann in wenigen Wochen im&nbsp;<strong>Club Puschkin!</strong></p>
<p><strong>Tickets&nbsp;</strong>bei&nbsp;<a href="https://www.impericon.com/de/adept-15-07-2018-dresden-ticket.html" target="_blank" rel="noopener">Impericon</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/226256024783541/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Event</a></p>
<p><strong>Adept&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://de-de.facebook.com/adeptofficial/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><strong>Crystal Lake</strong> auf <a href="https://de-de.facebook.com/crystallake777/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><strong>Awake the Dreamer&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://de-de.facebook.com/awakethedreamerband/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><strong>GrooVenoM&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://de-de.facebook.com/groovenom/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><strong>Traveller&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://de-de.facebook.com/traveller.band/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/adept-und-crystal-lake-in-dresden/">Im Juli wird&#8217;s laut &#8211; Adept und Crystal Lake in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Niemals alt und niemals leise &#8211; SATYRICON in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 09:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Beatpol]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Satyricon]]></category>
		<category><![CDATA[Suicidal Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dresden, ein kalter Abend. Wir wussten es wird brutal. - Dresden Mitternacht: Es war ein Fest!</p>
<p>Wer wissen will, wie sich Satyricon und Suicidal Angels LIVE anfühlt kann hier mehr erfahren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/">Niemals alt und niemals leise &#8211; SATYRICON in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Besuche in Dresden werden immer seltener, umso mehr freue ich mich, wenn ich es mich dann doch mal wieder in die alte Heimat verschlägt und ich einen Abend in toller Atmosphäre verbringen kann. An meiner Seite habe ich den <a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/"><strong>Yeti </strong></a>für die optische Unterstützung, der schon als waschechter <strong>SATYRICON</strong>-Fan durchgeht. Ich hingegen gehe vor allem mit Vorfreude auf den Support <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> in den Abend. Mit <a href="https://silence-magazin.de/satyricon-in-dresden-ein-letztes-mal-winter/"><strong>SATYRICON</strong></a> hatte ich bislang einfach nur wenige Berührungspunkte. Also ausreichend Gründe, um sich an einem Freitag mal auf den Weg in den <strong>Beatpol</strong> zu machen, der mir über die Jahre immer mehr ans Herz gewachsen ist.</p>
<p>S<a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/SucidialAngels-Beatpol-7.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_SucidialAngels-Beatpol-7.jpg" alt="SucidialAngels-Beatpol-7" width="303" height="202"></a>chon in der Einflugschneise in den Saal erblicke ich viele bekannte Gesichter. Oben angekommen finde ich einen locker, aber schon gut gefüllten Konzertraum vor. Es herrscht reges Gemurmel und eine gespannte Vorfreude liegt in der Luft. Das Publikum ist erfreulich durchmischt, sowohl Jungspunde als auch schon ergraute Fans haben den Weg hierher gefunden. 20:15 Uhr fällt der Starschuss und die Griechen von <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> entern die Bühne. Der Vierer hat mich bereits auf dem letztjährigen <strong>In Flammen Open Air</strong> mit seinem straighten Thrash überzeugen können. Eine kurze, prägnante Ansage heißt das Publikum willkommen und schon gibt die Band mit <em>&#8222;Capital of War&#8220;</em> die Kampflinie vor. Der Sound ist klar, die Stimme des Sängers setzt sich gut durch. Stilecht mit Patronen- und Nietengurten bestückt und hochmotiviert wird das Publikum angesprochen und zur Aktion aufgerufen &#8211; leider bleiben diese Versuche kaum beantwortet. Auf der Bühne ist viel Bewegung, davor umso weniger. Das mag vielleicht daran liegen, dass der Abend noch so jung ist. Vielleicht schmeckt Dresden der Thrash auch einfach nicht so richtig. Zu mehr als vornehm-distanzierten, rhythmischen Kopfnicken können sie sich anscheinend noch nicht erwärmen. Ich kann die Trägheit nicht so ganz verstehen, mich können <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sehr gut mitziehen.</p>
<h4>Startschwierigkeiten in der Publikumsbindung</h4>
<p>Die Drums hämmern, die Gitarren schreien und endlich dringt das erste prototypische Gitarrensolo an meine Ohren. <strong>Virtuos und zielsicher</strong>, wie ich es im Gedächtnis habe. So sehr die Band mit dem Tempo anzieht und mit Herzblut performt, so wenig kommt noch aus dem Publikum. Vereinzeltes Johlen und Zeigen der Horns zeigt, dass immerhin einige wach geworden sind. Und auch einige Köpfe verschwinden schon unterhalb der Sichtlinie, was mich auf moshende und bangende Zuschauer schließen lässt. <strong>Na, geht doch.</strong> Die erste Reihe bleibt dennoch unbewegt, in der Türreihe wird noch fleißig geschnattert und der Applaus bleibt zwischen den Songs leider aus.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/SucidialAngels-Beatpol-16.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_SucidialAngels-Beatpol-16.jpg" alt="SucidialAngels-Beatpol-16" width="300" height="200"></a><em>&#8222;Reborn in Violence&#8220;</em> beginnt schwerer, rollender, langsamer, eh die Walze wieder Fahrt aufnimmt. Der Song ist lang, zieht sich, wird immer extremer und schneller. Die Jungs zermetern ordentlich was und auf &#8222;Hey!&#8220;-Ruf-Aufforderungen ist nun doch auch Antwort vernehmbar. Die Haare fliegen auf der Bühne, der Look klassisch &#8211; Schrumpfschlauchjeans, weiße Adidas, Muskelshirt, Patronengurt und lange Loden. Es geht doch nichts über eine angemessenes Styling! Dank der guten Deutschkenntnisse des Sängers ist die Unterhaltung gut, seine Mimik überzeugend und vereinnahmend. <strong>&#8222;Danke-fucking-schön!&#8220;</strong> schließt er den Song und wird mit ordentlich Applaus honoriert. Die&nbsp;Songübergänge reißen nie ein Loch in die Atmosphäre, der Sänger leitet den Song mit ein paar Worten ein, unterfüttert von Gitarrenfläche, und dann geht es wieder los. Spieltechnisch sind die Jungs ganz wunderbar. Die Soli sitzen, die Drums sind zuverlässig und der Sänger erwischt Töne und Einsätze, die Lichtshow ist passend. So gefällt mir das doch! Der Sound ist vorn wie hinten klar und so differenziert, wie er eben für dieses Genre sein muss. <em>&#8222;Eternally to Suffer&#8220;</em> und <em>&#8222;Seed of Evil&#8220;</em> &#8211; letzteres ein wunderbares Midtempo-Stück, quasi <strong>BLACK SABBATH</strong>-Riffing im <strong>SLAYER</strong>-Gewand &#8211; wissen mich ebenfalls bestens zu überzeugen. Als zu einer Wall of Death geladen wird, kommt auch endlich &#8211; aber noch sehr gesittet &#8211; Bewegung in die Geschichte.</p>
<p>Die Umbaupause verbringen wir damit, für ein Getränk anzustehen und Gesprächen anderer Konzertbesucher über den letzten Lanzarote-Urlaub, Heiratspläne und Kindergeldkonflikte zu lauschen. Hach ja, wir werden auch alle nicht jünger! Die Bühne wird freigeräumt für die Band des Abends. Ein Backdrop, welches das Coverart des aktuellen Albums trägt, und das beeindruckende Drumset <strong>Frost</strong>s mit behorntem Rack werden sichtbar.</p>
<h4><strong>SATYRICON</strong> entern die Bühne</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-31.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-31.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-31" width="300" height="200"></a>21:30 Uhr: Ich habe es mit einer echten Instanz zu tun, wird mir klar, als <strong>Frost</strong> und <strong>Satyr</strong> unter ohrenbetäubendem Jubel die Bühne betreten. Ganz klar, wer hier die Geschicke lenkt:&nbsp;<strong>Satyr</strong> ergreift seinen behornten Mikrofonständer wie ein Steuerrad, eine Hand links, eine rechts. Eine Welle an Gnadenlosigkeit und Finsternis überrollt mich vom ersten Ton des Openers <em>&#8222;Midnight Serpent&#8220;</em> an. Die Drums sind so zuverlässig und gerade, dass sie zu meinem <strong>Herzschlag</strong> werden. Ich bin erstmal komplett geflasht und kann nur staunen, was ich wohl in den letzten Jahren alles verpasst habe. Und &#8211; die beiden sehen keinesfalls so aus, als hätten sie schon 20 Jahre Karriere auf dem Buckel. Also: Asche auf mein Haupt, dass ich das bisher verpennt habe! <strong>Ich bin der Musik sofort verfallen.</strong> Und auch dem Rest des Publikum scheint es ähnlich zu gehen. Es wird fleißig mitgesungen, ob <em>&#8222;Black Crow on a Tombstone&#8220;</em> 0der der Titelsong des neuen Albums <em>&#8222;Deep Calleth Upon Deep&#8220;</em>. Letzterer gefolgt von einem instrumentalen Interlude auf Geigenbasis. Mir fällt auf: die Songs sind hymnenhaft, das Riffing recht einfach, die Musik melodisch, aber niemals seicht. Immer wieder wird die Atmosphäre von erbarmungslosem Getöse zum Peak getrieben. <strong>Satyr</strong> mäht mit seinem Ton, der als alles andere als ein gemeinhin schönes Singstimmchen bezeichnet werden kann, den Saal nieder.</p>
<h4>Äußerst beeindruckend!</h4>
<p>Mit orchestralen Elementen wird nicht gegeizt, aber es wird mir nie zu cheesy! Das liegt vermutlich auch daran, dass die Musiker den bösen Gesichtsausdruck zur Perfektion gebracht haben, allen voran <strong>Satyr</strong>. Der hat ihn vermutlich sogar erfunden. Nachdem <strong>Yeti</strong> und ich beim vorangehenden Lichtcheck befürchtet hatten, dass das Strobolicht uns sämtliche Sehnerven grillt, muss ich nun revidieren: es wird passend und vergleichsweise sparsam eingesetzt. Apropos grillen: so langsam wird es ernsthaft warm hier drin. Ich schäle mich aus meinem Pullover. Der Bassdrumsound lässt meine Fußsohlen erbeben. Zeitweise glaube ich ihn sogar ein bisschen zu fett abgemischt und nehme mir vor, diesen Eindruck gleich von weiter hinten noch einmal gegenzuchecken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-02.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-02.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-02" width="300" height="200"></a>Bei ruhigen Parts zeigt sich, wie sehr das Publikum der Musik verfallen ist. Es wird andächtig gelauscht und dann durch den &#8222;Dresden!&#8220;-Ruf <strong>Satyr</strong>s aus der Trance geweckt. Dass das Gros der Songs recht abrupt endet, daran werde ich mich wohl nie gewöhnen. <em>&#8222;Repined Bastard Nation&#8220;</em> rollt repetitiv und gnadenlos durch den Saal, ich bin gefangen im Taumel und verfolge das uniforme Kopfschütteln der augenscheinlich niemals alternden <strong>SATYRICON</strong> auf der Bühne. Der Song bekommt zur Feier des Tages ein&nbsp;besonderes Ende verpasst. Die Band zieht es mit instrumentalem Geschrote und einem <strong>Blastbeat-Regen</strong> bis zur Gedulds- und Schmerzgrenze hinaus, schafft es aber im richtigen Moment das Getöse zu beenden und sich in Applaus baden zu lassen. Schön ist, wie die Lichtshow passend zum Set gestaltet ist. Bei <em>&#8222;Nocturnal Flame&#8220;</em> ist die Bühne beispielsweise in rot-oranges Licht getaucht und so wenig man die ganze Zeit von <strong>Frost</strong> sieht, so viel hört man von ihm. Um es mit <strong>Yeti</strong>s Worten zu sagen: <strong>&#8222;Wie ein Helikopter im Absturz &#8211; sägend und unerbittlich!&#8220;</strong></p>
<h4>Eindeutig: Hit für Hit ein Hit!</h4>
<p><em>&#8222;Now, Diabolical&#8220;</em> kenn selbst ich und kann ihn so wie der ganze Saal schnell mitsingen. Und selbst der ruhige und melancholische Song <em>&#8222;To Your Brethren in the Dark&#8220;</em>, der wie ein Abgesang auf alles diesseitige des Daseins wirkt, ist immer wieder mit gnadenlosem Drumming durchzogen und die Gitarre sägt sich in die Gehirnwindungen. Das weiße Licht und der wohldosierte Einsatz der Nebelmaschine weiß mich noch weiter in die Fänge der Verzweiflung zu treiben. <strong>Fantastisch!</strong> Um es noch ein Mal zu erwähnen: <strong>Frost</strong>s Präzision ist äußerst beeindruckend. <strong>Satyr</strong> greift selbst noch zu einer dicken Flying V und ich muss zugeben, dass in dieser Zusammenstellung von drei Gitarren, Bass, Synths und Drums der Lautstärkepegel ohne Gehörschutz für mich nur schwer zu ertragen ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-27.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-27.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-27" width="300" height="200"></a>Während <strong>SATYRICON</strong> so durch den Saal schroten, fällt auf, welch Schlüsselrolle <strong>Satyr</strong> in diesem Konstrukt spielt. Er wirft immer wieder kontrollierende und kritische, vielleicht auch vorfreudige Blicke zu seinen Mitstreitern, dirigiert das Geschehen geschickt und bestimmt. Der angekündigt letzte Song, <em>&#8222;Mother North&#8220;</em>,&nbsp;folgt. Und es läuft plötzlich nicht so richtig rund. Timing-Probleme lassen die Musiker kurzzeitig auseinanderdriften, sie fangen sich aber schnell wieder. Eventuell sind das Ermüdungserscheinungen bei <strong>Frost</strong> &#8211; verständlich nach dieser bisherigen Ausdauerleistung. Fulminant endet die Show, natürlich nicht ohne lautstarke Zugabe-Rufe des begeisterten Publikums. Und die Band lässt sich nicht lange bitten und stimmt <em>&#8222;Pentagram Burns&#8220;</em> und anschließend <em>&#8222;Fuel for the Hatred&#8220;</em> an. Letzterer Song lässt die Menge toben und sogar einen Moshpit entstehen. Ich befinde mich inzwischen im hinteren Drittel des Saals und kann von da doch endlich ein bisschen was von <strong>Frost</strong> sehen, dessen lange Haare nun schweißnass durch die Luft wirbeln. Auch kann ich noch einmal den Sound anders bewerten. Die Gitarren sind scharf, schreiend, schneidend und kratzen in ihren Höhen hart an meiner Schmerzgrenze. Wenig überraschend: die Bassdrum ist hingegen deutlich weniger in der Magengrube spürbar. Der Sound übersteuert kurz, wird aber sofort wieder eingefangen. Vielleicht hat der Tonmensch zum Ende noch eine Schippe Volume draufgelegt &#8230;</p>
<p>Mit Ende des Songs kommt <strong>Frost</strong> hinter seinem Kit hervor, lässt sich ausgiebig feiern, feuert das Publikum an und findet herzerwärmende Worte einer Danksagung an die tobende Menge. Er meint, dass Dresden das<strong> &#8222;oldschool Black Metal feeling&#8220;</strong> verbreitet. Er weiß nicht genau, woran es liegt, aber die Atmosphäre ist großartig, sagt er.</p>
<h4>Eine Ansage, die wohl vielen im Saal die Brust schwellen lässt.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/Satyricon-Beatpol-03.jpg" rel=""><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/satyricon-und-suicidal-angels-beatpol-23-03-2018/thumbs/thumbs_Satyricon-Beatpol-03.jpg" alt="Satyricon-Beatpol-03" width="300" height="200"></a>Mit <em>&#8222;K.I.N.G.&#8220;</em> schließen die Norweger ihr Set. Das Keyboard drängt sich, inzwischen sehr dominant gemischt, in den Vordergrund. Nach geschlagenen 17 Songs ist die Luft im Saal zum Schneiden dick &#8211; und ja, es riecht natürlich auch nach Metaller. Ich brauche nach Ende der Show erstmal was zum Atmen und Trinken, bevor <strong>Yeti</strong> und ich freudig den Merchstand plündern. Im Konzertraum herrscht noch einige Zeit geschäftiges Treiben. Niemand scheint es eilig zu haben, nach Hause zu kommen. Es ist in der Tat eine <strong>Klassentreffenatmosphäre</strong>. Hier und da mit sehr jungen Vorschülern und vor allem auch vielen ewig Junggebliebenen der alten Schule. Vorm <strong>Beatpol</strong> erblicke ich noch einmal viele, viele bekannte Gesichter von vergangenen Konzerterlebnissen und Festivals. Alle gefühlt kaum gealtert. Die Stimmung ist &#8211; wie schon den ganzen Abend &#8211; <strong>tiefenentspannt</strong>. Wir schnattern noch ein bisschen mit dem einen oder anderen. Unter anderem läuft uns ein aus Freiberg angereister Gast in die Arme, mit dem wir uns über <strong>Beatpol</strong> und <strong>TrainControl</strong> und die Finanzierung selbiger austauschen. Alles in allem ein äußerst gelungener Abend, der mich in neue und<strong> Yeti</strong> in nostalgische Sphären katapultieren könnte. Selig reisen wir zurück in die Heimat und erfreuen uns noch eine Weile an den Eindrücken.</p>
<h4>BEATPOL + SATYRICON + SUICIDAL ANGELS. Eine Rechnung, die für mich definitiv aufgeht. Danke dafür!</h4>
 [<a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/">Niemals alt und niemals leise &#8211; SATYRICON in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL 2018 &#8211; MOSHEN GEGEN DIE KÄLTE!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 09:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL 2018 - was nach Party klingt... ist es auch!</p>
<p>Rudi und Steffi berichten mit Bild und Wort aus dem Eventwerk in Dresden und es fühlt sich an, als wäre man dabei gewesen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/true-spirit-winter-festival-2018-moshen-gegen-die-kaelte/">TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL 2018 &#8211; MOSHEN GEGEN DIE KÄLTE!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, 10.03.2018, 15 Uhr. Weg von der Arbeit, zum Sprint ansetzen und sich noch schnell zwischen den sich bereits schließenden Türen der Bahn hindurchzwängen. Kurz die Schnappatmung abklingen lassen und anfangen, Vorfreude über die während des Rennens eingesteckten Kopfhörer zu tanken. Das <strong>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL 2018</strong> kann kommen. Von <strong>True Spirit Concerts</strong> veranstaltet, findet das einen ganzen Abend dauernde <strong>Indoor-Festival</strong>&nbsp;Platz im <strong>Eventwerk Dresden</strong>. Das mit Backsteinwänden und Stahlträgern gesäumte, industriellen Charme versprühende Gebäude bietet dabei Platz für zwei Stages. Dabei ist der Clubraum des ehemaligen&nbsp;<strong>KONK Clubs Dresden</strong>&nbsp;mit gerahmten Bildern, Spiegeln und von der Decke hängenden Kronleuchtern verziert. Dahingegen bietet die zweite Stage ein wenig mehr Bewegungsfreiheit, einen erhöht liegenden, exklusiven Bereich für die Bands und einen großen Merchstand. Beide Räume verfügen zudem über eine Bar. Und von dieser gilt es sich nun loszureißen, die Zeit rennt! Schnell noch die Jacke aus und&nbsp;<strong>los gehts!</strong></p>
<h2>ALLER ANFANG IST TRÄGE!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25968" aria-describedby="caption-attachment-25968" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25968 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/LionsFromAlaska2-190x300.png" alt="" width="190" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/LionsFromAlaska2-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/LionsFromAlaska2-648x1024.png 648w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/LionsFromAlaska2-750x1185.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/LionsFromAlaska2.png 918w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25968" class="wp-caption-text"><strong>LIONS FROM ALASKA</strong> by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Es ist Punkt 16 Uhr und die erste Gitarre von <strong>LIONS FROM ALASKA</strong> erklingt von der Clubstage. Die <strong>Gewinner des Votings</strong>, welches im Vorfeld der Veranstaltung stattfand und den Opener bestimmen sollte, lassen dabei schon nach den ersten Minuten <strong>wenig Raum für eine Hinterfragung des Ergebnisses</strong>. Neben dem Zusammenspiel zwischen klarem Gesang und den geschrienen Vocals stechen vor allem die <strong>dominanten, klaren Gitarrenmelodien</strong> heraus. Das daraus gebildete Gesamtpaket lässt sich wohl am Besten mit <strong>HEART IN HAND</strong>&nbsp;und <strong>BEING AS AN OCEAN</strong> vergleichen. Nach einem kurzen &#8222;Danke!&#8220; steht die nächste Band auch schon in den Startlöchern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25951" aria-describedby="caption-attachment-25951" style="width: 207px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25951 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SinEater1-217x300.png" alt="" width="217" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SinEater1-217x300.png 217w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SinEater1-741x1024.png 741w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SinEater1-750x1037.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SinEater1.png 1049w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25951" class="wp-caption-text"><strong>SINEATER</strong> by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Während der kleine Clubraum zum Zeitpunkt des ersten Auftritts noch recht dürftig mit kleinen bewegungsfaulen, aber interessiert lauschenden Grüppchen gefüllt war, kommt bei der zweiten Band des Abends schon wesentlich mehr Schwung in die Bude. <strong>SINEATER</strong> aus Thüringen stehen auf dem Programm und lassen zunächst einen Hip-Hop-Track als Intro auf die Menge los. Dem folgt markiger Deathcore mit durchdringenden gutturalen Vocals, welche <strong>die ersten Pits ordentlich antreiben</strong>. Direkt nach dem Auftritt heißt es: Kurz Luftholen und schnell den Raum wechseln, um sich anständige Plätze vor der zweiten Stage sichern zu können. Die gesamte Location füllte sich währenddessen immer rasanter.</p>
<h3>ZWISCHEN KLASSIKERN UND FRISCHEN PLATTEN</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26035" aria-describedby="caption-attachment-26035" style="width: 232px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26035 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Trynity2-242x300.png" alt="" width="242" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Trynity2-242x300.png 242w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Trynity2-826x1024.png 826w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Trynity2-750x929.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Trynity2.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26035" class="wp-caption-text"><strong>TRYNITY</strong> by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Die Pre-Release Show von <strong>TRYNITY</strong>, deren Debut-Album &#8222;The Story Of One&#8220; am 16.03. erscheint, steht an. Von Beginn an lebt die Show von der Interaktion zwischen Band und Publikum. Die endlich vollständig erwachte Menge dankt dem&nbsp;<strong>energiegeladenen Metalcore&nbsp;</strong>der Band aus Chemnitz mit ersten Crowdsurfern und verabschiedet diese <strong>mit tosendem Applaus</strong>. Wieder heißt es: Beine in die Hand und die gut 20 Meter vorbei an weiteren Merchauslagen, die immer wieder zum Gespräch mit den Bands einladen, zurück zur Club-Stage bewältigen&#8230;</p>
<p>&#8230; und im fließenden Übergang in den aggressiven Deathcore der Berliner <strong>ONCE WE KILLED</strong> hineingezogen werden. Diese nehmen den Schwung, welchen die Masse noch vom Vorgänger inne hat, dankend an und sorgen für einen antreibenden Soundtrack zum kollektiven Knochen-krachen-lassen. So provozieren sie einige ambitionierte Fans zum beherzten Mitgrölen, im Pit fliegen die ersten Körperteile auf unkontrollierten Bahnen durch die Menge. Vollgepumpt mit Energie lassen sie das Publikum zurück, das sich nun dem ersten Besuch von der Insel widmen kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26052" aria-describedby="caption-attachment-26052" style="width: 877px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26052" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-6-1024x406.png" alt="" width="887" height="352" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-6-1024x406.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-6-300x119.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-6-750x297.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-6.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 887px) 100vw, 887px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26052" class="wp-caption-text"><strong>ONCE WE KILLED</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h3>AUF DIE FRESSE &#8211; ABER PRÄZISE</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25955" aria-describedby="caption-attachment-25955" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25955 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/FromSorrowToSerenity1-195x300.png" alt="" width="195" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/FromSorrowToSerenity1-195x300.png 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/FromSorrowToSerenity1-665x1024.png 665w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/FromSorrowToSerenity1-750x1154.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/FromSorrowToSerenity1.png 942w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25955" class="wp-caption-text"><strong>FROM SORROW TO SERENITY</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Premiere für <strong>FROM SORROW TO SERENITY</strong>! Die Briten, die das erste mal überhaupt in Deutschland auftreten, haben im Laufe ihres Bestehens immer wieder Elemente aus dem Metalcore in ihren Deathcore eingebaut. Die dadurch häufiger auftretenden Melodien lassen den gesamten Auftritt weniger roh wirken, ohne das jedoch die Power der massiven Breakdowns darunter leidet. Vergleicht man jedoch die Stimmung zwischen ihnen und den vorhergehenden Berlinern, fallen sie jedoch hinter ihnen zurück.</p>
<p><strong>HUMAN PREY</strong>, die mit der einfachen Mission antreten, das Publikum vor ihnen in kleine Stückchen moshen zu lassen,&nbsp;<strong>treffen mit Slam-Metal genau den Geschmack</strong> des Dresdner Publikums &#8211; und reißen die Hütte komplett ab. Während sich abwechselnd Shouts und tiefe Growls, Double-Bass-Parts und brutale Breakdowns immer wieder aneinander reihen, <strong>fliegen pausenlos sämtliche Körperteile durch die Luft</strong> oder knallen in der <strong>ersten Wall of Death des Abends</strong> aufeinander. Mission accomplished!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26044" aria-describedby="caption-attachment-26044" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26044 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1024x523.png" alt="" width="683" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1024x523.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-300x153.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-750x383.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26044" class="wp-caption-text"><strong>HUMAN PREY<span style="font-size: 16px">&nbsp;</span></strong><span style="font-size: 16px">by Steffi Unger</span></figcaption></figure>
<h3>ZEIT ZUM LUFTHOLEN!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26046" aria-describedby="caption-attachment-26046" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26046 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1.png" alt="" width="259" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1.png 1028w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1-213x300.png 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1-726x1024.png 726w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-1-750x1058.png 750w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26046" class="wp-caption-text"><strong>MODERN DAY BABYLON</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Alles wieder zurecht gerückt, geht es auch schon wieder im fliegenden Wechsel zur zweiten Stage &#8211; und es bleibt endlich Zeit zum durchschnaufen. Bessere Musik zum Genießen des einen oder anderen Bieres oder zum Probieren von Nudeln mit veganem Gulasch oder veganer Bolognese&nbsp; war nicht zu finden. Auch wenn der Auftritt von <strong>MODERN DAY BABYLON</strong> aus der Tschechischen Republik durch wenig Bewegung vor der Bühne geprägt ist, sticht das Trio, <strong>das völlig ohne Sänger auskommt</strong>, besonders hervor. Grund dafür ist der fantastisch progressive Djent-Metal,welcher besonders für Gitarren- und Bassliebhaber ein Fest bietet.</p>
<p>Auch die dezent gesetzten elektronischen Zusatzeffekte tragen maßgeblich dazu bei, dass der Klang sich auch <strong>in den letzten Winkel des Raumes</strong> auszubreiten scheint. Während ich noch meine vor Erstaunen herunter geklappte Kinnlade in die Ausgangsposition befördere, bewegt sich die Menge schon wieder in den bereits von&nbsp;<strong>stechendem grünen Licht</strong> dominierten Clubraum.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26048" aria-describedby="caption-attachment-26048" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26048 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2-300x215.png" alt="" width="319" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2-300x215.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2-1024x732.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2-750x536.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2-85x60.png 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-2.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26048" class="wp-caption-text"><strong>LOTUS EATER</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>LOTUS EATER</strong> &#8222;from the Streets of Glasgow&#8220; sind bereit, ihren &#8222;Gloom&#8220; auch nach Dresden zu bringen. Der Stil, welcher sich wohl am besten als <strong>experimenteller, grooviger Hardcore</strong>&nbsp;beschreiben lässt, ist dabei perfekt, um wieder Energie aufzuladen. Die beeindruckend kraftvolle Mischung aus abrupten Tempowechseln, elektronischem Backtracks, Breakdowns, aggressiven Shouts und cleanen Refrains ist fesselnd und bleibt <strong>definitiv fest im Kopf verankert</strong>.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>ENDSPURT!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26049" aria-describedby="caption-attachment-26049" style="width: 462px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26049 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-3.png" alt="" width="472" height="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-3.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-3-300x173.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-3-1024x592.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-3-750x433.png 750w" sizes="auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26049" class="wp-caption-text"><strong>WALKING DEAD ON BROADWAY</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>WALKING DEAD ON BROADWAY</strong>. Zum dritten Mal bekomme ich sie nun schon live zu Gesicht und immer wieder ziehe ich die gleiche Bilanz: immer Vollgas, immer sympathisch und auch <strong>trotz des Sängerwechsels</strong>&nbsp;im letzten Jahr immer noch ein <strong>Aushängeschild für Deathcore aus Deutschland</strong>. Das bestätigt auch die Menge, welche zu der beinahe fühlbar mit purem Verderben gespickten Musik ordentlich in Bewegung bleibt.&nbsp; Auf in die finalen zwei Bands!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26050" aria-describedby="caption-attachment-26050" style="width: 442px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26050 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-4.png" alt="" width="452" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-4.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-4-300x160.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-4-1024x547.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-4-750x400.png 750w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26050" class="wp-caption-text"><strong>TRAITORS</strong>&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>TRAITORS</strong>, die derzeit mit <strong>LOTUS EATER</strong> durch Europa touren, bilden nun den letzten Zwischenschritt vor dem Headliner. Während brutaler Deathcore aus den Boxen hämmert, scheint <strong>Frontmann Tyler Shelton</strong> einem Puppenspieler ähnlich die Menge wie an Fäden zu kontrollieren &#8211; und lässt diese immer wieder ineinander krachen. Die US-Boys präsentieren dabei neben Tracks vom neuen Album &#8222;Anger Issues&#8220; auch Songs der beiden Vorgänger, wie beispielsweise &#8222;<em>Arrogance&#8220;</em>. Diese arten immer wieder in knallharte, ultralangsame Breakdowns aus, welche für eine wahre Schlacht vor der Bühne sorgen. Nachdem auch die letzten &#8222;One more Song&#8220;-Rufe verklungen sind,welche die Band leider ablehnen muss, heißt es ein letztes Mal: Zimmerwechsel. <strong>Der Headliner steht an!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25954" aria-describedby="caption-attachment-25954" style="width: 254px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25954 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-300x211.png" alt="" width="264" height="186" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-300x211.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-1024x720.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-165x116.png 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-750x528.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4-85x60.png 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/BetrayingTheMartyrs4.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25954" class="wp-caption-text"><strong>BETRAYING THE MARTYRS&nbsp;</strong>by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>BETRAYING THE MARTYRS</strong> aus Paris sind schon längst kein Geheimtipp mehr und zur festen Szenegröße herangewachsen. Ihr stark von elektronischen Klängen beeinflusster Metalcore bildet durch seine melodische Vielfalt zum Abschluss einen starken Kontrast zu den Vorgänger-Bands. Besonders auffallend ist dabei die herausragende Qualität der Clean-Vocals von&nbsp;Victor Guillet, der zudem auch noch mitreißende Melodien auf seinem Keyboards zaubert. Während die Band immer wieder eng mit dem Publikum interagiert, belohnt dieses den Auftritt mit <strong>unzähligen Crowdsurfern</strong> und <strong>mitgesungenen Refrains</strong>. Ein mehr als gelungenes Finale. Wer im Anschluss immer noch genug Energie hat, kann nun den Abend entspannt bei der Aftershow-Party ausklingen lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26051" aria-describedby="caption-attachment-26051" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26051 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-1024x721.png" alt="" width="1024" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-1024x721.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-300x211.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-165x116.png 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-750x528.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5-85x60.png 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/compilation-5.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26051" class="wp-caption-text"><strong>BETRAYING THE MARTYRS&nbsp;</strong>by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h3>FAZIT: DIE MISCHUNG MACHTS!</h3>
<p>Abschließend fällt es schwer, grob negative Aspekte am <strong>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL 2018</strong> festzuhalten. Besonders positiv hebt sich jedoch der gesamte Ablauf des Abends hervor. Zum einen ist die enge, nahtlose Abfolge der Bands ein Grund dafür, dass aufkommende Langeweile schon im Keim erstickt wird. Zum anderen wäre da die Auswahl der Bands. Während das Publikum durch das Voting zunächst selbst <strong>Einfluss auf das Line-Up</strong> nehmen konnte, haben auch die Organisatoren ein gutes Händchen bei der Bandauswahl bewiesen.</p>
<p><strong>TRAITORS</strong> und <strong>MODERN DAY BABYLON</strong> reisen jeweils mit neuen Alben im Gepäck an, die eben genannten Tschechen und <strong>LOTUS EATER</strong> sorgen zudem für die etwas unkonventionelleren und unerwarteten Klänge und mit <strong>BETRAYING THE MARTYRS</strong> steht am Ende ein hochkarätiger und zu einhundert Prozent abliefernder Headliner auf der Bühne. Auch das nationalen Bands wie beispielsweise <strong>TRYNITY</strong> die Möglichkeit gegeben wird, ihre Musik exklusiv unter die Hörer zu bringen, trägt dazu bei, dass jeder Core-Liebhaber dieses Festival im Auge behalten sollte. Nun bleibt abzuwarten, ob sich das <strong>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL</strong> weiter etablieren wird. Das Potential und die allgemeine Zufriedenheit mit dem diesjährigen Ablauf weisen jedoch bereits in eine positive Richtung und lassen auf ein Wiedersehen hoffen!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/TrueSpiritConcerts/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>&nbsp;gehts zu TRUE SPIRIT CONCERTS auf Facebook.</p>
<p><a href="http://eventwerk-dresden.com/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>&nbsp;gehts zum Eventwerk Dresden.</p>
<p><em>Anmerkung: Der Veranstalter hat uns mitgeteilt, dass das TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL im nächsten Jahr nicht stattfinden wird. Grund dafür sollen finanzielle Einbußen sein, welche das Festival nicht mehr rentabel machen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SATYRICON in Dresden &#8211; Ein letztes mal Winter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 10:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beatpol]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich! Das bitterkalte Wetter tritt gemächlich den Rückzug aus Deutschland an und kommt hoffentlich so schnell nicht wieder. Örtlich sollte jedoch trotzdem mit erneuten Temperatureinbrüchen gerechnet werden. Der Grund dafür? Zwei wohlbekannte Männer&#160; namens Satyr und Frost bringen erneut eisige Luft aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich! Das bitterkalte Wetter tritt gemächlich den Rückzug aus Deutschland an und kommt hoffentlich so schnell nicht wieder. Örtlich sollte jedoch trotzdem mit erneuten Temperatureinbrüchen gerechnet werden. Der Grund dafür? Zwei wohlbekannte Männer&nbsp; namens <strong>Satyr</strong> und <strong>Frost</strong> bringen erneut eisige Luft aus ihrer Heimat Norwegen in die&nbsp; Clubs des Landes. Auch der <strong>Beatpol</strong> in <strong>Dresden</strong>&nbsp;soll am <strong>23. März</strong> nicht verschont werden. Die beiden <strong>Legenden der Metal-Szene</strong>, weltweit unter ihrem Bandnamen <strong>SATYRICON</strong> bekannt, werden dabei ihr im September 2017 erschienenes Album &#8222;Deep Calleth Upon Deep&#8220;, nebst einigen Klassikern, zum Besten geben &#8211; und hoffentlich anschließend die Kälte endgültig mit sich nehmen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IGCp3xcrybI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>NORD UND SÜD VEREINT</h3>
<p>Als Kontrast zu den Nordmännern werden die <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> aus Griechenland den Laden im Vorprogramm ordentlich&nbsp;<strong>zum Kochen</strong> bringen. Die vier Jungs der 2001 in Athen gegründeten Band sind für&nbsp;&nbsp;<strong>groovigen Thrash-Metal</strong> bekannt und spielten bereits mit <strong>SEPULTRA</strong>, <strong>KATAKLYSM</strong> und <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YGZ519dUppw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Tore zum <strong>Beatpol</strong>&nbsp; werden ab&nbsp;<strong>19:00 Uhr</strong> für euch offen stehen, ehe um <strong>20:00 Uhr</strong> die ersten Klänge der <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> ertönen. Tickets gibt es derzeit online für <strong>30,45 €</strong> . Wir haben richtig Bock drauf und werden vor Ort sein. Ihr auch?</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1335400183255472/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> gehts zur Veranstaltung auf&nbsp;Facebook.</p>
<p>Wer Interesse an der Tour hat, findet&nbsp;<a href="http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=GMD&amp;doc=artistPages/tickets&amp;fun=artist&amp;action=tickets&amp;includeOnlybookable=true&amp;kuid=16393&amp;xtor=SEC-2009-GOO-[Satyricon]-[229010778124]-S-[satyricon]&amp;gclid=EAIaIQobChMItfDe2IHV2QIV1LgbCh1leQsJEAAYASAAEgJMSPD_BwE" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> Tickets für die weiteren Termine in Deutschland.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SatyriconOfficial/">Hier</a> gehts zu&nbsp;<strong>SATYRICON</strong>&nbsp;auf Facebook.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SuicidalAngels/">Hier</a> gehts zu&nbsp;<strong>SUICIDAL ANGELS</strong>&nbsp;auf Facebook.</p>
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		<title>HELIOD im Interview – Psychedelic Rock im Zeichen der Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Heliod]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie, ihr kennt HELIOD nicht? Na dann, herzlich Willkommen zu einer kleinen Kennenlern-Runde mit den Dresdener Psychedelic-Rockern! Vor ihrem Gig im Leipziger Musiklokal FLOWERPOWER haben sich Tom S. (Rhythm Guitar, Vocals), Tom W. (Lead Guitar), Max (Bass) und Martin (Drums) bereit erklärt, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie, ihr kennt<strong> HELIOD</strong> nicht? Na dann, herzlich Willkommen zu einer kleinen <strong>Kennenlern-Runde </strong>mit den Dresdener <strong>Psychedelic-Rockern</strong>! Vor ihrem Gig im <strong>Leipziger Musiklokal FLOWERPOWER</strong> haben sich <strong>Tom S.</strong> (Rhythm Guitar, Vocals), <strong>Tom W.</strong> (Lead Guitar), <strong>Max</strong> (Bass) und <strong>Martin</strong> (Drums) bereit erklärt, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p><strong><em>S:</em> Danke für die Möglichkeit, heute ein paar Worte mit euch zu wechseln. Ihr seid ja noch eine relativ junge Band und man findet im World Wide Web nur wenige Insider-Infos über euch.</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Die Klatschpresse war noch nicht da.</p>
<p><strong><em>S:</em> Seit wann gibt es euch denn schon als Band?</strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> Seit 2015.</p>
<p><strong><em>S:</em> Und wodurch kam eure Konstellation zustande, wie habt ihr als Bandkollegen zusammengefunden?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Max, Tom W. und ich, wir kannten uns schon aus unserer <strong>Heimat</strong> und von ihnen ging das aus. Ihr hattet damals gemeint, ihr wollt Mucke machen, und dann haben wir uns erst zu dritt getroffen und im Laufe der Zeit noch versucht, einen <strong>Drummer</strong> zu finden.</p>
<p><strong>Max:</strong> Eine <strong>Drum Machine</strong>!</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> &#8230; eine Drum Machine zu finden. Da wir aber im näheren Umfeld niemanden gefunden haben, haben wir das klassisch über eine <strong>Anzeige</strong> gemacht und dann ein schniekes Casting durchgezogen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Ja, Tom und ich hatten vorher schon ne Band zusammen, <strong>SLEEPING WIDOW</strong>, und dann wollten wir halt weiter Musik machen.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Ja, dann beim Studium in Dresden etwas Neues anzufangen, war irgendwie logisch. Und Martin ist das neue Mitglied.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Eingekauft. Eingekaufter Spieler.</p>
<h3 style="text-align: center;">Puzzle piece</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="411" height="274" class=" wp-image-25402 alignleft" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-1024x683.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Wo habt ihr die Anzeige geschaltet, wie läuft so etwas ab?</strong></p>
<p><strong>Max:</strong> Die haben wir in der <strong>Unizeitung der TU Dresden</strong>, der <strong>CAZ,</strong> geschaltet. Da haben sich auch ein paar Leute gemeldet, vier oder fünf, die haben auch alle vorgespielt, aber das klappte nicht. Der potentiellste Schlagzeuger hätte bloß ein halbes Jahr bei uns spielen können, weil er noch sein Diplom gemacht hat, und danach wäre er wahrscheinlich weggezogen.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Da musstet ihr halt mich nehmen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Dann hatten wir Glück, dass die befreundete Band von uns, mit der wir den Proberaum gebucht haben, zeitgleich auch auf Drummersuche war.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Mir wurde gesagt, dass du, Martin, bei denen vorgespielt hast und dass die gesagt haben: „Ey, der war übelst gut, aber passt glaub ich nicht ganz so zu unserem Style&#8230;“. Also hab ich mir deine Nummer durchgeben lassen. Und dann haben wir das gemacht und das hat einfach richtig geil gepasst, geil getrommelt, gute Jams gleich von Anfang an und <strong>wie so ein kleines puzzle piece</strong> – zack, reingepasst. Eigentlich ganz geil, dass das so gut ging.</p>
<h3 style="text-align: center;">&#8222;Klingt, wie Sahnestaub schmeckt.&#8220;</h3>
<p><strong><em>S:</em> Wie würdet ihr selbst euren Musikstil beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Schwierige Frage.</p>
<p><strong>Max:</strong> Klingt, wie Sahnestaub schmeckt.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Psychedelic, Blues, Stoner&#8230;</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich war ganz froh, als eine Review über uns herauskam und dort gesagt wurde, dass es <strong>Heavy Psychedelic Blues</strong> ist. Ich finde, es kommen <strong>so viele unterschiedliche Einflüsse</strong> zusammen, das kann man schwer in einem Begriff unterbringen. Von jedem etwas Anderes – quasi das Extrakt der Hörgewohnheiten von jedem Bandmitglied. Das bringt er dann mit in den Songs ein und dann ergibt das halt ne komische Mischung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="347" height="520" class="wp-image-25453 alignright" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-683x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Gibt es bestimmte Bands, die ihr als Vorbilder bezeichnen würdet? Von welchen Musikern habt ihr euch etwas abgeschaut?</strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> Bei den <strong>Siebzigern</strong> mal angefangen, da haben wir denke ich alle irgendwas von mitgenommen, seien es <strong>LED ZEPPELIN</strong> oder&#8230;</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> &#8230;<strong>PINK FLOYD</strong> oder so, also diese atmosphärischen Sachen von den größeren Namen. Aber was moderne Bands angeht, da ist ja das Genre ganz schön am Wachsen, also, dass viele Bands dann wieder in so eine Richtung gehen, <strong>zurück zu den Wurzeln des Rock’n’Roll</strong>. Auf jeden Fall sehe ich <strong>ALL THEM WITCHES</strong> als Einfluss auf Sound und Arrangement unserer Songs.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Bei mir sind es <strong>RADIOHEAD</strong> und <strong>Thom Yorke</strong>, von denen ich mir ganz viel abgucke.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Ich bin großer <strong>HENDRIX</strong>-Fan, ich find seine Spielart ziemlich beeindruckend. Ich habe damals wegen seiner Musik angefangen mit Gitarrespielen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Bei mir sind es die <strong>DOORS</strong>. <strong>BLACK MEADOW</strong> noch ein bisschen.</p>
<p><strong>Max:</strong> <strong>GRAVEYARD</strong> natürlich auch.</p>
<p><strong><em>S:</em> Besucht ihr selber auch Konzerte, und wenn ja, welche?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Nee, also, was andere machen, ist mir egal.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> in Chemnitz war das letzte Konzert, auf dem ich war.</p>
<p><strong>Max:</strong> <strong>QUEENS OF THE STONE AGE</strong> im Sommer wird auch super.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Also, wir gehen auch gerne zu Konzerten, um die Frage zu beantworten. Das ist natürlich immer wieder schön, um so einen <strong>besonderen Gitarrenmoment</strong> aufzusaugen.<br />
Ich glaube, so ein Live-Gig bringt auch immer so viel <strong>Inspiration</strong> in das, was man selber auf der Bühne machen soll, will&#8230; Man guckt sich an, was andere Leute zocken, wie die ihren Sound und ihre Performance machen, das ist schon ein wichtiger Punkt, denke ich. Auch, sich einfach anzugucken, was andere Leute da machen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Der Sonnengott</h3>
<p><strong><em>S:</em> Was bedeutet eigentlich euer Bandname und wie kamt ihr darauf?<img loading="lazy" decoding="async" width="209" height="299" class="wp-image-25404 alignleft" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Heliod-God-of-the-Sun.jpg"></strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Wir haben <strong>ziemlich lange rumgetüftelt</strong>, Bandname ist doch immer so ein schwieriges Thema. Wir hatten den Song <em>„The Sun“</em> schon recht früh, das war definitiv einer unserer ersten Songs. Und dieses <strong>Motiv Sonne</strong> hat sich mit der Zeit <strong>als Vibe abgezeichnet</strong>, der ganz gut wiederspiegelt, was wir machen.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Also, im Prinzip ist es so: Das ist eine <strong>„Magic“-Sammelkarte: Heliod, der Sonnengott.</strong></p>
<p><strong>Max:</strong> Ich hatte gerade die <strong>Lemmy</strong>-Biographie gelesen und darin war eine interessante Passage über Bandnamen: Dass ein Bandname <strong>drei Silben</strong> haben sollte, damit er einprägsam ist, nicht zu lang, nicht zu kurz. Und das passte.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Achso! Also ist da richtig Mathematik dahinter!</p>
<h3 style="text-align: center;">Tonstudio unter freiem Himmel</h3>
<p><strong><em>S:</em> Auf eurer Facebookseite zeigt ihr ja nicht selten, wie ihr auch mal mitten im Wald aufnehmt. Wie kommt man auf solche Ideen? Ist die Akustik dort besser?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Da hatten wir echt Glück. Wir haben Mitte letzten Jahres den Plan gefasst, da unser <strong>erstes Album</strong> <strong>aufzunehmen</strong>. Nachdem wir die Demo-EP im Proberaum in Eigenregie aufgenommen haben, wollten wir das auch mal ein bisschen professioneller angehen und sind dann über Kontakte zu einem Kumpel in der Heimat gekommen, der dort <strong>mitten im Wald eine Holzhütte hat</strong>, in der er aufnimmt, selber probt, selber produziert. So haben wir uns dort für zehn Tage eingenistet. Haben also gezeltet und sind dann jeden Tag zur Hütte gefahren und haben Mucke gemacht. Und hatten dort echt den Luxus, <strong>im Sonnenschein im Wald zu sitzen</strong> und dabei die Gitarren fürs Album einzuspielen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Ideen sprudeln lassen<img loading="lazy" decoding="async" width="347" height="520" class="wp-image-25452 alignright" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-683x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></h3>
<p><strong><em>S:</em> Wie bereitet ihr euch eigentlich vor auf so einen Gig? Gibt es da bestimmte Rituale oder Ähnliches?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich hab jetzt wieder in diesem <strong>RAMMSTEIN</strong>-Buch gelesen, dass die vorher alle zusammen <strong>Tequila</strong> saufen. Aber so ein Ritual haben wir gar nicht.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Ein <strong>Proberitual</strong> einfach.</p>
<p><strong>Max:</strong> Einfach das Set ein- oder zweimal proben die Woche davor.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Eigentlich ist das alles ziemlich entspannt. Da gibt es kein magisches Ritual. Alle versuchen einfach, in ihre <strong>Komfortzone</strong> zu kommen, sodass sie ganz entspannt sind.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Aber bei der Probe haben wir ein Ritual: Wir fangen immer mit einem <strong>Jam</strong> an. Ideen sprudeln lassen.</p>
<p><strong><em>S:</em> Ansagen auf der Bühne zwischen den Songs kommen bei euch relativ kurz. Wollt ihr damit ausdrücken, dass ihr lieber die Musik für euch sprechen lasst?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich glaube, damit wollen wir einfach nur ausdrücken, dass keiner von uns ein großes Konzept dahinter hat, was zu sagen. Also bevor das <strong>gestelzt</strong> kommt&#8230; Man ist eher in der Musik, anstatt sich einen Kopf darüber zu machen, was man jetzt sagt und wie man das sagt. Und dann wird halt <strong>spontan</strong> schnell was <strong>rausgemurmelt</strong>. Bei meinen Vorbildern, die ich mir auf der Bühne angucke, wird auch selten viel gesagt. Da ist man froh, wenn der <strong>Liedtitel</strong> mal angesagt wird.</p>
<p><strong><em>S:</em> Also haltet ihr nicht viel davon, wenn ewig jemand quatscht, anstatt zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Es hängt nun mal auch ein bisschen damit zusammen, dass unsere Musik nicht so eine Spaß- und Geigel-Party-Mucke ist. Bei <strong>Helge Schneider</strong> ist das beispielsweise etwas anderes!<br />
Wenn ich auf der Bühne Spaß habe, muss ich auch aufpassen, dass ich zwischen den Songs nicht anfange, ins Witzige abzudriften, weil unsere Songs von der <strong>Atmosphäre</strong> her ja nicht witzig sind. Und bevor man so viel überlegt „Mach ich’s jetzt witzig, mach ich’s jetzt ernst, was will ich sagen?“, sagt man lieber nix. Und ich finde das auch richtig so. <strong>Es muss einfach zusammenpassen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" class="alignnone size-full wp-image-25454" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Was sind eure Ziele für die Zukunft? Im August 2016 habt ihr eure erste EP herausgebracht, letzten Sommer gab es eine Neuveröffentlichung. Wann steht das erste Album an?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Das kommt ganz bald. Da sind wir jetzt endlich beim Schritt des Mixings. Angepeilt ist, dass es <strong>Anfang April</strong> wirklich losgeht, dass wir da den ersten Song raushauen. Und das ist jetzt der nächste große Schritt für uns – endlich das Album fertig haben, draußen haben. Gucken wollen wir auch vor allem, dass wir es hinbekommen, das als <strong>Vinyl</strong> verfügbar zu machen. Das wollen ja gerade viele Leute.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Das ist so ein kleiner <strong>Traum</strong> für eine Band, <strong>eine eigene Platte</strong> draußen zu haben, so ein schönes Stück Kunst in der Hand zu halten, was man selbst erarbeitet hat. Was alles überdauert.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Was man irgendwann <strong>den Enkeln zeigen</strong> kann.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Und dann damit auf <strong>Tour</strong> fahren!</p>
<p><strong><em>S:</em> Ich danke euch sehr für das nette Gespräch. Gibt es eurerseits noch abschließende Worte?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Kommt zu den Konzerten, erlebt <strong>HELIOD</strong> live.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Und vor allem: <strong>Seid gespannt auf den April!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ggDkAAUDI5c?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>HELIOD</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/heliodmusic/">Facebook</a> und <a href="https://heliod.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heliod-im-interview-psychedelic-rock-im-zeichen-der-sonne/">HELIOD im Interview – Psychedelic Rock im Zeichen der Sonne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL in Dresden &#8211; Rein in den Pit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[human prey]]></category>
		<category><![CDATA[lotus eater]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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		<category><![CDATA[sin eater]]></category>
		<category><![CDATA[traitors]]></category>
		<category><![CDATA[true spirit festival]]></category>
		<category><![CDATA[true spirit winter festival]]></category>
		<category><![CDATA[trynity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Habt ihr Bock, euch auf die Festivalsaison einzustimmen und dabei auch noch richtig geile Bands auf die Ohren zu bekommen? Dann könnte das True Spirit Winter Festival genau das Richtige für euch sein. Zumindest dann, wenn ihr auch core-verrückt&#160;seid! Dabei haben die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/true-spirit-winter-festival-in-dresden-rein-in-den-pit/">TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL in Dresden &#8211; Rein in den Pit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr Bock, euch auf die <strong>Festivalsaison</strong> einzustimmen und dabei auch noch richtig geile Bands auf die Ohren zu bekommen? Dann könnte das <strong>True Spirit Winter Festival</strong> genau das Richtige für euch sein. Zumindest dann, wenn ihr auch <strong>core-verrückt</strong>&nbsp;seid! Dabei haben die Veranstalter nämlich ein fettes Lineup aufgefahren, bei dem jedem Core-Liebhaber das Herz aufgeht:</p>
<h4>BETRAYING THE MARTYRS</h4>
<p>Die diesjährigen Headliner des Festivals kommen aus <strong>Paris</strong> und <strong>Leicester</strong> und sind bereit, euch richtig geilen <strong>Deathcore</strong> zu spielen, dass die Käppis wegfliegen. Mit dabei haben sie auch ihr 2017 erschienenes Album &#8222;The Resilient&#8220;, hört mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oIz1azLIuY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Außerdem sind die <strong>TRAITORS</strong> aus Florida mit am Start, genauso wie <strong>WALKING DEAD ON BROADWAY</strong>, <strong>HUMAN PREY</strong>, <strong>LOTUS EATER</strong>, <strong>ONCE WE KILLED</strong>, <strong>TRYNITY</strong> und <strong>SIN EATER</strong>.</p>
<p>Klingt fett? Ist es auch. Das Ganze wird auf 2 Bühnen im <strong>Eventwerk Dresden</strong> präsentiert. Außerdem gibt es eine Chill-out-Area, wo ihr die Seele baumeln lassen könnt, bevor es wieder weitergeht. Klingt gut, oder? Dann gilt:</p>
<p>Hingehen, rein in den Pit, mitgemosht!</p>
<p>Tickets bekommt ihr <a href="http://www.eventim.de/betraying-the-martyrs-tickets.html?affiliate=EVE&amp;doc=artistPages/tickets&amp;fun=artist&amp;action=tickets&amp;erid=1819739&amp;kuid=494722">HIER</a>.</p>
<p>Das Event auf <a href="https://www.facebook.com/events/137975880294199/">Facebook</a></p>
<p><strong>BETRAYING THE MARTYRS&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/WeAreBetrayingTheMartyrs/">Facebook</a>&nbsp;und im <a href="http://betrayingthemartyrs.com/">Web</a><br />
<strong>TRAITORS&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/Traitorsfl/">Facebook</a> und&nbsp;<a href="https://traitorsfl.bandcamp.com/">Bandcamp</a>&nbsp;<br />
<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/wdobmetal/">Facebook</a><br />
<strong>HUMAN PREY&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/HumanPrey/">Facebook</a> und&nbsp;<a href="https://humanprey.bandcamp.com/">Bandcamp</a>&nbsp;<br />
<strong>LOTUS EATER&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/LotusEaterUK/">Facebook</a> und&nbsp;<a href="https://lotuseateruk.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a>&nbsp;<strong><br />
ONCE WE KILLED&nbsp;</strong>auf <a href="https://www.facebook.com/oncewekilled/">Facebook</a>&nbsp;<strong><br />
TRYNITY </strong>auf <a href="https://www.facebook.com/TRYNITYMetal/">Facebook</a> und <a href="https://trynity-metal.bandcamp.com/">Bandcamp</a><strong><br />
SIN EATER</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/sineaterofficial/">Facebook</a> und <a href="https://sineaterofficial.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Ein anderes Festival, dass euch auch zusagen könnte, findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/coreknaben-vereinigt-euch-das-impericon-festival-2018-lockt-wieder-nach-leipzig/">HIER</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/true-spirit-winter-festival-in-dresden-rein-in-den-pit/">TRUE SPIRIT WINTER FESTIVAL in Dresden &#8211; Rein in den Pit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Absolut geilstark&#8220;! &#8211; EVERGREEN TERRACE in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Carey]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Drive]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen Terrace]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Return of Evergreen Terrace]]></category>
		<category><![CDATA[Scheune]]></category>
		<category><![CDATA[Skatepunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur wenige Stunden ist es her, dass ich die heiligen, nun vom Schweiß tropfenden, Hallen der Scheune Dresden verlassen habe. Den warmen Abend des 27.07.2017 kann ich für mich getrost als einen der emotionalsten verbuchen. Es fällt mir schwer, die Stimmung in ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/absolut-geilstark-evergreen-terrace-in-dresden/">&#8222;Absolut geilstark&#8220;! &#8211; EVERGREEN TERRACE in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Stunden ist es her, dass ich die heiligen, nun vom Schweiß tropfenden, Hallen der Scheune Dresden verlassen habe. Den warmen Abend des 27.07.2017 kann ich für mich getrost als einen der emotionalsten verbuchen. Es fällt mir schwer, die Stimmung in Worte zu fassen. Trotzdem wage ich eine Bestandsaufnahme, die diesen Emotionen hoffentlich gerecht wird. Auf gehts ins Konzert von <strong>DRIVE.</strong> und <strong>EVERGREEN TERRACE</strong>!</p>
<h4>Und am Anfang war &#8211; der Einlass</h4>
<p>Mit etwas Verspätung öffnet sich kurz nach 19 Uhr die Saal-Tür zum Eingangsbereich und der Weg in die oberen Stockwerke ist frei. Die überschaubare Anzahl an Gästen zu diesem Zeitpunkt deutet zunächst auf einen eher ruhigen Abend hin. Doch der <strong>Schein trügt</strong>. Einige haben bereits den Weg zum Merchandise-Stand gefunden, andere sind an der Bar in Gespräche vertieft. Währenddessen steigt die Besucherzahl vor dem Gebäude rasant. So wundert es auch nicht, dass pünktlich zum ersten gespielten Ton des Openers um 20 Uhr der Saal bis in die hintersten Reihen besetzt ist.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20405 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7325b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20403 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7285b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20406 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7351b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7351b_logo-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7351b_logo-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7351b_logo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7351b_logo-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Mit einem kurzem &#8222;Hallo, wir sind <strong>DRIVE.</strong> aus Dresden&#8220; beginnt die Show der vier Jungs aus der Landeshauptstadt. Den Anfang ihres Sets bildet dabei <em>&#8222;Leave&#8220;</em> und der Spaß beginnt. Da ich sie nun schon mehrmals live erleben durfte, kann ich beruhigten Herzens sagen, dass dieser Spaß auch beim dritten Mal <strong>nicht durch Gewohnheit getrübt</strong> wurde. Ihre Mischung aus <strong>Skatepunk und Melodic Hardcore</strong> in Verbindung mit ihrer emotionsgeladenen Show überzeugt auch in den folgenden Songs. Meinen Favoriten <em>&#8222;Reflection&#8220;</em>, übrigens ihr aktueller Song, gibts dann auch noch zu hören. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, mal in ihre aktuelle LP&nbsp;&#8222;Restless&#8220; reinzuhören<em>.&nbsp;</em>Es lohnt sich!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-20362"></span></p>
<h3>Ihr heutiges Hauptprogramm: The Return Of EVERGREEN TERRACE</h3>
<p>Drei Jahre ist es nun her, dass <strong>EVERGREEN TERRACE</strong> das letzte Mal in der Stadt an der Elbe halt machten. Jedoch entsteht schnell das Gefühl eines warmen Empfangs. Sowohl von Band, als auch von Seiten des Publikums. Es hat den Anschein, als hätten <strong>alte Bekannte</strong> endlich ihren Weg zu Freunden aus älteren Tagen gefunden. Diese beinahe familiäre Atmosphäre entsteht dabei nicht zuletzt durch die Offenheit beider Bands. Jeweils während des Auftritts des anderen und nach ihren eigenen Shows stehen beide zum Austausch warmer Worte und zum Knipsen vieler&nbsp;Fotos mit neuen und alten Fans bereit.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20407 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7394b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20408 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7487b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20414 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7591b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"></p>
<p>So. Schluss mit dem Vorgeplänkel. Rein in die Atmosphäre, welche vor Vorfreude zu zerbersten scheint. Die Jüngsten sind sie nicht mehr, was bei ihrem Auftritt auch von Beginn an zu spür &#8230; <strong>ach Quatsch</strong>. Wenn man einer Band ihr Alter nicht anmerkt (immerhin sind sie ja auch bald 20 Jahre aktiv), dann ist das <strong>EVERGREEN TERRACE</strong>. Ihr Erscheinen wirkt fast schon elektrisierend auf die gespannten Fans. Ab der ersten Sekunde öffnet sich der Pit, welcher mal wilder, mal langsamer und mal kreisförmig agiert, aber niemals enden sollte. Nicht mal die kleinste Pause genehmigt er sich. Eine ganze Stunde lang. Wer denkt, das ist das größte Highlight der Show, irrt gewaltig. <strong>Die gesamte Show ist es</strong>.</p>
<p>Einige Punkte stechen aber sehr <strong>deutlich aus der Masse</strong> hervor. Zum einen die <strong>unglaubliche Nähe der Band</strong>, auch während des Auftritts. Es gibt Künstler, die eine Show wie auf Schienen abliefern und anschließend in den Weiten des Backstage verschwinden. Und dann gibt es <strong>EVERGREEN TERRACE</strong>. Das Konzert wirkt wie ein einziges <strong>großes Gespräch zwischen Band und Publikum</strong>. Sei es eine kurze Diskussion über das Bier des Abends, inklusive Verkostung durch die gesamte Band, oder der kurzfristige Aufruf: <strong>&#8222;Wer einen guten Witz hat, kommt hoch und gibt ihm zum Besten&#8220;</strong>. Und das alles nur, weil Gitarrist <strong>Christopher Brown</strong> Probleme mit seinem Arbeitsgerät hatte! Auch die Band aus Knocksville, Florida, ließ es sich nicht nehmen, ihre eigenen Witze zum Besten zu geben. Es war wohl die Mischung aus der wirklich unterirdischen (im positiven, lustigen Sinne) Qualität der Witze und dem engen Kontakt zwischen Band und Publikum, welche beide Parteien noch <strong>enger zusammenrücken</strong> ließ. Und das wortwörtlich!</p>
<h3>Auf in den Himmel!</h3>
<p>Ich habe so lang darauf gewartet und sie erfüllen meinen Wunsch. Ihr Cover von <em>&#8222;Mad World&#8220;</em> ist eines meiner Lieblingslieder der Band. Die Stimmung ist nun so am Kochen, dass man sich beinahe <strong>an ihr verbrennen</strong> kann. Der perfekte Augenblick für <strong>Andrew Carey</strong>, ein <strong>Bad in den ihn über ihren Köpfen tragenden Massen</strong> zu nehmen. Mehr Nähe geht nicht! Oder doch? <em>&#8222;Chaney Can&#8217;t Quite Riff Like Helmet&#8217;s Page Hamilton&#8220;</em> liefert den Beweis, dass auch ein singender, pogender Mob auf der Bühne einen kompletten Song übernehmen und seine <strong>eigene Version kreieren</strong> kann. Den krönenden Abschluss bildeten drei (!) Zugaben, ehe die Band in ihre wohlverdiente Pause ging. Danach war endlich Zeit für die <strong>unzähligen Autogramm- und Fotowünsche</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20411" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7515b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20416" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7643b_logo-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-20417 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC7645b_logo-300x201.jpg" width="300" height="201"></p>
<p>Zum Ende möchte ich nun noch kurz &#8222;meinen&#8220; Mann des Abends zu Wort kommen lassen. <strong>Michael</strong>, 50 Jahre alt und 1998 zum ersten Mal durch <strong>PRO-PAIN</strong> mit Hardcore in Kontakt gekommen. Er fiel mir während des gesamten Abends auf. Diese Mensch gewordene <strong>Verkörperung von Leidenschaft und Liebe zur Musik</strong> lieferte mir einfach die perfekte Kurzzusammenfassung des Abends. Seit ungefähr zehn Jahren Fan von <strong>EVERGREEN TERRACE</strong>, beschrieb er den Abend kurz und knapp als <strong>&#8222;absolut geilstark&#8220;</strong>. Und genau diese neue Wortschöpfung trifft den <strong>Nagel auf den Kopf</strong>! Auf hoffentlich zahlreiche Wiedersehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EVERGREEN TERRACE</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/EvergreenTerrace/">Facebook</a>.</p>
<p><strong>DRIVE.</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/DriveDD/">Facebook</a>.</p>
<p><a href="http://www.scheune.org/">Scheune Dresden</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/lemnaminorphoto/">Hier</a>&nbsp;geht es zu Fotografin <strong>Nadine</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/absolut-geilstark-evergreen-terrace-in-dresden/">&#8222;Absolut geilstark&#8220;! &#8211; EVERGREEN TERRACE in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Hardcore is Passion NOT FASHION! – NEXT STEP DOWN im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[lionheart]]></category>
		<category><![CDATA[Next Step Down]]></category>
		<category><![CDATA[Pro-Pain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>22:47 Uhr &#8211; NEXT STEP DOWN betreten die unscheinbare Bühne des KONK Klub Dresden. Während sich die kleine Location noch langsam während des pumpenden Hip-Hop-Beats füllt, steigt bei mir die Anspannung auf meine erste Live-Erfahrung der Band. Mal schauen, was die Jungs ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hardcore-is-passion-not-fashion-next-step-down-im-interview/">Hardcore is Passion NOT FASHION! – NEXT STEP DOWN im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>22:47 Uhr &#8211; <strong>NEXT STEP DOWN </strong>betreten die unscheinbare Bühne des <strong>KONK Klub</strong> Dresden. Während sich die kleine Location noch langsam während des pumpenden Hip-Hop-Beats füllt, steigt bei mir die Anspannung auf meine erste Live-Erfahrung der Band. Mal schauen, was die Jungs im Rahmen der von <strong>WAMMSE ENTERTAINMENT</strong> arrangierten Show auf die Beine stellen.</h4>
<p>Dass die 5 Dresdner keine lokalen Underdogs mehr sind, merkt man recht schnell an der beträchtlichen Anzahl der getragenen Merch-Shirts. Und dann gings los. Da in der Hälfte des ersten Songs bereits der Erste wortwörtlich aus dem Stage-Room gekickt wurde, machte sich in mir mit Angst gepaarte Vorfreude breit. Angst um meinen lauchigen Körper und Vorfreude auf die kommenden musikalischen Ergüsse. Der starke Mix aus New-York-Hardcore in Zusammenklang mit teilweise unüberhörbaren Metal-Einflüssen verschiedenster Art überraschte mich, da ich bisher nur die Online veröffentlichten Songs der Band kannte. Umso mehr freute ich mich, dass ich die 5 Jungs nun endlich im Backstage zum Interview antanzen lassen konnte. Meinen Fragenkatalog kurzfristig über Bord geworfen, hatte ich einfach Bock auf ein Gespräch, ohne das klassische Frage-Antwort-Muster. Hingesetzt, Bier auf und Abfahrt!</p>
<h3><strong>DAS INTERVIEW</strong></h3>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="color: #000000;"><em>S</em>: </span></strong></span><strong>So Jungs, erstmal danke fürs kommen! Stellt euch doch mal kurz vor!</strong></p>
<p><strong>Nico</strong>: Also ich bin der Nico und der Vocalist.</p>
<p><strong>Robin</strong>: Yooo, also ich bin der Robin und spiel den Bass und ja… das „basst“ schon. (allgemeine Stille)</p>
<p><strong>Max</strong>: Ich bin der Max und spiel Gitarre.</p>
<p><strong>Moritz</strong>: Ich bin der Moritz und spiel ebenfalls Gitarre. Bisschen Backing-Vocals mach ich auch noch.</p>
<p><strong>Tillmann</strong>: Yo, ich bin der Tillmann und verlass die Band erstmal nach Australien, weil die hier langsam scheiße werden. (lacht) Ach und ich spiel die Drums.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="color: #000000;"><em>S</em>: </span></strong></span><strong>Nachdem ihr euch gefunden hattet, kam die Entscheidung Hardcore machen zu wollen ja ziemlich schnell. Wie kam das? Es geisterte ja auch herum, dass ihr Beatdown macht?</strong></p>
<p><strong>Nico:</strong> Wir sind keine Beatdown-Band! Ich wiederhole das! Maximal Heavy-Hardcore! (lacht) Nur wegen einem Song (<em>„Liar&#8220;</em>) sind wir keine Beatdown-Band.</p>
<p><strong>Max:</strong> Man muss zwar sagen, dass wir Beatdown schon manchmal geil finden, aber stehen eigentlich viel mehr auf die alten Hardcore-Geschichten wie <strong>PRO-PAIN</strong> und klassischen New-York-Hardcore.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/G4RF_5XjLdI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #000000;"><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> </span><strong>Apropos Einflüsse. Für Fans welcher Bands ist denn eure Mucke was?</strong></p>
<p><strong>Nico:</strong> Influencers sind vor allem <strong>LIONHEART</strong>, obwohl die ja von der Westküste kommen. Als bei uns dann aber die Frage nach dem „WIE“ aufkam, wurde schnell klar, dass Hardcore sehr facettenreich ist und sich das auch in unserer Musik finden lassen soll. Wir versuchen einfach das zu machen, was wir alle privat geil finden und lassen das zusammenfließen.</p>
<p><strong>Tillmann:</strong> Genau, wir versuchen die geile alte Mucke mit neuen Einflüssen, wie beispielsweise von <strong>EASY MONEY </strong>oder <strong>GUILT TRIP</strong>, zu kombinieren.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;"><em><strong>S</strong></em>: </span></span><strong><span style="color: #000000;">Hardcore besticht ja durch seine politischen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen. Um was gehts eigentlich bei euch? Und wer kreiert daraus dann die Texte?</span></strong></p>
<p><strong>Tillmann:</strong> Also mich bewegt vor allem politisches Zeug, was besonders scheiße oder eben besonders gut läuft.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Meiner Meinung nach sollte man im Hardcore eh viel mehr auf die Texte hören, als auf die bloße Musik! Für mich zeichnet sich Hardcore eben genau dadurch aus. Der Beat kann noch so geil sein: wenn der Text Mist ist, ist der Track für die Tonne.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 310px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18651" title=" NEXT STEP DOWN" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o-300x300.jpg" width="400" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/17505326_1248944038552059_118721866761101780_o.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></div>
<p><strong>Nico:</strong> Für mich ist besonders wichtig, dass die Musik echt bleibt. Ich will mir nichts an den Haaren herbei ziehen. Ich schreib ja dann auch die Texte, welche dann von den Jungs abgesegnet werden. Die Themen sind bei mir vor allem persönliche Erfahrungen und Erlebnisse.</p>
<p><strong>Max:</strong> Ein Song kommt bei uns nur raus, wenn alle damit zufrieden sind. Wir stimmen teilweise sogar über bestimmte Parts ab! Am Ende ist wichtig das wir uns lieb haben. (lacht)</p>
<p><strong>Robin:</strong> Ich feier vor allem unseren Mix aus Hardcore mit Thrash-Metal und Metalcore. Und das das andere auch feiern zeigt sich ja auch in den positiven Resonanzen!</p>
<p><strong>Nico:</strong> Genau! Das ist halt der Vorteil wenn fast alle aus verschiedenen Genres kommen!</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;"><em><strong>S</strong></em>: </span></span><strong><span style="color: #000000;">Geil! Aber jetzt mal zur Sache! Den Leuten dürstet es nach mehr! Darf man was erwarten in näherer Zukunft?</span></strong></p>
<p><strong>Nico:</strong> Erstmal müssen wir ja leider den Verlust von Tillmann verkraften. Dann muss erstmal der Ersatz-Drummer angelernt werden. Wir sind ja auch erst noch in den Kinderschuhen. Und ich mach auch mal ein kleines Announcement. Es ist eine EP in Planung, für die aber noch kein Datum feststeht. Ich sag einfach mal demnächst! (lacht)</p>
<blockquote>
<h3><strong><em>ES IST SCHEIßEGAL, WIE DU AUSSIEHST!</em></strong></h3>
</blockquote>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;"><em><strong>S</strong></em>: </span></span><strong>Klingt doch nicht schlecht! Zum Abschluss vielleicht nochmal was zu meinem Lieblingsthema Szene?</strong></p>
<p><strong>Nico:</strong> Mich kotzt vor allem an das nur noch gequatscht wird und die Werte nicht mehr vertreten werden. Du bist auf Konzerten ja fast nicht mehr willkommen, wenn du nicht das neueste T-Shirt an hast und Erfolg wird sich gegenseitig auch schon lange nicht mehr gegönnt! Außerdem sind die Leute genau zu dem geworden, gegen das sie auf der Bühne predigen. Deswegen trage ich auch ein Justin-Bieber-Shirt auf der Bühne, um das Eis zu brechen, was Klamotten angeht. (lacht)</p>
<p><strong>Max:</strong> Mich kotzt an, dass keiner das würdigt, was wir für die Leute veranstalten. Wenn ich Leute höre, denen 10€ für 5 Bands zu teuer ist, aber hunderte ausgeben um auf Festivals zu fahren, um dort dann drei Bands anzuschauen und den Rest der Zeit auf dem Zeltplatz versaufen, macht mich das aggressiv. Man sollte mal das persönliche an einer lokalen Show wieder schätzen lernen!</p>
<p><span style="color: #000000;"><em><strong>S</strong></em>: <strong>Das sind doch mal gute Abschlussworte! Danke für das Interview! Ihr bleibt auf jeden Fall im Blickfeld!</strong></span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hardcore-is-passion-not-fashion-next-step-down-im-interview/">Hardcore is Passion NOT FASHION! – NEXT STEP DOWN im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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