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	<title>Düsseldorf Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Düsseldorf Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DIE TOTEN HOSEN: Von Beat zu Punk und von Liverpool nach Düsseldorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Beat]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Toten Hosen]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"DIE TOTEN HOSEN haben den bezeichnenden Sound der Sixties schön wiederzugeben. Anders als im Originalton wird auf rotzige Punkverzerrung gesetzt. Aber in erster Linie klingt es wie ein Hosenalbum klingen soll..."<br />
Hmm... Es sollen sich die Geister an diesem Album scheiden können - wie steht es da mit euch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-toten-hosen-von-beat-zu-punk-und-von-liverpool-nach-duesseldorf/">DIE TOTEN HOSEN: Von Beat zu Punk und von Liverpool nach Düsseldorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> DIE TOTEN HOSEN &#8211; &#8222;LEARNING ENGLISH LESSON 3: MERSEY BEAT! THE SOUND OF LIVERPOOL</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 13. November 2020<br><strong>Länge:&nbsp;</strong>35:43<br><strong>Label:&nbsp;</strong>Jochens Kleine Plattenfirma<br><strong>Genre:&nbsp;</strong>Beat / Rock / (Punk) Rock </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst kürzlich erschien hier die <a href="https://silence-magazin.de/die-aerzte-hell">Review zur neuen Scheibe der&nbsp;<strong>ÄRZTE</strong></a>. Und kurz später kommen die ewigen Gegenspieler des Berliner Trios um die Ecke. Es handelt sich natürlich um die Urgesteine des deutschen <strong>(<a href="https://silence-magazin.de/tag/punk-rock">Punk</a>) <a href="https://silence-magazin.de/tag/rock">Rocks</a></strong>:&nbsp;<strong>DIE TOTEN HOSEN</strong> aus Düsseldorf. Die Frage, welche der beiden Kapellen denn nun besser ankommt, darf sich gerne auf die Kommentarspalte verlagern, sobald sie sachlich bleibt. Wieviel das hier mit Metal oder auch mit Punk zu tun hat, ist natürlich ebenfalls keine unberechtigte Frage. Letzten Endes steht fest, dass Hosen wie auch Ärzte inzwischen absoluten <strong>Kultstatus</strong> haben.</p>
<p>Mir persönlich wurden&nbsp;<strong>DIE TOTEN HOSEN</strong> bereits von Kindesbeinen an angepriesen. So stand schon in meinem Grundschulzimmer die eine oder andere CD der Düsseldorfer. Bis ich die Band dann irgendwann mal live gesehen habe, sollte wiederum viel Zeit vergehen. Inzwischen hat sich die Musik der Hosen sehr verändert. Da ist es für Fans umso schöner, dass mit dem neuen Release ein bisschen <strong>Nostalgie</strong> gepflegt wird.</p>
<p>Zum&nbsp;<strong>Ende des Artikels</strong> folgt übrigens noch eine weitere Beurteilung des Albums. Dort wird unser Kollege&nbsp;<strong>Oimel</strong> auch noch sagen, wie ihm die neue Hosenscheibe gefallen hat.</p>
<p><iframe title="Die Toten Hosen // Slow Down (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/15Uz-bOq_tU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>English for Runaways</h3>
<p>Mit der neuen Platte geht die Reihe &#8222;<strong>LEARNING ENGLISH</strong>&#8220; in die dritte Runde. Wer die Hosen kennt, weiß was das bedeutet. Hier geht es einzig um <strong>Coversongs in englischer Sprache</strong>. Wie der Titel schon vermuten lässt, liegt der Fokus auf der englischen Stadt <strong>Liverpool</strong>. Genauer gesagt, werden Liverpooler Lieder der <strong>frühen 1960er</strong> neu vertont. Es geht also um das einflussreiche Zeitalter als Beat, Mod und Vorläufer des britischen Punk ganz Europa begeisterten. Dafür haben sich&nbsp;<strong>DIE TOTEN HOSEN</strong> fünfzehn Stücke dieser aufregenden Ära ausgesucht, um sie zu covern.</p>
<p><iframe title="Die Toten Hosen // Respectable (offizielles Musikvideo)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/HUPzDjeRyog?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der Sound von den Docks</h3>
<p>Die Liste der gecoverten Bands ist natürlich gewaltig. Vorrangig sind neben den namensgebenden&nbsp;<strong>THE MERSEYS</strong>, und&nbsp;<strong>THE SEARCHERS</strong> auch&nbsp;<strong>THE SWINGING BLUE JEANS</strong> zu erwähnen. Selbstverständlich dürfen auch die wichtigsten Exportschlager Liverpools nicht fehlen, weshalb auch &#8222;<em>Slow Down</em>&#8220; von&nbsp;<strong>THE BEATLES</strong> auf der Platte ist.</p>
<p>Und wie klingt das Ganze dann? Tja, hier mögen sich die Geister scheiden. Auf jeden Fall schaffen es&nbsp;<strong>DIE TOTEN HOSEN</strong> den bezeichnenden Sound der Sixties schön wiederzugeben. Anders als im Originalton wird auf rotzige Punkverzerrung gesetzt. Aber in erster Linie klingt es wie ein Hosenalbum klingen soll. Die Düsseldorfer zeigen sich mal gefühlvoll und mal zackig. Vor allem aber ist nichts von der Schlageratmosphäre der jüngsten deutschsprachigen Alben zu hören.</p>
<p><strong>[Oimel]</strong> Bei mir verhält sich die ganze Sache ein wenig anders. Die Toten Hosen waren für mich, auf die Ärzte folgend, der <strong>Einstieg in mehr und mehr Punk Musik</strong>. Sie waren vor 16 Jahren mein erstes großes Konzert, dass mich auch direkt an die Grenzen meiner körperlichen Fähigkeiten brachte und den Grundstein für unzählige Konzertbesuche und Festivals bis heute legte. Und in der Zwischenzeit habe ich auch eine <strong>feine Sammlung von knapp 160 Tonträgern</strong> der Herrschaften. Ich würde mich also durchaus als Fan bezeichnen!</p>
<p>Und so schlägt immer wenn ein neues Album angekündigt wird mein Herz ein wenig schneller, bevor dann meine Finger hektisch klicken um eine der begehrten Platten zu bekommen. Genau dieses 180g schwere Stück dreht sich nun hier auf dem Teller und hebt meine Laune beträchtlich. Die <strong>Learning English &#8211; Reihe</strong> begleitet die Hosen jetzt auch schon lange Jahre und fand auch immer bei Nicht-Hosen-Hörern großen Anklang. Diese Mal wird sich allerdings nicht an alten Punk-Songs ausgelassen, sondern mit dem Mersey Beat eine musikalische Zeit behandelt mit der sich noch nicht allzu viele beschäftigt haben dürften.</p>
<p>Das Album entstand eigentlich aus Zufall durch Campinos Recherchen zu seinem Buch &#8222;Hope Street&#8220;, was ebenfalls dieses Jahr erschien. Es wurden einige Stücke im Proberaum gespielt, alle hatten Spaß und vertieften sich in die Materie und schon war das Album zusammen. <strong>Und das macht richtig Spaß!</strong> Es wurden Lieder ausgewählt die von Bands der 60ziger in Liverpool gespielt wurden &#8211; auch wenn einige davon erst später oder durch andere Bands einen großen Erfolg hatten. Auf dem Cover wird auch noch ein wenig der Hintergrund dieser Zeit beleuchtet und auch zu den einzelnen Songs gibt es noch Details zu lesen.</p>
<p>Das Album ist eine respektvolle Hommage an diese Zeit, die neugierig macht sich selbst mehr damit zu befassen. Und es wird der interessante <strong>Spagat geschafft</strong> zwischen einem authentischen Sound des 60er-Jahre-Liverpools und den unverwechselbaren Einflüssen der Hosen selber.</p>
<p>Und so zeigt auch Campino wieder einmal viel <strong>Wandlungsfähigkeit</strong>. Denn auch wenn der Frontmann keine im klassischen Sinne &#8222;schöne&#8220; Stimme hat, so schafft er es dennoch unglaublich viel verschiedene Stile und Lieder damit würdig zu interpretieren! Das zeigt sich schon bei den verschiedenen Stücken der Hosen, von gefühlvollen Balladen bis zu alten Punkklassikern. Aber eben gerade bei den besonderen Ausflügen der Band wie jetzt, oder eben auch dem vor ein paar Jahren erschienenen Album &#8222;Entartete Musik&#8220;, daß ich nur wärmstens jedem empfehlen kann.</p>
<p>Und so werden dieses Mal Lieder interpretiert die jeder schonmal irgendwo gehört hat, und mindestens den Opener &#8222;Hippy Hippy Shake&#8220;, aber auch &#8222;Needles and Pins&#8220; oder &#8222;Ferry cross the Mersey&#8220; kann man aus dem Oldie-Rock-Sender im Radio mitsingen! Und so bleibt als Fazit nur zu sagen, daß das Album wirklich gelungen und eine schöne Abwechslung in der fast 40-Jährigen Bandgeschichte ist! Es hat <strong>nur einen Riesennachteil</strong> , den ich bemängeln muss: Es ist mir mit 35 Minuten einfach zu kurz! Noch 2-3 Titel mehr hätten hier keine Langeweile aufkommen lassen, und das Album begleitende Review-Bier wäre nicht zum Kampftrinken geworden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong><a href="http://www.dth.de">Homepage der Toten Hosen</a></strong></p>

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		<title>Intelligenz muss gut verpackt sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 13:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLUT HIRN SCHRANKE – Blut Hirn Schranke Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 30:54 Min. Label: Kidnap Music Stil: Hardcore/Punk &#160; Letztens wurde mir wieder klar, warum ich so gut wie keinen Core, außer Grindcore, höre. Es ist mir zu viel Austauschbares vorhanden. Die Sänger ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/intelligenz-muss-gut-verpackt-sein/">Intelligenz muss gut verpackt sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLUT HIRN SCHRANKE</strong> – Blut Hirn Schranke<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 30:54 Min.<br />
Label: Kidnap Music<br />
Stil: Hardcore/Punk</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Letztens wurde mir wieder klar, warum ich so gut wie keinen Core, außer Grindcore, höre. Es ist mir zu viel Austauschbares vorhanden. Die Sänger quälen sich einen ab hinter der Membran und hören sich an wie Kinder mit Zahnweh (gibts auch im Metal, keine Sorge!), die Schlagzeuger triggern alles tot und die Amps sind oftmals digitale Luftnummern ohne Wumms dahinter. Erfreulicherweise gehören <strong>BLUT HIRN SCHRANKE</strong> zu der Gattung Band, welche mir nicht durchweg auf den Senkel geht. Geboten wird moderner Punk Rock mit Hardcore-lastigem Gesang. Dafür gibt es sogar die eigene Schublade &#8222;Post Hardcore&#8220;. Für mich ist es natürlich auch ein komisches Gefühl, wenn ich einer Band lausche, die deutsche Texte vorträgt.</p>
<p>Aber bei den Düsseldorfern kommt es wenigstens nicht all zu kitschig rüber. Ziemlich <strong>melancholisch</strong> tuckert das Intro vor sich hin und dann ist es auch schon Zeit, mit der Moralkeule und den Instrumenten fix ein paar Hiebe zu verteilen. Die Band vermengt krachige Gitarren mit genügend Melodien und typisch punkigem Getrommel. Dabei ähneln sich die Songs leider ziemlich vom Aufbau her. Erst wird ein wenig gelärmt, danach folgen so gut wie immer introvertierte Post Rock-Segmente (siehe <em>&#8222;Vorwärts Nimmer&#8220;</em>).</p>
<h4><img fetchpriority="high" decoding="async" width="464" height="309" class="alignnone wp-image-11626" alt="bluthirnschrankeband" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/bluthirnschrankeband.jpg 1500w" sizes="(max-width: 464px) 100vw, 464px" /></h4>
<h4>Das moderne Seelenleid unserer Generation</h4>
<p>Das macht es für mich schwer, einzelne Songs hervorzuheben, auch wenn die Stücke gut eingespielt worden sind und eingängig daherkommen. <em>&#8222;Menschensammelstelle&#8220;</em> glänzt zum Beispiel mit einem tollen Solo und stampfender Tragik. <em>&#8222;Hohler Zahn&#8220;</em> legt mit seinem Tempo ein gutes Aggro-Potenzial an den Tag und ist mit seinen 1:49 Minuten der kürzeste Track auf der selbst betitelten Scheibe. Ein richtiges Highlight hingegen ist <em>&#8222;Schein/Matt&#8220;</em>. Der Text ist wirklich gut geschrieben und trifft die momentane Generation unserer Menschheit wie&nbsp;den viel zitierten&nbsp;Nagel auf den Kopf. Gerade die eigene Kritisierung, nämlich dass einem selber die Probleme passieren und nicht nur anderen, verhindert, dass <strong>BLUT HIRN SCHRANKE</strong> selber in den Sumpf der bedeutungslosen &#8222;nachdenklichen&#8220; Screamo/Core-Bands rutschen.</p>
<p>Allerdings sind mir im Großen und Ganzen die anderen Texte zu <strong>pseudophilosophisch</strong>. Beispiel: &#8222;Menschen sammeln alles und jeden, ob wir es wollen oder auch nicht&#8220;. Was ihr nicht sagt! Das ist bestimmt für den einen oder anderen total &#8222;deep&#8220;, ich finde es langweilig (und leider typisch für diese Szene). Auch die gefühlvolle Intonierung des Sängers belastet mein Nervenkostüm, denn das schrille Organ ist auf Dauer zu monoton. Zum Glück ist nach knapp 31 Minuten der Spuk vorbei, länger hätte ich das nicht ausgehalten.</p>
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		<title>Raue Sitten, Wellengang und Suff &#8211; Wer ist dabei?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 18:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aeterna Records]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 22.4.2016 Dauer: 22min Label: AETERNA RECORDS Ich gestehe: Ich mag Piraten-Abenteuer, Freibeuter-Geschichten und fiese Gestalten, denen ein Auge fehlt. Jetzt ist es raus. So. Das rührt wahrscheinlich daher, dass es bei meinen lieben im Osten geborenen Eltern einfach so Gang und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 22.4.2016<br />
Dauer: 22min<br />
Label: AETERNA RECORDS</p>
<p>Ich gestehe: Ich mag Piraten-Abenteuer, Freibeuter-Geschichten und fiese Gestalten, denen ein Auge fehlt. Jetzt ist es raus. So. Das rührt wahrscheinlich daher, dass es bei meinen lieben im Osten geborenen Eltern einfach so Gang und Gebe war, jedes Jahr an die Ostsee zu fahren, wenn es hieß: &#8222;Kulturbeutel packen! Urlaub!&#8220; Unser kleiner Ford hat uns meistens nach Rügen gekarrt &#8211; an dieser Stelle grüße ich Klaus Störtebeker. Ich habe es genossen und tue es noch heute! Wahrscheinlich für den Rest meines Lebens. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich es als Kind geliebt habe, mit meinem ultrakrassen Piratenschiff von Fisher Price zu spielen. Diejenigen unter euch, die ungefähr so alt sind wie ich, dürften wissen, welches ich meine.</p>
<blockquote><p>Immer auf See, nie wissen, was der Tag bringt, Rum im Überfluss und hübsche Piratenbräute.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich muss so &#8217;n Freibeuterleben schon cool gewesen sein. Immer auf See, so gut wie nie wissen, was der Tag bringen wird, Rum im Überfluss und dazu ein paar hübsche Piratenbräute. Wobei ich das Piratenleben auch schon ziemlich herrlich fände, wenn es von all den genannten Dingen lediglich Rum im Überfluss gäbe. Da schnurrt die Naschkatze in mir. Leider können wir heute nur noch von abenteuerlichen Beutezügen träumen. Das funktioniert beispielsweise super, wenn man am Ostsee-Strand steht, aufs Meer guckt und einfach mal innehält.</p>
<blockquote><p>Das Sextett versteht es, Geschichten aus einer Zeit zu besingen, als Beinprotesen noch auf Bäumen wuchsen.</p></blockquote>
<p>Wer allerdings nicht extra ans Meer heizen mag, aber trotzdem etwas &#8222;seebäriges&#8220; erleben möchte, hat die Möglichkeit, dies auf auditiver Ebene zu tun (also durch die Aufnahme diverser Frequenzen mit Hilfe der Horchlappen). Diese dufte Newcomer-Crew dürfte den Pirate Metal Fans unter euch bisher noch ziemlich unbekannt sein. Das Sextett versteht es allerdings, auf äußerst spaßige Weise Geschichten aus einer Zeit zu besingen, als Beinprotesen noch auf Bäumen wuchsen. Setzt die Segel, lichtet den Anker! Hier sind <b>STORM SEEKER</b>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2702 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker.jpg" alt="Storm Seeker" width="643" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker.jpg 643w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/stormseeker-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit Ende April diesen Jahres kann man die Debüt-EP der Düsseldorfer/Neusser erwerben. Sie trägt den vielversprechenden Titel &#8222;Pirate Scum&#8220; und enthält sechs Tracks, die allesamt sehr viel gute Laune verbreiten und das Verlangen wachsen lassen, mit Speckbauch und dem Rest des Körpers abzuzappeln. <b>STORM SEEKER</b> nutzen diverse Folk-typische Instrumente, wie Tin Whistle und Cello, aber auch (das darf nicht fehlen) das Schifferklavier, während euch nebenher verzerrte Gitarren und Drums auf die Ohren scheppern. Das gesamte Werk vermittelt folgende Botschaft: Zuhören! Spaß haben! Bewegen! Saufen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2706" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-300x300.jpg" alt="Storm Seeker - Pirate Scum (EP 2016)" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Folk_Pagan/Storm-Seeker-Pirate-Scum-EP-2016.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder der sechs Songs ist auf seine Weise cool und hat fröhliche und einprägsame Melodien im Gepäck. Auch nach mehrmaligem Hören skippe ich keinen der Titel, sondern höre die EP komplett durch. Die Songs <em>&#8222;Side by Side&#8220;</em> und <em>&#8222;Jack&#8220;</em> gefallen mir am besten. Denn vor allem sie laden zum Mitgröhlen und Mitschunkeln ein (am besten mit einem gefüllten Pott Rum in der Hand – Aye!). Bei aller Abwechslung fehlt mir allerdings der ein oder andere Part im Song, bei dem die Bassdrum auch mal eine schöne Walze im Hintergrund bildet. Das würde bestimmt an so mancher Steller stärker vorantreiben und noch mehr Spaß bringen. <b>STORM SEEKER</b> sind alles in allem verdammt einprägsam und schaffen es, sich schon mit ihrem Debüt und einem klar definierten Stil sehr gut in die Riege der Piratenmusiker einzureihen. Deshalb sollte niemand an ihnen vorbeisegeln, ohne wenigstens mal kurz die Ohren gespitzt und gelauscht zu haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/749J0GiY7MI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich empfehle diese Debüt-EP jedem, der auch nur ansatzweise auf spaßigen und fluffigen Folk Metal abfährt. Und wer dann noch eine Vorliebe für freibeuterische Abenteuer hat (oder immer noch gern mit dem Fisher Price – Piratenschiff spielt), wird <b>STORM SEEKER</b> <b> </b>lieben. Ich bin gespannt, was man in Zukunft noch von den sechs jungen Musikern hören wird. Beware of the Pirate Scum!</p>
<p>Webseite: <a href="http://storm-seeker.com/">Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Stormseekerband/?fref=ts">FB</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raue-sitten-wellengang-und-suff-wer-ist-dabei/">Raue Sitten, Wellengang und Suff &#8211; Wer ist dabei?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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