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	<title>E Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>ENSLAVED &#8211; die Söhne des Sturms</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ENSLAVED &#8211; E Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017 Dauer: 49:48 Label: Nuclear Blast Records Genre: Extreme Metal / Progressive Und wieder habe ich, verspätet, eine neue ENSLAVED-Scheibe im Player und wieder werde ich von den entrückten Klangwelten der Norweger auf eine Reise geschickt, deren Ende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ENSLAVED</strong> &#8211; E<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Dauer: 49:48<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
Genre: Extreme Metal / Progressive</p>
<p>Und wieder habe ich, verspätet, eine neue <strong>ENSLAVED</strong>-Scheibe im Player und wieder werde ich von den entrückten Klangwelten der Norweger auf eine Reise geschickt, deren Ende mehr als offen ist. Der erste komplette Durchlauf, vielleicht auch noch der zweite, ließen mich ein wenig ratlos zurück. Aber irgendwann &#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23035 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-1024x212.png" height="212" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-1024x212.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-300x62.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-750x155.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo.png 1650w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Storm Son&#8220;</em>, ein über 10-minütiges Epos, geleitet das Flaggschiff des Progressive Black Metal sanft aus dem Hafen der Erwartung in eine offene und brandende See &#8230; Irgendwas ist anders, ich weiß nur noch nicht was und auch noch nicht, ob ichs gut finden möchte. Der markante Gesang von <strong>Grutle Kjellson</strong> ist es jedenfalls nicht. Während dieser ersten 10 Minuten nun wird mir mithilfe gediegener Synthiesounds, eher zurückhaltenden Gitarren und dem unvergleichlichen Wechselgesang zwischen <strong>Grutle</strong> und Keyboarder <strong>Herbrand Larsen</strong> ein nordisches Schlachtengewand aus Noten gestrickt, welches die dicke Plautze gar trefflich kleidet. Der <strong>Herbrand</strong> ist gar nicht mehr im <strong>E-Team</strong>, wie mir das Info-Sheet grad fröhlich mitteilt. Na super!</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Es brauchte uns also volle 16 Sekunden, um einen neuen Keyboarder zu finden.&#8220; Ivar Bjørnson&nbsp;<br />
</strong></p></blockquote>
<p>Der neue Bengel an den Tasten heißt<strong> Håkon Vinje</strong> und klimperte bis Dezember letzten Jahres wie verrückt in einer Vorband auf der damaligen Tour und erregte eine gewisse Aufmerksamkeit bei den Barden von <strong>ENSLAVED</strong>. Ein kurzes gegenseitiges Abchecken und der Deal war perfekt.</p>
<p>Ich finde das total spannend, wenn sich ein gewachsenens Kollektiv der Herausforderung eines Personalwechsels stellen muss. In diesem Falle hat das Andocken tadellos funktioniert, denn <strong>Håkon</strong> übernimmt neben den Synths/Keyboards auch<strong> Herbrand</strong>s Klargesang, der schon recht eigen war. Aber es funktioniert! Es funktioniert sogar so gut, dass ich auch diese herrlich rollenden Hammond-Sounds vergangener Alben fast gar nicht mehr vermisse. <strong>Håkon</strong> befleißigt sich eines durchaus moderneren, aber auch episch-psychedelischeren Klanges, welcher sich perfekt in die atypischen Songstrukturen unserer Helden integriert.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Y8HX_vGPCz8?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Guggste <em>&#8222;Sacred Horse&#8220;</em>. Ein gewachsener <strong>ENSLAVED</strong>-Song, so scheint es, der sich 3 Minuten später wie <strong>DEEP PURPLE</strong> mit Corpsepaint anhört, sich dann aber auf ein einziges Riff und ein &#8222;elektronisches Wiehern&#8220; beschränkt. Findste doof? Ganz und gar nicht! Packt mich dieses repetitive Riff doch sehr schnell bei den für seliges Grinsen zuständigen Synapsen, denn da klingen leicht autobiografisch-musikalische Tendenzen durch. Selbstverständlich nicht in dieser Qualität, aber immerhin!</p>
<p><em>&#8222;Feathers of Eolh&#8220;</em> geht gegen Ende schon sehr in Richtung Ambient/Jazz, oder son Kram. Holt mich jetzt nicht so ab, obwohl die strukturelle Dichte und das musikalische Talent durchaus beeindruckend sind. Aber mir ist es letzendlich zu wirr.</p>
<p><em>&#8222;Hiindsiight&#8220;</em> hingegen schließt &#8222;E&#8220; in einem perfekten Kreis und ich komme nicht umhin, die &#8222;Volume-Taste&#8220; noch nen Tacken nach rechts zu drehen. Hier erfinden sich <strong>ENSLAVED</strong> nochmal komplett neu, was sich in wunderbar halligen Sakralgesängen und Obacht!, einem <strong>Saxophon</strong> gipfelt. Nee, ist alles nicht neu, ich weiß. In dieser Form und so dargeboten allerdings schon, und das machts für mich leicht, hier fast die Bestnote zu geben.</p>
<p><strong>ENSLAVED</strong> online:</p>
<p><a href="http://www.enslaved.no">Website</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/enslaved">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.twitter.com/enslavedband">Twitter</a></p>
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