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	<title>earMUSIC Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>earMUSIC Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Power Metal der Superlative: &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; von DRAGONFORCE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2017 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DRAGONFORCE – Reaching Into Infinity Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 69:40 Min. Label: earMUSIC / Edel Genre: Power Metal / Speed Metal Mein Sommer ist gerettet! Nachdem im vergangenen Herbst und Winter viele meiner Lieblingsbands neue Alben auf den Markt brachten, nahm die Flut ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DRAGONFORCE </strong>– Reaching Into Infinity<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 69:40 Min.<br />
Label: earMUSIC / Edel<br />
Genre: Power Metal / Speed Metal</p>
<p><span id="more-17371"></span></p>
<p>Mein Sommer ist gerettet! Nachdem im vergangenen Herbst und Winter viele meiner Lieblingsbands neue Alben auf den Markt brachten, nahm die Flut immer stärker ab, je näher der Sommer kam. <strong>DRAGONFORCE</strong> schaffen für Anhänger des europäischen Power Metals eine musikalische Oase in der Wüste, die der Sommer 2017 darstellt. Schon mit Alben wie &#8222;Ultra Beatdown&#8220; oder dem Vorgängeralbum &#8222;Maximum Overload&#8220; macht die Band deutlich, Metal der Superlative schaffen zu wollen. Angesichts dessen verwundert es kaum, dass mitunter der Begriff „<strong>Extreme Power Metal</strong>“ als Beschreibung für den Stil der Briten verwendet wurde. Kann es ein Zufall sein, dass draußen ein Gewitter aufzieht und sich der Himmel auftut, just in dem Moment, in dem das siebte Studioalbum &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; durch meine Anlage erklingt und ich dieses Review schreibe?</p>
<h4>Skepsis weicht Ekstase</h4>
<p>Meiner ob einer Vielzahl von enttäuschenden Titeltracks entstandenen Skepsis wird direkt einmal engegengewirkt. Bei <em>&#8222;Reaching Into Infinity&#8220;</em> handelt es sich nämlich nicht um einen ganzen Song, sondern nur um das knapp anderthalbminütige Intro, das auf ruhige Art und Weise Spannung aufbaut und dann in den ersten vollwertigen Titel <em>&#8222;Ashes Of The Dawn&#8220;</em> überleitet. 30 weitere Sekunden des Aufbaus, dann beginnt die sehnsüchtig erwartete <strong>DRAGONFORCE</strong>-Magie: hohe, kreischende Gitarrenmelodien gesellen sich zum fixen Wummern des Schlagzeugs. Als dann auch noch die Stimme <strong>Marc Hudson</strong>s ertönt, kann ich mich des zufriedenen Lächelns nicht erwehren, das sich in meinem Gesicht ausbreitet. Der Refrain ballert unwahrscheinlich und versetzt mich in jene Ekstase, die ich mir gewünscht habe. Daran kann auch <em>&#8222;Judgement Day&#8220;</em> problemlos anknüpfen, das neben der prügelnden Geschwindigkeit aber auch mit instrumentalen Soli des Keyboarders <strong>Vadim Pruzhanov</strong> sowie der Gitarissten <strong>Sam Totman</strong> und <strong>Herman Li</strong>&nbsp;und einem eingängigen Mitschunkel-Refrain zum Ende des Songs aufwartet. Dieser Song kann als Paradebeispiel dafür dienen, dass <strong>DRAGONFORCE</strong> auf vielfältigste Art und Weise den Hörer packen kann. Um ja nicht zu viel Ruhe einkehren zu lassen, prescht das ebenfalls von den kultigen Gitarrensoli gespickte <em>&#8222;Astral Empire&#8220;</em> von Anfang an los, um über fünf Minuten hinweg das Tempo zu halten.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DCV3IuKKM2k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Silence und Madness?</h4>
<p>Kennt ihr das eigentlich auch? Ihr hört euch die ersten vorab veröffentlichten Titel eines Albums an, denkt euch „Geil, wenn es jetzt schon so gut ist, wie muss dann der Rest erst sein!“ und seid dann enttäuscht, weil die Highlights schon vorweg genommen wurden und die restlichen Songs diese nicht mehr toppen können? Dann habe ich eine gute Nachricht für euch: hier läuft das anders! <em>&#8222;Curse Of Darkness&#8220;</em> ist der zweite Song, der bereits vor Release veröffentlicht wurde. Ein solider Song samt schneller und weniger schneller Elemente, der insgesamt aber weniger Eindruck hinterlässt, als die vorangegangenen Titel. Wer diesen Titel schon feiert – wartet ab, was da noch kommt! Und wer es nicht tut – keine Sorge, <strong>DRAGONFORCE</strong> legt noch ne Schippe drauf. Das oben erwähnte <em>&#8222;Judgement Day&#8220;</em> liefert einen guten Vorgeschmack.</p>
<p>Zwei weitere Höhepunkte bieten sich mit <em>&#8222;Silence&#8220;</em> (natürlich, bei diesem Titel war nichts anderes zu erwarten!) und <em>&#8222;Midnight Madness&#8220;</em>. Dem Namen entsprechend, handelt es sich bei ersterem um einen der ruhigsten Songs des Albums. Balladesk anmutend, lebt der Song vor allem von <strong>Hudson</strong>s gefühlvoller und kräftiger Stimme. Wer meint, dass <strong>DRAGONFORCE</strong> nur mit dem Speed-Train funktioniert, sollte es einmal mit <em>&#8222;Silence&#8220;</em> versuchen. <em>&#8222;Midnight Madness&#8220;</em> dient als perfektes Gegenstück. Eben noch einem gefühlvollen Song lauschend, werde ich nun auf schnellstem Wege in emotionale Höhen katapultiert. Der siebte Titel der Scheibe strotzt nur so vor Spielfreude. Abermals gelingt der Spagat zwischen ruhigen Gesangspassagen und dem durch explosives Schlagzeug und flinke Gitarren unterstützten Refrain.</p>
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<p>Weniger vergnüglich, dafür deutlich rauer und geradliniger zeigen sich <em>&#8222;War!&#8220;</em> und <em>&#8222;Land Of Shattered Dreams&#8220;</em>. Hier wird kaum einmal Tempo rausgenommen, sondern einfach geradlinig durchgezogen und wenig Zeit an emotionalen Schmalz verschwendet.</p>
<h4>Das Beste zum Schluß</h4>
<p>Mit dem elfminütigen <em>&#8222;The Edge Of The World&#8220;</em> wagt <strong>DRAGONFORCE</strong> dann allein schon aufgrund der schieren Länge ein lohnenswertes Experiment. Da wir hier&nbsp;über die möglicherweise &#8222;schnellste&#8220; Band Europas sprechen, kann man hier durchaus von einem langsamen Titel reden. In der ersten Hälfte des Songs dominieren vergleichsweise sanfte, dennoch mitreißende Töne. Die Ruhe wird im zweiten Teil durch eine Growling-Passage überraschend durchbrochen und verleiht dem Titel damit einen interessanten Twist, ehe der eingängige Refrain noch einmal wiederkehrt und den Kreis schließt. Auf den epischsten Song der Scheibe folgt <em>&#8222;Our Final Stand&#8220;</em> als spielerischer Ausklang des regulären Repertoires.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Für die Käufer der „Special Edition“ gibt es neben einer DVD auch noch die weiteren Bonustracks <em>&#8222;Hatred And Revenge&#8220;</em> sowie <em>&#8222;Evil Dead&#8220;</em> zu hören. Während sich ersterer als völlig typischer, rasanter Abenteuer-Helden-Song der Londoner Band präsentiert, der mir insbesondere durch die packende Gitarrenbridge in Erinnerung bleibt, stellt <em>&#8222;Evil Dead&#8220;</em> ein besonderes Schmankerl dar. Erfrischend rau und erfrischend hart wird hier ohne viel Spielerei durchgezogen. Fast schon thrashig wirkt der dreieinhalbminütige Song, der mich nach über einer Stunde <strong>DRAGONFORCE</strong> als letzte kleine Überraschung begeistert zurücklässt.</p>
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		<title>Ein sehr feiner Zug vom Altmeister!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 15:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HANSEN &#38; FRIENDS – XXX-Three Decades In Metal Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 55 Min. Label: earMUSIC Alles Gute zum Jubiläum, Grinsekai! Nach drei Jahrzehnten im Business kennt man Kai Hansen einfach, immerhin hat der Mann an einigen legendären Platten mitgewirkt und den Power ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HANSEN &amp; FRIENDS </strong>– XXX-Three Decades In Metal<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 55 Min.<br />
Label: earMUSIC</p>
<p>Alles Gute zum Jubiläum, Grinsekai! Nach drei Jahrzehnten im Business kennt man <strong>Kai Hansen</strong> einfach, immerhin hat der Mann an einigen legendären Platten mitgewirkt und den Power Metal geprägt wie kaum ein anderer. Nun hat er sich also entschlossen, zusammen mit ein paar Musikerkollegen ein Solo-Album aufzunehmen, wobei natürlich ein <strong>Who-Is-Who früherer Weggefährten</strong> Gastbeiträge liefert. Neben fast schon obligatorischen Musikern wie etwa <strong>Ex-Bandkollege und PRIMAL FEAR-Sirene Ralf Scheepers</strong> gibt es auch kleinere und größere Überraschungen. Oder hätte einer von Euch drauf getippt, <strong>Kai</strong> mal zusammen mit <strong>HEAVEN SHALL BURN-Schreihals Marcus Bischoff</strong> in einem Song zu hören? Andererseits liegt es irgendwo nahe, da sich deren Bassist für das Bassspiel auf &#8222;XXX-Three Decades In Metal&#8220; verantwortlich zeigt.</p>
<p>Während das einleitende <em>&#8222;Born Free&#8220;</em> schön rockig ausfällt und wegen des autobiographischen Textes nur <strong>Kai</strong> am Mikro präsentiert, gibt es danach das volle Programm. Leider schaffen es aber nicht alle Songs so wirklich zu begeistern. Schon <em>&#8222;Enemies Of Fun&#8220;</em> an zweiter Stelle möchte so gerne kompakt und knackig sein, bringt es dann aber auf fast acht Minuten. Dabei sind es später gerade die beiden längeren Titel <em>&#8222;Stranger In Time&#8220;</em> und <em>&#8222;Fire And Ice&#8220;</em>, die überzeugen. Auch ein paar der kompakteren Nummern sind richtig gut geworden, darunter das von <strong>Tobias Sammet</strong> bereicherte <em>&#8222;Making Headlines&#8220;</em> sowie das abschließende<em> &#8222;Follow The Sun&#8220;</em>, wo zusammen mit <strong>Hansi Kürsch</strong> alle Register gezogen werden. So sieht ein gelungenes Finale aus!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FGkwVVYkWTw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gewöhnungsbedürftiger fällt der Gastbeitrag von <strong>Marcus Bischoff</strong> im gemütlichen <em>&#8222;Left Behind&#8220;</em> aus, wobei der Song ohnehin schwieriger ist. Zwar schaltet er zum richtigen Zeitpunkt einen Gang zurück, allerdings verbleibt das Album dann zu lange in ruhigen Gefilden. Das etwas ähnlich ausgefallene <em>&#8222;All Or Nothing&#8220;</em> weiß im Anschluss auch eher zu gefallen. Was <strong>Marcus Bischoff</strong> betrifft, brüllt dieser auch in anderen Songs und fügt sich dort wesentlich besser ein. Geschickterweise wirkt dank der vielen Gastbeiträge kein Song wie Füllmaterial, moderne Klassiker hat &#8222;XXX-Three Decades In Metal&#8220; aber auch nur bedingt zu bieten. In erster Linie sind es die längeren Nummern, die qualitativ richtig weit vorne mitspielen. Die zweite Hälfte von <em>&#8222;Fire And Ice&#8220;</em> ist wegen der <strong>hervorragenden Dynamik zwischen Härte und klassischem Power Metal</strong> etwa ein richtiger Augenöffner.</p>
<p>Wem die Gastbeiträge zu viel des Guten sind, der greift zur Version mit Bonus-CD, denn <strong>hier singt Kai allein – allerdings auf Vorproduktionen</strong>. Überhaupt sollte jeder zugreifen, dem etwas an der Metal-Szene liegt: Mit den Einnahmen unterstützt Sympath <strong>Kai Hansen</strong> nämlich die Wacken Foundation. Bevor jetzt wieder jemand &#8222;Wacken ist doof und ein Ausverkauf!&#8220; ruft, muss auf die genaue Rolle der Wacken Foundation hingewiesen werden. Hierbei handelt es sich nämlich um eine unabhängige, wohltätige Organisation, die junge Musiker unterstützt. <strong>Kai Hansen sagt nach dreißig Jahren also Danke und fördert neue Talente</strong>. Große Geste!</p>
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