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	<title>Ehlder Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ehlder Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ein Album so fies wie der Titel &#8211; das Debut von EHLDER!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 05:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debut Album]]></category>
		<category><![CDATA[Ehlder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Musik, fies wie ein regnerischer Novembertag..." Heute gibt es Black Metal auf die Ohren. </p>
<p>Das Wetter ist irgendwas zwischen Sommer und Herbst, also geben wir noch etwas tiefen skandinavischen Winter dazu!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ehlder-nordabetraktelse/">Ein Album so fies wie der Titel &#8211; das Debut von EHLDER!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">EHLDER – &#8222;Nordabetraktelse&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.10.2019<strong><br />
Länge:</strong> 0:52:46<strong><br />
Label: </strong>Nordvis Production<strong><br />
Genre: </strong>Pagan Black Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem das glorreiche <strong>HELLOWEEN</strong>-Album mir den Freitag erhellt hat – will ich es nun düster und grau werden lassen.</p>
<h3>Musik, fies wie ein regnerischer Novembertag</h3>
<p>Also greife ich zum neuesten <strong>Black Metal Release</strong>, der mir dann <strong>EHLDER</strong> auf die Ohren bringt. Die Band war mir vorher nicht geläufig, und so stürze ich mich ganz spontan in das Hörvergnügen. Das Album &#8222;Nordabetraktelse&#8220; ist das<strong> Debut-Album</strong> der seit 2013 bestehenden 2-Mann-Truppe.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Stridskall&#8220;</em> und das folgende <em>&#8222;Ändlös&#8220;</em> geben hier auch sofort die Richtung vor. Eine Musik wie geschaffen für den November oder die ekligen Tage des Herbstes. Garstig, fies, kalt, düster kriecht es auf mein Trommelfell zu, und spätestens bei den Vocals ist das Ganze zu einem bedrohlichen und finsteren Konglomerat verschmolzen. Eigentlich stößt mich die Musik weg, aber ich kann dennoch nicht aufhören, zu lauschen. Die ersten beiden Tracks nehmen mich dabei aber noch nicht mit.</p>
<h3>Ein steiniger Weg&#8230;</h3>
<p>Etwas zu dumpf vom Klang, zu wenig atmosphärisch und nicht so umfangend-treibend, wie ich es sonst in dem Genre mag. Mir ist alles ein wenig zu verschmolzen, wie ein dunkler Sumpf hinter den krächzenden Vocals. Aber wenn man sich durch den finsteren Forst (hehe – Genre-Wortspiel!) der beiden ersten Stücke gekämpft hat, dann wird das Album stimmiger. Nicht etwa freundlicher, aber es passt einfach besser.</p>
<p>Es ist eine Grundmelodie im Hintergrund erkennbar, die sich durch die Titel zieht und die finsteren Töne in einen dunklen Rahmen zwingt. Auch die unbeeindruckt fiesen Vocals wirken jetzt nicht mehr wie ein Fremdkörper, sondern &#8222;harmonieren&#8220; besser mit dem Rest.</p>
<h3>Eine fiese Faszination</h3>
<p>Das Album hat eine unangenehme, fiese Stimmung und strahlt diese auch offensiv aus, aber dennoch so, dass es den Hörer nicht loslässt. Ich bin nicht total gefangen, es lässt mich nicht – wie viele andere Black Metal Alben – wegträumen oder auch keine Bilder von rauen Landschaften vor meinem geistigen Auge entstehen. Es ist also kein Über-Album, aber es übt dennoch eine ungewöhnliche Anziehung aus und ist ein grundsolides Black Metal Werk.</p>
<p>Gerade auch <em>&#8222;Hedningadrapa&#8220;</em> sagt mir dann doch sehr zu, auch durch die im Hintergrund auftauchenden Gesänge. Auch<em> &#8222;Tagen&#8220;</em> und <em>&#8222;Gammelmod&#8220;</em> gefallen mir gut.</p>
<p>Hier die Single-Auskopplung <em>&#8222;Tagen&#8220;</em> zum Reinhören:</p>
<p><iframe title="EHLDER - Tagen (Official single 2019)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/i0gKsbbEcMA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der große Wermutstropfen</h3>
<p>Insgesamt finde ich es etwas schade, dass die Instrumente einfach zu sehr zusammengemischt sind. Alles wirkt eher wie ein großes Hintergrundgeräusch, anstatt dass man sich auf die einzelnen Elemente konzentrieren kann. Das Schlagzeug dürfte für mich deutlich mehr im Vordergrund stehen! Nicht, dass es alles niederknüppeln soll, aber doch einen antreibenderen Effekt hat. Und die Gitarre klingt halt leider für mich zu dumpf, zu matschig.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Das Album hat durchaus einige interessante Aspekte, beispielsweise den sehr atmosphärischen Klargesang neben den krächzenden Vocals bei <em>&#8222;Tagen&#8220;</em>. Drumherum ist es ein solides Album, das vor Kälte und Düsternis nur so strotzt und dem Hörer genau das auch fies ins Gesicht prügelt. Allerdings sind es dann eben doch die ersten beiden Titel, die mir nicht so gefallen und eben der oben beschriebene Feinschlif, der dem Ganzen für mich fehlt, um es zu einem Album für das heimische Regal zu machen.</p>
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