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	<title>electrocore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>electrocore Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Core Classics #27 &#8211; ENTER SHIKARI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 08:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-27-enter-shikari/">Core Classics #27 &#8211; ENTER SHIKARI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>ENTER SHIKARI </strong>&#8211;&nbsp;Take To The Skies<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;19.03.2007<br />
Länge: 52:43 Min.<br />
Label: Ambush Reality<span id="more-14807"></span></p>
<p>Da ich euch ja bereits zwei Übeltäter der Sparte &#8222;Elektro-Pop und EDM meets Metalcore&#8220; gezeigt habe, kommen wir nun zum mir sympathischsten Genre-Mix der vergangenen 10 Jahre. Natürlich rede ich von den Briten <strong>ENTER SHIKARI</strong>, die sich immer wieder einen Namen machen konnten. Sei es durch die Vermischung von Rap, Alternative Metal und Dubstep&nbsp;oder der Grundstruktur aus Post Hardcore und Trancecore. Das ständige Neuerfinden&nbsp;und das langjährige Bestehen der Band zeigen, dass elektronische Rockmusik für diese Truppe nicht nur ein &#8222;Cashgrab&#8220; ist. Durch eben diese Attribute sind&nbsp;sie bodenständiger als jede andere Band aus der Trancecore-Szene. Auch der unglaublich verführerische, britische Akzent&nbsp;von Sänger <strong>Rou Reynolds</strong> verhilft den Jungs aus St. Albans zum Erfolg. Wie er systemkritische Texte von Album zu Album präsentiert, sollte andere, engstirnig denkende, Sänger zum Nachdenken anregen. Egal ob er rappt, screamt oder singt, <strong>Rou</strong> läuft in allen Disziplinen zur Höchstform auf.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-1024x1024.jpg" height="400" width="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover.jpg 1200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Album um das es mir heute geht, feiert in gerade mal 16 Tagen seinen zehnten Geburtstag. &#8222;Take To The Skies&#8220; ist das Debüt der Keyboard-verrückten Engländer und war&nbsp;direkt nach Release ein Meilenstein in der Innovationsgeschichte der Core-Szene. Das die Jungs es ernst meinen, fällt sofort beim Titel des ersten Songs auf.</p>
<p>Wer das erste Lied auf der ersten Langspielplatte seiner Band nach der Band selbst benennt und:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8222;And still we will be here standing like statues&#8220;</p>
</blockquote>
<p>proklamiert, der versteht keinen Spaß. Ikonische Keyboard-Gitarren-Kombinationen auf <em>&#8222;Mothership&#8220;</em> und<em> &#8222;Anything Can Happen Within The Next Half An Hour&#8220; </em>geben dann den Ton für das restliche Album an. Denn egal wie verspielt einige Synthesizer auf<em> &#8222;Jonny Sniper&#8220;</em> klingen, der Hauptteil bleibt rasant. Der bekannteste und verdient beste Track <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em> bringt all das mit, was Innovation ausmacht: Die&nbsp;rastlosen Screams und die&nbsp;kurzen Pig Squeals stehen im Kontrast zum klaren Gesang, der vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig klingt, und den Gangvocals. Das Melodic-Metalcore-Riffing verträgt sich perfekt mit den Synth-Lines. Die Breakdowns nutzen perfekte Growls und das Keyboard. Der doppelte Klatscher wird zum ikonischen Markenzeichen, für das fast jeder sie heute noch kennt. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und kreativ. Schon allein für dieses Lied hat dieses Album den Legenden-Status verdient. Und das Video hab ich mir bestimmt schon 20.000 Mal angeschaut. Danke dafür!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-14841 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8.jpg" height="516" width="516" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Jeder einzelne Song hat ein ähnliches Hitpotenzial wie die gerade eben erwähnte Klatsch-Party. Ausgefallene und tanzbare Synths bilden die Grundlage für fast jedes Lied und sorgen für einen großen Wiedererkennungswert. Der Gesang, der die langsamen, balladenartigen Teile versüßt, klingt jedoch nicht immer astrein. Trotzdem wurde hörbar lang genug an der Scheibe gearbeitet. Schließlich waren in den bis dahin vergangenen sieben Jahren Bandgeschichte erst zwei EPs/Demos veröffentlicht worden. Für einwandfreien Gesang ohne merkliche Auslöser für Augenbrauenhochzieher hat es erst 2012 gereicht. Nichtsdestotrotz fuhren sie schon immer ihre eigene Schiene und blieben genauso unbelehrbar wie kreativ.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Der Durchbruch dieses 18 Jahre alten Urgesteins in der britischen Post Hardcore- und EDM-Szene gelang für Außenstehende über Nacht. Die vielen, vorher ausgearbeiteten technischen Finessen fallen erst auf, wenn man etwas tiefer blickt. So kursierte eine erste Aufnahme des Fanfavoriten <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em> bereits seit 2003 auf einer gleichnamigen EP.<em> &#8222;Anything Can Happen In The Next Half An Hour&#8220;</em> war ebenfalls eine EP, die auch <em>&#8222;Johnny Sniper&#8220;</em> enthielt. Aufgenommen wurde das gesamte Album übrigens seit der Umbenennung der Band in <strong>ENTER SHIKARI</strong>. Fun Fact am Rande: die &#8222;Shikari&#8220; war lediglich das Boot des Onkels von Sänger und Keyboarder <strong>Rou</strong>.<br />
Trotz der offensichtlichen Überlegenheit der bereits veröffentlichten Lieder funktioniert das Album als Gesamtpaket außerordentlich gut. Was bei vielen Künstlern vielleicht zusammengewürfelt klingen würde, ist hier wie aus einem Guss. Aber so viel will ich dir auch nicht aufdringen, entscheide selbst, ob es dich so umhaut wie mich.<br />
Der beste <strong>ENTER SHIKARI</strong>-Witz geht angeblich so: Deine Mutter klatscht vier Mal bei <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em>.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/P4MiC67seUY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11868" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg" alt="img_3696" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg" alt="img_3755" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg" alt="img_3899" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
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		<title>ESKIMO CALLBOY Europa-Tour 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 14:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schon lange zählen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> nicht mehr zum Geheimtipp in Core-Kreisen. 2010 gegründet, kämpften sich die sechs Jungs aus <em>Castrop Rauxel</em> an die Spitzen der Metalcore-Szene in Deutschland und Europa. Kein Festival und keine Tour durch die Welt war in den vergangenen Jahren sicher vor ihnen. Der Stil der Band wird weitreichend als <em><strong>Metalcore</strong>, <strong>Electrocore</strong></em> oder auch <strong><em>Trancecore </em></strong>bezeichnet, was mehr oder weniger Metal mit Technobeats ist. In Deutschland schafften sie es im vergangenen Jahr mit ihrem letzten Album „Crystals“ auf Platz 6 in die Charts. El Zecho wagt sich für euch in die, ja, in DEN Iglo der <strong>ESKIMOs</strong> und berichtet von ihrer aktuellen Europa-Tour am Standort <strong>Magdeburg</strong> aus der <strong>Factory</strong>. Begleitet werden sie auf der Tour von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle, welche vor kurzem erst als Sachsen-Anhalts größte Rockband bezeichnet wurde, <strong>PALISADES </strong>aus den USA und <strong>HER</strong> <strong>NAME IN BLOOD </strong>aus Japan. Die Tour begann am 11. November in Uden in den Niederlanden und endet am 04. Dezember in Nürnberg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11383 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg" alt="15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wer noch kein Ticket hat, sollte sich langsam ranhalten, denn für alle Metalcore-Fans ist diese Tour ein Muss. Ich wiederum werde mir den Spaß eher von hinten anschauen. Seid wie immer gespannt, wenn wir für euch von der <strong>ESKIMO CALLBOY-TOUR 2016</strong> berichten werden. Um sich schon einmal warm zu tanzen, hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qrWPKu37H1E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="http://www.eskimocallboy.com/home/">Online</a></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="https://www.facebook.com/eskimocallboy/">Facebook</a></p>
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		<title>Core Classics #9 &#8211; Asking Alexandria</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Asking Alexandria]]></category>
		<category><![CDATA[breakdowns]]></category>
		<category><![CDATA[catchy]]></category>
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		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[electrocore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[trancecore]]></category>
		<category><![CDATA[weird]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>ASKING ALEXANDRIA </strong>&#8211; Stand Up And Scream<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2009<br />
Länge: 48:16 Min.<br />
Label: Sumerian Records</p>
<p>Die derzeitigen Entwicklungen rund um die Besetzung waren schwer zu übersehen. Alle redeten darüber, dass der neue Sänger <strong>Denis Stoff</strong> die Band verlassen hatte und der Streit zwischen Ex-Sänger und dem Rest der Band beigelegt wurde. Mit gemischten Gefühlen betrachten Fans die erneute Umstellung. Aus gegebenem Anlass, also der Rückkehr von <strong>Danny Worsnop</strong> als Sänger der Band, besprechen wir heute &#8222;Stand Up And Scream&#8220;, den feuchten Traum vieler Scene-Kids.<br />
Willkommen zum Siegeszug des breakdownlastigen Metalcores. Wenn sie nach einer übermäßigen Anzahl von chuggy Gitarrenparts Ausschau halten, sind sie hier genau richtig! <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> verkörpern wahrscheinlich all das, was jeder gewöhnliche Metalhead als abstoßend und armselig empfinden würde. Eines der wenigen Alben in dieser Liste, zu denen ich keinen persönlichen Bezug aufbauen konnte, ist ihr Debüt-Album (mit diesem Line-Up). Das liegt unter anderem an den vorhersehbaren Breakdowns und an den Texten. Die kommen nicht so poetisch daher, wie man das vielleicht aus dieser Reihe gewohnt ist. Trotzdem hat dieses Album einen riesigen Einfluss gehabt und die Band sorgt heute noch für Furore.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10490 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-1024x1024.jpg" width="672" height="672" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Asking-Alexandria-Stand-Up-And-Scream-Album-Art.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Der Intro-Track <em>&#8222;Alerion&#8220;</em> stimmt den Zuhörer darauf ein, was ihn gleich erwartet. Tausende Breakdowns, pop-lastige Synth-Lines und Mitsing-Autotune-Gesang. Dazu dann noch eklige Growls, um das Gesamtbild zu perfektionieren. Bereits im ersten vollwertigen Lied <em>&#8222;Final Episode (Let&#8217;s Change the Channel)&#8220;</em> begrüßen uns Lyrics, die man wahrscheinlich nicht mit mehr Käse hätte würzen können. Vorsicht, es wird cheesy:</p>
<blockquote><p>&#8222;Oh my God.<br />
If only he knew,<br />
If only he knew about the world without the bullshit and the lies,<br />
We could&#8217;ve saved him.<br />
They could&#8217;ve saved me.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ähnlich pubertäre Texte und catchy Refrains finden wir auf allen Liedern. Ich übertreibe leider nicht. Wer will, kann sich gerne die Texte durchlesen, ich empfehle es aber niemandem. Das gesamte Album lang bleibt es vulgär und simpel. Riffs, die mich interessieren, suche ich fast vergebens, da die Gitarren keine Spielfreude demonstrieren. Natürlich hat jedes Lied einige gute Momente zu bieten, aber leider geht das in der Masse von Breakdowns unter. Vereinzelt wird zum Beispiel die Geschwindigkeit erhöht und Momentum aufgebaut, welches sofort wieder im nächsten Breakdown untergeht. Das passiert vor allem auf <em>&#8222;If You Can&#8217;t Ride Two Horses at Once&#8230; You Should Get Out of the Circus&#8220; </em>und <em>&#8222;A Single Moment Of Sincerity&#8220;</em>. Noch schlimmer ist aber, dass sich kaum ein Lied vom anderen unterscheidet. Deswegen muss ich jedes Mal überlegen, welcher Song denn nun gerade läuft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10487 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-1024x683.jpg" width="524" height="350" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/asking-alexandria-live-photos-210.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></p>
<p>Dafür klingen die Screams, sowie der Gesang sehr gut. Man hört aber auch sofort warum. An der Stimme von <strong>Danny Worsnop</strong> wurde ordentlich geschraubt, damit es sich gut anhört, Autotune lässt grüßen. Und bevor jetzt alle Möchtegern-Produzenten auf mich einprügeln: ja, ich weiß, dass es eigentlich anders heißt und gang und gäbe ist. Bei den Screams und Growls ist man mit viel Layering an die Sache herangegangen, wodurch diese Fülle an tiefen Tönen überhaupt erst entsteht. Ich vermisse hier Ehrlichkeit und rohe Brutalität. Diese wurden gegen eine aalglatte Produktion und vorgegaukelte Härte eingetauscht. Das überrascht aber kaum, wenn man einen Blick auf den Produzenten wirft. <strong>Joey Sturgis</strong> ist für seine Arbeit eben deswegen bekannt, weil er dafür sorgen kann, dass sich jede Band mehr oder weniger gut anhören kann. Dazu kommt noch, dass sie sich dann so anhören, wie alle anderen Bands, die Joey Sturgis produziert.</p>
<p>Lachen muss man trotzdem bei dem ein oder anderen Breakdown, wenn er von Phrasen wie &#8222;Get on your knees! (<em>&#8222;A Single Moment Of Sincerity&#8220;</em>) eingeleitet wird. Hinzu kommen die vereinzelten EDM-Teile, die zum Tanzen anregen. War es das Ziel, den Leuten zu vermitteln, dass sie das Tanzbein schwingen sollen oder wollte man harte Musik machen? Oder beides? <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> haben mich mit ihrem Stil erfolgreich verwirrt. Das Gesamtpaket soll brachial wirken, aber die Texte unterstützen das nicht. Poe&#8217;s Law ist in vollem Gange, da ich nicht unterscheiden kann, ob der Inhalt ernst gemeint ist oder nur eine Parodie seiner selbst ist. Dennoch kann ich nicht verneinen Spaß gehabt zu haben, während ich mich mit diesem Teil der Metalcore-Geschichte befasste. Auf Dauer würde mich es jedoch zerstören, so stumpfe Musik über mich ergehen zu lassen.</p>
<p>Fazit:</p>
<p><strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> haben das Erfolgsrezept für &#8222;Pop-Metal&#8220; definiert. Und dabei sind sie immer noch rigoroser und brutaler als viele andere Popcore-Kollegen. Man nehme eine Wand aus Breakdowns, tanzwütige Synthesizer und einen wunderschönen Gesang zum Mitgröhlen und et voilà: fertig ist der Erfolg. Aber auf die Kombination muss man auch erst einmal kommen. Egal wie einfältig oder verpönt der Stil angeblich ist, diese Band verdient Respekt dafür, sich diesen Sound anzueignen und zu perfektionieren. Obwohl ein Album mit einem Alter von gerade einmal 7 Jahren vorliegt, wurde der Sound aber tausende Male kopiert. Trotz der umstrittenen musikalischen Leistung, sind doch einige Riffs zu finden, die gute Laune induzieren. Der Vorzeige-Song dieses Stils wird immer <em>&#8222;Final Episode (Let&#8217;s Change the Channel)&#8220; </em>bleiben<em>. </em>Ich werde diese LP wahrscheinlich weiterhin so gut wie nie anhören, aber sie war definitiv die Betrachtung wert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rLQBebfEXpc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-9/">Core Classics #9 &#8211; Asking Alexandria</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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