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	<title>Elite Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Elite Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Rückblick: Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2016 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Rückblick auf vergessene Klassiker: Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age &#160; 1994 war ein gutes Jahr für den Black Metal, Bands wie Emperor, Mayhem, Master´s Hammer, Samael oder Gehenna legten die Meilensteine der zweiten Black Metal Renaissance. Eine dieser Bands waren ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückblick auf vergessene Klassiker:</p>
<p>Abigor – Verwüstung/Invoke the dark age</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1994 war ein gutes Jahr für den Black Metal, Bands wie Emperor, Mayhem, Master´s Hammer, Samael oder Gehenna legten die Meilensteine der zweiten Black Metal Renaissance. Eine dieser Bands waren die österreichischen Abigor.</p>
<p>Ihr Debüt „Verwüstung/Invoke the dark age“ fiel über Europa wie ein teerschwarzer Pesthauch. Was die drei Österreicher zu dieser Zeit ablieferten, war der Beweis für einen neuen Weg im Black Metal. Die sehr höhenlastige Platte, mit Silenius (Summoning) am Gesang, besticht durch eingängige Melodien gepaart mit reinstem Hass und einer archaistischen Aura. Musik wurde gelebt und begangen, zur schwarzen Kunst gebildet. Heute ist dieser Meilenstein leider in Vergessenheit geraten. Mit Liedern wie „Kingdom of darkness“ oder  „Weeping Midwintertears“ kreierten Abigors düstere Musik, welche bis heute in vielen Genreveröffentlichungen Einzug hält, nur ohne eben dieses grandiose Album zu erwähnen.</p>
<p>Abigor schufen sich ihren eigenen schwarzen Thron und haben ihn bis heute verteidigt, oder wie es im Booklet zum Lied „Universe of Black Divine“ heißt: Wir werden herrschen &#8211; wenn nicht jetzt, dann in der Ewigkeit. Vielleicht gewinnt ihr in dieser Welt – aber das Universum des reinen Schwarz bleibt unsterblich.“</p>
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		<title>Trve, Blue, Massenwahn oder vom Phänomen des neuen Untergrundes. Das muss mal gesagt werden!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren sind die Plattenveröffentlichungen auffällig stark explodiert. Heutzutage kann jeder seine eigenen Alben am Rechner aufnehmen oder geht für wenig Geld ins nächste <strong>Studio</strong> um die Ecke. Dabei sprießen die Tonstudios wie <strong>Tattoostudios</strong> oder Dönerbuden aus dem Boden. Ein jeder hält sich für einen Musiker, weil er sich für 100€ eine Gitarre im Internet gekauft hat. Die <strong>schlecht produzierten</strong> Alben und Demos häufen sich wie Prostituierte zu den Olympischen Spielen. Dabei wird Angepasstheit mit dem Wort <strong>Kult</strong> ersetzt und je mehr unbekannte Bands man auf der Kutte trägt, desto tiefer ist der Metaller von Welt im Untergrund verankert. Werte wie Selbstbestimmung, Individualität oder einfach nur Geschmack wurden durch Nieten, Mascara und Selfies ersetzt. Beim Durchstöbern von sozialen Netzwerken ist jeder ein Schaumschläger mit beanspruchtem Recht auf wahre „truveness“. Die großen Bands sollte man besser nicht erwähnen, wenn es darum geht Musikgeschmack zu beweisen. Komischerweise verkaufen viele Untergrundbands mehr T-Shirts und Aufnäher als Tonträger. YouTube und Co. machen die Piraterie massentauglich und die Bands mit Potenzial werden wohl keine neuen Platten aufnehmen, da die Käuferschaft fehlt bzw. diese alles kostenlos herunterladen. Von solchen Dingen will der Untergrund nichts wissen, aber leider ist es so.</p>
<p>Und wer kein Musiker ist, der wird… richtig, der wird Fotograf oder gar <strong>Artworkdesigner</strong>. Ich weiß gar nicht, wie viele nichtssagende Fotografen es gibt. Meist sind es die Misanthropen und Nihilisten, die die neuen Wege in der suizidalen schwarzkerzigen Fotografie gehen. Nach außen böse und im Leben komplett sozial integriert. Doch solange das kurze Röckchen sitzt und der von oben herbeigeführte Blitz die Brüste mit Pentagramm zur Geltung bringt, ist alles egal.</p>
<p>Die Begeisterung für Musik, die Werte des Metal bzw. des Black Metal sind gleichgeschaltet mit einer Modeindustrie, die lange als <strong>Kommerz</strong> betrachtet wurde und nun gleich einer Regierungskoalition in Falschheit und Verrat endet.</p>
<p>Es gab jedoch mal eine Zeit, damals, als Bands wie <strong>Darkthrone</strong> „böse“ waren, als Boykotte von Plattenfirmen den Untergrund nicht zerstören konnten. Die Zeit in der Musik und Tat Hand in Hand gingen. Die Radikalität dieser Zeit bestimmte noch Werte. Heute wird über Schlachten lamentiert und glorifiziert von Leuten, die noch nicht mal ein Zweihänder halten können oder für die Latein ein Relikt aus dem Mittelalter ist. Als Elend noch eine Band war und nicht der Zustand auf den tausenden von kleinen Festivals, Nargaroth und Endstille noch keine Modelabels für heranwachsende, und Burzum noch Musik machte ohne politischen Hirntot. Und wusstet ihr, das Cradle of Filth mal richtig guten Black Metal gemacht haben?</p>
<p>Vielleicht gibt es noch Menschen die das nicht so sehen, die können ja im Untergrundsee des Untergrundes mitschwimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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