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	<title>elvenking Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>elvenking Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 17:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das PAGANFEST ist wieder da und hat in Leipzig Halt gemacht. Hier sind Oimels reichhaltige Eindrücke. Wart ihr auch dabei? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr hat seinen ersten Monat geschafft und zack, hat es mich doch gleich recht zeitnah auf einen Konzerttermin verschlagen. Und dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt!<strong> Denn es ging direkt zum Paganfest 2025!</strong></p>
<p>Hier warteten also direkt 5 Bands auf mich, und es versprach ein sehr illustrer Abend zu werden. An dieser Stelle machen wir dann gleich mal einen emotionalen Ausflug:</p>
<h3>Die volle Vorfreude</h3>
<p>Man kennt dieses Gefühl, wenn man nur mal kurz aus dem Block Bier holen geht, und plötzlich fällt das Tor des Jahrhunderts? Oder man ist beim Filmabend nur kurz pinkeln und es sterben 4 Hauptcharaktere? <strong>Nun, diese kurze emotionale Leere konservieren wir uns und rufen diese in wenigen Zeilen wieder ab.</strong></p>
<p>Jetzt aber wieder von vorne, denn mich zog es zu recht früher Stunde zur Location – in diesem Fall den altehrwürdigen <strong>Felsenkeller</strong>. Nur war hier im Vorfeld leider kein klarer Veranstaltungsbeginn zu erkennen – lediglich der Einlass war mit 17 Uhr angegeben. Aufgrund familiärer Verpflichtungen kreuzte ich auf letzter Felge halbwegs zeitlich passend vor dem Einlass auf, und fand eine immense Schlange vor. Ich befragte also den Security-Posten am Einlass nach dem Beginn der Veranstaltung, was mittelschweres Kopfkratzen und ein &#8222;so wirklich weiß ich das auch nicht – wird wohl so 18:30 sein&#8220; ergab. Ich sondierte also kurz die Lage, schätze die Schlange ab und beschloss, dass ich mir in der Wartezeit noch schnell eine dringend benötigte Grundlage einverleiben sollte, wollte ich den Abend überstehen. Das <strong>umfangreiche kulinarische Angebot in Leipzig-Plagwitz</strong> war dafür bestens geeignet und ich hatte innerhalb kürzester Zeit und angenehm-düster gekleideter Gesellschaft mein Essen eingeatmetr.</p>
<h3><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-47588 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg" alt="" width="355" height="473" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /></strong></h3>
<h3>Emotionaler Tiefpunkt:</h3>
<p>Also stand ich flink wie der Wind wieder vorm Einlass, reihte mich in die Schlange und unterhielt mich ein wenig mit den umstehenden Menschen, während vor der Tür gerade eine unglückliche Tetris-Runde mit den Einlassgittern für ein wenig Verzögerung sorgte. Hier im Gespräch ergab sich, dass die erste Band <strong>ELVENKING</strong> bereits 17:20 oder 17:30 gestartet hatte. <strong>Jetzt rufen wir uns kurz die emotionale Leere von oben auf, da stand ich nun etwas unglücklich da.</strong> Ändern konnte ich es nicht mehr, und so kann ich nun keine Worte zum Auftritt der Italiener verlieren. Ich habe mich mehrfach bei anderen Besuchern erkundigt und habe von allen Seiten nur gutes gehört – <strong>ich kann also jedem nur ans Herz legen, rechtzeitig den Einlass aufzusuchen und die Italiener ausreichend zu würdigen,</strong> die aber auch einen wirklich sehr frühen Slot abbekommen haben.</p>
<h3><strong>Keine Zeit für schlechte Laune</strong></h3>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-47589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg" alt="" width="380" height="506" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></p>
<p>Nunja, mir blieb nicht viel Zeit um Trübsal zu blasen, ich orientierte mich in den Räumlichkeiten und konnte mich auch erstmal leidenschaftlich über die Mentalität der Menschen aufregen. Der Eingangsbereich inklusive Tür war proppenvoll gestellt, genau wie die 3-4 Stufen zum Parkett. Unten konnte man sich herrlich bewegen, nach Lust und Laune einen Platz im Gedränge oder ganz in Ruhe am Rand finden. Es war für alle genug Platz und freie Sicht – außer für diejenigen, die konsequent an der Tür stehen blieben… Nunja, auch das war geschafft und ich erblickte dir Bühne und frohlockte, denn <strong>HEIDEVOLK</strong> gaben sich nun die Ehre, und wie!</p>
<p><strong>Es erfreut mich auch rückblickend noch sehr, wie eine Truppe grimmig guckender, bärtiger älterer Männer eine derart herzerwärmend mitreißende Musik aufs Parkett&nbsp;legen kann!</strong> Hier ging auch schnell die Meute mit, und um mich herum flogen die langen Haare headbangender Metaller wie holländische Windmühlenflügel durch die Lüfte. Ich fühlte mich also pudelwohl und genoß den Auftritt der Niederländer, die ich bereits letztes Jahr gerne gesehen hätte. Die Wechsel der Gesangsparts, der zwei- und manchmal drei-stimmige Gesang, die Wechsel zwischen finsteren Growls und Klargesang und dazu die mitreißenden Paganmetalklänge rissen den Saal schnell mit und sorgten für begeisterten Applaus.</p>
<h3>Eine feine Setlist und die volle Portion gute Laune!</h3>
<p>Bereits am Anfang vom Set gab es <em>&#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>, was die Masse gut mittrug, ebenso wie später <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> und natürlich als letzten Song auch <em>&#8222;Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. <strong>Die Truppe hatte richtig viel Lust auf das Konzert und hatte das Publikum auch gut angezündet.</strong> Es herrschte eine sehr gute Stimmung vor, die Getränke aus Hörnern und Bechern flossen und überall waren entweder verschwitzte und/oder strahlende Gesichter zu sehen. Zugegeben hätte ich mir persönlich den Einstieg in den Abend kaum besser wünschen können und der erste Live-Kontakt mit der Band ließ auch mich mit einem breiten Grinsen zurück. Ab 18.15 ging der Auftritt im übrigen bis ca. 19 Uhr.</p>
<h3><strong><img decoding="async" class="wp-image-47590 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg" alt="" width="322" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></strong></h3>
<p>(An dieser Stelle kann ich gleich mal darauf verweisen, dass es bei Spotify findige Konzertbesucher der anderen Spielorte gegeben hat, die sehr detailgetreue Playlisten für den gesamten Abend angelegt haben – hier kann also parallel zum Bericht direkt musikalisch ins Geschehen hineingehört werden.</p>
<h3><strong>Von den Niederlanden auf die Färoer Inseln</strong></h3>
<p><strong>Die Umbaupausen waren mit ca. 15 Minuten den ganzen Abend über sehr kurz, was absolut gut gelöst und sehr angenehm als Besucher war!</strong> Die Zeit reichte für eine Runde frische Luft, bevor es zurück in die warme Halle ging, und nun standen <strong>TYR</strong> auf dem Programm. Zugegeben war die Band der für mich blinde Fleck am heutigen Abend, denn ich hatte bisher nie bewusst Kontakt. Ich stellte allerdings recht schnell fest, dass ich dann doch das ein oder andere Lied der Gruppe von den Färoer Inseln kannte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47591 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg" alt="" width="353" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>&nbsp;Insbesondere der Opener<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> dürfte zu den bekanntesten Stücken der Band gehören und war auch mir vertraut. <strong>TYR</strong> konnten live durch eine sehr gute&nbsp;musikalische Präsentation ihres Materials beeindrucken und hierbei fielen auch immer wieder <strong>die Soli</strong> des Leadgitarristen <strong>Hans Hammer</strong> auf, die stark in Szene gesetzt waren. Auch stimmlich gab es hier absolut nichts zu bemängeln<strong>.</strong></p>
<p>Allerdings war die Band insgesamt sehr zurückhaltend was die Interaktion mit dem Publikum betraf. Es gab durchaus viele Stimmen, die die Songs mittrugen und auch mit&nbsp;Applaus wurde nicht gespart, aber die mitreißende Stimmung die <strong>HEIDEVOLK</strong> erzeugt hatten, oder die beiden noch folgenden Bands mitbringen würden, konnte hier nicht geboten werden. Andererseits wurde so natürlich die Spielzeit effektiv genutzt und die Band knallte Song um Song in die dicht gedrängten Reihen vor der Bühne.</p>
<h3>Hoch den heidnischen Hammer!</h3>
<p>Die Nach-Recherche ergab, dass hier auch die ein oder andere Perle für Fans der Bands dabei gewesen sein dürfte, da es auch Songs von sehr alten Alben zu hören gab. Abgeschlossen wurde das Set mit dem zugegebenermaßen großartigen <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> , was mir ebenfalls geläufig war und <strong>für mich das mit Abstand beste Stück der Band ist.</strong> Trotzdem muss ich sagen, dass der Funke hier nicht so wirklich übergesprungen ist, die ein oder andere Interaktion mit dem Publikum hätte selbiges hier vermutlich noch deutlich mehr angezündet!</p>
<p>Gleiches Spiel wie vorher: kurze Umbaupause, <span style="color: #800000;">Oimel</span> an der frischen Luft und dieses Mal auch auf Abwegen in die Region der Merchstände. Diese waren gut zugänglich und reichlich ausgestattet. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass in der Zwischenzeit selbst bei Shirts Preise verlangt werden, die ich vor einigen Jahren noch nichtmal bereit war für Pullover zu zahlen. Ich ging an dieser Stelle also schweren Herzens leer aus, was aufgrund der Menge an bereits vorhandenen Kleidungsstücken allerdings kein wirklicher Fehler war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg" alt="" width="315" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" />Von der frischen Luft in die finnische Sauna</h3>
<p>So suchte ich mir erneut einen Weg durch die Menge am Eingang ( warum? Ich verstehe es nicht… ) und danach einen feinen Platz mit guter Sicht für mein Highlight des Abends – die finnischen Mannen von <strong>ENSIFERUM</strong>! Die Band hatte ich meiner Erinnerung nach bereits auf dem <strong>Hellfest</strong> – und ich meine auch auf dem <strong>Wacken</strong> &#8211; teilweise gesehen, wollte hier aber seit längerem nochmal einen Auftritt aufsuchen. Umso mehr freute ich mich über das feine Line-Up des heutigen Abends und die Finnen starteten fulminant in ihr Set.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass der Sound hier die ersten 2-3 Songs deutlich ungünstiger war als zuvor, und insbesondere die Hauptgesangsstimme von <strong>Petri Lindroos</strong> zu Beginn leider etwas unterging. Das gab sich dann aber glücklicherweise und ich umging das Problem, <strong>indem ich mich zu den treibenden Klängen der Musik wagemutig in den<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47593 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg" alt="" width="398" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" /> Moshpit stürzte und dort einige Zeit im wilden Reigen der tanzenden Meute verbrachte</strong>. Ebenso angenehm wie die Musik des Abends war auch das Publikum das sich durch sehr viele grimmige, stark-bärtige und kräftige Gestalten auszeichnete, die bei der lautstarken Intonierung ihrer Gesänge allerdings mehr Lebensfreude verbreiteten, als ein Kindergeburtstag im Bällebad.</p>
<p><strong>Keine Stresser im Pogo, kein böses Wort, kein unnötiger Schubser und auch eine nahezu wohltuende Rücksichtnahme auf die weniger tanzwilligen am Rand</strong> – ich war wieder einmal positiv beeindruckt von so viel wundervollen Menschen um mich herum. Auch ich Bewegungsclown konnte mich so also ausgiebig im Pogo betun, und mir dann einen gemütlich-kuscheligen Platz in Bühnennähe sichern, von dem aus ich das restliche Set verfolgte.</p>
<h3>Meine Achillesferse holt mich ein&#8230;</h3>
<p>Nun ist – hier wie überall – mein großes Problem, dass ich keine Songtitel kenne. <strong>Würde ich auf Konzerten von Fans aus der Menge gezogen und inquisitorisch aufgrund meines selbstbezeichneten Fandaseins zu Songnamen verhört werden, so würde ich jede Veranstaltung geteert und gefedert am Pranger verlassen.</strong> Es sei mir verziehen, ich bemühe mich zumindest für die Leserschaft per Nachrecherche und nachhören die Perlen zu benennen! Mitten in meinem wilden Tanze erklang auf jeden Fall <em>&#8222;Winter Storm Vigilantes</em>&#8222;, was mir im Ohr hängen blieb, da es so ziemlich mein Liebling vom letzten Album war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47594 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg" alt="" width="368" height="491" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /></h3>
<p>Bereits zu Beginn wurde zur großen Begeisterung <em>&#8222;Twilight Tavern&#8220;</em> gespielt, was sich auch dadurch in mein Hirn gebrannt hat, dass die biergeschwängerte, sehr feuchte Aussprache meines Hintermannes mir den Refrain wiederholt wortwörtlich an den Hinterkopf klatschte. Auch bei <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> und <em>&#8222;Andromeda&#8220;</em> gab es ein&nbsp;<span style="font-size: 16px;">begeistertes Publikum als Chor zu den Stücken. Durchaus als eines der Highlights würde ich <em>&#8222;Two of Spades&#8220;</em> nennen, einerseits weil es ein geiler Song ist, andererseits auch, weil hier völlig unvermutet ein Part im Disco-style der 70er auftaucht, den die Band auch grandios live performte! <strong>Und sowas liebe ich ja – da stehen beinharte kriegerische geschminkte Wikinger, die sich dann aber selber eben doch nicht so bierernst nehmen und sich nicht zu schade sind, um ne funkige Zwischennummer mit Discokugeln hinzulegen!</strong></span></p>
<h3>Glückliche Band &#8211; glückliche Fans!</h3>
<p>Auch insgesamt muss man sagen, dass den Jungs das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht ging! Die hatten unglaublich Spaß auf der Bühne und haben sich auch sichtlich über das begeisterte Publikum gefreut – hätten die gedurft, hätten die sich noch 3 Stunden aus dem Ärmel geschüttelt und dabei nicht aufgehört zu strahlen, unglaublich sympatisch! <strong>So war es ingesamt eine Stunde, die viel zu schnell verging, aber mächtig Eindruck hinterließ.</strong> Apropos Eindruck – mir gefällt ja immer, wenn ich instrumentale Besonderheiten erkenne und so fiel mir dann auf, dass Bassist <strong>Sami Hinkka</strong> einen mächtigen sechs-Saiten-Bass spielt, den er aufgrund seiner physischen Präsenz dabei allerdings auch wie eine Ukulele aussehen lässt. <strong>Ein geiler Auftritt, mir war warm wie nach ner finnischen Sauna und Publikum und Band strahlten um die Wette – so muss das!</strong></p>
<p>Der einzige kleine Wermutstropfen bei dem Set war lediglich das deutlich zu helle Bühnenlicht, das ungünstig an die Decke fiel und den Saal zu stark ausleuchtete. Wenn da vorne kämpferische Wikinger ihre Mythen und Geschichten vortragen, während sie eifrig ihre Instrumente verprügeln, dann will ich nicht unbedingt den Beipackzettel im Shirt vom Vordermann lesen können. Da reichen mir verzerrt-begeisterte Fratzen, schemenhafte Wikingerhelme ( wahlweise Plastik, selbstgebaut oder auch gehäkelt vorzufinden ) und gereckte Fäuste. Aber das ist nun nur ein kleiner Punkt am Rande, der den Auftritt in keinsterweise schmälerte!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47595 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg" alt="" width="317" height="423" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" />Kleine Pause vor dem großen Finale</h3>
<p>Es folgt eine letzte Umbaupause und nach kurzer Frischlufterholung konnte ich dann auch schon das mir noch im Gedächtnis gebliebene Wikinger-Quietscheentchen auf der Bühne erspähen – <strong>ALESTORM</strong> nahte nun mit großen Schritten. <strong>Und wenn ich ehrlich bin erübrigt sich hier eigentlich ein Bericht, denn die Band kommt raus, ist von jetzt auf gleich völlig präsent und weiß genau was sie tun muss, um die Menge anzuzünden</strong> und wann da wo welcher Knopf gedrückt werden muss, damit sich alles in eine wilde Meute verwandelt. Natürlich ist ein Auftritt der Band nichts für einen Metal-Puristen, dessen musikalische Auswahl in der NWoBHM der ersten Stunde begrenzt ist. Schon alleine die verwendete Keytar und das zusätzliche Keyboard dürften hier abschrecken.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47596 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg" alt="" width="308" height="411" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></h3>
<p><strong>Aber umgedreht wiederrum muss man glaube ich auch kein ausgewiesener Metalhead sein, um einen Auftritt der sympathischen Schotten ausgiebig zu genießen</strong>. Die Band liefert lupenrein ab, bringt eine Riesenparty auf die Bühne und ins Publikum und ist dabei aber irgendwie auch nie drüber oder zieht etwas ins lächerliche. <strong>Es ist eben einwandfreier Piratemetal mit dazu passenden Texten und die ideale Gelegenheit um in einem Metalumfeld eine feine Party zu genießen.</strong> Dabei hat die Band natürlich Klassiker im Gepäck, unter die dann beliebig verschiedene Stücke neuerer Alben gemischt werden können, sodass immer genug für alle dabei ist. Das Repertoire ist groß genug, aber natürlich sind<em> &#8222;Drink&#8220;</em>, <em>&#8222;Keelhauled&#8220;</em>,<em> &#8222;Fucked with an Anchor&#8220;</em>, <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> aber auch neuere Lieder wie &nbsp;<em>&#8222;P.A.R.T.Y.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Uzbekistan&#8220;</em> eine Basis, um die sich vieles perfekt arrangieren lässt.</p>
<h3>Party? Aber hallo!</h3>
<p><strong>Das Publikum geht hier absolut einwandfrei mit, viele sogar permanent textsicher &#8211; und mit großer Begeisterung entstehen Moshpits, Circle Pits und natürlich auch die obligatorische Rudereinlage sobald irgendeine Band mit nautischem Bezug auf der Bühne ist</strong>. Hier bleibt auf jeden Fall kein Auge trocken, kein Shirt unverschwitzt und kein Bein, das nicht den ein oder anderen Tanzschritt einlegt. Und so liefern <strong>ALESTORM</strong> hier einen (denk)würdigen Abschluss des Abends ab, und überzeugen mich absolut davon, dass das Partybandkonzept auch in einer geschlossenen Lokalität mitten im kalten Winter hervorragend funktioniert.</p>
<p>Was mich allerdings stark irritierte war dann doch die Tatsache, dass die Band – im Gegensatz zu vielen ihrer Songs – auf der Bühne eher zur Wasserflasche als zu der ein oder anderen Spirituose griff, hier hatte ich eher Rum aus dem Schuh des Nebenmannes erwartet, aber vielleicht passiert das dann doch eher hinter verschlossenen Türen nach einem gut performten Gig, was dann auch irgendwie wieder für die Professionalität der Truppe spricht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer noch die Möglichkeit hat, das <strong>Paganfest 2025</strong> zu besuchen &#8211; geht hin! Hier gibt es einen riesigen Haufen guter Musik für einen fairen Preis in einem absolut würdigen Rahmen mit großer Begeisterung! <strong>Diesen Abend sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man den dort vertretenen Spielarten des Metal zugetan ist! Ich sah nach dem Abend genauso zufrieden aus, wie der ausblasbare Kollege hier:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47587 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg" alt="" width="735" height="551" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 06:25:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++ METAL FRANCONIA - TICKETVERLOSUNG! +++<br />
IHR wollt im April dabei sein, aber habt euch noch keine Tickets sichern können?? Dann haben wir vielleicht die Lösung:<br />
Wir verlosen je ein Ticket an DICH und deinen FESTIVALBUDDY!<br />
Was du dazu tun musst? Ganz einfach:<br />
1. Like den Post und die Facebookseite des Metal Franconia Festivals! (Sofern du das natürlich nicht längst schon getan hast ;) )<br />
2. Kommentiere mit der Band, auf die DU dich am meisten freust, und verlinke deinen Festivalbuddy!</p>
<p>Am 16.02.2020 um 19 Uhr losen wir die glücklichen Gewinner aus!<br />
Viel Glück wünschen das Silence Metal Magazin und das Metal Franconia Festival!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2020/">Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnt ihr die <strong>Festivalsaison</strong> auch nicht mehr erwarten? Ich verstehe euch zu gut. Zum Glück steht Anfang April das&nbsp;<strong><a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht#rs-4797">Metal Franconia</a> Festival</strong> an. Am <strong>03. und 04.</strong> April steht die Frankenhalle in <strong>Dettelbach</strong> ganz im Zeichen des Metal, wenn das Festival bereits zum neunten Mal ausgerichtet wird.&nbsp;</p>
<h3>Ein bunter Topf</h3>
<p>Für die zwei Tage ist eine bunte Auswahl <strong>feinster Metallkunst</strong> zwischen <a href="https://www.wernecker-bier.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>fränkischen Bierspezialitäten</strong></a> und <strong>Weißwurstfrühstück</strong> geboten. So geben sich Melodic Death Metal Stars&nbsp;<strong>SOILWORK&nbsp;</strong>ebenso die Ehre wie Ungarns Thrash Metal Legende&nbsp;<strong>EKTOMORF</strong> oder auch Italien&#8217;s Power und Folk Metaller&nbsp;<strong>ELVENKING</strong>. Für Spaß auf der Bühne wird zudem gesorgt, wenn Mittelfrankens Komikerbande <strong>J.B.O.</strong> und die tierischen Grinder&nbsp;<strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> aufspielen. Weitere Vertreter des zwanzig Acts schweren Line-Ups sind neben Coverband&nbsp;<strong>SCHLACHTSCHÜSSEL</strong> auch Alternative Metaller&nbsp;<strong>ONE LAST LEGACY</strong>, Thrasher&nbsp;<strong>SEPTAGON </strong>oder die melodischen Death Metal Bayern&nbsp;<strong>SOUL DEMISE</strong>. Aber auch unbekanntere Acts wie&nbsp;<strong>TORYSE</strong> oder&nbsp;<strong>BRLABL</strong> bekommen hier neben&nbsp;<strong>FLESHCRAWL</strong> und&nbsp;<strong>CRITICAL MESS</strong> die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35248 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/Metal-Franconia-Sprache.png" alt="" width="218" height="75">Ein kleiner Tipp für alle Lesenden, die dem <strong>unterfränkischen Dialekt</strong> nicht so sehr mächtig sind wie ich: ihr könnt rechts oben auf der <a href="https://sw.metal-franconia.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage des Festivals</a> die <strong>Sprache</strong> von &#8222;<strong>fränggisch</strong>&#8220; auf &#8222;<strong>hochdeutsch</strong>&#8220; ändern. Auf dem Festival selbst wird dann spätestens bei der traditionellen <strong>Karaoke Party</strong> nur noch &#8222;Metal&#8220; als einheitliche Sprache jegliche Verständigungsproblematik beenden.</p>
<h3>Mit Silence zum Metal Franconia</h3>
<p><a href="https://sw.metal-franconia.de/anfahrt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anreisen</a> könnt ihr am einfachsten über die <strong>A3</strong>. Wer mit Wohnwagen oder Wohnmobil ankommt, kann am Freitag ab 11 Uhr auf den <strong>Stellplatz</strong>. Für weitere <strong>Unterkünfte</strong> könnt ihr euch auch bei der angrenzenden <a href="https://www.dettelbach.de/seite/de/main/2/WB/Startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt <strong>Dettelbach</strong></a> umschauen. Und wer hart im Nehmen ist, kann es sich auch vor der Halle im <strong>Zelt</strong> bequem machen.</p>
<p>Und wie sieht es bei euch aus? <strong>Habt ihr Lust</strong>, das Festivaljahr 2020 mit dem <strong>Metal Franconia</strong> einzuleiten?<br />
Das <strong>Silence Magazin verlost zwei Tickets</strong> für Metalheads und Liebhaber lauter Musik vom 09.02.2020-16.02.2020!<br />
Wenn Du <strong>mitmachen</strong> und <strong>gewinnen</strong> willst, check unsere <a href="https://www.facebook.com/silence.magazin/"><strong>Facebook-Seite</strong></a> und erfahre, wie du teilnehmen kannst.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches Ausklingen des Winters und freue mich, euch bald in Dettelbach zu sehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2020/">Metal Franconia Preview &#8211; Die Metalwelt zu Gast in Unterfranken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 06:12:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unserers Rückblicks auf den Folk-Metal.</p>
<p>Natürlich sind wir wieder gespannt auf deine Meinung - was sollte in Part 3 nicht fehlen und was sagst du zu unserer Auswahl?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-folk-metal-rueckblick-part2/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Willkommen im zweiten Teil des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h2>
<p>Die heutige Episode befasst sich mit Elfen, Zwergen und Trollen.</p>
<h2><strong>ELVENKING</strong> – „Reader Of The Runes – Divination“</h2>
<p>Knappe zwei Jahre nach der letzten Veröffentlichung beehren uns die Elfen aus Italien auch schon mit ihrem Nachfolgewerk. Leider lehnt sich „Reader Of The Runes – Divination“ nicht wirklich weit aus dem Fenster. Die musikalische Mischung besteht wie gewohnt aus Power Metal, Akkustikgitarren und Gefiedel, wobei diesmal eine <strong>stärkere Tendenz zu rockigeren Riffs und Heavy Metal</strong> durchscheint.</p>
<p>Mein Problem mit der Scheibe: Irgendwie kommt einem vieles schon bekannt vor – das selbst beim ersten Durchlauf. Auch sind diesmal die wenigsten Melodien so wirklich catchy. Zwei Umstände, die leider dazu führen, dass „Reader Of The Runes &#8211; Divination“ <strong>weder besonders heraussticht noch großartig im Kopf bleibt</strong>. Und das trotz qualitativ hochwertiger Musik, gutem Aufnahmesound und gewohnt gekonntem Songwriting.</p>
<p>Es gibt ein paar <strong>Ausnahmemomente</strong> – so etwa die Blast-Beat-untermalte, dunkle Energie, die „<em>Malefica Doctrine</em>“ zum Teil ausstrahlt oder die gelegentlichen schönen Akkustik-Zwischenspiele. Diese wirken sehr erfrischend, und genau das ist es, woran es dem Gesamtwerk leider ein bisschen fehlt: Frische! Definitiv kein schlechtes Album, wer die Band allerdings schon länger kennt, wird hier kaum etwas Neues entdecken. Vielleicht eine gutes Einstiegsplatte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ELVENKING - Divination (2019) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sL9i56jkH1E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>WIND ROSE</strong> – „Wintersaga“</h2>
<p>In Italien gibt’s aber nicht nur Elfen, sondern auch Zwerge! <strong>WIND ROSE</strong> haben es in den letzten Jahren geschafft, sich <strong>aus dem Untergrund an die Oberfläche</strong> zu graben und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Vor Allem die lustige Cover-Version des Youtuber-Songs „<em>Diggy Diggy Hole</em>“ hat Wellen geschlagen. Doch wie ich herausfand, lohnt es sich auf jeden Fall, einen tieferen Blick in die Goldminen der Zwergenkompanie zu werfen!</p>
<p>Der musikalische Stil ist heutzutage definitiv ein anderer als zu Anfangseiten. Heavy Metal von damals ist epischem Folk Metal gewichen: „Wintersaga“ erinnert zuweilen stark an <strong>ENSIFERUM</strong> (allerdings mit tieferen Main Vox), aber auch deutliche <strong>TURISAS</strong>-Allüren und der ein oder andere Schwenker Richtung <strong>WINTERSUN</strong>-Gefilde sind rauszuhören. Also quasi <strong>Finnen-Metal – aus Italien</strong>.</p>
<p><strong>WIND ROSE</strong> tragen richtig dick auf, mit mächtigen Männerchören, eingängigen Melodien und Keyboard-Bombast wo es nur geht. Das Ganze natürlich eigenkleidet in cheesy-tolkienesquer Fantasy-Thematik (meist mit einer Prise Selbstironie und Humor).</p>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Das Rad hat man nicht neu erfunden, doch hier wurde definitiv <strong>gute Arbeit geleistet</strong>! Ob mit Schunkelfaktor oder Dramatik und Bombast – jedes der acht Lieder ist auf seine Weise eine Hymne.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="WIND ROSE - Wintersaga (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TmWGMQsasRw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>TROLLFEST</strong> – „Norwegian Fairytales“</h2>
<p>Hektisch und wirr wie eh und je geht es im Unterholz der norwegischen Wälder zu. <strong>TROLLFESTS</strong> „Norwegian Fairytales“ ist <strong>nichts für schwache Nerven</strong>! Ja, so manch einer würde der Kombination aus Blast Beats, Balkan-Tonleitern, schiefen Taktaktarten und heiserem Gekreische wohl schier das Prädikat „anstrengend“ verleihen. Doch es gibt definitiv mehr über diese Band auszusagen.</p>
<p><strong>TROLLFEST</strong> machen seit jeher ihr eigenes Ding: Chaos und Quatsch, doch das mit äußerster technischer Raffinesse und Präzision. Ein weiser Mann soll einmal gesagt haben: „Wenn <strong>FINNTROLL</strong> eine Horde besoffener Trolle sind, sind <strong>TROLLFEST</strong> genau das – <strong>nur hart auf Koks</strong>.“ Die Ähnlichkeiten zwischen beiden Bands drücken sich meiner Meinung nach aber heute nur noch im Namen und im heftigen Gebrauch von Humppa-Feeling aus.</p>
<p>Wovon die Texte handeln, kann ich leider nicht sagen (sind sie doch in einer erfundenen Sprachmischung aus Deutsch und Norwegisch verfasst). Schätze mal es geht um norwegische Märchen? Instrumental dominieren jedenfalls neben Metal-Kombo vor allem <strong>Akkordeon und Saxophon</strong> die Melodienfraktion, und neben den wohlklingenden Schreien des Fronters tritt auf dieser Scheibe gelegentlich auch (<em>tatsächlich</em> wohlklingender) Frauengesang ins Rampenlicht. Auf einen erlösenden 4/4-Takt wartet man in vielen der Tracks vergebens.</p>
<p>So ist auch dieses Album wieder eine Art avantgardistisches Kunstwerk. Eine Party, die definitiv nicht darauf ausgelegt ist, für jeden verdaulich zu sein – oder verstanden zu werden. Vielleicht <strong>der wahre Hipster-Scheiß</strong> unserer Zeit.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="TrollfesT - Fjøsnissens fjaseri (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GEwbN3UWYfQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wir sehen uns nächste Woche in Teil 3!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-folk-metal-rueckblick-part2/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HELSOTT &#8211; Abklatsch oder Ernstzunehmen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2018 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Arkona]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[helsott]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[slaves and gods]]></category>
		<category><![CDATA[Trollfest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Skandinavien macht den besten Pagan?! Najaaaaa... statt nordischem Nebel gibts Sonne aus den Staaten!</p>
<p>HELSOTT sind dabei sowas wie eine SuperBand - mit Namen aus der Szene.<br />
Doch ob das ein Garant für ein gelungenes Album ist? Wir sagen es dir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/helsott-abklatsch-oder-ernstzunehmen/">HELSOTT &#8211; Abklatsch oder Ernstzunehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">HELSOTT &#8211; Slaves And Gods</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>12.10.2018<br />
<strong>Länge: </strong>46:42 min<br />
<strong>Label: </strong>M-Theory<br />
<strong>Genre: </strong>Pagan Metal / Death Metal </div></div></div></p>
<p>Yeah, Pagan Metal! Endlich wieder heroische Musik, mit der ich mich beim Autofahren fühle, als würde ich in einem Monster Truck sitzen und nicht im Micra meiner Eltern! Aber schaffen es&nbsp;<strong>HELSOTT</strong>, sich als eigene Marke zu präsentieren und nicht als Abklatsch von den Bands, die es in dem Genre ganz nach oben geschafft haben, so wie&nbsp;<strong>AMON AMARTH</strong>?</p>
<p>Denn <strong>HELSOTT&nbsp;</strong>sind auch keine Finnen, Norweger oder Schweden, wie man es von Viking-Metal-Bands erwartet &#8211; sie kommen aus dem schönen <strong>Kalifornien</strong>. Anscheinend kann man auch am Strand über Walküren und den nordischen Winter sinnieren! So ganz ohne Helfer geht das aber doch nicht:&nbsp;<strong>Masha Scream und Lazar </strong>von<strong> ARKONA&nbsp;</strong>unterstützen die Band,<strong> TROLLFEST</strong> hat<strong> Dr. Leif Kjonnsfleis </strong>und <strong>Trollmannen</strong> geschickt, von <strong>ELVENKING </strong>sind <strong>Damna </strong>und <strong>Lethien&nbsp;</strong>dabei, <strong>Dom Crey&nbsp;</strong>von&nbsp;<strong>EQUILIBRIUM</strong>, außerdem noch&nbsp;<strong>Kevin Storm&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Bjorn Friedrichsen</strong>. Puh. So viele Namen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Po-N45NPdY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber jetzt mal weg von den Namen und endlich zu dem, worauf es ankommt. Zur Musik also. Schon der Titeltrack <em>&#8222;Slaves and Gods&#8220; </em>startet schön rumpelig, sodass sich jeder Fan von Wikingergeschrei gut aufgehoben fühlt. Eigentlich müsste ich ja jeden Song einzeln beschreiben, weil sie so unterschiedlich sind. Ich würde das Album als<strong> eine Art Compilation</strong> beschreiben: Gute Musik, zusammengebastelt aus den typischen Elementen, die durch den Viking-, Pagan- und Folk Metal geistern. Da sind <strong>traditionelle Instrumente</strong> aus der Folkmusik dabei und es erinnert auch ein wenig an den Humppa Metal von Korpiklaani. Dann ist wieder ein kleines Orchester am Start. In <em>&#8222;Return Hyperborea&#8220;</em>&nbsp;ist sogar&nbsp;<strong>eine Frauenstimme</strong>&nbsp;mit dabei.&nbsp;Die Ideen sind gut, und dadurch wird <strong>&#8222;Slaves And</strong> <strong>Gods&#8220;</strong> sehr abwechslungsreich. Jedoch wirkt das Album etwas überladen, als hätten sich&nbsp;<strong>HELSOTT </strong>schlichtweg&nbsp;nicht gegen einzelne Elemente entscheiden wollen. Ist das vielleicht die amerikanische Art?</p>
<p>Im Großen und Ganzen macht das Album trotzdem Spaß. Gerade, dass die Sänger immer wieder wechseln, hat einfach was! Wenn ihr damit klar kommt, dass ihr innerhalb von drei Songs von Trashgerumpel über eine Ballade zum weiblichen Cleangesang wechselt, könnt ihr euch&nbsp;<strong>HELSOTT&nbsp;</strong>auf jeden Fall anhören. Ein Abklatsch ist&nbsp;<strong>&#8222;Slaves And Gods&#8220;&nbsp;</strong>definitiv nicht, vielleicht eher eine Hommage?</p>
<p>Ach ja, apropos Hommage &#8211; ein&nbsp;<strong>TOM-PETTY-Cover&nbsp;</strong>ist auch auf dem Album drauf. Die Metalversion von&nbsp;<em>&#8222;Runnin&#8216; down a dream&#8220;</em> kann sich auch echt hören lassen.</p>
<p><a href="http://helsott.com/"><strong>HELSOTT</strong> im Netz</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/helsott/"><strong>HELSOTT</strong> auf Facebook</a></p>
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		<title>ELVENKING &#8211; Power und Folk im düsteren Zauberwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 11:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[elvenking]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[Magick]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Secrets of the Magick Grimoire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz passt man nicht auf, da steht schon wieder ein neues ELVENKING-Album vor der Tür. Bisher gar nichts davon mitbekommen (dabei habe ich die letztens noch live gesehen!), dachte ich mir, ich hör mal rein. Nach einem arkan-mystischen Intro geht es auch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elvenking-power-und-folk-im-duesteren-zauberwald/">ELVENKING &#8211; Power und Folk im düsteren Zauberwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ELVENKING</strong> – “Secrets Of The Magick Grimoire”</h2>
<p><strong>Veröffenlichungsdatum: </strong>10.11.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>60:01<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Folk/Power Metal<br />
</div></div></div>
<p>Kurz passt man nicht auf, da steht schon wieder ein neues <strong>ELVENKING</strong>-Album vor der Tür. Bisher gar nichts davon mitbekommen (dabei habe ich die letztens noch live gesehen!), dachte ich mir, ich hör mal rein.</p>
<p>Nach einem arkan-mystischen Intro geht es auch sofort los mit <em>„Invoking The Woodland Spirit“</em>. Kompromisslos gibts die volle Power-Metal-Breitseite: energetische Double-Bass, Chorgesang, schnelle und ausschweifende Melodien, Gitarren- und Keyboardsoli und dazu die typischen, kraftvollen Power-Vocals von Sänger <strong>Damna</strong>. Ein sehr starker Song, mit dem sich die Band definitiv von einer ihrer besten Seiten zeigt. Vor allem der Chorus weiß den Hörer in bester Elfenmanier in die höchsten, lichtesten Baumkronen mitzunehmen – und ist mit einer der besten, den die Italiener in ihrer ganzen Laufbahn komponiert haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AL_NO7DL4EU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein düster-magischer Schleier</h2>
<p>Weiterhin hält sich das Album (wie auch der Vorgänger) fast immer schön in Power-Metal-Gefilden, ohne dabei die Fiedel- und Folkseite außer Acht zu lassen. Besonders bei <em>„The Horned Ghost And The Sorcerer“</em> sowie <em>„The Wolves Will Be Howling Your Name“</em> kommt letzteres zur Geltung. Geigensoli, Akustikgitarren und Schamanentrommeln sorgen für ein sehr folkiges Erlebnis. Das gesamte Werk ist textlich und musikalisch-konzeptuell von einem etwas düster-magischen Schleier umgeben. Dies allerdings, ohne das die elvenkingsche Fröhlichkeit sowie Kraft und Geschwindigkeit zu kurz kommen. In manchen der Lieder, so etwa bei <em>„A Grain Of Truth“</em> tritt auch wieder die eine oder andere Growl-Passage auf. Für diese ist diesmal Guest Artist <strong>ANGUS NORDER</strong> (<a href="http://www.centurymedia.com/artist.aspx?IdArtist=153"><strong>WITCHERY</strong></a>, <a href="https://thesignrecords.bandcamp.com/album/nekrokraft-will-o-wisp"><strong>NEKROKRAFT</strong></a>) zuständig. Die Orchestrierungen des Albums sind größtenteils das Werk von <strong>JONNY MAUDLING</strong> (<a href="http://www.mydyingbride.net/"><strong>MY DYING BRIDE</strong></a>, <a href="http://www.bal-sagoth.com/V7/index.html"><strong>BAL-SAGOTH</strong></a>).</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sOIeex5dQ2E?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein gut funktionierendes Live-Rezept</h2>
<p>Alles in allem bietet „Secrets Of The Magick Grimoire“ also viel Abwechslung, aber für <strong>ELVENKING</strong>-Verhältnisse nicht viel Neues. Die meisten Songs scheinen zudem alle, als würden sie Live sehr gut funktionieren. Gerade mit der folkigen Hypermelodik, sowie dem Wechselspiel zwischen schnellen, zum Tanzen auffordernden Parts und durchkomponierten ruhigeren Folkpassagen, haben sich <strong>ELVENKING</strong> ein immer gut funktionierendes Live-Rezept zusammengestellt. Und das ist beim neuen Album nicht anders. Trotz all dem muss ich leider auch sagen, dass „Secrets Of The Magick Grimoire“ keines ihrer besten Alben ist. Woran es genau liegt, kann ich nicht sagen, aber der Funke springt bei keinem der Songs (außer <em>„Invoking The Woodland Spirit“</em>) so richtig über. Die Überzeugungskraft, die der erste Track an den Tag legt, das Mitreißende, daran mangelt es generell etwas. Vielleicht liegt es daran, wie die Melodien komponiert sind. Vielleicht an etwas ganz anderem.</p>
<p><strong>ELVENKING</strong> haben die Tendenz, mal überzeugendere Werke zu schreiben, mal weniger überzeugendere. „Secrets The Magick Grimoire“ ist definitiv kein schlechtes Album, fällt für mich aber leider in die zweite Kategorie. Enttäuscht bin ich keinesfalls. Aber das Bedürfnis, die Platte jetzt sofort noch ein paar Mal aufzulegen, ist auch nicht wirklich aufgekommen. Wie gesagt, live wird dies vielleicht eine ganz andere Sache sein, aber außer dem ersten Track fehlt es dem Album trotz aller Durchkomponiertheit und Abwechslung leider an Wirkungskraft.</p>
<p><a href="https://www.elvenking.net/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/elvenking.official/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elvenking-power-und-folk-im-duesteren-zauberwald/">ELVENKING &#8211; Power und Folk im düsteren Zauberwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist das Wetter eher mittelprächtig, doch eine gewisse Vorfreude auf die sommerliche Festivalsaison deutet sich schon an.&nbsp;Ein Blick auf das Line-Up des <strong>Dong Open Air</strong> verdoppelt diese Vorfreude gleich noch mal, denn wie jedes Jahr wird vom <strong>13.-15. Juli</strong> eine ausgewogene Mischung aus Groß und Klein quer durch alle metallischen Subgenres auf dem Dongberg auftrumpfen! Deftig-durstiger Thrash aus dem Hause <strong>HATESPHERE</strong> garantiert einen gepflügten Acker, die melodische Fraktion kommt dagegen mit adrettem Riffing aus dem Hause <strong>ICED EARTH</strong> sowie süffigen Showeinlagen der <strong>GLORYHAMMER</strong>-Art auf seine Kosten. Auch ein dicker Headliner ist mit <strong>IN EXTREMO</strong> an Bord, während feine Untergrund-Kapellen wie <strong>WORDS OF FAREWELL</strong> und <strong>ELVENKING</strong> auch zu früher Stunde schon vor die Bühne locken. Mit <strong>COPIA</strong> ist sogar eine Truppe aus Australien gebucht, die regelmäßigen Festivalgängern ein Begriff sein dürfte, wandeln die Mitglieder doch häufiger auf den Campgrounds deutscher Festivals umher, um Neugierige in ihre Musik reinhören zu lassen.</p>
<p>Überhaupt nimmt der Untergrund-Support auf dem <strong>Dong Open Air</strong> einen großen Stellenwert ein. Einerseits findet dort nämlich das Finale des deutschen <strong>Wacken Open Air Metal Battle</strong> statt – vor Ort darf also fleißig mitgefiebert werden, wer das Rennen macht! Dazu haben Newcomer-Bands die Möglichkeit, im Rahmen der &#8222;<strong>Show Your Band</strong>&#8222;-Aktion&nbsp;ihre Mucke dem Publikum zu präsentieren und sich mit Besuchern auszutauschen. Auch von Seiten der Organisation wird <strong>Untergrund-Support</strong> als oberster Punkt des Konzepts aufgeführt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Förderung junger und vergleichsweise unbekannter Bands vor dem Publikum international erfolgreicher Gruppen auf der einzigen, also gemeinsamen Bühne.&#8220;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/davKvmEj-c8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Somit können alle Kapellen auf der Hauptbühne auftrumpfen und müssen sich nicht in einem <strong>improvisierten Bierzelt irgendwo im Nirgendwo</strong> abmühen. Dazu muss als Zuschauer niemand Überschneidungen befürchten, wie sie auf anderen Festivals gerne für Kopfschmerzen sorgen – alles ganz entspannt auf dem <strong>Dong</strong>! Fairness für Bands und Publikum gleichermaßen, das geht auch aus dem humanen Ticketpreis von 59,99 Euro inklusive Camping hervor. <strong>Eine Niere muss also niemand verkaufen</strong>, um dem freudigen Miteinander im Ruhrgebiet beiwohnen zu dürfen.</p>
<p>In seiner 17. Runde machen satte 28 Bands den Dongberg unsicher, die da wären:&nbsp;<strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>DARK TRANQUILITY</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong>, <strong>HATESPHERE</strong>, <strong>VULTURE INDUSTRIES</strong>, <strong>WORDS OF FAREWELL</strong>, <strong>CROSSPLANE</strong>, <strong>ELVENKING</strong>, <strong>SISTERS OF SUFFOCATION</strong>, <strong>COPIA</strong>, <strong>AEVERIUM</strong>, <strong>LORD VIGO</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>ACYL</strong>, <strong>WAR KABINETT</strong>, <strong>NERVOSA</strong>, <strong>SPOIL ENGINE</strong>, <strong>FATEFUL FINALITY</strong>, <strong>MESSIAH&#8217;S KISS</strong>, <strong>ATOMGOTT</strong>, <strong>MUNARHEIM</strong>, <strong>STORM SEEKER</strong>&nbsp;sowie die Finalisten des Metal Battles.</p>
<p>Mehr Infos gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.dongopenair.de">www.dongopenair.de</a>.</p>
<hr>
<p>Und hey, pssst: <em><strong>SILENCE</strong></em> ist als offizieller Medienpartner auch da. Wie, wo und mit wem? Immer schön die Augen offen halten!</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>13&nbsp;Anläufe hat es gebraucht, bis ich nun auch endlich mal zum Ragnarök Festival gefahren bin.&nbsp;Und das, obwohl ich aus der Region stamme. Warum das so lange gedauert hat? Vermutlich deshalb, weil Pagan, Folk und Black Metal nicht zwingend meine Lieblingsgenres sind. Aber man soll ja niemals nie sagen. Und so&nbsp;stoße ich nun also im lauschigen Lichtenfels zu den&nbsp;werten <em>SILENCE</em>-Kollegen.</strong></p>
<p>Am Einlass ist gegen 13:30 Uhr noch nicht viel los, also spaziere ich erstmal munter über den Vorplatz mit Essensbuden und Verkaufsständen. Wirkt gemütlich. Nun&nbsp;auf zur Halle!&nbsp;Nachdem mich&nbsp;<strong>Hansi Hinterseer</strong>&nbsp;von einem Plakat über dem Eingang herunter begrüßt hat, checke ich die Lage beim Eröffnungs-Act <strong>KULTASIIPI</strong>. Echt muntere Truppe aus der &#8211; Zitat &#8211; &#8222;südlichsten Stadt Finnlands: Berlin&#8220;. Ihr beschwingter Folk Metal Marke <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>ELUVEITIE&nbsp;</strong>ist am frühen Nachmittag genau der richtige Einstieg. Das Publikum schwingt erstmals vereinzelt das Tanz- und Hüpfbein, und auch zwei kleine Stöpsel mit Gehörschutz feiern am Rande mit ihren Eltern ab. Sehr sympathisch!&nbsp;</p>
<p>Da die beiden Seiten der Doppelbühne abwechselnd bespielt werden, geht es nebenan zügig&nbsp;weiter. <strong>FIRTAN</strong> sorgen mit ihrem atmosphärischen Black Metal für einen verhältnismäßig großen&nbsp;Menschenauflauf. Scheinbar der erste Geheimtipp des Tages. Ich verfolge den soliden Auftritt entspannt von der Tribüne aus, bis ich zu <strong>ANOMALIE</strong> weiterziehe. Auch diese Post-Black-Metal-Band findet beim Publikum recht großen Anklang. Zwar ist der Gesang etwas zu leise gemischt, und Ansagen gibt es überhaupt keine, aber das macht nichts, denn die Musik ist gut.&nbsp;</p>
<p><strong>VOLTUMNA</strong> lasse ich dann aus, um unserem&nbsp;<strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong>&nbsp;einen Besuch abzustatten. Dort hatten gerade <strong>FINSTERFORST</strong> den <a href="https://silence-magazin.de/wir-sind-auf-dem-ragnaroek-festival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reigen an Autogrammstunden</a> eröffnet. Einen Schnappschuss hiervon, sowie weitere Eindrücke, findet ihr übrigens auf <a href="https://www.instagram.com/silencemagazin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unserem Instagram-Account</a>.&nbsp;</p>
<h3>ZWISCHEN SCHLAFHALLE UND TRUMP-ANSPRACHE</h3>
<p>Mit <strong>ELLENDE</strong> und <strong>FÄULNIS</strong> gebe ich mir dann noch mehr Black Metal aufs Ohr. Erstere sind nicht so wirklich mein Fall. Zweitere brennen sich dafür mit ihrer <strong>punkigen Attitüde</strong> und dem <strong>&#8222;Fuck Off!&#8220;-Backdrop</strong> in mein Gedächtnis. Frontmann <strong>Seuche&nbsp;</strong>gibt alles, auch wenn das Mikrofon zwischenzeitlich die Biege macht. Kann passieren. Wer seinen Black Metal rotzig mag, dem lege ich die Band auf jeden Fall ans Herz. Da in Kürze mit <strong>FJOERGYN</strong> ein erstes persönliches, kleines Highlight ansteht, powernappe ich in der <strong>nahegelegenen Schlafhalle</strong> ein wenig. Extrem lässig!</p>
<p>Frisch ausgeruht mache ich es mir auf der Tribüne gemütlich und tauche in die <strong>düstere Atmosphäre</strong> ein, die <strong>FJOERGYN</strong> optisch und akustisch heraufbeschwören: Dreieckige Kerzenständer, schwarze Kapuzenrobe, gedimmtes Licht. Dazu ein kristallklarer Sound, der auch die Geigentöne toll zur Geltung kommen lässt. Bevor <em>&#8222;Terra Satanica&#8220;</em> startet, hört man&nbsp;<strong>Donald Trump </strong>von&nbsp;&#8222;Make America Great Again&#8220; faseln. Sehr passend, denn für meinen Geschmack <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-11-metal-und-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">darf man auch im (Black) Metal gerne politische Statements ablassen</a>. Auch wenn der Klassiker <em>&#8222;Ernte im Herbst&#8220;</em> ausblieb, ein sehr gelungener Auftritt.</p>
<h3>EXOTEN UND DER HEIMLICHE HEADLINER</h3>
<p>Nach solch schwerer lyrischer und musikalischer Kost, lockern <strong>ELVENKING</strong> die Stimmung in der Halle wieder etwas auf. Mit ihrem folkigen Power Metal zählen die Italiener eher zu den <strong>Exoten im Line-Up des Ragnarök Festivals 2017</strong>. Dementsprechend finden sich auch eher verhältnismäßig wenig Zuschauer vor der Bühne ein. Die haben dafür umso mehr Spaß. Ich beobachte das Geschehen nur aus der Ferne&nbsp;und bereite mich innerlich auf <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> vor.&nbsp;</p>
<p>Dass die Österreicher einen absoluten Leckerbissen auf der Post-Black-Metal-Speisekarte darstellen, ist bei Weitem nicht nur meine Meinung. So ist der Platz vor der Bühne auch gerammelt voll, als die ersten Töne von <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> ertönen, dem Opener des aktuellen Albums &#8222;III: Trauma&#8220;. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> verzichten, wie zuvor schon <strong>ANOMALIE&nbsp;</strong>(mit denen sie auch einige Bandmitglieder teilen), komplett auf Ansagen. Weniger reden, mehr spielen &#8211; sehr gut! Zwar wirken die Gitarren-Leads teilweise etwas zu leise, doch tut dies der melancholischen Atmosphäre keinen Abbruch. Dann entert <strong>FÄULNIS</strong>-Sänger <strong>Seuche</strong>&nbsp;noch die Bühne und steuert einen Gastpart bei. Ob man sich dabei derart selbstdarstellerisch vor dem Publikum auf der Box aufbauen muss, darf jeder für sich selbst entscheiden &#8230; Doch nun ab zum Headliner des ersten Tages!</p>
<h3>BEWEGUNGSFREIHEIT BEIM HEADLINER</h3>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> haben für ihren Auftritt satte 70 Minuten zur Verfügung. Davon füllen sie die erste Hälfte komplett mit dem monumentalen Song/Album <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em>. Einfach großartig! Die zweite Hälfte des Sets prägen Stücke wie<em> &#8222;While We Sleep&#8220;</em> und <em>&#8222;The Promethean Song&#8220;</em>, die stärker im Melo Death verankert sind und auch Raum zum Headbangen bieten. Freut mich wie Schnitzel! (Und lässt mich den volltrunkenen Deppen neben mir gekonnt ignorieren.) Leider scheint auch diese eher &#8222;exotische&#8220; Band das Gros der gut 4500 Ragnarök-Besucher nicht so richtig vom Hocker zu reißen, denn für einen Headliner-Auftritt habe ich doch überdurchschnittlich viel Bewegungsfreiheit vor der Bühne. Etwas schade, aber wer dabei ist, hat mit <strong>INSOMINUM</strong> definitiv Freude!&nbsp;</p>
<p>Im gleichen Maße wie sich der Tag dem Ende neigt, schwinden auch meine Kräfte. <strong>FINSTERFORST</strong>s sowie&nbsp;<strong>DORNENREICHs</strong> Akustik-Show verfolge ich nur noch marginal. Letztgenannte stehen mit ihrem &#8222;normalen&#8220; Auftritt zudem am nächsten Tag ein zweites Mal auf der Running Order. Wies war? Das erzählt euch <strong>Mich</strong> im zweiten Teil&nbsp;unseres Berichts vom <strong>Ragnarök Festival 2017</strong>. Außerdem u.a. mit dabei: <strong>PRIMORDIAL</strong>,<strong> DARK FUNERAL</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>BLACK MESSIAH</strong> und der allerletzte Auftritt von <strong>TODTGELICHTER</strong>. Seid gespannt!</p>
<h3>FAZIT</h3>
<p>Mein erstes <strong>Ragnarök Festival</strong>&nbsp;wird keinesfalls mein letztes gewesen sein. Auch wenn nicht jede Band meinen Geschmack getroffen hat, so waren neben meinen persönlichen Highlights <strong>FJOERGYN</strong>, <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> und <strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;doch einige Perlen dabei, mit denen ich mich noch ausführlicher beschäftigen werde. Die Stadthalle Lichtenfels ist eine wunderbare Location, die kurze Wege zwischen Bühnen,&nbsp;Essens- und Merch-Ständen, dem Parkplatz sowie dem Campingplatz ermöglicht. Zudem ist&nbsp;im April die Schlafhalle ein nicht zu unterschätzender Bonus. Auch wenn uns Schnee erspart blieb, so war das Indoor-Schlafen&nbsp;für mich Endzwanziger schon eine feine Sache.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-1/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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