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	<title>es Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>es Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Deep Sound City 2017 &#8211; Es kracht der Amp</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deep-sound-city-2017-es-kracht-der-amp/">Deep Sound City 2017 &#8211; Es kracht der Amp</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) größtenteils erhalten. Vom 22. bis 23. September habe ich dem <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVAL</strong> einen erneuten Besuch abgestattet, um altbekannte Künstler und viele Interpreten aus dem Underground zu erleben.</p>
<h3 style="text-align: center;">FREITAG</h3>
<p>Für ein Festival untypisch, wurde der Start auf 22 Uhr festgelegt. Allerdings stellt das nur teilweise ein Problem dar (Bands müssen bis spät Nachts auf ihren Auftritt warten), schließlich treten heute nur 3 Bands auf. Den Anfang machen die Leipziger <strong>GOAT EXPLOSION</strong>, welche durch diverse Zweitbands und das Leipziger Kollektiv <strong>INTO ENDLESS CHAOS</strong> einen guten Ruf in Szenekreisen genießen. Das erste Mal habe ich die Formation im Turm (Halle/Saale) mit <strong>MANILLA ROAD</strong> erleben dürfen. Für mich gab es damals noch Kritik am Gesang zu verkünden und umso mehr bin jetzt auf das nächste Erlebnis gespannt.</p>
<p>Bei halbvollem Konzertsaal legen <strong>GOAT EXPLOSION</strong> mit einer recht eigenen Mischung aus Doom und Heavy Metal zu wuchtigem Sound gut vor.<br />
Jedes Instrument ist über die gesamte Spielzeit gut zu hören und wird durch die kraftvolle Spielweise des Schlagzeugers ergänzt. Zu Beginn ihres Sets sind die Gäste noch ein wenig verhalten, aber schließlich handelt es sich um die erste Band am Abend. Und je mehr sich <strong>GOAT EXPLOSION</strong> durch ihr Set ackern, desto mehr Köpfe nicken selig zu dem melodiösen Gesang und den knarzigen Gitarren. Zwischendurch wird es auch ruhig, als Sänger <strong>Basti</strong> in Begleitung seiner Gitarre die Hälfte eines Songs intoniert. Den krönenden Abschluss bieten dann die Sachsen in Form eines Songs, der deutlich von <strong>COLOUR HAZE</strong> beeinflusst wurde.</p>
<h4>Die Ziehsöhne von Electric Wizard</h4>
<p>45 Minuten später folgt die erste Umbaupause. Die meisten Leute sitzen gemütlich am Feuer, während drinnen einige ihrer Lust nach Kicker oder einem gemütlichen Plausch frönen. Was dann folgt, hätte ich durch das vorherige reinhören der nächsten Band nicht geglaubt. <strong>CONFUSION MASTER</strong> legen mit klatschfetten Riffs los und sofort werden die Kenner des härteren Dooms bedient. Die simple, aber äußerst effektive Bedienung der Instrumente zündet schnell und auch der leidende Gesang findet regen Zuspruch. Dieser wird zwischendurch in Growling abgewandelt, was zum Gesamtpaket von <strong>CONFUSION MASTER</strong> gut passt.</p>
<p>Das Ganze wirkt so gut, dass die Rostocker erstaunlich nahe nach dem Überalbum &#8222;Dopethrone&#8220; von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> tönen. Für manchen vielleicht zu nahe, aber ich finde, dass es sich hier mitnichten um einen billigen Klon handelt. Erst recht nicht, wenn eine Band nach einem Demo schon so gut klingt. Dafür sorgen unter anderem auch die leichten Einflüsse von <strong>CHURCH OF MISERY</strong>. Mittlerweile ist der Konzertraum gut gefüllt und lässt sich von den zähflüssigen, durchaus einlullenden Riffs überzeugen. Insgesamt eine starke Vorstellung und eine Darbietung aus dem Bilderbuch, wie Doom zu klingen hat: sumpfig und versifft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22188" aria-describedby="caption-attachment-22188" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22188 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093.jpg 667w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22188" class="wp-caption-text">Confusion Master</figcaption></figure>
<h4>Ohne Gitarre</h4>
<p>Zeit sich ein Getränk zu holen, denn die Kehle dörrt bei dem ganzen Rauch und den Temperaturen ja doch schnell aus. Und während sich einige Gäste<br />
das Demotape von <strong>CONFUSION MASTER</strong> für läppische 5 Euro unter den Nagel reißen, verpasse ich doch fast den Beginn vom Headliner. <strong>BEEHOOVER</strong> spielen aber zum Glück erst seit circa 30 Sekunden, also noch alles im Lot. Das Duo aus Stuttgart lässt sich für einen Neuling gar nicht so recht kategorisieren. Irgendwo zwischen progressiver Schrägheit, wütendem Sludge und Noise-Ausbrüchen könnte man <strong>BEEHOOVER</strong> verzeichnen. Wäre aber zu einfach. Die Kerle legen mit ihrer Performance alles auseinander. Ohne Gitarre, denn es braucht lediglich einen Viersaiterbass und ein Schlagzeug.</p>
<p>Dazu wechseln sich <strong>Ingmar</strong> und <strong>Claus</strong> mit dem Gesang ab, der an kauziger Darbietung und wüstem Geschrei nicht zu überbieten ist. Die Spielzeit wird mit Material von allen Alben gefüllt und schnell entsteht Bewegung vor der Bühne. Dabei ist es auch optisch sehr ansprechend, wenn man den Blick auf das seitlich positionierte Schlagzeug und die vielen Effektgeräte vom Bass wirft. Circa 75 Minuten lang wird eine Abrissbirne vor den Latz gezimmert und zum Schluss gibt es noch eine Zugabe (<em>&#8222;The Sun Behind The Dustbin&#8220;</em>). Mit den Worten &#8222;Und danach gehen alle ins Bett&#8220; verabschieden sich <strong>BEEHOOVER</strong> gegen 2 Uhr nachts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22190" aria-describedby="caption-attachment-22190" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-22190 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218.jpg 667w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22190" class="wp-caption-text">Beehoover</figcaption></figure>
<p>Feierabend. Ich ergattere noch ein Buch, dass der Schlagzeuger von <strong>BEEHOOVER</strong> verkauft (lesenswerte Anekdoten aus dem Tourleben) und<br />
dann geht es noch an den Tresen.</p>
<h3 style="text-align: center;">SAMSTAG</h3>
<p>Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der bewusstseinserweiternden Musik aus der Hippiära. Dachte ich zumindest. 20:30 Uhr spielen <strong>PARADISE CHAUFFEUR SERVICE</strong> vor (immerhin) 40 Leuten. Dieser Umstand freut mich sehr. Ist heute ja nicht mehr Standard, dass so viele Menschen sich um diese Uhrzeit vor eine Bühne bequemen. Jedenfalls gefallen mir die (ab und an) schwermütigen Songs sehr. Selbst bei den dröhnenden Eruptionen an Gitarre und Bass, die frappierend an <strong>COLOUR HAZE</strong> erinnern, wirkt das Gespielte in sich ruhend. Da braucht es auch keine Ansagen zwischendurch.</p>
<p>Gegen halb zehn betreten <strong>ZEMENT</strong> die Bühne und zocken eine krude Mixtur aus angenehm monotonen Tönen, die durch eine Loop-Station zu einem großen Puzzle zusammengefügt werden. Ist zwar kein Metal oder Rock, aber doch ziemlich interessant. Auch bei <strong>ZEMENT</strong> wird bewusst auf<br />
Musikerüberschuss verzichtet. Drums, Gitarre und Synthesizer reichen da vollkommen aus. Das zieht natürlich viele Gäste an, die tiefenentspannt zu den Liedern tanzen. Schmunzeln muss ich auf jeden Fall bei den Titelnamen ihrer Setlist (unter anderem <em>&#8222;Gips&#8220;</em>, <em>&#8222;Kalkstein&#8220;</em>).</p>
<p>Tja und gegen 23 Uhr kommt dann mein persönliches Highlight. <strong>GIÖBIA</strong> aus Italien sind für viele Anwesende der klare Headliner. Zu dickem Geblubber aus dem Rickenbacker-Bass gesellen sich herrlich verdrogte Riffs und völlig verhallter Gesang. Auch das Synthesizer wird wieder bedient und Frauengesang gibt es zwischendurch auch noch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22198" aria-describedby="caption-attachment-22198" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-22198" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22198" class="wp-caption-text">Giöbia</figcaption></figure>
<h4>Zeitverlust im Nebel</h4>
<p>Optisch ist aber nach kurzer Zeit nichts mehr zu erkennen. Die Musiker werden von einer alles verschluckenden Nebelwand verschleiert, sodass sich nur erahnen lässt, wer auf der Bühne steht. Naja, dann sieht man eben nur Nebel, der sich durch die Scheinwerfer verfärbt. Ich für meinen Teil genieße, wie alle anderen auch, die bockstarke Performance aus 60er Psychedelic und drückendem Stoner. Da braucht es noch ein paar Minuten, als die <strong>GIÖBIA</strong> ihren Gig beenden und ich durch völligen Zeitverlust realisiere, wie schnell der Auftritt vergeht. In der Tat berauschend.</p>
<p>Durch eine ausgedehnte Umbaupause ist es spät geworden. <strong>VIBRAVOID</strong> legen sehr spät los (0:50) und verzichten auf einen Bassisten. Dafür treten sie mit Hammondorgel auf. Das Trio bespielt zum zweiten Mal die Bühne des <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festivals und auch dieses Mal haben die Musiker richtig Lust auf den Gig. Fast 2 Stunden lang bieten sie eine schweißtreibende Reise in die Vergangenheit und beweisen, dass Psychedelic Rock auch heute noch lebendiger ist als zuvor. Ich bin mir sicher, dass sie damals schon den Leuten gefallen hätten.</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit</h4>
<p>Laut eigenen Angaben haben am Freitag circa 160 Leute und am Samstag 250 Gäste das <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festival besucht. Das ist ein großer Zuspruch für diese Art von Musik und hoffentlich wird es beim nächsten Mal genauso schön und entspannt. Ich bedanke mich herzlich bei <strong>Halleluja Stoner</strong>, <strong>Mez</strong>, ohne den es keine Bilder für Samstag gegeben hätte, dem <strong>Hühnermanhattan</strong> und allen Leuten, die dafür gesorgt haben, dass diese 2 Tage so reibungslos und großartig gelaufen sind.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/DeepSoundCityFestival/?ref=br_rs">Deep Sound City Festival Homepage</a></p>

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		<title>SUICIDE FOREST &#8211; Mir geht es ja so schlecht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUICIDE FOREST &#8211; Descend Into Despair Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 48:05 Min. Label: Folkvangr Records Stil: DSBM Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von SUICIDE FOREST erwartet, dann würde dieses Stück ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUICIDE FOREST </strong>&#8211; Descend Into Despair<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 48:05 Min.<br />
Label: Folkvangr Records<br />
Stil: DSBM<span id="more-20786"></span></p>
<p>Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von <strong>SUICIDE FOREST</strong> erwartet, dann würde dieses Stück Rohstoffverschwendung noch heute ungespielt in irgendeinem Bunker verschimmeln. <strong>SUICIDE FOREST</strong> haben nämlich 2016 beschlossen, sich ins Leben (haha!) zu rufen und werkeln seitdem fleißig an neuen Foltermethoden, die sie dann unter der Menschheit verteilen können. Bei &#8222;Descend Into Despair&#8220; handelt es sich eigentlich um eine Compilation aus den ersten beiden EPs, die bis jetzt an mir vorbei gegangen sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20790" aria-describedby="caption-attachment-20790" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20790 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20790" class="wp-caption-text">Auch live verfügbar: <strong>SUICIDE FOREST</strong></figcaption></figure>
<p>Erweckt das Intro noch durch seine schummrigen Effekte mein Interesse, so ändert sich dies schlagartig mit dem Beginn von <em>&#8222;The Embrace Of Solitude&#8220;. </em>Statt hochkarätiger Trauerstunde lässt das Stück den Hörer eher durch seine mittelmäßige Tonqualität und den Dienst von <strong>Angelo Sasso</strong> leiden. Allein die ersten Töne auf der Gitarre klingen wie von <strong>XASTHUR</strong> geklaut. Dazu rumpelt und humpelt der Drumcomputer wie ein Pirat nach seiner Amputation beider Beine mit hölzerner Akustik. Lediglich die Gesangsleistung ist passabel, aber wenn Alleinkämpfer <strong>Kruger</strong> anfängt zu jaulen, wird es nur peinlich.</p>
<h4>Der Zug ist für SUICIDE FOREST abgefahren</h4>
<p>Alles an dieser Scheibe klingt dermaßen nach 2007. Da tauchen, wie erwartet, Klavier und Keyboards als altbekanntes Stilmittel natürlich irgendwann auf (<em>&#8222;This Silence&#8220;</em>), aber verkommen zu langweiligem Beiwerk, das mit der Belegung von nur 1 (EINS) Taste abgespeist wird. Am schlimmsten sind dabei die abrupten Taktwechsel, die nahezu ohne Übergänge lieblos aneinander geklatscht werden. Das raubt jegliche Agilität.</p>
<p><em>&#8222;Not For A Lack Of Trying&#8230;&#8220;</em> hingegen lässt zwischen dem unnötigen Geklöppel dann doch kurz aufhorchen. Wenigstens kommt hier ein wenig Stimmung zwischen den Songs auf, obgleich das Stück nicht herausragend ist. <em>&#8222;Woods Of Indifference&#8220;</em> stapft dafür im typsich langsamen DSBM-Tempo. Doch die &#8222;Snare&#8220; matscht kraft- und ziellos umher und die Gitarren bieten alles andere als fesselnden Stoff. Und selbstverständlich ändert sich auch in den letzten beiden Songs nichts daran. Die Einsätze von Doublebass und Keyboards sollen wohl &#8222;spooky&#8220; und &#8222;eerie&#8220;sein, aber ihr könnt euch ja denken, wie das Resultat klingt.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Irgendwie sind nahezu 80% der Ein-Mann-Projekte im Depressive Black Metal dazu verdammt, nur uninspirierten Mist in die Welt zu pusten. Es ist ja löblich, wenn man als Einfluss die großartigen <strong>THY LIGHT</strong> und <strong>MAKE A CHANGE&#8230;KILL YOURSELF</strong> nennt, aber so ein Level an Schmerz und Verzweiflung wird auf &#8222;Descend Into Despair&#8220; keinesfalls erreicht. Vielleicht sollte die &#8222;Band&#8220; sich Verstärkung an den Instrumenten suchen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dKngdF14yss">HIER</a> auf eigene Gefahr der Ödnis lauschen.</p>
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