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	<title>female fronted Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Mar 2020 17:08:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>female fronted Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Die geballte Frauenpower &#8211; das Debutalbum von FAKE ISLAND!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 06:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[FAKE ISLAND]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FAKE ISLAND statt Fake News!<br />
Sind 2 Frontfrauen und japanische Band der Exotenfaktor oder einfach ein Erfolgsgarant? </p>
<p>Wir sind gespannt auf deine Meinung, denn unsere kannst du hier schon lesen …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fake-island-cell-division/">Die geballte Frauenpower &#8211; das Debutalbum von FAKE ISLAND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FAKE ISLAND – &#8222;Cell Division&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.03.2020<strong><br />
Länge:</strong> 0:26:33<strong><br />
Label: <span style="display: inline !important; float: none; background-color: #ffffff; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;">1000shows</span></strong><strong><br />
Genre: </strong>Metalcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Nach dem die letzten beiden Releases die ich hatte aus Belgien kamen, geht es heute etwas weiter weg und wir finden uns in Japan wieder. Auf diesem wundervollen Inselverbund, den ich als Urlaubsdestination nur uneingeschränkt jedem empfehlen kann, hat sich 2017 die Gruppe <strong>FAKE ISLAND</strong> gegründet.</p>
<p>Im selben Jahr erschien auch ein selftitled mini-Album, und dann letztes Jahr eine EP. Jetzt Anfang März ist also das erste Album der Jungs und Mädels erschienen. Denn hier haben wir es nicht nur mit einer japanischen Metalband, sondern auch noch mit einer mit gleich 2 Frontfrauen zu tun! Neugierig geworden? Zurecht!</p>
<h3>Als Vertretung ausercoren</h3>
<p>Eigentlich sollte unser Core-Knabe Daniel den Artikel hier ja machen, was aber terminlich einfach nicht machbar ist. Und so komme ich zu der Ehre und mal wieder einem anderen Genre, denn nichts ist so beständig wie der Wandel.</p>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-35580 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2.jpg" alt="" width="1650" height="1101" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></h3>
<h3>Hinein ins Vergnügen</h3>
<p>Und so mache ich mich neugierig auf in die insgesamt 9 Songs des Albums. Und direkt der erste Track <em>&#8222;All at Once&#8220;</em> springt mich unvermittelt heftig an. Auf eine kleine Demonstration der rauen Stimme von der fürs grobe zuständigen Frontfrau folgt ein großartiger Ausbruch, in dem ich aus allem herausgerissen werden. Hier wird im ersten Titel direkt klar gemacht, das man die Aufmerksamkeit des Hörers für sich beansprucht! Gleichzeitig ist genau dieser wilde Part, bei dem alles zusammenkommt auch ein wenig typisch für harte Musik aus Fernost. Meine Neugier ist also geweckt!</p>
<h3>Frauenpower hoch 2</h3>
<p>Bei <em>&#8222;Fortune&#8220;</em> wird es nun wirklich typisch japanisch zu Beginn, denn nach einigen elektronischen Tönen folgt ein Moment Klargesang, der unverkennbar von dort stammt. Direkt darauf greift die zweite Frontfrau Erica allerdings wieder mit ihrem rauen und dunklen Organ in das Geschehen ein, und ich muss sagen, dass mir diese Wechsel sehr gut Gefallen. Auf der einen Seite die lieblich-niedliche Frauenstimme, und dann im Gegensatz die düster-raue, die vor meinem inneren Auge direkt einen Dämon aus einem Anime erscheinen lässt. Untermalt wird das ganze von einer flotten aber nicht zu aggressiven Musik, die vor allem durch ihre vielen Tempo und Rhythmuswechsel auffällt. Zwischendrin gibt es auch einen Bruch und eine Passage mit nur Gesang und elektronischen Hintergrundklängen.</p>
<p>Hier zum reinschnupper:</p>
<p><iframe title="【MV】FAKE ISLAND「Fortune」" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4W7u-GOML0Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es wird hier also auf keinen Fall langweilig. Im folgenden <em>&#8222;Who the Hell Made this?&#8220;</em> agieren beide Frauenstimme zusammen, was mit auch sehr gut gefällt! Der Titel ist deutlich düsterer, basslastig und erinnert mich ein wenig an <strong>KORN</strong>, natürlich abgesehen vom Gesang. Auch hier wirken beide Stimmen wie eine gut-gegen-böse Darstellung und der Track hat es kräftig in sich!</p>
<p><em>&#8222;Just wanna live&#8220;</em> geht mir dafür nicht ganz so ins Ohr. Auch der Song bringt zwar eine gute Wucht mit sich, aber hier ist der Klargesang irgendwie nicht ganz so mein Geschmack und gegen Ende klingt es mir ein wenig zu poppig. &#8222;Hang Onto my Dream&#8220; ist hier zwar durchaus ähnlich, aber knüppelt mehr, sodass ich die hier eingesetzten Wechsel zwischen den beiden Frauenstimmen wieder deutlich passender finde. Der Titel erinnert mich auch durchaus an so manches Core-Werk, nur das ich mich durch den japanischen Touch im Klargesang und die Wechsel zwischen 2 Frauenstimmen deutlich mehr dafür erwärmen kann.</p>
<h3>Das große Finale</h3>
<p>Mit <em>&#8222;Throw Down&#8220;</em> pumpt dann mein Favorit vom Album auch hervorragend Adrenalin durch den trägen Mittagstiefkörper. Hier passt aus meiner Sicht alles: viel Wucht, beide Frauenstimmen singen mit bzw. gegeneinander, ein virtuoses Schlagzeug und einfach ein grandioses Lied! Auch die schrille Gitarre und die teilweise Hardcore-ähnlichen Passagen geben dem Teil immer wieder gut Fahrt mit! Da wünsche ich mir für die Zukunft mehr Ausflüge in diese Richtung! Und mit <em>&#8222;No Trust&#8220;</em> wird mir dieser Wunsch auch direkt erfüllt, denn auch hier geht es gut und schnell mit viel Energie vorwärts!</p>
<p>Die letzten beiden Tracks <em>&#8222;My Tranquilizer&#8220;</em> und <em>&#8222;No Solution&#8220;</em> geben dann dem Klargesang wieder ein wenig mehr Raum, und schlagen nach den beiden Brettern davor dann auch wieder etwas sanftere Töne an. Insgesamt kann ich am Ende sagen, dass die letzten 4 Titel als Block ein richtig starkes Ding sind, und die Schokoladenseite des Albums!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ich bin ja eigentlich als Genre-Muffel für den Core-Bereich bekannt. Aber auch ich muss dann doch feststellen, dass das Album einfach Spaß macht. Ich finde vor allem beiden vollständig verschiedenen Frauenstimmen großartig. Und eben auch wie diese eingesetzt werden, denn hier ist eine große Vielfalt vorhanden. Von Lieder die von einer der beiden Stimmen dominiert werden, über welche in denen sich direkt abgewechselt wird bis eben zum kombinierten miteinander bzw. gegeneinander der Stimmen. Aber auch die Musik drumherum weiß zu gefallen, und bietet ordentlich Druck und Power, und schafft es dabei auch immer den gewissen japanischen Touch an vielen Stellen mit unterzubringen. Ich kann das Debutalbum nur empfehlen für alle die etwas neues und frisches suchen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fake-island-cell-division/">Die geballte Frauenpower &#8211; das Debutalbum von FAKE ISLAND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>FAKE ISLAND im Sommer erstmalig auf Europa Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 06:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FAKE ISLAND]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Highfeel]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Japan-Korrespondentin Saskia empfiehlt heute: die Female-Fronted Metalcore-Band FAKE ISLAND!<br />
Zum ersten Mal auf Europa-Tour und ihr könnte dabei sein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fake-island-europa-tour/">FAKE ISLAND im Sommer erstmalig auf Europa Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-33783 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_7600-2-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_7600-2-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_7600-2-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_7600-2-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_7600-2.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In Zusammenarbeit mit&nbsp;<strong>HIGHFeeL&nbsp;</strong>gibt sich die&nbsp;<strong>japanische Female-Fronted Metalcore-Band FAKE ISLAND&nbsp;</strong>zum ersten Mal auf Europa Tour. Vom 23. August bis zum 8. September tourt die Band durch die <strong>Niederlande, Belgien, Frankreich</strong> und <strong>Deutschland</strong>. In ihrer Heimatstadt&nbsp;<strong>Tokio </strong>haben <strong>FAKE</strong> <strong>ISLAND</strong> vor allem durch ihre <strong>energiegeladenen</strong> Live-Shows eine feste <strong>Fangemeinde</strong> aufgebaut. Vor allem die beiden Frontfrauen&nbsp;<strong>Erica&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>YuuriBjoux&nbsp;</strong>wissen eine Crowd anzuheizen. Musikalisch erwartet euch stimmgewaltiger Core, dessen Melodien definitiv in den&nbsp;<strong>Moshpit&nbsp;</strong>einladen.</p>
<p>Wer neugierig geworden ist, darf hier gerne einen Blick auf die derzeit teilweise noch in Planung befindenden <strong>Tourdaten</strong> werfen:</p>
<ul>
<li>23 AUG Bobble Café, Lille, FR</li>
<li>24 AUG AbunaiCon, Veldhoven, NL</li>
<li>25 AUG Le Garage, Liege, BE</li>
<li>30 AUG Rock Classic, Brussels, BE</li>
<li>31 AUG Titans Club, Lens, BE</li>
<li>01 SEP Tsunami Club, Cologne, DE</li>
<li>6 SEP TBA</li>
<li>7 SEP La Marquise, Lyon, FR</li>
<li>8 SEP L’International, Paris, FR</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zur Band, zur Tour als auch zum&nbsp;<strong>Kartenvorverkauf&nbsp;</strong>könnt ihr der Website von&nbsp;<a href="https://highfeel.jp/2019/06/27/aug-sep2019-fake-island-on-tour/">HIGHFeeL</a> entnehmen. Oder ihr schaut einfach direkt bei&nbsp;<a href="http://fakeisland.jp/">FAKE ISLAND</a> vorbei.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="【MV】FAKE ISLAND「Connected 」" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RkCPIFKtg4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fake-island-europa-tour/">FAKE ISLAND im Sommer erstmalig auf Europa Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>LOVEBITES &#8211; Clockwork Immortality</title>
		<link>https://silence-magazin.de/lovebites-clockwork-immortality/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lovebites-clockwork-immortality</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Lovebites]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Female Fronted ... Japan ... Love im Namen ...<br />
Hier könnte man einiges vermuten. Doch was und wer hinter der Band LOVEBITES steckt (die nun bereits ihr zweites Album herausbringen) und wie alles klingt - das erfährst du jetzt bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lovebites-clockwork-immortality/">LOVEBITES &#8211; Clockwork Immortality</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">LOVEBITES – &#8222;Clockwork Immortality&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>05.12.2018<strong><br />
Länge: </strong>53 Minuten<strong><br />
Label: Nuclear Blast</strong><strong><br />
Genre: </strong>Power Metal/Heavy Metal </div></div></div></p>
<p><strong>LOVEBITES</strong>…. Ich lese den Namen, und irgendwas klingelt bei mir. Und dann fällt es mir wieder ein: Freitag Nacht auf unserem ersten Wacken sitzen wir völlig platt in unserer fahrbaren Unterkunft, meine Freundin wälzt das Programmheft und stellt fest, dass eine <strong>Band aus ihrem Lieblingsland Japan </strong>auf dem Plan steht. Und dann auch noch eine<strong> Frauenband!</strong> Also beschließen wir, uns das zu Gemüte zu führen.</p>
<p>Cut, Szenenwechsel: Es ist Samstag früh, ich latsche durch glühende Hitze, hatte kein Frühstück und weiß gar nicht wo ich bin. Beim Erreichen des Infields fällt mir ein, was wir hier wollen. Gut, denke ich mir, da werden 11 Uhr früh nur 15 Leute im Zelt rumstehen und ich kann mich auf das Geländer stützen und gemütlich aufwachen. Weit gefehlt! <strong>Das Zelt ist gut gefüllt, </strong>ich weiß noch gar nicht, wie mir geschieht, da rennen<strong> 5 Mädels </strong>auf die Bühne, die aussehen wie aus einer <strong>Maid-Cafe-Werbung.</strong> Alle in weißen Kleidchen, alle typisch japanisch: niedlich. Und kurze Zeit später scherbelt es im Zelt – und das nicht zu knapp! Ein echt guter Auftritt, den die 5 jungen Damen da liefern!</p>
<h3>Wieder zurück im hier und jetzt&#8230;</h3>
<p>Gut fünf Monate später sitze ich also da und stolpere wieder über diesen Namen, und mir wird klar, dass die Damen wieder meine Aufmerksamkeit verdienen! Also auf ins neue Album!&nbsp;<strong>&#8222;Clockwork Immortality&#8220;</strong> heißt das neue Machwerk, das erst zweite der seit 2016 bestehenden Band. Das Cover kommt etwas spacy daher, erschienen ist das gute Stück in diversen Versionen als CD.</p>
<p>Mit einer Spielzeit von 53 Minuten hat das Album eine angenehme Länge und bietet &nbsp;&#8211; <strong>tja, was bietet es denn nun?</strong> Die Genre-Einordnung fällt mir gewohnt schwer. Insipriert ist die Band laut eigener Aussage vom Sound der <strong>NWOBHM</strong> – allerdings kann ich das nur eingeschränkt raushören.<strong> Irgendwo zwischen klassischem Heavy Metal und Powermetal würde ich das Ganze aber einsortieren. Und: es ist gut!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dliuMiwgfkQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Nieder mit dem Klischee!</h3>
<p>Japanische Bands, gerade eben in reiner Frauenbesetzung, wecken immer eine bestimmte Erwartungshaltung. Ein Sound irgendwo zwischen Anime-Titelmelodie und Teenie-gängiger Musik mit viel &#8222;Quietschen&#8220;. Aber genau das finde ich hier nicht. Das Album besticht durch schnelle, anspruchsvolle Tracks, die schnell ins Ohr gehen. Dabei ist die <strong>Stimme </strong>der <strong>Sängerin Asami</strong> eben keine<strong> kleine piepsige Teenie-Stimme, </strong>sondern eine<strong> souveräne Frauenstimme</strong>, die sich gut gegen die durchaus imposanten Instrumente durchsetzen kann. Die Songs variieren gut durch verschiedene Geschwindigkeiten und lassen auch in fast jedem Titel genügend Platz für Instrumentalsoli. <strong>Und die Damen beherrschen Ihre Instrumente!</strong></p>
<p>Ich mag das Album insgesamt sehr, die 53 Minuten vergehen wie im Flug und bieten keinen Einheitsbrei. Die Lieder haben jeweils eine individuelle Note, somit ist es keins dieser Werke, bei denen es egal ist ob, man Track 3 oder Track 7 auswählt.</p>
<p>Besonders gefallen hat mir <em>&#8222;The Final Collision&#8220;</em>, weil es sich in Sachen Stilistik abhebt. Außerdem zählen auch<em> &#8222;Mastermind 01&#8220;</em> als ruhiger Track und <em>&#8222;We the United&#8220;</em> wegen seinem herrlichen Gitarrensolo zu meinen Favoriten!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Das Album gefällt mir gut! Es ist kurzweilig, es ist gut gemacht und gefällt mir im Bezug auf Instrumenteneinsatz und Gesang. Und es ist eben auch einfach mal<strong> etwas anderes!</strong> Ich bin gespannt, was die Mädels noch aus sich machen, und kann auch nur jedem empfehlen: Wenn die Damen irgendwo <strong>live</strong>&nbsp;zu hören sind – bewegt euch auch mal <strong>vorm Frühstücksbierchen zur Bühne</strong>! Der Auftritt live war noch ein ganzes Stück <strong>heftiger</strong> und lohnt sich auf jeden Fall – eine <strong>kleine zierliche Japanerin</strong> im weißen Kleidchen, die wie ein<strong> Derwisch</strong> auf ihr Schlagzeug einhämmert, sieht man nicht jeden Tag!</p>
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		<item>
		<title>MY MERRY MACHINE &#8211; eine Initialzündung?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/my-merry-machine-ignition/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=my-merry-machine-ignition</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 09:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[bloodflowerz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Metal]]></category>
		<category><![CDATA[my merry machine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bloodflowerz noch ein Begriff?<br />
Für die älteren sicher. Nun, 11 Jahre später gibt es neues von den Mitgliedern.<br />
MY MERRY MACHINE heißt es und ob Neu-Entdecker ausrasten vor Freude und die "Oldies" Nostalgie-Wallungen bekommen weiß Daniel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/my-merry-machine-ignition/">MY MERRY MACHINE &#8211; eine Initialzündung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>MY MERRY MACHINE &#8211; &#8222;Ignition&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;28.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;45:57 Min.<br />
<strong>Label:</strong> M3 Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Modern Metal</div></div></div>
<p>Kennt ihr noch die Band <strong>BLOODFLOWERZ</strong>? 2007 in der Ursprungsbesetzung aufgelöst, fanden sich die Gründungsmitglieder <strong>Tim</strong>, <strong>Markus</strong> und <strong>Kirsten</strong> nun zusammen und formten mit Bassist <strong>Georg</strong>&nbsp;eine neue Plattform des kreativen Outputs:&nbsp;<strong>MY MERRY MACHINE</strong>. &#8222;Ignition&#8220; heißt ihr Erstling.</p>
<p>Als erstes sei erwähnt, dass die Band eine andere Gangart vorlegt als noch mit dem Vorgängerprojekt. Bei diesem setzte man beispielsweise mehr auf Melancholie als auf rockigere, kräftigere Töne. Dies hat sich jetzt geändert. Der Anspruch liegt hier ganz klar woanders. Was einem persönlich nun mehr liegt, kann ich nicht beurteilen. Mir gefällt der Wandel <strong>zum Teil</strong> recht gut. Ich habe das Gefühl, dass besonders <strong>Kirstens</strong> Stimme davon profitiert. Sie kommt viel mehr aus sich heraus und kann auch mal<strong> ausrasten</strong>, wenn ich das so sagen darf. Rein musikalisch holt mich das Album allerdings nur bedingt ab. Die erste Hälfte plätschert irgendwie so vor sich hin, wohingegen die Zweite dann etwas mehr Fahrt aufnimmt. Besonders <em>&#8222;My Heart My Blood&#8220;</em> bleibt bei mir hängen. Der Song ist wirklich richtig gut, <strong>toller Refrain</strong> mit hübscher Melodie. Leider ist das dann auch das einzige Highlight. Was schade ist, denn schlecht finde ich das alles nicht, aber mir fehlt das Herausragende, das Alleinstellungsmerkmal, der Wiedererkennungswert. Und was ich besonders <strong>schmerzlich vermisse</strong>, sind die zündenden Melodien wie im erwähnten Song. In Gänze betrachtet ist mir das einfach zu wenig.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ElCXUQ3Uz6Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Momentan leider nur als Snippet verfügbar.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.mymerrymachine.de/" target="_blank" rel="noopener">www.MYMERRYMACHINE.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/my-merry-machine-ignition/">MY MERRY MACHINE &#8211; eine Initialzündung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 10:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Cradle Of Filth]]></category>
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		<category><![CDATA[schlachthof]]></category>
		<category><![CDATA[space of variations]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Dienstag, und in Wiesbaden steigt heute ein Konzertabend mit gleich vier Bands im Schlachthof. Die Halle ist voll, die ersten beiden Gruppen sind mit ihrem Set bereits durch. Gerade geht die Umbaupause für WINTERSUN los. Perfekt, mal kurz in den ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Dienstag, und in Wiesbaden steigt heute ein Konzertabend mit gleich vier Bands im Schlachthof. Die Halle ist voll, die ersten beiden Gruppen sind mit ihrem Set bereits durch. Gerade geht die Umbaupause für <strong>WINTERSUN</strong> los. Perfekt, mal kurz in den Backstagebereich zu huschen, um mit <strong>JINJER</strong> ein Interview zu führen. Bereits fertig mit ihrem heutigen Gig, sind die jungen Musiker gut drauf und nehmen sich Zeit für Fragen. Basser <strong>Eugene</strong> lädt mich dazu in den Tourbus ein. Mal sehen, ob wir vor der nächsten Band fertig werden.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo! Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst! Ziemlich viel los hier im Backstagebereich.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Kein Problem. Lass uns loslegen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja ziemlich mitten drin in der Tour in dieser Konstellation. Wie läuft es damit so?</strong></p>
<p><strong>Eugene</strong>: Eigentlich sind wir schon ziemlich am Ende, weil wir nicht mit nach UK gehen werden. Wir mit <strong>JINJER</strong> sind morgen bereits fertig. Saarbrücken ist der letzte Gig in diesem Package. Danach kehren wir für einen Monat zurück nach Hause und gehen später wieder auf Tour. Aber die Tour in dieser Konstellation war wirklich großartig. Sehr unterschiedliche Bands und Genres, und sehr nette Leute mit dabei. Ich habe es sehr genossen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das Konzert heute ist ja auch fast ausverkauft, obwohl es unter der Woche stattfindet. Hattet ihr das öfters?</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-845x1024.jpg 845w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53.jpg 871w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Ja, das war eigentlich sogar meistens so. Mehr als jede zweite war komplett ausverkauft. Wir sind immer als erste Band gegen sechs Uhr auf die Bühne gegangen, und da war es meistens immer schon ziemlich voll. Besonders in Deutschland. Die Deutschen mögen <strong>JINJER</strong> scheinbar.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Mit WINTERSUN und ARCH ENEMY sind ja wirklich namenhafte Bands mit dabei. Habt ihr erwartet, dass das für euch so einen Schub gibt, und deren Fans so empfänglich für eure Musik sind?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Wir haben uns über dieses Feedback sehr gefreut. Wir sind momentan ja wirklich mit Bands unterwegs, die bereits Legenden sind. <strong>ARCH ENEMY</strong> haben eine lange Geschichte und eine sehr große Fanbase. Mit ihnen zusammen zu spielen hilft uns natürlich, glücklicherweise, neue Fans zu gewinnen. Auf der anderen Seite denke ich aber, dass das ein Stück weit auf Gegenseitigkeit beruht. Dadurch, dass wir eine mehr moderne Metalband sind, kommen auch eher deswegen Fans zu den Konzerten, die sie dann aber auch für sich gewinnen können. Es ist wirklich so, dass es Leute gibt, die unsere Musik hören und vorher nichts mit <strong>ARCH ENEMY</strong> zu tun hatten. Die hören sich die dann aber an und finden deren Musik eventuell auch cool. Live sind sie ja wirklich sehr gut. Das bringt ihnen auch was. Natürlich können wir mit <strong>JINJER</strong> auf dieser Tour in dieser Hinsicht mehr profitieren als <strong>ARCH ENEMY</strong>, aber es gibt trotzdem diese Wechselseitigkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Könnt ihr euch mit JINJER irgendwo zwischen WINTERSUN und ARCH ENEMY einordnen? Oder stellt sich diese Frage für euch nicht?</strong></p>
<p><strong>Eugene: </strong>Oh, das ist schwer zu beantworten. Ich denke eigentlich, wir sind von beiden gleich weit entfernt. Vielleicht etwas weiter weg von <strong>WINTERSUN</strong> als von <strong>ARCH ENEMY</strong>. Aber <strong>JINJER</strong> mit diesen beiden Bands vergleichen&#8230; puh, eigentlich sind wir da dann näher an <strong>MESHUGGAH</strong>. So ist es einfach. Es geht da im stilistische Unterschiede.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ihr kommt ja aus der Ukraine. Würdet ihr sagen, ihr stellt eine typische Metalband für dieses Land dar? Oder kann man das nicht sagen? Viele Leute hier kennen ja gar nicht so viele Bands aus diesem Land.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das stimmt, es gibt wirklich nicht sehr viele Bands aus der Ukraine, die in Europa wirklich bekannt sind. Aber wir haben durchaus gute Bands aus eigentlich allen Metal Genres. Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal ein paar checken. <strong>SPACE OF VARIATIONS</strong> sind gut, <strong>VALLEY CARNOW</strong>, oder <strong>MEGAMOS</strong>, die sind sehr cool. Das Problem in der Ukraine sind also nicht die Bands, sondern die Hörer. Es gibt kaum Metalfans, und daher kaum eine nennenswerte Szene. Das ist eher das Problem.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U6rv5qi8-8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Wie steht ihr eigentlich zu diesem ganzen Thema &#8222;female fronted&#8220;? Das wird ja immer noch wie ein eigenes Genre behandelt, obwohl es auf der einen Seite Bands wie EPICA oder NIGHTWISH&nbsp; gibt, und daneben welche wie JINJER oder ARCH ENEMY.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> &#8222;Female fronted&#8220; ist kein Genre. Ich will jetzt auch niemandem ans Bein pinkeln, aber wir hassen diese Bezeichnung. Es ist einfach kein eigenes Genre. Es gibt nicht extra &#8222;female fronted Metal&#8220;. Das ist Bullshit. Wenn jemand im 21. Jahrhundert Bands nach dem Geschlecht des Sängers unterscheidet, ich meine, komm schon. Das ist doch Bullshit. Ich verstehe auch die Leute nicht, die ausschließlich &#8222;female fronted Bands&#8220; hören. Kommt schon! Seid ihr wirklich Zuhörer oder schaut ihr nur hin? Wenn ihr nur Frauen anschauen wollt, dann geht zu einer Modenschau! Viele Frauen tragen schöne Klamotten. Ok.</p>
<p>Es gibt keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Es gibt auch Drag-Bands mit Sängerinnen, die eigentlich Typen sind. Aber es ist doch wichtiger, was sie spielen, wie sie singen. Aber nicht das Geschlecht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Es ist eben auffällig, dass immer noch eine Diskussion darum existiert, dass es Metalbands mit Sängerinnen gibt.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Klar. Aber ist das ein Grund, eine Band zu hören oder nicht? Eigentlich nicht. Bei der Frage sollte es doch nur darum gehen, wie gut sie sind. Ich kenne die Diskussion auch, und klar, die Leute kommen zum Konzert und sehen, dass da auch eine Frau auf der Bühne steht. Aber ich habe Probleme mit sowas.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ja, mich hat bei der Thematik einfach immer schon die Sicht von einer betroffenen Band interessiert.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das freut mich. Bei uns war es nicht mal so, dass wir so eine Konstellation bewusst wollten. Wir haben ursprünglich ja mit einem Sänger angefangen. <strong>Tatiana</strong> hat ihn später ersetzt. Es gab nie einen Plan über die genaue Art der Besetzung am Gesang. Diese Beachtung davon kam erst, als wir an Popularität gewonnen hatten und die ersten Videos mit ihr auf Youtube geklickt wurden. Das hat uns echt angepisst. Wenn uns nur jemand hört, weil wir <strong>Tatiana</strong> an den Vocals haben <strong>und</strong> weil sie eine Frau ist, geh einfach weg. Hör dir doch bitte ihre Stimme an, wie sie singt, was sie für musikalische Ideen hat! Setz dich mit unserer Musik und unseren Lyrics auseinander! Dann verstehst du, worum es der Band geht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ist es für euch ein Problemn, mit Bands unterwegs zu sein, die andere Metalgenres bedienen? Oder wie fühlt ihr euch dabei?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das ist uns eigentlich egal. Wir sind ja auch schon mit anderen Bands aus verschiedenen Genres, wie etwa mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> getourt. Das ist ziemlich cool. <strong>CRADLE OF FILTH</strong> zum Beispiel höre ich persönlich gar nicht. Als ich fünfzehn war, schon. Ich respektiere, was sie machen. Mit <strong>ARCH ENEMY</strong> ist es genau dasselbe. Ich höre ihre Musik zur Zeit nicht. Aber als ich sechzehn war, habe ich ihr erstes Album gehört und ihre Musik wirklich geliebt. Es war guter, moderner Metal. Ich bin nur etwas daraus herausgewachsen. Aber es ist cool und ich finde es super, mit ihnen auf der selben Bühne zu stehen. Es ehrt mich wirklich. Das gilt auch für <strong>CRADLE OF FILTH</strong>. Ich denke nicht groß darüber nach, so verschiedene Bands in den Packages zu haben. Das ist ok. Das heißt nicht, dass ich nicht mit Bands wie <strong>PERIPHERY</strong> touren wollen würde. Oder generell Bands aus unserem Genre mit modernem progressivem Metal. Das wäre natürlich auch ok.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25272 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Habt ihr dann überhaupt eine Präferenz, eher eine Clubshow oder auf einem Festival zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Nein, ehrlich gesagt nicht. Jede Show ist anders, aber sie haben alle etwas Gutes. Open Airs genauso wir Clubshows, ob groß oder klein. Es hat schon etwas, wenn die Fans nur einen Meter vor einem stehen. Die Atmosphäre ist ja auch jedes mal anders. Sie muss schon auch cool sein, das zählt. Wenn man in einer Halle mit einer Kapazität von 200-300 Leuten spielt und sie ist wirklich voll, jeder schwitzt, und der Moshpit ist direkt vor dir, das ist super. Genauso aber, auf einem Festival zu spielen und nicht zu sehen, bis wohin die Leute stehen. Es hat beides was.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ich sehe, ihr seid gut drauf und schaut positiv in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Absolut. Alle in der Band sind sehr offen für neues. Eigentlich jeder von uns hört auch unterschiedliche Sachen. Von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> bis <strong>CYPRESS HILL</strong>. Dann plötzlich <strong>KORN</strong> und <strong>KATATONIA</strong>. Und dann <strong>PINK</strong>. Das macht uns aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview war ich echt geflasht. <strong>Eugene</strong> ist ein grundsympathischer Typ, der eine sehr klare Meinung hat zu seiner Band und mit guten Argumenten darüber reden kann. Er kennt sich sehr gut in der Szene aus und weiss <strong>JINJER</strong> darin sehr gut einzuorten. Und ihm ist bewusst, weshalb die Band so funktioniert, wie sie es tut, und er hat eine genaue Vorstellung davon, wie sie wahrgenommen werden wollen. Das Thema mit der Frau am Gesang schien ihm wirklich wichtig zu sein, bzw. ein Dorn im Auge, dass eine solche Besetzung immer noch so eine eigene Diskussion hat. Im Metal ist Gleichberechtigung in der Hinsicht scheinbar daher wirklich noch nicht komplett angekommen, und Leute wie er wünschen sich, dass es noch mehr als normal angesehen werden sollte, wenn in Metalbands eine Frau mitmischt. <strong>JINJER</strong> sind dafür auf jeden Fall ein interessanter Kandidat, den man im Auge behalten sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf Nightwishs Spuren &#8211; Diabulus In Musica</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Diabulus In Musica]]></category>
		<category><![CDATA[Dirge For The Archons]]></category>
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		<category><![CDATA[NIGHTWISH]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIABULUS IN MUSICA – Dirge For The Archons Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 53:55 Min. Label: NAPALM RECORDS Genre: Symphonic Metal Im Jahr 2010 brachte die spanische Band DIABULUS IN MUSICA ihr Debütalbum „Secrets“ auf den Markt, zu diesem Zeitpunkt noch bei Metal Blade ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DIABULUS IN MUSICA </strong>– Dirge For The Archons<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 53:55 Min.<br />
Label: NAPALM RECORDS<br />
Genre: Symphonic Metal</p>
<p>Im Jahr 2010 brachte die spanische Band <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong> ihr Debütalbum „Secrets“ auf den Markt, zu diesem Zeitpunkt noch bei Metal Blade Records. Es folgte ein Wechsel zu Napalm Records und ein Veröffentlichungsrhythmus von zwei Jahren: 2012 erschien „The Wanderer“, 2014 „Argia“. Dem Turnus treu bleibend, veröffentlicht die Gruppe dieses Jahr ihr viertes Album: „Dirge For The Archons“.</p>
<p>Persönlich habe ich die Formation bisher nur am Rande wahrgenommen, was auch daran gelegen haben mag, dass ich bisher noch keine Gelegenheit hatte, diese live zu sehen. Und das, obwohl mir einige Bands des Female Fronted Symphonic Metal sehr zusagen, so u.a. <strong>XANDRIA</strong> und das „alte“ <strong>NIGHTWISH </strong>mit <strong>Tarja Turunen</strong>. Grund genug, mich mit der Band einmal näher auseinanderzusetzen und das Album einer Prüfung zu unterziehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Uopyt1uuUig?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kurz und stimmig leitet das einminütige Intro <em>„Battle Of Atlantis“</em> unter Nutzung kurzer chorischer Parts ein, um dann mit Schwung in den Titel <em>„Earthly Illusions“</em> zu münden. Die instrumentalen Parts sind schnell und kräftig, während in den Strophen zunächst einen Gang runtergeschaltet wird. Der zwei Mal auftauchende und von einem langen Zwischenspiel unterbrochene Refrain bewegt sich im Midtempo-Bereich, weiß aber durch geschicktes Zusammenspiel von Chor und Leadgesang durch Frontsängerin <strong>Zuberoa Aznárez</strong> zu überzeugen. Es folgt <em>„Marble Embrace“</em>, das zum ersten Mal <strong>Gurka Elsos</strong> Grunts ins Spiel bringt. Der Einsatz von hohen sowie hektischen Violinenmelodien und männlichen Hintergrundchören verleiht dem Song einen dramatischen, düsteren Charakter.</p>
<p><em>„Invisible“</em> lebt vor allem von getragenen Leadgesängen im Refrain und den stets präsenten weiblichen Chören. Ähnlich präsentiert sich im ersten Teil auch <em>„Crimson Gale“</em>, allerdings härter und mit vermehrtem Einsatz des Leadgesanges in den Strophen. Ergänzt wird der Song im zweiten Teil durch einen erneut kurzen Einsatz von Grunts, um dann mit der letzten Wiederholung des Refrains den Titel abzuschließen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11366" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DIM-Band.jpg" alt="dim-band" width="900" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DIM-Band.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DIM-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DIM-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DIM-Band-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p>Etwas grotesker erscheint der Song&nbsp; <em>„Ring Around Dark Fairies‘ Carousel“</em>, der, unter Einsatz besonders hoher Keyboard-Passagen und an einen Leierkasten erinnernde Melodien, eine sehr sonderbare Stimmung erzeugt. Für das folgende <em>„A Speck In The Universe“</em> verzichtet man in der ersten Hälfte auf das Schlagzeug und setzt vermehrt auf Keyboarduntermalung sowie mehrstimmige weibliche Gesänge. Zur Mitte des Titels erfolgt ein behutsamer Einsatz von Bass und Schlagzeug. Die Ballade legt durchweg ein langsames Tempo an den Tag,&nbsp;welches den schön anzuhörenden Gesang wunderbar hervorheben kann und den Song zu einem angenehmen Teil des Albums macht.</p>
<p><em>„Hiding From You“</em> ist wieder ein wenig kräftiger und setzt deutlich mehr auf instrumentale Begleitung, kehrt allerdings noch nicht zum raueren Klang der ersten Titel zurück. Stattdessen wird auf ein abwechslungsreiches Zusammenspiel zwischen weiblichen Chören, Growling, sowie männlichem und weiblichem Klargesang gesetzt. Letztgenannte Gesangsparts zeichnen den Refrain aus, der durch seine stimmungsvolle Erscheinung punkten kann. <em>„The Voice Of Your Dreams“</em> traut sich dann endlich mal wieder, im Refrain etwas zügiger zu sein und mit mehr Energie aufzuwarten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AaM-9dwhZ5g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eigentlich erwarte ich sehnsüchtig einen harten Song, der endlich wieder ein richtig hohes Tempo an den Tag legt. Als mich jedoch sanfter Klang von Flöten betört, vergesse ich dies und genieße das knapp anderthalbminütige Intermezzo namens <em>„The Hawk’s Lament“</em>, welches dazu dient, den ebenfalls sanften Titel <em>„Bane“</em> einzuleiten. Ohne schwermütige Chöre, dafür mit lockerem Gesang und schon beinahe fröhlicher Atmosphäre erscheint der gesamte Titel sehr viel leichtfüßiger als das restliche Album.</p>
<p>Dagegen grenzt sich <em>„The River Of Loss“</em> deutlich ab, das bereits zu Beginn mit düsteren Chorgesängen auf Dramatik setzt. Dies zeigt auch das wiedergekehrte Growling als Sinnbild für einen härteren Klang. Der Refrain klingt gewohnt gut, schafft es aber nicht, sich zu einem Highlight zu küren. Beim abschließenden <em>„Zauria“</em> setzt man noch einmal auf langsames Tempo und atmosphärischen Klang, wobei der Titel insgesamt relativ blass bleibt. Als Ausleitung kann der Titel aber gut herhalten.</p>
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		<title>Neoklassischer Rundumschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Landenburg]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Nemesis]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassik]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Systopia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SYSTOPIA – Tales From The Unknown Veröffentlichungsdatum: 17.09.2016 Dauer: 58 Min. Label: Eigenproduktion Eigentlich fallen meine Erwartungen immer ins Bodenlose, wenn sich eine Power Metal-Band den Klassik- oder Neoklassik-Stempel aufdrückt – zu viel uninspirierten Schrott gibt es in der Richtung. Insbesondere die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neoklassischer-rundumschlag/">Neoklassischer Rundumschlag</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SYSTOPIA </strong>– Tales From The Unknown<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.09.2016<br />
Dauer: 58 Min.<br />
Label: Eigenproduktion</p>
<p>Eigentlich fallen meine Erwartungen immer ins Bodenlose, wenn sich eine Power Metal-Band den Klassik- oder Neoklassik-Stempel aufdrückt – zu viel <strong>uninspirierten Schrott</strong> gibt es in der Richtung. Insbesondere die vielen Italo-Truppen haben dazu beigetragen, dass mit diesem Subgenre gerne einmal belanglos-penetrantes Gedudel mit schlechter Produktion assoziiert wird. Zum Glück rudern die Saarländer von <strong>SYSTOPIA</strong> (ehemals <strong>NEMESIS</strong>) hier mächtig dagegen und wollen zeigen, dass es noch Lichtblicke gibt. Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Albums &#8222;Tales From The Unknown&#8220; wurde der alte Name ausgetauscht. Ich würde ja jetzt sagen, dass so ein sauberer Schnitt Eier braucht, würde damit aber Frontfrau <strong>Rubina Amaranth</strong> Unrecht tun.</p>
<p>An dieser Stelle seien noch einmal sinkende Erwartungen genannt, ich kann die meisten Female-Fronted-Truppen einfach nicht ab. Anders sieht es in diesem Fall aus, denn die Dame am Mikrofon weiß eindeutig, was sie da macht. Der Gesang fällt <strong>variabel und kraftvoll</strong> aus, nervt nicht durch ununterbrochenes Beackern schmerzhaft hoher Tonlagen und drückt der Musik darüber hinaus einen eigenen Stempel auf. Über jeden Zweifel erhaben ist auch das Drumming: Bei den Aufnahmen ist nämlich Tausendsassa <strong>Alex Landenburg</strong> (als wäre er noch nicht aktiv genug: <strong>MEKONG DELTA</strong>, <strong>LUCA TURILLI&#8217;S RHAPSODY</strong>, <strong>21 OCTAYNE</strong>) eingesprungen, da der aktuelle Trommler <strong>Mark Schwulera</strong> zu dem Zeitpunkt erst zur Band gestoßen ist. Folglich sind die Drums durchgehend auf den Punkt gebracht und lassen immer wieder durch nette Spielereien abseits der Standards aufhorchen – eine <strong>nicht zu unterschätzende Bereicherung</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9gHLjITUi50?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beginnt das Album nach dem Intro <em>&#8222;The Harbringer&#8220; </em>gleich mit einem Brecher der Marke &#8222;Erst zeigen wir die Marschrichtung auf, <strong>dann brettern wir feste los</strong>!&#8220; in Form von <em>&#8222;Autumn Storm&#8220;</em>, folgen später auch gedrosseltere Songs und mit <em>&#8222;Words Unspoken&#8220; </em>auch die obligatorische Ballade. Letztere ist handwerklich erwartungsgemäß stabil umgesetzt, zugleich aber auch erschreckend kitschig. Dabei umschifft der Rest des Albums den <strong>Kitsch-Faktor</strong> eigentlich ganz gut, <em>&#8222;Words Unspoken&#8220; </em>reißt hier ziemlich aus. Während das Album stark und rasant beginnt, unterwegs mit <em>&#8222;Sign Of The Triskelion&#8220; </em>auch einen facettenreichen Ohrwurm inmitten der Genre-Schnittmenge mitbringt, tut sich nach dem harten und daher gefälligen <em>&#8222;Into The Abyss&#8220; </em>eine gewisse Länge auf. Kein Wunder: Die Songs kleben fast durchgehend an der Sechs-Minuten-Marke.</p>
<p>Während die starke Produktion und das handwerkliche Können der Truppe restlos überzeugen und gerade dadurch schon eine <strong>erfrischende Bereicherung</strong> für den neoklassischen Power Metal darstellen, fehlt dem Songwriting noch die letzte Konsequenz. Im Schnitt sind die Titel – genau wie das Album an sich – eine Kleinigkeit zu lang, darüber hinaus wären ein paar Singalong-Refrains gut, um Kontraste zu setzen. So lässt sich &#8222;Tales From The Unknown&#8220; zwar richtig gut hören, aber es dauert doch eine ganze Weile, bis wirklich was hängenbleibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neoklassischer-rundumschlag/">Neoklassischer Rundumschlag</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein besseres ARCH ENEMY aus Frankreich?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-besseres-arch-enemy-aus-frankreich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-besseres-arch-enemy-aus-frankreich</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 07:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aephanemer]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AEPHANEMER &#8211; Memento Mori Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 53:35 min Label: Primeval Records Bei AEPHANEMER aus Frankreich geht es ordentlich zur Sache und die Synths tragen die typischen, genre-bekannten Songstrukturen. Man wird an jede Band, die man aus der Richtung schon mal gehört hat, erinnert. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AEPHANEMER</strong> &#8211; Memento Mori<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 53:35 min<br />
Label: Primeval Records</p>
<p>Bei <strong>AEPHANEMER</strong> aus Frankreich geht es ordentlich zur Sache und die Synths tragen die typischen, genre-bekannten Songstrukturen. Man wird an jede Band, die man aus der Richtung schon mal gehört hat, erinnert.<br />
Aber fällt uns nicht etwas auf? Eine Frau ist bei einer Melodic Death-Metal für das passende Geschrei verantwortlich? Da denkt man doch sofort an die Sex-sells-Sensation namens <strong>ARCH ENEMY</strong>, bei denen gibt es sogar oft genug ein neues Pin-Up-Girl für die Fans. Abwechslung beim Aussehen gehört also zur Verkaufsstrategie. Musikalisch vermisse ich diese Abwechslung bei Melodic-Death-Metal generell, und auch bei diesem Album hier, viel zu oft. Und damit ihr mich für diesen Einstieg erst recht hängen könnt: Ja, ich finde es gut, wenn Bands sich entwickeln &#8211; und dazu zählen auch <strong>IN FLAMES</strong>, bei denen ja schon seit einigen Alben klar war, dass der Sänger keine qualitativ hochwertigen Screams mehr hin bekommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6214 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0-1024x683.jpg" width="635" height="423" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /></p>
<p>Denn wenn es wieder- und überholt klingt, dann hilft nur eins: Richtig gut darin zu sein, was man macht. Und das können <strong>AEPHANEMER</strong>! Obwohl ich immer noch die Abwechslung vermisse, macht es mir trotzdem Spaß, dieses Album durchzuhören. Die lyrischen Momente sind für Fans des Genres zwar eine alte Leier, aber ich hatte echt Schlimmeres erwartet. Vertont wurden die Texte, wie gesagt, von einer Frau und die unpolierten Screams hören sich teils gut teils schlecht an. Das geht sogar so weit, dass ich zum Gesang keine einheitliche Aussage machen kann. Zu 50 Prozent finde ich ihn schlecht und zu 50 Prozent angebracht. Vergleiche wie <strong>INSOMNIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong> fallen mir ein, denn da wirkt der Gesang ähnlich auf mich. Aber das gilt wahrscheinlich für ungefähr 99 Prozent der erfolgreichen Melodic-Death-Metal-Bands.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6220 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/logo_black_2000x525-1024x269.png" width="366" height="96" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/logo_black_2000x525-1024x269.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/logo_black_2000x525-300x79.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/logo_black_2000x525-750x197.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/logo_black_2000x525.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px" /></p>
<p>Nichtsdestotrotz gefällt mir die instrumentale Begleitung auf dem Album. Talent sowie musikalisches Können sind eindeutig vorhanden. Dennoch muss ich leider anmerken, dass die Länge des Albums etwas an mir zehrt, denn derartig ausgedehnte Kompositionen halte ich in diesem Genre nicht so leicht wie z.Bsp. im Black oder Progressive Metal aus. Denn irgendwann ist bei jeder Synth-Spur mal die Luft raus. Zum Glück beschränkte man sich auf 10 Songs , weil eine höhere Anzahl bei der selben Dauer wohl noch eintöniger und länger wirken würde.<br />
Aber wir wollen nicht abschweifen und stattdessen den Franzosen ein Kompliment machen. Der Sound und die Gitarrenarbeit gefallen mir nämlich außerordentlich gut. Nicht nur die Gitarren, sondern auch die Keyboard-Lines klingen gut abgemischt, beide tragen die Songs. Eine so gute Produktion, wie die auf &#8222;Memento Mori&#8220;, hatte ich aber bereits nach dem Betrachten des verspielten Albumcovers erwartet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6188 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Aephanemer-Memento-Mori-cover-1024x908.jpg" width="476" height="422" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Aephanemer-Memento-Mori-cover-1024x908.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Aephanemer-Memento-Mori-cover-300x266.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Aephanemer-Memento-Mori-cover-750x665.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Aephanemer-Memento-Mori-cover.jpg 1250w" sizes="auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px" /></p>
<p>Diese Band kann also mit viel Professionalität bei ihrem Debüt-Album glänzen. Und hoffentlich hat diese Band noch eine glänzende Karriere vor sich. Abzüge in der B-Note gibt es aber bei dem schwachen Clean-Gesang auf Songs wie dem Titel-Track <em>&#8222;Memento Mori&#8220;.</em> Natürlich ist dieser nicht unterirdisch schlecht oder derartiges, dennoch vermag er mich nicht zu beeindrucken. Vergleiche mit anderen Bands aus diesem Genre könnte man viele treffen, da hier natürlich nichts neu erfunden wurde, aber das wäre wahrscheinlich eine zu lange Liste. Deswegen begrenze ich mich mal auf die offensichtlichsten Referenzen: <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong>, <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> und &#8211; des weiblichen Geschreis wegen &#8211; <strong>ARCH ENEMY</strong>.</p>
<blockquote><p>Wen diese Bands und der Melodic Death Metal &#8211; mit seinen theatralischen, fast schon erzwungen emotionalen Songs &#8211;  nicht abschrecken, der sollte definitiv in <strong>AEPHANEMER</strong> reinhören und könnte damit wahrscheinlich einen neuen Liebling entdecken.</p></blockquote>
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		<title>Jinjer &#8211; ukrainisches Geballer mit Finesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 13:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>JINJER – King of Everything Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016 Dauer: 42:17 min Label: Napalm Records JINJER – bisher ist diese Band nicht hundertprozentig an mir vorbeigegangen. Hängen geblieben ist aber auch nichts&#8230;außer dem Eindruck, dass es sich wohl um recht modernen Metal mit einem großen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>JINJER</strong> – King of Everything<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016<br />
Dauer: 42:17 min<br />
Label: Napalm Records</p>
<p><strong>JINJER</strong> – bisher ist diese Band nicht hundertprozentig an mir vorbeigegangen. Hängen geblieben ist aber auch nichts&#8230;außer dem Eindruck, dass es sich wohl um recht modernen Metal mit einem großen Anteil Core-Attitüde handelt. Tatsächlich verbirgt sich dies hinter <strong>JINJER</strong>. Ordentlich verpackt in einer sauberen Produktion servieren mir die vier Ukrainer auf ihrem unter <strong>Napalm Records</strong> erscheinende dritte Veröffentlichung „King of Everything“ eine Mischung aus Groove und Metalcore mit einer ausreichenden Portion Djent-Gitarre.</p>
<p>Erster Eindruck ist: Aha, hier versucht sich jemand in Epicness plus eine Frauenstimme. Angenehmer Cleangesang, wenn auch leicht rotzig, empfängt mich. Ich fühle mich im allerersten Moment an<strong> Sandra Nasic</strong> erinnert. Mit dem<em> „King of Everything“</em> Gedudel wird mir auch gleich der Albumtitel eingetrichtert. Mit zeitweise orientalisch angehauchter Melodieführung inklusive dazu passendem Stimmgeleier klingt das Ganze erst mal sehr gut, wenn nicht schon fast zu gut verdaulich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/B48xIcvgzYM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Track Nummer zwei kommt schon deutlich aggressiver daher. Hier wird die Core-Attitüde ausgepackt, die ich beim ersten Blick auf die Bandfotos erwartet hatte. Und ja, der Gesang macht mir klare Angebote, mal eins in die Kauleiste verpasst zu bekommen. Schon ist aus dem mädchenhaften Trallala fieses Growling geworden, das auch gut hätte von einem Mann kommen können. Kennt man ja so ein bisschen von anderen Metalbands mit herumkrakeelenden Frauen. Nur, dass ich <strong>Tatiana Shmailyuk</strong> mehr Fundament zuschreibe. Sie kommt mit gleicher aggressiver Energie deutlich tiefer.  Und nicht nur die Vocals graben tief, auch instrumental geht es mit <strong>JINJER</strong> weit in die Bässe.</p>
<blockquote><p>Die vor sich hin groovenden Gitarren geben eine ordentliche Ladung Cojones</p></blockquote>
<p>In den Drums paaren sich Blastbeats mit klassischer Metalcore-Rhythmik, die jedoch durch technische Finessen um einiges aufgewertet wird. Ich finde mich in einem regelmäßigen Wechsel zwischen einfacher gestrickten melodiösen Parts oder durchgroovenden Elementen und technisch ausgefeilterem Geschrote. Die rollenden Momente bewegen mich zu großen Teilen direkt zum Mitnicken. In <em>„Words Of Wisdom“</em> reißt es mich das erste Mal so richtig mit. Es ballert ordentlich vor sich hin – aber nach einem Break und jauligem Cleangesang verflüchtigte sich das erhebende Gefühl leider schon wieder. Wenn auch nur zeitweilig. Bis zur nächsten Strophe. Naja, man kann ja nicht alles haben. Schöne Gitarrentappings halten mich aber weiter bei der Strange. Es folgt zum Ende hin noch ein Gehacktes-Part, der auf mich ziemlich unmotiviert wirkt. Die Rhythmik ist vertrackt, das ist cool, aber die Idee dahinter &#8211; warum der gerade am Ende eines Songs kommt und welche Funktion er da erfüllen soll &#8211; entgeht mir.</p>
<p><strong>JINJER</strong> spielen anscheinend generell ganz gern mit krummen Tonalitäten und unrunden Rhythmiken. Diese variieren in sich aber leider relativ wenig, das Songwriting folgt klaren Strukturen. Für mich ein wenig zu vorhersehbar, aber dennoch nicht langweilig. Der verführerische Cleangesang über fies tiefen Gitarren ist schon sehr reizvoll, auch wenn mir ein wenig aufstößt, dass hier gern eine dicke Schicht Effekte draufgepappt wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KJoPIgg17U4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die wechselnden Einheiten von tackernd-aggressiven Passagen mit melodiöseren, verschobeneren Läufen zieht sich über die ganze Platte. Ich habe den Eindruck, dass die Daumenschrauben im Laufe des Albums immer weiter angezogen werden und mal noch eine Schippe Aggression und Geschwindigkeit draufgepackt werden. Das Rad rollt, Tatiana haucht mir ins Ohr oder schreit mich voll. Schon so ein bisschen schön. Es macht sich in mir ein Gefühl der Erhabenheit breit, wenn sie mich aus einem fiesen, tiefen Teil kommend mit engelsgleichem, hohen Gesang in atmosphärische Höhe hievt. So geschehen in <em>„I Speak Astronomy“</em>, ein unheimlich starker Song auf dem Album. Ich würde fast behaupten, er könnte sogar mein liebster werden.</p>
<p>Zum letzten Drittel der Platte hin hat sich das Geballer aber auch irgendwann verbraucht. Die groovigeren Stellen animieren mich zum Mitnicken, komplexe Rhythmiken zum genaueren Hinhören. Dazwischen erwische ich mich immer wieder, wie ich geistig abdrifte. Insgesamt denke ich doch viel an eine moderne und aufpolierte Version der 2007er <strong>DEADLOCK</strong>, die ein bisschen durch den Djent- und Core-Sumpf gestapft sind.</p>
<blockquote><p>&#8230;nur tiefer, dampfwalziger und irgendwie auch poppiger.</p></blockquote>
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		<title>Hochmut im Hause Deadlock? Von wegen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Deadlock]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Hybris]]></category>
		<category><![CDATA[John Gahlert]]></category>
		<category><![CDATA[Margie Gerlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Reichl]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DEADLOCK – Hybris Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016 Dauer: 47 Min. (54 Min. inklusive Bonustracks) Label: Napalm Records Ich muss zugeben, dem neuen DEADLOCK-Album &#8222;Hybris&#8220; – also Hochmut – habe ich mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Das liegt nicht einmal an der jüngsten Umbesetzung am Mikro, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DEADLOCK </strong>– Hybris<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016<br />
Dauer: 47 Min. (54 Min. inklusive Bonustracks)<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>Ich muss zugeben, dem neuen <strong>DEADLOCK</strong>-Album &#8222;Hybris&#8220; – also Hochmut – habe ich mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Das liegt nicht einmal an der jüngsten Umbesetzung am Mikro, nachdem die langjährige Frontfrau Sabine Scherer ausgestiegen ist, um sich mehr auf die Familie zu konzentrieren. Wie schon beim Abgang Johannes Prems vor ein paar Jahren, wurde der Posten mit Margie Gerlitz <strong>mehr als nur adäquat</strong> neu besetzt. Grund für meine verhaltenen Erwartungen war eher der, dass mir die Alben nach &#8222;Wolves&#8220; und &#8222;Manifesto&#8220; immer weniger zugesagt haben, und mir insbesondere das letzte Werk &#8222;The Arsonist&#8220; nicht mehr richtig gefallen wollte.</p>
<p>Im Opener <em>&#8222;Epitaph&#8220;</em> wird Neuzugang Margie Gerlitz noch eher spärlich eingesetzt, dafür gefällt das treibende Spiel an den Instrumenten auf Anhieb. Was da an meine Ohren dringt, fühlt sich angenehm vertraut und auch erfreulich brutal an. Gut, die <strong>softere Schiene</strong> auf &#8222;Bizarro World&#8220; hat mich nie so wirklich angesprochen. Im nachfolgenden <em>&#8222;Carbonman&#8220;</em> fahren <strong>DEADLOCK</strong> erst recht zur Höchstform auf: Margie pflanzt dem Hörer einen mächtig griffigen Refrain ins Ohr, während das Spiel an den Instrumenten wohlige Erinnerungen an &#8222;Wolves&#8220; weckt. Das klingt nach den trüben Kursänderungen von Bandkopf Sebastian Reichl auf den letzten Alben wieder genau so, wie ich <strong>DEADLOCK</strong> vor Jahren so richtig lieben gelernt habe. Auch weiterhin hält &#8222;Hybris&#8220; das Niveau, wobei sich nur <em>&#8222;Blood Ghost&#8220;</em> kurz etwas verliert. Das fängt der kompromisslos stampfende Titeltrack nach einem herzhaft hingeschmetterten <strong>&#8222;Let&#8217;s die!&#8220;</strong> aber mühelos wieder auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yqqU5Key-4E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Episch</strong> wird es im Anschluss mit <em>&#8222;Wrath / Salvation&#8220;</em>, das mit gelungenen Kontrasten und gelungenen Chören im Refrain lockt. <em>&#8222;Backstory Wound&#8220;</em> besticht mit einem simplen aber ungemein wirksamen Solo, um gegen Ende noch einmal <strong>richtig loszuprügeln</strong>. Danach steht mit <em>&#8222;Ein Deutsches Requiem&#8220;</em> der Exot des Albums auf dem Programm, wobei hier vor allem Neuzugang Margie Gerlitz durch klassischen Gesang punktet und damit ganz andere Töne als ihre Vorgängerin anschlägt. Nach einer <strong>Schweigeminute</strong> für den verstorbenen Ex-Trommler Tobias Graf (große Geste!) und dem eher unscheinbaren Instrumental <em>&#8222;Vergebung&#8220;</em> (<a href="https://www.facebook.com/deadlockofficial/photos/a.406964611898.188748.46522676898/10153412927456899/?type=3&amp;theater">Dan Brown&#8217;s <strong>DEADLOCK</strong></a>) folgt mit <em>&#8222;Welcome Deathrow&#8220;</em> schließlich ein <strong>würdiges Finale</strong>, in welchem sich alle Beteiligten noch einmal von ihrer besten Seite zeigen.</p>
<p>Auffällig ist außerdem der Sprung, den John Gahlert im Vergleich zum letzten Album hingelegt hat. Man merkt, dass sich der ehemalige Bassist der Truppe mittlerweile richtig wohl am Mikro fühlt. Nicht nur geht der gute Mann <strong>deutlich vielseitiger</strong> als noch auf dem Vorgänger zu Werke, auch klingt der Gesang weitaus giftiger und brutaler als auf dem Vorgänger. Die Produktion ist enorm wuchtig, könnte aber in seltenen Momenten einen Deut klarer ausfallen. In diesen wenigen Momenten wird der Hörer so vom Material <strong>überrollt</strong>, dass es schwer wird, sich auf die Details zu konzentrieren. Auf der anderen Seite bietet das Songwriting an allen Instrumenten genügend <strong>Ecken und Kanten</strong>, um schnell wieder hineinzufinden und sich insbesondere am geschätzten Gitarrenspiel Sebastian Reichls festzugreifen.</p>
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