<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>fit for an autopsy Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/fit-for-an-autopsy/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/fit-for-an-autopsy/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 09 Feb 2020 09:26:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>fit for an autopsy Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/fit-for-an-autopsy/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</title>
		<link>https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=corevolution-eine-persoenliche-entwicklung</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 11:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[after the burial]]></category>
		<category><![CDATA[BLINK 182]]></category>
		<category><![CDATA[caliban]]></category>
		<category><![CDATA[chelsea grin]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[die ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[fit for an autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[forgetting the memories]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[HIM]]></category>
		<category><![CDATA[Impericon]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[rise against]]></category>
		<category><![CDATA[shadow of intent]]></category>
		<category><![CDATA[Suicide Silence]]></category>
		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
		<category><![CDATA[Whitechapel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wird man eigentlich zum Metalcore-Sympathisanten?<br />
Daniel hat für uns seinen musikalischen Werdegang niedergeschrieben und auch eine ganze Menge Empfehlungen im Gepäck. Warum Core für ihn zum Zentrum seines Musikgeschmacks geworden ist und was unser Magazin eigentlich damit zutun hat, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich angefangen habe, ernsthaft Musik zu hören, begann alles mit elektronischen Klängen. <strong>OMD</strong>, <strong>DEPECHE MODE</strong>, <strong>AND ONE</strong>, <strong>WOLFSHEIM</strong> und alles, was man noch so als Einstiegsdroge in eher düstere Gefilde bezeichnen kann. Das war Mitte der 90er und zog sich über viele Jahre hinweg. Ich wollte eigentlich nie etwas anderes. Später kamen dann aber doch irgendwie <strong>Gitarren</strong> ins Spiel. Auch wenn zu der Zeit nur vereinzelt, aber mit <strong>HIM</strong> und <strong>DIE ÄRZTE</strong> immerhin Bands, die ich nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsbands zähle. Über die Jahre gesellten sich noch hier und da andere Acts dazu, von denen ich wohl <strong>BLINK-182</strong> oder <strong>RISE AGAINST</strong> am nachhaltigsten betrachten würde. Viel mehr gab es dann aber nicht. Für mich war stets der Electro DAS Ding. Das ging auch so weit, dass ich mich selbst darin betätigen wollte, und mit meinem Best Buddy eine Band gegründet hab (Ja, in dem Genre geht sowas mit 2 Hanseln). Diese besteht immer noch, und ich bzw. wir haben dabei auch noch verdammt viel Spaß, aber eine Sache hat sich entschieden geändert&#8230;&nbsp;</p>
<h4>HINTER DEM RAND DES TELLERS</h4>
<p>Soweit ich das nachverfolgen kann, war es 2004, als sich plötzlich eine <strong>neue Welt</strong> für mich auftat. Im Electro befand ich Bands als meine Favoriten, deren Gesang größtenteils nur aus <strong>Geschrei</strong> bestand, deren Musik aber trotzdem <strong>hochmelodisch</strong> war. In dieser Zeit fand ich Freunde, die damit zwar nichts anfangen konnten, aber mich darauf hinwiesen, dass es da etwas anderes gibt, was mir vielleicht auch gefallen könnte. Im Prinzip ähnlich gestrickte Musik, nur eben &#8222;handgemacht&#8220;: <strong>Metalcore</strong>. Zur gleichen Zeit hab ich beim Soundtrack zu <strong>SAW</strong> schon einen Song gehört, der mich total begeistert hat: <em>&#8222;The Beloved And The Hatred&#8220;</em> von <strong>CALIBAN</strong>.</p>
<p>Genau die Band zählte auch zu den Lieblingen eines Freundes und so griff quasi eins in&#8217;s Andere. Er zeigte mir das damals aktuelle Album &#8222;The Opposite From Within&#8220; und ab diesem Zeitpunkt war es passiert: <strong>Ich war angefixt</strong>. Die Mischung aus dem Geschrei und den unfassbar melodischen Refrains war (und ist) einfach großartig. Die Abwechslung zwischen Aggression und Eingängigkeit hat mich komplett umgehauen. Er zeigte mir noch weitere Bands, von denen ich bis heute nur <strong>IN FLAMES</strong> behalten hab. Auch wenn das nicht dieser Metalcore war, es war trotzdem geil, denn es bot sozusagen die gleichen Elemente, nur etwas anders verpackt. Eine Sache musste ich aber unbedingt haben: <strong>den Klargesang</strong>. Ohne ging es einfach nicht, ich wollte es auch keinesfalls ohne haben! Selbst eine Band wie <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mochte ich einfach nicht, weil es keinen Klargesang gab. Nur der eine Song damals <em>&#8222;To Harvest The Storm&#8220;</em>, der war gut. Der hatte das! Und so blieben dann<strong> CALIBAN</strong> über einige Zeit die Band für mich, die das Genre in meinem Kopf definierte.&nbsp;</p>
<p><iframe title="The Beloved and the Hatred" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/BE1wLUsh3Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann genau der Punkt war, an dem mir mein Hirn gesagt hat: <strong>&#8222;Komm, das kann nicht alles sein, stöber doch mal weiter!&#8220;</strong>, kann ich nicht genau festlegen. Jedenfalls hab ich vor ein paar Jahren angefangen, mich dem Metalcore weiter zu öffnen, weiter zu graben. Immer mehr Bands landeten auf meinem Radar, immer mehr starke Melodien, immer aggressivere Screams. Es fühlte sich an, wie ein nie enden wollender Strom aus neuen Eindrücken. Ich war permanent auf Websiten unterwegs, auf denen ich<strong> fast täglich</strong> neue Bands entdeckte. Dann folgten die ersten Konzerte, die ersten <strong>Moshpits und Crowdsurfer</strong>, die ich beobachten (!) konnte.</p>
<p>Alles war so neu, so frisch, so unverbraucht. Dieses Gefühl und<strong> diese Energie</strong> spürte ich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten nicht mehr. Ich fing an, meine mich stets begleitende Musiksammlung (einen iPod) zu entrümpeln und umzukrempeln. Electrobands, die stellenweise sowieso nur Platzhalter waren, wichen Corebands. Ein paar vereinzelte werden immer da sein, keine Frage, nur finde ich in dieser Szene nichts mehr, was mich so begeistern kann. Und das kann ich leider nicht nur auf die Musik beziehen. So haben auch ein Haufen schwarze (Band)Shirts Platz machen müssen. Platz für neue, teils sehr<strong> farbenfrohe</strong> (Band)Shirts. Springerstiefel wurden gegen <strong>Chucks</strong> getauscht. Davon kann man übrigens auch nicht genug besitzen.&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN - Hunters Will Be Hunted (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Esi9RUWWtks?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwann in dieser Zeit hab ich für mich auch festgestellt, wie genial <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> eigentlich sind, und zähle sie heute zu meinen absoluten Lieblingen. Mittlerweile brauchte es auch <strong>nicht unbedingt</strong> nur Clean Vocals, hauptsache Melodie. Was ich auch festgestellt hab: dass ich mich irgendwie auch in diesem musikalischen Umfeld betätigen muss! Und so hatte ich im Herbst 2017 die Idee, mich beim <span style="color: #800000;"><strong>Silence Magazin</strong></span> zu bewerben. Noch eine Band kam nicht in Frage, da ich erstens nicht die Zeit und zweitens nicht das Talent für handgemachte Musik besitze. Allerdings hatte ich auch noch nie etwas mit Rezensionen zu tun. Aber ich wollte es unbedingt versuchen! Ich bekam die Chance, hatte sofort Blut geleckt und hier bin ich nun. An der Stelle nochmal <strong>Danke</strong> an alle Beteiligten und alle Leser! Was aber seither für eine <strong>Entwicklung</strong> stattgefunden hat, konnte ich 2017 auch noch nicht ahnen&#8230;&nbsp;</p>
<h4>VOM DREHEN AN HÄRTESCHRAUBEN</h4>
<p>Es ist erstaunlich, wie viele Bands ich durch <span style="color: #800000;"><strong>Silence</strong></span> entdeckt hab. Verdammt viele Gute, aber auch mal den ein oder anderen Dämpfer. Neben Metalcore verliebte ich mich auch in <strong>melodischen Post-Hardcore</strong>. <strong>OUR MIRAGE</strong> seien da zum Beispiel besonders hervorgehoben. Womit ich aber irgendwie nie klarkam, ist der <strong>Deathcore</strong>. Diese teils gruseligen Borstentierlaute verstörten mich, das oft durchgängige Geknüppel ohne Sinn und Verstand &#8211; <strong>ich hab&#8217;s nie kapiert</strong>. Und auch nur selten konnte ich irgendwo eine vernünftige Melodie ausmachen. Auch einige Bands, die ich im Zuge von Konzerten und Festivals gesehen hab, haben mich eher an die Bar oder raus getrieben.</p>
<p>Im letzten Jahr stieß ich dann aber auf eine Band namens <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>, welche als Mischung aus Deathcore und Metalcore beworben wurden. Das war vermutlich der berühmte Schalter im Kopf. Diese Herren sind durch das <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review für Silence</a> und ihr bisheriges Schaffen zu meiner <strong>Nummer 1</strong> geworden. Brachiale Härte in den Strophen (Deathcore!) und wundervoll-melodische Refrains. Ich war und bin platt. Allerdings bin ich kürzlich eher unbewusst über eine andere Band gestolpert. Vor ca. einem Monat (wenn überhaupt) las ich im Netz etwas von &#8222;melodischem Deathcore&#8220; und stieß auf den Namen <strong>AFTER THE BURIAL</strong>. &#8222;Hörste halt mal rein.&#8220; Ich glaube es war der Song <em>&#8222;Collapse&#8220;</em>, den ich zuerst hörte. Auf jeden Fall ist dann etwas passiert. Ich fand&#8217;s richtig gut! Die berühmten Schweinchengeräusche waren da auch nicht drin, und die Härte und die Kraft haben mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Auch der Rest der Band konnte mich überzeugen. Merkwürdig, vorher mochte ich sowas doch auch nicht?!&nbsp;</p>
<p><iframe title="AFTER THE BURIAL  - Collapse (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tdMyHGlOxQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun wollte ich aber doch <strong>mehr</strong> kennenlernen. Ich wühlte mich natürlich erstmal durch sämtliche &#8222;großen&#8220; Namen. <strong>WHITECHAPEL</strong>? &#8211; Love it! <strong>CHELSEA GRIN</strong>? &#8211; Love it! <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>? &#8211; Herzlich gern! Nur die oft genannten Speerspitzen, da haperts. Mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong> werd ich nicht warm, allerdings sind die Sachen mit <strong>Mitch Lucker</strong> noch ganz cool, wahrscheinlich liegt&#8217;s wirklich an der Stimme. <strong>THY ART IS MURDER</strong> und ich werden momentan auch keine Freunde. Funktioniert einfach nicht. Eine Band hat es in den letzten Wochen aber geschafft, mich komplett zu überzeugen. Weil sie Stilmittel und Elemente vermischen, die ich in der <strong>Kombination</strong> so noch nicht gehört hab. Die Rede ist von <strong>SHADOW OF INTENT</strong>. <strong>Symphonic Deathcore</strong> hab ich dazu gelesen und würde das auch direkt so unterschreiben. Das harmoniert so außergewöhnlich gut miteinander, dass es wirklich als Kunst zu bezeichnen ist. Zumindest fasse ich das so auf, in meinem ausufernden Hype diesbezüglich. Interessant ist rückblickend auf all diese Bands, dass ich einige davon vorher schon mal irgendwann probegehört hab und praktisch direkt wieder ausgemacht hab.</p>
<h4>UND NUN?</h4>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich mein Geschmack so entwickeln konnte und was da innerlich passiert ist. Nach wie vor liebe ich <strong>Metalcore</strong> und <strong>Clean Vocals</strong>, noch besser ist es natürlich, wenn beide Genres sich mischen. Aber dass ich nun Bands höre, vor denen ich vor ein paar Jahren noch weggerannt bin, macht mich selbst stutzig. Möglicherweise höre ich heute anders hin, <strong>detailierter</strong> &#8211; wenn man so will. Ich entdecke und schätze bei meinen bisherigen Deathcore Entdeckungen die <strong>versteckten</strong> Melodien, die man eben nicht im ersten Moment wahrnimmt. Auch die andere Ausrichtung der Texte, der Themen tut gut.</p>
<p>Dass mir diese Musik in einer kürzlich schlechten Stimmung irgendwie Kraft gegeben hat, stimmt mich auch sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wohin das nun alles geht, kann ich noch nicht sagen. Ich hab allerdings an vielen Stellen Kommentare gelesen, wie &#8222;Ich bin vom Metalcore zum Deathcore gekommen&#8220;. Scheinbar ist dieser Werdegang nicht untypisch. Ich fühle mich aber in beiden Bereichen wohl. Ebenso in der &#8222;Szene&#8220; generell. Wenn ich zum Beispiel dieses Jahr wieder zum Impericon Festival gehe, wird es sich wieder wie ein &#8222;Nach Hause kommen&#8220; anfühlen. Und das gefällt mir verdammt gut. Ein Gefühl, das ich in der Szene, in der ich ich mich so viele Jahre meiner musikalischen Entwicklung vorher bewegt hab, nicht mehr hatte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SHADOW OF INTENT - Embracing Nocturnal Damnation (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LDtLyMdwtwY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann ich allerdings mein erstes <strong>Review</strong> zu einem Deathcore Album schreibe, weiß ich nicht. Ich bin gerade noch dabei, das Genre richtig für mich zu erfassen. Um ein paar Elemente und Sounds mach ich auch immernoch einen Bogen. Manches hört sich eben einfach falsch an. Aber wer weiß, ich mochte auch Deathcore nie. Und wenn man&#8217;s genau nimmt, mochte ich auch Metal nie. Und überhaupt und sowieso. Achso, ob ich immernoch <strong>Electro</strong> höre? Es gibt schon noch Bands, von denen ich nicht wegkomme. Allerdings kann man die mittlerweile an beiden Händen abzählen. Ich kenne aber ein Mitglied einer solchen Band, welcher einen ähnlichen Musikgeschmack hat, wie ich. Das beruhigt!</p>
<p>Danke für&#8217;s Lesen, ich wollte das schon lange mal so niederschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>THROUGH THE EYES OF THE DEAD &#8211; Reinkarnation des Deathcore</title>
		<link>https://silence-magazin.de/through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Dec 2017 10:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[anthony gunnells]]></category>
		<category><![CDATA[comeback]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[fit for an autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[nate johnson]]></category>
		<category><![CDATA[reunion]]></category>
		<category><![CDATA[the last ten second sof life]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23366</guid>

					<description><![CDATA[<p>2017 ist mal wieder ein Jahr der Comebacks &#8211; nicht nur bei QUICKSAND oder GLASS JAW. Der juvenile Mallcore von damals zieht auch nach, die strahlenden Matten der 2000er finden sich wieder zusammen! Gerüchte über ein neues ALL SHALL PERISH Album, der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore/">THROUGH THE EYES OF THE DEAD &#8211; Reinkarnation des Deathcore</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>THROUGH THE EYES THE OF DEAD </strong>&#8211; &#8222;Disomus&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.11.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 39:17 Min.<br />
<strong>Label:</strong> eOne / GoodFight<br />
<strong>Stil:</strong> Deathcore</div></div></div>
<p>2017 ist mal wieder ein Jahr der Comebacks &#8211; nicht nur bei <strong>QUICKSAND</strong> oder <strong>GLASS JAW</strong>. Der juvenile Mallcore von damals zieht auch nach, die strahlenden Matten der 2000er finden sich wieder zusammen! Gerüchte über ein neues <strong>ALL SHALL PERISH</strong> Album, der Wiederaufstieg von Kanadas feinsten <strong>DESPISED ICON</strong> im vergangenen Jahr und ein neuer Markt für Metal-lastigen Deathcore ziehen an alten Szene-Größen nicht vorbei. Kein Wunder, dass sich niemand das entgehen lassen will. Die Nostalgie sollte nicht außer Acht gelassen werden: wer beim Namen <strong>THROUGH THE EYES OF THE DEAD</strong> hellhörig wird, hat jetzt schon die aufregendste Zeit seines Lebens hinter sich. Aber wurde diese Musik nun ausschließlich für gedehnte Ohrlöcher ab Mitte 30 geschrieben?</p>
<p>Bereits <em>&#8222;Hate the Living&#8220;</em> demonstriert das genaue Gegenteil. Der energische erste Track prescht voran und klingt dabei überhaupt nicht altbacken. Mit einer gewohnten Distanz zur Emotionalität wird gleichförmig ins Mikro gebrüllt und die herrlichen Riffs ausgepackt. In diesen Mix darf sich auch gern ein Gitarrensolo gesellen, dass das konventionale Drumming unterstützt. Dank den höheren Screams am Ende komme ich doch noch auf den Genuss von etwas Abwechslung im Stimmbild. Und ich dachte schon, ich würde, wie bei der letzten <strong>AVERSIONS CROWN</strong>-Platte, einfach einschlafen!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eKz4GhTyn-4?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die folgenden monströsen Songs verdienen sogar noch mehr Beachtung als der Vorgänger: <em>&#8222;Obitual&#8220;</em> glänzt mit einem monumentalen Aufbau bis hin zum Auftritt von niemand geringerem als <strong>Anthony Gunnells</strong>. Der ehemalige Frontmann der Gruppe bekommt damit einen Auftritt, der seinen Passagen auf dem Debüt &#8222;Bloodlust&#8220;(2005) gerecht ist. Neben dem trabenden Allesfresser <em>&#8222;Haruspex&#8220;</em> &#8211; ebenfalls verziert durch ein extrovertiertes Solo &#8211; verschafft <em>&#8222;Of Mortals, We Once Were&#8220;</em> einen vorhersehbaren Übergang in den gewohnten Deathcore-Trott. Wird meine Befürchtung bestätigt, das alle Ideen bereits nach einer Viertelstunde verbraucht sind?</p>
<p><em>&#8222;The Binding Nightmare Hex&#8220;</em> möchte mich eines Besseren belernen. Es wird zugleich dissonanter, abgefetzter und atmosphärischer auf der Scheibe. Trotz, oder eben gerade wegen der kitschigen Verschnaufpause für den Sänger in der Mitte des Liedes, bin ich wieder hellwach. Die am Ende des Songs auftretenden ausartenden Riffs werden in ihrer Form von <em>&#8222;Vortices in the Stygian Maelstrom&#8220;</em> &#8211; was für ein Titel &#8211; aufgegriffen. Entweder ich war die erste Hälfte des Albums über nicht aufmerksam genug, aber endlich präsentieren die US-Amerikaner uns Pinch-Harmonics!<strong> Der erste Kommentator, der mich korrigiert und Pinch-harmonics davor findet, bekommt von mir eine Packung Schlaftabletten. </strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24051" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/TTEOTD_PRESS_lineup.jpg" alt="" width="1000" height="645" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/TTEOTD_PRESS_lineup.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/TTEOTD_PRESS_lineup-300x194.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/TTEOTD_PRESS_lineup-750x484.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4>Noch mehr Gastauftritte</h4>
<p>Nach dem eher mittelmäßig interessanten Gastauftritt von <strong>John Robert</strong> (<strong>THE LAST TEN SECONDS OF LIFE</strong>) geht das Stück in ein instrumentales Geplänkel über. Dieses Zwischenspiel <em>&#8222;Ingis&#8220;</em> soll dabei nur auf den Einschlag des dritten und letzten Gastauftritts auf dem Album vorbereiten. In dem passend betitelten <em>&#8222;Teras&#8220;</em> (stark missgebildeter Fetus) greifen erstklassige Death Metal-Riffs einen Groove auf, den ich in diesem Jahr nur von <strong>MALEVOLENCE</strong> gewohnt war. Ein paar Kopfnicker und ein Gitarrensolo später bekommt <strong>Nate Johnson</strong> seine Minute im Rampenlicht. Der zweite ehemalige Sänger der Band hatte zwischenzeitlich seinen Platz bei <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> gefunden, die aber auch ohne ihn <a href="https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/">ganz gut klar kommen</a>.</p>
<p>Zum Abschluss werden zwei Tracks präsentiert, die bis auf ein zwei Momente nicht wirklich im Kopf bleiben wollen. zwar hat <em>&#8222;Till Solace, She&#8217;ll Haunt&#8220; </em>einen nervenaufreibenden Stakkato-Breakdown, im Gedächtnis bleibt davon aber nichts hängen. Auf dem Album-Closer <em>&#8222;Dismal&#8220;</em> wollen <strong>THROUGH THE EYES OF THE DEAD</strong> zur Schau stellen, wie minimalistisch sie Brutalität erzeugen können. Bei mir funktioniert das nur mit dem Intro, der Rest des Lieds bleibt ein gleichförmiger Dauerbrenner. Nachdem die letzten Töne verklungen sind, ertappe ich mich dennoch dabei am liebsten, eben diesen Song exemplarisch erneut anzuspielen. Sie wissen eben doch, wie man mich ködern kann &#8211; einfach schön langsam bleiben. Damit folgen sie vielen Formeln im Genre, ohne auf Innovation setzen zu müssen. Trotzdem kommen sie an die Deathcore-Highlights diesen Jahres leider nicht heran.</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/tteotd/">Facebook</a><br />
<a href="https://tteotd.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore/">THROUGH THE EYES OF THE DEAD &#8211; Reinkarnation des Deathcore</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/through-the-eyes-of-the-dead-reinkarnation-des-deathcore/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FIT FOR AN AUTOPSY im Interview</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2017 08:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[fit for an autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Interview 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[vans warped tour]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=20672</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Mai stellten wir euch ihr neues Album als eine der Sternstunden des modernen Deathcores vor, jetzt haben wir FIT FOR AN AUTOPSY&#160;mit Fragen durchlöchern dürfen. Dafür stand uns vor ihrer Show am 03.08.2017 in Berlin die gesamte Band Rede und Antwort. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/">FIT FOR AN AUTOPSY im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai stellten wir euch<a href="https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/"> ihr neues Album</a> als eine der Sternstunden des modernen Deathcores vor, jetzt haben wir <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>&nbsp;mit Fragen durchlöchern dürfen. Dafür stand uns vor ihrer Show am 03.08.2017 in Berlin die gesamte Band Rede und Antwort. Neben dem Inhalt ihrer Musik kamen wir auch auf europäische Festivals und deren Ansehen in den USA zu sprechen.&nbsp;Was die neue Scheibe &#8222;The Great Collapse&#8220; für sie bedeutet und ob die Jungs es leid sind, mit<strong> GOJIRA</strong> verglichen zu werden, erfahrt ihr hier.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Wie geht es euch denn, ihr seid jetzt schließlich schon eine Weile auf Tour unterwegs?</strong></p>
<p><strong>Pat</strong> (Gitarre)<strong>:</strong> Uns geht es sehr gut und ja wir sind seit einer Woche auf dieser Tour. Aber davor waren es auch knapp sechs Wochen. Also technisch gesehen sind wir schon den Großteil des Jahres auf Achse.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Zum neuen Album, wer schreibt dafür die Texte? Sind mehrere Leute involviert oder macht Will (Produzent und Gitarrist der Band) die gesamte Arbeit?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Den größten Anteil übernimmt <strong>Will</strong> (Anmerkung: <strong>Will Putney</strong> ist nie mit der Band auf Tour, weil er sein Studio in Jersey City betreut). Wir kommen dazu und tragen dann alle auf unsere eigene Art und Weise dazu bei. <strong>Joe</strong> (Gesang) schreibt zum Beispiel sehr viele der Gesangsmuster dazu und diskutiert die Inhalte mit ihm. Es gibt zwar immer dies und das, was wir explizit einbauen, aber die Hauptideen stammen immer von <strong>Will</strong> &#8211; er ist der Hauptbeteiligte.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Und gab es da bei euch &#8211; als eine politisch motivierte Band &#8211; innerhalb je Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten darüber was gesagt wird?</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;</strong> (Bass)<strong>:</strong> Nein, wir sind da alle auf der gleichen Wellenlänge.</p>
<p><strong>Tim</strong> (Gitarre)<strong>:</strong> Wir sind alle einer Meinung, wenn es darum geht, wo wir sozial und politisch stehen. So müssen wir glücklicherweise nie über viel diskutieren, höchstens über kleine, unwichtige Details.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Ja, nur bei den Details und beim Ausdruck, wie wir die Dinge in der Öffentlichkeit sagen wollen, wird diskutiert. Ich für meinen Teil bin immer etwas schroff und andere Leute drücken sich gewählter aus. Das eigentliche Anliegen lässt sich manchmal auf meine Art und Weise nicht übertragen. Also sind wir wahrscheinlich darauf aus wie wir es sagen, aber nicht was wir sagen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Vor einer Weile haben sich unsere Autoren auch gefragt, ob Musik politisch sein darf und dazu gab es <em><a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-11-metal-und-politik/">natürlich starke Meinungen</a></em>. Was würdet ihr dazu sagen, besonders darauf bezogen, dass im Deathcore-Genre viele Bands sich scheuen, ihre Meinung zu sagen?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Also, hier ist meine Sicht auf diese Dinge: Musik sollte sein, was auch immer du damit erreichen willst. Wenn man also eine politische Band sein will, muss man konsequent darauf eingehen dürfen. Dafür einen anderen Weg zu wählen, ist auch in Ordnung. Aber es ist generell sehr wichtig, dass die Reichweite und Plattform einer Band genutzt wird, um Gutes zu tun. Für <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> ist es von großer Bedeutung über Dinge sprechen zu können, die uns nachhaltig beschäftigen.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Da Musik eine Art des Ausdrucks ist, sollte man immer frei sein, sich auszudrücken, wie man es für angebracht hält. Und ich verstehe es auch zu einem gewissen Ausmaß, wenn Leute ihre Plattform nicht im positiven Sinn nutzen. Vielleicht ist es ihnen egal oder einfach nicht ihre Art. Aber aus meiner Sicht, wenn du eine Million Leute erreichen kannst, warum nutzt du es dann nicht für eine gute Sache?</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ist die Band auch in weiteren politischen Aktivitäten engagiert und wie weit geht das in eure Privatleben hinein?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Wir arbeiten viel mit Wohltätigkeit und Spenden, zum Beispiel für syrische Flüchtlinge. Auf dem neuen Album gibt es einen Song (<em>&#8222;Black Mammoth&#8220;</em>) für die US-amerikanischen Ureinwohner, die zur Zeit für Öl unterdrückt werden. Darum geht es auch in dem dazugehörigen Video und für die Vorbestellungen von &#8222;The Great Collapse&#8220; gab es dazu eine Spendenaktion. Unsere Idee dahinter ist, den Worten Taten folgen zu lassen und zu helfen. Persönlich haben wir unterschiedliche Ansätze für den Umgang mit solchen Sachen. Als Band hingegen versuchen wir gemeinsam, mehr zu machen als nur darüber zu reden, Gutes zu tun. Das ist eine wichtige Angelegenheit für uns.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> Wir glauben an das worüber wir reden. Dem verleihen wir mit Taten Rückhalt, sei es nun privat oder öffentlich als Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NxLYJJnlGs8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Jetzt, wo wir das abgehandelt haben, lasst uns über die musikalische Seite reden. Wie passt das neue Album in eure Diskografie, fällt es aus der Reihe oder war es eine natürliche Weiterentwicklung?</strong></p>
<p><strong>Tim:&nbsp;</strong>Es ist Teil einer natürlichen Weiterentwicklung, die schon mit unserer EP (&#8222;Hell On Earth&#8220;, 2009) damals begann. Von da bis zum Debüt-Album &#8222;The Process of Human Extermination&#8220; waren die Einflüsse sehr ähnlich, die Ära war sehr extrem. <strong>Pat</strong> und <strong>Will</strong> haben damals das Meiste geschrieben und ihre Mentalität war sozusagen:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Lasst uns harte Scheiße schreiben!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Pat:</strong> Ja, wir wollten einfach nur einen <strong>Banger</strong> schreiben. Und mit dem nächsten Album ging der Prozess schon los. Damals war auch noch keines der heutigen Bandmitglieder in der Gruppe und <strong>Will</strong> und ich fingen trotzdem an, über das nächste Album zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt hörten wir dann andere Sachen als noch vor dem Debüt, waren mehr Musik ausgesetzt und die Bands, die wir bereits mochten, veränderten sich. Dadurch realisierten wir, dass wir mehr machen können. Dann kamen die neuen Mitglieder in die Band. Jeder begann unterschiedliche Elemente von dem, was er gerne hören möchte, einzubringen. <strong>Will</strong> ist sehr gut darin, die Vorschläge und Geschmäcker von jedem von uns zu vereinen. So kam alles auf eine sehr natürliche Art und Weise zusammen.<br />
Von jedem Album zum nächsten gab es also aus meiner Sicht eine natürliche Entwicklung, die davon getrieben war was um uns herum passiert. Sowohl musikalisch als auch politisch und sozial. Es gab jedes mal so viele Emotionen von denen man sich nähren konnte. Kam <strong>Joe</strong> mit einem guten Text an, der aus seiner Traurigkeit entstanden ist, hat sich das im Songwriting widergespiegelt.&nbsp;<strong>Schließlich soll die Musik eine Einheit sein</strong>. Es kommen mit der Zeit andere Elemente vor, aber alles ist eine natürliche Entwicklung, solange man es nicht mit Absicht in die eine oder andere Richtung schiebt. Und ich glaube, dass wir eben das nicht machen, es passiert einfach für uns.</p>
<blockquote><p><strong>Es ist komisch, weil es hieß: &#8222;Hey, ihr klingt wie dies. &#8220; und jetzt ist es: &#8222;Hey, ihr klingt wie das.&#8220;</strong>.</p></blockquote>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Natürlich! Weil, während die Jahre vergehen, wächst und verändert sich dein persönlicher Geschmack.&nbsp;</p>
<p><b>Pat:&nbsp;</b>Ich meine verdammt, <strong>Josean</strong> hört mehr Classic Rock als alles andere, <strong>Joe</strong> mag ein bisschen mehr Pop und nicht so hartes Zeug,<strong> Tim</strong> steht eher auf Stoner Metal, <strong>&#8222;Blue&#8220;</strong> ist ein Death-Metal-Typ, ich höre eher so <strong>GOJIRA</strong> und <strong>MASTODON</strong>.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Unsere interessante Mischung entsteht halt dadurch, dass wir alle aus unterschiedlichen Ecken kommen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Habt ihr für die Sachen, die euch inhaltlich in der letzten Zeit verändert haben, auch besondere Beispiele?</strong></p>
<p><strong>Pat:&nbsp;</strong>Jeder weiß, was gerade los ist. Wenn man kein Interesse dafür hat oder es nicht verfolgt, brauche ich darüber auch gar nicht reden. Wir kommen aus den USA, jeder kennt unsere politischen Probleme. In den Nachrichten ist es so offensichtlich, wie beschissen unser Land ist und mit was wir konfrontiert sind. Das Thema müssen wir gar nicht erst anschneiden, sondern für das hinnehmen was es ist &#8211; es ist halt Scheiße!</p>
<p><strong>Tim:</strong> Was unser Land durchmacht ist zwar schlimm, aber das gilt auch für andere Länder. Dort ist es sogar schlimmer und trotzdem bekommt es nicht mal die Hälfte der Berichterstattung. Nur weil sie keine politische Supermacht sind, werden sie nicht beachtet. Alles was im mittleren Osten, Südamerika und so weiter passiert, ist genauso schlimm wie das bei uns vor der Haustür. Es passiert einfach überall, da ist es schon entmutigend, wenn die Leute nur über die USA reden können und wollen. Ich sage dann immer, dass andere Länder noch schlimmere Probleme haben als wir.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Kehr vor deiner Haustür, bevor du es vor meiner machst.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Wenn die Leute uns irgendwie aushelfen wollen ist das cool. Trotzdem sollten sie eher nach Venezuela oder Griechenland gehen. Wenn die Bevölkerung verhungert, weil die Regierung ihnen sagt, sie können zur Hölle fahren, ist das viel grotesker.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Einige dieser Missstände werden übersehen. Immer wenn etwas &#8222;Großes&#8220; vor sich geht, muss man darauf achten, wovon man dann abgelenkt ist. Es gibt so viel mehr Konflikte auf der Welt, die vielleicht sogar aus den USA, Deutschland oder Großbritannien stammen und niemand kommt da hinterher. Nicht mal wir. Trotzdem ist der Versuch schon Gold wert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15229" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p><span id="more-20672"></span></p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Ok, zu den Riffs: Ist der offensichtliche Vergleich zu GOJIRA ein Ergebnis ihres Einflusses auf euch?</strong></p>
<p><strong>Pat:&nbsp;</strong>Ich sage an dieser Stelle einfach nur danke. Danke, dass du unsere Musik mit der von <strong>GOJIRA</strong> vergleichst. Die Einflüsse kommen, wie gesagt, von überall und du sagst uns einfach ins Gesicht, dass wir dieser legendären Band würdige Riffs schreiben.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Das ist auch das schöne daran, die gesamte Welt als Band bereisen zu dürfen. Man hört so viel mehr Musik und arbeitet mit unterschiedlichen Bands, deren Herangehensweise man immer im Hinterkopf behält. Alle einzigartigen Stile die wir lieben, sei es der von&nbsp;<strong>GOJIRA</strong>, irgendeines Gitarristen oder eines Schlagzeugers, lösen in uns den Drang aus, besser zu spielen. Wir schauen für Inspiration zu diesen Musikern auf.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Manchmal schreibst du auch einfach und merkst nicht mal, wie krass es etwas ähnelt. Dann hörst du es direkt nebeneinander gestellt und erkennst es erst.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Der große Anstieg der Albenverkäufe war ein immens positives Feedback. Was war eure erste Reaktion auf dieses Wachstum eurer Fangemeinde?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Wir waren einfach nur dankbar und sehr glücklich.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> So viele positive Rückmeldungen im Vergleich zu wenig Kritik zu bekommen, war definitiv aufbauend.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Dass es bestimmten, nicht mal unbedingt einer großen Masse, Leuten so gut gefällt, erfüllt uns auch mit Demut.</p>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Ja, da gab es bestimmte Personen, zu denen ich seit bestimmt 15 Jahren aufschaue, die uns persönlich gesagt haben, wie großartig unsere Band ist. Sogar der Live-Ton von<strong> Pat</strong> und mir wurde gelobt. Ich habe zum Teil meine Karriere um diese Leute aufgebaut und jetzt machen sie mir Komplimente.</p>
<p><strong>Pat:</strong> In der Hinsicht ist das auch sehr stressig. Dadurch entsteht der Druck, das nächste Album noch besser zu machen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Im Booklet des Albums befindet sich die Aufforderung an den Hörer, Underground-Musik zu unterstützen. Früher habt ihr schon betont, dass ihr eher eine Einstiegsband für härtere und obskure Musik sein wollt. Ist das auch heute noch eure Stellung dazu?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Absolut, wir holen unsere Anteile aus so vielen unterschiedlichen Genres, damit Leute aus diesen Richtungen zu uns kommen und sich diesen Stilen öffnen. Ich hätte zum Beispiel nie <strong>NEUROSIS</strong> oder <strong>CONVERGE</strong> entdeckt, wenn ich nicht andere Bands gehört hätte, die einen ähnlichen Stil hatten. Das sind keine Radio-Bands, du musst sie irgendwie finden. Der Hörer ist immer dazu angehalten sich umzuschauen und zu graben. <strong>Das macht den Underground besonders!</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:&nbsp;</strong>Wir können uns glücklich schätzen, teil einer Szene zu sein, in der wir die stetige Entwicklung verfolgen können. Für Außenstehende ist die Zuhörerschaft vielleicht eindimensional, aber der Underground verändert sich ständig. Jetzt &#8211; nach 30 Jahren aggressiver und harter Musik &#8211; geht es immer noch weiter vorwärts. Die Evolution stoppt nie und das ist großartig.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Zudem können wir glücklich sein, in diesem Zeitalter Musik so einfach finden zu können. Als ich groß geworden bin, war die erste Anlaufstelle für neue Musik immer ein Plattenladen. Dort habe ich dann den Verkäufer nach einer Compilation CD mit ungefähr 20 ähnlich klingenden Bands gefragt. Und jetzt muss ich einfach nur auf <strong>Spotify</strong> meinen &#8222;Täglichen Mix&#8220; öffnen und schon entdecke ich Gruppen, die ich nie zuvor gehört habe.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Wir müssen auch mal über Shows reden. Ihr habt vor ein paar Tagen auf den Metal Days in einem Wald gespielt (unseren Bericht dazu findet ihr<em> <a href="https://silence-magazin.de/metalurlaub-in-den-alpen-metaldays-2017/">hier</a></em>). Welche Orte und Bühnen würdet ihr gerne wieder oder zum ersten Mal betreten?</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong>&nbsp;Europa gefällt mir gerade sehr gut.</p>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Warum nicht einfach überall?</p>
<p><strong>Pat:</strong>&nbsp;Also ich möchte zurück nach Puerto Rico.</p>
<p><strong>Josean</strong> (Schlagzeug): Und da bleiben wir.</p>
<p>(Allgemeines Gelächter)</p>
<p><strong>Pat:</strong> Er kommt aus Puerto Rico, deswegen ist ihm das ein besonderes Anliegen. Ansonsten ist Europa cool, besonders Schweden. Am liebsten würden wir die kleinen Clubs spielen, in denen <strong>AT THE GATES</strong> oder <strong>MESHUGGAH</strong> angefangen haben. Der Rest des Kontinents ist noch ziemlich neu und unentdeckt für mich, wir sind, wenn man alle Mitglieder zusammenfasst, bestimmt 25 Jahre durch die USA getourt. Unterwegs war ich also schon genug, aber <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> ist meine erste Band die hier öfter ist. Alles hier zu erkunden ist echt cool.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> Die Leute hier sind echt leidenschaftlich an der Musik interessiert und sie wieder zu treffen ist ein Geschenk.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Wenn man beginnt Gesichter zu erkennen, fühlt man sich gleich ganz anders. <strong>Ich will einfach überall spielen, sei es für fünf Leute in Zürich oder für 1000 Laute in Wacken. </strong>Es interessiert mich nicht, ich will einfach nur an coolen Orten spielen &#8211; und mit<strong> &#8222;Blue&#8220;</strong> abhängen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong><strong> Wenn wir schon von Wacken, dem größten Metal-Festival weltweit, reden: Wie ist denn der Blick aus den USA auf europäische Festivals?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Die Bands sehen die großen <strong>&#8222;Eurofests&#8220;</strong> wie einen Mathematik-Test. Er ist super schwer zu bestehen, doch wenn man ihn meistert, ist es so geil.</p>
<p><strong>Tim:&nbsp;</strong>Sie sind das Ein und Alles für echte Metal Fans &#8211; so ungefähr werden sie jedenfalls gehandelt.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Besonders <strong>Wacken</strong> ist in der Hinsicht wirklich wichtig. In den Staaten versuchen die Veranstalter langsam solche Festivals wie <strong>Knotfest</strong> oder <strong>Chicago Open Air</strong> größer zu machen. Auch auf alternativen Festivals wie <strong>Lollapalooza</strong>&nbsp;wird Metal wieder relevanter und rutscht öfter in die Line-Ups.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong> <strong>Ich kann mich an der Stelle gar nicht wirklich daran erinnern, aber habt ihr je Vans Warped Tour gespielt? Das ist ja eine der größten, jährlichen Tours in der alternativen Szene und in letzter Zeit gab es dort immer mehr Metal zu hören.</strong></p>
<p><strong>Tim:</strong> Ja, <strong>Warped Tour</strong> öffnet sich immer mehr den Metal Bands. In den vergangenen Jahren spielten immer mindestens zwei oder drei, trotzdem gab es nie eine <strong>Metal Stage</strong>. Dass es die jetzt gibt, ist unglaublich praktisch für Bands wie uns. Wir könnten einfach dahin gehen und mit Bands aus vollkommen anderen Genres touren.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong> <strong>Das war es auch schon, wir haben weder Zeit noch mögliche Fragen übrig! Danke für eure Zeit und hoffentlich hören unsere Leser mal in das neue Album &#8222;The Great Collapse&#8220; rein.</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Danke für das Interview und die Unterstützung, wir sehen uns bei der Show!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iWpY_9BvTt8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FFAA</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/FitForAnAutopsyOfficial/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/">FIT FOR AN AUTOPSY im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Deathcore ist gerettet &#8211; FIT FOR AN AUTOPSY</title>
		<link>https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[awesome]]></category>
		<category><![CDATA[breakdowns]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[fit for an autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Ion Dissonance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=15221</guid>

					<description><![CDATA[<p>FIT FOR AN AUTOPSY&#160;&#8211;&#160;The Great Collapse Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Länge: 39:51 Min. Label:&#160;Good Fight Music Stil: Deathcore Was kann den Deathcore&#160;im Jahr 2017 jetzt noch retten? Jetzt wo BORN OF OSIRIS ihr Debüt neu aufgelegt und mit genau den Synths versehen haben, die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/">Der Deathcore ist gerettet &#8211; FIT FOR AN AUTOPSY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FIT FOR AN AUTOPSY&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;The Great Collapse<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Länge: 39:51 Min.<br />
Label:&nbsp;Good Fight Music<br />
Stil: Deathcore<span id="more-15221"></span></p>
<p>Was kann den Deathcore&nbsp;im Jahr 2017 jetzt noch retten? Jetzt wo <strong>BORN OF OSIRIS</strong> ihr Debüt neu aufgelegt und mit genau den Synths versehen haben, die ihre letzten Alben für alte Fans so nervig machten, und <strong>SUICIDE SILENCE</strong>&nbsp;mit einer schlechten Nu-Metal-Wiederbelebung ihre Verkaufszahlen total vor die Wand gefahren haben, scheint die Rettung immer weiter in die Ferne zu rücken. Doch mein bisheriges&nbsp;Deathcore-Album des Jahres und der beste Auszug aus dem Katalog von <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>&nbsp;ist das Licht am Ende dieses Tunnels.</p>
<p>Politische Missstände aufzeigen ist ein selbst gesetztes Ziel dieser US-amerikanischen Deathcore-Band aus New Jersey. Laut ihrer Ansicht verschwendet eigentlich jeder seine Zeit und sein Potenzial, wenn er seine Musik nicht dafür nutzt, sich in die politische Debatte einzumischen. Aber das ist ein anderes Thema. Auf &#8222;The Great Collapse&#8220; jedenfalls sind es Umweltthemen, die in den Vordergrund rücken. Die Truppe drückt ihre Meinung zum Klimawandel und allen anderen von Menschenhand geschaffenen Problemen sehr deutlich aus&nbsp;&#8211; ein großer Kollaps ist im Gange. Diese dunkle und pessimistische Atmosphäre spiegelt sich auch auf dem Cover der Scheibe wieder, welches von <strong><a href="https://www.instagram.com/nightjarillustration/">Adam Burke</a></strong>, der auch die neue <strong>SÓLSTAFIR</strong>-Platte gestaltet hat,&nbsp;eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde. Und in der Musik geht es genauso zu, wie die Illustrationen es vermuten lassen: hemmungslos, inhuman, emotionsgeladen und rücksichtslos.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15258 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-by-Bobby-Bates-1000x515.jpg" height="420" width="814" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-by-Bobby-Bates-1000x515.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-by-Bobby-Bates-1000x515-300x155.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-by-Bobby-Bates-1000x515-750x386.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 814px) 100vw, 814px" /></p>
<p><strong>GOJIRA</strong>-artige Riffs begleiteten bereits&nbsp;auf dem Vorgänger &#8222;Abosulte Hope Absolute Hell&#8220; einige Lieder. Auf diesem neuen Album wird das Ganze weniger unterschwellig präsentiert als es noch auf <em>&#8222;Out To Sea&#8220;</em>,<em> &#8222;Mask Maker&#8220; </em>und<em> &#8222;Ghosts In The River&#8220;</em> zu hören war. Das Intro und die Bridge von<em> &#8222;Black Mammoth&#8220;</em> enthalten hier ein verdächtig nach einer Kopie von <strong>GOJIRA</strong> klingendes Riff. Wenn ich genau hinhöre, entdecke ich diese und weitere technische und progressive Elemente auf fast allen Tracks des Albums. Soli, die Lust auf weniger Breakdowns machen, finde ich zwischen den unablässigen Screams des Sängers bei <em>&#8222;Terraform&#8220;</em> und <em>&#8222;Iron Moon&#8220;</em>. Auf Letztgenanntem darf man kurzzeitig niemand anderen als <strong>ION DISSONANCE</strong>-Frontmann <strong>Kevin McCaughey</strong> beim Schreien zuhören.</p>
<h4>Antizipation und Kollaps</h4>
<p>Langsamere und ruhige Momente sind handverlesen, was bei einer sonst so brutalen und kompromisslosen Band von Anfang an klar sein sollte. Trotzdem versüßt mir der letzte Song <em>&#8222;Spiral&#8220;</em> mit der Post-Rock-Einlage vor dem letzten Breakdown des Albums den Tag. So weckt man Antizipation auf einen Breakdown! Denn besonders typisch für <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> sind die vielen abwechslungsreichen Strukturen der Songs und Breakdowns. Da darf es gern mal ein Moment mehr sein, den ich bei anderen Bands als lästig und faul empfinden würde. Zwischen <em>&#8222;Heads Will Hang&#8220;</em> und <em>&#8222;Too Late&#8220;</em> ist so ziemlich jede Art von Breakdown dabei, die man sich nur wünschen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15260 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/fit-for-an-autopsy-1024x576.jpg" height="402" width="715" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/fit-for-an-autopsy-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/fit-for-an-autopsy-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/fit-for-an-autopsy-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/fit-for-an-autopsy.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px" /></p>
<p>Weitere technische Spielereien sind&nbsp;auf <em>&#8222;Terraform&#8220;</em> und <em>&#8222;When The Bulbs Burn Out&#8220;</em> zu entdecken. Letzteres enthält den gleichen erregenden Gitarrenton, der auch meinen bis jetzt liebsten Breakdown des Jahres auf dem vorhin genannten<em>&#8222;Iron Moon&#8220;</em> verschönert. Außerdem wird es durch ein Zitat eingeleitet, welches klarstellt, dass die Erderwärmung kein Hirngespinst ist. Politisch motiviert sind alle Texte auf &#8222;The Great Collapse&#8220;. So handelt <em>&#8222;Black Mammoth&#8220;</em> zum Beispiel von der Dakota-Pipeline, die in den USA durch Stammesgebiet der indigenen Sioux verläuft. Ebenfalls das dazu entstandene Video handelt von diesem Thema und liefert düstere, beeindruckende Bilder.</p>
<p>Der im Titel der Platte beschriebene Kollaps beschränkt sich in den Texten auf umwelt-relevante Themen. Ziemlich angepisst und negativ gegenüber den Entscheidungen der Machthaber wirken die US-Amerikaner sofort. Bereits auf dem Opener <em>&#8222;Hydra&#8220;</em> stellt man im Text klar, dass, wenn man denen einen Kopf abschlägt, zwei weitere nachwachsen. Ein Teufelskreis entsteht innerhalb des Systems und<strong> FIT FOR AN AUTOPSY</strong> machen genau zur richtigen Zeit darauf aufmerksam. Die fragwürdige Umstruktierung der Umweltbehörden der USA und der Ernennung eines Klimawandel-Zweiflers zum Umweltminister dürften die umweltpolitische Debatte in den nächsten Jahren zum Kochen bringen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Cause when you cut off their head fucking two grow back! &#8211; <em>&#8222;Hydra&#8220;</em></p>
</blockquote>
<p>Und wo bleibt die eingangs erwähnte Emotion? Sie ist auf jedem Song zu spüren und verleiht der gesamten Scheibe diesen besonders bitteren Unterton. Jede dem Zuhörer ins Gesicht geschriene Proklamation trägt sehr viele negative Gefühle und Einstellungen. Dass diese Tragweite von der grandiosen Instrumentalisierung getragen wird, ist natürlich klar. Auch melodischer Gesang ist mehr oder weniger mit von der Partie, wie auch schon auf dem letzten Album. Wie spärlich er hier eingesetzt wird, zeigt die natürliche Entwicklung der Gruppe auf. Wahrscheinlich hätte ich mit so einem Kracher rechnen müssen. Jetzt, wo ich rückblickend auf ihre alten Alben erkennen muss, dass dieser nächste Schritt unausweichlich war.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/FitForAnAutopsyOfficial/">Facebook</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NxLYJJnlGs8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/">Der Deathcore ist gerettet &#8211; FIT FOR AN AUTOPSY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-14 05:03:12 by W3 Total Cache
-->