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	<title>Folk-Metal-Rückblick Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Folk-Metal-Rückblick Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 06:12:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unserers Rückblicks auf den Folk-Metal.</p>
<p>Natürlich sind wir wieder gespannt auf deine Meinung - was sollte in Part 3 nicht fehlen und was sagst du zu unserer Auswahl?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-folk-metal-rueckblick-part2/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Willkommen im zweiten Teil des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h2>
<p>Die heutige Episode befasst sich mit Elfen, Zwergen und Trollen.</p>
<h2><strong>ELVENKING</strong> – „Reader Of The Runes – Divination“</h2>
<p>Knappe zwei Jahre nach der letzten Veröffentlichung beehren uns die Elfen aus Italien auch schon mit ihrem Nachfolgewerk. Leider lehnt sich „Reader Of The Runes – Divination“ nicht wirklich weit aus dem Fenster. Die musikalische Mischung besteht wie gewohnt aus Power Metal, Akkustikgitarren und Gefiedel, wobei diesmal eine <strong>stärkere Tendenz zu rockigeren Riffs und Heavy Metal</strong> durchscheint.</p>
<p>Mein Problem mit der Scheibe: Irgendwie kommt einem vieles schon bekannt vor – das selbst beim ersten Durchlauf. Auch sind diesmal die wenigsten Melodien so wirklich catchy. Zwei Umstände, die leider dazu führen, dass „Reader Of The Runes &#8211; Divination“ <strong>weder besonders heraussticht noch großartig im Kopf bleibt</strong>. Und das trotz qualitativ hochwertiger Musik, gutem Aufnahmesound und gewohnt gekonntem Songwriting.</p>
<p>Es gibt ein paar <strong>Ausnahmemomente</strong> – so etwa die Blast-Beat-untermalte, dunkle Energie, die „<em>Malefica Doctrine</em>“ zum Teil ausstrahlt oder die gelegentlichen schönen Akkustik-Zwischenspiele. Diese wirken sehr erfrischend, und genau das ist es, woran es dem Gesamtwerk leider ein bisschen fehlt: Frische! Definitiv kein schlechtes Album, wer die Band allerdings schon länger kennt, wird hier kaum etwas Neues entdecken. Vielleicht eine gutes Einstiegsplatte.</p>
<p><iframe title="ELVENKING - Divination (2019) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sL9i56jkH1E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>WIND ROSE</strong> – „Wintersaga“</h2>
<p>In Italien gibt’s aber nicht nur Elfen, sondern auch Zwerge! <strong>WIND ROSE</strong> haben es in den letzten Jahren geschafft, sich <strong>aus dem Untergrund an die Oberfläche</strong> zu graben und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Vor Allem die lustige Cover-Version des Youtuber-Songs „<em>Diggy Diggy Hole</em>“ hat Wellen geschlagen. Doch wie ich herausfand, lohnt es sich auf jeden Fall, einen tieferen Blick in die Goldminen der Zwergenkompanie zu werfen!</p>
<p>Der musikalische Stil ist heutzutage definitiv ein anderer als zu Anfangseiten. Heavy Metal von damals ist epischem Folk Metal gewichen: „Wintersaga“ erinnert zuweilen stark an <strong>ENSIFERUM</strong> (allerdings mit tieferen Main Vox), aber auch deutliche <strong>TURISAS</strong>-Allüren und der ein oder andere Schwenker Richtung <strong>WINTERSUN</strong>-Gefilde sind rauszuhören. Also quasi <strong>Finnen-Metal – aus Italien</strong>.</p>
<p><strong>WIND ROSE</strong> tragen richtig dick auf, mit mächtigen Männerchören, eingängigen Melodien und Keyboard-Bombast wo es nur geht. Das Ganze natürlich eigenkleidet in cheesy-tolkienesquer Fantasy-Thematik (meist mit einer Prise Selbstironie und Humor).</p>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Das Rad hat man nicht neu erfunden, doch hier wurde definitiv <strong>gute Arbeit geleistet</strong>! Ob mit Schunkelfaktor oder Dramatik und Bombast – jedes der acht Lieder ist auf seine Weise eine Hymne.</p>
<p><iframe title="WIND ROSE - Wintersaga (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TmWGMQsasRw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>TROLLFEST</strong> – „Norwegian Fairytales“</h2>
<p>Hektisch und wirr wie eh und je geht es im Unterholz der norwegischen Wälder zu. <strong>TROLLFESTS</strong> „Norwegian Fairytales“ ist <strong>nichts für schwache Nerven</strong>! Ja, so manch einer würde der Kombination aus Blast Beats, Balkan-Tonleitern, schiefen Taktaktarten und heiserem Gekreische wohl schier das Prädikat „anstrengend“ verleihen. Doch es gibt definitiv mehr über diese Band auszusagen.</p>
<p><strong>TROLLFEST</strong> machen seit jeher ihr eigenes Ding: Chaos und Quatsch, doch das mit äußerster technischer Raffinesse und Präzision. Ein weiser Mann soll einmal gesagt haben: „Wenn <strong>FINNTROLL</strong> eine Horde besoffener Trolle sind, sind <strong>TROLLFEST</strong> genau das – <strong>nur hart auf Koks</strong>.“ Die Ähnlichkeiten zwischen beiden Bands drücken sich meiner Meinung nach aber heute nur noch im Namen und im heftigen Gebrauch von Humppa-Feeling aus.</p>
<p>Wovon die Texte handeln, kann ich leider nicht sagen (sind sie doch in einer erfundenen Sprachmischung aus Deutsch und Norwegisch verfasst). Schätze mal es geht um norwegische Märchen? Instrumental dominieren jedenfalls neben Metal-Kombo vor allem <strong>Akkordeon und Saxophon</strong> die Melodienfraktion, und neben den wohlklingenden Schreien des Fronters tritt auf dieser Scheibe gelegentlich auch (<em>tatsächlich</em> wohlklingender) Frauengesang ins Rampenlicht. Auf einen erlösenden 4/4-Takt wartet man in vielen der Tracks vergebens.</p>
<p>So ist auch dieses Album wieder eine Art avantgardistisches Kunstwerk. Eine Party, die definitiv nicht darauf ausgelegt ist, für jeden verdaulich zu sein – oder verstanden zu werden. Vielleicht <strong>der wahre Hipster-Scheiß</strong> unserer Zeit.</p>
<p><iframe title="TrollfesT - Fjøsnissens fjaseri (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GEwbN3UWYfQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wir sehen uns nächste Woche in Teil 3!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-folk-metal-rueckblick-part2/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 2]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 06:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[A Lost Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Ategnatos]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Metal-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Renegades]]></category>
		<category><![CDATA[Zerfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende, also wagen wir einen Rückblick!<br />
Naja, teilweise …<br />
Heute schauen wir mal, was so im FOLK METAL 2019 los war.</p>
<p>Lass dich inspirieren und sag uns doch gern mal, welches Album du dringend in der Liste sehen magst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Willkommen beim ersten Teil meines Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h1>
<p>Da das Genre in diesem Jahr so einiges ausgespuckt hat, wäre es schon fast schade, <em>nicht</em> noch einmal zusammenfassend auf all die schönen Releases einzugehen. Ohne große Worte zu verlieren &#8211; los geht&#8217;s!</p>
<h2>ELUVEITIE – „Ategnatos“</h2>
<p>Die Schweizer haben vor einiger Zeit einen <strong>massiven Besatzungswechsel</strong> durchgemacht, und mit „Ategnatos“ liegt nun das erste Metal-Erzeugnis in neuer Aufstellung vor. Und das spürt man deutlich! Mit einer Menge <strong>frischer Energie</strong> hat man es nach Jahren endlich geschafft, aus alten Formen und Schemen auszubrechen. Unterschiedlichste musikalische Influenzen, viele Abwechslung und ein merklich veränderter Stil an Instrumenten und Clean-Gesang sorgen für das vielleicht <strong>lebendigste Album</strong> seit „Everything Remains As It Never Was“ (2010). Es scheint von allem mehr drin zu sein: Mehr (und härterer) Death Metal, mehr grandiose Folk-Parts (mein persönlicher Lieblingsaspekt der Scheibe) und auch durchaus prominenterer weiblicher Gesang. Wem letzterer allerdings weniger zusagt, für den ist „Ategnatos“ wahrscheinlich nicht das <strong>ELUVEITIE</strong>-Erlebnis, das er sich wünscht, und der kann getrost die Finger davon lassen. &nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ELUVEITIE - Rebirth (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/d-pSq4MJmy8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>EQUILIBRIUM – „Renegades“</h2>
<p>Der Name lässt schon vermuten, dass auch im <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Camp wieder einmal neue musikalische Wege eingeschlagen wurden. Klassischen Folk Metal macht man hier ja hier schon lange nicht mehr. Renegades aber erreicht nochmal ein <strong>ganz neues Level an Modernität</strong>: Elektronische Einflüsse, New-Metal-Allüren, Rap-Parts und viel Clean-Gesang ersetzen das Flötengedudel und die melodischen Höhenflüge, die man früher von der Band kannte. Hinzu kommen drei verschiedene Sänger und kaum noch Texte auf Deutsch. Ein solcher (erneuter) Stilwechsel bringt natürlich meist mit sich, dass <strong>alte Fans eher weniger begeistert</strong> sind. So wird Renegades von der Presse zwar durchaus gelobt, von der Fangemeinde allerdings regelrecht in der Luft zerrissen. Persönlich gehöre ich auch eher der enttäuschten Fan-Community an, doch empfehlen würde ich zumindest einen Durchlauf des Albums trotzdem jedem, bevor er sich ein Bild macht. Vielleicht genau das richtige für die Fraktion an Metallern, denen die Band schon immer „zu dudelig“ war.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="EQUILIBRIUM - Path Of Destiny (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/L6TqqOeKFKA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>FINSTERFORST – „Zerfall“</h2>
<p>Hui! <strong>FINSTERFORST</strong> sind aus dem „#YOLO“-Land zurück – und haben einen massiven Brocken im Gepäck. „Zerfall“ ist die konsequente <strong>Fortsetzung des eigentlichen Stils der Band</strong> (siehe die Alben „Rastlos“ und „Mach dich Frei“)! Ernster, schwerfälliger Folk Metal mit viel Tiefgang und gelegentlich dem ein oder anderen Refrain zum Mitgrölen. Was sonst noch auf der Platte zu finden ist: wütende Black-Metal-Passagen, ruhiges und gänsehauthervorrufendes Folk-Geklimper sowie mit 36 Minuten der längste Epos, den die Schwarzwälder bisher erschaffen haben (und es gab schon einige ü-20-Minüter). <strong>Wer fröhliche Upbeat-Melodien verschmäht</strong> und sich lieber auf eine musikalische Reise durch die Tiefen uralter Tannenwälder und die Abgründe der Menschheit begeben möchte – hier ist euer Folk-Metal-Album 2019!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FINSTERFORST - Zerfall (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7QQeP2dlZRA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Weiter geht es nächste Woche in Part 2 des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-1/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 1]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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