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	<title>folk rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Jun 2022 11:10:43 +0000</lastBuildDate>
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	<title>folk rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SCHANDMAUL holen den Knüppel aus dem Sack</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 11:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[Knüppel aus dem Sack]]></category>
		<category><![CDATA[SCHANDMAUL]]></category>
		<category><![CDATA[Schandmäuler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… denn sowohl mit dem Albumtitel und auch dem ersten Song zeigen sich SCHANDMAUL direkt von einer neuen, härteren Seite. Jetzt kann man überlegen, ob das an Corona liegt, da meines Empfindens nach so einige Bands in den letzten zwei Jahren härter ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schandmaul-knueppel-aus-dem-sack/">SCHANDMAUL holen den Knüppel aus dem Sack</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SCHANDMAUL &#8211; &#8222;Knüppel aus dem Sack&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 10.06.2022<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 49 Min. 28 sek.<br />
<strong>Label: </strong>Napalm Records/ Universal Music<br />
<strong>Genre:</strong> Folk Rock </div></div></div></p>
<p><span style="font-weight: 400;">… denn sowohl mit dem Albumtitel und auch dem ersten Song zeigen sich </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> direkt von einer neuen, härteren Seite. Jetzt kann man überlegen, ob das an Corona liegt, da meines Empfindens nach so einige Bands in den letzten zwei Jahren härter und düsterer geworden sind. So oder so erscheint das Album an diesem Freitag.</span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Die Fakten</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber kommen wir doch erstmal zu den gewohnten Fakten.&nbsp;</span><b style="font-weight: 400;">SCHANDMAUL</b> wurden 1998 gegründet und haben inklusive&nbsp;<span style="text-align: center;">&#8222;</span>Knüppel aus dem Sack<span style="text-align: center;">&#8222;</span> 11 Studio-Alben veröffentlicht. Das neueste Album enthält 11 Songs + 2 Bonus Tracks und kommt wie gewohnt in mehreren Varianten raus und enthält auch einige Features mit befreundeten Künstlern. Produziert wurde das Album von <b>Simon Michael</b>, dem Schlagzeuger von <b style="font-weight: 400;">SUBWAY TO SALLY</b>. Und natürlich gibt es auch eine Tour zum Album, die von Ende Oktober bis Anfang Dezember gehen wird.&nbsp;<br />
Aber auch aktuell sind <b>SCHANDMAUL</b> auf unterwegs auf Festival Tour. Termine findet ihr <a href="https://www.schandmaul.de/terminuebersicht/">hier</a>.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Ab in die harte Märchenrealität</strong></h3>
<p><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="text-align: center;">&#8222;</span>Knüppel aus dem Sack<span style="text-align: center;">&#8222;</span></span></i><span style="font-weight: 400;"> ist sowohl Opener als auch Titeltrack und hat es direkt faustdick hinter den Ohren. Hier zeigen <strong>SCHANDMAUL</strong>, dass sie eine Vorliebe für Märchen haben. Eigentlich ist dies ein Song, mit dem die Band einfach ihren Frust und ihre Wut hinausspielen will.<br />
</span>Sie wollen bildlich einfach den Knüppel aus dem Sack holen und um sich schlagen.&nbsp;<span style="font-weight: 400;">Und das spiegelt sich nicht nur im Text, sondern auch in der Melodie wieder, die eigentlich schon kein </span><b>Folk Rock</b><span style="font-weight: 400;"> mehr ist, sondern fast schon Metal mit Sprechgesang.<br />
</span>Premiere feierte der Song bei ihrem Online-Konzert.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/k7hBkkQIEgo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit <span style="text-align: center;">&#8222;</span></span><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Königsgarde<span style="text-align: center;">&#8222;</span></span></i><span style="font-weight: 400;"> erwartet uns direkt der erste Feature-Song. Eingeleitet wird der Song passend mit Fanfaren und Pferdegetrappel, um dann in eine richtig fette Rocknummer überzugehen. Zusammen mit </span><b>Alea</b><span style="font-weight: 400;"> von </span><b style="font-weight: 400;">SALTATIO MORTIS</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>Ben Metzner</b><span style="font-weight: 400;"> von </span><b style="font-weight: 400;">D’ARTANGAN</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b style="font-weight: 400;">FEUERSCHWANZ</b><span style="font-weight: 400;"> besingt man hier das Thema </span><b>Zusammenhalt</b><span style="font-weight: 400;">. Letzterer musste bei der Textzeile „Seit an Seit“ aber auch sein. Ursprünglich allgemein gehalten, lässt es sich aber auch auf die Bands übertragen, deren Zusammenhalt und Verbindung gerade in der Pandemie sehr nach außen traten.&nbsp;</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/k5WA-Qve1Fo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">In <span style="text-align: center;">&#8222;</span></span><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Das Gerücht<span style="text-align: center;">&#8222;</span> </span></i><span style="font-weight: 400;">äußern die </span><b style="font-weight: 400;">SCHANDMÄULER</b><span style="font-weight: 400;">&nbsp;textlich und gesanglich etwas </span><b>schelmisch</b><span style="font-weight: 400;"> angehaucht, aber auch wieder mit mehr Sprechgesang, gesellschaftliche Kritik an </span><b>Gerüchten</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>Fake News</b><span style="font-weight: 400;">. </span>Geschrieben ist der Song aus der Sichtweise des besagten <b>Gerüchts</b> und es erzählt uns, was es alles für Schäden anzurichten vermag. Kritik muss also nicht immer direkt in die Fresse und erhobenen Zeigefingers daherkommen, sondern kann gut auch verpackt wesentlich sinnvoller sein. <span style="font-weight: 400;">Das </span><b>Schelmische</b><span style="font-weight: 400;"> wird musikalisch durch die Art des Gitarren- und Bassspiels sowie der Flöte ausgedrückt. Letztere sticht auch im Refrain hervor.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/fkenZE1G1XY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>&nbsp;</p>
<h3><i><span style="text-align: center;">Märchen, Sagen und Interpretationen&nbsp;</span></i></h3>
<p><i><span style="text-align: center;">&#8222;</span>Der Pfeifer<span style="text-align: center;">&#8222;</span></i> wird natürlich passend durch den Einsatz von <b>Blasinstrumenten</b> dominiert. In den ruhigen Sequenzen stechen vor allem die <b>Flöte</b> und im Refrain der <b>Dudelsack</b> hervor. Allerdings hebt sich der Track auch durch seinen Anfang heraus und die Tatsache, dass es der <b>mittelalterlichste</b> Song auf dem Album ist &#8211; was auch die Band so empfindet, da hier die neumodischen Instrumente eher im Hintergrund spielen. Auch wenn ich mich im Laufe des Textes wiederholen werde, aber <b>SCHANDMAUL</b> haben es einfach drauf, das Interesse an alten <b>Sagen und Legenden</b> zu wecken. Wie auch hier, denn der Pfeifer ist eine von vielen Variationen des <b>Rattenfängers von Hameln</b>. Und zugleich handelt es sich um die dunkelste Interpretation. Das steht aber im Kontrast zur Melodie, die nicht ganz so düster erklingt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit dem <span style="text-align: center;">&#8222;</span></span><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Tatzelwurm<span style="text-align: center;">&#8222;</span></span></i><span style="font-weight: 400;"> begibt sich die Band auf die Spuren der </span><b>Kryptozoologie</b><span style="font-weight: 400;"> und besingt ein drachenähnliches Wesen, welches hauptsächlich in den Alpen und dem Alpenvorland sein Unwesen trieb. </span>Genauer gesagt greift man hier die Story des verurteilten Mörders <b>Heinrich von Winkelried</b> auf, der sich dem <b>Tatzelwurm</b> vom <b>Berg Pilatus</b> stellte, um frei zu kommen. Wie es ausging, erfahrt ihr dann im Song. <span style="font-weight: 400;">Der Track enthält ein recht dichtes Soundgewand, vor allem im Refrain. </span><span style="font-weight: 400;">By the way: Ich kannte den </span><b>Tatzelwurm</b><span style="font-weight: 400;"> bisher nur aus dem Pen-and-Paper-Rollenspiel &#8222;</span><b>Das schwarze Auge</b><span style="font-weight: 400;">&#8222;.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch <span style="text-align: center;">&#8222;</span></span><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Der Flug<span style="text-align: center;">&#8222;</span></span></i><span style="font-weight: 400;"> greift wieder eine alte Geschichte auf, und zwar die des Benediktiners </span><b>Eilmer von</b> <b>Malmesbury</b><span style="font-weight: 400;">, der im 11. Jahrhundert lebte und gerne fliegen wollte. </span><span style="font-weight: 400;">Der Song wird zwar von </span><b>Birgits</b><span style="font-weight: 400;"> Dudelsack dominiert, aber hervorzuheben ist hier dennoch die Drehleier von </span><b>Saskia</b><span style="font-weight: 400;"> mit ihrem einzigartigen Klang. Und auch </span><b>Thomas</b><span style="font-weight: 400;"> Textakrobatik an der einen oder anderen Stelle muss hier erwähnt werden.<br />
</span>Achtet mal darauf, wie er es geschafft hat, das Wort <b>Benediktiner</b> melodisch zu verarbeiten.</p>
<h3>Kritik, gut verpackt</h3>
<p><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="text-align: center;">&#8222;</span>Der Quacksalber<span style="text-align: center;">&#8222;</span> </span></i><span style="font-weight: 400;">bringt dann sowohl textlich als auch klanglich wieder die unbeschwerte Leichtigkeit hervor, wie man sie von </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> eigentlich kennt. </span><b>Birgits</b><span style="font-weight: 400;"> Flötenspiel und </span><b>Saskias</b><span style="font-weight: 400;"> Geige tragen definitiv zu dieser Leichtigkeit des Songs bei. Irgendwie hat der Song auch einen leichten Western-Einschlag. </span><span style="font-weight: 400;">Ich bekomme direkt Lust darauf, mir fürs Rollenspiel einen solchen </span><b>Quacksalber</b><span style="font-weight: 400;"> zu erstellen, der den Leuten jeden Schund andreht. </span><span style="font-weight: 400;">Und gerade beim Schreiben merke ich, dass auch dies Kritik an den ganzen modernen </span><b>Wunderheilern</b><span style="font-weight: 400;"> mit ihren </span><b>Globulis</b><span style="font-weight: 400;"> sein könnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Melodie zu <span style="text-align: center;">&#8222;</span></span><i style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Luft und Liebe<span style="text-align: center;">&#8222;</span></span></i><span style="font-weight: 400;"> kommt mir irgendwie bekannt, ohne dass ich es zuordnen kann. Das tut dem rockig-leichten Song aber keinen Abbruch. Eingeleitet wird der Song von einem </span><b>Leierkastenspiel</b><span style="font-weight: 400;">. </span><b>SCHANDMAUL</b><span style="font-weight: 400;"> besingen hier, wieder in ein geschichtliches Gewand verpackt, die Sichtweise vieler Leute und anscheinend auch </span><b>Politiker</b><span style="font-weight: 400;"> auf die </span><b>Kulturschaffenden</b><span style="font-weight: 400;"> &#8211; i</span>m speziellen die Spielleute.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-align: center;">&#8222;</span><i>Glück&nbsp;</i><i>auf<span style="text-align: center;">&#8220;&nbsp;</span></i>ist der zweite Feature-Song, und zwar dieses Mal mit </span><b>Albi</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>Pat</b><span style="font-weight: 400;"> von </span><b style="font-weight: 400;">FIDDLERS</b> <b style="font-weight: 400;">GREEN</b><span style="font-weight: 400;">, die jeweils eine Passage im Song übernehmen und auch im Refrain zu hören sind. </span><span style="font-weight: 400;">Eine richtige Partynummer! Das muss sie aber auch sein, denn ich verstehe den Track als Motivationssong und das klappte eher weniger, wenn er düster oder traurig wäre. Der Mittelteil mit seinem </span><b>Irish Folk</b><span style="font-weight: 400;"> Part gefällt mir besonders gut.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-align: center;">&#8222;</span><i>Irgendwann</i><span style="text-align: center;">&#8222;</span> klingt melodisch und von der Instrumentalisierung her erstmal wie ein </span><b style="font-weight: 400;">VERSENGOLD</b><span style="font-weight: 400;">-Song, aber dann setzt </span><b>Thomas</b><span style="font-weight: 400;"> Stimme ein und auch der Refrain klingt dann schon wieder eher nach </span><b>Speed Folk</b><span style="font-weight: 400;">. </span><span style="font-weight: 400;">Und auch diesem Track merkt man seinen Corona-Ursprung an, denn hier wird der Wunsch thematisiert, endlich wieder das </span><b>Publikum</b><span style="font-weight: 400;"> wie früher sehen zu können und mit ihnen zu quatschen und dergleichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit <span style="text-align: center;">&#8222;</span><i>Niamh</i><span style="text-align: center;">&#8222;</span> bewegen wir uns wieder ins Reich der Sagen und Legenden und folgen der Geschichte um besagte </span><b>Niamh</b><span style="font-weight: 400;">, die eine Königin in der Anderswelt (</span><b>Tir na nóg</b><span style="font-weight: 400;">) ist, und ihrem sterblichen Gemahl </span><b>Oisín</b><span style="font-weight: 400;">. </span>Das ist eine eher traurige Story aus der keltischen Mythologie.&nbsp;<br />
<b style="font-weight: 400;">SCHANDMAUL</b> schaffen es hier, dass die Melodie passend zum Text melancholisch ist, aber nicht langsam oder gar traurig wirkt. Eine kraftvolle Nummer also, mit der <b style="font-weight: 400;">SCHANDMAUL</b> erneut ihr Geschick im Umgang mit Geschichten beweisen.</p>
<h3>ZUGABE</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Kommen wir zu den zwei </span><b>Bonus Tracks</b><span style="font-weight: 400;">. Der erste ist <em>&#8222;</em><i>Der elfseitige Würfel</i><em>&#8222;</em>.&nbsp; Das ist f</span><span style="font-weight: 400;">ür mich eigentlich der </span><b>schwächste</b><span style="font-weight: 400;"> Song auf dem Album. Textlich finde ich einen Abenteuerer, der einen Schatz findet und mit dem bewachenden Dämon um sein Leben spielen muss, total geil! </span><span style="font-weight: 400;">Aber mir ist die Melodie zu </span><b>melancholisch</b><span style="font-weight: 400;">. </span><span style="font-weight: 400;">Ich hätte mir hier gerne eher eine lustige verspielte oder eine richtig harte Melodie gewünscht. </span>Aber bei dem Album bleibt das auch Jammern auf hohem Niveau.</p>
<p>Und dann haben wir da noch <em>&#8222;</em><i>Long John Silver&#8220;</i>. Ebenfalls eher eine <b>Ballade</b>, die sehr ruhig daherkommt, und die Stimmung in einer Kneipe beschreibt. Auch wenn im Refrain die Gitarre einsetzt, bleibt der Song eher ruhig. Ein passender Abschluss.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zur <strong>SCHANDMAUL</strong> <a href="https://www.schandmaul.de/">Homepage</a></p>
<p>Und das Album gibt es <a href="https://napalmrecords.com/deutsch/schandmaul">hier</a>.</p>
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		<title>VERSENGOLD &#8211; Die Küstenkinder sind zurück</title>
		<link>https://silence-magazin.de/versengold-die-kuestenkinder-sind-zurueck/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versengold-die-kuestenkinder-sind-zurueck</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 09:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Versengold]]></category>
		<category><![CDATA[Was kost die Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"WAS KOST DIE WELT" ... wir denken, wegen COVID gibt's auf jeden Fall Rabatt!</p>
<p>Versengold haben sich dem Thema angenommen und in Albumform gepackt.<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VERSENGOLD &#8211; &#8222;Was kost die Welt&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.01.2022<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 49 Min.<br />
<strong>Label: Sony Music</strong><br />
<strong>Genre:</strong> Folk&nbsp; </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 28.01. ist es soweit! Wir kriegen die Antwort auf die Frage: &#8222;Was kost die Welt?&#8220; &#8211; denn dann bringen <strong>VERSENGOLD</strong> ihr gleichnamiges Album raus! Gefeiert wird das Ganze mit einem Online Release Stream Konzert am 29.01. Wie gewohnt übernimmt EVENTBRITE die Übertragung, immerhin haben sie mittlerweile reichlich Erfahrung mit den Streams der Bremer Jungs. Der Preis reicht wieder von 15€ bis 50€.</p>
<h3>Die Fakten</h3>
<p>Aber kommen wir doch gleich zum neuen Album. &#8222;Was kost die Welt&#8220; ist das 10. Studioalbum der Band <strong>VERSENGOLD</strong> und kommt, wie gewohnt, als Digipack und als limitierte Fanbox inklusive DVD raus. Enthalten sind 12 Tracks und produziert wurde das Album von <strong>Hannes Braun</strong>, besser bekannt als Frontmann der Band <strong>KISSIN‘ DYNAMITE</strong>.</p>
<h3>Märchen, Mythen und Folk</h3>
<p>Den Anfang des Albums macht der Titeltrack <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Was kost die Welt<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span>. </em>Auf witzige Art und Weise halten <strong>VERSENGOLD</strong> der Gesellschaft den Spiegel vor und zeigen, wie wir mit der Umwelt <strong>nicht</strong> umgehen sollten. Dies dürfte der poppigste Song auf dem Album sein, der auf Konzerten im Chorus viel Publikumsbeteiligung mit sich bringen dürfte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Versengold - Was kost die Welt (Offizielles Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D3hgfIL1J2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weiter gehts mit <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Hier kummp de Storm<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>. Für mich fühlt sich der Song an, als ob die Band von der <strong>Aufbruchstimmung</strong> singt, die wir letztes Jahr ein Stück weit verspüren durften, als kleine Konzerte möglich waren. Und wie der Titel vermuten lässt, ist der Track &#8222;<strong>up Platt</strong>&#8220; &#8211; also auf <strong>Plattdeutsch</strong> verfasst. Hier darf Flo wieder zeigen, was er an der Violine kann.</p>
<p>Von <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Bella schau (mit mir in die Sterne)<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>&nbsp;habe ich euch bereits letztes Jahr im <a href="https://silence-magazin.de/geschafft-versengold-endlich-im-stadion/">Konzertbericht</a> aus der Barclaycard Arena in Hamburg erzählt. Dies ist eine lustige Sichtweise auf das Thema <strong>Horoskope</strong> und wie sich diese von Kultur zu Kultur unterscheiden. Aber es ist auch ein Liebeslied, im Refrain basierend auf der Melodie des alten <strong>Partisanenliedes</strong> <em>&#8222;Bella Ciao&#8220;. </em>Am auffälligsten dürfte das Akkordeon sein, welches wahrscheinlich zuletzt auf dem Album <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>Auf in den Wind<em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em> zum Einsatz kam. Der Song versprüht direkt mediterranes Flair.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Versengold - Bella schau (mit mir in die Sterne) (Offizielles Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gM5K1vS-5AQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Windsbraut<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>besingt Malte die<strong> magische Wirkung</strong> einer <strong>mysteriösen</strong> <strong>Frau</strong> aus dem Meer, mit der er gerne davonziehen will. In dieser Ballade sehe ich einen Neuzugang für die &#8222;NACHT DER BALLADEN&#8220;, die <strong>VERSENGOLD</strong> immer wieder veranstalten. Eingeleitet wird der Song mit der Gitarre und Maltes Stimme. Erst nach und nach setzten die restlichen Instrumente ein und komplettieren damit den Klang des Liedes.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Versengold - Windsbraut (Offizielles Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5-pOKTaVd2M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Hey Hanna<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>&nbsp;hebt die Stimmung dann wieder. Denn entgegen des gesungenen Textes vom tanzunfähigen Protagonisten lädt der Song genau dazu ein. Man möchte einfach vor Freude aufspringen und tanzen. Recht <strong>düster</strong> und fast schon metallastig geht es bei <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Die wilde Jagd<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>zu. Hier wird die mythologische Jagdgesellschaft besungen, die auf Seelenfang ausreitet und vor der man sich verstecken sollte, wenn man nicht ungewollt Teil von ihr werden will. Daher ist der &#8222;harte&#8220;, dunkle Sound sehr passend. Getrieben wird der Sound galoppartig von <strong>Schlagzeuger Shawn</strong>. Gesangstechnisch scheint <strong>Malte</strong> hier ein wenig aus seinem <b>RUMMELRACKE</b> Repertoire abzugreifen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Versengold - Die wilde Jagd (Offizielles Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oSnuV_QmB-A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im nachfolgenden Lied <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Augen auf und durch (Gibt nicht auf)<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>&nbsp;wird das Thema <strong>Depression</strong> und der Versuch, diese zu durchbrechen, passend melodisch von <strong>VERSENGOLD</strong> aufgearbeitet und ist dementsprechend etwas <strong>schwermütig</strong>. Während die Strophen recht melancholisch klingen, schreit <strong>Malte</strong> den Zuhörer zur Einleitung des Refrains regelrecht an, um einen selbst aus der <strong>Lethargie</strong> zu reißen. Wenn meine Interpretation richtig ist, könnte der Song für <strong>Kontroversen</strong> sorgen, da das Thema immer recht schwierig zu behandeln ist. Schnellere und fröhlichere Klänge werden wieder bei <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Der alte Rathenstein<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>angeschlagen. Die Legende um diesen <strong>trinksüchtigen Adligen</strong> stammt aus der<strong> Sächsischen Schweiz</strong> und handelt von einem Geist, der all jene heimsucht, die ihre alkoholischen Getränke nicht bis auf den letzten Tropfen leeren. Also immer schön runter mit dem Zeug!&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Genauso schnell und fröhlich geht es beim&nbsp;<i>&#8222;</i></span><em>Kobold im Kopp<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>zu. Hier servieren uns&nbsp;<strong>VERSENGOLD </strong>in ihrer typischen Art einen weiteren Ohrwurm mit einem sehr witzigen Twist am Ende. <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span>Sternensee<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>kann ich mir als weitere Ergänzung im Programm der zuvor erwähnten &#8222;NACHT DER BALLADEN&#8220; vorstellen. Gerade im Refrain erinnert mich das Lied durch die Melodie und <strong>Maltes</strong> rauen <strong>Gesang</strong> ein wenig an <b>ROD STEWARTS</b>&#8218; <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Sailing<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>. In den ruhigen Passagen verpasst <strong>Dan</strong> mit seiner <strong>Gitarre</strong> dem Track stellenweise eine gewisse <strong>Lagerfeuer-Atmosphär</strong>e.</p>
<p>Mit <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Eis und Asche<span style="font-weight: 400;">&#8220;&nbsp;</span></em>erzählen die Jungs ihre Version der Sage vom <strong>Ascheweibchen</strong> <strong>zu Zittau</strong> aus dem Jahr <strong>1756</strong>. Für den Refrain hat man sich&nbsp;<strong>ANNIE HURDY GURDY </strong>als Gastsängerin geholt. Und sie hat nicht nur ihre Stimme, sondern auch ihr Instrument, die Drehleier, mitgebracht. Ich mag den Song, der textlich einen düsteren Touch hat, aber sehr verspielt in der Melodie ist. Den Abschluss bildet passenderweise <em><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em><em>Die letzte Runde<span style="font-weight: 400;">&#8222;</span></em>. Ein leicht melancholischer Song, der das Album komplettiert. Wie bei manch anderer <b>VERSENGOLD</b> Ballade beginnt der Song ruhig und nimmt dann zur Hälfte an Geschwindigkeit auf. Ich denke, dies ist eine Art zu zeigen, dass alles immer zwei Seiten hat. So kann man versuchen, etwas traurigem auch immer etwas fröhliches abzuringen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Versengold - Die Letzte Runde (Offizielles Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BUzZGRP0btY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://www.versengold.com/">Bandseite</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versengold-die-kuestenkinder-sind-zurueck/">VERSENGOLD &#8211; Die Küstenkinder sind zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Second Sun &#8211; der endlose Kampf des Robert P.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 05:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Lindmark]]></category>
		<category><![CDATA[David Grannas]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[Gaphals Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Ljungberg]]></category>
		<category><![CDATA[konzeptalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Hedman]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Pehrsson]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Second Sun]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gehts aber ab! "SECOND SUN spielen Prog Rock, der so zackig ist wie einst Focus, und vermengen ihn mit schwedischer Leichtigkeit, melodischem Folk und der Dynamik von frühen Iron Maiden."</p>
<p>Was die nordischen Götter uns diesmal in die Ohren hauen und uns Bock auf diese Band Live macht - liest du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/second-sun-kampen-gar-vidare/">Second Sun &#8211; der endlose Kampf des Robert P.</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> SECOND SUN &#8211; &#8222;KAMPEN GÅR VIDARE&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 06. November 2020<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>32:04<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Gaphals Records<br />
<strong>Genre:</strong> Prog Rock / Folk Rock </div></div></div></p>
<p><strong>SECOND SUN</strong>&nbsp;sind ein Quartett aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Diese eingängliche Information ist wichtig, weil es noch einige andere Künstler mit dem selben Namen gibt. Neben den <strong>nordeuropäischen Proggern</strong> findet man auf Bandcamp auch <a href="https://secondsun.bandcamp.com/?from=search&amp;search_item_id=3825331109&amp;search_item_type=b&amp;search_match_part=%3F&amp;search_page_id=1340178853&amp;search_page_no=1&amp;search_rank=4&amp;search_sig=4371ec1e0f2fa143277a891c12818f05">eine Alternative Rock Band aus Australien</a>, <a href="https://secondsunnh.bandcamp.com/?from=search&amp;search_item_id=820136406&amp;search_item_type=b&amp;search_match_part=%3F&amp;search_page_id=1340178853&amp;search_page_no=1&amp;search_rank=5&amp;search_sig=5188ff10febfacf375680ff5ea36aa68">eine amerikanische Metalcore Band</a>, sowie <a href="https://secondsunuk.bandcamp.com/?from=search&amp;search_item_id=2277421504&amp;search_item_type=b&amp;search_match_part=%3F&amp;search_page_id=1340178853&amp;search_page_no=1&amp;search_rank=8&amp;search_sig=2765394e38583f87089ed14fa77dc451">eine Indie Gruppe aus Großbritannien</a>. Damit dürften den gröbsten Verwechslungen vorgebeugt sein. Es handelt sich folglich um&nbsp;<em>Adam Lindmark</em> (Schlagzeug),&nbsp;<em>Marcus Hedmark</em> (Bass),&nbsp;<em>David Grannas</em> (Gitarre) und&nbsp;<em>Jakob Ljungberg</em> (Gitarre und Gesang). Die vier Schweden präsentieren nun ihr <strong>drittes Album</strong> &#8222;Kampen Går Vidare&#8220;, das auf <a href="http://www.gaphals.se/">Gaphals Records</a> veröffentlicht wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SECOND SUN - HATAR DET ÄNDÅ (Official Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/oXyrRZxy8zg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der Kampf des Robert Pehrsson</h3>
<p><strong>SECOND SUN&#8217;S&nbsp;</strong>&#8222;Kampen Går Vidare&#8220; ist ein <strong>Konzeptalbum</strong>, wie es im Buche steht. Der Titel, der übersetzt &#8222;Der Kampf geht weiter&#8220; heißt, ist dem schwedischen Musiker&nbsp;<em>Robert Pehrsson</em> gewidmet.&nbsp;<em>Pehrsson</em> dürfte einigen Lesenden als Gitarrist und Sänger von Bands wie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Dundert%C3%A5get">Dundertåget</a>, <a href="https://deathbreathmetal.bandcamp.com/">Death Breath</a> oder <a href="https://robertpehrssonshumbucker.bandcamp.com/">Robert Pehrsson&#8217;s Humbucker</a> bekannt sein. Und wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um einen fortwährenden Kampf ebenjenes Protagonisten der schwedischen Rock- und Metalwelt. Die <strong>A-Seite</strong> der Schallplatte ist noch sehr hoffnungsvoll, motiviert und sommerlich gehalten. Die <strong>Rückseite</strong> wiederum ist eher eine Vertonung des schwedischen Winters, in dem der Protagonist dem Zynismus verfällt und sich lustlos an seinem Schreibtisch verschanzt.</p>
<h3>Zwischen Folk, Prog und Heavy Metal</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36144 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/187416-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/187416-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/187416-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/187416-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/187416.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Musikalisch ist &#8222;Kampen Går Vidare&#8220; ein äußerst ausgefallenes Werk. Wie auch schon auf dem letzten Album &#8222;Eländes Elände&#8220; mischen&nbsp;<strong>SECOND SUN</strong> flotten <strong>Prog Rock</strong> mit einer ordentlichen Portion <strong>Folk</strong>. Was auf ihrer dritten Veröffentlichung dazukommt, ist ein starker Einfluss aus dem <strong>NWoBHM</strong>. Es ist also hier und da nicht einfach zu erkennen, ob <strong>weite Flanellhosen oder enge Lederkutten</strong> besser zum musikalischen Outfit passen. Oder vielleicht auch einfach beides? Zumindest scheint sich die Band für eine Heavy Metal-konforme Tracht entschieden zu haben.</p>
<p>Eines steht so oder so fest: selbst ohne jegliche Kenntnis der schwedischen Sprache bringt dieses Album unheimlich viel Spaß. &#8222;Kampen Går Vidare&#8220; <strong>animiert den ganzen Körper und motiviert die Sinne</strong>.&nbsp;<strong>SECOND SUN</strong> spielen Prog Rock, der so zackig ist wie einst Focus, und vermengen ihn mit <strong>schwedischer Leichtigkeit</strong>, melodischem Folk und der Dynamik von frühen Iron Maiden. Nicht zu tanzen ist nahezu unmöglich, wenn die Stockholmer ihr flottes Narrativ über&nbsp;<em>Pehrsson</em> spielen. Außerdem wird es nicht nur an dem COVID-19-bedingten Entzug liegen, dass diese Platte wahnsinnige <strong>Lust auf Konzerte</strong> macht.</p>
<p><a href="https://secondsunofficial.bandcamp.com/"><strong>SECOND SUN auf Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2018 10:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dropkick Murphys]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[O'Reillys]]></category>
		<category><![CDATA[Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[The O'Reillys & the Paddyhats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sunday, greenish sunday... Heute wird es Irisch! Mit den THE O'REILLYS &#038; THE PADDYHATS.</p>
<p>Geht es ins Blut oder eher im Guinness unter? Wir sagen es dir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-the-paddyhats-green-blood/">THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">THE O&#8217;REILLYS &amp; THE PADDYHATS &#8211; &#8222;Green Blood&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.09.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 43:18 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp; Metalville Records<br />
<strong>Genre:</strong> Irish Folk Rock/Punk</div></div></div></p>
<p>Schon der Name von dieser Band ist klischee-irisch bis zum Gehtnichtmehr &#8211; und das Album <strong>&#8222;Green</strong> <strong>Blood&#8220; </strong>ist das erst recht. Nicht nur vom Namen her! Es werden alle typischen Irish-Folk-Themen abgehandelt. Heldengestalten wie <em>&#8222;</em><em>Greg O&#8217;Donovan&#8220;</em>, ein Kartenspiel mit dem Teufel, die schuftende Arbeiterklasse und natürlich das wilde Musikerleben. Alles mit drin! Meiner Meinung nach ist das ein bisschen arg dick aufgetragen. Aber anhören kann man es sich ja mal.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kY1Vc-ySc8g?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwie scheint es trotz Klischees zu funktionieren. Beim ersten Hören macht es ziemlich Spaß, und mitsingen kann nach dem ersten Refrain eigentlich auch jeder. Beste Unterhaltung, würde ich sagen &#8211; vor allem bei Songs wie <em>&#8222;Swing your hammer&#8220;</em> kann man ganz gut mitgehen! Dadurch, dass manche Songs zwischendrin melancholischere Zwischentöne aufweisen, ist auch ne ordentliche Portion Abwechslung drin. Und, was mich persönlich sehr freut: Ab und zu gehts in Songzeilen auch um gesellschaftliche und politische Dinge, wie bei den Songs <em>&#8222;Circus of Fools&#8220; </em>oder <em>&#8222;Yesterday&#8217;s Rebel&#8220;</em>.</p>
<p>Doch mir fehlt etwas. Vielleicht ist es der Sänger, der keine so rauhe Stimme hat wie die Frontsänger von Bands wie den <strong>DROPKICK MURPHYS </strong>oder <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong>, oder der Versuch, den Irish Folk etwas kunstvoller zu gestalten. Beides gefällt mir nicht wirklich &#8211; es nimmt der Musik einiges von ihrem Drive. Und beim dritten oder vierten Mal <strong>&#8222;Green Blood&#8220; </strong>bleibt nicht mehr viel über von der irisch-rockigen Begeisterung. Es ist gute Musik, ja, und ich werde definitiv noch einige Ohrwürmer haben! Mehr aber auch nicht.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/paddyhats/">The O&#8217;Reillys &amp; the Paddyhats auf Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.paddyhats.com/">The O&#8217;Reillys &amp; the Paddyhats im Netz</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-the-paddyhats-green-blood/">THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CELLAR DARLING Interview &#8211; Lust auf Experimente</title>
		<link>https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cellar-darling-interview-lust-auf-experimente</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Cellar Darling]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUMMERBREEZE 2017, es ist Freitag Mittag, und CELLAR DARLING haben als eine der ersten Bands an diesem Festivaltag gespielt. Trotz der etwas undankbaren Uhrzeit waren dennoch schon einige Besucher zugegen, um die noch relativ neue Formation bei gutem Wetter zu sehen. Der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/">CELLAR DARLING Interview &#8211; Lust auf Experimente</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUMMERBREEZE</strong> 2017, es ist Freitag Mittag, und <a href="https://silence-magazin.de/vom-dunkel-ins-licht-cellar-darling/"><strong>CELLAR DARLING</strong></a> haben als eine der ersten Bands an diesem Festivaltag gespielt. Trotz der etwas undankbaren Uhrzeit waren dennoch schon einige Besucher zugegen, um die noch relativ neue Formation bei gutem Wetter zu sehen. Der Veranstalter jedenfalls scheint durchaus Vetrauen in die Gruppe zu setzen, lässt er sie bereits auf der großen Bühne spielen.</p>
<p>Nach einer kleinen Verschnaufpause nach dem Gig kommen dann Sängerin <strong>Anna Murphy</strong> und Gitarrist <strong>Ivo Henzi</strong> in den VIP-Bereich, um ein wenig über die Band und Musik an sich zu plaudern.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr habt heute Mittag schon hier gespielt. Wie seid ihr so zufrieden mit dem Auftritt?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Genau, wir haben vorhin bereits gespielt. Es war super. Wir hatten viele Leute vor der Bühne und sind wirklich zufrieden, wie es gelaufen ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21276 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Für die Uhrzeit waren ja schon erstaunlich viele Zuschauer da.</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ich war auch sehr überrascht. Wir wussten natürlich nicht, was uns erwartet. Wir tanzen ja musikalisch ein wenig aus der Reihe. Es war echt noch früh. Ich denke, wenn ich ein Festivalbesucher wäre, dann würde ich noch verkatert irgendwo im Gras liegen um die Uhrzeit. Daher war es wirklich sehr schön, dass so&nbsp; viele Leute da waren und auch schon richtig abgegangen sind. Das war super.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja jetzt grob ein Jahr in der Konstellation unterwegs und spielt jetzt schon richtig auf Festivals. Was bedeutet es euch, schon so auftreten zu können mit dieser Gruppe, und dass ihr so angenommen werdet?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: An mir zieht das irgendwie so vorbei. Ich beobachte das irgendwie wie so von außen. Es ist natürlich sehr überwältigend, weil wir auch nicht wussten, was uns erwartet. Und was passieren wird. Wir haben mal drauf los komponiert, gemacht, gespielt, und jetzt sind wir hier. Es ist Wahnsinn.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir jetzt hier spielen. Also, ich. Vielleicht <strong>Merlin</strong> schon.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Umso schöner ist es dann doch, wenn es so läuft und solche Reaktionen kommen.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Es läuft super.</p>
<p><strong><em>S</em>: War das damals schon so klar, in dieser Zusammensetzung zusammen spielen zu wollen? Und auch so die Richtung, in die ihr musikalisch gegangen seid? Oder war das eher intuitiv?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Eigentlich spontan, oder? Wir haben einfach mal drauf los gespielt und geschaut, was raus kommt, und nichts forciert. Wir haben nicht gesagt &#8222;wir wollen das machen&#8220;, oder &#8222;wir wollen das nicht machen&#8220;. Gar nicht. Wir haben einfach gemacht, und das ist das Ergebnis.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ist ELUVEITIE noch so präsent, dass da auch Fans noch Verbindungen ziehen?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja klar, ist ja logisch. Wir haben natürlich viele Fans mitgenommen, von damals. Und natürlich kommen immer die Vergleiche, was ist jetzt besser etc. Aber das ist ok. Das ist ja normal. Wir haben damit gerechnet. Aber das Feedback ist gut. Das meiste Feesback ist super, daher &#8230;</p>
<p><strong>Anna</strong>: Da merkt man auch, wie offen die Leute sind für neue Musik. Ich denke, so soll es ja auch sein. Wenn wir jetzt&nbsp; <strong>ELUVEITIE</strong> <strong>2</strong> geworden wären, das hätte wenig Sinn gemacht. <strong>ELUVEITIE</strong> gibt es schon. Die machen das, was sie machen. Super. Und wir machen etwas Neues.</p>
<blockquote><p><strong>Musik ist Musik!</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Das ist auch das, was ich oft in Bezug auf CELLAR DARLING gehört habe, dass die Leute eher gespannt sind, was da jetzt kommt. Einfach wie vorher weitermachen hätte zu nichts geführt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Klar.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21313 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr habt ja sogar schon mit AMORPHIS gespielt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja genau, eine Show, ganz am Anfang.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Als Opener war das.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist das auch etwas, was für euch spricht, dass ihr musikalisch nicht so festgelegt und flexibel seid, wo und mit wem ihr spielt?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja klar. Das mit <strong>AMORPHIS</strong> war natürlich eine gute Gelegenheit. Aber wir wollen uns jetzt auch nicht festlegen, nur mit solchen Bands zu spielen, sondern wir sind offen für alles. Fast alles. Vielleicht kein Grindcore. Obwohl, du vielleicht schon &#8230;</p>
<p><strong>Anna</strong>: Doch, schon! Vielleicht nicht Schlager.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ok, vielleicht nicht Schlager.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Oder Reggae.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Das geht nicht.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Aber sonst&#8230; Musik ist Musik!</p>
<p><strong><em>S</em>: Das heißt, ihr könnt euch auch vorstellen, auf anderen Festivals zu spielen, die auch nicht unbedingt so einen Fokus auf Metal haben?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Genau. Das wäre auch eigentlich das Ziel, dass wir wirklich auch breit gefächert auftreten können. So sieht man ja auch mehr und lernt auch noch was Neues.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wenn ich nicht irre, spielen ELUVEITIE dieses Jahr auch hier. Habt ihr da inzwischen eine Distanz dazu, wenn man sich in so einem Rahmen evtl. trifft?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja, es ist schon immer noch komisch. Mich stört es jetzt nicht direkt. Es ist ja jetzt auch schon über ein Jahr her. Wir machen so unser Ding, sie machen ihr Ding. Wir sind alle zufrieden, so wie es ist, es gibt auch kein böses Blut mehr, so von meiner Seite. Es ist ganz ok. Hoffentlich gibt es jetzt zwei gute Bands. Das ist das, was wir uns wünschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NWMiBj0yDJg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><strong>Alles schon mal gehört &#8230;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Eine Zeit lang schien es im Metal ja, als ginge es vorangig nur noch darum, immer nur noch schneller und lauter zu spielen. Momentan gibt es, wie ihr auch, viele Bands, die eher auch mit Sound und Instrumentierung experimentieren. Denkt ihr, da ist was dran?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ich denke halt, irgendwann hat man alles schonmal irgendwo gehört. Es gibt nicht so viele Töne und nicht so viele Harmonien. Irgendwann ist alles ein wenig ausgelutscht. Und ich merke, dass immer mehr Menschen auf so experimentelle, progressive Sachen anspringen. Für mich ist das ein Stück weit auch eine logische Entwicklung. Ich meine, das ist genau das, was wir momentan ja auch machen. Jeder Song auf dem Album ist auf seine Weise irgendwie anders. Ich denke, wir sind eine sehr zeitgemäße Band. Ich denke, die, die immer noch ihr Ding machen, und ihren Sound gefunden haben, mal als Beispiel <strong>AC/DC</strong>, ich meine, die können das jahrelang machen, und es wird funktionieren.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Die Leute wollen das, und sie kriegen das. Und das ist auch gut so.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Aber für neue Bands, da funktioniert das nicht. Da muss man sich schon was überlegen.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Man muss schon speziell gut sein in dem, was man macht. So, dass man auffällt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Es gibt ja auch viele junge Bands wie THE VINTAGE CARAVAN, die spielen mit dem, was sie machen, auch auf Jazz Festivals.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja, das habe ich auch schon gehört. Ich finde das cool, irgendwie. Wenn es keine Grenzen mehr gibt, wenn es einfach nur noch Musik ist. Das gefällt mir.</p>
<blockquote><p><strong>Also momentan nennen wir uns The New Wave of Folk Rock &#8230;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Also würdet ihr euch auch nicht einem speziellen Genre einordnen?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ja, also momentan nennen wir uns The New Wave of Folk Rock. Folk Rock beinhaltet sehr viele Sachen, das ist ein sehr breit gefächeter Begriff. Am Anfang haben wir halt gedacht, wir sagen nichts, wir lassen die Leute entscheiden. Und das war dann schon ein wenig komisch. Da kamen viele Begriffe von Symphonic Metal, bis Progressiv Rock. Alles mögliche, wo wir fanden, das passt doch einfach nicht so. Daher wollten wir das schon dann auch selbst in die Hand nehmen, und die Leute ein bisschen führen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Viele wollen ja auch wissen, was sie erwartet, wenn eine neue Band kommt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja eben.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21279 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-300x287.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-1024x978.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-750x717.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1.jpg 1121w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Denkt ihr, ihr habt schon euren Sound gefunden? Oder wie schaut ihr in die Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Für dieses Album haben wir ihn gefunden. Und jetzt &#8230;</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Mal schauen.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Mal schauen, ja.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir arbeiten schon dran. Wir haben schon mit ein paar Sachen angefangen. Mal schauen, wo es uns hin führt.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Wir setzen uns keine Grenzen. Es kann sein, dass es extremer wird, es kann sein, dass es softer wird. Es kann alles sein. Es muss uns einfach gefallen, und irgendwie passen.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Aber ich werde weiterhin E-Gitarre spielen. Das wird schon bleiben.</p>
<p><strong>Anna</strong>: (lacht) Ich werde zusätzlich Theremin spielen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das wäre wirklich was Neues.</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ok, jetzt hab ich es gesagt, jetzt muss ich es wirklich auch machen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich bin gespannt. Die Fans scheinen ja jedenfalls auch&nbsp; sehr offen zu sein für das, was von euch noch so kommt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir auch. Und das wird es.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die beiden zeigen, dass sie viel Spaß an der neuen Gruppe haben und sehr positiv und offen in die Zukunft von <strong>CELLAR DARLING</strong> schauen. Dass sie da keine Scheuklappen aufziehen wollen und darauf vertrauen, dass sie mit ihrer Musik bei den Fans auf offene Ohren stossen werden, macht sie sehr sympathisch. Es ist schön zu sehen, dass so eine Entwicklung möglich ist und Musiker trotz ihrer Vergangenheit in einer großen Band etwas Eigenes starten können, und damit so gut angenommen werden. Es bleibt jedenfalls sehr spannend, was diese sympathische Gruppe noch von sich hören lässt.</p>
<p><a href="http://www.cellardarling.com/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cellardarlingofficial/">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/">CELLAR DARLING Interview &#8211; Lust auf Experimente</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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