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	<title>for those that wish to exist Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>ARCHITECTS &#8211; Für alle, die gern existieren?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 06:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[holy hell]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Alter wird man ja weiser, sagt man... Andere aber auch ruhiger. So scheint es um die ARCHITECTS zu stehen.<br />
Wir haben uns das neue Werk gegönnt und mal wirken lassen... Da wird experimentiert und geschraubt. Ob und wie das wirkt haben wir mal niedergeschrieben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Architects &#8211; &#8222;For Those That Wish To Exist&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.02.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 58:29 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Epitaph Europe<br />
<strong>Genre:</strong> Metalcore </div></div></div></p>
<p>Holy Hell, endlich ist der Nachfolger zum <strong>2018</strong>er Album der <strong>ARCHITECTS</strong> da! Ich hatte die vergangenen Tage etwas Zeit, um mich in das mit Spannung erwartete Album reinzuhören. Zugegeben, ich hatte gemischte Gefühle, da durch die ersten Singles eigentlich schon klar war, dass es vermutlich etwas <strong>anders</strong> werden würde. Oder vielleicht auch nicht? Schauen wir mal, wie sich &#8222;For Those That Wish To Exist&#8220; so präsentiert&#8230;&nbsp;</p>
<h4>GROßE FUßSTAPFEN</h4>
<p>Einleitend muss ich erwähnen, dass &#8222;Holy Hell&#8220; in meinem Fall das Maß aller Dinge der Band darstellt. Ich weiß jetzt schon, dass mir da nicht viele zustimmen werden, aber so empfinde ich es noch immer. Das liegt vor Allem an <em>&#8222;Hereafter&#8220;</em>. Dieser Song ist für mich die pure <strong>Perfektion</strong> im melodischen Metalcore. Die Melodie, die Vocals und wie sie Sam rüberbringt, mehr Gänsehaut geht nicht. Und das, auch wenn ich die Nummer schon gefühlte trölfzigtausendmal gehört hab. Rund um den Song hat sich ein wundervoll <strong>stimmiges Album</strong> gebaut, das für mich wirklich Maßstäbe gesetzt hat. Aber genug von 3 Jahre altem Stoff.&nbsp;</p>
<p>Das Intro <em>&#8222;Do You Dream Of Armageddon&#8220;</em> erzeugt mit den minimalen Textpassagen einen klasse Einstiegsmoment und wird abgelöst von <em>&#8222;Black Lungs&#8220;</em>. Für mich die Single, die von allen Vorboten am Höchsten gepunktet hat. <em>&#8222;Animals&#8220;</em> hingegen hat wohl die meisten <strong>Fragzeichen</strong> aufgeworfen, da die musikalische Ausrichtung schon beinahe als <strong>Industrial</strong> bezeichnet werden kann. Einen ähnlichen Weg beschreitet auch<em> &#8222;Impermanence&#8220;</em>, welches zudem mit einem namenhaften <strong>Feature</strong> glänzt. <strong>Winston</strong> von <strong>PARKWAY DRIVE</strong> hat hier seine bezaubernde Stimme beigesteuert, was dem Song gut zu Gesicht steht. Gastparts gibt es außerdem noch<strong> 2 weitere</strong>: <strong>Mike</strong> von <strong>ROYAL BLOOD</strong> bei <em>&#8222;Little Wonder&#8220;</em> und <strong>Simon</strong> von <strong>BIFFY CLYRO</strong> bei <em>&#8222;Goliath&#8220;</em>. Alles definitiv interessant und gut platziert. Was die musikalische <strong>Entwicklung</strong> angeht (die vor Release eigentlich schon offensichtlich war), so muss man sagen, dass die <strong>ARCHITECTS</strong> hier Mut und<strong> Experimentierfreude</strong> beweisen. Die Elemente, die einen deutlich spürbaren Einfluss ausmachen, sind ganz klar <strong>elektronischer</strong> und <strong>orchestraler</strong> Natur. <em>&#8222;Flight Without Feathers&#8220;</em> kommt zum Beispiel komplett ohne analoge (Saiten)Instrumente aus und bildet damit eine absolute <strong>Sonderstellung</strong> auf dem Album. Auch ansonsten blitzen praktisch in jedem der 15 Tracks elektrische Sounds auf. Die gab es natürlich auch schon auf dem Vorgänger, aber hier nochmal eine ganze Schippe mehr.&nbsp;</p>
<p><iframe title="Architects - &quot;Dead Butterflies&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2ZmjG3wuUes?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DIESE EINE SACHE</h4>
<p>Wer jetzt Angst hat, dass man hier keine angenehme <strong>Härte</strong> mehr bekommt, nunja, musikalisch würde ich das sogar irgendwie unterschreiben. Allerdings können die <strong>herausragenden</strong> Vocals von <strong>Sam</strong> da noch einiges reißen. Auch wenn dieser nun noch wesentlich mehr auf <strong>Cleans</strong> setzt, so ist eine gesangliche Entwicklung nicht von der Hand zu weisen. In Songs wie <em>&#8222;An Ordinary Extinction&#8220;</em>&nbsp;oder<em> &#8222;Libertine&#8220;</em> lässt er auch noch die sprichwörtliche Sau raus. Generell mag ich die gesamten <strong>Emotionen</strong>, die jeder Song auf seine Weise transportiert. Man sollte sich alles in allem aber bewusst sein, dass die Band mit dem Album <strong>neue Wege</strong> beschreitet. Ich persönlich habe da auch null einzuwenden, aber es gibt da diesen einen <strong>Knackpunkt</strong>, der &#8222;For Those That Wish To Exist&#8220; für mich leider stark in den Schatten des Vorgängers &#8222;Holy Hell&#8220; stellt. Mal von einleitend angesprochenem Song abgesehen, hatte dieses so viele starke Momente, die mir nach wie vor im Gedächtnis hängen. Hier hingegen finden sich zwar auch 15 Songs, von denen jeder auf seine Art punkten kann, aber leider kein einziger, bei dem ich mir sofort sagen würde: &#8222;direkt nochmal!&#8220; Es fällt mir wirklich schwer, das besser zu beschreiben, ich hoffe ihr versteht was ich meine. Das Album wirkt einfach nicht so stimmig und aus einem Guss.&nbsp;</p>
<p>Rein von der <strong>Produktion</strong> legt das Werk die Messlatte allerdings verdammt hoch. Selten hört man einen so perfekt ausbalancierten Klangteppich mit all seinen versteckten (und offensichtlichen) <strong>Details</strong>. Davor muss ich wirklich meine Cap ziehen. Gerade deswegen ist es auch so schade, dass es für mich eben kein richtiges Highlight gibt.&nbsp;</p>
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<p><a href="https://www.architectsofficial.com">ARCHITECTS</a></p>
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