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	<title>fòrn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Mar 2018 14:25:29 +0000</lastBuildDate>
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	<title>fòrn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Kaunan &#8211; Keltische Nordklänge im Folkgewand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 07:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaunan &#8211; Forn Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017 Dauer: 46:11 Label: By Norse Music Stil: Folk Gerade erst habe ich meine Karte für ein WARDRUNA Konzert in Berlin gekauft und sehe da: KAUNAN ist die Vorband. Zufall? Wohl kaum. Das eingespielte Trio hat es nun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaunan</strong> &#8211; Forn<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Dauer: 46:11<br />
Label: By Norse Music<br />
Stil: Folk</p>
<p>Gerade erst habe ich meine Karte für ein <strong>WARDRUNA</strong> Konzert in Berlin gekauft und sehe da: <strong>KAUNAN</strong> ist die Vorband. Zufall? Wohl kaum. Das eingespielte Trio hat es nun endlich geschafft, ihre erste Platte auf den Markt zu bringen. &#8222;Forn&#8220; wird nämlich über das gleiche Label veröffentlicht, welches auch <strong>WARDRUNA</strong> &#8222;betreut&#8220;. Somit wundert es auch nicht, dass der Einfluss durch Sänger <strong>Einar Selvik</strong> hier und da zu hören ist. Im Titel &#8222;<em>Vallåt</em>&#8220; gibt es dazu noch ein Feature mit ihm und&nbsp;<strong>Maria Franz</strong> (<strong>HEILUNG</strong>, <strong>SONGLEIKR</strong>) &#8211; einer der besten Songs des Albums. Kommen wir zur Band an sich. <strong>KAUNAN</strong> bestehen ebenfalls aus bekannten Gesichtern. Dabei sind <strong>Oliver S. Tyr</strong> (<strong>FAUN</strong>), Maler und Instrumentalist <strong>Boris Keller</strong> und <strong>Göran Hallmarken</strong>, ein bekannter Drehleier-Spieler aus Schweden. Aber keine Angst, <strong>KAUNAN</strong> hat mit der aktuellen Musik von <strong>FAUN</strong> nicht viel zu tun. Viel mehr zeigt <strong>Tyr</strong> hier, was wirklich in ihm steckt und lässt an alte Zeiten der Band erinnern.</p>
<h3>Zwischen spiritueller Reise und Langeweile</h3>
<p>Die meisten der Titel auf &#8222;Forn&#8220; sind instrumental und versuchen zumindest, vielfältig zu sein. Das zeigt sich vor allem an der Vielzahl an alten Instrumenten, wie z.B.&nbsp;Kontrabasharpa, Mandola und Lyra. Mir gefällt der Gesang von <strong>Hallmarken</strong> sehr und ich finde es daher sehr schade, dass dieser so selten ans Mikro darf oder will. Instrumentaler Folk bringt leider fast immer diesen faden Nebengeschmack von endlosen Wiederholungen mit sich. Damit ziehen sich die Songs in die Länge und die Leute sind glücklich. Zumindest auf dem Mittelalter-Markt.<strong> Aber hier erwarte ich definitiv mehr</strong>. Dazu ist zu sagen, dass gerade in Zusammenarbeit mit größeren Künstlern eine höhere Erwartung von mir da ist. Beispielsweise in Titeln, wie &#8222;<em>Den Gamle Sordolen</em>&#8222;, stoßen die ganzen dissonanten Klänge schon ziemlich stark auf. Sicherlich hat die Band damit irgendeine tolle Nuance setzen wollen, aber mich hat es eher verschreckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22827 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/KAUNAN-bandpic-2017-720x1024.jpg" width="720" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/KAUNAN-bandpic-2017-720x1024.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/KAUNAN-bandpic-2017-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/KAUNAN-bandpic-2017-750x1067.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/KAUNAN-bandpic-2017.jpg 1019w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>In der Zeit zurück</h3>
<p>Aber ich will nicht alles schlecht reden. <strong>KAUNAN</strong> wissen Atmosphäre zu schaffen und den Hörer in vergangene Welten zu entführen. &#8222;<em>Elve Fert</em>&#8220; gefällt mir sehr, weil es dort Gesang gibt und ein angenehmes Midtempo. Der Song fühlt sich wie eine Reise an, lang und doch mit einem Ziel vor Augen. <strong>KAUNAN</strong> spielen generell gerne mit dem Tempo, was in &#8222;<em>Polska Svit</em>&#8220; gut zu hören ist, und auch zeigt, dass sich die Band bemüht, in jedem Song eine neue Facette zu offenbaren. Sie beherrschen auf jeden Fall ihre Instrumente und schaffen es, den Hörer in die Wikinger Zeiten des Nordens zurück zu führen. Gerade zum Herbst/Winter passt diese melancholische Musik doch sehr gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Kaunan-667961593215412/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://kaunan.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Das Vendetta Fest und Zecken (Tag 2, Samstag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Samstag, 15.04.2017</h4>
<p>Nach einer interessanten Erfahrung mit der deutschen Bahn in der vergangenen Nacht, mache ich mich erneut auf den Weg nach Berlin. Bei der Rückreise wollte mir die digitale Anzeige und die Durchsage am Bahnhof weismachen, dass mein Zug nicht von dem Gleis fährt, an dem er schon seit zehn Minuten steht. Zu meiner Erleichterung ist die zweite Hinreise sehr ereignislos und ich kann ein bisschen dösen. In meinem Alter das Gefühl zu haben, dass Festivals die so &#8222;spät&#8220; in der Nacht enden, besser um 13:00 Uhr starten sollten, ist glaube ich nicht gut. Warum man solche, um 18:00 Uhr endende Musik-Matinees für alte Säcke und Schlafwandler wie mich nicht veranstaltet, ist mir unerklärlich. Falls es euch genauso geht, lasst es uns ruhig wissen!</p>
<p>Angekommen auf dem Gelände steigt die Vorfreude wieder, schließlich ist das Line-Up des heutigen Abends voll mit bekannten Namen. <strong>ASH BORER</strong> habe ich noch nie wirklich eine Chance gegeben, aber die hier und da vernommenen Fetzen machen Lust auf mehr. Genau das gleiche betrifft die &#8222;Supergroup&#8220; <strong>VANUM</strong>. Dieses Projekt wird von <strong>K. Morgan</strong> (<strong>ASH BORER</strong>) und <strong>M. Rekevics</strong> (<strong>FELL VOICES</strong>, <strong>VORDE</strong>, <strong>VILKACIS</strong>) belebt und dürfte einen fetten Untergrund-Sound in petto haben. <strong>ULTHA</strong> und<strong> WOE</strong> hingegen sind mir schon mehr als bekannt, die ein oder andere Platte bewohnt mein Regal. Ob es live genauso monumental und episch wird, lässt sich nur anhand von Mundpropaganda erahnen. Noch leicht verschlafen mache ich mich erst auf zum Merchstand. Dort kaufe ich mir etwas von <strong>ULTHA</strong>, einfach um den Jungs etwas Support entgegenzubringen. Was diese netten, offenkundig linken Musiker innerhalb ihrer eigenen linken Szene erleben müssen, ist echt nicht mehr lustig. Frei nach dem Motto &#8222;Zecke frisst Zecke und der echte Nazi guckt zu&#8220; wurde bereits dem Veranstalter und Inhaber des Labels Vendetta Records <strong>Stefan Klose</strong> gedroht. Und das alles nur weil er eine Band unter Vertrag hat, die außerhalb von Antifa-Sicherheitszonen spielt. Unsere Meldung zur <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> betreffenden Show-Absage gibt es <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/">hier</a>. Aber das war auch schon genug Geschwafel für heute &#8211; kommen wir zur Mucke.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einem freudigen Gefühl richte ich meine Aufmerksamkeit nun auf <strong>LYCUS</strong>. Werden sie eine genauso gute Eröffnung wie <strong>VERHEERER</strong> an den Start legen?<br />
Nach einer Pinkelpause für den Schlagzeuger legen die gut gelaunten US-Amerikaner los. Anhören tut sich die Kombination langsamer und unerwartet doomig. Spaß am Auftritt habe ich trotz der elendig langen Lieder. Etwas enttäuscht bin ich trotzdem, wenn ich sie mit ihren Gegenstücken vom gestrigen Tag vergleiche. Ich bräuchte vielmehr eine wutgeladenere Black-Metal-Dröhnung, als so viel Geplänkel aus Oakland. Dem Rest des Publikums scheint es besser zu gefallen und der Großteil nickt freudig mit. Aber was zum jetzigen Zeitpunkt meine Bedürfnisse nicht erfüllt, ist ja nicht gleich schlecht. Diese Gruppe kommt auf meine Beobachtungsliste. Da kommt noch was Großes auf uns zu, das Funeral-Doom-Ungeheuer <strong>LYCUS</strong>!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Tempo ziehen <strong>FÓRN</strong> zwar nicht an, bringen dafür aber mehr Groove mit. Ohne Rücksicht auf Verluste wird hier gedroschen und sich gar nicht mal so oft verspielt. An ihrer Spielart des Doom Metals haben sie viel Freude. Das überträgt sich auf die gespannten Zuschauer. Diese schunkeln fleißig zur Musik, kommen zum ersten Mal so richtig aus sich heraus. Sportlich präsentieren sich die Jungs auf der Bühne auch. Sie hampeln ordentlich herum und feiern ihre Musik. Da macht es Spaß zuzusehen, wie im <strong>MESHUGGAH</strong>-Shirt das Instrument geschwungen wird. Viel energischer. Jetzt bin ich zum Glück aufgewacht!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob das nicht der freudigen Erwartungshaltung gegenüber <strong>WOE</strong> geschuldet ist, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Wege eines von allen Seiten zugequalmten Hirns sind unergründlich. Als die Truppe aus Philadelphia endlich die Bühne betritt, ist klar was gleich passieren wird. Wenigstens fragen die energetischen Jungs vorher, ob wir bereit für ihren &#8222;fast shit&#8220; sind. Und dann bricht es auch schon los. Eine Flutwelle aus Blast Beats und Riffs schwemmt mich weg. Das Letzte woran ich mich erinnere, sind die rhythmischen, immer schneller werdenden Bewegungen meines Kopfes. Wie ein Geisteskranker zu Headbangen, haben sich auch viele andere Besucher zum Tagesziel gemacht. Nur gut, dass <strong>WOE</strong> ihnen einen Anlass dazu geben. Die Geschwindigkeit ist dementsprechend gestaltet und bricht vielen den Nacken. Die ersten Windmills werden ausgepackt, gepogt hingegen nicht. Ein großes Tabu auf so kleinen und insbesondere Black-Metal-Konzerten. Scheint zu viel Bewegung zu sein. Wer hier moshen will, hört zu viel <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong>. Zumal sich in einem Circle-Pit bei dieser Geschwindigkeit eh alle überschlagen würden.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste wirkliche, mündliche Begrüßung auf dem gesamten Festival kommt von <strong>ULTHA</strong>. Sie gehen nicht nur auf die Kritik ein, die sie erhalten haben, sondern verurteilen auch die persönlichen Drohungen, die ihr Label ertragen musste. Sowas geht zu weit und die Band begrüßt jede fundierte Kritik an ihrem Vorgehen, solange sie nicht in Hass auf Dritte umschlägt. Was mich an dieser Sache wurmt, ist der Fakt, dass man Vendetta Records Steine in den Weg legt, nur weil eine Band sich aus ihrem linken Safe-Space heraustraut. <strong>Stefan Klose</strong> und seine Bands versuchen Black Metal auf der anderen Seite des Spektrums zu politisieren. Solche Bestrebungen als politisch links angesiedelter Wutbürger zu blockieren, ist einfach nur kindisch.<br />
Einen kleinen Seitenhieb erlaubt sich die Band jedoch: diejenigen, die <strong>ULTHA</strong> für einen solchen Auftritt verteufeln und zu Unrecht in die rechte Ecke drängen, hämmern in ihrem Zuhause nur auf die Tastatur. Und sie besitzen eine <strong>ADORO</strong> &#8211; oder war es <strong>ADORNO</strong> &#8211; Sammlung. Über solche generalisierenden Aussagen kann jeder denken was er möchte, einen wahren Kern hat sie jedenfalls.<br />
Musikalisch trägt ihr Auftritt schnell Früchte. Die Menge tobt über das ganze Set, bis ein besonderer Gast die Bühne betritt. Zusammen mit <strong>Rachel</strong> von <strong>ESBEN</strong> <strong>AND THE WITCH</strong> wird <em>&#8222;Mirrors In a Black Room&#8220;</em> umso schöner. Leider trifft sie bei langen Sätzen selten den Ton. Gut, dass wir für solche Situationen den Hall eingebaut haben. Da fällt sowas bei ihr und ihren männlichen Gegenstücken nicht auf. Den Rest des Sets spielt man sauber herunter. Mein gerechtfertigtes Festival-Highlight verlässt trotz vereinzelter Forderungen nach einer Zugabe die Bühne.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Können die so prominent besetzten <strong>VANUM</strong> da mithalten? Den schnellen Grundton behalten sie bei. Aber was definitiv auffällt sind die hervorgehobenen Melodien &#8211; und der Oberkörper des Sängers und Gitarristen. Der sieht zum Anbeißen aus! Allerdings genieße ich die von seiner Band erzeugte Klangwelt viel mehr als seine behaarte Brust. Der Untergrund-Promi brüllt so betont in das Mikrofon, dass einem die Haare zu Berge stehen. Zur Freude der Damenwelt steht seine Behaarung nicht im Weg, um seine Muskeln beim Singen spielen zu sehen. Da wird bestimmt der ein oder andere Mann, der nicht den Blick nach unten richtend headbangt, schnell neidisch oder erregt. Suchts euch aus. Genauso aggressiv wie sein Auftreten ist, hört sich <strong>VANUM</strong> an. Die rohen Töne, die mir gestern gefehlt haben, werden hier ausgefüllt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Den krönenden Abschluss bekomme ich leider erneut nicht ganz bis zum Ende mit. <strong>ASH BORER</strong> spielen ein ausgewogenes Set, das sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern dürfte. Mit <strong>VANUM</strong>s ungebremster Euphorie hat das nicht viel zu tun. Die Amis spielen einen viel kalkulierter und melodischer klingenden Black Metal. Und das gefällt mir durchaus! Leider reichen weder Geld noch Zeit, um sich eine Platte oder CD mitnehmen zu können. Da hätte ich wohl lieber auf meine Dosis materieller Selbstverwirklichung vorhin am Merch-Stand verzichten sollen. Nichtsdestotrotz ist die Musik genau der richtige, nach einer Weile verhallende Wegbegleiter für meinen Spaziergang in Richtung Bahnhof. Im Zug sitzend, kommt der Wunsch auf, dieses tolle Festival nächstes Jahr noch einmal zu besuchen. Hoffentlich hat es bis dahin Bestand und das Label hält an seinen Idealen fest &#8211; weiter so <strong>Stefan</strong>!</p>
<p>Vielen Dank an <b>Void Revelations</b>&nbsp;(<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)&nbsp;für die wunderschönen Fotos.</p>
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		<title>V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. Im Tiefgrund spielt in zwei Tagen das Beste, was der Cascadian Black Metal zu bieten hat. Auch deutsche Szene-Bekanntheiten wie <strong>ULTHA</strong> und <strong>FYRNASK</strong> darf jeder Zuschauer genießen! Wer da nicht kommt, um dieser großartigen Auswahl von Vendetta Records zu lauschen, der hat nicht mehr alle Plattenteller im Regal.</p>
<p><span id="more-15729"></span></p>
<img decoding="async" width="828" height="315" class="wp-image-15737" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg 828w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-300x114.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-750x285.jpg 750w" sizes="(max-width: 828px) 100vw, 828px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Als ob ein Line-Up mit<strong> ASH BORER</strong> und <strong>SOLBRUD</strong> noch nicht ausreichen würde, hat man sich kurzerhand <strong>HEXER</strong> geschnappt. Die präsentieren dort ihr&nbsp;neues Album erstmals in voller Länge. Wem die Deutschen in <strong>VERHEERER</strong> zu schnell und melodisch sind,&nbsp;nickt halt langsam zu <strong>FÒRN</strong> mit. Eins ist klar, es wurde sich um ein gutes und solides Programm bemüht, bei dem&nbsp;viele im Atmospheric Black Metal- Untergrund bekannte Bands in toller Atmosphäre aufspielen.</p>
<p>Das <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wird natürlich für alle, die es nicht schaffen, vor Ort sein und das Spektakel in schriftlicher Form festhalten. Mein persönliches Highlight dieses Line-Ups sind <strong>WOE</strong>, die mit ihrem neuen Album &#8222;Hope Attrition&#8220; den perfekten Nachfolger für &#8222;A Spell For The Death Of Man&#8220; rausgebracht haben. Wer die US-Amerikaner und alle anderen Bands hören möchte, sollte&nbsp;<a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/vendetta-fest-2017-compilation">hier</a> den kostenlosen Sampler von Vendetta Records herunterladen. Unschlagbar ist bei diesem Festival vor allem der Preis. Für 36, 00 Euro (zzgl. Versand) lass ich mich jedenfalls gern von diesen elf Bands berieseln! Einziger Nachteil: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Berlin zwar zur Genüge, aber euer Zelt müsst ihr wahrscheinlich zu Hause lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tickets zur Veranstaltung bekommt ihr im <a href="http://vendettarecords.bigcartel.com/product/vendetta-fest-2017-ticket">Shop von Vendetta Records</a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/309856239396520/">Hier geht&#8217;s zur Veranstaltungsseite auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorzueglich-vendetta-fest/">V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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