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	<title>Gamma Ray Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Sep 2018 05:03:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Gamma Ray Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ESKIMO CALLBOY &#8211; Teil der Metalhistorie geworden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 08:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[attila]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimo Callboy]]></category>
		<category><![CDATA[Gamma Ray]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage&#38;Antwort mit ESKIMO CALLBOY. Wir haben mit Fragen gelöchert und heraus flossen diese Antworten über Social Media, neue Bands und die Szene allgemein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eskimo-callboy-metalhistorie/">ESKIMO CALLBOY &#8211; Teil der Metalhistorie geworden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie gehören momentan zu den Bands in der Szene, zu der irgendwie jeder eine Meinung zu haben scheint. Wie gewohnt gehen diese teils weit auseinander. Und sie traten dieses Jahr sowohl in <strong>WACKEN</strong> als auch auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> im Abendprogramm auf. Die Rede ist von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Ob sie das Gerede überhaupt interessiert, welche Bedeutung Social Media heute noch hat und was auf dem neuen Album so passiert, haben <strong>Kevin</strong> und <strong>Sushi</strong> beim Interview auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> erzählt.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Es ist dieses Jahr ja nicht zum ersten Mal, dass ihr auf dem SUMMERBREEZE spielt. Ist das für euch so ein Festival, mit dem ihr euch irgendwie speziell verbunden fühlt?</strong><br />
<strong>Kevin:</strong> Nee! Gar nicht. Von allen Festivals, auf denen wir mehr als einmal gespielt haben, haben wir hier am wenigsten gespielt, hab ich das Gefühl. Ich weiß, dass wir hier eines unserer ersten großen Festivals gespielt haben. Aber als wir gerade hier ankamen, da hat sich das schon so ein bisschen komisch angefühlt, weil es ist schon so locker&#8230;<br />
<strong>Sushi:</strong> Findest du?<br />
<strong>Kevin:</strong> Ja! Vier Jahre ist das locker her, dass wir das letzte Mal hier waren.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Ja, aber ans&nbsp;<strong>SUMMERBREEZE</strong> haben wir eigentlich nur gute Erinnerungen. Es ist ja so, dass auf den Metalfestivals die Leute immer so ein bisschen mehr &#8218;open minded&#8216; sind, sag ich mal. Die setzen sich halt cool damit auseinander. Und das&nbsp;<strong>SUMMERBREEZE</strong>, wenn wir hier gezockt haben, war immer mega fett. Also, ich denke mal&#8230; Ich hoffe mal, dass es heute genauso fett wird wie auf den Festivals davor. Wir freuen uns drauf! Auch wenn der Kevin Angst hat, ne? Ich nehm ihn gleich mal in den Arm.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Jaja, haha (lacht).</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wobbf3lb2nk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Sind Autogrammstunden oder ähnliche Termine auf so einem Festival für euch Gelegenheiten, wo ihr auch Rückmeldungen bekommt?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ja. Autogrammstunden finden wir cool. Aber wir merken, je größer wir als Band werden &#8211; Und das mein ich gar nicht von oben herab, dass wir meinen, wir sind&#8217;s, sondern wirklich einfach, wenn wir merken, dass wir wachsen. Sobald es mehr Leute gibt, die uns gut finden &#8211; dann hast du immer weniger Zeit, dich um deine Leute zu kümmern. Das war heute auch wieder ein typisches Beispiel, dass wir eine halbe Stunde Signing Session eingeräumt bekommen haben, aber wir nicht ansatzweise irgendwie zur Hälfte den Leuten gerecht werden konnten.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Ja, stimmt. Und gerade nach dieser halben Stunde steht dieses kleine Mädchen mit ihrer Mama da, das anfängt zu weinen. Verstehst du? Da fühlst du dich richtig schlecht. Denen haben wir dann noch ein paar Kärtchen geschrieben und dann war auch gut. Aber es ist trotzdem ein blödes Gefühl, weil die Leute natürlich genau der Grund sind, warum wir sowas machen können. Und wenn du dann nicht mit allen in Kontakt treten kannst, ist das schade. So ist es leider.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ich zum Beispiel laber leider gerne. Und dann merkste einfach, wie du ein bisschen Smalltalk halten willst mit den Leuten, aber es ist einfach nicht möglich. Das ist einfach ein bisschen enttäuschend. Das soll auch nicht falsch rüberkommen bei den Leuten. Das ist das, was mir auch wichtig ist dabei. Wir wissen den Support zu schätzen, den wir da bekommen. Aber du kannst einfach nicht mehr jedem gerecht werden. Auch wenn ich jetzt ein bisschen weit aushole, aber das ist ein bisschen die Mentalität der Leute, durch Instagram und durch Facebook. Die Leute haben das Gefühl, die kennen dich, die sind bei dir, die sehen, was du in deiner Freizeit machst. Und dadurch haben die so ein Gefühl, dass die ständig bei dir sind. Und wenn du dann auf die triffst, dann hast du nicht mal dreißig Sekunden, um dich mal mit denen zu unterhalten. Und das ist immer so ein wenig enttäuschend.</p>
<p><strong><em>S</em>: Früher haben die Fans ja auch vorrangig durch Kamerateams o.ä. Einblicke in das bandinterne Tourleben bekommen. Durch die neuen Medien hat sich das ja geändert&#8230;</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Absolut. Du musst ja nur mal schauen, wenn wir unsere Instagram Stories oder so machen. Das gab&#8217;s ja früher alles gar nicht. Das gaukelt &#8211; und das ist trügerisch &#8211; den Leuten manchmal vor, dass sie uns dann auch sehr gut kennen. Weißt du, was ich meine?</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Social Media ist schon ein Fluch. Wenn der <strong>Kevin</strong> Geburtstag hat, dann like ich auch nur noch seinen eigenen Geburtstagspost. Das reicht dann auch. Dann muss man auch nicht mehr anrufen.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das hab ich mir dann aber auch verdient.</p>
<p><strong><em>S</em>: Die Leute sehen ja nur das, was ihr da zeigt.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau. Das ist so ein Ding, wir sind halt als Partyband bekannt geworden, aber auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> weinen mal. Und auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sind mal traurig. Und auch<strong> ESKIMO CALLBOY</strong> sind auf Tour mal morgens aufgewacht und hatten einen schlechten Tag. Aber wir sind auf dem Weg, das zu ändern. Wir wollen da ein bisschen transparenter werden. Wir wollen ein bisschen offener mit dem Ganzen umgehen. Dieses ganze oberflächliche Rumgesülze auf Instagram wollen wir gar nicht mehr. Die Leute, die zu den Shows kommen, die sollen wissen, wer wir wirklich sind und nicht irgendwas vorgegaukelt bekommen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-28697 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr seid ja dieses Jahr hier und auch in WACKEN etwas weiter nach hinten im Tagesprogramm gerückt. Wie nehmt ihr sowas auf?</strong></p>
<p><strong>Sushi:</strong> <strong>WACKEN</strong> war halt schon mega krass. Das war eine supergute Zeit. Wir haben da quasi im Hauptinfield gespielt, auf der zweiten Bühne.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Zweite oder dritte Bühne. Ist ja auch egal. Die Louder Stage war das.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Genau, die Louder Stage. Auf jeden Fall war es eine größere Bühne. Und jetzt gerade <strong>WACKEN</strong>, so das Metalfestival überhaupt, auch wenn man das auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> nicht so sagen darf, wir haben euch auch noch lieb&#8230; Aber, so als Band ist das für dich schon nochmal so eine Bestätigung. Man hat ja zu dem, was man macht, einen ganz anderen Bezug als die Leute da draußen. Für uns war das einfach krass, um so eine Uhrzeit zu spielen und zu sehen, dass so viele Leute Bock darauf haben. Und dann siehst du noch Videos und sowas, wie krass die ganze Klamotte aussah etc. Wir hatten uns schon Gedanken gemacht, wie soll das aussehen, was für eine Produktion wollen wir an dem Tag fahren und sowas. Das war schon einfach fett. Und natürlich ist das auch eine geile Erinnerung, die du mitnimmst. Das ist eigentlich das wichtigste dabei. <strong>WACKEN</strong> ist nie unspektakulär für uns. Das hat auch viel mit dem Vibe zu tun, den du da mitnimmst. Du bist Teil von einer langjährigen Metalgeschichte geworden. Und das ist einfach großartig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist das trotzdem etwas, was ihr manchmal verfolgt? Wie die Leute reagieren, wenn irgendwo Bands spielen, die nicht so ganz in ihr Beuteschema passen und sie eventuell Probleme mit denen haben?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das ist immer unsere Position gewesen. Das ist ja immer, egal, wo wir waren. Wir haben ja nie richtig dazu gehört. Sind wir bei einem Mainstreamfestival, sind wir zu hart. Sind wir bei <strong>WACKEN</strong> oder irgendwelchen <strong>SUMMERBREEZE</strong>s dieser Welt, dann sind wir zu weich, zu nicht-metal. Das war immer das, worauf wir schauen mussten. Aber das hat uns auch nur bedingt interessiert. Denn wir haben immer unser Ding gemacht. Und das, was uns immer aufgefallen ist, ist, dass in der Metal Family &#8211; also in der Metal Community &#8211; die Leute am offensten waren. Die stehen da mit ihrem Bier &#8222;Hab ich mal gelesen, den Namen&#8220;, aber was wirklich zählt: &#8222;Ich schau die mir mal an und wenn die geil sind, egal, ob die pinke Leggins an haben oder Pandabären Kostüme, dann ist das geil und dann schau ich mir nachher auch nochmal ein Video auf Youtube an. Oder kauf mir vielleicht noch ein Album&#8220;. Und das ist das Coole. Die Musikbranche hat sich ja auch ein bisschen gewandelt. Den typischen Metal-Metal, das gibt es ja garnicht mehr so in der Form. Viele Bands, die wandeln sich einfach.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir hängen auf Wacken ja auch mit Leuten rum, bei denen wir niemals gedacht hätten, dass wir da einen Berührungspunkt haben. Und jetzt sitzte da mit dem <strong>Frank</strong> vom <strong>GAMMA RAY</strong> und zischst dir ein Bierchen rein. Einfach, weil es cool ist und alles wie eine große Familie ist.</p>
<p><strong><em>S</em>: Hier spielen ja auch NERVOSA oder ALIEN WEAPONRY und man hat auf dem Festival einfach diese Mischung.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ja genau. Ich find das auch cool. Ganz ehrlich, das, was uns die Leute früher immer vorgeworfen haben, &#8222;Ihr macht den Metal kaputt!&#8220;, &#8222;Ihr seid anders, das ist kacke!&#8220;, das ist doch genau das, was die Musik voran bringt. Ich will jetzt nicht sagen, dass wir die Musik verändern, aber die vielen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>s&nbsp;dieser Welt, das ist doch das, was die Musik nach vorne bringt! Jeder probiert immer ein bisschen was anderes aus. Ob wir damals unsere Synthies rausgeholt haben oder irgendeiner im Black Metal gedacht hat: &#8222;Ich bring da jetzt mal ein Orchester mit rein&#8220;, das ist dasselbe. Das sind die Leute, die was ausprobieren. Dadurch wandelt sich die Musik. Und das finde ich nur gut.</p>
<p><strong><em>S:</em> Es wird ja nur breiter in der Masse.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Richtig. Und das alte, wenn es gut genug ist, das bleibt ja erhalten. Das machen wir ja nicht kaputt.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Egal, welche Metalrichtung du hörst, du wirst trotzdem in der Schule gemobbt.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das ist wahr.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr noch Themen, die euch momentan wichtig sind? Läuft momentan was in der Scene-Tour?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong>&nbsp;Wir sind nochmal mit <strong>ATTILA</strong> unterwegs &#8211; in Europa und UK. Wenn wir jetzt das neue Album schreiben, dann wollen wir schon schauen, weil wir ja immer noch dieses Partyband Image haben. Das werden wir auch nicht los. Das wollen wir auch nicht loswerden. Man merkt aber mit den Jahren, wo wir denken, dass wir da Einfluss haben. Wir sind nicht mehr die Garagenband von 2010, dass wir diesen Einfluss nutzen wollen. Und da hast du dann schon auch Bock. Wir beide sind ja maßgeblich an den Lyrics beteiligt. Dann haste Bock, auch mal ein handfestes Thema aufzugreifen. Auf den alten Alben hatten wir das ja auch schon. Ob es Mobbing in der Schule ist, ob es eine gescheiterte Beziehung ist, ob es etwas in deinem Leben ist, was du magst, was dich aber totzdem runter zieht. Wir haben schon viele Themen angepackt und das werden wir auch auf dem neuen Album nicht ändern. Da werden wir wieder vieles anfassen.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir haben damals über Mobbing geschrieben und jetzt schreiben wir, wie sehr uns Steuererklärungen abfucken. So über 30 Themen.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau, wie teuer Kinderwagen sind.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Der Zwiespalt, in welcher Stadt du deinen Strebergarten anlegst.</p>
<p><strong><em>S</em>: Manche Leute schauen ja schon wirklich, was hinter den Songs steckt&#8230;</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ein paar. Es ist ein bisschen&#8230; Du merkst es, dass die Leute damit ankommen. Da freust du dich dann auch. Manche Texte schreibst du so, aber für andere Texte gibst du echt dein Herzblut und steckst da richtig Arbeit rein. Da weißt du dann auch, da steckt jetzt ein Stück von mir drin. Und wenn Leute dann auf den Text zurückgreifen und sagen: &#8222;Ey, der hat mir was bedeutet, der hat mir weiter geholfen&#8220;, dann freust du dich darüber. Das sagst du nicht, das wissen die Leute auch nicht. Aber wenn du das hörst oder liest in den Kommentaren &#8211; das ist schön.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr noch irgendwas, was ihr los werden wollt? </strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Eigentlich das Übliche. Es ist schon fast abgedroschen, weil wir es jedes Mal sagen.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir wollen, dass der <strong>Alex</strong> sich eine Seite von seinen langen Haaren abrasiert. Das wollen wir (Kevin lacht).</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau! Wenn das passiert ist, dann wünschen wir uns, dass uns die Leute auch weiter so supporten wie bisher. Wir sind gerade dabei, das neue Album zu schreiben. Das kommt im Frühjahr 2019 raus. Das wird wieder ein paar Leute zum Kopfschütteln bewegen, ein paar Leute werden es feiern. Und wir freuen uns ganz besonders darauf, das dann zu präsentieren. Wir haben noch Touren. Also diese eine jetzt mit <strong>ATTILA</strong> im Oktober. Die wird nochmal richtig fett. Und dann freuen wir uns auf das neue Jahr. Und hoffen weiterhin auf den Support der Leute.</p>
<hr>
<p>Nach dem Interview ist klar, für <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> gibt es immer noch 2-3 wirklich wichtige Themen, wie etwa Social Media oder die Wahrnehmung neuer Bands, vor allem, wenn sie, wie sie, ein wenig aus dem Raster fallen und sich dafür immer wieder erklären zu scheinen müssen.&nbsp; Dennoch fühlen sie sich in der Metalszene grundsätzlich gut akzeptiert und nehmen durch die Resonanz seitens der Fans und der Veranstalter durchaus wahr, dass ihre Entwicklung gewürdigt wird. Dass hinter dem Party Image durchaus reflektierende Musiker stehen, die wahrnehmen und verfolgen, was aktuell ist und ihren wachsenden Einfluss nutzen wollen, zeigt, dass sie die Band durchaus ernst nehmen und einen Beitrag zum Metal leisten wollen &#8211; Pardon! &#8211; dies bereits tun.</p>
<p><a href="https://www.eskimocallboy.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/eskimocallboy/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://eskimocallboy.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-28698" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/37150469_1882859308462659_8440384191530532864_n-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/37150469_1882859308462659_8440384191530532864_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/37150469_1882859308462659_8440384191530532864_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/37150469_1882859308462659_8440384191530532864_n-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/37150469_1882859308462659_8440384191530532864_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Tourdaten</span></p>
<p>18.10. UK <strong>Bristol</strong> &#8211; The Fleece</p>
<p>19.10. UK <strong>London</strong> &#8211; Islington Academy O2</p>
<p>20.10. UK <strong>Newcastle</strong> &#8211; Riverside</p>
<p>21.10. UK <strong>Glasgow</strong> &#8211; Classic Grand</p>
<p>22.10. UK <strong>Manchester</strong> &#8211; Club Academy</p>
<p>23.10. UK <strong>Birmingham</strong> &#8211; The Asylum 2</p>
<p>25.10. NL <strong>Eindhoven</strong> &#8211; Dynamo</p>
<p>26.10. NL <strong>Amsterdam</strong> &#8211; Melkweg Upstairs</p>
<p>27.10. F <strong>Paris</strong> &#8211; Petit Bain</p>
<p>28.10. B <strong>Antwerpen</strong> &#8211; Kavka</p>
<p>30.10. I <strong>Bologna</strong> &#8211; Zona Roveri</p>
<p>31.10. I <strong>Milan</strong> &#8211; Legend Club</p>
<p>01.11. &#8211; SU <strong>Pratteln</strong> &#8211; Z7</p>
<p>02.11. D <strong>Stuttgart</strong> &#8211; LKA Longhorn</p>
<p>03.11. D <strong>Dresden</strong> &#8211; Reithalle</p>
<p>04.11. D <strong>Berlin</strong> &#8211; Huxleys</p>
<p>08.11. D <strong>München</strong> &#8211; Tonhalle</p>
<p>09.11. D <strong>Dortmund</strong> &#8211; Warsteiner Music Hall</p>
<p>10.11. D <strong>Hamburg</strong> &#8211; Docks</p>
<p>11.11. D <strong>Wiesbaden</strong> &#8211; Schlachthof</p>
<p>13.11. PL <strong>Warschau</strong> &#8211; Progresja</p>
<p>14.11. HU <strong>Budapest</strong> &#8211; A38</p>
<p>15.11. D <strong>Nürnberg</strong> &#8211; Löwensaal</p>
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			</item>
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		<title>Remaster – Hype, Fanservice oder Buhmann?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Call Of Duty]]></category>
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		<category><![CDATA[Gamma Ray]]></category>
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		<category><![CDATA[Remaster]]></category>
		<category><![CDATA[Sonata Arctica]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Klassiker sind ein Verkaufsgarant, da müssen wir uns nichts vormachen. Neue Bands müssen mit der richtigen Werbung erst ins Rampenlicht gerückt werden, damit sich genug Alben absetzen und die Finanzen stimmen. Da ist es viel einfacher, auf bekannte Namen und vor ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klassiker sind ein Verkaufsgarant, da müssen wir uns nichts vormachen. Neue Bands müssen mit der richtigen Werbung erst ins Rampenlicht gerückt werden, damit sich genug Alben absetzen und die Finanzen stimmen. Da ist es viel einfacher, auf bekannte Namen und vor allem <strong>deren beliebteste Großtaten zu setzen</strong>. Ein paar kleine Anpassungen beim Sound, etwas Politur links und rechts und noch die beiden Bonustracks von der japanischen Edition draufgepackt, fertig ist die Neuauflage.</p>
<p>Unbedingt neu ist das Thema nicht wirklich, aber in letzter Zeit tauchen Reissues und Remaster irgendwelcher Klassiker in einer solchen Fülle auf, dass man schon von einem Phänomen sprechen kann. Einige Bands haben ja sogar angekündigt, ihre ganze Diskographie neu aufzulegen, <a href="http://www.stratovarius.com/pages/posts/destiny-and-visions-of-europe-reissues-143.php">so etwa die Finnen von <strong>STRATOVARIUS</strong></a>. Auch <strong>GAMMA RAY</strong> haben jüngst eine ganze Reihe Reissues ins Feld geschickt, und das geschnürte Paket ist in den meisten Fällen auch über jeden Zweifel erhaben: Bewährtes Material erstrahlt in neuem Glanz, dazu gibt es dann kleinere und größere Einblicke in den Liner-Notes sowie rares Material. Für Neueinsteiger eine gute Möglichkeit, um die Klassiker nachzuholen und sich an den <strong>meist aufwändigen neuen Aufmachungen zu erfreuen</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13710 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/destiny2016.jpg" alt="destiny2016" height="759" width="782" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/destiny2016.jpg 782w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/destiny2016-300x291.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/destiny2016-750x728.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 782px) 100vw, 782px" />
<p>So gesehen müsste eigentlich jeder ein Gewinner sein, schließlich scheint sich die Sache gut zu verkaufen, obendrein haben sich die Songs längst als Erfolgsgaranten erwiesen. Sogar die Ewiggestrigen kommen auf ihre Kosten, schließlich lassen sich viele Bands anlässlich solcher Veröffentlichungen dazu verlocken, <strong>mal wieder mehr olle Kamellen im Set unterzubringen</strong>.</p>
<h4>Plumpe Geldmache?</h4>
<p>Ankreiden kann man nun allerdings, dass es sich hierbei um eine <strong>faule Vorgehensweise</strong> handelt. Durchaus bieten diese Neuauflagen im Normalfall viel Inhalt für ein schmales Budget, denn&nbsp;üppige Booklets, hochwertige Aufmachungen und tonnenweise Bonusmaterial sind hier Usus. Die Band braucht sich da in der Regel nicht einmal wirklich anzustrengen. Hier wird ein neues Artwork in Auftrag gegeben, dort noch jemand mit dem neuen Mastering beauftragt, und die Liner-Notes sind auf der nächsten Busfahrt auch schnell geschrieben. <strong>Songwriting und Recording? Nicht nötig. Eine neue Abmischung? Eher die Ausnahme.</strong></p>
<p>Manche Kapellen legen sich bei ihren Neuauflagen natürlich richtig ins Zeug, da wollen wir mal nicht gleich alle über einen Kamm scheren. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> haben sich bei der Neuauflage zu &#8222;Remedy Lane&#8220; einen komplett neuen Mix in den renommierten Fascination Street Studios geleistet und obendrein eine Live-Version des Albums dazugepackt, <strong>die sich als echter Mehrwert erweist</strong>. Gerade weil die Abmischung des Originals vielen Fans ein Dorn im Auge gewesen ist, wurde die Neuauflage mehr als wohlwollend aufgenommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TnhNPM1A4t8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Einen Schritt weiter sind vor einer Weile <strong>SONATA ARCTICA </strong>gegangen, als diese ihr erstes Album komplett neu aufgenommen haben. Finanziell und zeitlich zweifellos ein deutlich aufwändigeres Unterfangen, das im Endeffekt zwar nicht überall auf Gegenliebe gestoßen ist, immerhin aber von Einsatz zeugt. <a href="https://demonszone.com/2017/01/23/w-a-s-p-re-idolized-uk-tour-and-re-recording-the-crimson-idol/">Ein ähnliches Vorgehen</a> haben nun <strong>W.A.S.P.</strong> mit ihrem Meisterwerk &#8222;The Crimson Idol&#8220; angekündigt – eine sichere Investition ist es allemal. <strong>Und spannender als ein stumpfes Remaster noch dazu.</strong></p>
<p>Das Phänomen beschränkt sich auch <strong>nicht allein auf die Musik</strong>. Gerade im Videospiel-Bereich sind Remaster in letzter Zeit ein viel diskutiertes Thema geworden. Statt eine richtige Neuauflage zu zimmern, wird da einfach fix die Auflösung angepasst, dann werden noch ein paar Komfortfeatures im Code untergebracht, und schon kann die Kasse klingeln. Dass der Plan aufgeht, lässt sich am Beispiel der <strong>FINAL FANTASY</strong>-Reihe ablesen, und auch etliche andere Serien präsentieren die Publikumslieblinge ein zweites Mal. Hallo <strong>CALL OF DUTY</strong>.</p>
<h4>Verschärfung bestehender Problematiken</h4>
<p>Der normale Konsument kauft natürlich das, was ihn anspricht. Geld ist hierbei aber auch ein Faktor, da nur die wenigsten von uns schwerreich sein dürften und sich <strong>nach Herzenslust der Gönnung hingeben können</strong>. Gehen wir nun einmal ganz unwissenschaftlich vor und behaupten einfach, dass die Käufer monatlich nur einen bestimmten Betrag für Musik ausgeben und darüber hinaus nichts mehr kaufen, auch wenn es sie interessiert.</p>
<p>Nun fließt also ein Teil des verfügbaren Geldes in Aufgewärmtes. Und das in einer Branche, deren Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ohnehin schon <strong>mehr als gestört ist</strong>. Ein möglicher Effekt hiervon ist, dass noch weniger vom Kuchen für neue Bands übrig bleibt, sofern man diesen denn die gleiche Klientel unterstellt. Es ist schon länger der Fall, dass viel frisches Blut einen Platz für sich beanspruchen möchte, <strong>die Platzhirsche aber nach wie vor aktiv sind</strong>. Dies wird mit der aktuellen Schwemme aufgewärmter Klassiker noch einmal untermauert.</p>
<p>Im Endeffekt bestimmt aber ohnehin der Hörer, wohin die Reise geht. Wenn sich diese Neuauflagen wirklich gut verkaufen, dann besteht auch eine gewisse Nachfrage nach aufpolierten Klassikern. Ist es da richtig, <strong>tadelnd mit dem Finger zu wedeln</strong> und auf die Probleme der Branche zu verweisen? Immerhin darf doch jeder Hörer frei entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben möchte. Genauso kann man es keiner Band verübeln, die eigene Vergangenheit noch einmal aufzuarbeiten und in ein schöneres Gewand zu kleiden.</p>
<p>Es wird auf jeden Fall interessant, den weiteren Verlauf hinsichtlich dieser Thematik zu beobachten. Möglicherweise handelt es sich ja auch nur um <strong>einen kleinen Hype</strong>, der uns in ein paar Jahren nur noch ein müdes Lächeln abringt. Nun wollen wir natürlich wissen, wie ihr zu diesem Thema steht! Willkommene Reise in die Vergangenheit oder lästige Erscheinung, die bald vorübergeht?</p>
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		<title>Ein sehr feiner Zug vom Altmeister!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 15:46:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HANSEN &#38; FRIENDS – XXX-Three Decades In Metal Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 55 Min. Label: earMUSIC Alles Gute zum Jubiläum, Grinsekai! Nach drei Jahrzehnten im Business kennt man Kai Hansen einfach, immerhin hat der Mann an einigen legendären Platten mitgewirkt und den Power ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HANSEN &amp; FRIENDS </strong>– XXX-Three Decades In Metal<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 55 Min.<br />
Label: earMUSIC</p>
<p>Alles Gute zum Jubiläum, Grinsekai! Nach drei Jahrzehnten im Business kennt man <strong>Kai Hansen</strong> einfach, immerhin hat der Mann an einigen legendären Platten mitgewirkt und den Power Metal geprägt wie kaum ein anderer. Nun hat er sich also entschlossen, zusammen mit ein paar Musikerkollegen ein Solo-Album aufzunehmen, wobei natürlich ein <strong>Who-Is-Who früherer Weggefährten</strong> Gastbeiträge liefert. Neben fast schon obligatorischen Musikern wie etwa <strong>Ex-Bandkollege und PRIMAL FEAR-Sirene Ralf Scheepers</strong> gibt es auch kleinere und größere Überraschungen. Oder hätte einer von Euch drauf getippt, <strong>Kai</strong> mal zusammen mit <strong>HEAVEN SHALL BURN-Schreihals Marcus Bischoff</strong> in einem Song zu hören? Andererseits liegt es irgendwo nahe, da sich deren Bassist für das Bassspiel auf &#8222;XXX-Three Decades In Metal&#8220; verantwortlich zeigt.</p>
<p>Während das einleitende <em>&#8222;Born Free&#8220;</em> schön rockig ausfällt und wegen des autobiographischen Textes nur <strong>Kai</strong> am Mikro präsentiert, gibt es danach das volle Programm. Leider schaffen es aber nicht alle Songs so wirklich zu begeistern. Schon <em>&#8222;Enemies Of Fun&#8220;</em> an zweiter Stelle möchte so gerne kompakt und knackig sein, bringt es dann aber auf fast acht Minuten. Dabei sind es später gerade die beiden längeren Titel <em>&#8222;Stranger In Time&#8220;</em> und <em>&#8222;Fire And Ice&#8220;</em>, die überzeugen. Auch ein paar der kompakteren Nummern sind richtig gut geworden, darunter das von <strong>Tobias Sammet</strong> bereicherte <em>&#8222;Making Headlines&#8220;</em> sowie das abschließende<em> &#8222;Follow The Sun&#8220;</em>, wo zusammen mit <strong>Hansi Kürsch</strong> alle Register gezogen werden. So sieht ein gelungenes Finale aus!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FGkwVVYkWTw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gewöhnungsbedürftiger fällt der Gastbeitrag von <strong>Marcus Bischoff</strong> im gemütlichen <em>&#8222;Left Behind&#8220;</em> aus, wobei der Song ohnehin schwieriger ist. Zwar schaltet er zum richtigen Zeitpunkt einen Gang zurück, allerdings verbleibt das Album dann zu lange in ruhigen Gefilden. Das etwas ähnlich ausgefallene <em>&#8222;All Or Nothing&#8220;</em> weiß im Anschluss auch eher zu gefallen. Was <strong>Marcus Bischoff</strong> betrifft, brüllt dieser auch in anderen Songs und fügt sich dort wesentlich besser ein. Geschickterweise wirkt dank der vielen Gastbeiträge kein Song wie Füllmaterial, moderne Klassiker hat &#8222;XXX-Three Decades In Metal&#8220; aber auch nur bedingt zu bieten. In erster Linie sind es die längeren Nummern, die qualitativ richtig weit vorne mitspielen. Die zweite Hälfte von <em>&#8222;Fire And Ice&#8220;</em> ist wegen der <strong>hervorragenden Dynamik zwischen Härte und klassischem Power Metal</strong> etwa ein richtiger Augenöffner.</p>
<p>Wem die Gastbeiträge zu viel des Guten sind, der greift zur Version mit Bonus-CD, denn <strong>hier singt Kai allein – allerdings auf Vorproduktionen</strong>. Überhaupt sollte jeder zugreifen, dem etwas an der Metal-Szene liegt: Mit den Einnahmen unterstützt Sympath <strong>Kai Hansen</strong> nämlich die Wacken Foundation. Bevor jetzt wieder jemand &#8222;Wacken ist doof und ein Ausverkauf!&#8220; ruft, muss auf die genaue Rolle der Wacken Foundation hingewiesen werden. Hierbei handelt es sich nämlich um eine unabhängige, wohltätige Organisation, die junge Musiker unterstützt. <strong>Kai Hansen sagt nach dreißig Jahren also Danke und fördert neue Talente</strong>. Große Geste!</p>
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		<title>Eine Kreuzfahrt nach Helvete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 17:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…“ &#8211; und noch viel schöner muss doch eine Kreuzfahrt sein, auf der das Bier in Strömen fließt und auf Bühnen und Decks Abriss zelebriert wird. Ort des Geschehens: Die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…“ &#8211; und noch viel schöner muss doch eine Kreuzfahrt sein, auf der das Bier in Strömen fließt und auf Bühnen und Decks Abriss zelebriert wird. Ort des Geschehens: Die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von Tui Cruises. 262 Meter lang, 31.500 kW stark und 21,5 Knoten schnell, bietet sie Platz für maximal 1924 Passagiere. Ein Sehnsuchtsziel, ohne Frage. Einzig das Sparschwein will dem einfachen Studenten diese Freude nicht ermöglichen, muss man doch mindestens 1200 Euro berappen, um zumindest mit einer Innenkabine am Spektakel teilnehmen zu können (ob sich das finanziell lohnt, dazu später mehr). Und selbst wenn man sich entschließt, tatsächlich das Geld aufzubringen, dann muss man auch noch das nötige Glück haben, überhaupt an eine Karte zu kommen. Die 4. Auflage des größten schwimmenden Metalfestivals Europas war nämlich bereits nach 30 Minuten ausverkauft. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Umso schöner, dass ich trotz allem mitfahren konnte.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>Leinen los! Volle Kraft gen Oslo und Kopenhagen!</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-1024x768.jpg" alt="20160905_062444" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> Meine Einladung zur Full Metal Cruise kam sehr kurzfristig und überraschend, um genau zu sein: während ich beim Wacken Open Air das erste Video schnitt. Man darf an dieser Stelle nicht außer Acht lassen, dass ich Zeit meines Lebens weder eine Schiffsreise unternommen habe, noch weiter in den Norden vorstieß, als Dänemark für mich interessant wirkte. Umso freudiger nahm ich also die Einladung an. Einziger Wermutstropfen: Gerade in der Woche einer Geographie-Exkursion in der Toskana sollte die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von TUI Cruises in Hamburg ablegen. Natürlich ist eine Exkursion in die Toskana ein Erlebnis, welches man nicht missen will. Und leider auch nicht KANN, wenn es sich um eine universitäre Pflichtveranstaltung handelt. Daher musste ein Kompromiss her: Exkursion und studentische Pflichten bis zum Tag des Ablegens erfüllen und dann nach Hamburg fliegen. </span><span style="font-weight: 400;"><strong>Das Leben ist ein Kompromiss.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7160" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-1024x683.jpg" alt="IMG_4102" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">So stehe ich nun am 3.9.2016 um 4 Uhr nachts am Flughafen der atemberaubenden Stadt Florenz und klammere mich an meine Taschen voller Kameratechnik. Hatte ich erwähnt, dass ich vorher auch noch niemals geflogen bin? Eine Woche voller Premieren.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Als ich mich nach ein paar Stunden in Propellermaschinen und Luftlöchern Hamburg nähere, ist das Wetter deutlich nordischer geworden. Sprich: Es sind 14 (statt wie vorher 40!) Grad und es regnet. Mein Koffer ist, dank der liebevollen Handhabung des Personals, verbeult und zerkratzt. Ein Glück, denke ich mir, dass der Koffer aus Metall ist &#8211; ansonsten hätte meine Technik bestimmt ein paar ordentliche Macken bekommen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit S- und U-Bahn überbrücke ich die Distanz zwischen Flug- und Überseehafen und werde schließlich vor dem &#8222;Mein Schiff 1&#8220; ausgeworfen. Später werde ich immer wieder zu hören bekommen, wie klein dieses Schiff doch sei &#8211; <strong>doch für eine Landratte wie mich ist ein solches Schiff trotzdem enorm und ich brauche 2 Tage um mich auf den 13 Decks und 3 Treppenhäusern zu den 8</strong> <strong>verschiedenen Restaurants und 4 Konzert- und Veranstaltungsorten zurechtzufinden.</strong> Die enorme Schlange, die auf den Einlass am Kai wartet, lässt mich, mittlerweile 33 Stunden wach, trotzdem daran zweifeln, dass alle wie geplant Platz finden werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-1024x683.jpg" alt="IMG_4382" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nachdem die Hürden des Bordings überstanden sind (schließlich gibt es in Deutschland auch noch pingelige Sicherheitsvorschriften zu beachten), begebe ich mich geradewegs zum Pooldeck 11 und dem Cliff 24 Grill, wo man bereits mit Getränken und Essen versorgt wird. Nach den Strapazen meiner Reise fühlt es sich an, als wäre ich im Paradies gelandet. Kostenlos essen und trinken&#8230;und dann so viel man will. Habe ich schon erwähnt, dass es auch mein erstes Mal All Inclusive ist?</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Das Erste, was wir natürlich herausfinden mussten war, ganz klar: welche Drinks sind eigentlich im “All Inclusive” enthalten? Aber gleich mit einem Caipirinha starten, wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Wichtig zu wissen: Es gibt eine Reihe von Getränken, vor allem namhafter Hersteller, die einen Aufpreis kosten. Und alles mit einer ordentlichen Drehzahl gibt es erst ab 18 Uhr kostenlos. Ich gönne mir einen Burger, nicht etwa einen geschmackentleerten Gummireifen a lá Schnellimbiss, sondern stattdessen einen geschmackvollen Vollkorn-Burger, bei dem man die unterschiedlichen Zutaten sogar herrausschmecken kann! Ich entschließe mich, nun vollends aufgeregt, mein Zimmer zu begutachten. Ich bin, wie bereits Eingangs erwähnt, noch nie auf einer Kreuzfahrt gewesen, daher rechnete ich, was die Kabinen an sich betrifft, nicht gerade mit Komfort und Beinfreiheit. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Doch ich sollte mich irren: Ich habe nicht nur ein Doppelbett für mich allein, sondern einen ausladenden Balkon mit einer Hängematte darauf. Und das ist mir noch viel wichtiger als das Doppelbett! <strong>Tatsächlich werde ich zwei Tage draußen in meiner Hängematte schlafen, schließlich bin ich ja auf diesem Schiff um ordentlich Seeluft zu schnuppern!</strong></span></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7166" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-1024x768.jpg" alt="20160903_152827" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</strong><span style="font-weight: 400;">Völlig begeistert von dem, was ich bisher gesehen habe, nehme ich mir vor, den Rest des Schiffes zu inspizieren, merke jedoch schnell, dass es, trotz bevorstehendem Abschluss in Geographie, schnell etwas verwirrend werden kann. Da ist die Tui Bar, an der am Abend die Late-Night-Shows mit Wacken-Moderator und Lebenskünstler <strong>Maschine</strong> stattfinden, die Abtanz-Bar, wo die ganze Nacht die Jungs vom Ballroom Hamburg eine flotte Sohle aufs Parkett legen (lassen), am Pooldeck die Unverzichtbar, sowie am Heck gleich die nächste mit einer ebenso käsigen Namensschöpfung: die Aussicht Bar. Der Deutschlehrer in mir weiß nicht so recht, ob er lachen oder weinen soll. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der Nieselregen des Vormittags hat sich indes verzogen und übrig bleibt eine leichte Brise und klarer Himmel, als die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; schließlich Hamburg hinter sich lässt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">“</span><i><span style="font-weight: 400;">hard on the wind</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re living a dream</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re breaking the boundaries of what we believed</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">a call for the wild, a journey of dreams</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re the kings of the world for a while”</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, die Cruise hat sogar ihre eigene Hymne und auch wenn sich das Kitsch-Radar meldet: Direkt vor Ort passen Gefühl und Lied erschreckend gut zueinander.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7168" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-1024x576.jpg" alt="20160903_192851" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Zumindest am ersten Tag überfordert mich die ganze Situation noch ein wenig, was ich allerdings auch auf die mittlerweile 40 Stunden Wach-Sein schieben kann. Und so entschließe ich mich, mein Abendessen im “La Vela” einzunehmen und <strong>TORFROCK</strong> auf später zu vertagen, denn: alle Bands spielen mindestens 2 Mal. Falls man sich also im Koma, an der Bar oder in der Sauna befindet &#8211; oder möglicherweise kurz über Bord gegangen ist: Man hat auch ein weiteres Mal die Chance, seine Band zu sehen. Oder zu verpassen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nach der 2. Portion, die dann auch dem Provinz-Ossi endlich zum Sattwerden reicht, darf ich mir eine ganz besondere kulturelle Melange nicht entgehen lassen: <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>, auf einer Metal-Kreuzfahrt, in einem Theater. Die Kreuzfahrt an sich ist &#8211; aufgrund der nötigen finanziellen Mittel, die erbracht werden müssen &#8211; oftmals nur im fortgeschrittenen Alter leistbar. Der Altersdurchschnitt liegt bei 44 Jahren, niedriger zwar als bei einer normalen Kreuzfahrt, aber vermutlich deutlich über dem eines normalen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> Auftrittes. Ebenso, wie<strong> CALLEJON</strong>, <strong>UMC</strong> und <strong>CALIBAN</strong> nicht wie die ersten Verdächtigen für eine Rundreise der Metal-Veteranen erscheinen. <strong>SAXON</strong> hingegen wirken eigentlich nicht wie eine Pool-Party-Band, sollten allerdings auch mitkommen &#8211; mussten leider jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen. Der Menge an Saxon Merch nach, dem man so an den vorbeiwankenden Körpern begegnet, haben sich viele auf den Headliner gefreut. Tatsächlich springt aber mit <strong>GAMMA RAY</strong> eine Band ein, die ich persönlich noch besser finde &#8211; und die generell auch von den enttäuschten <strong>SAXON</strong> &#8211; Fans als angemessen akzeptiert wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Aber so überaltert, wie ich mir die Kreuzfahrt vorgestellt habe, ist sie eigentlich gar nicht. Überall sieht man junge, knackige Körper: in Whirlpools, im Circlepit &#8211; welcher immer wieder im Pool aufgemacht wird &#8211; in Badelatschen auf den Gängen &#8230; und wer sich die Shows genauer anschaut, stellt fest, dass sich neben dem brav mit einem Kaltgetränk am Rande stehenden Alteisen auch die jüngeren Semester tummeln. Ich schau noch kurz bei <strong>GLORYHAMMER</strong> vorbei, dann zieht es mich in die “Abtanz-Bar” auf einen Cocktail. Um genau zu sein lande ich dort eher zufällig, weil ich mich verlaufe. Völlig verpeilt vergesse ich auch, dass im Anschluss <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> im “Casino” spielen. Es handelt sich dabei übrigens wirklich um ein Casino, bei dem einfach die Spieltische überdeckt worden sind. Die Bühne dort ist dementsprechend klein und nah am Fan, was eine sehr persönliche Atmosphäre erzeugt. Ich indes denke mir: “Noch so viel Zeit bis <strong>GAMMA RAY</strong> (warum eigentlich?)!” und besuche meine Hängematte. Ich erwache gegen 3 Uhr auf hoher See und beschließe, die Augen bis zum nächsten Morgen wieder zu zu machen und mir hoch und heilig zu versprechen, mich erst wieder in die Hängematte zu legen, wenn meine Arbeit getan ist.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7174" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-1024x576.jpg" alt="20160904_162906" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der erste Seetag beginnt trüb und kalt. Der Wellengang ist etwas stärker geworden, aber der Kapitän unterrichtet uns, dass wir 33 Meter Wasser unterm Kiel haben und das Schiff 56 Meter hoch sei (oder so ähnlich). Fakt: Wenn wir sinken, kriegen wir nicht mal nasse Füße. Am Frühstücksbuffet im “Atlantik” muss ich zwar mein Gleichgewicht beim Rührei-Schaufeln ausbalancieren, aber ansonsten merkt man nichts von der See dort draußen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mein Tag wird geschäftig: Ich treffe mich mit <strong>CALIBAN</strong> und <strong>ERIC FISH</strong> auf Interview und Weißwein und versuche nebenbei so viele Acts wie möglich mitzunehmen. <strong>HÄMATOM</strong> zerlegen das Theater mit einem Bassdruck, der mir das Zwerchfell schlackern lässt, während <strong>ULI JON ROTH</strong> in der “Tui Bar” ganz ohne Bass, dafür aber mit seiner ganz speziellen Gitarre, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zieht. Die ist nämlich ein wahres Wunderwerk der Technik und “hat zwei Geschlechter”. Per Hebel schaltet er um zwischen harten/klaren und weichen/sanften Tönen. Und ein Modul zum Selbststimmen hat er auch noch drangeschraubt. Die Fahrt lädt nämlich nicht nur zum Musikhören und Schlemmen ein, sondern auch dazu, sich weiterzubilden. Daher schließt sich an meine Informationsreise ein kurzer Blick in den Kinoraum an. Dort berichtet <strong>TIM ECKHORST</strong>, seines Zeichens der Haus- und Hof-Designer von Wacken, über seine Arbeit. Wie entsteht überhaupt ein Shirtdesign und welchen Strapazen setzt sich der Künstler auf dem Weg dahin aus?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7172" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-1024x576.jpg" alt="20160904_142206" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Zwischendurch muss ich jedoch noch einen kleinen Abstecher an Deck machen, da ich unbedingt wissen will, wie heftig <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> das Pooldeck zerlegen. Ziemlich heftig. Man merkt eindeutig, dass die Jungs für wilde Poolpartys doch deutlich besser geeignet sind, als für Theaterbühnen. Dann beginnt auch schon der Hunger zu nagen und ich beschließe, im “Surf &amp; Turf &#8211; Steakhouse” zu dinieren. Es gibt an Deck auch kulinarische Extravaganzen, für die zusätzlich gezahlt werden muss &#8211; so auch hier. Doch in dem Moment, in dem ich das Restaurant betrat, verstand ich warum: Die Atmosphäre war gediegen und ruhte in sich. Tatsächlich wünsche ich mir manchmal, dass ich auch als Restaurant-Kritiker arbeiten könnte und so habe ich es mir fest vorgenommen, wenigstens auf dieser Kreuzfahrt ausführliche Degustationen durchzuführen. <strong>Man reichte mir Medium Rare</strong> <strong>Bison an Ofenkartoffel, dazu einen für mich unaussprechlichen Wein</strong> (ich hatte Russisch in der Schule, kein Französisch &#8211; leider trinke ich selten Wodka zum Abendessen) <strong>und ich befand mich im Paradies</strong>. Oder &#8211; um genauer zu sein: in einem besonders paradiesischen Abschnitt des Paradieses. Etwa wie der VIP-Bereich in einem Nachtclub. Natürlich verpasste ich währenddessen wieder <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>. Es hat wohl einfach nicht sollen sein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich werde immer wieder gefragt, wie denn mein Eindruck von der Cruise bislang wäre, ob ich denn hoffentlich auch gut berichten werde. Dabei wirft sich mir die Frage auf, wie man denn bei einer solchen Veranstaltung ein negatives Fazit ziehen soll? Hier arbeiten zwei hochprofessionelle Firmen zusammen, die Organisation läuft reibungslos und absolut in-time, wir befinden uns auf einem Schiff, auf dem man sich von morgens bis abends hemmungslos der Völlerei und dem Trinken widmen kann, man bekommt die Chance, sich Oslo und Kopenhagen anzusehen und nebenbei spielen auch noch Bands. Was soll da denn negativ auffallen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Kapitän Noack hatte vor seiner ersten Full Metal Cruise tatsächlich Bedenken und fürchtete bereits, ein großes Chaos nach der Reise vorzufinden. Das blieb aus. Nun scheint es unter der 780-köpfigen Besatzung der &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von Tui Cruises niemanden zu geben, der ein Problem mit den Musikfreunden in Schwarz hätte. Besonders auffällig sei dabei die Höflichkeit der Gäste, erfahre ich dann am 2. Seetag, an dem ich mich für meine Videoreportage voll und ganz den Leuten im Hintergrund widme. Aber zuerst kommt das Highlight der Reise auf mich zu und das erfordert frühes Aufstehen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7137" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-1024x768.jpg" alt="20160904_180217" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Am Montag gegen halb 6 erreicht das Schiff den Oslo-Fjord und mit ihm erheben sich die ersten Sonnenstrahlen über dem Meer. Und egal, wie viel Zeit ich am Abend davor noch mit den beiden Boys von <strong>UMC</strong> am Tresen verbracht habe, diesen Anblick darf ich mir nicht entgehen lassen. Sieben Grad und eine steife Brise empfangen mich auf dem Oberdeck, als ich mich dem Bug nähere. Einige Gestalten, die den Weg in die Koje noch gar nicht gefunden haben, wanken mir seelig entgegen. Andere Hobbyfotografen warten auf die ersten morgendlichen Motive. Ich bin bereits mehr als nur aufgeregt, da ich Oslo für eine mysteriöse und schöne Stadt halte und mir die kleinen Inseln und Ansiedlungen entlang des Fjordes bereits einen spannenden Einblick auf das typische Erscheinungsbild Norwegens ermöglichen. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-1024x683.jpg" alt="IMG_4563" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Wenn es ein Land gibt, das für Black Metal steht, dann ist es</strong> <strong>schließlich unbestreitbar Norwegen</strong>. Ich nehme mir fest vor, das ehemalige Helvete zu besuchen, um mich im darüberliegenden Plattenladen mit dem ein oder anderen Schmankerl der skandinavischen Musikkunst einzudecken. Pünktlich um 9 springe ich also als einer der Ersten vom Schiff, nachdem ich mir im “Ankelmannsplatz” ein Kilo Rührei und 4 Kaffee als Vorbereitung gegönnt habe. Da ich nicht fußlahm bin, beschließe ich kurzerhand, zur Museumsinsel zu wandern. Ich lasse das Hard Rock Cafe links liegen (kenn ich ja schon aus München, ist ja eh immer dasselbe), komme vorbei am potthässlichen Rathaus, dem Schloss und wandle durch Straßen, an deren Rändern die wunderbarsten Fassaden gereiht stehen. Oslo ist klein und grün, mit gründerzeitlichen Häusern und ruhigen Nebenstraßen. Es erinnert mich etwas an Halle. [Anm. d. Red.: ??]</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mein Weg führt mich in den Vigeland Skulpturenpark, wohl die meistbesuchte Attraktion Norwegens. Ich bin etwas unbeeindruckt, zugegebenermaßen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7150" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-1024x683.jpg" alt="IMG_4776" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Weiter führt mich mein Weg und je weiter ich mich vom Zentrum entferne, desto ruhiger und grüner wird es. Kaum betritt man die Museumsinsel, findet man sich auf dem Lande wieder. Es könnte alles so schön sein, aber wieder einmal kommt der Geographiestudent bei mir durch und ich begebe mich an die Küste, um die glazialen Überformungsmuster zu begutachten, rutsche aus und hoble mir ein Stück Knie samt Hose ab. Die Familie wirds freuen, die mochten die Hose nie. Wenigstens durch das Freilichtmuseum möchte ich noch humpeln und während ich die düsteren, kleinen Holzbauten begutachte, die wie aus einem russischen Märchen vor Hexe Baba Yaga geflohen scheinen, wird mir klar, wieso in diesem Land ein düsteres und schwermütiges Lebensgefühl herrschen kann. Achja, und eine Stabkirche konnte ich auch besichtigen. Erstaunlich, wie die düstere, hölzerne und umschließende Enge dieses Gebäudes mir mehr Ehrfurcht einhauchen kann, als die typischen Steinbauten hier bei uns.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7199" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-1024x683.jpg" alt="IMG_4940" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit der Fähre geht es zurück ins Zentrum und von da dann geradewegs zu <strong>Neseblod-Records, dem Plattenladen über dem sagenumwobenen Kellergewölbe</strong>. Vollgestopfte Räume, in denen man kaum treten kann, erwarten mich. Es ist derart eng und unübersichtlich, dass ich in der halben Stunde, die ich noch für den Laden erübrigen kann, fast nichts finde: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Schnell noch etwas gekauft und dann geht es die enge Wendeltreppe hinab, in das dunkle Herz des norwegischen Black Metals, zur Wand, die Euronymus selbst beschriftete. Für den Musik-Nerd eine ganz außergewöhnliche Erfahrung und als ich später wieder auf dem Schiff ankomme, wohl eine, die heute nur ich gemacht habe. Und Markus von der Wacken Foundation, der sich spontan anschloss, erst über den langen Weg meckerte und sich dann bedankte, dass er mitkommen durfte. Ich sollte Reiseleiter werden. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7154" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-1024x683.jpg" alt="IMG_5028" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht weit von der Glückseeligkeit entfernt, gönne ich mir dann den Auftritt von <strong>RAM</strong> an der Poolstage. Geile Band, krasse Show &#8211; aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es für eine Kreuzfahrt doch etwas zu hart ist. Scheinbar braucht es tatsächlich eine gewisse Lockerheit, nicht nur für die Bespielten, sondern auch für die Spielenden. Es wirkt nicht, wenn man versucht ernst zu sein, während sich vor einem ein dutzend Leute im Pool mit Wasser bespritzen. Diese Leichtigkeit lassen dann <strong>THE POODLES</strong> und <strong>THE QUIREBOYS</strong> nicht vermissen. Gemütlich im Theater sitzen und nach einem sehr ereignisreichen Tag die geschundenen Knochen entlasten, dazu ein Kaltgetränk &#8211; könnte es noch besser kommen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Vorbeigehen kredenze ich mir noch die unterschiedlichsten Leckerbissen, um dann zum Abendessen im “Atlantik” nur Vorspeisen zu bestellen. Das war ein Fehler, denn die Kost dort war erneut von gehobener Qualität und darum auch eher in “Probiergröße”. Dann eben doch noch eine Hauptspeise obenauf. Naja, Metalcruise ist ja nur&#8230;2 Mal im Jahr. Sitt und Satt steuere ich im Anschluss das Kino an, um mich dort einem Film zu widmen. Denn auch ins Kino kann man gehen, wenn man auf der Metal Cruise ist. Und selbstverständlich kann man zusätzlich noch die ganzen Fitness- und Wellnessangebote in Anspruch nehmen, die sonst auch auf einem Kreuzfahrtschiff angeboten werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nach <strong>CALLEJON</strong> und Late Night Show ist dann für mich schließlich Ruhe. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7156" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-1024x576.jpg" alt="IMG_5117" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Am nächsten Morgen stelle ich fest, dass so eine Kreuzfahrt mit der Zeit ganz schön an den Kräften zehren kann. Da hilft es nicht, dass ich mittlerweile automatisch mit dem Sonnenaufgang erwache. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7187" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-1024x576.jpg" alt="20160906_061628" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schließlich bin ich ja hier, um ein Video zu produzieren und dieser Text, den du gerade liest &#8211; das ist nur ein Nebenprodukt meiner Arbeit. Deshalb bin ich auch jeden Tag von 6 bis 23 Uhr unterwegs, um zu filmen und Interviews zu führen und heute, also am 2. Seetag, interessiert mich, was die Besatzung zu sagen hat. Die Quartiermeisterin erzählt mir, dass die Zimmer der Metalheads beinah sogar ordentlicher seien als die der normalen Reisenden und die Hotelmanagerin bestätigt mir, dass die Höflichkeit und Unkompliziertheit der schwermetallischen Gäste so groß ist, dass sie ihre Angestellten darauf hinweisen muss, nicht zu entspannt mit der Situation umzugehen. Der Eventmanager gibt am Ende auch noch zu, dass ihn diese Kreuzfahrten immer mehr zu einem Metal-Fan machen und er sich gerade seine erste Metal-CD gekauft hat &#8211; <strong>STEEL PANTHER</strong>!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7207" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-1024x576.jpg" alt="20160906_113821_001" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Die würden auch ganz hervorragend zum Ambiente passen. Ein unbezahlbarer Anblick ist übrigens <strong>MAMBO KURT</strong>, wenn er Mittags um 12 über dem Pooldeck thront, seine weiße Kapitänsuniform trägt und “The Final Countdown” auf der Heimorgel spielt, während die Sonne lacht und die Metalheads von den Strapazen der letzten Tage &#8211; doch eher mehr als weniger &#8211; mitgenommen aus der Wäsche starren. Das ist auch für mich noch zu viel, also flüchte ich mich wieder unter Deck. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wenn man über die Decks manövriert, entdeckt man auch die Einkaufsmeile. Diese ist jedoch mehr oder minder verwaist &#8211; Ausnahme ist dabei nur der Merchandise Stand der Cruise, der sogar Badeenten und Kapitänsmützen im Angebot hat! Es gibt sogar eine Modenschau. Das möchte ich jedoch an dieser Stelle unkommentiert lassen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>MARTIN SEMMELROGGE</strong> ist übrigens auch an Bord. Wenn er nicht gerade jogged oder sich Vitamindrinks zusammenkippt, hört man ihn im “Casino” wahlweise aus seiner oder aus der Biographie von Lemmy vorlesen. Auch im “Casino” zu finden ist der <strong>BEMBERS</strong>, ein Metal-Komödiant aus Franken, bei dem ich mich immer nicht so richtig entscheiden kann, ob ich ihn nun vulgär oder doch schon wieder lustig finde. Aber bevor das alles stattfindet, lasse ich mich bei <strong>ERIC FISH &amp; FRIEND(S)</strong> nieder, die ihr neues “Solo” Projekt vorstellen. Die tiefgreifenden Texte auf “Mahlstrom” im Kleide besinnlicher und handgemachter musikalischer Nähe, verbunden mit den Fragen, die sie zwischen den Songs beantworten, machen die Stunde, die ich dort verbringe, zu einem entspannten, nachmittäglichen Kontrastprogramm. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Heute speise ich im “Gosch” und wage mich sogar an Königskrabbe. Davon kann ich jedoch wirklich abraten…</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7188" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-1024x768.jpg" alt="20160906_200840" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dann geht es für mich schon weiter zu <strong>CALLEJON</strong> &#8211; aber nicht vor die Bühne, sondern in die Kabine, wo wir uns so angeregt unterhalten, dass die Jungs beinahe ihren Auftritt versäumen. Aber: Profi bleibt Profi und so legen die Uneinordbaren, die eigentlich gar nicht mitfahren wollten, einen energiegeladenen Auftritt hin, an dessen Ende auch kein Auge trocken bleibt &#8211; bei dem argen Geplantsche im Moshpit-Pool nicht verwunderlich. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ganz besonders gespannt war ich nun auf den Auftritt von <strong>LEAVES EYES</strong>. Nachdem <strong>LIV KRISTINE</strong> (endlich) ersetzt worden ist, war ich natürlich brennend daran interessiert herauszufinden, was die Neue leisten kann. Um es kurz zu machen &#8211; eine sagenhafte und kraftvolle Stimme und auch persönlich sehr nett und umgänglich. Es hätte ein grandioser Abschluss für den Tag werden können, wäre da nicht <strong>ALEXANDER KRULL</strong> gewesen, der die doch eigentlich erhabene Musik, passend dazu im Theater, mit seinen mehrmals (!) pro Song erfolgenden Mitklatsch-Aufforderungen in eine Bierzeltveranstaltung verwandelt hat. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">An der “Aussicht-Bar” beobachten wir, wie das Schiff an der Langen Linie in Kopenhagen vertäut wird. Aber alt werde ich heute nicht mehr. Völlig erschöpft falle ich in meine Kissen &#8211; bis zur Hängematte schaffe ich es nicht mehr.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der letzte Tag der Fahrt bricht an, Kopenhagen steht auf dem Plan. Wie auch in Oslo ist es möglich, direkt an Bord Besichtigungstouren, Rundfahrten und alle anderen Arten von Erlebnissen am Festland zu buchen. Selbst Radtouren werden angeboten. Aber wie kann man eine fremde Stadt besser erleben als per pedes und allein? Also breche ich gegen um 9 in der Frühe auf und will mir Kopenhagen erlaufen. Im Gepäck: Die Adresse eines Plattenladens, den ich suchen möchte. Da läuft mir Graphiker <strong>TIM ECKHORST</strong> wieder über den Weg. Wir beschließen zusammen weiter zu ziehen und nachdem wir ganz wichtig mit unseren Presse/Productionskarten gewunken haben, dürfen wir sogar gratis die Stadtrundfahrt mitmachen. Wir springen im Zentrum ab und laufen einmal vorbei am Schloss und dem Freizeitpark Tivoli, bis wir irgendwann tatsächlich in besagtem Laden ankommen. Eine ganz wichtige Erfahrung, die ich von meiner Reise mitnehme: Wenn man im Norden “Metal” sagt, meint man vor allem Black Metal. Nach 15 CDs beschließe ich meinen Einkauf, und wir wandern entspannt zurück Richtung Schiff.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7157" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-1024x683.jpg" alt="IMG_5153" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
Eigentlich stand noch die Nationalgalerie auf unserem Plan, jedoch wurden wir so vom Lego und vom Disney-Laden abgelenkt (wie erstaunlich viele schwarz-gekleidete an diesem Tag), sodass es nur noch zum obligatorischen Bild mit der kleinen Meerjungfrau gereicht hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7189" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-1024x768.jpg" alt="20160907_143347" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der Abend des letzten Tages endet auf traditionelle Weise damit, dass die Besatzung aufmarschiert und sich von den Gästen verabschiedet. Alle kommen auf die Bühne am Pooldeck und einige lassen es sich auch nicht nehmen und springen mit in die Fluten. Ausgelassene 5 Tage an Bord gehen damit zu Ende und auch für mich heißt es jetzt: Kamera weglegen und noch ein bisschen entspannen. Zwischen ein, zwei Flaschen Martini begegne ich noch 2 Professoren aus Mittweida, mit denen ich meinen Frust über die heutigen Studenten teilen kann und dann geht es auch für mich ein letztes Mal in meine Hängematte. Wieder einmal wecken mich die Sonnenstrahlen eines neuen Tages, während wir in Kiel einfahren.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7208" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-1024x576.jpg" alt="20160908_060520" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn man alles, was auf dieser Fahrt geboten und erlebt wurde, in einem Artikel zusammenfassen wöllte, dann würde ich noch in ein paar Tagen daran sitzen. Daher habe ich mich entschieden, meinen ganz eigenen Blick auf diese Kreuzfahrt zu wählen. Wenn ihr euch auch ein eigenes Bild machen wollt, dann solltet ihr schnell sein und müsst noch ein wenig warten, denn: Die Full Metal Cruise 5 ist schon längst ausgebucht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Für mich war diese Fahrt eine ganz neue Erfahrung, so fern abseits von all dem, was ich bisher von einem “Festival” gewohnt war. Ich habe viel erlebt, neue Orte bereist, spannende und interessante Menschen kennengelernt (was für mich das allerwichtigste war) und mich auch mal ganz gemütlich treiben lassen können. Ich habe einmal mehr den wahren Geist der Metalszene gespürt und mir auch wieder die Frage stellen können, was eigentlich wichtiger ist: Musik oder das Drumherum. Und wieder einmal kann ich nur sagen, dass es beides braucht, um zu einem perfekten Ganzen zusammenzuwachsen. Wenn ihr nun auch noch bewegte Bilder dazu sehen wollt um &#8211; euch auch einen kleinen Einblick davon machen zu können &#8211; dann schaut doch demnächst einfach mal in meiner Videoreportage vorbei, an der ich gerade noch arbeite.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der <strong>Metal</strong> wieder in die idyllische Ortschaft <strong>Ballenstedt</strong> ein, wenn es wieder heißt: <strong>ROCKHARZ FESTIVAL 2016</strong>. <em>1996</em> ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem <strong>Flugplatz in Ballenstedt</strong> einen großen, übersichtlichen und gut erreichbaren Veranstaltungsort gefunden. Wer <em>Metal, Party, Bier und gute Leute</em> haben will, ist hier genau richtig. Für knapp <strong>90€ für ein Drei-Tages-Ticket</strong> bekommt man eine Mischung aus <em>Pagan, Black, Gothic, Heavy und Death Metal</em> geboten. Aber aufgepasst, das <strong>ROCKHARZ</strong> hat es vor Beginn des Festivals zum dritten Mal in Folge geschafft, ausverkauft zu sein. Tagestickets sind aber an den Kassen erhältlich. Puuuh, da kann man auch ruhig mal eine ganze Woche Urlaub nehmen, denn der Campingplatz öffnet am Dienstag den <strong>05.07.2016 um 14.00 Uhr</strong> seine Pforten. Der Campground ist groß und bietet für jeden ein schönes Plätzchen. In diesem Jahr kann man auch via Voranmeldung einen Platz reservieren lassen, auf dem man gemeinsam mit seinen Leuten zelten, feiern und Spaß haben kann. Immerhin verbringt man das Wochenende mit <strong>13000</strong> anderen verrückten <strong>Metal Fans</strong>, da wäre es nicht schlecht, über den ganzen Zeltplatz verteilt zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3738 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/rhz_2015_luftbild.jpg" alt="rhz_2015_luftbild" width="1652" height="1163" /></p>
<p>Am Mittwoch dann öffnen auch die Tore zum Festivalgelände. Dort erwartet euch eine Rock Stage und eine Dark Stage, welche nebeneinander liegen und die Bands so im Wechsel performen können. Damit verkürzen sich die Umbauphasen und für die Bands bleibt effektiv mehr Spielzeit. Mittwoch geht es auch gleich los mit J.B.O., KISSIN `DYNAMITE, ONSLAUGHT und als very special guest ASENBLUT. Das soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, da den Fans noch drei Tage mit feinster Musik bevorstehen. Bands wie CHILDREN OF BODOM, ASP, SAXON, ENSLAVED, TANZWUT, SUBWAY TO SALLY, ENSIFERUM, FINTROLL, TANKARD, KNORKATOR, SALTATIO MORTIS, SATYRICON, POWERWOLF, SONATA ARCTICA und die erst letztens bei Eurovion Songkontest teilnehmenden AVANTASIA.</p>
<p>Auch für das <em>leibliche Wohl ist auf dem ROCK HARZ natürlich ausreichend gesorgt</em>. Es gibt wieder eine große Auswahl an Essensständen, welche von viel bis gar kein Fleisch alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber auch die Getränkestände lassen nichts zu Wünschen übrig, sodass man dort auch nicht Stunden für ein kühles Bier warten muss. Wie sich die Preise in diesem Jahr gestalten, das kann ich noch nicht sagen, ich nehme an: „Festivaltypisch“. Was gibt es noch zum <strong>ROCK HARZ</strong> zu sagen? Ach ja, da der Anreisetag auf Dienstag verlegt wurde, hoffen wir natürlich, dass sich die Anfahrtssituation entspannter gestaltet, da es im vergangenen Jahr zu extremen Staus kam, mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Ansonsten hoffen wir wieder auf ein geniales Festival mit tollen Bands, geilen Leuten und vor allem: schönes Wetter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch einmal die wichtigsten Details in einer Übersicht:</span><br />
<strong>Location:</strong> Flugplatz Ballenstedt<br />
<strong>Datum:</strong> 06.07. – 09.07.2016<br />
<strong>Kosten:</strong> 91,90€ VVK; Tagestickets 54,90€<br />
<strong>Genres:</strong> Heavy, Thrash, Gothic, Pagan, Black, Viking, Stoner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bands:</strong> And Then She Came, Annihilator, ASP, Asenblut, Avantasia, Axxis, Children Of Bodom, Deadlock, Der Weg Einer Freiheit, Draconian, Dust Bolt, Ensiferum, Enslaved, ENTOMBED A.D., Finntroll, Fleshgod Apocalypse, Gamma Ray, Gloryhammer, Grand Magus, Hackneyed, Harpyie, Heldmaschine, Hämatom, Illdisposed, J.B.O., Kampfar, Knorkator, Kissin Dynamite, Kärbholz, Lost Society, Mors Principium Est, Nitrogods, Omnium Gatherum, Onslaught, Powerwolf, Primordial, Rock Devilz, Saltatio Mortis, Satyricon, Saxon, Shakra, Soilwork, Sonata Arctica, Spiritual Beggars, Subway To Sally, Suicidal Angels, Tankard, Tanzwut, The New Roses, Twilight Force, Versengold</p>
<p>Noch mehr Informationen und die aktuellste Running Order findest du unter:</p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com"><strong>http://www.rockharz-festival.com</strong></a></p>
<p><strong>Videobericht:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gH03bIIPch4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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