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	<title>gerard way Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>SILENCE SCHATZSUCHE #9 &#8211; MY CHEMICAL ROMANCE &#8211; THE BLACK PARADE / LIVING WITH GHOSTS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 06:29:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>"Alles, was die Band mit dem Album und drum herum angestellt hat, war einfach Kunst." -- starke Behauptung zum MY CHEMICAL ROMANCE Album "The Black Parade / Living with Ghosts".</p>
<p>Die Band ist momentan wieder in Aller Munde und wir hätten auch gern deine Meinung dazu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/my-chemical-romance-the-black-parade-living-with-ghosts/">SILENCE SCHATZSUCHE #9 &#8211; MY CHEMICAL ROMANCE &#8211; THE BLACK PARADE / LIVING WITH GHOSTS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></span></p>
<p>Die Band ist momentan wieder in aller Munde. Für mich persönlich eine durchaus positive Überraschung und Anlass, ein paar Worte über <strong>MY CHEMICAL ROMANCE</strong> und deren Übererfolg &#8222;The Black Parade&#8220; bzw. den Re-Release mit dem Zusatz &#8222;Living With Ghosts&#8220; zu verlieren. Hätte es <strong>Silence</strong> zu der Zeit schon gegeben, hätte ich mich sowieso auf diese Scheibe gestürzt wie ein Aasgeier mit Eyeliner.&nbsp;</p>
<h4>INTERLUDE</h4>
<p>Meine Zeit mit <strong>MCR</strong> ist irgendwie merkwürdig verlaufen. Entdeckt habe ich sie mit <em>&#8222;I&#8217;m Not Okay (I Promise)&#8220;</em>, wie vermutlich auch einige andere. Ich weiß gar nicht mehr, ob das wegen <strong>Burnout 3</strong> war, oder ob ich mich später nur gefreut hab, dass der Song darin vorkam. (Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber in einen ordentlichen Fun-Racer gehört <strong>Rockmusik</strong>!) Als großer Fan der <strong>DIE ÄRZTE</strong> (aus Berlin!) muss ich zudem auch jedes Mal schmunzeln, wenn der Song ertönt. Man vergleiche mal die ersten Sounds mit einem gewissen <strong>Hit</strong> der besten Band der Welt. Natürlich hab ich mir dann auch das zugehörige Album &#8222;Three Cheers For Sweet Revenge&#8220; geshoppt und war von allen weiteren Songs <strong>mindestens</strong> genau so angetan, besonders auch von <em>&#8222;Helena&#8220;</em> und <em>&#8222;The Ghost Of You&#8220;</em>. Im Zuge dessen erwarb ich auch den Erstling &#8222;I Brought You My Bullets, You Brought Me Your Love&#8220;, welches mich aber vom Gesamteindruck nicht <strong>so sehr</strong> umwarf, bis auf ein oder zwei Ausnahmen. Trotzdem ein gutes Album, wenn auch für heutige Verhältnisse und meinen Geschmack noch etwas <strong>zu roh</strong>. Was dann aber 2 Jahre später in <strong>2006</strong> auf die Menschheit losgelassen wurde, sucht noch heute seinesgleichen:</p>
<h4>THE BLACK PARADE</h4>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-34682 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/my-chemical-romance-6.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/my-chemical-romance-6.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/my-chemical-romance-6-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Findet gern ein anderes Wort dafür, aber ich möchte das Gesamtkonzept mal einen <strong>Geniestreich</strong> nennen. Alles, was die Band mit dem Album und drum herum angestellt hat, war einfach <strong>Kunst</strong>. Die <strong>Videos</strong>, das <strong>Artwork</strong>, praktisch <strong>die Band selbst</strong>: Alles passte stilvoll zusammen und wirkte wie ein <strong>düsteres Musical</strong>. Dem Album lag (offensichtlich) das Thema <strong>Tod</strong> zu Grunde und mit der Single <em>&#8222;Welcome To The Black Parade&#8220;</em> wurde das wunderbar eingeleitet. Der Song ist für meine Begriffe noch immer <strong>genial</strong> und schoss damals zu Recht auf sämtliche <strong>Top-Platzierungen</strong>. Schon der Aufbau spricht Bände. Dieses Intro und dann der Übergang zu einer doch rockigen Nummer macht einfach tierisch Spaß! Obendrein auch mit diversen <strong>Videopreisen</strong> ausgezeichnet.</p>
<p>Bei einem weiteren Highlight des Albums &#8211; <em>&#8222;Mama&#8220;</em> &#8211; dann auch noch <strong>Liza Minnelli</strong> als Feature zu bekommen, muss man auch erstmal schaffen. Apropos Highlight: &#8222;The Black Parade&#8220; strotzt nur so davon. Mein persönliches (wenn ich mich entscheiden müsste) ist wohl <em>&#8222;The Sharpest Lives&#8220;</em>. Ich liebe den <strong>Drive</strong>, den der Song hat und besonders seinen <strong>mehrstimmigen Refrain</strong>, der mich jedes Mal komplett mitreißt. <em>&#8222;I Don&#8217;t Love You&#8220;</em> ist dem gegenüber eine <strong>Rockballade</strong> auf höchstem Niveau mit trauriger Note.</p>
<p>Weitere Songs brauche ich eigentlich nicht erwähnen, denn<strong> jeder Einzelne</strong> hat seine Daseinsberechtigung. Es kommt selten vor, aber dieses Album ist eines von denen, die man ohne auch nur ein einziges Mal über Skip nachzudenken hören kann &#8211; <strong>und auch sollte</strong>. Die Texte, die Melodien und diese ganze <strong>Stimmung</strong>, die &#8222;The Black Parade&#8220; ausstrahlt &#8211; wer auch nur ein wenig für alternative Rockmusik übrig hat, kommt an dem Album nicht vorbei. Aber wem erzähle ich das, <strong>wenigstens</strong> davon gehört hat sicher jeder von euch.</p>
<p>Was mich an der Band aber so begeistert, also im ganz Allgemeinen, ist die <strong>Stimme</strong> von Sänger<strong> Gerard Way</strong>. Mit welchen <strong>Emotionen</strong> er den Songs Ausdruck verleiht, hab ich so eigentlich noch nie gehört. Er lebt die Texte förmlich. Gerade auf diesem Album spürt man das besonders!&nbsp;</p>
<h4>LEBEN MIT GEISTERN</h4>
<p>2016 erschien dann mit der Ergänzung &#8222;Living With Ghosts&#8220; eine <strong>Neuauflage</strong> des Albums, welche mit (Live) <strong>Demos</strong> aus der Aufnahmezeit erweitert wurde. Am interessantesten davon finde ich eigentlich<em> &#8222;The Five Of Us Are Dying&#8220;</em>, da es <em>&#8222;Welcome To The Black Parade&#8220;</em> in einem <strong>anderen Licht</strong> zeigt. Die Demos an sich sind generell eine nette Dreingabe. Ob das allerdings nötig war?</p>
<p>Man weiß es nicht. Zumal es durch die vorangegangene <strong>Promo</strong> bei vielen Fans erstmal für Furore sorgte, weil man zunächst natürlich nicht wusste, was da wie veröffentlicht wird oder ob es gar eine <strong>Reunion</strong> gibt. Letzten Endes wurde mit dem Release aber der 10 jährige Geburtstag der <strong>Black Parade</strong> gefeiert und etwas wirklich Neues gab es leider nicht.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss an dieses Meisterwerk (2006) hab ich die Band irgendwie komplett verloren. Begründen kann ich das nicht einmal, aber dass es bis zur <strong>Trennung</strong> im Jahre <strong>2013</strong> noch ein weiteres Album gab, sowie ein <strong>Best-Of</strong> (lohnt sich übrigens wegen <em>&#8222;Fake Your Death&#8220;</em>!) und 5 in sich schlüssige <strong>EPs</strong> (erhältlich als Ganzes mit dem Namen &#8222;Conventional Weapons&#8220;), hab ich erst vor ein paar Tagen mitbekommen.</p>
<p><strong>Verrückt, oder?</strong> Hab wohl für ein paar Jahre unter &#8217;nem Stein gelebt. Dabei ist &#8222;<span id="Danger_Days:_The_True_Lives_of_the_Fabulous_Killjoys" class="mw-headline">Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys&#8220; ebenfalls ein <strong>starkes Album</strong>, wenn auch nicht mit der Klasse der <strong>schwarzen Parade</strong>. Aber sind wir mal ehrlich, wie soll man das auch toppen? <em>&#8222;Summertime&#8220;</em> und <em>&#8222;The Kids From Yesterday&#8220;</em> sind aber absolute <strong>Ohrwürmer</strong>. Auch das Solo-Album von <strong>Gerard</strong> &#8222;Hesitant Alien&#8220; kann ich empfehlen. Ist zwar nicht ganz <strong>MCR</strong>, aber irgendwie blitzt es durch. Hab ich auch erst jetzt durch meinen <strong>Flashback</strong> entdeckt.&nbsp;</span></p>
<h4>2019&#8230;</h4>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-34684 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-MYCHEM-NEWSPOST-698x392.jpg" alt="" width="698" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-MYCHEM-NEWSPOST-698x392.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-MYCHEM-NEWSPOST-698x392-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 698px) 100vw, 698px" /></p>
<p>Und da war sie nun, <strong>DIE Ankündigung</strong>! Kürzlich gaben <strong>MY CHEMICAL ROMANCE</strong> bekannt, dass man am <strong>20.12.</strong> diesen Jahres ein <strong>Konzert</strong> in <strong>Los Angeles</strong> spielen wird. Dass das Wellen geschlagen hat, ist selbsterklärend. Mit einer Resonanz diesen Ausmaßes hat nicht mal die Band selbst gerechnet. Doch damit nicht genug, bereits wenige Tage später wurden weitere Daten für <strong>2020</strong> im Rahmen diverser <strong>Festivals</strong> bekannt gegeben, unter anderem auf dem <strong>Download</strong> in <strong>Australien</strong> und <strong>Japan</strong>. Das lässt natürlich Raum für Spekulationen, ob noch weitere Ankündigungen folgen werden. <strong>Europa</strong> geht momentan ja noch recht leer aus. Ein <strong>neues Album</strong> wäre im Zuge dieser <strong>Comeback-Konzerte</strong> auch noch eine hübsche Sahnehaube auf der schwarzen Torte. Ich jedenfalls bin durch die jüngsten Meldungen wieder ziemlich angefixt und verfolge nun sehr gespannt, was da auf uns zukommt. Man könnte sagen, ich hab die Band nun ein zweites Mal für mich entdeckt, und zwar mehr als zuvor!</p>
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