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	<title>Geschichte Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Apr 2018 09:23:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Geschichte Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>TRYNITY &#8211; Eine Geschichte auf Albumlänge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 10:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Melo-Death]]></category>
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		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[trynity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Power Metalcore« - das haben noch nicht viele gehört... </p>
<p>Nun hast du die Chance dazu - und solltest sie nutzen, meint Daniel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>TRYNITY &#8211; &#8222;The Story Of One&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;43:58 Min.<br />
<strong>Label:</strong> self-released<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Power Metalcore</div></div></div>
<p>Da fiel mir doch ein paar Wochen nach Release noch eine Perle in die Hand, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Die Rede ist von <strong>TRYNITY</strong>, einer Power-Metalcore-Band aus Chemnitz. <strong>&#8222;The Story Of One&#8220;</strong> ist zwar das Debüt der Herren, doch setzt sich die Band aus Mitgliedern der früheren <strong>LAST CHANCE TO DIE</strong> zusammen, und das mit ganz neuer Energie.&nbsp;</p>
<p><strong>Power Metalcore</strong> ist irgendwie ein Begriff, der zumindest mir noch nicht untergekommen ist. Aber wie kommt man zu dieser Bezeichnung? Nunja, irgendwie macht das Sinn, denn einfacher Core ist das definitiv nicht. Die Band versteht es, sehr gelungen Einflüsse aus <strong>Power Metal</strong> oder auch <strong>Melo-Death</strong> unterzubringen. Man bekommt hier wunderbar gleitende Melodiebögen geboten, die ich in dieser Spielweise so noch nicht in meinem Dunstkreis gehört hab. Und was ich hier höre, gefällt mir verdammt gut! Ich verlinke euch zur Verdeutlichung unten mal <em>&#8222;Here&#8217;s To Life&#8220;</em>, ihr werdet nach ein paar Klängen merken, was ich meine. Dieser <strong>erfrischende Stil</strong> zieht sich so durch das ganze Album, und auch die Vocals von <strong>Dustin</strong> am Mikro sind sehr <strong>variabel</strong>. Wer also bisher dem Metalcore an sich eher abgeneigt war, sollte bei <strong>TRYNITY</strong> auf jeden Fall mal reinschnuppern. Zu empfehlen ist auch unbedingt das heftig emotionale <em>&#8222;Heavy Eyes&#8220;</em>, zu dem kürzlich auch ein beeindruckendes Video veröffentlicht wurde. Einzig der Sound des Albums könnte noch etwas mehr drücken, für einen Erstling ist das aber schon mehr als beachtlich. Besagte &#8222;Story&#8220; hat übrigens Bezug zum Aufbau des Albums. Dieses ist nämlich in <strong>5 Kapitel</strong> unterteilt. Wie das aussieht, dürft ihr aber gern selbst rausfinden &#8230;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tjsyHyMwLIk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>TRYNITY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/TRYNITYMetal/">Facebook</a></p>
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		<title>Einblick in die Geschichte des Grindcores</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Crust]]></category>
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		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
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		<category><![CDATA[Napalm Death]]></category>
		<category><![CDATA[Nasum]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Wormrot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von vielen Metallern, oder auch Szenegängern aus dem Core, ist der Grindcore eine Randerscheinung, die den meisten als &#8222;zu nervig und zu schlecht produziert&#8220; vorkommt. Dabei bietet die Musikrichtung einen entscheidenden Faktor im Gegensatz zu den meisten Metal-/Core-Bands. Im Grindcore befassen sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Von vielen Metallern, oder auch Szenegängern aus dem Core, ist der Grindcore eine Randerscheinung, die den meisten als &#8222;zu nervig und zu schlecht produziert&#8220; vorkommt.</h3>
<p>Dabei bietet die Musikrichtung einen entscheidenden Faktor im Gegensatz zu den meisten Metal-/Core-Bands. Im Grindcore befassen sich so gut wie alle Bands mit Politik und weisen auf soziale Missstände in unseren Schichten der Gesellschaft hin (Porngrind/Goregrind mal ausgenommen). Im Grind steckt eine Menge Potenzial und vor allem eine Menge an Energie, welche so mancher Gruppe den Boden unter den Füßen wegzieht.</p>
<p>Raste <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YuDjnaRCV5I">HIER</a> aus!</p>
<h4>Die ersten Gehversuche</h4>
<p>Meine ersten Berührungen hatte ich in einem besetzten Haus (der Klassiker), während ein 2-tägiges Festival stattgefunden hatte. Die Band <strong>CYNESS</strong> spielte ein gerade mal 20-minütiges Set herunter, das nur so vor Adrenalin strotzte. Auf meine Frage hin, warum der Auftritt so kurz war, schaute mich der Sänger verständnislos an und meinte nur:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das reicht doch wohl, wir sind ja hier nicht in der Oper!&#8220;</p></blockquote>
<p>Daraufhin war meine Neugier auf dieses mir noch unbekannte Genre geweckt. Und schon bald beschäftigte ich mich mit dutzenden von Interpreten.<br />
Ursprünglich kam der Grindcore nämlich aus dem Hardcore Punk und/oder Crust. Den genauen Zeitpunkt der Entstehung weiß man nicht, aber viele datieren die 80er als Entstehungszeit. Hauptsächlich in den USA und England entwickelte sich rasend schnell eine Szene, deren Merkmal eine gewisse D.I.Y.-Attitüde (D.I.Y. = Do It Yourself) beinhaltet. Das bedeutete so viel wie: 100% authentische, selbst gemachte Musik von authentischen Leuten (meist aus der Mittelschicht und Arbeiterklasse).</p>
<p>Als Pionier gilt der Schlagzeuger <strong>Mick Harris</strong> von den Grindvätern <strong>NAPALM DEATH</strong>, welcher angeblich als erster den Begriff &#8222;Grindcore&#8220; verwendete. Überhaupt zählen <strong>NAPALM DEATH</strong> zu den größten Einflüssen in dieser Musikrichtung, als sie 1987 ihre legendäre Platte &#8222;Scum&#8220; veröffentlichten. Doch auch <strong>EXTREME NOISE TERROR</strong>, <strong>CARCASS</strong>, <strong>TERRORIZER</strong>, <strong>DISRUPT</strong>, <strong>NAUSEA</strong>, <strong>S.O.B.</strong>, sowie <strong>AGATHOCLES</strong>, <strong>FEAR OF GOD</strong> oder auch <strong>REPULSION</strong> bildeten eine geniale Vorhut für den Grindcore und brachten somit das Genre in seiner ganzen Pracht zur Geltung. Eine Vermischung mit dem Death Metal war die Konsequenz.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ox2SZMOohmc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17363" aria-describedby="caption-attachment-17363" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="365" height="243" class="wp-image-17363 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band.jpg 720w" sizes="(max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17363" class="wp-caption-text">Von Anfang an dabei: <strong>NAPALM DEATH</strong></figcaption></figure>
<h4>Grindcore ist gegen den Mainstream und ungerecht verteilten Reichtum dieser Welt</h4>
<p>Wie ihr euch denken könnt, führte diese Antihaltung gegen den Staat und seine korrupten Marionetten trotzdem dazu, dass einige Bands berühmt wurden. Es entstanden Konflikte und Streitereien innerhalb der Szene, wer denn nun ehrlich sei und kein Verräter ist (Black Metal, ick hör dir trapsen &#8230;). Trotzdem gönne ich es einigen Bands, da sie mit ihren intelligenten Botschaften diese Reichweite durchaus verdient haben.</p>
<p>Dennoch ist diese &#8222;Fuck Off&#8220;-Einstellung bis heute geblieben und macht einen Teil der Faszination zum Grind aus. Mehr denn je bietet das alltägliche Geschehen genügend Zündstoff für dutzende von Alben und veranlasste Ende der 90er neue Leute dazu, den mittlerweile belanglos gewordenen Grind wieder zu beleben. Allen voran <strong>PIG DESTROYER</strong>, <strong>ROTTEN SOUND</strong>, die schwedischen Götter von <strong>NASUM</strong> und die junge Hoffnung <strong>WORMROT</strong> aus Singapur sowie die wieder vereinigten <strong>INSECT WARFARE</strong> frischen das Genre so unglaublich auf, dass sich daraus eine Art neue Schule des Grindcores bildete.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17365" aria-describedby="caption-attachment-17365" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="266" class="wp-image-17365 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17365" class="wp-caption-text">Frischzellenkur der Extraklasse: NASUM</figcaption></figure>
<h4>Wie erkenne ich Grindcore?</h4>
<p>Meistens sind es sehr kurze, hektische und aggressiv eingespielte Stücke, die früher noch primitiv, heute sogar technisch brillant eingespielt werden. Dazu gibt es Growling, Shouting, Screaming oder auch rohes Brüllen. Neben den ganzen Kracheruptionen schleichen sich immer wieder groovige Elemente ein, die den Song vor dem endgültigen Chaos bewahren.</p>
<p>Textlich umfasst &#8211; neben den typischen Themen wie Korruption, Fremdenhass, Naturschutz und Tierliebe &#8211; der Grindcore auch pornographische und gruselige/eklige Thematiken (Splatter/Gore) zusammen. Diese kann man durchaus auch in einem bestimmten Blickwinkel als Spiegel der Gesellschaft hinsichtlich von Tabu und Moral sehen. Schade nur, dass nahezu alles aus diesem Gebiet eher primitiv und ohne Niveau ist.</p>
<p>Mein persönliches Fazit zum Grind ist durchweg positiv. Obwohl ich Politik in der Musik eher zweifelhaft ansehe, gefällt mir der Ansatz im Grindcore sehr gut. Er zeigt die perfekte Verrohung der Menschheit, provoziert mit drastischen Ansichten und nebenbei fährt er ein hohes Maß an Brutalität auf.</p>
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		<title>Alles wie aus einem Guss &#8211; Horn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2017 08:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Iron Bonehead Productions]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HORN&#160;– Turm am Hang Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017 Dauer: 47 Min. Label:&#160;Northern Silcence Productions Stil: Black/Folk Metal Im vorletzten Jahr kam ich eher zufällig dazu, in die damals aktuellste Veröffentlichung &#8222;Feldpost&#8220; des Paderborner Ein-Mann-Projekts HORN hineinzuhören. Zuvor hatte ich schon des Öfteren über das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alles-wie-aus-einem-guss-horn/">Alles wie aus einem Guss &#8211; Horn</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HORN</strong>&nbsp;– Turm am Hang<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017<br />
Dauer: 47 Min.<br />
Label:&nbsp;Northern Silcence Productions<br />
Stil: Black/Folk Metal<span id="more-13849"></span></p>
<p>Im vorletzten Jahr kam ich eher zufällig dazu, in die damals aktuellste Veröffentlichung &#8222;Feldpost&#8220; des Paderborner Ein-Mann-Projekts <strong>HORN</strong> hineinzuhören. Zuvor hatte ich schon des Öfteren über das Projekt gelesen, nur hielt sich meine Neugier, aufgrund der schieren Massen an aktuellen und vergangenen Veröffentlichungen im Bereich Black Metal, in Grenzen. &#8222;Feldpost&#8220; überzeugte mich jedoch aus dem Stand heraus. Melancholische Melodien, kämpferische Atmosphäre und eine Grundstimmung, welche zum einen romantisiert und zum anderen&nbsp;tragisch erscheint, ergaben eine interessante Mixtur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Turm am Hang</h2>
<p>Mit &#8222;Turm am Hang&#8220; steht nun ein neues Album des Projekts in den Startlöchern. Alleinunterhalter <strong>Nerrath</strong> entführt uns in&nbsp;seinem neusten Werk zurück in spätmittelalterliche Zeiten, einer von sozialen Verwerfungen und Konflikt gezeichneten&nbsp;Epoche der europäischen Geschichte. Diese Grundstimmung illustriert schon das stimmige Coverartwork auf sehr eindrückliche Art und Weise. In Kombination mit dem Titelsong, wurde dazu ein interessantes Video veröffentlicht, welches im Zeitraffer die Entstehung des Gemäldes&nbsp;aufzeigt. Das Video dazu findet ihr am Ende des Reviews.</p>
<p>Doch kommen wir zur Musik. In gut 47 Minuten (einschließlich eines&nbsp;interessanten <strong>WHEN BITTER SPRING SLEEPS</strong>-Covers) bietet <strong>HORN</strong> vor allem midtempo-lastigen, von altertümlicher Folklore inspirierten Black Metal. Dieser wirkt stets episch und kämpferisch. Auch ruhige&nbsp;Intermezzi sowie schwarzmetallische Raserei findet seinen Platz auf dem Album.</p>
<p><em>&#8222;Alles in einem Schnitt&#8220;</em> eröffnet den Reigen rockig und sehr direkt. Die Melodien übernehmen im Refrain die Hauptrolle. Besonders hervorzuheben ist <strong>Nerrath</strong>s Gesang. Er klingt grimmig, bleibt jedoch meist klar und deutlich in seiner Aussprache und bellt seine Texte mehr als das er sie schreit. Zudem stimmt er des Öfteren semiklaren, gedoppelten Gesang an, der den Grad der Epik gehörig in die Höhe schraubt. Wie <strong>HORN</strong>&nbsp;im Vorfeld der Veröffentlichung verlauten lies, ist der Opener stark vom Volkslied <em>&#8222;Es ist ein Schnitter&#8220;</em>&nbsp;aus dem 17. Jahrhundert inspiriert. Zusammen mit der zuvor&nbsp;angesprochenen optischen Umsetzung,&nbsp;ergibt sich&nbsp;ein äußert passender Einstieg, der sofort die Quintessenz des aktuellen Schaffens aufzeigt.</p>
<p>Die folgenden Stücke, wie etwa der Titelsong, das erst sehr hymnische und schließlich stark voranpreschende<em> &#8222;Die mit dem Bogen auf dem Kreuz&#8220;</em> und das sehr straighte <em>&#8222;Ä(h)renschnitter&#8220;</em>, halten das Niveau extrem hoch und überzeugen mich auf ganzer Linie. Unabhängig von der eher düsteren Stimmung, machen die Lieder auch eine Menge Spaß und sind durch klassische Metalrhythmen sehr headbangtauglich. Trotz alledem wird meiner Meinung nach besonders das epische und dennoch tragische Gefühl sehr passend vermittelt. Schon bei gewissen Alben&nbsp;von Metalbands wie etwa &#8222;Niederkunfft&#8220; von<strong> HELRUNAR</strong>&nbsp;oder &#8222;Blood Vaults&#8230;&#8220; von<b> THE RUINS OF BEVERAST</b>,&nbsp;empfand ich die Thematisierung und Interpretation mittelalterlicher &nbsp;Zeiten weit weniger aufgesetzt als bei manch einer Mittelaltertruppe, obschon&nbsp;die metallische Instrumentalisierung klar in der Neuzeit verwurzelt ist. Ich vermute, dass dies&nbsp;jedoch stark vom jeweiligen Betrachter abhängig ist.</p>
<p><strong>HORN</strong> liefern für mich deshalb ein weiteres, sehr gutes Beispiel ab, wie man Geschichte und vergangenen Zeitgeist in künstlerischer Form umsetzt. Diese erste gute halbe Stunde des Albums ist epischer Black Metal in Höchstform!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 379px;"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="505" class="aligncenter wp-image-13956" alt="horn" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/horn-225x300.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/horn-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/horn.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /></div>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Schattenseite</h2>
<p>Die letzten Stücke <em>&#8222;Totenräumer&#8220;</em>, das seltsame Zwischenstück&nbsp;<em>&#8222;Lanz und Spieß&#8220;</em> und <em>&#8222;Bastion, im Seegang tauber Fels&#8220;</em> können dieses Niveau leider nicht ganz halten. Es wirkt auf mich, als wäre die gesamte Stilistik in den ersten Stücken ausgereizt worden und alles Weitere nur eine Wiederholung des Vorangegangenen. Die Musik&nbsp;ist weiterhin kompetent gespielt, wirkt wie aus einem Guss, erreicht nur nicht die Intensität der ersten&nbsp;Songs.</p>
<p>Das Cover <em>&#8222;The sky has not always been this way&#8220;</em> der Amerikaner von <strong>WHILE BITTER SPRING SLEEPS</strong>, die unter anderem auch schon mit den letztjährig im Magazin vorgestellten <strong><a href="https://silence-magazin.de/der-blick-zurueck-panopticon/">PANOPTICON</a></strong> zusammenarbeiteten, lässt jedoch noch einmal aufhorchen. Das Lied ist sehr getragen und durch seinen tiefen Klargesang von einer großen Wehmut erfüllt. <strong>Lord Sardonyx</strong> von <strong>WHILE BITTER SPRING SLEEPS</strong>&nbsp;steuerte selbst den Gesang zum Cover bei.</p>
<p>Wenn <strong>HORN</strong> es schafft, das Gesamtniveau des Songmaterials in Zukunft hoch zu halten, sehe ich das Zeug zu einem&nbsp;Genreklassiker. Momentan reicht es mit &#8222;Turm am Hang&#8220; nur zu einem sehr guten Album mit leichten Abnutzungserscheinungen im späteren Albumverlauf. Ein große Leistung ist jedoch, das alles wie aus einem Guss wirkt. Die Songs fusionieren mit der visuellen Gestaltung und auch der Sound der Platte ist angenehm warm und passend zur gewünschten Stimmung. Das Schlagzeug böllert auf charmante Weiste reichlich dumpf und die eingängigen Melodien werden von einer Tiefenlastigkeit im Gesamtsound kontrastiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xj0tiuEtgY0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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