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	<title>Ghost Brigade Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<title>Ghost Brigade Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Wenig Schönheit im Abendrot &#8211; In Mourning, Afterglow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 09:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IN MOURNING &#8211; Afterglow Veröffentlichungsdatum: 20.5.2016 Dauer: 53:46 Label: Agonia Records IN MOURNING? Bei dem Bandnamen klingelt doch irgendwas? Nach kurzer Recherche im schädelinternen Musikarchiv erinnere ich mich. Die Schweden stellten mit ihren ersten beiden Alben für mich einen Erstkontakt mit „Prog“ ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IN MOURNING</strong> &#8211; Afterglow<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.5.2016<br />
Dauer: 53:46<br />
Label: Agonia Records</p>
<p><strong>IN MOURNING</strong>? Bei dem Bandnamen klingelt doch irgendwas? Nach kurzer Recherche im schädelinternen Musikarchiv erinnere ich mich. Die Schweden stellten mit ihren ersten beiden Alben für mich einen Erstkontakt mit „Prog“ dar. Wenn auch noch in geringen Dosen und stark mit skandinavischer Melodik versehen, um den Einstieg möglichst leicht zu machen.</p>
<p>Das Drittwerk „The Weight Of Oceans“ schaffte es dann schon nicht mehr, mich hinterm Ofen vorzuholen. Sind <strong>IN MOURNING</strong> anno 2016 eine Band, die mich noch interessieren, die mich noch packen können?</p>
<p>Auch wenn man es nicht bereits vorher weiß:<strong> IN MOURNING</strong> sind in etwa so schwedisch wie Köttbullar, woran sie soundtechnisch zu keiner Zeit Zweifel entstehen lassen. Was will uns der Autor nun damit sagen? <strong>IN MOURNING</strong> schaffen es nur bedingt, sich von Landsmännern wie zum Beispiel <strong>OCTOBER TIDE</strong> abzuheben. Auch ist der Sprung zu Kollegen im Nachbarland nicht fern, hier und da muss ich an <strong>GHOST BRIGADE</strong> denken. Wo die genannten Kollegen aber in puncto Emotionalität und Bedeutsamkeit eine Schwere in ihre Songs legen können, offenbaren <strong>IN MOURNING</strong> klare Defizite. Auch wenn die Songs nicht halbgar oder lustlos wirken, zünden sie doch nicht umfassend.</p>
<p>Hier und da haben die Schweden versucht, ihren Sound zu erweitern. So startet <em>„Ashen Crown“</em> in typischer Manier und wird dann richtig melancholisch, wobei sich schon fast von Post Rock reden lässt. Trotz solchen Versuchen aus der eigenen Komfortzone herauszufinden, hat die Verspieltheit der Anfangstage aus meiner Sicht nachgelassen.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-4754" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/38764_photo.jpg" alt="In Mourning" width="600" height="336" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/38764_photo.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/38764_photo-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>Klar, es gibt auch viele gute Momente. Der cleane Gesang ist gezielt und souverän eingesetzt, es gibt stimmungsvolle Passagen, die eine schöne Melancholie aufleben lassen können und der Wechsel von 13/4tel und 14/4tel in <em>„Fire and Ocean“</em> macht Spaß und geht sogar ins Ohr. Insgesamt gibt es aber leider wenige dieser Momente, das Ohrwurmpotential bleibt extrem gering. Wurden <strong>IN MOURNING</strong> anfangs als legitime Nachfolger von <strong>OPETH</strong> gefeiert, so kann ich diesen Eindruck auf „Afterglow“ nicht teilen.</p>
<p><strong>IN MOURNING</strong> liefern kein schlechtes Album ab. Qualitativ gibt es wenig auszusetzen. Allerdings fehlt dem Ganzen das gewisse Etwas. Es ist nicht schlecht, aber eben auch nicht sehr viel mehr. Zu keinem Zeitpunkt wird das hier Gelieferte wirklich groß. Es gibt kaum Überraschungen, die meiste Zeit über plätschert die Platte so vor sich hin. Es kommt nicht vor, dass ich mich zurücklehne, schmunzeln muss und mir denke: „Geiler Scheiß, wie sind die bloß auf SOWAS gekommen?“ Nö. Alles ist in recht überschaubaren Grenzen gehalten und verkommt so leider zu gut gemachter Belanglosigkeit.</p>
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<p><a href="http://www.inmourning.net/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/inmourningband" target="_blank">Facebook</a></p>
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