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	<title>ghost toast Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>ghost toast Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21396"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Als ich meine <strong>ersten Gehversuche im Metal</strong> wagte, war alles neu. Da klang jeder Bandname <strong>cool, gefährlich und verwegen</strong>. Heute gibt es kaum noch Bands, die einen Namen haben und mich damit beeindrucken konnten. Wenn es im Metal passende Bandnamen gibt, dann muss ich <strong>KATHARSIS (DE)</strong> nennen. Für eine <strong>Black-Metal-Band</strong> gibt es wohl kaum einen passenderen Namen. <strong>Totale Zerstörung und Reinigung</strong> in einem Wort. Besser geht es nicht. Auch die aus Spanien stammenden <strong>TEITANBLOOD</strong> haben sich wohl einen der besten Namen ausgewählt. Die Musik bekommt dadurch den <strong>endgültigen Touch</strong>, den sie benötigt.</p>
<p>In der <strong>Humorbranche</strong> fand ich damals Projekte wie <strong>DARK KIRCHENSTEUER</strong> und <strong>TROLLKOTZE</strong> mehr als amüsant. Auch die <strong>mexikanischen Goregrinder PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTTITISSARCOMUCOSIS</strong> (mein Lieblingswort bei Scrabble) standen ganz weit oben, wenn es darum ging, über den Bandnamen zu lachen. Zwischendurch lachte man sich über <strong>primitive Wortspiele</strong> wie <strong>IMMANUEL CUNT</strong> (Death Metal) schlapp und legte sich bei Auswüchsen wie den Norwegern <strong>FURZE</strong> und den Belgiern <strong>MÖSE</strong> ein souveränes Sixpack zu, dass aus den <strong>plötzlichen Kicheranfällen</strong> entstand.</p>
<p>Dann gibt es noch <strong>ZIMMERS HOLE</strong>. Auf den ersten Blick wirkt dieser Name harmlos, doch laut Interviews entstand der Name durch einen <strong>stark übergewichtigen Typen</strong>, der auf Partys nichts besseres zu tun hatte, als fremden Menschen <strong>mit gespreizten Backen</strong> entgegen zu stürmen.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bandnamen sind wie <strong>Markennamen</strong>: <strong>Identifikationsmerkmal</strong> und können im Zweifelsfall sogar über <strong>Ruhm</strong> oder zumindest <strong>Marketingerfolg</strong> entscheiden. Dabei ist meiner Meinung nach eigentlich alles erlaubt, das <strong>prägnant</strong> und <strong>einfallsreich</strong> ist – nicht immer nur emotional gebundene, persönliche Titel.</p>
<p>Bei den Namen der Kapellen ist <strong>nicht unbedingt die Länge entscheidend</strong>, denn alles kann hier Vorteile bringen. Auf der einen Seite kann man sich <strong>KREATOR</strong> oder <strong>TRIVIUM </strong>durch ihre Kürze sehr schnell merken. Aber auf der anderen Seite sind absurd lange Namen wie <strong>PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTITISSARCOMUCOSIS</strong>&nbsp;zwar schwer im Gedächtnis zu behalten und bleiben doch im Kopf.</p>
<p>Mein Favorit bleiben jedoch die <strong>fantasievollen Namen</strong>, wie zum Beispiel <strong>AMON AMARTH</strong>. Eigentlich ist das nur der <strong>elbische Name des Schicksalsberges</strong> aus der &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Reihe, aber sind wir mal ehrlich: wer von euch denkt heutzutage an die <strong>Saga von Tolkien</strong>? Auf der <strong>witzigen Seite</strong> ist mein Favorit <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong>. Eigentlich total <strong>hirnlos</strong>, aber trotzdem <strong>abstrus</strong> genug, um auch außerhalb des Metalgenres bekannt zu sein. Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht.</p>
<p>Also fassen wir zusammen: Wenn eine Band einen <strong>kreativen Namen</strong> hat – egal wie lang – ist das tausendmal besser als die <strong>fünfzigste Version eines Namenabklatsches von</strong> <strong>A DAY TO REMEMBER</strong>.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/andi" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andi</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ein Bandname ist eine <strong>Visitenkarte</strong>. So wie man bei „Rohrreinigung Kraus“ sofort weiß, was man bekommt, verhält es sich z.B. analog mit <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>ABORTED</strong>. Death Metal GmbH &amp; Co. KG. Das passt natürlich zum blutigen Gesamtbild, überrascht aber eben auch nicht. <strong>FACEBREAKER</strong> finde ich allerdings grandios.</p>
<p>Falls sich der Bandname nicht in <strong>ein prägnantes Wort</strong> fassen lässt, kann die Sache schon mal <strong>ausarten</strong>. Wie bei <strong>SUCCESS WILL WRITE APOCALYPSE ACROSS THE SKY</strong>. Oder <strong>…AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF THE DEAD</strong>. Damit fällt man definitiv auf. Geht nur etwas schwer über die Lippen. Apropos: Als Ergänzung zum Beitrag meiner Kollegen seien hier noch <strong>XAVLEGBMAOFFFASSSSITIMIWOAMNDUTROABCWAPWAEIIPPOHFFFX&nbsp;</strong>aus Südafrika<strong>&nbsp;</strong>genannt. Wenn du weißt, wofür das steht, hinterlass uns doch einen Kommentar!</p>
<p>Und wenn man als Band <strong>keinerlei gute Einfälle</strong> hat? Einfach den Titel eines Albums (<strong>MACHINE HEAD</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>) oder Songs (<strong>COUNTLESS SKIES</strong>) einer anderen Band <strong>klauen</strong>! Entschuldigung, sich davon <strong>inspirieren</strong> lassen und der Band damit <strong>Tribut zollen</strong> (natürlich!). Sehr kreativ und eigenständig.</p>
<p>Welche Bandnamen gefallen mir denn nun am besten? In Buchstabenform gegossene Musik: <strong>PRIMORDIAL</strong>, <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong>, <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, <strong>ALL SHALL PERISH</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong>. Und <strong>GHOST TOAST</strong>. Einfach weil ich ihn witzig und charmant finde.</p>
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		<title>GHOST TOAST &#8211; bereit zum Abflug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 11:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GHOST TOAST &#8211; Out Of This World Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017 Dauer: 58:31 Min. Label: Inverse Records Stil: Instrumental Progressive Rock Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&#160;GHOST TOAST einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GHOST TOAST</strong> &#8211; Out Of This World<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017<br />
Dauer: 58:31 Min.<br />
Label: Inverse Records<br />
Stil: Instrumental Progressive Rock<span id="more-18477"></span></p>
<p>Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band vermutlich durch die Finger geglitten. So durfte ich jedoch feststellen, dass die Kreativität der vier Ungarn über den Prozess der Namensfindung bei Weitem hinausgeht. Denn die neun <strong>Instrumentalstücke</strong> auf &#8222;Out Of This World&#8220; machen dem Titel des Albums alle Ehre. Lasst euch also von der großen Hand im Himmel auf einen überirdischen Trip entführen!</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Ka Mai&#8220;&nbsp;</em>beginnt verhalten, zieht jedoch nach rund 30 Sekunden mit <strong>kraftvollen Gitarrenriffs</strong> nach vorne. Ab da klebe ich mit beiden Ohren an den Boxen und sauge gierig jeden Ton in den Gehörgang. <strong>Extrem smoothe Bassläufe</strong>, vereinzelte <strong>Cello-Töne</strong> und <strong>komplexe Rhythmik</strong> versetzen mich in Ekstase. Gesang wäre hier völlig überflüssig, denn die Instrumente sprechen für sich. Die letzten eineinhalb Minuten reißen mit <strong>fantastischen Gitarren-Leads</strong>&nbsp;meine Armhaare endgültig gen Himmel. Während der Schlussakkord ausklingt, muss ich erst einmal durchschnaufen. Als Raucher bräuchte ich jetzt die Zigarette danach. Was für ein Auftakt!</p>
<h3>FREILAUFENDER PROG ROCK</h3>
<p>Doch servieren<strong> GHOST TOAST</strong> mit&nbsp;<em>&#8222;Gordius&#8220;</em>&nbsp;direkt den nächsten musikalischen Leckerbissen. Die erste Minute besteht aus <strong>freilaufendem Prog Rock ohne Zusatzstoffe</strong>. Mit markanter Cello-Note versehen, offenbart das Stück seine aromatische Vielfalt. <strong>Schwungvolle Synthesizer-Passagen</strong> intensivieren das Geschmackserlebnis und sorgen für richtig Spaß in den Backen (Der Post-Rock-Gourmet mag sich hierbei an Kreationen aus dem Hause&nbsp;<strong>MASERATI</strong>&nbsp;erinnert fühlen.). Warmes Cello-Aroma, aufgepeppt mit knusprigem Gitarrenspiel Marke <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, garantiert den perfekten Abgang. Ein akustischer Gaumenkitzel erster Güte!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/if0_zL6ZLNY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit <em>&#8222;Alia&#8220;</em> und <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> lebt die Band ihre Begeisterung für Soundtracks aus. Erstgenanntes Stück versetzt mich durch seine <strong>Flüster- und Sprachpassagen</strong> sowie die&nbsp;<strong>geheimnisvollen Synthie- und Cello-Klänge</strong> assoziativ in die Welt des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pSBkS7Xq3wg" target="_blank" rel="noopener">Videospiels &#8222;Eternal Darkness&#8220;</a>. Sanftes Gitarren- und Bassspiel bringen etwas Dynamik in den Song. Dennoch bildet das Stück nach der vorangegangenen Intensität einen willkommenen Ruhepol. Ganz im Gegensatz jedoch zum folgenden Titel.</p>
<h3>FLUG ÜBER MITTELERDE &#8230; UND DER TIEFPUNKT DES ALBUMS</h3>
<p>Trommeln in der Tiefe. Pianoklänge. Sanfte Hörner. Dann trägt eine <strong>kraftvolle Männerstimme</strong> in unbekannter Sprache eine Art Beschwörung vor.&nbsp;<strong>Christopher Lee</strong> tritt in wallendem Gewand als&nbsp;<strong>Saruman</strong> vor mein geistiges Auge. Und &#8211; bumm! Jetzt wird es richtig episch. Von Trommeln begleitet, fliegen Hörner und Cello in <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> über die endlosen Berge und Täler Mittelerdes. Nach der Ablösung durch <strong>weitere Sprachsamples</strong> sowie <strong>Piano- und Synthie-Klängen</strong> prog-rocken <strong>GHOST TOAST</strong>&nbsp;wieder hart. Schließlich trägt das Cello den Hörer hinaus und schließt Minas Tiriths Pforten hinter ihm. Absolut beeindruckend!</p>
<p><em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>&nbsp;bildet den Mittel- und leider auch den <strong>Tiefpunkt des Albums</strong>. Also, kein allzu tiefer Tiefpunkt. Eher <strong>jammern auf hohem Niveau</strong>. Einen solchen &#8222;Tiefpunkt&#8220; würden sich zahlreiche andere Bands wünschen! Von musikalischen Großtaten umringt, erscheint der Song&nbsp;einfach etwas weniger herausragend. Zumindest die ersten drei Minuten lang. Gemischt mit Cello-Spiel und Synthies, <strong>progt es hintenraus doch noch fein</strong>. Sorry, <em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>, selbst in einer Eliteklasse muss es einen 2er-Schüler geben!</p>
<h3>HULDIGT DER FRUCHTBARKEITSGÖTTIN!</h3>
<p>Von mystischen Klängen getragen, schwebt nun<em> &#8222;Kaia&#8220;</em> heran. Unter Percussions und Cello mischt sich <strong>orientalisch angehauchter Frauengesang</strong>. Auch der Bassist profiliert sich einmal mehr als elementarer Bestandteil des Klangkonstrukts. Nach fünf Minuten tritt der<strong> mehrstimmige weibliche Gesang</strong> komplett in den Mittelpunkt, die Bandmitglieder positionieren ihre Instrumente dabei wie Opfergaben um die Statue einer Fruchtbarkeitsgöttin. Die Thematik und der instrumentale Song erinnern unweigerlich an die Werke der Psychedelic-Rocker&nbsp;<strong>MY SLEEPING KARMA&nbsp;</strong>&#8211; definitiv ein Kompliment!</p>
<p>Hier findet ihr übrigens das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b_aSWoNEoZw" target="_blank" rel="noopener">komplette Album &#8222;Out Of This World&#8220; bei YouTube</a></p>
<p>&#8222;KOKW calling, come in. KOKW calling, I&#8217;m on international frequency. Come in.&#8220; Diese Worte eröffnen das Stück<em> &#8222;Last Man&#8220;</em>, das seine Inspiration aus dem Film &#8222;The Last Man On Earth&#8220; (1964) zieht. <strong>Kraftvolle Prog-Riffs</strong> und <strong>zurückhaltendes Cello-Spiel</strong> ummanteln die<strong> eingespielten Zitate</strong> aus dem Sci-Fi-Horror-Klassiker. Wenn die Gitarre dabei mit Vollgas nach vorne prescht, fängt sie das Cello immer wieder mit melancholischen Melodien ein. Diese Art der Komposition jagte mir schon beispielsweise bei&nbsp;<strong>MAYBESHEWILL</strong> regelmäßig wohlige Schauer über den Rücken. Mit <em>&#8222;Last Man&#8220;</em> stehen <strong>GHOST TOAST</strong> dem in nichts nach.</p>
<h3>KRIECHT EIN SAXOFON DURCH DEN DSCHUNGEL &#8230;</h3>
<p>Bei <em>&#8222;Ishvara&#8220;</em>&nbsp;tritt das&nbsp;Cello einmal mehr an prominente Stelle. Auch hier trägt <strong>orientalisch klingender, klagender Frauengesang</strong> zur mystischen Atmosphäre bei. Diesmal gesellt sich jedoch ein <strong>männlicher Konterpart</strong> hinzu. Als &#8222;Ishvara&#8220; bezeichnet man im Hinduismus übrigens den jeweils höchsten persönlichen Gott (danke, Dr. Wiki!). Erneut kommt man assoziativ kaum an <strong>MY SLEEPING KARMA</strong> vorbei. Während der Song gemächlich, vorbei an lianenverhangenen Tempeln, durch den indischen Dschungel kriecht, schlängelt gegen Ende sogar ein Saxofon aus dem Gebüsch. Sehr eindrucksvoll und klangfarbenfroh!</p>
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<h3>DAS GROSSE FINALE? NICHT GANZ &#8230;</h3>
<p>Wer beim Schlussstück <em>&#8222;Pawn Of Fate&#8220;</em> mit einem <strong>epischen Finale</strong> rechnet, dürfte vielleicht <strong>zunächst enttäuscht</strong> sein. Denn der letzte Song ist mit 3:12 Minuten Spielzeit zugleich der kürzeste des Albums. Macht aber nix. Nach einem letzten musikalischen Höhenflug geleiten&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> den Hörer <strong>mit ruhigen Klängen</strong> zur Erde zurück. Es ist wie das sanfte Erwachen aus einem wunderschönen Traum. Mit dem Unterschied, dass es für &#8222;Out Of This World&#8220; einen Replay-Button gibt, den ich nur zu gern betätige.</p>
<p><strong>GHOST TOAST</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/ghosttoastband" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://ghosttoastband.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ghost-toast-bereit-zum-abflug/">GHOST TOAST &#8211; bereit zum Abflug?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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