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	<title>Gnaw Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Gnaw Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NIGHTMARER &#8211; Das Rundum-Schlechtfühl-Programm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Dubin]]></category>
		<category><![CDATA[Cacophony Of Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Chasm EP]]></category>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>NIGHTMARER &#8211; &#8222;Cacophony Of Terror&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.03.2018<br />
<strong>Länge: </strong>35:18 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Stil: </strong>Black/Death Metal</div></div></div>
<p>Schon zum Ende der Ära <strong>WAR FROM A HARLOTS MOUTH</strong> hin machte Hauptsongschreiber <strong>Simon Hawemann</strong> die Aufgaben seiner Musik deutlich: weh tun. Unbequem sein. An die Substanz gehen.</p>
<p>Auch wenn Vergleiche dieser Art vermutlich nie wirklich im Interesse des Künstlers sind, so kann man das Tag-Team aus <strong>Paul Seidel</strong>&nbsp;(<strong>THE OCEAN</strong>, <strong>FERN</strong>) und <strong>Simon Hawemann</strong> kaum von ihrer gemeinsamen Vergangenheit bei <strong>WFAHM</strong> trennen. Und so peitschen <strong>NIGHTMARER</strong> weiterhin rastlos in die Schwärze und führen fort, was spätestens auf &#8222;Voyeur&#8220; Form annahm und auf der &#8222;Chasm&#8220; EP fortgeführt wurde.</p>
<p>Im Vergleich zu dieser hat sich der vormals noch etwas muffige Sound jedoch deutlich verbessert und in puncto Dynamik zugelegt. Das EP-Stück <em>&#8222;Ceremony Of Control&#8220;</em>, das nochmals auf dem Album erscheint, klingt so noch drückender, aggressiver und böser und ist nicht nur wegen der Bläser als einer der stärksten Songs der Platte zu werten.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7lnOAjAhJ48?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Drums knüppeln unvorhersehbar und erbarmungslos, während die extrem tiefen Gitarren mit fast schon industriell-erdrückender Schwere über mich hinweg walzen und den Albumtitel in die Tat umsetzen. Einzig Sänger <strong>John Collett</strong> (Ex- <strong>GIGAN</strong>) stößt schon nach wenigen Minuten an die Grenzen seines Variantenreichtums und wirkt auf Albumlänge leider etwas monoton.</p>
<p>Doch gegen Ende des Albums packen vertraut wirkende, abartig gequälte Schreie meine Aufmerksamkeit. Für den Track <em>&#8222;Death&#8220;</em> konnte niemand Geringeres als <strong>Alan Dubin</strong> (<strong>KHANATE</strong>, <strong>GNAW</strong>) als Gastsänger gewonnen werden! Passt wie die Faust aufs Auge, die Knarre auf die Schläfe, die Schlinge um den Hals.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kEjtName1wg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NIGHTMARER</strong> wollen alles andere als Hits schreiben und unterhaltsam sein, und so ist &#8222;Cacophony Of Terror&#8220; auch definitiv kein Album, das man nebenbei hören kann, oder sollte. Macht das Licht aus, und nehmt euch Zeit, um einsickern zu lassen, dass ihr aus diesem Albtraum nicht aufwachen werdet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nightmarercult" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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		<title>Abgenagte Zungen &#8211; Gnaw Their Tongues</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Consouling Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Gnaw]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Schrecklich]]></category>
		<category><![CDATA[Their]]></category>
		<category><![CDATA[Tongues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNAW THEIR TONGUES &#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016 Dauer: 39:43 Min. Label: Consouling Sounds Stil: Black Metal/ Experimental Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn GNAW THEIR TONGUES haben es tatsächlich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GNAW THEIR TONGUES </strong>&#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 39:43 Min.<br />
Label: Consouling Sounds<br />
Stil: Black Metal/ Experimental</p>
<p>Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> haben es tatsächlich geschafft, ein unhörbares Album zu veröffentlichen. Nein, ich veralbere euch nicht! Nahezu alles, was ihr auf &#8222;Hymns For The Broken, Swollen and Silent&#8220; hört, ist einfach nur chaotisches, langweiliges Gruselkino für Leute, denen <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> zu eingängig und <strong>THE AXIS OF PERDITION</strong> zu fröhlich ist. Das fängt schon beim Opener <em>&#8222;Hold High the Banners of Truth Among the Swollen Dead&#8220;</em> mit nervtötenden Keyboards und lästigem Drumcomputer an. Dumpfe Bassgeräusche paaren sich mit manischem Geschrei und am Ende lässt der Mastermind hinter <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> noch eine Kinderstimme den Herren preisen. Die Aussage dahinter? Ich habe keine Ahnung! Das schreckt mich nicht ab, da kommt einfach keine Spannung auf. Geschweige denn eine sinnvolle Melodie.</p>
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<h4>Ist die CD zerkratzt?</h4>
<p>In <em>&#8222;The Speared Promises&#8220;</em> kommt dann das &#8222;Genie&#8220; <strong>Maurice de Jong</strong> so richtig in Fahrt und stresst mit trendfreiem Gitarrenbrummen, seinem monotonen Organ und den dämlichen Keyboards, die so klingen, als ob <strong>SCOOTER</strong> auf einem schlechten Trip wäre. Es klingt alles klinisch und plastisch. Natürlich ist das Ganze ein Statement gegen alle Trends und den Kommerz, aber das wundert mich bei der Darbietung kein bisschen. Selbst die rasend komponierten Schlagzeugspuren wirken kein Stück aggressiv. An diesem Konzept ändert sich auch im Nachfolger <em>&#8222;Frail as the Stalking Lions&#8220;</em> absolut nichts, jedoch hör&#8216; ich immerhin zum ersten Mal so etwas wie eine Gitarre, welche aber gegen die gnadenlos in den Vordergrund gemischte Elektropest nichts ausrichten kann. Dazu keucht und giftet der Mastermind über dem <strong>schrecklich tönenden &#8222;Schlagzeug&#8220;</strong> unverständliche Botschaften durch die Boxen, die bestimmt irgendwas krasses über Folterpraktiken und okkulte/antireligiöse Thematiken (gähn) skandiert.</p>
<p>Der nächste Song (<em>&#8222;Your Kingdom Shrouded In Blood&#8220;</em>) wird, ich muss es zugeben, durchaus stimmig eingeleitet. Tatsächlich hat diese Klangcollage mit seinen verzweifelten Tasteninstrumenten etwas Düsteres, wo auch das Gekrächze von <strong>Maurice</strong> passend zur Geltung kommt. Ungefähr 4 Minuten später garniert er das Ganze noch&nbsp;mit einem Chor aus Mönchen und einer murmelnden Stimme. Glück gehabt, denn bei dem Titelnamen dachte ich schon, dass meine Ohren anfangen zu bluten.</p>
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<h4>Dank GNAW THEIR TONGUES bluten sie doch!</h4>
<p>Denn in <em>&#8222;Silent Burned Atrocities&#8220;</em> regiert wortwörtlich der atonale Wahnsinn. Mit Highspeed düst der Track gen Trommelfell und vermengt Noise mit Einflüssen aus dem Grindcore. Da stellt sich mir aber die Frage:</p>
<blockquote><p>Wer findet so was gut und hört solche Musik den ganzen Tag?</p></blockquote>
<p>Nichts, aber auch gar nichts bleibt mir von dem Stück im Gedächtnis, außer, dass diese Art von Kunst vielleicht bei miesen Horrorfilmen ihre Verwendung findet. Im namensgebenden Titelstück flüstert und singt der Holländer erneut beschwörerisch zu schleppenden Rhythmen. Was das mit Black Metal zu tun hat, erschließt sich mir bis heute nicht.</p>
<p>Die letzten 2 Nummern machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. <strong>Völlig identitätslos</strong> irren sie in meinem&nbsp;Hirn umher, ohne der Chance, irgendwann&nbsp;auf Gegenliebe zu stoßen. Da rettet auch der opernhafte Damenauftritt nichts.</p>
<p>Fazit: Es gibt in der Tat nicht viele Platten, die bei mir Kopfweh auslösen. Das hier ist so eine.</p>
<p><a href="https://gnawtheirtongues.bandcamp.com/album/hymns-for-the-broken-swollen-and-silent">Quäl dich</a></p>
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