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	<title>godslave Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>godslave Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Genug Schwarzmalerei &#8211; GODSLAVE haben die Schnauze voll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2018 07:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GODSLAVE geben euch anständig Thrash auf die Ohren! Aber nicht alltäglichen! NEIN: Hier kommt was Besonderes für euch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/genug-schwarzmalerei-godslave-haben-die-schnauze-voll/">Genug Schwarzmalerei &#8211; GODSLAVE haben die Schnauze voll</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>GODSLAVE &#8211; &#8222;Reborn Again&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;09.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 53:07 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Green Zone Music<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Thrash Metal</div></div></div>
<h3>10 Jahre &#8211; 100 Prozent Thrash!</h3>
<p>Thrash Metal war nie so mein Genre &#8211; aber was <strong>GODSLAVE</strong> hier liefern, ist so vielfältig, melodisch und episch, da musste ich einfach was dazu schreiben. Denn leider findet man so eine Vielfalt nicht immer in dem Genre. Die meisten Bands, die ich kenne, gehen immer schnell voran, die Drums und Riffs müssen möglichst fix sein und es gibt keine Zeit zum Atmen für den Sänger. Aber vielleicht hab ich da bisher auch nur mittelmäßige Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Ganz anders ist das bei <strong>GODSLAVE</strong>. Der Gesang erinnert etwas an eine Mischung aus <strong>KREATOR</strong>, <strong>OVERKILL</strong> und <strong>AC/DC</strong> &#8211; aber im positiven Sinne. Sänger&nbsp;<strong>Thommy Pickard</strong> fällt es leicht, zwischen tiefen und hohen Tönen zu wechseln, auch wenn er sich in den höheren Tönen eindeutig besser anhört.&nbsp; Die Gitarren wechseln ab und zu ins akustische und es wird viel mit dem Tempo gespielt. Zumindest im Verhältnis zu anderen Bands des Thrash. Die häufigen Wiederholungen von eingängigen Passagen und das treibende Schlagzeug bleiben aber trotzdem nicht aus. Neben frischen, kreativen Titeln gibt es immer wieder mal klassische Headbang-Songs oder Ausflüge in Richtung Hardrock.</p>
<p>Auffällig ist vor allem der letzte Song <em>&#8222;Jetzt erst recht!&#8220;</em> &#8211; der einzige Song in deutscher Sprache und sehr ehrlichen Textzeilen.</p>
<h3>&#8222;Vielen Dank, ihr füllt nur unsern Tank.&#8220;</h3>
<p>Aber auch der kurze Track <em>&#8222;Instrumental Illness&#8220;</em> hält, was er verspricht. Ein ziemlich schnelles, chaotisches Solo mit ääh&#8230; allen Arten von Gitarren. Lasst euch einfach überraschen! Generell sind alle Titel recht kurz und oft gibt es im Intro und Outro noch eingespielte Filmzitate u.a. von <strong>Bud Spencer</strong>/<strong>Terence Hill</strong>. In &#8222;<em>No Complaint</em>&#8220; gibt es auch mal ein Feature mit einer Frau, die sich ein wenig wie eine junge <strong>Doro</strong> anhört. Das passt, meiner Meinung nach, leider nicht ganz so und driftet eher in Richtung Power Metal ab. Aber: <strong>GODSLAVE</strong> machen gute Laune und wollen auch gute Laune verbreiten. Denn anders als fast alle mir bekannten Thrash-Bands, die nur von Gewalt und Aggressionen singen, gibt es hier durchweg positive Texte. Die Band ist anders, und das macht sie besonders.</p>
<p><strong>GODSLAVE</strong> touren derzeit mit&nbsp;<strong>ERADICATOR</strong>, die ihr Album&nbsp;„<strong>Into Oblivion</strong>“ am gleichen Tag und beim gleichen Label veröffentlichten. Mit den Jungs feiern sie ihr Jubiläum, denn 2008 nahmen sie die erste Platte unter dem Namen <strong>GODSLAVE</strong> auf. Davor hießen die Saarbrücker noch <strong>SLAVERY</strong>. Daher darf das obligatorische <strong>POWERWOLF</strong>-Poster, da diese ebenfalls aus Saarbrücken stammen,&nbsp; in&nbsp;<strong>GODSLAVE</strong>s&nbsp;Proberaum im übrigen auch nicht fehlen.</p>
<p>Wer mal eine typische Probe der Jungs miterleben will, kann das in diesem 360°-Video tun! Spoiler: Es lohnt sich, mehrmals zu gucken, um die Kleinigkeiten mitzubekommen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XhkeOZf_E5s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Touren im Underground</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[godslave]]></category>
		<category><![CDATA[groupies]]></category>
		<category><![CDATA[musikerleben]]></category>
		<category><![CDATA[tourleben]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Abend vor tausenden von Menschen spielen, im Tourbus sitzen und Songs über das romantische &#8222;Life on the road&#8220; schreiben, saufen, koksen, Groupies abschleppen, das Feeling genießen, frei wie der Wind aller gesellschaftlicher Konformität zu trotzen, entweder mit Mitte 40 tot auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/touren-im-underground/">Touren im Underground</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Jeden Abend vor tausenden von Menschen spielen, im Tourbus sitzen und Songs über das romantische &#8222;Life on the road&#8220; schreiben, saufen, koksen, Groupies abschleppen, das Feeling genießen, frei wie der Wind aller gesellschaftlicher Konformität zu trotzen, entweder mit Mitte 40 tot auf der Bühne umfallen und zur Legende werden oder eben in seiner Villa in Miami den Lebensabend als abgerockter Millionär mit einem Playmate verbringen! Das ist leider den allerwenigsten von mir und meinen Musiker-Kollegen vergönnt.</strong></p>
<p lang="de-DE">Die 80er Jahre, diese sagenumwobene Blütezeit von Legenden wie Slayer, Metallica und Iron Maiden, sind leider vorbei. Und man muss ja schließlich spießigen finanziellen Verpflichtungen wie Miete, Versicherungen, Kindesunterhalt und den regelmäßigen Tilgungsraten für den Auto-Kredit irgendwie hinterherkommen – Ergo: Statt Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll gibt&#8217;s Vollzeitanstellung, Ratenzahlung und Musik nur als Hobby. Aber dennoch: man erlebt als Underground-Musiker andere schöne, spezielle und manchmal auch einfach urkomische oder extrem fragwürdige Dinge.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Statt Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll gibt&#8217;s Vollzeitanstellung, Ratenzahlung und Musik nur als Hobby.</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Ich bin Manuel, seit nunmehr 10 Jahren Gitarrist in diversen saarländischen Underground-Metal-Bands. Zu großem Weltruhm hab ich&#8217;s bis jetzt noch nicht gebracht, aber seien wir ehrlich: die wenigsten haben das! Die einzigen mir bekannten berühmten Saarländer sind Oskar Lafontaine, Erich Honecker, Franz Eder und Heinz Becker. Ich komme dafür als Aushilfs-Gitarrist/-Bassist des öfteren mit einer lokalen Band in die Weiten unseres Bundeslandes hinaus. Auch mit meiner eigenen Truppe ergibt sich hin und wieder ein Gig außerhalb der heimischen Gestade. Und da dies der einzige Weg ist, seiner Berufung und seinen Träumen vom Rockstartum möglichst nahe zu kommen, ohne seine Komfort-Zone verlassen zu müssen, tue ich dies auch immer wieder gerne.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2519" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Kofferraum-300x169.jpg" alt="Kofferraum" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Kofferraum-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Kofferraum-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Kofferraum-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Kofferraum.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<blockquote>
<p lang="de-DE">über Nacht die 400km eben wieder zurückzugurken</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Wie erwähnt, den Tourbus voll mit Groupies findet man in unserer Gehaltsklasse eher nicht, aber dazu vielleicht ein andermal mehr. Tourbusse – wenn überhaupt – mieten wir Undergrounder an oder wenden, wenn es ganz ernst wird, sogar Geld dafür auf, uns einen mehr oder minder Brauchbaren gebraucht zu kaufen. Das sind dann meist Kleinbusse, in die der halbe Proberaum verladen wird, und dann geht&#8217;s auf in die Welt! Oder eben ins Nachbarbundesland, vorausgesetzt die Karre fällt einem nicht heimtückisch in den Rücken und lässt einen auf halber Strecke zum Gig an der Autobahn liegen. Nach dem Gig wird dann entweder bei der Veranstalter-Band im Proberaum gepennt oder man eruiert, wer noch am ehesten fahrtüchtig ist und beschließt, über Nacht die 400km eben wieder zurückzugurken. Wer schon einmal versucht hat, während einer nächtlichen Heimfahrt auf der Sitzbank eines Sprinters mit seiner Jacke als Kopfkissen zu schlafen, der weiß, wie viel Spaß so etwas machen kann. Den Hintern irgendwie im Anschnallgurt verzurrt, um beim Bremsen oder gewagten Überholmanövern nicht von besagter Sitzbank zu fliegen, während der Gitarrist die Karre mit gefühlten 200km/h über die Autobahn heimwärts peitscht&#8230; DAS sind bleibende Erinnerungen!</p>
<p lang="de-DE">Man glaube es oder nicht, aber selbst ein <strong>Kleinbus ist Luxus.</strong> Wenn ich als Aushilfe unterwegs bin, dient ein Ford Mondeo Kombi mit Dachgepäckträger als Tourbus. In aller Regel ist es aber das eigene Auto. So wird mit dem Proberaum-Inhalt (Amps, Gitarren, Banner, Snare-Drum, Becken, Mikros und Merch) im Kofferraum Tetris gespielt und man teilt sich die Rückbank mit zwei anderen übergewichtigen Bandmitgliedern. Vor allem im Hochsommer ein Spaß, wenn man sich gegenseitig voll schwitzt und dein Sitznachbar zu Fahrtbeginn erst mal einen Kaffee getrunken und eine Kippe gequalmt hat. Ein Nasenschmaus für alle Kenner und Mitmusiker.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Affektmord oder Duschen?</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Ebensolcher Luxus ist die Übernachtung in Hotels, weil diese eben kostspielig sind und man muss ja mit dem Inhalt der Bandkasse haushalten. Und weil man eben haushalten muss teilt man sich dann schon mal ein Ehebett mit seinem Mitmusiker, welcher einen nach einer durchgeschnarchten Nacht in den frühen Morgenstunden vor eine grausame Wahl stellt: Affektmord oder Duschen? Gut, wenn man duschen kann. Es gibt auf Tour nichts angenehmeres als eine saubere Dusche. Unsereins arbeitet ja noch auf der Bühne, richtig true undergroundig, wie sich das für eine richtige Metal-Band gehört. Wenn man dann vor der Weiterfahrt im Schweiße seines Angesichts mit zerzausten Haaren und patschnassen Klamotten nur ein Waschbecken hat, was man sich zu fünft teilen muss&#8230; Nun ja, ich sage mal, man lernt die Nasen aus dem Proberaum unweigerlich besser kennen. In solchen Fällen hat man besser viel Deo dabei oder nutzt die Gelegenheit um irgendein Schwimmbad in der Nähe aufzusuchen. Hygiene ist sehr wichtig, gerade wenn man sich stundenlang ein Auto teilt.</p>
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<p lang="de-DE">Da man zwischen Fahren, Gig, Stinken, Duschen und Schlafen in der Regel ein wenig Zeit zum überbrücken hat, sucht man sich Beschäftigungen und Zeitvertreib auf Tour. Lesen, Musik hören, Stricken, gepflegte Konversation über Weltpolitik, PEGIDA oder die wirklich wichtigen Dinge im Leben (objektive Bewertung von Trash- und/oder&#8230;.. &#8222;anderen&#8220; Filmen, Abstraktion und Pornifizierung altbekannter Metal-Album-Klassiker, Austausch über aktuell angesagte Damen und Persönlichkeiten&#8230;.. for „research“ purposes of cause&#8230;), oder wie in unserem Fall: Geo-Caching. Dabei kann es dann schon mal vorkommen, dass beide Cacher sehr vertieft und höchst konzentriert auf ihre GPS-Karte im Smartphone starren, währen die Umgebung um die Autobahnraststätte mit Burger King auf Hinweise abgesucht wird. So vertieft, dass man plötzlich unvermitteltes Quieken hört, weil jemand unversehens auf einer fetten Ratte steht.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">I&#8217;ve been looking for Freedom</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Soundmenschen oder Tontechniker sind auch immer eine Freude. Vor allem kann man bei den Herrschaften neben dem Sachverstand (allgemeiner Bühnensound) auch immer testen, wie viel Humor sie haben. Intro und Outro dürfen ja bei keiner halbwegs ambitionierten Band fehlen. Mit den Jungs von Godslave auf Tour ist es seit Jahren üblich, dass als Outro die DDR-Befreiungshymne „<em>I&#8217;ve been looking for Freedom</em>“ von David Hasselhof läuft. Wenn der Soundmann richtig gute Laune hat, lässt er sogar noch „<em>Limbo Dance</em>“ laufen, was auf der Intro/Outro-CD direkt danach kommt. Das machen allerdings die allerwenigsten, wie wir mittlerweile festgestellt haben.</p>
<p lang="de-DE">Natürlich muss auf Tour auch gegessen werden, man ist ja immer noch Mensch mit gewissen Bedürfnissen. Bestenfalls wird professionelles Catering organisiert, im Regelfall werden Pizzen vom Veranstalter bestellt und/oder Salate und kleine Häppchen von Ehefrauen/Freundinnen/Mamas selbstgemacht. Was auch schon vorkam war, dass die Verpflegung mit einem lokalen Döner-Laden ausgehandelt wurde, der dann plötzlich leicht an Farbe verlor, weil er gar nicht mit 5 Personen pro Band gerechnet hat, als er zugestimmt hatte. Schlimmstenfalls gibt&#8217;s für die Vorband gar nix, wenn der Headliner das georderte Catering zuerst beansprucht und man gnädigst hoffen darf, dass irgendetwas übrig bleibt. Was dann aber wiederum ein mieses Verhalten vom Headliner ist. In Fachkreisen wird so was Phantomspeisung genannt. Auf der anderen Seite habe ich mich mal mit Sean Beasley, Bassist und Sänger bei Dying Fetus, über die geniale Nachspeise am Catering-Buffet ausgelassen, die er mir herzlichst empfohlen hat. So was ist nett. Übrigens sind auch Urgesteine wie Dying Fetus in Deutschland auf Club-Tour mit einem Kleinbus und einem Anhänger und minimaler Ausrüstung unterwegs.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2520" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Tourbus-300x169.jpg" alt="Tourbus" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Tourbus-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Tourbus-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Tourbus-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Tourbus.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p lang="de-DE">Wenn man es sich genau ansieht, ist mal also doch nur gefühlte 2 Millionen Likes, ein paar hunderttausende verkaufte Alben und einen etablierten Namen weit von seinen Vorbildern entfernt. Die haben auch irgendwann einmal klein angefangen. Und ganz ehrlich, ich schnuppere lieber nur hin und wieder ein bisschen Tourluft, als niemals in meinem Leben in den Genuss gekommen zu sein. Touren im Underground ist nicht wie in den Tour-Dokus der Big Four. Es ist viel pragmatischer, nicht ganz so romantisch. Aber es macht einen Heidenspaß und man erinnert sich immer wieder gerne daran.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Die haben auch irgendwann einmal klein angefangen.</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Zugegebenermaßen ließt sich das alles nicht viel anders als ein Road-Trip mit ein paar Kumpels. Und ehrlich gesagt ist es letzten Endes auch nichts anderes. Aber alleine dass Wissen, das man seine Instrumente dabei hat und de facto mit den Nasen aus dem Proberaum diese gemeinsame Erfahrung teilt und ewig weit fährt, nur um für ein paar Kröten dort seine Musik vor 30 Leuten zu machen, alleine dieses Wissen gibt einem schon etwas. Dieses Feeling ist unbeschreiblich, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Man unterstützt die Szene, die Musik die man liebt, man lernt neue Bands und mitunter auch Freunde kennen und kann ab und zu seinen Idolen sprichwörtlich über die Schulter schauen. Anders hätte ich mir nie eine Bühne mit Cripper, Sodom oder Dying Fetus teilen dürfen. <strong>Und verdammt, ICH LIEBE ES!</strong> Ich nutze jede Möglichkeit mir diesen Spaß zu gönnen, und seien es auch nur 150km bis zum nächsten Underground-Festival. An diesen Wochenenden kann mich die ganze Welt kreuzweise, jeder Vermieter, jeder Versicherungsmensch, jeder Chef! DAS ist MEIN Ding, mein Rockstar-Moment in meinem sonst tristen und gezwungenermaßen spießbürgerlichen Alltag! Dieses Feeling ist da, dieses unbeschreiblich erfüllende. Und nur auf dieses Feeling kommt es letzten Endes an!</p>
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<hr />
<p lang="de-DE">Das ist ein Gastbeitrag von Manuel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/touren-im-underground/">Touren im Underground</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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