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	<title>Gojira Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2019 11:42:51 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Gojira Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Knallhart #22 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 11:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Autopsy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Metalszene trauert mit Clown von SLIPKNOT und der GOJIRA-Gitarrist wird von Pyrotechnik erwischt... Keine Sorge, wir haben auch gute News im Gepäck, zum Beispiel über die neuen Alben von MEGADETH, EQUILIBRIUM, OPETH und AUTOPSY sowie den heißesten Scheiß für deinen Player!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-22-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #22 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h3>Trauer bei SLIPKNOT – Tochter von Bandmitglied &#8222;Clown&#8220; verstorben</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33395" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/GettyImages-470027511-e1558312029524-671x377-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/GettyImages-470027511-e1558312029524-671x377-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/GettyImages-470027511-e1558312029524-671x377.jpg 671w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die 22-jährige<strong> Gabrielle Crahan</strong>, Tochter des <strong>Band-Mitgründers M. Shawn &#8222;Clown&#8220; Crahan</strong>, starb am<strong> 18. Mai</strong> aus bisher unbekannten Gründen. Sie war eines von <strong>4 Kindern</strong>, die Shawn mit seiner Frau Chantel hat. Gabrielle soll laut Angehörigen starke <a href="https://www.vip.de/cms/slipknot-star-shawn-crahan-todesursache-seiner-tochter-gabriella-soll-feststehen-4344285.html">Drogenprobleme gehabt haben</a>, aber kurz vorm Zeitpunkt ihres Todes 5 Monate trocken gewesen sein.&nbsp;Shawn bedankte sich jetzt über die offiziellen Social Media Kanäle von <strong>SLIPKNOT</strong> für den starken Support aus der Fangemeinde:</p>
<p><em>&#8222;Zu allererst: Chantel, Alexandria, Gage, Simon und ich möchten uns bei allen für die unzähligen <strong>Beileidsbekundungen, Gebete, Gedanken und die Freundlichkeit</strong> bedanken, die wir empfangen haben. Weil es nicht möglich ist, jedem einzeln zu antworten, möchte ich, dass ihr wisst, dass wir die Energie, die ihr uns gebt, spüren können. Ihr alle habt bewiesen, dass es <strong>Empathie, Positivität und Stärke in dieser Gemeinschaft</strong> gibt, die wir Menschheit nennen.“</em></p>
<p>Auch wir möchten natürlich unser Beileid bekunden und wünschen der Familie viel Kraft in der schweren Zeit!<br />
Der Todesfall reiht sich damit in eine traurige Reihe ein. Erst vergangene Woche musste<strong> OBITUARY-Bassist Terry Butler</strong> <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-21-eure-metalnews-der-woche">den Tod seiner Tochter bekanntgeben</a>.</p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>MEGADETH bieten Einblicke</h3>
<p>Die alten Haudegen der <strong>Thrash Metal-Gruppe</strong> melden sich zurück und haben ein paar Fotos aus dem Studio ins Netz gestellt. Im Studio in Franklin, Tennessee wird gerade am Nachfolger des 2016er Albums &#8222;Dystopia&#8220; gearbeitet. Es wird das erste Album mit <strong>Dirk Verbeuren</strong> (Ex-SOILWORK), der vor 3 Jahren in die Band gekommen ist. <strong>Frontmann Dave Mustaine</strong> äußerte sich in einem Radiointerview beim Sender WRIF dazu, ob das Songwriting sich verändert hat, seit dem die Band den ersten Grammy gewinnen konnte:</p>
<p><em>&#8222;Ich denke, es hat dieselbe Power wie immer, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich im Hinterkopf: So lange es so gut wird wie &#8222;Dystopia&#8220;, sind wir auf der sicheren Seite. Das Problem ist, dass diese Messlatte verdammt hoch liegt.&#8220;</em></p>
<p>Wir sind gespannt, wie gut sich der Nachfolger in die lange Reihe von Veröffentlichungen der Thrash-Legenden einfügen kann.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Hard at work <a href="https://twitter.com/hashtag/megadeth16?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#megadeth16</a> <a href="https://t.co/Wa4LJ3iCTV">pic.twitter.com/Wa4LJ3iCTV</a></p>
<p>— Megadeth (@Megadeth) <a href="https://twitter.com/Megadeth/status/1131261069496688640?ref_src=twsrc%5Etfw">May 22, 2019</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>GOJIRA FACKELT SEINEN GITARRIST AB</h3>
<p>Wenn ihr<strong> &#8222;Metal as fuck&#8220;</strong> googelt, findet ihr da bald definitiv ein Bild von<strong> GOJIRA-Gitarrist Christian Andreu</strong>! Der hat am letzten Wochenende einen <strong>Feuerstoß der Pyrotechnik</strong> ins Gesicht gekriegt – und trotzdem das Set zu Ende gespielt. Beim Sonic Temple Festival, wo die Band aufgetreten ist, war es dummerweise sehr windig, und ein Windstoß kam zur ungünstigsten Zeit überhaupt&#8230; <strong>Andreu</strong> verließ sofort die Bühne, ging dann aber wieder on stage. Laut dem <strong>LAMB OF GOD-Frontmann</strong>, der das Ganze von der Seite der Bühne verfolgt hat, hat er alles gut verkraftet:<em> &#8222;Ich schaute zu ihm und er spielte immer noch weiter, meistens mit geschlossenen Augen. Er sah offensichtlich verletzt und ziemlich angepisst aus. Zwischen den Songs kam er rüber, fragte nach Wasser und spritzte es sich ins Gesicht. Dann spielte er das Set zu Ende und Sanitäter kümmerten sich um ihn.&#8220;</em> Keine Sorge: Abgesehen von etwas Haut, die sich schält, und ein paar weniger Haaren auf dem Kopf und in den Augenbrauen geht’s ihm gut. Ein Video von dem Vorfall gibt’s auf Twitter zu sehen:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Gojira, he took a fire blast to the face in this video. Came back and finished the set. Very Metal!!!!! <a href="https://twitter.com/hashtag/SonicTempleFest?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SonicTempleFest</a> <a href="https://t.co/tnn5SaJ3wL">pic.twitter.com/tnn5SaJ3wL</a></p>
<p>— Tim Human, AKA CHRBOMBg8 (@SonsOfLibertyLv) <a href="https://twitter.com/SonsOfLibertyLv/status/1130115981500669952?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2019</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<p><strong>EQUILIBRIUM &#8211; NEUES ALBUM</strong></p>
<p>Summer Breeze-Fans aufgepasst: <strong>EQUILIBRIUM</strong> bringen euch zu ihrem Auftritt auch gleich ihr<strong> neues Album</strong> &#8222;Renegades“ mit! Am<strong> 16. August</strong> kommt es raus, das hat die Band am Mittwoch auf Facebook verkündet. &#8222;Renegades&#8220; soll laut der Band ein ganz besonderer Kracher werden, sagt Gitarrist und Komponist René Berthiaume: <em>&#8222;Sowohl musikalisch als auch textlich ist &#8218;Renegades&#8216; definitiv unser bisher kompromisslosestes und persönlichstes Album geworden.&#8220;</em></p>
<p>Gleichzeitig hat EQUILIBRIUM zwei neue Bandmitglieder angekündigt:<strong> Skar</strong> soll ab sofort für den Cleangesang zuständig sein,<strong> Skadi</strong> <strong>Rosehurs</strong>t ist in Zukunft nicht mehr nur im Hintergrund der Band, sondern auch live auf der Bühne am <strong>Synthie</strong> zu sehen. Mehr Infos und vielleicht auch eine Vorabsingle kriegen wir ab jetzt häppchenweise über Social Media – wir sind gespannt!&nbsp;</p>
<p><iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fequilibrium%2Fposts%2F10156853450375412&amp;width=500" width="500" height="506" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>AUTOPSY planen Aufnahmen</h3>
<p><strong>AUTOPSY&#8217;s Debütscheibe</strong> &#8222;Severed Survival&#8220; wird dieses Jahr <strong>30 Jahre</strong> alt. Haben die <strong>Death Metal-Veteranen</strong> etwas besonderes dazu geplant? <strong>Drummer Chris Reifertof</strong> verneint:</p>
<p><em>&#8222;Nein, nicht wirklich. Ich habe nicht einmal realisiert, dass es der 30. Geburtstag ist, bis ich jemanden darüber sprechen gehört habe, also weiß ich es jetzt. Nein, wir haben nichts geplant. Normalerweise spielen wir eh eine Menge Zeug von dem Album, wenn wir live spielen. [&#8230;] In der Zwischenzeit haben wir an<strong> AUTOPSY-Material</strong> gearbeitet, also nehmen wir uns unsere Zeit dafür. Wir möchten es richtig machen und es die Wartezeit wirklich wert machen. Wir hoffen, dass wir später dieses Jahr ins Studio gehen können. Wir wissen noch nicht genau, wann, aber wir arbeiten definitiv an gutem Zeug.&#8220;</em></p>
<p>Wie das neue Zeug klingt, bleibt abzuwarten. Zuletzt veröffentlichte die Band 2017 eine<strong> Mini-LP</strong> namens &#8222;Puncturing The Grotesque&#8220;. Hier könnt ihr euch das ganze Interview reinziehen.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ydWBcOd6kAg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>OPETH – NEUES ALBUM IST UNTERWEGS!</h3>
<p>Vorgestern haben alle Fans von <strong>OPETH</strong> gleichzeitig die Luft angehalten. Denn ihre<strong> Lieblingsband</strong> hat die ersten Infos zu ihrem <strong>13. Album</strong> verraten! Im Herbst soll es rauskommen und hat den Titel &#8222;In Cauda Venenum&#8220;. Der Titel ist eine Metapher – auf deutsch bedeutet der Titel: <strong>&#8222;Das Gift steckt im Schwanz (des Skorpions)&#8220;</strong>, quasi: &#8222;Das Schlimmste kommt erst noch&#8220;. Von dem Album soll es zwei Versionen geben: eine auf<strong> Englisch</strong> und eine in der Muttersprache von <strong>OPETH</strong>, <strong>Schwedisch</strong>. Die Tracklist und das Albumcover haben sie gleichzeitig mit veröffentlicht. Wie es aussieht, seht ihr im Facebook-Post der Band:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FOpeth%2Fposts%2F10157321168258410&amp;width=500" width="500" height="736" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>BATUSHKA MIT &#8222;GÖTTLICHEM&#8220; ALBUM?</h3>
<p>&#8222;Um Gottes Willen!&#8220;, könnte man sich beim neuen Album von <strong>BATUSHKA</strong> denken – wenn man was mit dem Glauben am Hut hat. Am<strong> 12. Juli</strong> kommt die neue Platte &#8222;Hospodi&#8220; raus, und &#8222;Hospodi&#8220; ist altslawisch für &#8222;Gott&#8220;. Auch der Inhalt des Albums ist<strong> religiös</strong> und tief mit dem Tod verbunden, haben<strong> BATUSHKA</strong> gesagt: <em>&#8222;Das Albumkonzept beruht auf der der Totenmesse der Orthodoxen, Gebeten, Liedern und Bräuchen in Gedenken an Verstorbene. Im Mittelpunkt steht ein Ritual um die Toten und Trauernden. Darüber hinaus haben wir uns auf viele Volkslieder und Klagegesänge unserer Heimat berufen. Heute kennen und singen nur noch wenige alte Menschen in unserer Region diese Stücke. Wir wollten die Tradition am Leben halten.&#8220;</em></p>
<p>Ob die Slawen da mitsingen können? Hier ist ein erster <strong>Höreindruck</strong>: <em>&#8222;The Emptiness – Polunoszcznica&#8220;</em>!<br />
(Ob und in wie weit sich das neue Album mit dem<strong> Gerichtsbeschluss</strong> von vor wenigen Wochen überschneidet, wissen wir leider auch noch nicht &#8211; <strong>BATUSHKA</strong> halten sich da sehr bedeckt. <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-20-eure-metalnews-der-woche"><strong>HIER</strong> </a>kommt ihr aber auf den neuesten Stand der Dinge!)&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sccJ35Y223A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>IAMTHEMORNING veröffentlichen neues Album</h3>
<p>Es wird proggy: Die preisgekrönte Formation<strong> IAMTHEMORNING</strong> veröffentlicht am 2. August ihr neuestes Album. Für ihre Songs nutzen sie ein spezielles<strong> Songformat</strong>, das mit dem Komponisten <strong>Schubert</strong> im <strong>19. Jahrhundert</strong> an Popularität gewann. <strong>Sängerin Marjana Semkina</strong> beschreibt das Album folgendermaßen:</p>
<p><em>&#8222;&#8218;The Bell&#8216; ist in zwei Teile unterteilt, aber jeder Song enthält in sich eine Geschichte, alles von ihnen sind erfüllt von menschlicher Grausamkeit und dem daraus resultierenden Schmerz. <strong>Grausamkeit</strong> ist das zentrale Thema des Albums, zusammen mit all den verschienenen Wegen, wie wir darauf geantwortet haben und damit umgegangen sind. Dieses Album ist vielschichtig und in vielerlei Hinsicht eine Reise ins Innere, die uns in das Bewusstsein einer <strong>Person</strong> mitnimmt, die unter Missbrauch oder Vernachlässigung oder offener Anfeindung durch die Gesellschaft oder eine bestimmte Person leidet.&#8220;</em></p>
<p>Das Cover stammt von der <strong>Lieblingskünstlerin</strong> der Band, <strong>Constantine Nagishkin</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33394 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/ZfafxfYYeRw6WXYzE8veUD-650-80.jpg" alt="" width="650" height="650" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/ZfafxfYYeRw6WXYzE8veUD-650-80.jpg 650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/ZfafxfYYeRw6WXYzE8veUD-650-80-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/ZfafxfYYeRw6WXYzE8veUD-650-80-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<hr>
<h1>Neues Ohrenfutter im Anmarsch!</h1>
<h3>TRIVIUM´s Matt Heafy bringt Akustik-Cover von SLIPKNOT´s &#8222;Unsainted&#8220;</h3>
<p>Gerade erst eine Woche ist die Veröffentlichung der neuesten<strong> SLIPKNOT-Single</strong> <em>&#8222;Unsainted&#8220;</em> her. Und der Sänger und Gitarrist von <strong>TRIVIUM</strong> verliert hier keine Zeit und bringt bereits jetzt eine Akustik-Coverversion des Songs heraus! Das Video erschien auf YouTube und <strong>Heafy</strong> sagte dazu:</p>
<p><em>&#8222;Es wurde während <strong>Kiichi Chaos Karaoke</strong> aufgenommen – einer Zeit, in der Unterstützer meiner Twitch Page einen Song für mich zum Lernen auswählen konnten. Einmal ausgewählt, muss der Song sofort komplett gelernt werden, egal wie lange es dauert.&#8220;</em></p>
<p>Dann hört hier mal in das so entstandene Werk hinein:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dZzNCyhB8WI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>Hate legen nach &#8211; neuer Song öffentlich</h3>
<p>Nachdem die Death Metal-Formation aus Polen bereits<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-21-eure-metalnews-der-woche"> vergangene Woche ein neues Musikvideo</a> zu ihrem kommenden Album “Auric Gates Of Veles” veröffentlicht haben, das am 14. Juni erscheinen soll, gibt es schon jetzt musikalischen Nachschlag. Ohren auf für &#8222;Seventh Manvantara&#8220;!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/evnDhT59SAY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Diamond Head &#8211; musikalisch einstimmen aufs neue Album</h3>
<p>Heute veröffentlichen <strong>DIAMOND HEAD</strong> ihr neues Album &#8222;The Coffin Train&#8220; und haben dazu für alle noch unentschlossenen<strong> NWOBHM-Fans</strong> den <strong>Titeltrack</strong> rausgehauen. <strong>Gitarrist Brian Tatler</strong> sagte dazu: <em>&#8222;Ich bin sehr stolz auf diesen Song und er ist mein Favorit vom neuen Album. Er ist einer der besten Songs, an denen ich je mitgeschrieben habe und ich kann es nicht abwarten, dass die Leute ihn hören. Ich liebe Dynamiken und Stimmungswechsel in Songs und dieser hat einfach alles für mich.&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YFsC6M7x32g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>BLACK STAR RIDERS veröffentlichen Titeltrack zum neuen Album</h3>
<p>Am <strong>6. September</strong> soll die neue Scheibe von<strong> BLACK STAR RIDERS</strong> erscheinen, den dazugehörigen Titeltrack gibt es aber schon jetzt zu hören. Hier ist<em> &#8222;Another State Of Grace&#8220;</em>:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1VVvp_jnUX8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
 [<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-22-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-22-eure-metalnews-der-woche">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-22-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #22 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>CONJURER &#8211; Der Hype ist real</title>
		<link>https://silence-magazin.de/conjurer-der-hype-ist-real/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=conjurer-der-hype-ist-real</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 08:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[architects]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir machen's kurz: "Feinster Krach mit Geschrei!"<br />
Das sagt Nina, aber noch viel mehr - Wer mehr über »Mire« von CONJURER erfahren will sollte U-N-B-E-D-I-N-G-T hier nachlesen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/conjurer-der-hype-ist-real/">CONJURER &#8211; Der Hype ist real</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CONJURER &#8211;&nbsp;&#8222;Mire&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 43:56 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Holy Roar Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal/Doom/Post-Metal<br />
</div></div></div>
<p>Yay, wieder ein Debüt-Album. Ich liebe Debüt-Alben! Und am liebsten habe ich die, die spannend sind. So wie <strong>&#8222;Mire&#8220;</strong> von <strong>CONJURER</strong>. Laut und extrem &#8211; das können die Briten, die seit 2015 vor allem live unterwegs sind. Ich habe sie leider noch nicht sehen können, werde das aber ganz bald nachholen, denn das, was sie hier vorlegen, klingt so, als könnten sie mir live ganz und gar den Kopf verdrehen.</p>
<p>Schwerfällig, sludgig und zäh empfängt mich &#8222;Mire&#8220;. Hier wird nicht mit Atonalität und Brutalität gegeizt. Das Rad kommt ins Rollen, reißt mich mit Groove und schwarzmetallischer Spielart à la <strong>RATTATTATTATTAT!</strong> mit in seinen Sumpf. Darüber bügelt mir die Growlstimme die Falten aus dem Gesicht. Die Songs bieten in ihrer durschnittlichen Spieldauer von sechs bis sieben Minuten &#8211; neben diesen Black Metal-Episoden &#8211; aber auch genug Abwechslung, die eine breitere Hörerschaft ansprechen könnten. Postige, unheilvolle und drückende Passagen werden immer wieder gefolgt von <strong>scheinbar unberechenbaren Ausbrüchen von Chaos</strong>. Chaos in Form von Doom, Death, Sludge und Black &#8211; gestützt durch verzweifelt rauen Gesang.&nbsp;</p>
<p>All diese Einflüsse sind gut erkennbar, lassen sich aber keinesfalls klar voneinander abgrenzen. Vielmehr gelingt <strong>CONJURER</strong> eine großartige Zusammenstellung der verschiedenen Spieltechniken, die in ihrer Verbundenheit noch <strong>deutlich ekliger und dreckiger</strong> sind, als die einzelnen Komponenten selbst. <strong>Gesellschaftstauglich klingt auf jeden Fall anders!</strong> Diese Rohheit ist genau das, was man (oder zumindest ich) brauche, um mich abzureagieren. Feinster Krach mit Geschrei!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vgYK2DsL_4o?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mutmaßliche Einflüsse könnten <strong>DEAFHEAVEN</strong> sein, genauso wie&nbsp;<strong>GOJIRA</strong>. Aber auch zu&nbsp;<strong>CROWBAR</strong> und <strong>NEUROSIS&nbsp;</strong>lässt sich die eine oder andere Verbindung ziehen. <em>&#8222;Retch&#8220;</em> assoziiere ich hingegen sofort mit <strong>ARCHITECT</strong>s <em>&#8222;Early Grave&#8220;</em>. Eine äußerst gelungene Zusammenstellung, wie ich finde. Und ganz sicher als Liveerlebnis noch deutlich beeindruckender als aus der Konserve.</p>
<p><strong>Anspieltipp:</strong> Der ausladende und mitreißende Track <em>&#8222;Thankless&#8220;</em> ist mit seinen achteinhalb Minuten auch der längste der Platte. Fantastisch wirkt er dank seines abwechslungsreichen Ablaufs, der Atempausen und sogar Cleangesang zulässt und gleichzeitig so bedrückend ist, dass es mir die Kehle zuschnürt.</p>
<p>Das komplette Album kannst und solltest du dir auf der <a href="https://conjureruk.bandcamp.com/">Bandcamp-Seite</a> der Kapelle anhören.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/conjurer-der-hype-ist-real/">CONJURER &#8211; Der Hype ist real</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RISE OF AVERNUS &#8211; Das Genre-Schnabeltier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2018 10:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Devildriver]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Fear Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Logan Mader]]></category>
		<category><![CDATA[Orchestral]]></category>
		<category><![CDATA[Rise Of Avernus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufmerksam bin ich auf die Kapelle ob ihres vielversprechenden Genremix geworden. Orchestrale Elemente wissen mich generell zu begeistern und auch Death Metal, genauer Melo-Death, rotiert nicht selten in meiner Playlist. Ich finde aber ebenso Gefallen an Doom. Also alles in allem keine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>RISE OF AVERNUS &#8211;&nbsp;&#8222;Eigengrau&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;19.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 47:45 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Code666 (Aural Music)<br />
<strong>Stil:</strong> Dark Orchestral/Death/Doom&nbsp;Metal</div></div></div>
<p>Aufmerksam bin ich auf die Kapelle ob ihres vielversprechenden Genremix geworden. Orchestrale Elemente wissen mich generell zu begeistern und auch Death Metal, genauer Melo-Death, rotiert nicht selten in meiner Playlist. Ich finde aber ebenso Gefallen an Doom. Also alles in allem keine schlechten Voraussetzungen, damit mir das von&nbsp;<strong>RISE OF AVERNUS</strong> aus Sydney versprochene Genre-Paket gefallen sollte. Um noch ein bisschen Namedropping zu betreiben, sei darauf verwiesen, dass das Zweitlingswerk der Australier in Mix und Mastering durch die Hände <strong>Logan Mader</strong>s ging, der unter anderem auch Alben von <strong>FEAR FACTORY</strong>, <strong>GOJIRA</strong> oder <strong>DEVILDRIVER</strong> produzierte. Nun, ich nehme es vorweg:</p>
<h4>Leider retten beide Tatsachen dieses Album in meinen Ohren nicht</h4>
<p>Ihr kennt das Problem im Studio: <strong>Shit in, Shit out!</strong> Auch ein aalglatter Sound kann aus einer lahmen Komposition kein atemberaubendes Werk machen.</p>
<p>Klar, ich höre hier doomige Passagen. Ich höre ebenso orchestrale als auch Death-Elemente heraus. Alle, für sich gesehen, sehr mächtige und vielfältige Genrespielarten. Aber so, wie sie von <strong>RISE OF AVERNUS</strong> zusammen gesetzt werden, erscheinen mir ihre starken Charaktere unterzugehen. Im Verbund und in den Songkompositionen verliert sich das Potenzial, welches eigentlich in dieser Kombination schlummert. Mich lässt bis zum Ende des Albums <strong>nicht eine Passage</strong> aufhorchen, geschweige denn mitnicken. Nicht, dass es nicht doch ab und an schiebt, aber das Schieben ist gehemmt. Gleich einer im klebrigen Spinnennetz gefangenen Fliege sendet die Musik ihre Energie aus. Freigesetzt wird sie aber nicht im geringsten. Erstickt in Orchester-Synthies und einer zusätzlichen Pianospur als Topping geht beispielsweise das mächtige Finale von <em>&#8222;Mimicry&#8220;</em> unter, welches in abgespeckterer Form sicher für leuchtende Augen meinerseits hätte sorgen können.</p>
<p>Schon beim ersten Anspielen muss ich nach Song Nummer Vier eine Hörpause einlegen, da mich der Sound-Wust latent überfordert. Den Rest kann ich mir erst ein paar Tage später antun. Ich versuche, dem Album bei einem zweiten Durchlauf noch etwas Gutes abzugewinnen. Aber nein, es tut mir leid&#8230; <strong>Belanglosigkeit</strong> ist auf allen Ebenen dieses Albums zu verzeichnen.</p>
<p><strong>Komposition: uninspiriert</strong><br />
<strong> Sound: leider ohne Wiedererkennungswert</strong><br />
<strong> Mix: ein Zuviel von allem tötet alles</strong></p>
<p><strong>Ein kleiner Lichtblick</strong> ist nur der letzte Song der Veröffentlichung. Orchestrale Elemente werden hier sehr in den Hintergrund gerückt, es gibt mehr Platz für &#8222;echte&#8220; Rauheit, für schwebende Melodien. Ich schwimme nicht von vornherein verloren im süßen Brei, sondern werde im Laufe der acht Minuten Songdauer nur langsam in die dichte Atmosphäre gespült.</p>
<p>Schade, <strong>RISE OF AVERNUS</strong>, ich hatte mir ein mächtig mitreißendes Werk erhofft. Vielleicht spricht mich ja eine kommende Platte mehr an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pe8DzrHDIDg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>RISE OF AVERNUS</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/riseofavernus/">Facebook&nbsp;</a>und <a href="https://riseofavernus.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>THE MODERN AGE SLAVERY &#8211; Über den Styx oder über den Jordan?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2017 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cattle Decapitation]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Job For A Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[Pantera]]></category>
		<category><![CDATA[Requiem For Us All]]></category>
		<category><![CDATA[Stygian]]></category>
		<category><![CDATA[The Modern Age Slavery]]></category>
		<category><![CDATA[Whitechapel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei THE MODERN AGE SLAVERY handelt es sich um fünf junge Italiener, die bereits seit 10 Jahren durch die Gegend scheppern und gerade ihr neues Album veröffentlicht haben. Als im Jahre 2013 der Vorgänger „Requiem For Us All“ das Licht der Welt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>THE MODERN AGE SLAVERY – &#8222;Stygian&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.11.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 32:35<br />
<strong>Label:</strong> Innerstrength Records<br />
<strong>Genre:</strong> Deathcore/Death Metal</div></div></div>
<p>Bei <strong>THE MODERN AGE SLAVERY</strong> handelt es sich um fünf junge Italiener, die bereits seit 10 Jahren durch die Gegend scheppern und gerade ihr neues Album veröffentlicht haben.</p>
<p>Als im Jahre 2013 der Vorgänger „Requiem For Us All“ das Licht der Welt erblickte, ging ein Aufschrei durch diverse (metalorientierte) Medien. Vielerorts wurde der Zweitling der Italiener gefeiert wie nicht noch was und endete auf einigen Jahresendlisten.<br />
In meiner Wahrnehmung katapultierte sich das Quintett zu dieser Zeit auf einen Platz zwischen Akteuren wie <strong>JOB FOR A COWBOY</strong> und <strong>WHITECHAPEL</strong>, die sich angenehmerweise von den einfachen Deathcore-Wurzeln entfernten und immer progressivere und technischere Elemente in ihren Sound integrierten, wobei die Entwicklung bei letzteren neuerlich eher reversibel war &#8230;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23550" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/tmas-bandpic.jpg" alt="THE MODERN AGE SLAVERY " width="1000" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/tmas-bandpic.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/tmas-bandpic-300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/tmas-bandpic-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/tmas-bandpic-750x375.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4>Gut Ding hat Weile? Schön wärs &#8230;</h4>
<p>Aber zurück zu den Sklaven des modernen Zeitalters:<br />
&#8222;Stygian&#8220; stellt das Drittwerk dar und ließ – wie der Vorgänger – ganze 5 Jahre auf sich warten.</p>
<p>Wer nun erwartet hat, dass sich die Entwicklung vom Debüt zu &#8222;Requiem&#8230;&#8220; wiederholen ließe, den muss ich leider enttäuschen, da <strong>THE MODERN AGE SLAVERY</strong> heute die eigenen Fußstapfen nicht mehr füllen können.</p>
<p>In puncto Sound gibt es eigentlich nix zu meckern, wenn man auf den üblichen Deathcore-Klang steht. So hämmern Songs wie &#8222;<em>A Stygian Tide&#8220;</em>&nbsp;druckvoll, aber nahezu klischeehaft abgemischt durch die Boxen. Laut, undifferenziert, steril und in Anbetracht der schier endlosen Platten, die genauso klingen: öde, wenn nicht sogar schon ärgerlich.</p>
<p><em>&#8222;Miles Apart&#8220;</em>&nbsp;zimmert wie bekoppt, macht aber auch mit dem atmosphärischen Zwischenteil nichts, was nicht schon eine bereits genannte Band anno 2012 gemacht hätte.&nbsp;Das mittig platzierte &#8222;<em>The Theory Of Shadows&#8220;</em>&nbsp;endet schließlich mit Billopiano aus der Konserve, welches eine Melodie spielt, die vermutlich an einen 80er Horrorstreifen erinnern und Atmo verbreiten soll – jedoch auch das nicht schafft.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ql1UOkxPsT0?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das gegen Ende platzierte &#8222;<em>The Hollow Men&#8220;</em>&nbsp;offenbart dann Einflüsse, die von <strong>GOJIRA</strong> bis <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> reichen. Auf das Niveau der Vorbilder gelangt man dennoch nicht, auch nicht, da die abgehackten Elektroeffekte, die hier zum Einsatz kommen, schon Anfang der 2000er zur Genüge Verwendung fanden. Den Abschluss bildet dann <em>&#8222;Regression Through Unlearning&#8220;</em>, das mit repetitiven Riffs und Spoken Word-Geflüster bestechen möchte, sich jedoch völlig in Belanglosigkeit verliert.</p>
<p>Was mich aber am allermeisten anpisst, ist das <strong>PANTERA</strong>-Cover von <em>„Sandblasting Skin“</em>. Zugegebenermaßen bin ich nie ein übermäßiger Fan der Südstaaten-Kombo um <strong>Dimebag</strong> und <strong>Anselmo</strong> gewesen und dennoch besticht das Original durch einen Charme, der beim Coverversuch leider nicht im Geringsten übernommen werden kann. Einen Groovesong schneller zu machen und damit das gleiche Feeling erzeugen zu wollen, kann nur schief gehen. Noch dazu, wenn man einfach wie wild drüber knüppelt und das dann als kreative Neuauflage eines Klassikers verkaufen will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Stillstand = Rückschritt</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=345344636/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&lt;a href=&#8220;http://innerstrengthrecords.bandcamp.com/album/the-modern-age-slavery-stygian&#8220;&gt;The Modern Age Slavery &#8222;STYGIAN&#8220; by Innerstrength Records&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p><strong>THE MODERN AGE SLAVERY</strong> haben sich aus Sicht von „Requiem&#8230;“ nicht zurückentwickelt. Objektiv betrachtet sind die Songs immernoch angetechter Deathcore, der auch hin und wieder in Richtung Black Metal-Gefilde schielt und handwerklich eigentlich nichts falsch macht.</p>
<p>Das Hauptproblem ist für mich aber, dass die Band anno 2017 einfach nicht mehr dem Zeitgeist zu entsprechen vermag. Versteht mich nicht falsch: ich erwarte nicht, dass die Band ihren Sound komplett ändert, weil ein paar Jahre ins Land gegangen sind. Aber das meiste von dem, was hier passiert, wurde vor mindestens 5 Jahren schon verschiedentlich durch die Mangel genommen und bis zum Erbrechen wiederholt. Neue Impulse oder eine (wie auch immer geartete) Verbesserung der Grundformel finde ich hier nicht.</p>
<p>Auch wenn es bitter klingt: &#8222;Requiem For Us All&#8220; muss man wohl als versehentlichen, qualitativen Ausrutscher nach oben werten und als ein Werk, das so wohl nicht reproduziert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/tmasofficial/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://innerstrengthrecords.bandcamp.com/album/the-modern-age-slavery-stygian" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-den-styx-oder-ueber-den-jordan-the-modern-age-slavery/">THE MODERN AGE SLAVERY &#8211; Über den Styx oder über den Jordan?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>FIT FOR AN AUTOPSY im Interview</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2017 08:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[fit for an autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Interview 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mai stellten wir euch ihr neues Album als eine der Sternstunden des modernen Deathcores vor, jetzt haben wir FIT FOR AN AUTOPSY&#160;mit Fragen durchlöchern dürfen. Dafür stand uns vor ihrer Show am 03.08.2017 in Berlin die gesamte Band Rede und Antwort. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-macht-den-underground-besonders-fit-for-an-autopsy-im-interview/">FIT FOR AN AUTOPSY im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai stellten wir euch<a href="https://silence-magazin.de/der-deathcore-ist-gerettet-fit-for-an-autopsy/"> ihr neues Album</a> als eine der Sternstunden des modernen Deathcores vor, jetzt haben wir <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>&nbsp;mit Fragen durchlöchern dürfen. Dafür stand uns vor ihrer Show am 03.08.2017 in Berlin die gesamte Band Rede und Antwort. Neben dem Inhalt ihrer Musik kamen wir auch auf europäische Festivals und deren Ansehen in den USA zu sprechen.&nbsp;Was die neue Scheibe &#8222;The Great Collapse&#8220; für sie bedeutet und ob die Jungs es leid sind, mit<strong> GOJIRA</strong> verglichen zu werden, erfahrt ihr hier.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Wie geht es euch denn, ihr seid jetzt schließlich schon eine Weile auf Tour unterwegs?</strong></p>
<p><strong>Pat</strong> (Gitarre)<strong>:</strong> Uns geht es sehr gut und ja wir sind seit einer Woche auf dieser Tour. Aber davor waren es auch knapp sechs Wochen. Also technisch gesehen sind wir schon den Großteil des Jahres auf Achse.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Zum neuen Album, wer schreibt dafür die Texte? Sind mehrere Leute involviert oder macht Will (Produzent und Gitarrist der Band) die gesamte Arbeit?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Den größten Anteil übernimmt <strong>Will</strong> (Anmerkung: <strong>Will Putney</strong> ist nie mit der Band auf Tour, weil er sein Studio in Jersey City betreut). Wir kommen dazu und tragen dann alle auf unsere eigene Art und Weise dazu bei. <strong>Joe</strong> (Gesang) schreibt zum Beispiel sehr viele der Gesangsmuster dazu und diskutiert die Inhalte mit ihm. Es gibt zwar immer dies und das, was wir explizit einbauen, aber die Hauptideen stammen immer von <strong>Will</strong> &#8211; er ist der Hauptbeteiligte.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Und gab es da bei euch &#8211; als eine politisch motivierte Band &#8211; innerhalb je Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten darüber was gesagt wird?</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;</strong> (Bass)<strong>:</strong> Nein, wir sind da alle auf der gleichen Wellenlänge.</p>
<p><strong>Tim</strong> (Gitarre)<strong>:</strong> Wir sind alle einer Meinung, wenn es darum geht, wo wir sozial und politisch stehen. So müssen wir glücklicherweise nie über viel diskutieren, höchstens über kleine, unwichtige Details.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Ja, nur bei den Details und beim Ausdruck, wie wir die Dinge in der Öffentlichkeit sagen wollen, wird diskutiert. Ich für meinen Teil bin immer etwas schroff und andere Leute drücken sich gewählter aus. Das eigentliche Anliegen lässt sich manchmal auf meine Art und Weise nicht übertragen. Also sind wir wahrscheinlich darauf aus wie wir es sagen, aber nicht was wir sagen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Vor einer Weile haben sich unsere Autoren auch gefragt, ob Musik politisch sein darf und dazu gab es <em><a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-11-metal-und-politik/">natürlich starke Meinungen</a></em>. Was würdet ihr dazu sagen, besonders darauf bezogen, dass im Deathcore-Genre viele Bands sich scheuen, ihre Meinung zu sagen?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Also, hier ist meine Sicht auf diese Dinge: Musik sollte sein, was auch immer du damit erreichen willst. Wenn man also eine politische Band sein will, muss man konsequent darauf eingehen dürfen. Dafür einen anderen Weg zu wählen, ist auch in Ordnung. Aber es ist generell sehr wichtig, dass die Reichweite und Plattform einer Band genutzt wird, um Gutes zu tun. Für <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> ist es von großer Bedeutung über Dinge sprechen zu können, die uns nachhaltig beschäftigen.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Da Musik eine Art des Ausdrucks ist, sollte man immer frei sein, sich auszudrücken, wie man es für angebracht hält. Und ich verstehe es auch zu einem gewissen Ausmaß, wenn Leute ihre Plattform nicht im positiven Sinn nutzen. Vielleicht ist es ihnen egal oder einfach nicht ihre Art. Aber aus meiner Sicht, wenn du eine Million Leute erreichen kannst, warum nutzt du es dann nicht für eine gute Sache?</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ist die Band auch in weiteren politischen Aktivitäten engagiert und wie weit geht das in eure Privatleben hinein?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Wir arbeiten viel mit Wohltätigkeit und Spenden, zum Beispiel für syrische Flüchtlinge. Auf dem neuen Album gibt es einen Song (<em>&#8222;Black Mammoth&#8220;</em>) für die US-amerikanischen Ureinwohner, die zur Zeit für Öl unterdrückt werden. Darum geht es auch in dem dazugehörigen Video und für die Vorbestellungen von &#8222;The Great Collapse&#8220; gab es dazu eine Spendenaktion. Unsere Idee dahinter ist, den Worten Taten folgen zu lassen und zu helfen. Persönlich haben wir unterschiedliche Ansätze für den Umgang mit solchen Sachen. Als Band hingegen versuchen wir gemeinsam, mehr zu machen als nur darüber zu reden, Gutes zu tun. Das ist eine wichtige Angelegenheit für uns.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> Wir glauben an das worüber wir reden. Dem verleihen wir mit Taten Rückhalt, sei es nun privat oder öffentlich als Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NxLYJJnlGs8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Jetzt, wo wir das abgehandelt haben, lasst uns über die musikalische Seite reden. Wie passt das neue Album in eure Diskografie, fällt es aus der Reihe oder war es eine natürliche Weiterentwicklung?</strong></p>
<p><strong>Tim:&nbsp;</strong>Es ist Teil einer natürlichen Weiterentwicklung, die schon mit unserer EP (&#8222;Hell On Earth&#8220;, 2009) damals begann. Von da bis zum Debüt-Album &#8222;The Process of Human Extermination&#8220; waren die Einflüsse sehr ähnlich, die Ära war sehr extrem. <strong>Pat</strong> und <strong>Will</strong> haben damals das Meiste geschrieben und ihre Mentalität war sozusagen:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Lasst uns harte Scheiße schreiben!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Pat:</strong> Ja, wir wollten einfach nur einen <strong>Banger</strong> schreiben. Und mit dem nächsten Album ging der Prozess schon los. Damals war auch noch keines der heutigen Bandmitglieder in der Gruppe und <strong>Will</strong> und ich fingen trotzdem an, über das nächste Album zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt hörten wir dann andere Sachen als noch vor dem Debüt, waren mehr Musik ausgesetzt und die Bands, die wir bereits mochten, veränderten sich. Dadurch realisierten wir, dass wir mehr machen können. Dann kamen die neuen Mitglieder in die Band. Jeder begann unterschiedliche Elemente von dem, was er gerne hören möchte, einzubringen. <strong>Will</strong> ist sehr gut darin, die Vorschläge und Geschmäcker von jedem von uns zu vereinen. So kam alles auf eine sehr natürliche Art und Weise zusammen.<br />
Von jedem Album zum nächsten gab es also aus meiner Sicht eine natürliche Entwicklung, die davon getrieben war was um uns herum passiert. Sowohl musikalisch als auch politisch und sozial. Es gab jedes mal so viele Emotionen von denen man sich nähren konnte. Kam <strong>Joe</strong> mit einem guten Text an, der aus seiner Traurigkeit entstanden ist, hat sich das im Songwriting widergespiegelt.&nbsp;<strong>Schließlich soll die Musik eine Einheit sein</strong>. Es kommen mit der Zeit andere Elemente vor, aber alles ist eine natürliche Entwicklung, solange man es nicht mit Absicht in die eine oder andere Richtung schiebt. Und ich glaube, dass wir eben das nicht machen, es passiert einfach für uns.</p>
<blockquote><p><strong>Es ist komisch, weil es hieß: &#8222;Hey, ihr klingt wie dies. &#8220; und jetzt ist es: &#8222;Hey, ihr klingt wie das.&#8220;</strong>.</p></blockquote>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Natürlich! Weil, während die Jahre vergehen, wächst und verändert sich dein persönlicher Geschmack.&nbsp;</p>
<p><b>Pat:&nbsp;</b>Ich meine verdammt, <strong>Josean</strong> hört mehr Classic Rock als alles andere, <strong>Joe</strong> mag ein bisschen mehr Pop und nicht so hartes Zeug,<strong> Tim</strong> steht eher auf Stoner Metal, <strong>&#8222;Blue&#8220;</strong> ist ein Death-Metal-Typ, ich höre eher so <strong>GOJIRA</strong> und <strong>MASTODON</strong>.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Unsere interessante Mischung entsteht halt dadurch, dass wir alle aus unterschiedlichen Ecken kommen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:</strong> <strong>Habt ihr für die Sachen, die euch inhaltlich in der letzten Zeit verändert haben, auch besondere Beispiele?</strong></p>
<p><strong>Pat:&nbsp;</strong>Jeder weiß, was gerade los ist. Wenn man kein Interesse dafür hat oder es nicht verfolgt, brauche ich darüber auch gar nicht reden. Wir kommen aus den USA, jeder kennt unsere politischen Probleme. In den Nachrichten ist es so offensichtlich, wie beschissen unser Land ist und mit was wir konfrontiert sind. Das Thema müssen wir gar nicht erst anschneiden, sondern für das hinnehmen was es ist &#8211; es ist halt Scheiße!</p>
<p><strong>Tim:</strong> Was unser Land durchmacht ist zwar schlimm, aber das gilt auch für andere Länder. Dort ist es sogar schlimmer und trotzdem bekommt es nicht mal die Hälfte der Berichterstattung. Nur weil sie keine politische Supermacht sind, werden sie nicht beachtet. Alles was im mittleren Osten, Südamerika und so weiter passiert, ist genauso schlimm wie das bei uns vor der Haustür. Es passiert einfach überall, da ist es schon entmutigend, wenn die Leute nur über die USA reden können und wollen. Ich sage dann immer, dass andere Länder noch schlimmere Probleme haben als wir.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Kehr vor deiner Haustür, bevor du es vor meiner machst.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Wenn die Leute uns irgendwie aushelfen wollen ist das cool. Trotzdem sollten sie eher nach Venezuela oder Griechenland gehen. Wenn die Bevölkerung verhungert, weil die Regierung ihnen sagt, sie können zur Hölle fahren, ist das viel grotesker.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Einige dieser Missstände werden übersehen. Immer wenn etwas &#8222;Großes&#8220; vor sich geht, muss man darauf achten, wovon man dann abgelenkt ist. Es gibt so viel mehr Konflikte auf der Welt, die vielleicht sogar aus den USA, Deutschland oder Großbritannien stammen und niemand kommt da hinterher. Nicht mal wir. Trotzdem ist der Versuch schon Gold wert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15229" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Fit-for-an-Autopsy-The-Great-Collapse-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p><span id="more-20672"></span></p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Ok, zu den Riffs: Ist der offensichtliche Vergleich zu GOJIRA ein Ergebnis ihres Einflusses auf euch?</strong></p>
<p><strong>Pat:&nbsp;</strong>Ich sage an dieser Stelle einfach nur danke. Danke, dass du unsere Musik mit der von <strong>GOJIRA</strong> vergleichst. Die Einflüsse kommen, wie gesagt, von überall und du sagst uns einfach ins Gesicht, dass wir dieser legendären Band würdige Riffs schreiben.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Das ist auch das schöne daran, die gesamte Welt als Band bereisen zu dürfen. Man hört so viel mehr Musik und arbeitet mit unterschiedlichen Bands, deren Herangehensweise man immer im Hinterkopf behält. Alle einzigartigen Stile die wir lieben, sei es der von&nbsp;<strong>GOJIRA</strong>, irgendeines Gitarristen oder eines Schlagzeugers, lösen in uns den Drang aus, besser zu spielen. Wir schauen für Inspiration zu diesen Musikern auf.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Manchmal schreibst du auch einfach und merkst nicht mal, wie krass es etwas ähnelt. Dann hörst du es direkt nebeneinander gestellt und erkennst es erst.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Der große Anstieg der Albenverkäufe war ein immens positives Feedback. Was war eure erste Reaktion auf dieses Wachstum eurer Fangemeinde?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Wir waren einfach nur dankbar und sehr glücklich.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> So viele positive Rückmeldungen im Vergleich zu wenig Kritik zu bekommen, war definitiv aufbauend.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Dass es bestimmten, nicht mal unbedingt einer großen Masse, Leuten so gut gefällt, erfüllt uns auch mit Demut.</p>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Ja, da gab es bestimmte Personen, zu denen ich seit bestimmt 15 Jahren aufschaue, die uns persönlich gesagt haben, wie großartig unsere Band ist. Sogar der Live-Ton von<strong> Pat</strong> und mir wurde gelobt. Ich habe zum Teil meine Karriere um diese Leute aufgebaut und jetzt machen sie mir Komplimente.</p>
<p><strong>Pat:</strong> In der Hinsicht ist das auch sehr stressig. Dadurch entsteht der Druck, das nächste Album noch besser zu machen.</p>
<p><strong><em>S</em>.:<em>&nbsp;</em>Im Booklet des Albums befindet sich die Aufforderung an den Hörer, Underground-Musik zu unterstützen. Früher habt ihr schon betont, dass ihr eher eine Einstiegsband für härtere und obskure Musik sein wollt. Ist das auch heute noch eure Stellung dazu?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Absolut, wir holen unsere Anteile aus so vielen unterschiedlichen Genres, damit Leute aus diesen Richtungen zu uns kommen und sich diesen Stilen öffnen. Ich hätte zum Beispiel nie <strong>NEUROSIS</strong> oder <strong>CONVERGE</strong> entdeckt, wenn ich nicht andere Bands gehört hätte, die einen ähnlichen Stil hatten. Das sind keine Radio-Bands, du musst sie irgendwie finden. Der Hörer ist immer dazu angehalten sich umzuschauen und zu graben. <strong>Das macht den Underground besonders!</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:&nbsp;</strong>Wir können uns glücklich schätzen, teil einer Szene zu sein, in der wir die stetige Entwicklung verfolgen können. Für Außenstehende ist die Zuhörerschaft vielleicht eindimensional, aber der Underground verändert sich ständig. Jetzt &#8211; nach 30 Jahren aggressiver und harter Musik &#8211; geht es immer noch weiter vorwärts. Die Evolution stoppt nie und das ist großartig.</p>
<p><strong>Tim:</strong> Zudem können wir glücklich sein, in diesem Zeitalter Musik so einfach finden zu können. Als ich groß geworden bin, war die erste Anlaufstelle für neue Musik immer ein Plattenladen. Dort habe ich dann den Verkäufer nach einer Compilation CD mit ungefähr 20 ähnlich klingenden Bands gefragt. Und jetzt muss ich einfach nur auf <strong>Spotify</strong> meinen &#8222;Täglichen Mix&#8220; öffnen und schon entdecke ich Gruppen, die ich nie zuvor gehört habe.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Wir müssen auch mal über Shows reden. Ihr habt vor ein paar Tagen auf den Metal Days in einem Wald gespielt (unseren Bericht dazu findet ihr<em> <a href="https://silence-magazin.de/metalurlaub-in-den-alpen-metaldays-2017/">hier</a></em>). Welche Orte und Bühnen würdet ihr gerne wieder oder zum ersten Mal betreten?</strong></p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong>&nbsp;Europa gefällt mir gerade sehr gut.</p>
<p><strong>Tim:</strong>&nbsp;Warum nicht einfach überall?</p>
<p><strong>Pat:</strong>&nbsp;Also ich möchte zurück nach Puerto Rico.</p>
<p><strong>Josean</strong> (Schlagzeug): Und da bleiben wir.</p>
<p>(Allgemeines Gelächter)</p>
<p><strong>Pat:</strong> Er kommt aus Puerto Rico, deswegen ist ihm das ein besonderes Anliegen. Ansonsten ist Europa cool, besonders Schweden. Am liebsten würden wir die kleinen Clubs spielen, in denen <strong>AT THE GATES</strong> oder <strong>MESHUGGAH</strong> angefangen haben. Der Rest des Kontinents ist noch ziemlich neu und unentdeckt für mich, wir sind, wenn man alle Mitglieder zusammenfasst, bestimmt 25 Jahre durch die USA getourt. Unterwegs war ich also schon genug, aber <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong> ist meine erste Band die hier öfter ist. Alles hier zu erkunden ist echt cool.</p>
<p><strong>&#8222;Blue&#8220;:</strong> Die Leute hier sind echt leidenschaftlich an der Musik interessiert und sie wieder zu treffen ist ein Geschenk.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Wenn man beginnt Gesichter zu erkennen, fühlt man sich gleich ganz anders. <strong>Ich will einfach überall spielen, sei es für fünf Leute in Zürich oder für 1000 Laute in Wacken. </strong>Es interessiert mich nicht, ich will einfach nur an coolen Orten spielen &#8211; und mit<strong> &#8222;Blue&#8220;</strong> abhängen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong><strong> Wenn wir schon von Wacken, dem größten Metal-Festival weltweit, reden: Wie ist denn der Blick aus den USA auf europäische Festivals?</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Die Bands sehen die großen <strong>&#8222;Eurofests&#8220;</strong> wie einen Mathematik-Test. Er ist super schwer zu bestehen, doch wenn man ihn meistert, ist es so geil.</p>
<p><strong>Tim:&nbsp;</strong>Sie sind das Ein und Alles für echte Metal Fans &#8211; so ungefähr werden sie jedenfalls gehandelt.</p>
<p><strong>Pat:</strong> Besonders <strong>Wacken</strong> ist in der Hinsicht wirklich wichtig. In den Staaten versuchen die Veranstalter langsam solche Festivals wie <strong>Knotfest</strong> oder <strong>Chicago Open Air</strong> größer zu machen. Auch auf alternativen Festivals wie <strong>Lollapalooza</strong>&nbsp;wird Metal wieder relevanter und rutscht öfter in die Line-Ups.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong> <strong>Ich kann mich an der Stelle gar nicht wirklich daran erinnern, aber habt ihr je Vans Warped Tour gespielt? Das ist ja eine der größten, jährlichen Tours in der alternativen Szene und in letzter Zeit gab es dort immer mehr Metal zu hören.</strong></p>
<p><strong>Tim:</strong> Ja, <strong>Warped Tour</strong> öffnet sich immer mehr den Metal Bands. In den vergangenen Jahren spielten immer mindestens zwei oder drei, trotzdem gab es nie eine <strong>Metal Stage</strong>. Dass es die jetzt gibt, ist unglaublich praktisch für Bands wie uns. Wir könnten einfach dahin gehen und mit Bands aus vollkommen anderen Genres touren.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>.:</strong> <strong>Das war es auch schon, wir haben weder Zeit noch mögliche Fragen übrig! Danke für eure Zeit und hoffentlich hören unsere Leser mal in das neue Album &#8222;The Great Collapse&#8220; rein.</strong></p>
<p><strong>Pat:</strong> Danke für das Interview und die Unterstützung, wir sehen uns bei der Show!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iWpY_9BvTt8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FFAA</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/FitForAnAutopsyOfficial/">Facebook</a></p>
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		<title>Vom Dunkel ins Licht &#8211; Cellar Darling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>CELLAR DARLING – This Is The Sound Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017 Dauer: 59:59 Label: Nuclear Blast Nicht wenige Augenbrauen zuckten wohl nach oben, als 2016 gleich drei der langjährigsten Mitglieder ELUVEITIE verließen. Doch es sollte nicht lange still um Anna Murphy, Ivo Henzi und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CELLAR DARLING</strong> – This Is The Sound<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017<br />
Dauer: 59:59<br />
Label: Nuclear Blast</p>
<p>Nicht wenige Augenbrauen zuckten wohl nach oben, als 2016 gleich drei der langjährigsten Mitglieder <strong>ELUVEITIE</strong> verließen. Doch es sollte nicht lange still um <strong>Anna Murphy</strong>, <strong>Ivo Henzi</strong> und <strong>Merlin Sutter</strong> bleiben, da sich das eingespielte Trio unter dem Namen <strong>CELLAR DARLING</strong> umgehend an das Schreiben neuen Materials begab. So erschien bereits im Herbst 2016 die erste Single <em>&#8222;Challenge&#8220;</em>.<br />
Nun wurde das Debütalbum &#8222;This Is The Sound&#8220; veröffentlicht.</p>
<p>Bereits bei den ersten Tönen des Openers <em>&#8222;Avalanche&#8220;</em> fällt der beeindruckende Sound auf, mit dem das Album versehen wurde, und der gleich mal einige Pluspunkte auf meiner Liste bekommt. Dennoch bin ich mit Blick auf die Tracklist und die Spielzeit etwas baff, denn 14 Songs mit einer Stunde Spielzeit sind für ein Debütalbum nicht unbedingt die Regel.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NWMiBj0yDJg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die ersten drei Songs des Albums wurden allesamt bereits im Vorfeld veröffentlicht und konnten zumindest mich neugierig machen. Der vierte und quasi erste „unbekannte“ Track des Albums <em>&#8222;Hullaballoo&#8220;</em> besticht dann mit sehr hohem Ohrwurmpotential, wobei das Gespür für eingängige Refrains und Melodien klar wird, welches über den Verlauf des Albums noch oft zu Glanzleistungen verhelfen wird.<br />
Gerade als ich mich frage, ob hier wohl mit der Zeit etwas Eintönigkeit einsetzt, macht &#8222;Six Days&#8220; die Zweifel zunichte, indem der Song zwischen Riffs, die so auch von <strong>GOJIRA</strong> stammen könnten, und klassischem Einschub wechselt, bevor ein bombastisches Ende allem die Krone aufsetzt. Wirklich stark!<br />
Das nachfolgende <em>&#8222;The Hermit&#8220;</em> klingt dann zum ersten Mal spürbar nach der Vorgängerband, wobei hier nicht abgekupfert wird, sondern eher deutlich wird, wo die Drei vormals ihre Spuren hinterlassen haben.<br />
Doch es geht auch anders: So werden in dem kurzen Stück <em>&#8222;Water&#8220;</em> auch ruhige Töne angeschlagen, bevor es wenig später in <em>&#8222;Rebels&#8220;</em> wieder stärker nach vorne geht – und das, obwohl es hier Gesangsarrangements gibt, die so auch von einer <strong>LANA DEL REY</strong> Platte stammen könnten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18895" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic.jpg" alt="CELLAR DARLING" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Cellar-Darling-Bandpic-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Kulminationspunkt an Spannung ergibt für mich dann das vorletzte Stück <em>&#8222;Hedonia&#8220;</em>, welches in schwizerdütsch, also Heimatsprache des Trios, vorgetragen wird. In mir reift die Frage heran, warum dieser Weg nicht noch weiter beschritten wurde, bezieht die Band doch viel Inspiration aus heimischer Folklore, Gedichten, Geschichten und Natur. Warum nicht diesen Schritt weiter gehen? Doch wer weiß, was die Zukunft bringt, vielleicht wird dieses Element ja noch ausgebaut, ich würde es mir wünschen.<br />
Was an „This Is The Sound“ zumindest für mich am Beeindruckendsten ist, ist die Ausrichtung der Songs, die sich trotz dem beständigen Einsatz Murphys Drehleier alles andere als klischeehaft in Folk Metal Gefilde einordnen lassen. Hier schwingt kein gekünstelter Folk-, Pagan-, oder Mittelaltercharme mit, im Gegenteil lassen die Songs auch experimentelle Ausrichtungen zu und wissen trotz der überschaubaren Grundzutaten immer, wann man einen eingängigen Refrain, ein tragendes Riff, oder eine eindrucksvolle Steigerung einfließen lassen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rYYMFu1vuO0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn das, worauf sich <strong>CELLAR DARLING</strong> letztlich runterbrechen lassen, ist wohl Alternative Metal. Oder einfacher: Rock. Dieser ist zugegebener Maßen sehr oft sehr radiotauglich, wobei ich hier oftmals nicht mehr weiß, ob das als Kritik oder Kompliment zu sehen ist.<br />
<em>&#8222;Avalanche&#8220;</em> mit seinem Ein-Wort-Refrain stößt schon arg in popmusikalische Gefilde vor, der Unterschied ist hierbei jedoch, dass Texterin <strong>Murphy</strong> genau weiß, dass sie auch anders könnte, wenn sie denn wöllte, was für den Großteil an Popmusik so wohl nicht ganz zutrifft.&nbsp;</p>
<p>Dennoch treibt mich bei Musik mit derart hohem Hitfaktor immer die Sorge um die Halbwertszeit des Materials um. Werde ich diese Platte noch in einem halben Jahr gut finden? Das wird die Zeit wohl zeigen müssen.<br />
Als Momentaufnahme gilt es jedoch festzuhalten, dass <strong>CELLAR DARLING</strong> mit ihrem Debütalbum sicherlich eins der meistbeachtetsten Alben des Jahres herausgebracht haben, welches die Grenzen von Rock, Folk und Alternative Metal zu überspannen vermag. Wen Bands des Härtegrades neuerer <strong>IN FLAMES</strong> begeistern, der sollte hier für sehr, sehr lange Zeit sein neues Lieblingsalbum gefunden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cellardarlingofficial/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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		<title>Code Orange verabreichen Schmerzen, die nie vergehen. Forever</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 09:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>CODE ORANGE – Forever Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017 Dauer: 34:55 Min. Label: Roadrunner Records Ehrlich gesagt hab ich den Namen CODE ORANGE vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört. Grund dafür war eine Tourankündigung von GOJIRA und CAR BOMB, bei der sie ebenfalls ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CODE ORANGE</strong> – Forever<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017<br />
Dauer: 34:55 Min.<br />
Label: Roadrunner Records<span id="more-13907"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt hab ich den Namen <strong>CODE ORANGE</strong> vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört. Grund dafür war eine Tourankündigung von <strong>GOJIRA</strong> und <strong>CAR BOMB</strong>, bei der sie ebenfalls als Support bestätigt waren.<br />
Allein das reichte aus, um meine Neugier zu wecken. Doch der Fakt, dass uns zudem &#8222;Forever&#8220; ins Haus geschneit kam, goss natürlich weiterhin Öl in die Flammen.</p>
<p>Also Internet angeschmissen, recherchiert und nachgehört.<br />
Und bereits die ersten paar Sekunden fickten mir förmlich die Fresse weg.</p>
<p><strong>CODE ORANGE</strong> sind eine sehr junge Band aus Pittsburgh, Pennsylvania, die sich 2008 im Alter von 15-16 Jahren gegründet haben. Nach ihrem Debüt &#8222;Love Is Love/ Return To Dust&#8220; (damals noch unter dem Namen <strong>CODE ORANGE KIDS</strong>) und dem gefeierten Folgewerk &#8222;I am King&#8220;, stellt &#8222;Forever&#8220; nun das dritte Album dar.</p>
<h4>Die drei Jungs und das Mädel spielen ihren Hardcore ohne Rücksicht auf Verluste und dennoch alles andere als uninspiriert.</h4>
<p>Zahlreiche Einflüsse finden ihren Weg in den Sound der Ostküstler. Doom, Sludge, Noise, und sogar elektronische Einflüsse. Ist das schon Prog? Nur ungefähr so sehr, wie von einem Panzer überrollt zu werden. Denn <strong>CODE ORANGE</strong> nehmen keine Gefangenen. Es wird zerstört, was geht.</p>
<p>Dabei grast das Quartett musikalisch so ziemlich alles ab, was sich zwischen <strong>CONVERGE</strong>, <strong>GOJIRA</strong>, <strong>FUCK THE FACTS</strong> und <strong>NINE INCH NAILS</strong> finden lässt. Geht nicht? Geht sowas von!</p>
<p>Das erste Stück (zeitgleich Titeltrack und erste Single) macht sofort klar, dass die Band nicht vor hat, Kompromisse einzugehen und auch nicht plant, schnell von der Bildfläche zu verschwinden. Ganz bescheiden lauten die Lyrics:</p>
<blockquote><p><strong>CODE ORANGE</strong> Is Forever<br />
<strong>CODE ORANGE</strong> Forever</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dZ9JVxQVQy4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beim dritten Stück <em>&#8222;Real&#8220;</em>, welches abrupt zwischen gesampleten Riffs, elektronischer Düsternis und Krachkaskaden hin und her wechselt, muss ich mich mehrfach davon überzeugen, dass das Ganze tatsächlich EIN Song ist. Beim nächsten Stück <em>&#8222;Bleeding In The Blur&#8220;</em> sogar davon, ob das immer noch die gleiche Platte ist! Denn hier wird die 90er Grungekeule rausgeholt und Sängerin/Gitarristin <strong>Reba Meyers</strong> übernimmt die Hauptstimme, die mich etwas an <strong>SUBROSA</strong> erinnert. Unerwartet, ohrwurmverdächtig, schizophren und durchaus packend.</p>
<p><em>&#8222;The Mud&#8220;</em> ist über weite Strecken ein kaltes, steriles Industrialungetüm, welches jedoch erst im letzten Drittel wirklich Zähne zeigt. Konträr dazu, beißt das kürzeste Stück der Platte<em> &#8222;The New Reality&#8220;</em> von Anfang an zu.</p>
<blockquote><p>You&#8217;re so weak<br />
A knife to your throat couldn&#8217;t get you to speak</p></blockquote>
<p>&#8230;leitet den Song ein, der von Tempowechseln gezeichnet ist und vor sich hinkriecht, bevor das sich verschiebende Rausschmeißerriff nochmal anständig zum Bangen einlädt.</p>
<p>Bei <em>&#8222;Ugly&#8220; </em>werden wohl manche Die Hards den Ausverkauf ausrufen, denn das Stück pendelt zwischen New Wave, Grunge und <strong>BARONESS</strong>-Gesängen, wodurch es sofort ins Ohr geht.</p>
<blockquote><p>Live like a loser, die like a king<br />
Ugly is the only thing I know how to be.</p></blockquote>
<p>Das vorletzte Stück <em>&#8222;Hurt Goes On&#8220;</em> ist ein fieser Bastard aus Ambient und Electro, der die Affinität zu<strong> NINE INCH NAILS</strong> unmissverständlich klarmacht, während die Lyrics vor Hass nur so triefen.</p>
<blockquote><p>The hurt will go on<br />
The End will never come</p></blockquote>
<p><em>&#8222;dream2&#8220;</em> stellt den letzten Brocken des Albums dar und wird von nichts mehr, als <strong>Reba</strong>s Stimme und ein paar Synthies getragen. Ich lasse mich fallen, in der Hoffnung, von dem Song aufgefangen zu werden, und lande unsanft, da er völlig abrupt mitten im Satz endet. Zwar wurde das schon beim letzten Song &#8222;Bloom/Return To Dust&#8220; des Debüts so gemacht, weniger Fragezeichen hinterlässt dieses Manöver dadurch trotzdem nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/R4v5CKImBTU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>CODE ORANGE</strong> sind extrem, und zwar in vielerlei Hinsicht. Und ich hab keine Ahnung, wie man sowas macht. Die Pittsburgher haben nicht vor, es der Hörerschaft zu irgendeinem Punkt angenehm und vorhersehbar zu machen. Und sie haben ganz ausdrücklich nicht die Absicht, nicht anzuecken. Im Gegenteil: <strong>CODE ORANGE</strong> sind auf Krawall aus und geben euch bis ans Ende der Zeit Bordsteine zu fressen. Diese Band ist jung, wütend, ehrlich, authentisch und vor allem INTENSIV.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/codeorangekids/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://codeorangekids.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/code-orange-verabreichen-schmerzen-die-nie-vergehen-forever/">Code Orange verabreichen Schmerzen, die nie vergehen. Forever</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben &#124; VOLA im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Agent Fresco]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Steven Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit VOLA zu sprechen. Die&#160;Dänen&#160;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit KATATONIA&#160;und AGENT FRESCO abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben | VOLA im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit <strong>VOLA</strong> zu sprechen. Die&nbsp;Dänen&nbsp;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;und <strong>AGENT FRESCO</strong> abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren Einflüssen und die Frage, wie Prog-Metalbands in den Mainstream geraten können. Außerdem unterhielten&nbsp;sie sich darüber, wie sich Metal-Stereotypen momentan auflösen. Bühne frei für: <strong>VOLA</strong>!</p>
<h4>Robert:&nbsp;Wann seid ihr hier angereist? Heute morgen?</h4>
<p><strong>Asger:</strong> Eigentlich sind wir schon gestern angekommen. Wir haben uns kurzzeitig&nbsp;von der <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a> getrennt, um hier in Köln auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Euroblast Festival</a> zu spielen. Nach unserer Show werden wir auch morgen in Berlin wieder zu Katatonia stoßen.</p>
<h4>R: Ein Kollege von mir hat euch erst in Leipzig gesehen und fand&#8217;s ziemlich klasse. Wie läuft die Tour bislang? Ihr hattet schon ein paar Gigs zusammen, aber es stehen ja noch einige aus, stimmt&#8217;s?</h4>
<p><strong>Asger</strong>: Ja, genau. Neun sind es noch. Wir haben erst heute früh darüber gesprochen. Es fühlt sich an, als wären wir schon seit einem Monat auf Tour, weil so viel passiert. Dabei ist es gerade mal die erste Woche von sechs. Wir sind bisher noch nie getourt, sondern haben immer nur einzelne Shows gespielt. Deswegen ist das Tourleben – vor allem im Tourbus unterwegs zu sein und generell Routine zu bekommen – absolut neu für uns. Das verbraucht ziemlich viel Energie. Aber langsam lernen wir, wie das so alles geht. Nicht jeden Tag Alkohol zu trinken, das ist zum Beispiel eine Lektion, die wir gelernt haben. [alle lachen] Nur Wasser für uns!</p>
<h4>R:&nbsp;Ist das tatsächlich eine persönliche Erfahrung oder etwas, das euch die alten Hasen verraten haben?</h4>
<p><strong>Nicolai:</strong> Nein, das wurde uns natürlich nicht so erzählt. Wir haben das für uns selbst herausgefunden, aber das macht es eben nicht einfacher. Vor allem, wenn du singst – ich singe die Backing Vocals und Asger die Leads – musst du deine Stimme schonen. Es wäre wohl das Unangenehmste, wenn du kurz vor deinem Auftritt keine Stimme hast. Wenn deine Stimme weg ist, dann ist das ziemlich peinlich. Du musst schon wenigstens etwas gesund leben.</p>
<h4>R:&nbsp;Euer Album &#8222;Inmazes&#8220; ist ja erst vor zwei Wochen erschienen. Ich frage mich da: wie sehr haben die Zuschauer auf euch überhaupt reagieren können? Ich vermute, dass es nicht so einfach ist, mit einem gerade erschienenen Album auf Tour zu gehen. Die meisten Leute kennen das Material vermutlich ja&nbsp;noch nicht. Wie sind da eure Erfahrungen?</h4>
<p><strong>N:</strong> Eigentlich haben wir das Album schon vor einem halben Jahr ein erstes Mal rausgebracht. Also konnten die Leute es auch schon vorher anhören. Das jetzt war eine Re-Release. Das ist in der Tat eine seltsame Sache. In unserem Fall haben einige das Material natürlich zum ersten Mal gehört. Es ist ungewohnt für uns, aber wir spielen jetzt hauptsächlich vor <strong>KATATONIA</strong>-Fans, die uns noch nicht kennen. Eigentlich kann man schon erkennen, ob es ihnen gefällt. Sie versuchen eben, die Musik in sich aufzunehmen, zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden. Dabei singen natürlich noch nicht alle mit, aber immerhin ein paar.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7cNCUQrCvzM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Eure erste EP kam 2011 raus, ist das richtig?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir hatten auch vorher schon eine EP herausgebracht. 2008 war das. Aber ja, die EP &#8222;Monsters&#8220; kam 2011.</p>
<h4>R:&nbsp;Was habt ihr so in der Zwischenzeit gemacht? Ihr habt gesagt, dass &#8222;Inmazes&#8220; sowohl 2015 als auch jetzt ein zweites Mal veröffentlicht wurde.</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir haben ungefähr ein Jahr dafür gebraucht, unsere Songs für &#8222;Inmazes&#8220; zu schreiben, nachdem &#8222;Monsters&#8220; fertig war. Wir haben das komplett selbst gemacht. Das heißt, dass wir auf dem Weg zur Fertigstellung einiges lernen mussten. Außerdem mussten alle entweder noch arbeiten gehen oder studieren, weswegen wir nicht die ganze Zeit daran arbeiten konnten. Der Prozess zog sich also eine Weile. Ein Jahr brauchten wir fürs Songwriting und zwei weitere für das Recording, Mixen und Mastern sowie die Versendung an Reviewer. Letztendlich haben wir es dann endlich am 15. Februar veröffentlicht. Dadurch haben wir jetzt einiges an Erfahrungen sammeln können. Das nächste Mal wird es mit Sicherheit schneller von der Hand gehen.</p>
<p><strong>N:</strong> Tatsächlich könnten&nbsp;dieses Mal auch einige Leute darauf warten. Auch nach &#8222;Monsters&#8220; haben schon einige neues Material erwartet, aber da war quasi kein Druck vorhanden&#8230; Allein, als wir hier zu unserem Raum gelaufen sind, wurden wir von einigen Leuten nach dem neuen Material gefragt. Ich glaube, dass die Tatsache, dass jemand darauf wartet, uns noch in unserer Arbeit beeinflussen wird.</p>
<h4>Robert:&nbsp;Das ist ja ziemlich cool. Ich habe auch so das Gefühl, dass ihr euch jetzt mit dem Re-Release auf einer neuen Stufe befindet. Das nimmt jetzt alles schon größere Dimensionen an.</h4>
<p><strong>N:</strong> Ein paar Master-Tapes haben wir gerade erst rausgeschickt. Wir hatten keine Ahnung, was wir damit machen sollten, … Aber glücklicherweise half uns dann John, unser Manager. Er ist grad mal zwei Tage vor der ersten Release des Albums zum Management dazugestoßen. Er hatte also nicht so viel Zeit, um es&nbsp;überhaupt zu versenden.<br />
<strong>A:</strong> Zur Zeit unserer ersten Veröffentlichung sind wir sehr abhängig von Social Media gewesen. Glücklicherweise gab es da ein paar Seiten, die über uns geschrieben haben.</p>
<h4>R:&nbsp;Ihr habt tatsächlich ziemlich viele Likes auf Facebook. Das war mir gar nicht bewusst. Über 10.000 Likes sind es sogar. Das wird von einigen als &#8218;magical mark&#8216; bezeichnet&#8230; [alle lachen].</h4>
<h4>Noch eine Frage zu einem Gebiet, welches&nbsp;mich durchaus mehr beschäftigt: die Lyrics und Themen, die von euch abgearbeitet werden. Ich habe über euch gelesen,&nbsp;dass die Texte sich sehr damit beschäftigen, gefangen zu sein, und über Situationen, die emotional nicht händelbar sind. Als ich dann das Album gehört habe, erschien es mir aber ganz und gar nicht deprimierend oder so. Natürlich habt ihr melancholische Parts in euren Songs, aber auch positivere Passagen und Atmosphären. Wie geht das mit den Texten einher? Wie habt ihr das Konzept eures Albums entwickelt?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir sind ziemlich stark von melancholischer Musik beeinflusst, die sowohl düster ist als auch eine Art Lichtblick in sich trägt. Also die Gewissheit, dass es nicht immer ein schlimmes Ende nehmen muss und dass es einen Weg hinaus aus den Problemen geben kann. Das ist es beispielsweise, was ich an <strong>Steven Wilson</strong> so sehr mag. Viele mögen sagen, dass das depressive Musik sei, aber eigentlich ist es auf eine gewisse Art und Weise auch aufbauend. Denn wenn du dich schlecht fühlst, damit vielleicht allein bist, hast du ein gemeinschaftliches Gefühl durch die Musik. Ich würde behaupten, dass wir diese Szenerie über unsere Musik auch erzeugen wollen. Wir wollen düstere Themen behandeln, aber letzten Endes auch Hoffnung vermitteln.</p>
<p>Mich selbst fasziniert sehr, was glücklich sein eigentlich ausmacht. Für mich ist dieses Gefühl etwas, das einen gute Erinnerungen erschaffen lässt, auf die man später zurückblicken kann. Natürlich kannst du sehr glückliche Momente erleben – aber diesen Moment an sich, an den kannst du dich nicht erinnern. Er wird keinerlei Wert für dich haben. Das hat er nur, wenn du auch wirklich dabei warst. Wenn dein Kopf nur voll mit bedrückenden Gedanken ist, wirst du dich eher an die Gedanken als an die Situation erinnern. Danach wird deine Vergangenheit ausschließlich aus Bildern bestehen, die durch diese Gedanken geprägt sind. Es geht also letztendlich darum, aus diesen negativen Mustern auszubrechen und reine Erinnerungen zu erschaffen, die einen wirklich glücklich machen können.</p>
<h4>R:&nbsp;Also könnte man sagen, dass sich das Album weniger darum dreht, gefangen zu sein als dass es vielmehr davon handelt, aus dieser Gefangenschaft zu fliehen?</h4>
<p><strong>A:</strong> Genau. Deswegen heißt es ja auch &#8222;Inmazes&#8220;. Weil es darum geht, herauszukommen, zu versuchen, das Gewirr aufzulösen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/miNS5i6ATOI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Ich habe mitbekommen, dass ihr euch draußen über Rammstein und Meshuggah unterhalten habt. Vermutlich wird euch die Frage ständig gestellt&#8230;</h4>
<p><strong>N:</strong> Ich habe nur Späße gemacht. Ich habe über ein Album gesprochen und alle fragen, wovon wir speziell inspiriert worden sind oder wodurch diese Leute inspiriert wurden. Und dann antworten wir einfach … Überleg mal, eine Mischung aus <strong>PINK FLOYD</strong>, <strong>RAMMSTEIN</strong>&nbsp;und ein bisschen <strong>MESHUGGAH</strong>.<br />
<strong>A:</strong> Das ist eben das, was das Label geschrieben hat – und damit muss es wohl richtig liegen.</p>
<p><strong>N:</strong> Es war einfach witzig&#8230; Wenn du deine eigenen Texte liest und du feststellst, dass die Leute sich manchmal über deine vermeintlichen Einflüsse so sicher sind, dass sie definitiv diese Bands gehört haben müssen – aber du selbst eben nicht. Aber Menschen erleben und bemerken einfach unterschiedliche Sachen, wenn sie die Musik hören – abhängig davon, wie ihre Hörgewohnheiten sonst so sind.</p>
<h4>R:&nbsp;Also sind diese Bands nicht unbedingt eure wichtigsten Einflüsse?</h4>
<p><strong>N:</strong> Genau. Wenngleich wir vielleicht auch in einem ähnlichen Gewässer fischen.</p>
<h4>R:&nbsp;Ich war davon ausgegangen, weil ich den Eindruck hatte, dass euer Riffing dem von Meshuggah sehr ähnlich ist, aber vermutlich ist das einfach die Art eures Spiels. Das muss ja nicht unbedingt mit Meshuggah verbunden sein. Es hat auch viel vom Vibe der 70er, die ich ja auch mag. Einige Parts haben mich weniger an Pink Floyd erinnert als dass ich vielmehr King Crimson hier und da durchscheinen sah.</h4>
<h4>Wenn wir uns nun speziell das Euroblast ansehen, dann ist das ja ein sehr experimental-lastiges Festival. Denkt ihr, dass die Zukunft der harten oder extremen Musik vor allem im experimentellen Sektor liegen wird?</h4>
<p><strong>A:</strong> Ja, das ist eine wirklich gute Frage. Ich vermute, dass es diese techniklastige Musik immer schwer haben wird, eine breite Hörerschaft zu erreichen.<strong> DREAM THEATER</strong> sind zum Beispiel eine Band, die sehr technisch spielen und trotzdem die vermutlich größte Fangemeinde aufgebaut hat, die man mit dieser Musik überhaupt haben kann. Andererseits gibt es Bands wie <strong>THE MARS VOLTA</strong>, die ebenfalls sehr technisch sind und dennoch Zugriff auf den Mainstream haben. Das ist wirklich schwer auszudifferenzieren.</p>
<p><strong>N:</strong> Letztendlich haben auch unbekanntere Genres dank des Internets gute Chancen, weltweit wahrgenommen zu werden und ihre Hörerschaft zu vergrößern. Wenn wir mal von unserer Musik ausgehen, ist es ziemlich sicher, dass wir in Dänemark selbst nichts tun könnten, um irgendwie bekannter zu werden. Die Leute, die Musik, wie wir sie spielen, mögen, kennen uns bereits. Das Internet gibt uns die Möglichkeit, einfacher Leute auf der ganzen Welt für unsere Musik zu begeistern. Es gibt so die Möglichkeit, überhaupt in kleineren Städten zu spielen, selbst wenn man seltsame Musik macht.</p>
<p><strong>A:</strong> Aber noch mal zurück zum Mainstream. Vermutlich sind melodische Gesangslinien das, was dafür essenziell ist. <strong>VOLBEAT</strong> könnte man beispielsweise als Metalband sehen, die aber Melodiegesang mit hohem Wiedererkennungswert hat. Deswegen konnten sie eine so größe Hörerschaft für sich gewinnen, wie es einer Deathmetalband wohl nicht möglich wäre. Es geht vermutlich wirklich darum, den Gesang so zu produzieren, dass er angenehm anzuhören ist.</p>
<p><strong>N:&nbsp;</strong>Abgesehen davon wollen doch gar nicht alle Bands Mainstream sein. Jeder findet seinen Platz in der Bandlandschaft.<br />
<strong>A:&nbsp;</strong>Besonders schön zu sehen ist, dass eine Band wie <strong>GOJIRA</strong> ziemlich bekannt werden konnten und trotzdem immer noch extrem brutal und aggressiv sind. Das zeigt, dass eine große Bekanntheit erreicht werden kann, selbst wenn man harte Musik macht. Sie sind eben sehr melodiös in ihrem Gesang, auch wenn alles andere sehr brutal ist. Die hohen Screams sind natürlich auch ziemlich cool.</p>
<h4>R: Ich habe den Eindruck, dass sich die Genregrenzen hinsichtlich dessen, was in der Musik selbst thematisiert wird, langsam lockern. FALLUJAH ist z.B. eine der Bands, die das emotionale Spektrum dessen, was sie behandeln und was damit auch Einzug in den Metal hält, deutlich erweitern.</h4>
<h4>Zum Vergleich würde ich da mal CANNIBAL CORPSE heranziehen, die nur Hass und Aggression als Leitthemata haben. Mir gefällt das, dass Bands wie eben FALLUJAH oder BLACK CROWN INITIATE die klassische Metal-Thematik um andere Gedanken erweitern, anstatt immer auf denselben Stereotypen herumzureiten.</h4>
<p><strong>A:</strong>&nbsp;Wir sind tatsächlich dessen überdrüssig, dass Metal immer irgendwie mit der Farbe Schwarz, mit Totenschädeln oder der Hölle assoziiert wird. Natürlich ist das gerade sehr sehr verallgemeinert, was ich hier sage. Aber auch wir bemerken momentan einige Bands, deren Musiker aussehen, wie die normalen Typen von nebenan und trotzdem echt harte Musik spielen. Damit zeigen sie ja, dass es im Metal eben nicht nur darum geht, lange Haare zu haben oder sich ausschließlich schwarz zu kleiden. Das ist in der Tat ziemlich erfrischend.</p>
<h4>R: Ich glaube ja, die Szene sollte sich noch weiter bewegen. ANIMALS AS LEADERS ist so eine Band, die einen ausgeprägten Einfluss aus dem Jazz haben. Damit ist es eben eine Art von Musik, die sich in eine musikalischere Richtung bewegt. Eher Mainstream-orientierte Hörer nehmen das tendenziell wohl als Musik wahr, als die Leute, die vorwiegend&nbsp;im Deathmetal unterwegs sind. Deren Reaktion ist vermutlich viel eher: Was soll das denn? Das ist doch nur technisches Rumgewichse!</h4>
<p><strong>N:</strong> Ja, es kann schon wirklich schwierig sein, wenn man sein Instrument seit langer Zeit spielt und sich dann versucht zu erinnern, welche Musik einen eigentlich zu Anfang getriggert hat. Irgendwann wird man in seinem Spiel so technisch und so schnell, weil man das ganze abgefahrene Zeug übt. Man hört dann einfach neue Musik, hört anders hin und entdeckt ganz neue Qualitäten. Es fällt schon schwer, sich darauf zurückzubesinnen, was man wirklich gut fand als man mit dem Spielen angefangen hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11719 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo.jpg" alt="VOLAband_2" width="591" height="387" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-300x197.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-1024x671.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-750x491.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<h4>R: Eine letzte Frage habe ich noch. Ich bin immer sehr daran interessiert, unbekanntere Bands zu entdecken. Welche Bands, Künstler oder Alben haben euch dieses Jahr richtig beeindruckt?</h4>
<p><strong>VOLA:</strong> Zum einen die neue Platte von <strong>MODERAT</strong>. Das ist für mich eine sehr interessante Herangehensweise an elektronische Musik, ist aber auch sehr düster und melancholisch. Eine Kombination, die ich mag. <strong>BLAUBLUME</strong> aus Dänemark, die sehr melodisch sind, aber so gar keinen Metal spielen, sind mir noch aufgefallen. Der Sänger singt sehr hoch und hat dabei eine wunderbare Stimme. Vermutlich werden sie in der Zukunft etwas bekannter werden. Bislang sind sie das nur in Dänemark.</p>
<p>Außerdem gibt es eine norwegische Band namens <strong>RENDEZVOUS POINT</strong>, bei denen <strong>Baard Kolstad</strong> von <strong>LEPROUS</strong> trommelt. Das sind allesamt sehr talentierte Musiker, die gern mal Quintouplets oder solche Späße spielen. Die sind <strong>GOJIRA</strong> dahingehend ziemlich ähnlich, weil sie dasselbe Riff über vier Minuten spielen. Für die sehe ich auch gute Chancen auf einen Aufstieg. Ansonsten fallen mir nur größere Bands wie <strong>TAME IMPALA</strong> ein. Aber die kennt man wohl schon&#8230;</p>
<p><strong>R:</strong> Okay, cool! Danke für eure Tipps und das nette Gespräch. Ich wünsche euch nachher einen guten Gig und weiterhin eine tolle Zeit&nbsp;auf eurer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Interview: Robert</em><br />
<em> Übersetzung &amp; Text: Nina</em></p>
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		<title>Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 15:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
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		<category><![CDATA[Murder Therapy]]></category>
		<category><![CDATA[NERO]]></category>
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		<category><![CDATA[Prosthetic Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Schon wieder ist ne Woche vorbei, schon wieder steht das Wochenende an. Damit ihr die Freizeit sinnvoll vergeuden könnt, möchte ich euch heute auf die Italiener <strong>NERO DI MARTE</strong> aufmerksam machen. Zugegebenermaßen haben diese bereits einige tausend Facebook-Likes sammeln können. Aber was heißt das schon?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7977 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg" alt="NERO DI MARTE" width="600" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Quartett aus Bologna wurde bereits im Jahre 2007 gegründet, agierte bis 2012 allerdings unter dem Namen <strong>MURDER THERAPY</strong>. In diesem frühen Stadium spielten die Jungs noch recht technischen Death Metal, wenn auch bereits mit progressiven Anleihen. Dieser war alles Andere als schlecht oder ereignisarm, hob sich allerdings noch wenig von anderen Bands der gleichen Stilrichtung ab. Immer weiter verschob sich der Fokus der jungen Italiener dann aber in experimentellere Gefilde, was spätestens auf der letzten <strong>MURDER THERAPY</strong>-EP „Molochian“ zu hören war. Diese konnte im Untergrund bereits auf einiges an Zuspruch stoßen, was den weiter zu verfolgenden Weg aufzeigte.</p>
<p>Da der nun gespielte und weiterhin zu perfektionierende Stil nicht mehr dem der Anfangstage entsprach, entschloss sich die Band dafür, den Namen zu wechseln und einen Neustart zu wagen. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.<br />
Die Band wurde bei Prosthetic Records unter Vertrag genommen, über welche im März 2013 das gleichnamige Debütalbum „Nero Di Marte“ erschien.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/O4ydK3Aw8GQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musikalisch bewegt sich das Debütalbum irgendwo zwischen frühen <strong>MASTODON</strong>, <strong>GOJIRA</strong> und <strong>ULCERATE</strong>. Es wird facettenreicher und dynamischer Death Metal geboten, der es sowohl schafft vertrackt zu arbeiten und zuzupacken, als auch finstere Atmosphäre und Ruhe walten zu lassen. Als Vorbereitung auf den Sturm versteht sich.</p>
<p>Die Reaktionen fielen noch euphorischer aus, als die zu „Molochian“, was dazu führte, dass wenige Monate später eine Nordamerika-Tour im Vorprogramm von <strong>GORGUTS</strong> und <strong>ORIGIN</strong> absolviert werden konnte. Ein Ritterschlag.</p>
<p>Vor den Aufnahmen des zweiten Albums kam es zu einem harten Rückschlag. Nach einem Auftritt in Rom, der während der Europatour mit <strong>VOID OF SLEEP</strong> stattfand, wurden beide Bands ausgeraubt und ihr gesamtes Equipment gestohlen. Um den Schaden irgendwie zu kompensieren, nahmen beide Bands gemeinsam eine Split 7&#8220; auf, deren Erlös den Schaden wenigstens zum Teil auffangen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2734188318/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nerodimartevoidofsleep.bandcamp.com/album/split-mmxiv">Split MMXIV by Nero di Marte/Void of Sleep</a></iframe></p>
<p>Unbeirrt wurde der eingeschlagene Pfad weiterverfolgt und im Oktober 2014 bereits das zweite Album „Derivae“ veröffentlicht. Auf diesem präsentierte sich der eigene Stil noch verfeinerter und das dynamische Spektrum deutlich erweitert: die harten Passagen sind härter, die ruhigen Töne noch ruhiger. Alles, was auf dem Debüt funktionierte, wurde hier bis an die Grenzen ausgelotet und auf 11 gedreht. „Derivae“ stellt ein phänomenales, komplexes und modernes Metal-Album dar, welches dissonantes Riffing, progressive Strukturen und Post-metallische Atmosphäre zu einem organischen Ganzen kombiniert, das in dieser Kohärenz und auf diesem spielerischen Niveau keine Vergleiche mit Titanen wie <strong>GORGUTS</strong> zu scheuen braucht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H_TlajivCXQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nerodimarte/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nerodimarte.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://murdertherapy.bandcamp.com/" target="_blank">Murder Therapy Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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