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	<title>gothic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>gothic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>M&#8217;era Luna Vorbericht &#8211; Oder auch: &#8222;Home Sweet Home&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 13:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist soweit: Das M&#8217;ERA LUNA in Hildesheim Drispenstedt steht wieder an und ich bin dabei und werde berichten! Das M&#8217;ERA LUNA 2023 Das M&#8217;ERA LUNA ist das größte Gothic-Festival neben dem WGT und findet jährlich am zweiten Augustwochenende statt. Das diesjährige ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mera-luna-vorbericht-oder-auch-home-sweet-home/">M&#8217;era Luna Vorbericht &#8211; Oder auch: &#8222;Home Sweet Home&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit: Das <strong>M&#8217;ERA LUNA</strong> in <strong>Hildesheim Drispenstedt</strong> steht wieder an und ich bin dabei und werde berichten!</p>
<h3>Das M&#8217;ERA LUNA 2023</h3>
<p>Das <strong>M&#8217;ERA LUNA </strong>ist das größte Gothic-Festival neben dem <strong>WGT </strong>und findet jährlich am zweiten Augustwochenende statt. Das diesjährige Festivalwochenende geht somit vom 11.08. bis zum 13.o8. und es werden bis zu <strong>25.000 Besucher</strong> erwartet. Und diese Erwartungen wurden zuletzt auch immer erfüllt &#8211; ausgenommen die dunklen Jahre 2020 und 2021. Der Veranstaltungsort ist wie gewohnt der <strong>Flugplatz</strong> in <strong>Hildesheim Drispenstedt</strong>. Hier gibt es genug Platz für 2 Open Air Bühnen, die Mainstage, auf der die Headliner wie <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>VV</strong>, <strong>MONO INC</strong> und <strong>WITHIN TEMPTATION </strong>spielen, und die Clubstage. Auf dieser spielen dann hauptsächlich Electro-Bands wie <strong>SOLAR FAKE</strong>, <strong>MESH</strong>, <strong>DE/VISION</strong> und <strong>HOCICO</strong>. Wie man sieht, ist das <strong>M’ERA LUNA</strong> ein Festival mit verschiedensten Genres, die alle unter dem Stempel <strong>Gothic </strong>laufen. Und für all diejenigen, die nicht vor Ort sein können, wird <strong>ARTE</strong> einen Stream anbieten. Leider ist zum aktuellen Zeitpunkt noch kein Streaming-Plan vorhanden, aber sobald dieser kommt, werden wir ihn hier anhängen. Laut Veranstalter sollen auf jeden Fall unter anderem <strong>TANZWUT</strong>, <strong>MEGAHERZ</strong>, <strong>JOACHIM WITT</strong>, <b>PROJECT PITCHFORK, GOTHMINISTER, LETZTE INSTANZ, SUBWAY TO SALLY </b>und <b>MONO INC</b> gestreamt werden &#8211; und noch viele mehr!</p>
<h3>Freitag, 11.08.</h3>
<p>Eröffnet wird das <strong>M&#8217;ERA LUNA</strong> offiziell um 11:00 Uhr. Dann gibts die Bändchen und man darf aufs Campinggelände.</p>
<p>Eingeleitet wird das <strong>M&#8217;ERA LUNA</strong> am Freitagabend dann auf dem Mittelalter-Markt mit dem <strong>Tanz auf dem Markt</strong>. 18:30 halten dann Chris Harms von <strong>LORD OF THE LOST</strong> und Stephan Thanscheid von <strong>FKP</strong> ihren <strong>Crypttalk</strong>. Hier wird über aktuelles um die Band, das <strong>M’ERA</strong> <strong>LUNA</strong> und natürlich auch aus der Szene erzählt. Wie steht es beispielsweise um die Eventbranche? Um 19:30 folgen dann die Lesungen. Vor Ort werden <strong>LIZA GRIMM</strong>, <strong>MARKUS HEITZ</strong> und <strong>CHRISTIAN VON ASTER</strong> sein und aus ihren neusten Werken vorlesen (eventuell auch aus dem ein- oder anderen Klassiker *hust* Mitternachtshüpfburg *hust*). Früh da sein lohnt sich also, denn die Plätze sind immer sehr schnell weg. Hinterher kann man noch ein Pläuschchen mit den Autor*innen halten oder Fotos machen. Danach wird der Hangar dann zum sogenannten Disco-Hangar umfunktioniert.</p>
<h3>Samstag 12.08.</h3>
<p>Am Samstag wird das Festivalgelände dann um 10:00 Uhr eröffnet und das Festival wird auf der Mainstage von der Avantgarde Synth Rock Band <strong>ANTIAGE</strong> und auf der Clubstage von der Dark Electro Band <strong>INTENT:OUTTAKE</strong> gestartet. In die Nacht entlassen uns dann die Bands <strong>VV</strong> und <strong>MESH</strong>. 00:00 Uhr schließt man hier die Pforten und die Leute begeben sich zu ihren Zelten. Zwischendurch kann man sich die Zeit vor den zwei Bühnen mit einem buntem Potpourri an Genres vertreiben, über den Infield-Markt schlendern oder den Mittelalter-Markt besuchen. Ebenfalls wird es ein reichhaltiges <strong>Food Lineup </strong>geben, so dass niemand verhungern oder verdursten muss (<a href="https://meraluna.de/de/experience/food/">hier</a> gibt&#8217;s die Übersicht). Auch <strong>Workshops, </strong>wie das etablierte <strong>Make-up-Auftragen </strong>kann man besuchen. Allerdings müsst ihr euch für einige der Workshops anmelden. Das könnt ihr <a href="https://meraluna.de/de/academy/">hier</a> tun.</p>
<h3><strong>Sonntag 13.08.</strong></h3>
<p>Auch Sonntag öffnen sich die Pforten aufs <strong>Infield</strong> um 10:00, damit man rechtzeitig zur ersten Band des Tages kann. In dem Fall sind das die Gewinner des <strong>M’ERA LUNA</strong> Newcomer Wettbewerbs <strong>DRAGOL </strong>mit ihren mittelalterlichen Gothic-Klängen auf der Mainstage und <strong>BLITZ UNION</strong> auf der Clubstage. Letztere begleiten <strong>SUBWAY TO SALLY</strong>, die ebenfalls Sonntag spielen, auf deren Himmelfahrtstour. Ich berichtete <a href="https://silence-magazin.de/subway-to-sally-tour-2023/">hier</a> davon. Der Abend wird wie gewohnt schon um 22:30 beendet. Den Abschluss werden die Symphonic Metaller von <strong>WITHIN TEMPTATION</strong> und die Dark Electronic Band <strong>HOCICO</strong> bilden. Und auch der Sonntag lädt mit Workshops zum Thema Make-Up ein. Besonders hervorheben möchte ich außerdem die Anwesenheit von <strong>LYDIA BENEKE</strong> vor Ort mit einem eigenen Workshop zu Themen Psyche. Wer möchte, kann aber auch am Sonntag dem Mitteltalter-Markt einen Besuch abstatten.</p>
<p>Es wird übrigens auch wieder Autogrammstunden geben. Den aktuellen Stand solltet ihr der App entnehmen, da es hier in der Vergangenheit oft zu Änderungen kam.</p>
<p>Zur Seite der Veranstaltung geht es <a href="https://meraluna.de/de/">hier</a>.</p>
<p>Hier ist der <a href="https://meraluna.de/fileadmin/user_upload/Festivals/M_era_Luna/DOCs/Timetable/2023/MeraLuna_TimeTable_2023.pdf">Timetable der Bands</a>.</p>
<h3><strong>TICKETS<br />
</strong></h3>
<p>Es gibt noch Tickets! Bisher hat FKP weder für die Festivaltickets, noch die Tagestickets einen Ticketalarm ausgelöst.&nbsp;</p>
<h3><strong>WICHTIG</strong></h3>
<p>Für die Anreise gilt, bitte folgt in Hildesheim nicht eurem Navi, sondern den Schildern vor Ort, denn die sind ausschlaggebend!</p>
<p>Und während des Festivals, welches den Ruf hat, eines der saubersten und friedlichsten in Deutschland zu sein, könnt ihr euch an jeden Stand und Ordner wenden, solltet ihr doch Probleme haben. Ich zitiere hier mal von der Facebook Seite:</p>
<p>&#8222;Wenn du also etwas Merkwürdiges beobachtet hast, dich unwohl, bedrängt, diskriminiert oder belästigt fühlst oder verbal oder körperlich angegriffen wurdest — frag unsere Festivalcrew „<strong>WO GEHT´S NACH PANAMA?</strong>&#8220; und du wirst ohne Rückfragen aus der Situation herausbegleitet.&#8220;</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes <strong>M&#8217;ERA LUNA 2023</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-44506 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/08/Mera-Luna-Plakat-240x300.jpg" alt="" width="424" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/08/Mera-Luna-Plakat-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/08/Mera-Luna-Plakat-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/08/Mera-Luna-Plakat-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/08/Mera-Luna-Plakat.jpg 1080w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /></p>
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		<title>Silenzer Support bei Unzucht &#8211; Metalcore trifft Gothic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 17:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Silenzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Metalcore trifft Gothic &#8230; so in etwa könnte man den Abend beschreiben. Und dieses Konzept funktioniert sehr gut. Ursprüngliche sollte dieses Konzert am 18.04.2020 stattfinden. Damaliger Supportact war noch die Band GROOVENOM. Doch dann kam alles anders. Corona trat auf den Schirm ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silenzer-support-bei-unzucht/">Silenzer Support bei Unzucht &#8211; Metalcore trifft Gothic</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Metalcore trifft Gothic</h3>
<p>&#8230; so in etwa könnte man den Abend beschreiben. Und dieses Konzept funktioniert sehr gut.<br />
Ursprüngliche sollte dieses Konzert am 18.04.2020 stattfinden. Damaliger Supportact war noch die Band <strong>GROOVENOM</strong>.<br />
Doch dann kam alles anders. Corona trat auf den Schirm und seit dem wurde die gesamte Tour weitere drei Male verschoben. Und somit fand das Hamburg-Konzert am 18.03.2022 statt. Mittlerweile hatte sich dann auch der Supportact geändert, denn <strong>GROOVENOM</strong> hatten sich leider coronabedingt aufgelöst. Eingesprungen sind dafür die Jungs der österreichischen deutschsprachigen <strong>Metalcore</strong> Band <strong>SILENZER</strong>.</p>
<h3>Spontan ist immer am Besten</h3>
<p>2 Tage vor Konzert habe ich erst die Anzeige für die Veranstaltung im &#8222;Knust&#8220; gesehen und meine Frau gefragt, wie spontan wir sind. Und &#8211; schwubs &#8211; stand fest, dass wir im Knust dabei sein würden. Zunächst war für uns allerdings interessant, welche Corona Regeln gelten und was für Musik <strong>SILENZER </strong>eigentlich machen, da wir beide zum ersten Mal von der Band hörten. Metalcore ist das Thema, und der Gesang ist Deutsch! <strong>UNZUCHT</strong> kannten wir bereits vorher und hatten sie zuletzt auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-bisschen-gothic-urlaub-am-meer/">PLAGE NOIR</a> gesehen.</p>
<h3>Einlass und spontaner Plausch</h3>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-39764 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/BBAC01B3-65C0-452C-9D7C-F26B8FE0E09D-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/BBAC01B3-65C0-452C-9D7C-F26B8FE0E09D-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/BBAC01B3-65C0-452C-9D7C-F26B8FE0E09D-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/BBAC01B3-65C0-452C-9D7C-F26B8FE0E09D-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/BBAC01B3-65C0-452C-9D7C-F26B8FE0E09D.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Vor Ort ist es etwas unübersichtlich, weil in der eigentlichen Konzertlocation noch ein Fußballspiel übertragen wird. Nach kurzer Orientierung suchen wir uns im Konzertsaal einen guten Platz und ich mache noch einen&nbsp;kleinen Abstecher zum Merchstand, wo ich auf den Drummer Fabian und den Gitaristen Dave von <strong>SILENZER</strong> treffe. <strong>UNZUCHT</strong> sind leider nirgends anzutreffen. Wir unterhalten uns ein wenig.<br />
<em>&#8222;Seid ihr nervös, endlich wieder spielen zu können?&#8220;</em><br />
&#8222;Nein, wir haben ja letzte Woche bereits in Köln gespielt und das letzte Konzert davor war im September. Aufgeregt oder nervös sind die falschen Worte. Eher große Vorfreude auf den Abend.&#8220;<br />
<em>&#8222;Wie war eure Anreise? Gab es da Corona bedingte Probleme oder Auflagen?&#8220;</em><br />
&#8222;Nein, die Anreise war ganz einfach. Alles Gut. Allerdings wurden wir auf der Autobahn kontrolliert. Schwarzer Nightliner und innen ein Haufen dunkler Gestalten.&#8220;<br />
Darüber lachen wir noch kurz, dann müssen die Jungs aber auch schon auf die Bühne.</p>
<h3>SHOWTIME</h3>
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<p>Gespielt werden 7 von 10 Tracks des neusten Albums, das am 25.02. diesen Jahres erschienen ist. Als neuer Hörer erkenne ich nur zwei Tracks, diese heißen &#8222;<em>In deinem Verlies&#8220;&nbsp;</em>und &#8222;<i>Deine Nähe tut mir weh&#8220;</i> und gefallen mir live sehr gut. Die Jungs von <strong>SILENZER</strong> sind nicht nur sympathisch, sondern wissen auch, wie man das Publikum mitreißt und eine wirklich geile Show spielt. Die Ansagen sitzen genauso wie die Interaktion mit dem Publikum. <span style="font-weight: 400;">Und der Sound ist auch echt geil. </span><span style="font-weight: 400;">Bei einem der letzten Songs werden wir aufgefordert, nach vorne zu kommen und in einem Circle Pit richtig abzugehen. </span>Hoch motiviert folgt ein junger Mann dieser Aufforderung und kämpft sich von ganz hinten extra nach vorne. Dort muss er leider feststellen, dass der Rest des Publikums diesbezüglich noch etwas verhalten ist. Aber insgesamt tut das alles der Stimmung keinen Abbruch. Das i-Tüpfelchen für meine Stimmung ist dann natürlich, als im letzten Refrain von &#8222;<i>Abgrund&#8220; </i>der <b>LINKIN</b> <b>PARK</b> Klassiker &#8222;<i>In the End</i>&#8220; erklingt, ebenso wie<span style="font-weight: 400;">&nbsp;&#8222;<i>Last Resort</i>&#8220; von </span><b>PAPA</b> <b>ROACH</b><span style="font-weight: 400;"> auf der letzten Bridge von &#8222;<i>Deamon&#8220;</i>.</span></p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Das waren ein sehr geiler Start in den Abend und eine Band, die ich in Zukunft auf dem Schirm behalten werde. </span>Die Band bedankt sich dann noch mit den Worten: &#8222;Dies ist unser erster Besuch in Hamburg überhaupt und die Reise war jeden Zentimeter wert!&#8220;</p>
<h3>Showtime, die zweite</h3>
<p>Dann folgt auch schon der Main Act: <strong>UNZUCHT</strong>. Erst wird es dunkel, ganz finster. Vorfreude macht sich breit. Und schon erklingt &#8222;<i>Solang’ man Träume noch leben kann</i>&#8220; von der Band <b>MÜNCHNER FREIHEIT</b>. Das ist dann doch ein unerwarteter Einstieg, aber wohl passend zur Gesamtsituation. Und jetzt wird es dann doch unzüchtig, und das mit den einleitenden Songs <em>&#8222;Kleine geile Nonne&#8220;</em> und &#8222;<em>Unzucht</em>&#8222;. Man merkt direkt, wieviel Bock die Jungs auf diesen Auftritt haben und das überträgt sich direkt auf uns, die Konzertbesucher. Da verzeiht man dann auch kleine Texthänger. Ein makelloser fetter Sound tut dann auch noch sein Übriges für die Stimmung. Die Setlist umfasst 19 Tracks, die sich wild durchs komplette Schaffen der Band ziehen. Fünf davon stammen vom aktuellsten Album &#8222;Jenseits der Welt&#8220; aus 2020.<br />
Natürlich fällt direkt das Shirt des Bassisten auf, darauf steht: NO WAR.</p>
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<p>Man merkt <strong>UNZUCHT</strong> direkt an, wie sehr sie sich freuen. &#8222;Da habe ich vor Freude glatt den Text vergessen&#8220;, entschuldigt sich der Sänger bei der zweiten Strophe von &#8222;<i>Nela</i>&#8222;. <span style="font-weight: 400;">Fehler und ihr offener Umgang damit, f</span>ür mich macht das die Künstler noch um einiges sympathischer.<br />
<span style="font-weight: 400;">Als alte Hasen beherrschen </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;"> das Spiel mit dem Publikum natürlich, u</span><span style="font-weight: 400;">nd so sitzen auch hier alle Ansagen. &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Der nächste Song ist ein Liebessong&#8220;, verkündet Frontmann <strong>Der Schulz</strong> und der Gitarrist widerspricht. &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">In dieser verrückten Welt ist Liebe revolutionär und Putin kriegt davon Pickel am Arsch!&#8220; </span><span style="font-weight: 400;">Darauf folgt der Song <em>&#8222;Ein Wort fliegt wie ein Stein&#8220;</em>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es folgen dann noch Ansagen wie: &#8222;Ein Konzert in einem Club ist ein verdammtes Konzert in einem Club!&#8220; und &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Als Nächstes folgt ein neuer Song, wurde auch erst einmal gespielt. Ist also gut gepflegt und nicht abgenutzt.&#8220; </span><span style="font-weight: 400;">Und natürlich darf auch ein Shout-out für </span><b>SILENZER </b>nicht fehlen<span style="font-weight: 400;">. </span><span style="font-weight: 400;">Zum Schluss dann das übliche Spiel: </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;"> gehen von der Bühne, Publikum ruft „Zugabe!“ und nach einiger Zeit kommen </span><b>UNZUCHT</b><span style="font-weight: 400;"> wieder auf die Bühne. &#8222;</span><span style="font-weight: 400;">Aber nur noch einen, ich weiß gar nicht mehr wie das geht!&#8220;, heißt es vom Gitarristen.</span><br />
<span style="font-weight: 400;">Und es folgen drei Songs.</span></p>
<p>Was für ein klanggewaltiger, unterhaltsamer und musikalisch erfüllender Abend! Weitere Termine für die Tour findet ihr auf der Seite von <a href="http://www.unzucht-music.com/tour/">UNZUCHT</a>. Ich kann euch von Herzen empfehlen, diese beiden Bands einmal live zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-39761 size-large" style="float: none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; border: 0px none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0-1024x683.jpeg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/18D4C410-A1B8-4D01-8A89-507EA09C81E0.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
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		<title>GIVEN BY THE FLAMES im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 12:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Given By The Flames]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[tokio]]></category>
		<category><![CDATA[walking dead on broadway]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues aus Japan! </p>
<p>Metalcore-Fans dürfen jetzt besonders hellhörig werden, denn Saskia hat GIVEN BY THE FLAMES Frontman Will zum Interview getroffen:<br />
Wie Gothic und Metalcore zusammenpassen Und welchen Effekt japanische Polizeikontrollen bei tourenden Bands hinterlassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/given-by-the-flames-im-interview/">GIVEN BY THE FLAMES im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hin und wieder meine Live-Reviews aus&nbsp;<strong>Japan&nbsp;</strong>verfolgt hat, wird dabei unter anderem auch auf den Namen&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES&nbsp;</strong>gestoßen sein. Vor meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich mich mit&nbsp;<strong>Willian,&nbsp;</strong>dem Frontman der&nbsp;<strong>Gothic-Metalcore</strong> Band zusammengesetzt und über ihre Musik, ihr Album, die Tourpläne der Band und ihre Zusammenarbeit mit&nbsp;<strong>WALKING DEAD ON BROADWAY</strong> gesprochen. Tatkräftige Unterstützung hatte ich dabei von meiner regelmäßigen Konzertbegleitung <strong>Melissa,&nbsp;</strong>die auch die&nbsp;<strong>englische Transkription&nbsp;</strong>dieses Interviews übernommen hat.&nbsp;</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Visual Kei ist weit weniger tiefgründig als Gothic, viel mehr ist es ein bisschen wie eine &#8222;cringy&#8220; Version des Emo-Genres.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S:</strong>&nbsp;</em><strong>Fangen wir einfach mit den klassischen Fragen an: Wer steckt hinter&nbsp;GIVEN BY THE FLAMES&nbsp;</strong><strong>und wie würdest du eure Musik beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Wir sind fünf Jungs die zusammen Gothic-Metalcore spielen. Sowohl die Band als auch unsere Musik sollen die verschiedenen, versteckten Emotionen widerspiegeln, die sowohl wir als auch unser Publikum empfinden. Unser Publikum soll sich wohlfühlen ihren Emotionen freien Lauf zu lassen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Die Veröffentlichung eures Albums steht kurz bevor. Wie lange habt ihr insgesamt daran gearbeitet und gab es irgendwelche interessanten Erlebnisse während des Entstehungsprozesses?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Wir haben ungefähr ein Jahr lang an dem Album gearbeitet. Im August letzten Jahres haben wir angefangen dem dem Konzept zu arbeiten und haben zwei, drei Songs aufgenommen und eine Single veröffentlicht. Anfang diesen Jahres haben wir dann die restlichen zehn Songs aufgenommen, im Endeffekt haben wir also 10 Songs in ein oder zwei Monaten aufgenommen. Das war hart, also, die Songs in so kurzer Zeit zu schreiben. Es ist unser erstes Full-Length Album, also bin ich ein bisschen nervös, da ich nicht weiß, was die Leute erwarten. Wir haben auf jeden Fall unser Bestes gegeben.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="GIVEN BY THE FLAMES - OROBAS (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WdV6xclj5M8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Konzept ist ein gutes Stichwort. Die Namenswahl der Songs ist wirklich interessant, welches Konzept steckt dahinter?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Irgendwann hatten wir die Idee, die einzelnen Songs nach Dämonen zu benennen und dachten uns &#8222;Fuck, yeah!&#8220; (lacht). Also haben wir es einfach gemacht. Ich fand die Geschichte des Christentums, aber auch die Geschichte Satans schon immer unheimlich spannend. Und die ganze Entstehung der Dämonen, ihre Ursprung und alles. Daher kam die Idee.</p>
<p><strong><em>M:&nbsp;</em>Stellen die Lyrics also sozusagen eine Interpretation der einzelnen Dämonen dar?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Ja und nein. Ich habe die Lyrics zuerst geschrieben und bin nicht dem dem Ziel &#8222;Ich schreibe jetzt einen Song namens Amon&#8220; an die Sache herangegangen. Es war vielmehr so, dass die Lyrics teilweise einfach zu den jeweiligen Dämonen passten.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Ihr werdet teilweise mit Visual Kei Bands verglichen, wie stehst du dazu?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Unser Look ist anders und definitiv auch unsere Lyrics. Visual Kei Bands sind viel mehr wie, also, wie als wir vielleicht 14 Jahre alt waren und uns super Emo fühlten. Aber dann auch nicht Emo. Visual Kei ist weit weniger tiefgründig als Gothic, viel mehr ist es wie eine &#8222;cringy&#8220; Version des Emo-Genres. Für viele ist es schwierig, die Lyrics zu verstehen. Unsere Musik funktioniert in Englisch einfach besser, leider ist das in Japan manchmal schwierig. Und in Japan gibt es eigentlich keinen Gothic-Metal, von daher.&nbsp;</p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34411" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8238-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8238-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8238-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8238-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8238.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />S:&nbsp;</strong></em><strong>Kommen wir mal zurück zum Metalcore. Ihr habt auf eurem Album Nils von WALKING DEAD ON BROADWAY gefeatured, wie kam es zu der Zusammenarbeit?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Als die Jungs hier in Japan getourt haben, haben wir eine Show zusammen gespielt. Außerdem waren mein Bassist Yan und ich auch Roadies für den Rest der Tour, also waren wir die ganze Zeit dabei. Obwohl wir nur eine Show zusammen gespielt haben, haben wir trotzdem viel Zeit miteinander verbracht, haben viel geredet und uns echt gut verstanden. Nils ist ein echt guter Kerl. Bei unserer gemeinsamen Show hat er sogar einen unserer Songs gesungen und dadurch kam eine echt gute Beziehung zustande. Also habe ich ihn einfach gefragt, ob er Lust auf ein Feature hätte, da wir gerade an einem neuen Album arbeiten und er sagte nur &#8222;Ja sicher! Lass uns das machen!&#8220;</p>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Wie sind die Aufnahmen dann abgelaufen?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Ja, wir haben ihm den Song und meine Lyrics geschickt. Tatsächlich hat er für seinen Part aber seine eigenen Lyrics geschrieben. Es war eine echt gute Erfahrung und wir sind immer noch in Kontakt miteinander.&nbsp;</p>
<p><em><strong>M:</strong></em><strong> Während einer Tour lernt man einander ohnehin viel besser kennen, oder?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Ja, absolut.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Oh mein Gott, die haben uns angehalten! Wir müssen hier weg!&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Stichwort Tour! Wie sehen eure Pläne für kommende Touren aus, sowohl in Japan als auch im Ausland?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Wir sind uns noch nicht zu 100% sicher. Wir haben unsere anstehende Album-Release Tour und dann noch eine größere Show mit einer Band aus dem Ausland, allerdings kann ich noch keine Namen nennen. Ehrlich gesagt war ich so auf das Album fokussiert, dass ich mir darüber kaum Gedanken gemacht habe. Wir haben unsere eigene Release-Tour, aber damit war es das erstmal auch. Ich schätze, wir werden vielleicht 3 oder 4 Musikvideos für das Album produzieren, ich liebe es einfach Musikvideos zu machen. Vielleicht können wir nächstes Jahr im Ausland touren, aber wer weiß. Wir müssen sehen wie das Album ankommt und all das.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Ihr wart schon einige Male auf Tour, nicht nur mit WALKING DEAD ON BROADWAY, gab es im Allgemeinen mal irgendwelche besonderen Ereignisse, die dir im Gedächtnis geblieben sind?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Wir wurden des Öfteren mal ohne ersichtlichen Grund von der Polizei angehalten. Einmal hatte ich meinen Führerschein nicht bei mir, sondern irgendwo im Kofferraum, also bat ich die Polizei kurz zu warten sodass ich ihn holen kann. Wir waren da gerade mit&nbsp;<strong>MAKE THEM SUFFER&nbsp;</strong>auf Tour und während ich meinen Führerschein holte, habe ich der Band gesagt, dass wir gerade von der Polizei angehalten wurden. Der Bassist war darüber ziemlich erschrocken und meinte nur &#8222;Oh mein Gott, die haben uns angehalten! Wir müssen hier weg!&#8220;. Ich versuchte ihn irgendwie zu beruhigen, weil das alles nur schlimmer gemacht hätte und sagte ihm, er solle einfach hinten bleiben. Das war ziemlich lustig. Deren Bassist ist echt einer der witzigsten Typen, die ich je kennengelernt habe.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="GIVEN BY THE FLAMES - SIREN (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yrb2_PkHEG4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S: </strong></em>&nbsp;<strong>Du hattest eben eure anstehende Release-Tour erwähnt. Habt ihr irgendwelche Erwartungen oder Pläne für die Tour?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Im Moment wollen wir unsere Shows einfach genießen. Bisher sind wir es gewöhnt unsere alten Songs zu spielen, aber mit dem neuen Album wird das ganz anders. Wir haben ja gerade erst angefangen diese Songs live zu spielen. Vielleicht können wir das nicht ganz so sehr genießen, weil wir uns mehr konzentrieren müssen, damit wir keine Fehler machen. Wir müssen öfter spielen und mehr proben um besser zu werden. Ansonsten musste ich einfach nur singen und wusste, wann ich Sachen wie &#8222;Wake the fuck up guys!&#8220; einwerfen konnte, jetzt muss ich da viel mehr nachdenken. Ich denke, wir müssen uns alle noch an die neuen Songs gewöhnen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Gerade hast du ja schon ein bisschen die Interaktion mit der Crowd angesprochen. Für jemanden, der noch nie in Japan war oder sich einfach für die Szene hier interessiert, wie würdest du sie beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Willian: <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-34418" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8573-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8573-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8573-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8573-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8573.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong>Hmm, das ist gar nicht so einfach. Ich glaube, MCs sind ein gutes Beispiel. Selbst für viele kleine Bands ist es hier wichtig, kleine Ansprachen von teilweise fünf Minuten zu halten. Das ist irgendwie verrückt. (lacht) Ich mag diese MCs nicht besonders. Vielleicht mal, wenn etwas schief geht und die Show irgendwie weitergehen muss, aber ansonsten &#8230; vielleicht, wenn wir eine große Band wären und viele Leute kämen um uns zu sehen und die uns auch vertrauen. Aber wir sind immer noch eine Indie-Band. Meistens erwarten die Leute dann keine Ansprache oder irgendeinen emotionalen Scheiß. Dieser ganze emotionale Kram, das steckt alles in unseren Songs. Alles was wir machen müssen ist spielen und dafür sorgen, dass die Leute, die zu unseren Shows kommen eine gute Zeit haben. Das Publikum in Japan ist einfach sehr still und sie hören einfach zu, aber oftmals hören sie dem, was gesagt wird, nicht zu. Also sagen wir einfach nichts. Wir spielen einfach unsere Show uns zeigen, wer wir sind. Und wir sagen &#8222;Danke!&#8220;, danke, dass ihr ein Ticket gekauft habt und gekommen seid, aber das war es auch. Wenn ihr quatschen wollt, ich bin immer am Merch. Ansonsten sind die Shows hier ziemlich ruhig, weil die Leute schüchtern sind. Viele lassen einfach nicht los und sorgen sich einfach um alles, das ist schade. Es wäre schön, wenn die Leute aufhören würden sich um Dinge zu sorgen die nicht existieren und einfach mehr aus sich herauskommen würde. Das macht die Shows auch viel besser.&nbsp;</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Meistens erwarten die Leute dann keine Ansprache oder irgendeinen emotionalen Scheiß. Dieser ganze emotionale Kram, das steckt alles in unseren Songs.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>M:&nbsp;</strong></em><strong>Ich würde gerne nochmal aufs Thema Tour zurückkommen. Da wir ja schon über die Unterschiede zwischen japanischen und ausländischen Crowds gesprochen haben, hättet ihr eine Best Case Szenario Vorstellung für eine zukünftige EU-Tour?</strong></p>
<p><strong>Willian:&nbsp;</strong>Ich habe immer ziemlich viel Zeit vor dem Computer verbracht und YouTube-Videos geguckt, es gibt so viele Festivals bei euch, das ist echt cool. Vor allem das Impericon-Festival, dort spielen so viele krasse Bands. Ich wünschte, ich könnte dort einmal spielen. Nicht einmal gegen Bezahlung, ich würde einfach nur dort spielen wollen. Ansonsten&#8230; Deutschland wäre echt toll, ich sagte ja bereits, dass wir dort einige Freunde haben. Aber das ist echt schwierig, vor allem wegen des Geldes. Eine EU-Tour wäre aber großartig, ich liebe es zu reisen. Das ist manchmal schwierig, wenn man in einer Band ist. Aber so könnte man das verbinden und viele neue Leute kennen lernen, zusammen trinken und all das.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Willian, danke für deine Zeit heute! Gibt es zum Abschluss noch etwas, dass du unseren Lesern mitteilen willst?</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34421" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8443-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8443-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8443-1024x640.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8443-750x469.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_8443.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Willian:&nbsp;</strong>Zuallererst will ich all jenen danken, die uns bei unserem Album unterstützt haben. Unserem Label, Marina &#8211; sie hat jede einzelne Tour mit ausländischen Bands organisiert, also will ich vor allem ihr danken. Und natürlich den Jungs, die auf unserem Album gefeatured sind. Nils von <strong>WALKING DEAD ON BROADWAY&nbsp;</strong>und drei weitere, japanische Bands. Vor allem Nils, weil wir hier eine großartige Zeit hatten und seine Band einfach unheimlich nett war. Eigentlich möchte ich einfach allen danken, weil das etwas ist, was ich sonst nicht oft mache. (lacht) Ansonsten, seid nicht schüchtern und sprecht mich einfach am Merch an. (lacht)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch&nbsp;<strong>SILENCE&nbsp;</strong>sagt hier noch einmal danke an&nbsp;<strong>Willian&nbsp;</strong>für das spaßige Interview und an meine Interviewpartnerin&nbsp;<strong>Melissa,&nbsp;</strong>die auch bei der Veröffentlichung dieses Interviews eine tatkräftige Unterstützung gewesen ist. Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über&nbsp;<strong>GIVEN BY THE FLAMES </strong>und <strong>Gothic-Metalcore </strong>erfahren möchte, der findet&nbsp; <a href="https://www.facebook.com/pages/category/Musician-Band/Given-By-The-Flames-762103140650911/">hier</a> einen Link zur Facebook-Seite der Jungs.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/given-by-the-flames-im-interview/">GIVEN BY THE FLAMES im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SILENCE-SCHATZSUCHE #5: WOODS OF YPRES &#8211; Woods 5: Grey Skies &#038; Electric Light</title>
		<link>https://silence-magazin.de/woods-of-ypres-woods-5-grey-skies-and-electric-light/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=woods-of-ypres-woods-5-grey-skies-and-electric-light</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 11:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[David gold]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[type o negative]]></category>
		<category><![CDATA[Woods 5: grey skies and electric light]]></category>
		<category><![CDATA[Woods of ypres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren mal wieder auf der Metal-Schatzinsel und haben gegraben und mit den Einheimischen gefeiert... Zurück kamen wir mit WOODS OF YPRES!<br />
Eine Perle, deren Tod des Sängers nicht den Glanz beeinträchtigt, sondern sie nur umso mehr strahlen lässt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Während ich diese Review schreibe, bin ich auf dem Weg zu einer Trauerfeier. Es ist <strong>Ende November</strong>, der Himmel ist so getrübt, dass es schwer fällt, zu sagen, wie spät es ist. Der Zug kämpft sich quer durch <strong>kahle Laubwälder</strong>, die <strong>leblos</strong> anmutenden Äste der nackten Bäume stechen wie Mahnmale in den<strong> kalten Nebel</strong>, der sich in den Tälern wie ein lähmendes Gift breitgemacht hat.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Sogar das sonst so unverwüstliche Ufergestrüpp der Elbe hat sich dem <strong>Winter</strong> hingegeben. Und je tiefer ich ins Land hineinfahre, desto dichter mischt sich der Schnee, in dem sich das <strong>dreckige Weiß</strong> des Himmels zu spiegeln scheint, mit verrottenden Buchenblättern.</span></p>
<h2><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Der Soundtrack zu diesem Moment? WOODS OF YPRES.</span></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29856" aria-describedby="caption-attachment-29856" style="width: 189px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29856 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/David-3-e1326043741675-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/David-3-e1326043741675-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/David-3-e1326043741675.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29856" class="wp-caption-text">WOODS OF YPRES Sänger David Gold</figcaption></figure>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Obwohl die <strong>ganze Diskografie</strong> dieser Band dafür hinhalten könnte, habe ich mich für <strong>&#8222;Woods 5: Grey Skies and Electric Lights&#8220;</strong> entschieden. Der letzte Atemzug des Werkes einer einzigartigen Band, das <strong>viel zu früh und tragisch</strong> sein Ende gefunden hat.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Überschattet wird der Release des<strong> 5. Albums</strong> (beziehungsweise 4. Studioalbums) von <strong>WOODS OF YPRES</strong> von dem tragischen <strong>Ableben</strong> des <strong>Sängers David Gold</strong>. Nur zwei Monate vorher stirbt der Gerüchten zufolge von <strong>Depressionen</strong> heimgesuchte Sänger mit nur 31 Jahren – vermutlich – an den Folgen eines <strong>Autounfalls</strong>. Möglicherweise war es eine Kollision mit einem anderen Auto, nachdem er aus seinem ausgestiegen war, die ihn das Leben kostete. Genaueres ist leider nicht bekannt – sein Tod wird für die Fans wohl immer mit <strong>Spekulationen</strong> verbunden sein.</span></p>
<h3><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">When I die, just kiss my ashes goodbye</span></h3>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Denn wie schon erwähnt, wurde der Mann mit der<strong> goldenen Stimme&nbsp;</strong>wahrscheinlich selbst&nbsp;von <strong>bösen Geistern</strong> geplagt – das zumindest schließen seine Fans aus seinen Tweets und Texten. Deren Themen reichen von <strong>Selbstzweifeln</strong> über <strong>emotionale Abgründe</strong> bis zum <strong>Suizid</strong>. Allerdings standen Songs wie <em>&#8222;</em><em>Kiss My Ashes (Goodbye)&#8220;</em> stets Seite an Seite mit Songs wie <em>&#8222;Death Is Not An Exit&#8220;</em>. Es scheint also, als wäre die Musik von <strong>WOODS OF YPRES</strong> das Vermächtnis eines stetigen Kampfes gegen die&nbsp;bösen Geister.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Abseits der traurigen Umstände lohnt es sich aber natürlich auch, den Fokus auf die <strong>musikalische Leistung</strong> der Band zu legen. <strong>David Gold</strong> war <strong>WOODS OF YPRES</strong>&#8218; einziges stetiges&nbsp;Mitglied und hat die musikalische Entwicklung der Band damit maßgeblich geprägt. &#8222;Woods 5: Grey Skies and Electric Light&#8220; bewegt sich im Vergleich zu seinen Vorgängern stärker im <strong>Gothic- und Melodic-Doom-Bereich</strong> und verarbeitet<strong> weniger Black Metal Elemente</strong>, was der Stimmung des Albums aber keineswegs schadet. Gerade Freunde von <strong>TYPE 0 NEGATIVE</strong> und Co. dürften sich mit der Scheibe sehr wohlfühlen. Stimmlich bewegt sich <strong>Sänger Gold</strong> zwischen Gesang im <strong>Steele-ähnlichen Bass-Baritonbereich</strong> bis hin zu <strong>Growling</strong> und <strong>Screams</strong> in den härteren Songs. Allerdings ist die Gesamtstimmung der Scheibe eher bedrückend und langsam gehalten.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QFfZYyOgjhM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">You are too rich for hate and I&#8217;m too poor to love</span></h3>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Ich denke, jeder, der in seinem Leben schon einmal Probleme mit sich selbst, seinem Leben oder seiner Beziehung hatte, wird auf diesem Album fündig werden. Zu meinen <strong>persönlichen Favoriten</strong> gehört beispielsweise <em>&#8222;Travelling Alone&#8220;</em>, das sich unter anderem mit <strong>Glauben</strong>&nbsp;auseinandersetzt – einem Thema, das mich mein ganzes Leben beschäftigt hat und mit dem ich regelmäßig wieder konfrontiert werde. Der Mann, dessen Trauerfeier ich heute besuche, war sehr gläubig – und auch sehr jung. Ob er in seinen letzten Stunden Kraft aus seinem Glauben schöpfen konnte?<br />
</span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Ich weiß es nicht. Aber es würde mich sehr interessieren.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Der ruhigste Song des Albums ist wohl <em>&#8222;Finality&#8220;</em>, ein Track, der mich mit seinen <strong>hoffnungsvollen wie tieftraurigen Klavier- und Geigenparts</strong> in einen lähmenden Zustand des <strong>Innehaltens</strong> versetzt. Aber <strong>WOODS OF YPRES</strong> machen nicht wirklich &#8222;nur&#8220; traurig. Sie lassen dich <strong>trauern</strong>, um das<strong> Leben</strong>, die <strong>Liebe</strong> oder <strong>verschwendete Zeit</strong>, und sie nehmen dich in den Arm, um dich zu <strong>trösten</strong>. Als glänzendes Beispiel dafür steht der auf <em>&#8222;Finality&#8220;</em> folgende letzte Track <em>&#8222;Alternate Ending&#8220;</em>. Der legt sich wie eine <strong>wärmende Decke</strong> um deine Schultern, nachdem die zusätzlichen 20 Sekunden Stille am Ende von <em>&#8222;Finality&#8220;</em> dem Hörer schon das Ende des Albums suggerieren. </span><em>&#8222;</em><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><em>Alternate Ending&#8220;</em> wirkt wie <strong>Golds letzte Nachricht</strong> an den Hörer. </span></p>
<p><em><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Georgia;">&#8222;</span>In the end, was there anyone to share in your joy?<br />
I woke up for years without you, to realize it was already over, for me<span style="font-family: Georgia;">&#8222;</span></span></span></em></p>
<p><em>&#8222;Am Ende, war da jemand, mit dem du deine Freude teilen konntest?</em><br />
<em>Ich bin jahrelang ohne dich aufgewacht, um zu realisieren, dass es für mich schon vorbei war.&#8220;</em></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Um es kurzzufassen: <strong>Kämpft für das, was Ihr liebt</strong>. Das Leben ist kostbar, und es ist so kurz. Irgendwann ist es vielleicht zu spät, den richtigen Weg einzuschlagen.</span></span></p>
<h3><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Holding on&#8230;</span></h3>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Ich denke, das Album lädt jeden seiner Hörer ein, sich mit sich selbst und seinem Leben zu beschäftigen. Nehmt Euch eine <strong>ruhige Stunde</strong> und lasst die <strong>Hinterlassenschaften</strong> von <strong>David Gold</strong> und <strong>WOODS OF YPRES</strong> auf euch wirken. Schildert Eure Erfahrungen, wenn Ihr wollt. Ich bin neugierig.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;">Für alle Interessierten empfehle ich außerdem Songs wie <em>&#8222;Shards Of Love&#8220;</em>, <em>&#8222;You Were The Light&#8220;</em> und <em>&#8222;A Meeting Place And Time&#8220;</em>. Hier findet Ihr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GazX1PR0j_k&amp;t=148s"><strong>das ganze Album auf Youtube</strong></a>.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/woods-of-ypres-woods-5-grey-skies-and-electric-light/">SILENCE-SCHATZSUCHE #5: WOODS OF YPRES &#8211; Woods 5: Grey Skies &#038; Electric Light</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MALACODA &#8211; Postkarte aus Silent Hill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2018 08:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Düster]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Malacoda]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[restless dreams]]></category>
		<category><![CDATA[silent hill]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn eine Band es schafft, SILENT HILL für deinen Kopf zu vertonen, dann hat sie wohl Alles richtig gemacht!</p>
<p>Moni hat sich MALACODA gegeben und sagt dir, warum das genau DAS richtige Album ist für dich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MALACODA &#8211; &#8222;Restless Dreams&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>19.10.2018<strong><br />
Länge: </strong>59:33<strong><br />
Label: </strong>Rockshots Records<strong><br />
Genre: </strong>Symphonic Metal </div></div></div></p>
<p>Ein Album inspiriert vom Horror-PC-Spiel &#8222;Silent Hill 2&#8220;. Passt ja zur Jahreszeit!&nbsp; Kurz vor Halloween bringen&nbsp;<strong>MALACODA&nbsp;</strong>ihren zweiten Longplayer raus. Und da rechne ich erstmal mit dem Schlimmsten. Eine Art Soundtrack, ein Dauerfeuer von gruseligen Geräuschen oder eine Grundstimmung, bei der ich das Licht lieber anlassen will. Was ich bekomme, ist dann nicht ganz so wie erwartet!</p>
<p>Denn nach den ersten eineinhalb Minuten, die ich ein langes gezupftes&nbsp;<strong>Intro&nbsp;</strong>ertragen darf, entfaltet sich das Musikprojekt von Sänger und Komponist&nbsp;<strong>Lucas Di Mascio </strong>zu einem düsteren, bösen Gesamtkunstwerk. Song für Song wird das Album eindringlicher und düsterer. Schon der erste Track mit Gesang,&nbsp;<em><strong>&#8222;I got a letter&#8220;</strong></em>&nbsp;, klingt so, als schaue die Band gemeinsam mit dem Protagonisten in &#8222;Silent Hill 2&#8220; in den Abgrund der menschlichen Psyche und zieht mich mit. Die <strong>schleppende, hoffnungsverweigernde Anmutung</strong> zieht sich mit ihrer Schwere durch das ganze Album.&nbsp;</p>
<p>Das Böse aus Silent Hill zeigt sich in&nbsp;<strong>&#8222;Restless Dreams&#8220;&nbsp;</strong>nicht in der Lautstärke oder dem Tempo der Musik, sondern schleicht sich fast schon unmerklich durch die Tracks. Schon der Gesang reicht für <strong>Gänsehaut</strong>, weil er irgendwie ätherisch klingt und nicht ganz zu den dunklen Melodien passt. Diese leichte Abweichung sorgt für ein ungutes Gefühl. Das wird durch die <strong>progressiveren Teile und creepy Backgroundchöre</strong> verstärkt, die sich mit fast schon harmlosen Melodien mischen. Die wenigen instrumentalen Zwischenteile sind verziert mit Radiorauschen, elektrischen Störungen und anderen Soundeffekten, die die leicht <strong>gruselige Atmosphäre</strong> noch einmal mehr betonen. Manchmal hemmen die Zwischenspiele allerdings den Fluss des Albums, anstatt ihn voranzutreiben.&nbsp;</p>
<p><strong>MALACODA&nbsp;</strong>schaffen es sehr gut, mich musikalisch zu manipulieren. Ich reise einmal mit nach Silent Hill. Und bin danach fix und fertig &#8211; wie damals, als ich den ersten Teil von &#8222;Silent Hill&#8220; gesehen habe (zugegeben: Es war mein erster Horrorfilm überhaupt). Aber im Unterschied zu damals würde ich mich wieder auf diese Reise einlassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/W_qk6xNIrN0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.malacodametal.com/"><strong>MALACODA</strong> im Netz</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/MalacodaBand/"><strong>MALACODA&nbsp;</strong>auf Facebook</a></p>
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		<title>CIRCUS OF FOOLS &#8211; Manege frei!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 10:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Circus Of Fools]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Rex]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Proberaumaufnahmen sind ja meist so "meh" oder Black Metal-Trve.<br />
Dass man es auch richtig machen kann, zeigen CIRCUS OF FOOLS aus Tübingen. Moni weiß da mehr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">CIRCUS OF FOOLS &#8211; &#8222;REX&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.08.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 57:45 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp; Bleeding Nose Records<br />
<strong>Genre:</strong> Gothic/Melodic Death Metal</div></div></div></p>
<p>Was für ein Spektakel! Die Tübinger Band <strong>CIRCUS OF FOOLS </strong> lädt zu einer Show ein. Anders kann man ihr zweites Album, &#8222;REX&#8220;, nicht bezeichnen. Schon mit der ersten Platte hatten sie sich einen Namen gemacht und ganz nebenbei beim <strong>M&#8217;era Luna Newcomer Contest </strong>letztes Jahr <strong>Platz 1</strong> belegt. Das Follow-Up ist nochmal ein gewaltiger Schritt nach vorn. Das merkt man von der ersten Sekunde des Albums: Denn schon der erste Song, <em>&#8222;Testimonial of an Ignorant Prick&#8220;</em> ist gleichzeitig düster, eingängig und nachdenklich.</p>
<h4>Und die Hauptsache: Es fetzt!</h4>
<p><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>jonglieren in ihren Songs mit apokalyptischen Themen, Gesellschaftskritik und Soundeffekten. Dabei fällt absolut nicht auf, dass &#8222;REX&#8220;<strong> im Proberaum aufgenommen</strong> wurde. Der Sound ist fett produziert, aber trotzdem so ausgewogen, dass jedes <strong>Bratschensolo</strong> und jede Melodie, egal ob clean gesungen von&nbsp;<strong>Carolin Saia</strong>&nbsp;oder gegrowlt von&nbsp;<strong>Tim Strouken,</strong> klar über den anderen Instrumenten schwebt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NLfe8t12r1Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Langweilig wird einem beim Hören absolut nicht. Das Einzige was mich stört, ist nur, dass manche Parts gerade in der Mitte des Albums stark gothiclastig sind &#8211; Geschmäcker sind eben verschieden. Doch ein Song, der sehr melodisch anfängt, kann auch spontan in die <strong>Industrial</strong>-Richtung umschwenken &#8211; und dann plötzlich nach <strong>Electro Swing</strong> klingen <em>(</em><em>&#8222;Drag me unto your Orbit&#8220;</em>)! Bei der Band kann man sich auf nichts verlassen, außer darauf, dass man sich <strong>auf alles gefasst machen</strong> muss.</p>
<h4>Von deutscher Sprache bis hin zu Falsettgesang ist alles dabei.</h4>
<p>Laut der Band ist dieses Album das erste, auf dem <strong>alle Bandmitglieder mit jedem Song zufrieden</strong> sind. Irgendwie bilde ich mir ein, diese Spielfreude aus den Tracks von &#8222;REX&#8220; herauszuhören. Und wenn das Album zu Ende ist und sich der Vorhang der Manege schließt, möchte man die Vorstellung am liebsten von vorn hören.</p>
<p>Für alle, die keine Angst vor Clowns haben: <em>&#8222;Testimonial of an ignorant Prick&#8220;,&nbsp; &#8222;Watch me&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Smile Baby, Chelsea Smile&#8220;&nbsp;</em>lohnen sich besonders.</p>
<p><a href="http://www.circusoffools.de/"><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>im Netz</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pg/theCOFofficial/about/?ref=page_internal"><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>auf Facebook</a></p>
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		<title>Schwarz wie die Nacht – CRADLE OF FILTH und MOONSPELL in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 09:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1755]]></category>
		<category><![CDATA[Cradle Of Filth]]></category>
		<category><![CDATA[cryptoriana]]></category>
		<category><![CDATA[Dani Filth]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Hellraiser]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Moonspell]]></category>
		<category><![CDATA[portugal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Macht euch bereit, jetzt wirds düster! So oder so ähnlich war auch mein erster Gedanke, als ich am letzten Samstag den Hellraiser in Leipzig betrat. Überall tummelten sich mystische Gesellen in schwarzen Gewändern und fantastischen Masken – das weckt Erinnerungen an das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Macht euch bereit, jetzt wirds <strong>düster</strong>! So oder so ähnlich war auch mein erster Gedanke, als ich am letzten Samstag den <strong>Hellraiser</strong> in<strong> Leipzig</strong> betrat. Überall tummelten sich mystische Gesellen in schwarzen Gewändern und fantastischen Masken – das weckt Erinnerungen an das alljährliche, ebenfalls in Leipzig stattfindende <strong>WGT</strong>. Schließlich ist auch <strong>Gothic Metal</strong> angesagt!&nbsp;<strong>CRADLE OF FILTH</strong> sind von der Insel rübergeschwommen, um Fans in ganz Europa mit ihrer Musik zu beglücken. Dabei haben sie ihre langjährigen Freunde und Brüder im Geiste <strong>MOONSPELL</strong> aus <strong>Portugal</strong> mit an Bord, die ebenso wie <strong>CRADLE</strong>&nbsp;ein neues Album im Gepäck haben. Eine Bombenkombi – so sahen das auch die Besucher des Hellraiser. Zum ersten Livetermin in Deutschland war die Bude knackevoll, sprich: schon Wochen vor dem Konzert restlos <strong>ausverkauft</strong>. But without further I do, lasst uns hinabgleiten in die finsteren Gefilde von <strong>Dani Filth</strong> und Co..</p>
<h3>EINE FEURIGE BRISE AUS DEM SÜDEN: MOONSPELL</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24990 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6590-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Jungs vom Metalflaggschiff Portugals <strong>MOONSPELL</strong> treten als ebenbürtige Vorhut der Briten auf. Und damit nicht zu knapp, schließlich haben sie für diese Tour ihr neuestes Album <strong>&#8222;1755&#8220;</strong> an Bord, das vorgestellt werden will (die <strong>Review</strong> zur Platte findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/moonspell-1755-ein-drama-auf-portugiesisch/">HIER</a>). Während <strong>CRADLE OF FILTH</strong> an diesem Abend mit 2 Stunden Show eine deutliche Überlänge hinlegen, knabbern <strong>MOONSPELL</strong> gerade so an einer <strong>Dreiviertelstunde</strong>. Nichtsdestotrotz zeigen die Herren, was sie nach wie vor auf dem Kasten haben. Als Opener legen sie an diesem Abend wie erwartet den ersten Song von &#8222;1755&#8220; vor, die überarbeitete Version des Hits <em>&#8222;Em Nome Do Medo&#8220;</em>. Ein Knaller, schließlich gehört der Song seit Jahren bei vielen Fans zu den Top-Favoriten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24991 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-198x300.jpg" width="198" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-198x300.jpg 198w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-675x1024.jpg 675w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609-750x1138.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6609.jpg 956w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" />Mit <em>&#8222;1755&#8220;</em>, <em>&#8222;In Tremor Dei&#8220;</em> und <em>&#8222;Desastre&#8220;</em> folgt dann quasi die Tracklist der neuen Platte. Kraftvoll schaffen <strong>MOONSPELL</strong> eine überwältigende Atmosphäre, Sänger <strong>Fernando</strong>s charakteristische Gesangsstimme lässt die Luft brennen. Viel portugiesisches Publikum haben die Koryphäen angelockt, auch die portugiesische Flagge weht im Publikum. Kein Wunder, schließlich sind die neuen Stücke komplett in der <strong>Landessprache</strong> vertont und damit natürlich auf breite Begeisterung beim heimischen Publikum gestoßen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24992 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-194x300.jpg" width="158" height="244" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-194x300.jpg 194w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-662x1024.jpg 662w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2-750x1161.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6600-2.jpg 937w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Allerdings lassen sich die Jungs auch bei den <strong>Klassikern</strong> nicht lumpen.<em> &#8222;Night Eternal&#8220;</em> mischt die Atmosphäre im Club ordentlich auf, die Party ist perfekt. Es fällt ehrlich schwer, bei all der Bewegung auf und vor der Bühne mitzuhalten. Schließlich mischt man noch weitere Songs des neuen Albums mit Hits wie <em>&#8222;Alma Mater&#8220;</em> und <em>&#8222;Full Moon Madness&#8220;</em>. Spätestens da ist das gesamte Publikum von den hitzigen Südländern mitgerissen und es wird klar, wo <strong>MOONSPELL</strong> trotz all der kleinen stilistischen Veränderungen der letzten Alben ihre Wurzeln haben: In der <strong>schwarzen</strong> <strong>Szene.</strong></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>DIE HELDEN DER NACHT: CRADLE OF FILTH</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24993 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6882-2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Schon kurze Zeit später betreten die <strong>Briten</strong> die Bühne und setzen alles daran, ihren Vorstreitern den Thron des <strong>Publikumslieblings</strong> streitig zu machen. <strong>Dani Filth</strong> und seine Crew zeigen, dass ihr weltweiter Erfolg nicht von ungefähr kommt. Gerne lassen sie sich vom begeisterten Publikum feiern und fahren schwere Geschütze auf. Dazu bieten sie ein durchmischtes Komplettpaket, dass die finsteren Herzen all ihrer Fans zum Schmelzen bringen dürfte. Von 1998 bis heute, von <em>&#8222;Beneath The Howling Stars&#8220;</em> bis <em>&#8222;Heartbreak and Seance&#8220;</em> ist quasi alles dabei.</p>
<blockquote>
<h4>Wer CRADLE OF FILTH kauft, bekommt sie auch. Immer.</h4>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24994 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-300x207.jpg" width="300" height="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-300x207.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-1024x707.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-750x518.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6755-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Dani</strong> glänzt mit seinem hervorragenden Stimmumfang und haut einen präzisen spitzen Schrei nach dem nächsten heraus, die die Wände des Clubs erzittern lassen. Selbst wenn man kein Fan dieser Band ist, muss man sich dennoch ihre grandiosen musikalischen Qualitäten eingestehen. Für die eingeschworene <strong>Fangemeinde</strong> gleicht das Konzert eher einem 5-Sterne-Buffet à la Gothic Metal: Eine Portion <em>&#8222;Bathory Aria&#8220;</em> mit einer Prise <em>&#8222;Her Ghost In The Fog&#8220;</em>, abgerundet mit etwas <em>&#8222;Dusk And Her Embrace&#8220;</em> und einer ausgewählten Menge frischer Songs von <strong>„Cryptoriana“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24996 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-213x300.jpg" width="213" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-727x1024.jpg 727w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2-750x1057.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6990-2.jpg 1029w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" />Zum Ärger vieler Fans und der Band gibt es im Publikum einige wenige, ziemlich auffallend alkoholisierte <strong>Crowdsurfer</strong>, die es sich scheinbar zum Ziel gemacht haben, einigen Leuten aus Publikum und Security ans Bein zu pissen, was immer wieder zu kleineren Tumulten in der Crowd führt. Nach einer Ansage <strong>Filth</strong>s ist dem jedoch größtenteils Einhalt geboten. Davon abgesehen leistet auch Co-Sängerin <strong>Lindsey Schoolcraft</strong> sowohl am Keyboard als auch gesanglich eine herausstechend starke Arbeit. Dabei ergänzt sie sich hervorragend mit <strong>Dani</strong>s Gesangsstimme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24997 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-183x300.jpg" width="183" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-183x300.jpg 183w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-626x1024.jpg 626w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2-750x1227.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_6785-2.jpg 886w" sizes="auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px" />Die Briten schließen die erste Hälfte ihres Gigs mit <em>&#8222;</em><em>Know The Lion By His Claws&#8220;</em>&nbsp;und schmeißen nur wenige Minuten später noch 7 Songs hinterher. Eine <strong>umfangreiche</strong> Show, für mich fast etwas zu lang. Die eingeschworenen Fans durfte der Spielumfang allerdings freuen. Mit nur 3 Songs ist das neueste Album zwar nur spärlich vertreten, allerdings ist die abwechslungsreiche Setlist mit Songs aus <strong>10</strong> (!) verschiedenen (und damit fast allen bisher erschienenen) Alben doch recht beeindruckend. Zum Schluss lassen sich <strong>Dani Filth</strong> und Kollegen von ihren Fans noch einmal ordentlich feiern, bevor es für diesen Abend auch schon wieder in die Heia geht.</p>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Dieser Abend war geprägt von zwei musikalisch sehr starken Bands, die sich im fast schon <strong>klassischen Doppelpack</strong> aufgemacht haben, ganz Europa und später auch Amerika mit ihrer Musik zu beglücken. Von <strong>CRADLE</strong> hätte ich mir gerne mehr Songs vom neuen Album gewünscht, unter dessen Flagge diese Tour ja fährt. Aber wer wagt bei dieser Songauswahl schon zu meckern? Schade fand ich die unausgeglichenen Spielzeiten – da wäre sicherlich noch einiges gegangen. Trotz alledem kann ich jedem, der für die Musik der beiden Gruppen etwas übrig hat, diese Tour nur ans Herz legen. Ihr werdet ganz sicher nicht enttäuscht werden von diesen zwei starken Koryphäen des <strong>Gothic Metals</strong>!</p>
<p>Wer Bock hat, noch an der <strong>Tour</strong> teilzunehmen, hat noch folgende Termine zur Auswahl:</p>
<p>03.02. Osnabrück +++ 04.02. Köln +++ 06.02. Bochum +++ 07.02. Frankfurt +++ 08.02. Nürnberg +++ 09.02. Saarbrücken +++ 10.02. CH-Pratteln +++ 23.02. Stuttgart +++ 24.02. TBA +++ 25.02. A-Dornbirn +++ 26.02. A-Wien +++ 27.02. München +++ 02.03. Flensburg</p>
<p>Tickets gibts <a href="http://metal-hammer.adticket.de/Schnellsuche.html?searchword=cradle+of+filth">HIER</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/24986-2/">Schwarz wie die Nacht – CRADLE OF FILTH und MOONSPELL in Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Im Wald verlaufen und doch wieder da! • Tour mit Verlosung •</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[dark industrial]]></category>
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		<category><![CDATA[Vas Kallas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>November&#8230; Kühle Luft, neblige Wälder, Menschen mit Corpsepaint (Whitefacing?!) irren durch den Wald&#8230; Und eine Band kommt nach Deutschland. Doch nicht irgendeine Band! Nein, die auf 666 getrimmten &#8222;Spaßvögel&#8220; aus Amerika, die hierzulande auch schon für einigen Wirbel sorgten. Amerikaner sind ja, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>November&#8230; Kühle Luft, neblige Wälder, Menschen mit Corpsepaint (<a href="https://silence-magazin.de/corpsepaint-ist-rassistisch/"><em>Whitefacing?!</em>)</a> irren durch den Wald&#8230; Und eine Band kommt nach Deutschland.</p>
<p>Doch nicht irgendeine Band! Nein, die auf 666 getrimmten &#8222;Spaßvögel&#8220; aus Amerika, die hierzulande auch schon für einigen Wirbel sorgten. Amerikaner sind ja, neben <strong>RAMMSTEIN</strong>, bekannt dafür, auch ohne ideologischen Hintergrund gern mal &#8222;altdeutsch&#8220; recht eigen zu interpretieren.</p>
<p class="p1"><span class="s1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-18721 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Hanzel-und-Gretyl-Tour-2017-213x300.jpg" width="213" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Hanzel-und-Gretyl-Tour-2017-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Hanzel-und-Gretyl-Tour-2017-726x1024.jpg 726w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Hanzel-und-Gretyl-Tour-2017-750x1058.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Hanzel-und-Gretyl-Tour-2017.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" />Ab dem 01.11.2017 kann man sich aber von den US-Amerikanern von&nbsp;<strong>HANZEL UND GRETYL</strong> in Deutschland überzeugen. Die Tour geht dabei vom 01.11.2017 bis zum 07.11.2017. Unterstützend haben sie die deutsche Dark-Industrial-Rock-Band (sic!) <strong>EIGENSINN</strong> und <strong>REPTIL</strong> dabei. Das Line-Up wird somit auf vielen Ebenen etwas bieten und sollte durchaus unterhaltsam werden. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><strong>HANZEL UND GRETYL</strong>, für den, der sie noch nicht kennt, sind eine amerikanische Industrial-Metal-Band, die seit Februar 1993 aktiv ist. Die zwei Gründer sind die New-Yorker&nbsp;<strong>Kaizer von Loopy</strong> und <strong>Vas Kallas</strong> und übrigens keine Geschwister …<br />
War die Band früher als eine Mischung aus Science-Fiction-Metal/Elektronik und Experimental beschrieben, hat man sich davon später verabschiedet und liefert nun<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>aggressiveren Metal ab.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Besonderheit dieser Band ist der Gebrauch von deutschen Texten (mit Akzent, versteht sich). Ebenso wird <strong>HANZEL UND GRETYL</strong> in den USA als einzige bestehende amerikanische <strong>Neue-Deutsche-Härte-Band</strong> angesehen.&nbsp;</span><span class="s1">Das sorgte, nach mehreren veröffentlichten Alben auch dafür, dass die Band 1998&nbsp;mit <strong>RAMMSTEIN</strong> durch die USA tourte. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><span class="Apple-converted-space">Eine Weile später lag eine Pause an, aber nicht weil die Luft raus war. Nein, das Label lag darnieder und ein neues musste gefunden werden. Gesagt, getan und somit feierte man dies mit einem neuen</span>&nbsp;Album. So veröffentlichten die beiden Musik-Geschwister im Jahre 2003 einen Meilenstein für die Band. Mit deutlichem Stilwandel, schweren Gitarren-Riffs und noch-deutscher-anmutenderen Themen ging es Richtung Electro-Metal. Dabei blieb man und war in diesem Genre dann auch als Headliner unterwegs und 2010 das erste Mal in Deutschland auf Tour.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ganz so ernst wie mit der Karriere meint es die Band dann mit den Liedtexten nicht. Hier spielen <strong>Kaizer</strong> und <strong>Vas</strong> oft, neben teutonischem Habitus, mit Zynismus und Satire.</span></p>
<h3><strong>Die Bandbegleiter auf Tour</strong></h3>
<p><strong><em>Die eine Band ist, wie die andere heißt.</em></strong></p>
<p class="p4"><span class="s1">Die vierköpfige Band <strong>EIGENSINN</strong> ist im Metal sowie im Dark Rock einzuordnen. Ebenfalls ausschließlich deutsche Texte und mit&nbsp;</span><span class="s1">Frontfrau <strong>Nemesis </strong>geht es seit 2015 auf die Bühnen.</span></p>
<p class="p5"><span class="s1"><strong>REPTIL</strong>&nbsp;sieht sich als Band eher im Konzept des Metaphysischen. Der Name ist da Programm und die Band sieht sich als entmenschlichte Form an. Man will sich in keinem Genre festlegen und nimmt das Ganze eher <del>sportlich</del> künstlerisch. Somit: anhören und eigene Meinung bilden.<br />
</span></p>
<h3>Die Tour</h3>
<p>01.11.2017 • Nachtleben • Frankfurt<br />
02.11.2017 • 7er Club • Mannheim<br />
03.11.2017 • Moritzbastei • Leipzig<br />
04.11.2017 • Rockpalast • Bochum<br />
05.11.2017 • Frannz Club • Berlin<br />
06.11.2017 • HeadCrash • Hamburg<br />
07.11.2017 • Subkultur • Hannover</p>
<h2>Verlosung</h2>
<p>Wir verlosen in Zusammenarbeit mit <strong>Eventmanagement-ffm</strong>&nbsp;hier<em><span style="text-decoration: underline;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>2&#215;2 Tickets</strong></em> zu <strong>HANZEL UND GRETYL</strong> (leider nicht für Leipzig und Hannover).</p>
<p><strong>Was ihr dazu tun müsst?&nbsp;</strong><br />
Kommentiert auf Facebook oder hier und ihr landet automatisch im Lostopf! Wir melden uns dann bei den glücklichen Gewinnern bis Ende Juli.</p>
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		<title>Ahnunglos trotz reicher Erfahrungen &#8211; EDEN WEINT IM GRAB</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Eden]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Na(c)htodreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDEN WEINT IM GRAB &#8211; Na(c)htodreise Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 Dauer: 69:50 Min. Label: Winter Solitude Productions Lustig frustig tanzt der Bär in der Manege. Heiter die Band, entzückt das Publikum. Aber wie geht es dem Bär? Würde er &#8222;Na(c)htodreise&#8220; hören, in seinem zwanghaften ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EDEN WEINT IM GRAB</strong> &#8211; Na(c)htodreise<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017<br />
Dauer: 69:50 Min.<br />
Label: Winter Solitude Productions</p>
<p><span id="more-18436"></span></p>
<p>Lustig frustig tanzt der Bär in der Manege. Heiter die Band, entzückt das Publikum. Aber wie geht es dem Bär? Würde er &#8222;Na(c)htodreise&#8220; hören, in seinem zwanghaften Trott? <strong>EDEN WEINT IM GRAB</strong> haben ein Album veröffentlicht, und präsentieren darauf einen dunkel traurigen Mix aus Gothic und Metal. Passt ja, das <strong>WGT</strong> war ja gerade.</p>
<p><em>&#8222;Traum Tod&#8220;</em> eröffnet ein stark konzeptuelles Album, und streichelt einem melodisch-melancholisch die geschundene Seele. Nicht sehr aufregend, partiell nicht klar verständlich (trotz deutschem Text), aber schön, um sich berieseln zu lassen. Ich kenne da spannendere Bands. Aber es war ja auch erst der erste Track.</p>
<p><em>&#8222;Bon Voyage (Ein sonderbares Begräbnis)&#8220;</em> ist dann näher am Grab. Dunkle Friedhofsromantik, gepaart mit den typischen Wortklauseln der dunklen Szene. Zugegeben, ich bin selbst nicht so nah dran an solcher Musik. Ist das Kunst? Meinen die das ernst? Wie kann einem eine Beerdigung so wenig egal und somit eine eigene Kunstform sein? Na gut. Man kann scheinbar ganze Alben dazu schreiben. <em>&#8222;Gute Reise, kehr bald wieder&#8220;</em> singen sie. Welche Religion steht hier im Hintergrund? Naja &#8230;</p>
<p>Der nächste Song wird wirklich mit <em>&#8222;Die astrale Wildnis&#8220;</em> betitelt. Ohje &#8230; Friseursalons haben ja das Problem, die schlimmsten Aufmacher zu haben, unterliegen sie doch scheinbar dem Zwang, kecke Namen für ihren Shop zu erfinden. Ähnlich scheint es hier mit den Songtiteln zu sein. Wenigstens wartet der Song musikalisch mit interessanten Hooks im Klavier auf. Ansonsten reiht sich der Song mit seinem steampunkigen Flair aber eher unspektakulär ins Portfolio ein.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zbnCpPa8xF0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Titel bleiben weiterhin ähnlich (<em>&#8222;Der Jenseitstroll&#8220;</em>, <em>&#8222;Das Höllentor&#8220;</em>, <em>&#8222;Der Exitus der Schlangen&#8220;</em> u.ä.), die Musik auch. Man merkt dennoch, dass dem Ganzen eine Geschichte zugrunde liegt. Das Thema ist, wie oft, recht eng gehalten. Anleihen aus kirchlichen Gebräuchen und Vokabular plus ein überlehnen in leicht obszöne, provokative Bilder und Geschichten. Ich kann verstehen, dass so eine Mischung ihren Reiz hat. Mich erreicht er nicht, aber das muss er ja auch nicht. Es scheint, bei allem, irgendwie immer so austauschbar und bereits bekannt.</p>
<p>Der vermeintliche Protagonist der Geschichte hat derweil eine Wüstenstadt durchquert, <em>&#8222;In der Toten-Taverne&#8220;</em> getrunken und getanzt (ja, der Rhythmus war hier wirklich mehr tanzbar denn schlurfend schleppend), und ist <em>&#8222;Sternenmenschen&#8220;</em> begegnet. Ein weiter Weg, den er da hinter sich hat. Von der Hölle durch die Wüste ins All. Mit Alkohol im Blut. Gratuliere. Ein Ethnologe also&#8230; Am Ende, vor dem <em>&#8222;Epilog&#8220;</em>, die Erkenntnis: trotz vielen Erlebnissen weiß man am Ende doch oft nichts. <em>&#8222;Das große Mysterium&#8220;</em> steht am Ende einer fantastischen Traumreise.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18444 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Eden_Weint_Im_Grab4_Credit_Yvonne_Brasseur-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Eden_Weint_Im_Grab4_Credit_Yvonne_Brasseur-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Eden_Weint_Im_Grab4_Credit_Yvonne_Brasseur-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Eden_Weint_Im_Grab4_Credit_Yvonne_Brasseur-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Eden_Weint_Im_Grab4_Credit_Yvonne_Brasseur-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ok, was machen wir jetzt daraus? Dieses Album und diese Band gehören natürlich zu einem ganz eigenen Kosmos. Manchmal scheinbar etwas unmotiviert und antriebslos, dafür verträumt und irgendwo anders. Mir würden solche Geschichten nicht einfallen. Ich wüsste auch nicht, in was für einem Kontext oder in welcher Stimmung ich dieses Album im Alltag hören würde. Wahrscheinlich muss man einfach anders drauf sein, um sein Gefühlschaos mit solch einer Musik bewältigen zu wollen. Zumindest funktioniert das Album so, wie es ist. Die Stilelemente liegen meist recht nah beieinander, das Thema ist auch relativ fest, wird aber schön ausgeschmückt. Daher, von meiner Seite: bitte, es ist in Ordnung, so was zu mögen und zu hören. Man sollte sich nur überlegen, ob einem das reicht.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/edenweintimgrab/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.edenweintimgrab.de/">Website</a></p>
<p><a href="https://eden-weint-im-grab.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Du musst dich entscheiden! &#8211; Wave-Gotik-Treffen 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Have you ever been to Leipzig? &#8211; Na, aber klaru! Ich kann doch nicht immer nur zu Hause abgammeln! Aber das Pfingstwochenende habe ich dort noch nie verbracht. Pfingstmaien austragen und Dreckschweinfest wie aufm Dorf gibt es da nicht. Stattdessen: zahlreiche Konzerte, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Have you ever been to Leipzig? &#8211; Na, aber klaru! Ich kann doch nicht immer nur zu Hause abgammeln! Aber das Pfingstwochenende habe ich dort noch nie verbracht. Pfingstmaien austragen und Dreckschweinfest wie aufm Dorf gibt es da nicht. Stattdessen: zahlreiche Konzerte, etliche Kleider und Kostüme und &#8217;ne Menge Schwarz. Wie schon viele Jahre zuvor findet auch dieses Jahr DAS Festival der schwarzen Szene in der sächsischen Metropole statt. Und so heißt es Freitag, den 2. Juni, auch für uns zum ersten Mal: So geleiten uns die Rösser nach Leipzig! Das <strong>WAVE-GOTIK-TREFFEN 2017</strong> ruft. Frau eingepackt, und hüja!</p>
<h3><b>TAG 1 – Freitag </b></h3>
<p>Dort angekommen, tingeln wir erstmal zur Wochenend-Unterkunft. Sachen abschmeißen und los! &#8230;haste gedacht. Die eigentlichen Bewohner unserer Wochenend-Wohnung sowie die des gesamten Mehrfamilienhauses sind sehr herzlich, und so gibt es vor der Straßenbahnfahrt zur <strong>Agra</strong>, dem <strong>Hotspot des</strong> <strong>WGT</strong>, erstmal noch fett Käsekuchen und Käffchen. Mmmmhhh&#8230;</p>
<p>Jetzt ist aber Schluss mit bummeln. Ich bin schließlich mit <strong>El Zecho</strong> gegen 18:00 Uhr an der Agra verabredet, wo wir unser Bändchen in Empfang nehmen müssen, also Beine in die Hand und ab zur Straßenbahnhaltestelle. Wenn deine Nase eigentlich nur noch den <strong>erdigen Geruch von Patchouli</strong> wahrnimmt, weißt du, dass du scheinbar nicht ganz falsch bist.</p>
<p>Während wir also auf die Bahn warten, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich zuerst hinschauen soll. <strong>Haufenweise besondere Outfits</strong>, die ich in der Art noch nie zuvor gesehen habe: ein Kerl mit einem Korsett, der darin eine schmalere Taille hat, als so manches abgemagerte Topmodel auf Pro 7, oder ein Mädel mit einem mechanischen Sonnensystem als Kopfschmuck, bei dem sich die Planeten bewegen können. Mein lieber Mann! Schnell wird klar, Jogginghose und Adiletten wären definitiv fehl am Platz, hier steckt <strong>richtig Mühe und Arbeit</strong> hinter den Kostümen. Es gilt, sich schick zu machen!</p>
<blockquote><p>Nachdem mir der Reifrock einer Dame ins Gesicht gesprungen ist wie die Springschlangen aus einer gefakten Erdnussdose, kommen wir ins Gespräch.</p></blockquote>
<p>Ab in die Bahn in Richtung Agra-Gelände. Voll ist es, schwarz, lustig UND (zum Glück) klimatisiert. Nachdem mir der Reifrock einer Dame ins Gesicht gesprungen ist wie die Springschlangen aus einer gefaketen Erdnussdose, kommen wir ins Gespräch. Ich weiß nun, dass wir in der richtigen Bahn sind, und sogar, wo wir aussteigen müssen. Doch bevor wir aus der Bahn hüpfen, ertönt noch eine <strong>Durchsage vom Straßenbahnführer</strong>: „Ich verabschiede mich schon mal von euch. Viel Spaß euch allen, ein schönes Pfingstwochenende, tanzt viel, trinkt viel, schön, dass ihr da seid!“ Das kommt an, Applaus in der gesamten Bahn. Nun denn: Hinaus mit den schwarzen Horden, die allesamt zur Agra strömen.</p>
<h3>SAFTIGE GETRÄNKEPREISE, VIKTORIANISCHES PICKNICK</h3>
<p><strong>El Zecho</strong> ist noch nicht da, also stelle ich mich, zusammen mit meiner Liebsten, schon mal an, kämpfe mich durchs Gelände bis hin zum Presse-Haus und hole unsere Pässe. Und während wir auf <strong>El</strong> warten, haben wir genug Zeit, erstmal den <strong>Overload an Eindrücken</strong> zu verarbeiten und uns einen Überblick zu verschaffen. Das geht am besten bei einem kühlen Getränk vor dem Eingang des Agra-Geländes. Der Inhalt des Bechers muss jedoch genossen werden, denn mal <strong>abgesehen vom Bier-Preis</strong>, der für ein Festival recht normal erscheint, sind <strong>alle anderen Getränke für meinen Geschmack recht teuer</strong>. Aber gut.</p>
<blockquote><p>Hier sitzen jedes Jahr ca. 5.000 schwarze Besucher &#8230;</p></blockquote>
<p><strong>El Zecho</strong> trifft ein. Der arme Junge ist noch völlig geplättet, denn er und seine bessere Hälfte kommen direkt vom <strong>Viktorianischen Picknick</strong>&nbsp;aus dem <strong>Clara-Zetkin-Park</strong>. Hier sitzen jedes Jahr <strong>ca. 5.000 schwarze Besucher</strong>, teils in außergewöhnlich schicker Gewandung, in gemütlich-romantischer Atmosphäre beisammen und genießen die&nbsp;<strong>WGT</strong>-Eröffnung bei einem Sekt, oder zwei.</p>
<p>Nun denn, schauen wir mal aufs Agra-Gelände, denn so langsam knurren auch unsere Mägen. Die <strong>zahlreichen Fressbuden</strong> laden ein, sich überall mal durchzukosten, sodass am Ende jede(r) von uns etwas findet. Der Plan für heute soll sein: durch die Hallen des hiesigen Geländes schlendern und <strong>DEVILMENT</strong> schauen. <strong>DEVILMENT</strong> soll die einzige Band des Freitagabends bleiben, denn so viel Interessantes für den Metalhead spielt heute noch gar nicht. <strong>TANZWUT</strong> wären die Alternative, doch trotz der unterschiedlichen Anfangszeiten der Gigs schaffen wir die Mittelalter-Musikanten nicht, da wir das Agra-Gelände erst wieder verlassen müssten, um ins <strong>Heidnische Dorf</strong> zu gelangen.&nbsp;</p>
<h4>„Klappe, dir hört doch eh keiner zu!“</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18308 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586.jpg" width="400" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586.jpg 1136w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-300x259.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-1024x882.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-750x646.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Bevor das Konzert von <strong>DEVILMENT</strong>&nbsp;beginnt, schlendern wir noch etwas über den sogenannten „Catwalk“, der sich durchs gesamte Gelände zieht. Ich habe schon den Eindruck, dass hier manche Goths mit ihrem Outfit ein wenig <strong>Show-Laufen</strong> wollen, was nur verständlich ist, bei der Mühe, die sich manche mit diesem extra gemacht haben. Wollen wir doch mal schauen, was es in den Hallen so zu entdecken gibt.</p>
<p>Da hätten wir zum einen den <strong>Schwarzmarkt</strong>, aber ich rede hier nicht von irgendwelcher Hehlerware oder von Knarren und Koks, sondern von einer riesigen Messehalle voll mit allem, was das schwarze Herz begehren kann. Mäntel, Korsetts, Stiefel, Bondage- und SM-Kram, Kopfschmuck – <strong>vom edelsten Geschmeide bis zum postapokalyptischen Cyber-Outfit und der Peitsche</strong> gibt es hier einfach alles. Ich muss zugeben: als Junge vom Dorf bin ganz schön reizüberflutet, so am ersten Tag hier. Doch wir bekommen einen <strong>Pechkeks</strong> in die Hand gedrückt, der mich wieder ziemlich schmunzeln lässt – quasi ein schwarzer Glückskeks mit Sprüchen, wie: „Ebbe wird auf Ebbe folgen“ oder „Klappe, dir hört doch eh keiner zu“.</p>
<h3>DANI FILTH IN KREISCHLAUNE</h3>
<p>Nun wird es Zeit, sich in die Halle gegenüber zu bewegen, denn <strong>Dani Filth</strong> (<strong>CRADLE OF FILTH</strong>) hüpft auch bei <strong>DEVILMENT</strong> mit dem Mikro in der Hand über die Bühne. Als wir die Halle betreten, beginnt gerade die Show. Die einzigartigen Vocals und hohen Screams von <strong>Dani</strong> sind natürlich auch bei <strong>DEVILMENT</strong> sehr ausgeprägt vertreten, allerdings passt das Ganze meiner Meinung nach <strong>nur bedingt zu der Symphonic/Dark/Gothic Metal-Combo</strong>.</p>
<p>Allgemein kann ich sagen, dass der Gig mir schon ganz schön die Schuhe auszieht, weil hinter der Mucke schon ordentlich Druck ist, allerdings geben mir die Songs, bis auf die Stellen, an denen Keyboarderin <strong>Lauren Francis</strong> sich mit ihrem Klargesang bewaffnet, gar nichts. Auch der Stakkato-artige Gesang von <strong>Dani Filth</strong> nimmt der einen oder anderen Walze doch ganz schön den Groove. Die von ihm bekannten, <strong>hohen Schreie</strong> erklingen manchmal in Pausen und <strong>wirken wie Lückenfüller</strong>. Nicht unbedingt mein Geschmack, aber&nbsp;ein Abriss wars trotzdem. Und wenn ich mir das zappelige Publikum in der riesigen Halle so anschaue, bleibt außer Frage, dass es wohl trotzdem ein gewaltiger Auftakt für ein besonderes Festival ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18310" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593.jpg" alt="" width="891" height="664" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593-750x559.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px" /></p>
<p>Pfingstfreitag, der <strong>Tag der Reizüberflutung. </strong>Wir verabschieden uns von <strong>El Zecho</strong> und <strong>La Zecha</strong>, und irgendwie ziemlich fertig gehts ab in die Unterkunft. Noch ein Stück mit der Straßenbahn, noch ein Stück zu Fuß, noch eine Zigarette und ab ins Bett.</p>
<h3><b>TAG 2 – Samstag </b></h3>
<p>Nachdem wir unsere Kadaver aus der Bettwäsche geschält haben, gilt es, jene zu waschen. Ausgeschlafen und frisch gehen wir zum nahegelegenen Discounter, um Frühstück zu jagen. Essen und Plan schmieden, heißt die Devise. Schließlich wollen wir heute verschiedene Locations anfahren, also müssen wir Bahnverbindungen checken. Beim Zusammenbasteln des heutigen Unterhaltungsprogramms hilft uns die <strong>kostenlose &#8222;WGT-Guide&#8220;-App</strong>. Absolut empfehlenswert!</p>
<p>Auf dem Plan stehen heute folgende Acts: <strong>KLIMT1918</strong>, <strong>XANDRIA</strong>, <strong>VOGELFREY</strong>, <strong>IN THE WOODS</strong>, <strong>MYRKUR</strong>, <strong>SYLVAINE</strong>, <strong>ROTTING CHRIST</strong> und eventuell <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<blockquote><p>An diesem Punkt wird die Einzigartigkeit des Festivals definitiv zum Nachteil.</p></blockquote>
<p>Vorher wollen wir mal ins Heidnische Dorf gucken, uns einen Überblick verschaffen und einen Happen essen. Das klingt doch eigentlich ganz geil! Bis jetzt&#8230;</p>
<p>An diesem Punkt wird die <strong>Einzigartigkeit des Festivals definitiv zum Nachteil.</strong> Die zahlreichen verschiedenen Lokalitäten, an denen man <strong>WGT</strong>-Künstler bestaunen kann, bringen ebenso viele Überschneidungen mit sich, die es unmöglich machen, alle Bands, die man vorher markiert hat, überhaupt spielen zu sehen. Sehr schade, da doch besonders freitags erstaunlich wenig Interessantes für den Metalhead dabei war! Man kann es eben nicht jedem recht machen. Ich muss mich also entscheiden.</p>
<h3>DIE QUAL DER WAHL</h3>
<p>Heutiger Plan nach Abgleich aller Zeiten: 18:00 Uhr <strong>KLIMT1918</strong>, 21:00 Uhr <strong>SYLVAINE</strong>, beide im <strong>Alten Landratsamt</strong>. Zwischen beiden Gigs nochmal hin und her zu pendeln, hat&nbsp;wenig Sinn, also schauen wir uns zwischen beiden Bands noch <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong> an, die mit <strong>Post-Punk, New Wave und Indie/Art Rock</strong> beschrieben wird. Im Anschluss an die drei Acts wird sich zeigen, ob wir es noch zu <strong>AMORPHIS</strong> schaffen.</p>
<p>Im&nbsp;Heidnischen Dorf angekommen, macht sich schnell <strong>Ernüchterung</strong> breit. Scheinbar hatten viele <strong>WGT</strong>-Besucher den gleichen Gedanken wie wir, denn die Schlange am Einlass ist geschätzte 150 Meter lang. Der Grund: <strong>Einlass-Stopp</strong>. Das Warten hat wenig Sinn, das wird sonst zu knapp. Also auf der Hacke kehrt und wieder ab in die Innenstadt.</p>
<h3>POST ROCK IM LANDRATSAMT</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-18312" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684.jpg" width="400" height="497" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684-241x300.jpg 241w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Nach einer Stärkung fix ins Alte Landratsamt, das sich in Hauptbahnhofsnähe befindet. Hier treffen wir erneut auf <strong>El Zecho</strong> und seine Liebste.&nbsp; Schon vor dem Gig ist die Venue gut gefüllt, was sich spürbar auf die Luftfeuchtigkeit und Temperatur auswirkt. Gemächlich starten <strong>KLIMT1918</strong> mit ganz viel Hall und wenig Bewegung auf der Bühne. Das geht völlig in Ordnung, schließlich handelt es sich bei den Italienern um eine meist eher ruhigere <strong>Post-Rock-Kapelle</strong>. Anstatt ein Backdrop aufzuhängen, werden mithilfe eines Beamers <strong>kurze Filmsequenzen auf eine Leinwand projiziert</strong>.</p>
<p>Das Set besteht aus einer gesunden Mischung neuer und älterer Titel. Von <em>„Snow Of &#8217;85“</em> über <em>„Skygazer“</em>, bis hin zu <em>„Commandante“</em> werden von jedem Longplayer die Klassiker ausgepackt. Macht mega Spaß, dem Konzert beizuwohnen, weil<strong> KLIMT1918</strong> mit ihrer Musik meiner Meinung nach eine sehr positive Ausstrahlung haben. Der Saal ist mittlerweile noch voller, einige lassen sich auch gehen oder tanzen, wenn sie denn Platz finden. Mir ist es bei jeder Bewegung zu warm, also stelle ich mich, zusammen mit meiner Madame, regungslos in die Nähe des Ausgangs, wo man immer mal einen kühlen Windhauch spüren kann, und genieße das Konzert.</p>
<h3>FILMMUSIK UND STILEXPERIMENTE</h3>
<p>Als die Jungs ihren Gig beenden, verabschieden wir uns von den beiden <strong>Zechos</strong>, die sich auf den Weg zum <strong>Völkerschlachtdenkmal</strong> machen, wo im Anschluss ein <strong>Posaunenkonzert mit der Filmmusik</strong> von <em>&#8222;Der Herr der Ringe&#8220;</em>, <em>&#8222;Der Hobbit&#8220;</em> und <em>&#8222;Game of Thrones&#8220;</em> stattfindet. Während dort 20:00 Uhr ein zweiteiliges Set aus je 45 Minuten beginnt und den <strong>Zechos</strong> wohl unglaublich die Schlüppis nass macht, heißt es für uns: kurz verschnaufen, was zu trinken holen, vor der Tür mal ein Kippchen anstecken, dann gehts auch direkt weiter mit <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong>.</p>
<p>Die Künstlerin war mir bis dato gar kein Begriff, stellt sich aber als ziemlich interessanter Act heraus. Jeder Song vermittelt eine andere Stimmung: mal düster-romantisch, mal energiegeladen, mal psychedelisch und in eine Art Trance versetzend. Ich habe weiter oben im Bericht aufgeführt, wie <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong> genretechnisch einzuordnen ist – ich selbst wüsste&nbsp;spontan gar nicht, wie ich die Musik bestimmen würde. <strong>Interessant und kurzweilig</strong> auf jeden Fall, zumindest für all, die für Neues offen sind und nicht alles nur nach Schema F brauchen. Zwischendurch kommt mit <em>&#8222;Frozen&#8220;</em> ein <strong>Coversong von</strong> <strong>MADONNA</strong>, der noch langsamer und mystischer vorgetragen wird. Stark! So ist die Spielzeit recht schnell vorbei und ich kann gar nicht so recht ausdrücken, wie ich mich jetzt fühle, außer positiv überrascht und froh, nicht woanders hingefahren zu sein.</p>
<h3>DEN TRÄNEN NAH</h3>
<p>Mittlerweile bin ich ein wenig aufgeregt, <strong>SYLVAINE</strong> zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen. Dieser Act ist definitiv eins meiner <strong>Highlights</strong> auf dem gesamten <strong>WGT</strong>. Ich feire beide bisher veröffentlichten Alben und freue mich wie ein Kuppi, das Ganze mal live zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18314" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Und meine Vorfreude wird durch die Begeisterung über den Auftritt noch weit übertroffen. Mastermind <strong>Kathrine Shepard</strong> beherrscht ihre Stimme so sagenhaft gut! <strong>Von zart über kraftvoll</strong> bis hin zu den <strong>teuflisch-derben Screams</strong> klingt alles mit dem <strong>postmetallisch-shoegazigen Instrumental</strong>&nbsp;perfekt zusammen. Spätestens beim Titel <em>„Earthbound“</em> wird die Hütte abgerissen. Dass es allerdings auch sehr besinnlich geht, wird im letzten Song<em>&#8222;Silent Chamber Noisey Heart“</em> deutlich, der ganz ohne Band vorgetragen wird. Nur <strong>Kathrine</strong> und ihre Gitarre. Der Titel geht unter die Haut und ihr selbst offensichtlich auch sehr nahe. Mit Tränen in den Augen bedankt sie sich sehr herzlich und warm, und verschwindet von der Bühne, bevor sie vielleicht in Tränen ausbricht. Sehr, sehr authentisch! Ein Wahnsinns-Gig, auf den ich mich schon lange gefreut hatte, und den es erstmal zu verdauen gilt.</p>
<h3>AMORPHIS IM KOHLRABIZIRKUS</h3>
<p>Für mich fühlt es sich richtig an, nach diesem Konzert nun keine weitere Band mehr anzuschauen, um die Stimmung des <strong>SYLVAINE</strong>-Gigs nicht zu zerstören. <strong>El Zecho</strong> begibt sich allerdings ungefähr jetzt zu <strong>AMORPHIS</strong> in den <strong>Kohlrabizirkus</strong>. Zum Konzert und zum weiteren Verlauf des Abends hat El folgendes zu berichten:</p>
<p>&#8222;<strong>AMORPHIS</strong> begeistern schon in den ersten Minuten des Gigs. Ein schönes, knackiges Schlagzeug, klare Gitarren und ein <strong>Tomi Joutsen</strong>, der <strong>richtig Bock auf Rock</strong> hat. Mit Klassikern wie <em>&#8222;House of Sleep&#8220;</em> bis hin zu neuen Songs wie <em>&#8222;Death of a King&#8220;</em> zieht die Band alle Register und auch die Halle wird zunehmend voller. Zwei Zugaben, dann ist die sehr kurzweilige Stunde des Konzertes auch schon wieder vorbei. Von der Security anschließend herausgefegt, stellt sich nun die Frage: Was machen wir mit dem angebrochenen Abend? &#8211; Wir fahren zum <strong>Neoromantikball&nbsp;</strong>ins <strong>Haus Leipzig</strong>. Bei einem Ball, bei dem <strong>Pagan, Dark- und Romantic Wave und Neofolk</strong> gespielt wird, lässt sich noch ein Absacker trinken. Allzu lange bleiben wir allerdings auch nicht, sondern machen uns auf den Heimweg.&#8220;</p>
<h3>FEUER UND FLAMME FÜRS HEIDNISCHE DORF</h3>
<p>Auch meine Freundin und ich beschließen, nun lediglich nochmal den Versuch zu starten, jetzt ins Heidnische Dorf zu fahren, wo unter anderem <strong>Don Promillo</strong> auf uns wartet.</p>
<blockquote><p>&#8230; indem er eine Rolle vorwärts durch einen brennenden Ring zeigen möchte.</p></blockquote>
<p>Dort angekommen, sind lediglich noch <strong>FLAMMEN IM ZWIELICHT</strong> zu bestaunen, die eine <strong>spannende Feuershow</strong> auf dem Tablett servieren. <strong>Don Promillo</strong> sorgt für gute Unterhaltung nebenbei, als er krampfhaft versucht, Teil der Feuershow zu werden, indem er eine Rolle vorwärts durch einen brennenden Ring zeigen möchte. Leider geht sein Plan nicht auf, aber zu lachen gibt es trotzdem viel. Nach der Feuershow ist nun langsam Feierabend für uns. Ab nach Hause, pennen.</p>
<h3><b>TAG 3 – Sonntag</b></h3>
<p>Guten Morgen, Sonntag! Oder sagen wir mal: Guten Tag – es ist schließlich schon fast Zeit fürs Mittagessen. Dann machen wir uns mal die Eumel frisch und gehen was zu leckern suchen. Und wohin flattern wir da? Dorthin, wo der gestrige Abend geendet hat – ins Heidnische Dorf. Vor allem deshalb, weil das Programm für mich heute wie folgt aussieht: <strong>YGGDRASIL</strong>, <strong>ODROERIR</strong>, <strong>ALCEST</strong>. Die beiden ersten Acts spielen eben genau dort, also los! Leider treten heute auch den ganzen Tag im <strong>Felsenkeller</strong> sowie im <strong>Kohlrabizirkus</strong> nur Hammer-Acts auf, wie <strong>KING DUDE</strong>, <strong>THE VISION BLEAK</strong>, <strong>ARCTURUS</strong> etc. ,also bin ich auch heute gezwungen, mich zu entscheiden. Erneut: sehr schade! Das frustriert ganz schön. Gerade frage ich mich ernsthaft, ob ich als Nicht-Gothic, der auf elektronische Mucke nicht so steht, nochmal herfahren würde. Die Ausbeute der Bands, die ich tatsächlich mitnehmen kann, ist einfach sehr gering, zumindest in diesem Jahr.</p>
<p>Im Heidnischen Dorf angekommen, treffen wir auch <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>. Aber bevor der Spaß mit den beiden beginnen kann, ruft mein Unrumpf nach Fleisch.</p>
<h3>FLEISCHIGES LUNCH MIT TISCHMUSIK</h3>
<p>Während nun noch <strong>ANNWN</strong> ihre letzten Songs spielen, genieße ich (so gut es geht) den irgendwie fast noch rohen Fleischlappen, der, im Gegensatz zum mitgelieferten Brötchen, wenigstens überhaupt mal kurz den Grill gesehen hat, wenn auch nicht lang genug. Ich brauche noch ein Baumstrietzel zum „Nachspülen“, um mich glücklich und satt zu fühlen. <strong>ANNWN</strong> tragen dazu bei, dass ich mich mehr und mehr beruhige und nun gern ein Verdauungsschläfchen halten würde, was aber absolut nicht als negative Kritik zu verstehen ist. Im Gegenteil – es ist echt auch mal schön,<strong> zu ruhiger Live-Musik zu entspannen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18309 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588.jpg" width="600" height="410" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588.jpg 991w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588-750x512.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Nach einigen ziemlich erheiternden Gesprächen betreten <strong>YGGDRASIL</strong> die Bühne, die ich im Jugendalter sehr gern gehört habe, allerdings noch nie live sehen konnte. Also bin ich gespannt. <em>„Verdgällning“</em> wird angestimmt und ich bin direkt ein bisschen angetan, irgendwie. <strong>Nostalgie</strong>! Wenn man das schon so nennen kann. Die Sonne steht tief und scheint von hinten durch die Bühnenrückwand, die aus schwarzem Stoff besteht. Die goldenen Sonnenstrahlen lassen die Band fast schon ein wenig in Anmut erstrahlen. Passt zur Musik! <i>„Kvällning över Trolska Landskap“</i> und diverse andere unaussprechliche Lieder fügen sich zu einem <strong>abwechslungsreichen und spannenden Set</strong> zusammen. Sound und Atmo sind gut abgestimmt.</p>
<h3>THÜRINGISCHE SKALDEN MIT K(N)OEPFCHEN</h3>
<p>Weiter gehts mit <strong>ODROERIR</strong>. Die Geschichtenerzähler aus Thüringen sorgen für eine Reise in längst vergangene Zeiten. Es ist wie immer ein Genuss, den Skalden zu lauschen.<em> „Zwergenschmiede“</em> und <em>„Des Thors Hammer Heimholung“</em> sind die Titel, die für mich am meisten herausstechen und Spaß machen. Eine Besonderheit gibt es noch zu erwähnen: <strong>Knoepfchen</strong> von <strong>WALDTRAENE</strong> kann sich nun zum festen Inventar von <strong>ODROERIR</strong> zählen und liefert am Mikro ordentlich ab. Fetzt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18311" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595.jpg" alt="" width="1080" height="611" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-300x170.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-1024x579.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-750x424.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Schecke packen, und ab Richtung Volkspalast – <strong>ALCEST</strong> stehen auf dem Programm. Jippi! Für mich genau das richtige, um dem Sonntag zu beenden. Angekommen, bin ich erstmal ziemlich geflasht von der Location. Wir befinden uns in einer relativ großen <strong>Kuppelhalle</strong>, alles sieht recht edel aus und der<strong> natürliche Raumhall</strong> hier ist mega. Das könnte verdammt gut werden!</p>
<h3>EIN MONSTERMÄßIGER GIG</h3>
<p>Die Halle ist komplett voll, hier und da sehe ich sogar ein paar bekannte Gesichter. Und los, Intro ab! <strong>ALCEST</strong> haben Bock, das ist sehr stark spürbar. Hier geht gerade ebenso viel positive Energie wie Hall und Druck durch die Kuppelhalle! Und ich muss sagen, dass das <strong>der wohl beste ALCEST-Gig ist, den ich bisher gesehen habe</strong>, und die waren alle geil! Aber das hier sprengt jeglichen Rahmen. Das Set ist perfekt für mich. Als hätte ich die Setlist geschrieben. Mal abgesehen davon, dass vom <em>„Souvenirs &#8230;“</em>-Album kein Song gespielt wird, kommt <strong>ein Highlight nach dem anderen</strong>,wie „<em>Percées de lumière“</em> oder<em> „</em><em>Oiseaux</em><em> de proie“. </em>Was mich aber ganz besonders freut, ist, dass auch der 2. Teil von <em>&#8222;Écailles de Lune“</em> gespielt wird, der nicht sonderlich oft live zu erleben ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18327" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655.jpg" width="500" height="481" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655.jpg 1247w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-300x289.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-1024x985.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-750x722.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Der Gig schließt mit <em>„Délivrance“</em>, dem wahrscheinlich perfektesten Song, ein Set zu beenden. Gerade dieser Track ist wie ein Tempel für mich, der mich komplett erdet und herunterfährt. Ich bin so platt! Immer wieder ein Erlebnis, die Franzosen zu erleben. Noch eine kurze Verdauungszigarette, um überhaupt wieder einigermaßen klarzukommen, und dann ab nach Hause, um diesen <strong>monstermäßigen Gig</strong> zu verdauen. Jeweils samstags und sonntags einen Gig zum Abschluss zu erleben, der mich komplett fertig macht und umhaut, ist einfach unfassbar gut.</p>
<h3><b>TAG 4 – Montag</b></h3>
<p>Endspurt! Ihr Kreaturen der Nacht, kommt noch ein letztes Mal aus euren Gruften und feiert, was das Zeug hält! <strong>El Zecho</strong> ist heute Morgen leider schon wieder auf dem Weg in die Heimat, doch da das <strong>WGT</strong>-Ticket nicht nur die Konzerte der ganzen gebuchten Künstler bereithält, sondern man mit dem Bändchen unter anderem <strong>auch Museen, Ausstellungen etc. besuchen kann</strong>, entscheiden Madame und ich uns kurzentschlossen dazu, die <strong>„Runde Ecke“</strong> zu besuchen. Dieses Gebäude war früher der Sitz der Bezirksleitung der Staatssicherheit und ist heute ein <strong>STASI-Museum</strong>, das ein paar Einblicke in den Überwachungsapparat der DDR bietet. Viele „Werkzeuge“ sind dort ausgestellt und wir können dort ziemlich viele abgefahrene und skurrile Fakten über die Arbeitsweisen etc. erfahren.</p>
<h3>&#8222;OH, DA SPIELT GERADE MEINE BAND&#8230;&#8220;</h3>
<p>Schnell noch ein Eis auf die Hand und ab in den Felsenkeller, wo 16:30 Uhr <strong>THRUDVANGAR</strong> die Bühne umkrempeln wollen. Gegen 16:00 Uhr sind wir da, und als ich am Merch-Stand von <strong>THRUDVANGAR</strong> kurz mal reinwinken möchte, komme ich mit <strong>Raschi</strong>, dem Gitarristen, ins Gespräch, als plötzlich das Intro beginnt und er mit Erschrecken feststellt, dass der Gig beginnt. Ein kurzes: „Flo, kannst du kurz hier bleiben?“ von ihm, bevor er über Tisch und Bänke springt, um schnell auf die Bühne zu kommen. Tja, da stehe ich nun mit dem ganzen Merch von <strong>THRUDVANGAR</strong>, habe keine Ahnung von Tuten und Blasen und schmeiße scheinbar zusammen mit&nbsp;<strong>Mäuschen</strong>&nbsp;ab sofort den Laden. Darüber muss ich erstmal ziemlich lachen, und genieße den Gig der Köthener Jungs nun eben von der Seite aus. Klassiker wie<em> „Thornesthing“</em>, <em>„Zwei Raben“</em> und <em>„Jul“</em> machen gut Stimmung in der circa halb gefüllten Halle. An dieser Stelle liebe Grüße an die Jungs aus der Heimat! Hier und da höre ich immer mal, dass es wohl ganz schön laut sei, ich kann mich allerdings vom Merchandise-Stand aus nicht beschweren. Ein guter Gig, soweit ich das während des Merch-Verkaufs beurteilen kann.</p>
<h3>VOM KONZERTSAAL ZUR #YOLO-PARTY</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18315 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029.jpg" width="450" height="331" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029.jpg 743w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Fix die Kasse übergeben und kurz absprechen, bevor wir uns auf den Weg ins <strong>Schauspielhaus</strong> machen. Dort spielen gleich <strong>LES FRAGMENTS DE LA NUIT</strong>, ein kleines Orchester, bestehend aus <strong>Streichern und Klavier</strong>, die <strong>düster-romantische Musik</strong> &#8211; unter anderem für Filme &#8211;&nbsp; schreiben. Als wir das Schauspielhaus betreten, wird schnell klar: Das hier ist wohl <strong>eine der edleren Locations</strong>, in denen man sich zu benehmen hat. Contenance! Wir sitzen auf dem obersten Rang, es ist komplett dunkel, nur die Bühne ist leicht beleuchtet. Wie die Klänge der Combo durch den Saal hallen, ist gigantisch. Die Titel, die gespielt werden, verzaubern scheinbar nicht nur mich, denn das Publikum spendet tosenden Applaus nach jedem Stück. Wow, echt schön, auch mal Musik zu hören, die nicht mit elektrischen Gitarren gemacht wird. Astrein!</p>
<p>Und ab gehts, wieder zurück in den Felsenkeller. <strong>FINSTERFORST</strong> sind dran! Für uns leider der letzte Act des Abends und des gesamten Festivals. Im Anschluss spielen noch <strong>EQUILIBRIUM</strong>, allerdings für uns leider etwas spät, denn Dienstag klingelt der Wecker wieder viel zu früh.</p>
<p>Wieder sind wir nicht ganz zu Beginn da, die Halle ist voll, die Party schon in vollem Gange. Ein paar flotte Ansagen von Frontman <strong>Olli</strong> und eine Walze nach der anderen sorgen für einen verdammt kurzweiligen Gig. Die <strong>FINSTERFÖRSTER</strong> sind voll in ihrem Element und fühlen sich scheinbar pudelwohl auf der Bühne. Mit Songs wie <em>„Nichts als Asche“</em>, <em>„YOLO“</em> und <em>„Mach dich frei“</em> wird die Hütte richtig abgerissen. Fettes Brett, das muss ich echt sagen! Fein gemacht!</p>
<h3>ZEIT, BILANZ ZU ZIEHEN!</h3>
<p>Na gut, das reicht für heute! Heimwärts kutschen! Einerseits freue ich mich, andererseits war das Wochenende unverhältnismäßig schnell vorbei, zumindest vom Gefühl her. Das liegt unter anderem an folgenden Gründen:</p>
<blockquote><p>Also steckt das dicke Portemonnaie ein!</p></blockquote>
<p>Das <strong>WGT</strong> ist <strong>kein typisches Festival zum Abschalten</strong>, auf dem ich auch mal mit seinen Kumpels auf dem Zeltplatz abhängen kann. Sicher, man kann auch auf dem Agra-Gelände zelten, aber durch das <strong>ständige Hin- und Herfahren</strong> vergeht so viel Zeit, dass ich eh schon etliche Gigs nicht&nbsp;besuchen kann. Das macht das Ganze für mich sehr unentspannt. Und es ärgert mich als Metalhead ehrlich gesagt, dass man für einen <strong>Ticketpreis im dreistelligen Bereich</strong> nicht ansatzweise das sehen kann, was man sich so vornimmt, bevor die Running Order veröffentlicht wird. Dazu kommt, dass man natürlich den ganzen Tag darauf angewiesen ist, dort <strong>irgendwo Getränke zu kaufen</strong>, da man ja ständig die Location wechselt, sich immer auf abgesperrtem WGT-Gelände bewegt, und es sich daher schwierig gestaltet, Eigenes mitnehmen kann. Also steckt das dicke Portemonnaie ein!</p>
<p>Auf vielen Festivals habe ich bisher Umbaupausen genutzt, um auf dem Zeltplatz eben mal einen Schluck zu trinken&nbsp;oder zu essen etc. Das ist auf dem <strong>WGT</strong> in dem Maß einfach nicht möglich. <strong>Ungefähr so viel Zeit, wie man auch in den Konzerthallen verbringt, verbringt man auch auf Fußwegen und in Straßenbahnen.</strong> Das ist für meinen Geschmack einfach zu viel des Guten. Das soll allerdings niemand so auffassen, dass ich meine, das Festival sei kacke. Um Gottes Willen, das ist es nicht, im Gegenteil! Die <strong>Struktur des Festivals ist einzigartig</strong>, das ist ganz klar. Und wenn ich ein Goth wäre, und mich auch für vieles andere im Line-Up begeistern könnte, würde ich vielleicht nicht unbedingt so viel durch Leipzig fahren müssen, weil vor meiner Nase immer auch etwas spielen würde, das mich interessiert. Und ich bin sehr dankbar für die Erfahrung, am <strong>WGT</strong> teilzunehmen zu können. Ich bin einfach nur kein Fan von so langen Wegen auf Festivals, und vor allem nicht von so zahlreichen Überschneidungen. Mein Lieblingsfestival wird es deshalb eben nicht. Ich kann trotzdem jedem empfehlen, <strong>es einmal auszuprobieren</strong>.</p>
<h3>MEIN POSITIVES SCHLUSSWORT ZUM WAVE-GOTIK-TREFFEN 2017</h3>
<p>Hinzufügen möchte ich noch: Meine Hochachtung an die Veranstalter und das gesamte Team! Ich habe selten ein so <strong>ordentlich organisiertes Festival</strong> erlebt wie dieses. Es gab, dort wo ich war, <strong>NIE Zeitverzug</strong>, es war überall <strong>aufgeräumt</strong>, <strong>ordentlich</strong> und die Lage war <strong>entspannt</strong>, und das bei sage und schreibe ca. 50 Locations, die zum Festival an sich gehören. Meinen höchsten Respekt dafür!</p>
<blockquote><p>Irgendwie sollte ein Festival meiner Meinung nach auch Urlaub sein.</p></blockquote>
<p>Auch die Gigs, die ich gesehen habe, waren alle in irgendeiner Weise besonders. Entweder waren es Bands, die ich noch nie, oder bisher sehr selten gesehen habe, und/oder die Venue war eine sehr besondere und/oder die Band hat einfach zu 110% abgeliefert, oder, oder, oder.</p>
<p>Von daher muss ich sagen, dass ich das <strong>WGT</strong>&nbsp;definitiv als <strong>positive Erfahrung</strong> im Kopf behalte. Mir ist es allerdings einfach unangenehm, wenn ich ständig auf die Uhr schauen muss, weil die Bahn fährt, die mich dann zum nächsten Gig bringt, zu dem ich vielleicht noch rennen muss, weil die Zwischenzeit zu knapp ist. Irgendwie sollte <strong>ein Festival meiner Meinung nach auch Urlaub</strong> sein. Zumindest für den Kopf. Und dieses Gefühl geht bei dem Organisationsaufwand auf dem <strong>WGT</strong> einfach flöten.</p>
<p>Trotzdem: Vielen Dank für die vielen neuen Erfahrungen, die ich sammeln konnte! Vielleicht bis zum nächsten Mal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-musst-dich-entscheiden-wave-gotik-treffen-2017/">Du musst dich entscheiden! &#8211; Wave-Gotik-Treffen 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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