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	<title>Greed Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Greed Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier ist er nun: der offizielle SILENCE-Bericht zum MEAD &#038; GREED 2024 - der größten Folk- und Pagan-Metal-Party im Ruhrgebiet!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Guten Abend Oberhausen!</h2>
<p>Das Resonanzwerk öffnet erneut seine Türen für die Besucher des diesjährigen <strong>MEAD &amp; GREED</strong> <strong>Festival</strong>! Und da simmer doch dabei. Bar und Fresstand laufen bereits auf Hochtouren, als wir ankommen &#8211; an Flüssigem gibt es neben unterschiedlichen Metsorten auch ungefähr fünf verschiedene Biere, und die Küche bietet Burritos, Grillzeug und <strong>Pommes mit einem Beilagenbuffet, </strong>das sich sehen lassen kann.</p>
<p>Doch erstmal gibt’s was auf die Ohren, denn kaum halte ich ein kühles Alt zwischen den Fingern, erschallen aus dem Inneren der Konzerthalle bereits die ersten Noten.</p>
<h2>Und los geht’s!</h2>
<p><strong>BENEATH MY SINS</strong> weihen die Bühne ein, erstmal metalfrei, dafür aber mit verschiedensten Akkustikgeräten. Eine Geige, eine flachrückige Bouzouki und eine Akkustikgitarre geben den melodischen Ton an, während der Schlagzeuger reichlich kreativ drauflosgroovt. <strong>Im Hauptfokus aber liegt die Stimme von Sängerin Emma</strong>, und das nicht ohne Grund! Wahrhaft professionell lässt sie selbst die schwierigsten Töne zauberhaft erklingen und erinnert mich dabei im ersten Augenblick sogar ein bisschen an <strong>TARJA</strong> (Ex-<strong>NIGHTWISH</strong>).</p>
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<p>Die Musik regt die bereits Anwesenden schon jetzt zum Tanzen an &#8211; die Franzosen bedienen uns mit viel Energie, und das ganz ohne Zerstörung. Ein passender Einstieg, Ohren und Geist sind nun warm und offen für mehr.</p>
<h2><strong>Sehnsucht nach den Blast Beats</strong></h2>
<p>Und bereits so früh im Line-Up erwartet mich mein <strong>persönliches Highlight</strong> des Festivals<strong>: CÂN BARDD</strong>. Dass mich diese Band aber so flashen würde, dass ich dies im Nachhinein sogar als den Höhepunkt meines bisherigen Jahres bezeichnen würde, damit rechne ich zu dem Zeitpunkt nur begrenzt. <strong>Diese Atmosphäre! Diese Schönheit!</strong> Diese Kraft, die von Songs und Musikern ausgeht, ziehen mich tief in sich hinein, walzen einmal quer über meine Seele und befreien sie von aller Schwere, die sich in den letzten Wochen in ihr angesammelt hat.</p>
<p>Es gibt zur Zeit kaum eine andere Band, die das auf so intensive Weise mit mir macht. Die melodischen wie die blastbeatgetriebenen Parts, die Chöre wie die mark- und beindurchdringenden Schreie, die schönen wie die finsteren Momente dieser <strong>meisterhaft geflochtenen Black-Metal-Melancholik</strong> lassen mich den eigenen Körper verlassen und in ferne Welten davonfliegen. Nicht selten finde ich mich in einem Kampf mit den eigenen Tränen wieder, und bald schon habe ich entschieden, ihnen einfach nachzugeben.</p>
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<p>Dem Ganzen spielt ein <strong>grandios abgemischter Live-Sound</strong> in die Arme. Selbst in den ballerndsten Momenten dringen klar und deutlich Akkorde, Feeling und sogar die Vocals durch. Ordentlich Wucht ist da, und dennoch nicht so sehr, dass der Musik etwas dadurch verloren ginge. Es wohnt außerdem in einem Song als kleine Überraschung die Flötenspielerin von <strong>SAOR</strong> dem Spektakel bei, und lässt neben Flötenklang auch ihre eigene Stimme ein Teil des Spektakels werden.</p>
<p><strong>Puha, das war episch.</strong> Ich muss erstmal raus an die frische Luft. Gedanken sammeln.</p>
<h2><strong>Rockstars im Pelzfrack</strong></h2>
<p>Eine knappe halbe Stunde später folgen <strong>MANNTRA</strong> aus Kroatien. Und ehrlich gesagt, ich habe vor dem Konzert überhaupt nicht damit gerechnet, dass eine solche Band existiert. Oder was mich erwarten würde. Oder überhaupt.</p>
<p>Mein erster Gedanke zieht in Richtung Industrial Rock oder Goth EBM. Aber irgendwie haben die auch Folk- und Mittelaltervibes? Warum erweckt der eine Gitarrist den Anschein eines stämmigen, tätowierten Rockstars, während der andere unter seinem bodenlangen Kapuzenumhang eine Skelettmaske trägt? Durch die er gelegentlich auch auf einer Schalmei herumtrötet? Der Sänger &#8211; ein oberkörperzeigender Schönling? <strong>Eigentlich könnte die Band auch beim European Song Contest auftreten</strong>, so mein nächster Gedanke. Jeder ihrer Songs hat Hitpotential, ist catchy, hat Mitsing-Parts und dauert radiotaugliche drei Minuten. Ich bin verwirrt. Vor allem bin ich verwirrt, dass es mir gefällt. Dieses Konzert ist ungefähr das Gegenteil des vorigen, aber vielleicht ist das auch genau, was ich im Anschluss an diesen brauche.</p>
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<p>Das Partypotential wird mit Konfetti, einer Surfpartie des Skeletts auf der Crowd sowie einem halb-live performten Elektro-Track ausgeschöpft. Letzteren begleitet erwähnter Rockstar mithilfe eines Percussion-Soundpads. Im Publikum wird sich dazu <strong>die Seele aus dem Leib gemosht</strong>, und irgendwann springt er sogar selber (mit Gitarre) ins Getümmel.</p>
<p>Dieses Konzert fällt auf jeden Fall in die Kategorie <strong>&#8222;Dinge, die ich auf einem Folk-/Pagan-Metal-Festival nicht erwartet hätte&#8220;</strong>. Eigentlich entsprechen <strong>MANNTRA</strong> auch gar nicht so meiner Sparte von Musik, aber hey. Das war ziemlich cool.</p>
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<h2><strong>Die Natur ruft</strong></h2>
<p><strong>SAOR</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. So ein paar Überschneidungen gibt es da mittlerweile mit <strong>CÂN BARDD</strong>s Line-Up, was erklärt, wieso beide Bands heute hier sind. Auch gewisse Ähnlichkeiten im Stil kann man nicht abstreiten. Umso mehr freue ich mich auf das, was bevorsteht. <strong>Mehr Atmosphäre, mehr Blast Beats.</strong> Was will man noch?</p>
<p>Bei dieser Kombination kommt (glaube ich?) musikalisch alles aus tatsächlichen Instrumenten. Gerade die oben genannte Flötenfrau waltet hier nicht nur ihres Flötenamtes, sondern bedient auch des Öfteren eine Art um den Bauch geschlungenen Dudelsack und, wie schon zuvor, trägt ihre Stimme viel zum atmosphärischen Gesamtkunstwerk bei. Alles in allem fallen <strong>SAOR</strong>s musikalische Ergüsse abwechslungsreicher aus, als ich dachte!</p>
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<p>Am Ende kann ich das Konzert dann doch nicht so genießen, wie ich es mir gewünscht hätte. Liegt es daran, dass ich über 30 bin und heute, am Ende einer Arbeitswoche, um 06:45 aufgestanden bin? Wahrscheinlich. Ich geb mir den Rest des Geschehens im sitzenden Zustand. Und dann falle ich in das Bandlogo. Selten habe ich einen <strong>so liebevoll gestalteten Schriftzug</strong> gesehen. Jeder Buchstabe ist für sich ein kleines Kunstwerk, in allen Ecken, in allen Schwüngen lässt sich etwas entdecken, wenn man sich nur die Zeit nimmt, es sich im Detail anzuschauen. Geäst, Wurzeln und schattenhafte Tiersilhouetten ziehen mich immer tiefer in ihren Bann, als plötzlich <strong>Zugabe-Rufe mich aus der Trance</strong> reißen. Das Konzert ist an seinem Ende angekommen, ich aber auch. Ein letztes (langes) Lied gibt es noch, bevor ich mich zu den Schlafgemächern begebe.</p>
<h2><strong>Kammermusik-Core</strong></h2>
<p><strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> sind es, denen die Ehre gebührt, den Festivalsamstag zu eröffnen. Gespielt wird eine <strong>Mischung aus Kammermusik und Rock</strong>, mit drei Streichinstrumenten und einem kompletten Metal-Line-Up. Stilistisch bewegen tut sich dies in recht düsteren Gefilden, mit Texten über Tod, Verderben und was sonst noch alles im Zwielicht auf einen lauert. Mal doomig, mal tanzbar, aber nie ohne einen Hauch <em>memento mori</em>, präsentiert die Stuttgarter Kombi einen <strong>sehr eigenen Sound.</strong></p>
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<p>Es gibt an diesem Spätnachmittag aber gleich zwei Besonderheiten: Am Schlagzeug sitzt <strong>Ole</strong>, welcher seit 2006 nicht mehr mit der Band zusammen aufgetreten ist, und aus dem Publikum winkt zudem <strong>Basti</strong>, früherer Geiger der Band, der extra aus Frankreich angereist ist.</p>
<h2>Melodic Death Dudel</h2>
<p>Es geht weiter mit viel Action: <strong>DVALIN</strong> sind hier, und haben eine gewaltige Portion Energie mitgebracht! Soll im Klartext heißen: Absoluter Abriss an der Rhythmusgitarre, viel Doublebass und Blast Beats, ordentliche Growls mit schöne Bandbreite &#8211; und das, während Dudelsack und Keyboard sich um die Hauptmelodien kümmern. Es hat was von<strong> Melodeath, aber eben mit Gedudel.</strong></p>
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<p>Tatsächlich finde ich aber erwähnte Rhythmusfraktion heute am interessantesten. Hier hat man sich nicht selten wirklich spannende Dinge einfallen lassen! Kreative Patterns und abwechslungsreiche Grooves bilden die Basis des musikalischen Konzepts der Würzburger Folk-Metaller. Eine stabile Performance, welche sich auch in der <strong>Motivation des Publikums</strong> widerspiegelt.</p>
<h2><strong>Oldschool und doch eigen</strong></h2>
<p><strong>Wer spielt nochmal als Nächstes?</strong> &#8222;Wir sind Band <strong>UKANOSE</strong> aus Litauen!&#8220; Stimmt, jetzt weiß ich wieder. In Keltenhemden (ist das das richtige Wort?) gekleidet stehen sie auf der Bühne und präsentieren nochmal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Pagan Metal (Viking Metal? Wo zieht man eigentlich die Grenze?) als alle Bands vor ihnen.</p>
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<p>Die Gitarren lassen mächtige <strong>Viking-(Pagan-)Riffs der alten Schule</strong> erklingen, während der Gesang meist clean und melodisch <strong>und vor allem litauisch</strong> bleibt. Der naheliegendste musikalische Vergleich wäre vielleicht <strong>TYR</strong>, und dann auch wieder nicht so wirklich. Interessant ist eigentlich vor allem, dass <strong>UKANOSE</strong> nie über die Stränge schlagen, sondern sich innerhalb ebendieser recht basischen Schemata bewegen &#8211; das jedoch gewürzt mit ihrem ganz eigenen Flair.</p>
<p>Als kleine Überraschung haben sie ein Cover eines <strong>CORVUS-CORAX</strong>-Liedes mitgebracht: &#8222;<em>Let Us Drink!&#8220;,</em> natürlich in litauischer Übersetzung, lässt einen ersten Moshpit entstehen. Gleich im Anhang wird der Vibe mit ein paar humppalastigen Feiersongs aufrechterhalten, und spätestens beim allerletzten Stück (über Schnaps) sind dann alle Anwesenden <strong>hart am Bockhaben.</strong> Ausdrücken tut sich das in den seichtesten der Fälle mit entspannter Kopfnickerei samt vorgeschobenem Kinn, in den ausgelassensten mit <strong>paganer Pogo-Party im Pit</strong>.</p>
<h2><strong>Die Wucht ist zurück</strong></h2>
<p>So. Bevor ich nun zum gefühlt zehnten Mal in einem Festivalbericht schreibe, wie sehr <strong>FINSTERFORST</strong>s Sound doch <strong>eine alles zerstörende Wand</strong> ist, und wie die Band wieder mal in einer Stunde <strong>genau auf 6 Lieder</strong> kommt, hier ein Versuch einer anderen Herangehensweise:</p>
<p>Ich genieße soeben einen gemütlichen Klogang, als aus der Ferne düster-epische Fanfaren beginnen, mich zum Nebenraum zu beschwören. Bald schon bin ich bereit, dem Ruf zu folgen &#8211; und finde mich wieder vor der Banner-Version des <strong>epischsten aller Albumcover</strong>. &#8222;Rastlos&#8220; steht der Wanderer vor der endlosen Weite tannenbedeckter Schluchten und nadelloser Bergspitzen, und davor: <strong>FINSTERFORST</strong>. Holzfällerhemden, offene Bierflaschen, dem Sänger prangt mittlerweile graues Barthaar im Gesicht. &nbsp;</p>
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<p>Die massive Soundwand (verdammt! Jetzt hab ich es doch geschrieben) und vor allem die Bassdrum<strong> beschwören heute derbe Zerstörung</strong>, als mir auf einmal Feinheiten in der Musik klarwerden, deren ich mir bisher gar nicht bewusst war. Interessante Rhythmusstrukturen, progressive Taktarten, kleine musikalische Spielereien in vielen unterschiedlichen Parts &#8211; ich erlebe <strong>FINSTERFORST</strong> heute mit einer Tiefe, die ich zuvor noch gar nicht entdeckt hatte. Schwerfällig sind sie immer, heavy, massiv. Aber auch mal schnell, auch mal aggressiv, mal schön, mal traurig, mal verzweifelt. <strong>FINSTERFORST</strong> machen <strong>Musik, die nur sie machen können,</strong> und das mit absoluter Virtuosität. Zieht einen rein, um einem dann mit aller Epischkeit die Fresse zu polieren. In manchen Momenten geht die Gitarre ein bisschen hinter dem Geknüppel des Schlagzeugs unter, aber ich genieße jeden Kick, der mir die Waden und die Hirnrückwand massiv massiert. Total finsterforstig.</p>
<h2><strong>Die Piraten des Rheins</strong></h2>
<p>Und schon wieder ganz etwas komplett anderes machen <strong>STORM SEEKER</strong>! Und ehrlich gesagt, die finde ich heute richtig nice. Upbeatige, Hurdy-Gurdy-trächtige Seemannslieder mit Metal-Energie &#8211; was will man mehr an einem solchen Abend?</p>
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<p>Es gibt auf jeden Fall<strong> noch so einiges!</strong> Dies umfasst unter Anderem, aber nicht ausschließlich:</p>
<p>&#8211; Der Drummer spielt ein <strong>Solo</strong> und wird dabei von epischen Ozean-Akkorden und tiefblauer See-Beleuchtung begleitet.</p>
<p>&#8211; Die Band ist plötzlich weg, das Licht geht aus. Dann sieht man drei von ihnen mit ominösen Laternen durchs Publikum ziehen. In der Mitte der Halle, inmitten eines <strong>Mahlstroms aus Menschen</strong>, fangen sie an, Acapella weiterzuperformen.</p>
<p>&#8211; Als sie zurück zur Bühne schwimmen, spielt der Rest der Band (u.A. Mit Gitarrist <strong>Pauli</strong> nun am Schlagzeug) ein Cover von <em>&#8222;The Wellerman&#8220;</em> an, und <strong>mit vertauschten Instrumenten</strong> wird das Lied zu Ende gespielt.</p>
<p>&#8211; Zum nächsten Song setzen sich ca. <strong>50 Publikumspiraten auf den Boden</strong> und rudern auf Kommando der Band.</p>
<p>&#8211; Der Keyboarder reißt beim letzten Lied sein Instrument vom Ständer und enthüllt, dass es <strong>eigentlich eine Keytar</strong> ist.</p>
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<p>Fazit: Ich bin begeistert vom Unterhaltungswert, den diese Band aus dem simplen Konzept der Seemannslieder herausholen. Ein Hoch auf <strong>STORM SEEKER</strong>!</p>
<h2><strong>Ein etwas anderer Abschluss</strong></h2>
<p>Man würde zu diesem Zeitpunkt nicht erwarten, dass schon wieder eine Band die Bühne betritt, die ganz andere Musik macht als alle anderen Acts des Festivals. Was genau <strong>HAGGARD</strong> aber eigentlich machen, ist mir bis kurz vor dem Konzert noch nicht so wirklich bewusst, und es dauert ehrlich gesagt auch etwas, bis ich es gänzlich verstanden habe. Der generelle Vibe zieht <strong>eher Richtung Klassikkonzert als Richtung Metalshow</strong>: Ein kleines Orchester sitzt auf der Bühne, ausgestattet mit Notenständern und -blättern, und nach dem ersten Lied wird erstmal eine Pause eingelegt, um die Instrumente eines nach dem anderen nachzustimmen, während das <strong>Publikum ratlos in der Gegend herumsteht</strong>.</p>
<p>Oft entpuppt sich die Musik auch als überhaupt komplett unmetallisch, und begibt sich dann wieder in ein <strong>Wechselspiel zwischen der harten und der sanften Welt</strong>. Die Dame rechts gibt einen eher operntypischen Sopran zum Besten, welches sich edel über Streicher und Harpsichord legt, dann wieder unleasht der Bandkopf Gitarre und Growls &#8211; und manchmal passiert das auch alles zur gleichen Zeit.</p>
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<p>Sich tiefer in die metallene Richtung zu lehnen fangen <strong>HAGGARD</strong> gegen Mitte ihres Sets an. Jetzt sind die Songs auch mal<strong> schneller, heavyer, aggressiver.</strong> Ein Cover des schon von <strong>IN EXTREMO</strong> aufgegriffenen &#8222;<em>Herr Mannelig&#8220;</em>&nbsp;bricht mit seiner Sänfte diese Energie gekonnt und erfreut die Herzen vieler, während Bandkopf <strong>Asis</strong> Akkorde greifend bis zum Mischpult spaziert und mit dem Soundmann (über den Sound?) zu plaudern beginnt.</p>
<p>Insgesamt liefern <strong>HAGGARD</strong> ein Spektakel hoher Kunstfertigkeit. Ich muss aber sagen, dass mein Gehirn nach wie vor nicht so ganz weiß, was es damit anfangen soll. Irgendwie scheint mir die Band (oder sollte ich sagen: das Orchester?) <strong>für einen Headliner ein bisschen zu speziell</strong>, ein bisschen zu avantgardistisch.</p>
<h2>Und das war’s dann leider auch schon wieder.</h2>
<p>Und noch leiderer war&#8217;s das diesmal <strong>gleich für&#8217;s nächste Jahr mit</strong>. Denn das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> macht jetzt erstmal für ein Jahr Pause und tritt erst <strong>2026</strong> wieder auf den Plan.</p>
<p>Wie dem auch sei, dass ich dann wieder dabei sein werde,<strong> darauf könnt ihr</strong> <span style="text-decoration: line-through;">Gift nehmen</span> <strong>einen Met trinken.</strong> Es ist immer wieder eine Freude, sowohl kleinere Bands zu sehen, die noch nicht so oft die Chance bekommen haben, vor mehr als ein paar Menschen aufzutreten &#8211; als auch die Art von mittelgroßen Bands, die man sonst selten bis nie zu Gesicht bekommt.</p>
<p>Gleichzeitig sei vor allem in diesem Jahr der <strong>musikalische Abwechslungsreichtum</strong> im Line-Up zu loben! Keine Band klang wie die andere, alle hatten sie ihre eigenen Interpretationen von Folk Metal, Pagan Metal oder angrenzenden Arten der Musikmacherei im Gepäck.</p>
<p><strong>MEAD &amp; GREED Festival</strong>, macht weiter so – <strong>es war wie jedes Mal ein Fest.</strong> Man sieht sich in zwei Jahren!</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark Art</strong> für die tollen Fotos!</p>
<p>Hier gibt&#8217;s mehr davon -&gt;&gt;&gt; <a href="https://dark-art.com/"><strong>dark-art.com</strong> </a>&lt;&lt;&lt;-</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 09:28:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dies ist der offizielle Silence-Bericht zum tollen Mead &#038; Greed Festival 2023 mit Acts wie KROMLEK, BLACK MESSIAH, FEJD und MÅNEGARM.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder <strong>MEAD &amp; GREED</strong>! Das bedeutet: Auf nach Oberhausen, wo <strong>eine der größten Folk- und Pagan-Metal-Fete des Jahres</strong> steigt!</p>
<h3>TAG 1: FREITAG</h3>
<p>Wie leider immer erlaubt es mir die Arbeit nicht, vor 17:30 da zu sein. Wie gottseidank immer habe ich aber meine Informanten vor Ort, die das Notizennehmen bei der ersten Band für mich bewerkstelligen!</p>
<h3>EICHHÖRNCHEN IM MOSHPIT</h3>
<p>Und zwar handelt es sich bei besagter Band um niemand anderen als die hauseigenen <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>! Während die Musiker in aufwändigen Bühnenoutfits die ersten Töne des Abends anklingen lassen, strömen auch die Besucher und -innen von außen nach innen und treten dem Eichhornkult mit Applaus, Jubel und Kopfgeschraube bei. Gleich nach dem ersten Lied erschallen bereits &#8222;Ausziehen!&#8220;-Rufe &#8211; man fragt sich warum, <strong>das riesige Plüscheichhorn ist doch bereits unbekleidet</strong>. Lange dauert es jedenfalls nicht, bis dieses im Circle Pit heftigst am Mitmoshen ist &#8211; genau wie Dudelsackspieler <strong>Tim</strong> samt Dudelsack &#8211; mit Kleidern aber.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41926" aria-describedby="caption-attachment-41926" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41926 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41926" class="wp-caption-text">Geschrei! &#8211; <strong>TALES OF RATATÖSK</strong></figcaption></figure>
<p>Für viele Zuhörer ein erstes Mal: Bis vor lockdowninduzierter Bühnenpause vor drei Jahren hatten <strong>TALES</strong>&nbsp;<strong>OF RATATÖSK</strong> noch <strong>ein auffällig anderes Lineup</strong> &#8211; es sticht vor allem hervor, dass nun statt männlichen Growls und weiblichen Clean Vocals konsequent der Gesang von einer neuen schreienden Dame übernommen wurde. Und das ebenso gekonnt wie überzeugend! Hätten sie sich dem Festival eigentlich im letzten Jahr schon in dieser Form präsentieren sollen, so kam es damals dank <strong>vom Basser ausgehender Corona-Infektion</strong> der (fast) gesamten Band leider zum Ausfall. Auch schön: In der zweiten Reihe vor der Bühne steht die alte Besatzung und macht ordentlich Party.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41927" aria-describedby="caption-attachment-41927" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41927 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41927" class="wp-caption-text">Der erste Circle Pit des Festivals</figcaption></figure>
<p>Als ich im Resonanzwerk ankomme, schaffe ich es gerade noch,<strong> die beiden letzten Songs zu erhaschen</strong>, bevor Konzert Nummer eins schon sein Ende findet.</p>
<h3>WHISKEY, GEIGEN UND AKKORDEON</h3>
<p>Konzert Nummer zwei lässt jedoch nicht lange auf sich warten! Hinter dem Namen <strong>PYROLYSIS</strong> könnte man üblen norwegischen Black Metal vermuten &#8211; doch läge man damit weit daneben. Stattdessen handelt es sich bei dieser musikalischen Darbietung um irisch-keltisch anmutenden Folk aus den Niederlanden. Während der Trupp vor vielen Jahren tatsächlich als Metalband das Licht der Welt erblickte, wurde <strong>PYROLYSIS</strong> schnell klar, <strong>dass sie gar nicht so wütend sind, wie sie anfangs dachten.</strong> Prompt wurden die E-Gitarren ausgestöpselt und die Blastbeats durch seichtes Getrommel ersetzt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41928" aria-describedby="caption-attachment-41928" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41928 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41928" class="wp-caption-text">Gar nicht mal so wütend &#8211; <strong>PYROLYSIS</strong></figcaption></figure>
<p>Und <strong>seicht sind generell die Klänge</strong>, die der Stage entspringen – wenngleich auch oft schnell und energiegeladen: <strong>PYROLYSIS</strong> covern mal altertümliches Musikgut, mal spielen sie eigene Kompositionen, tanzen und klatschen selbst auf der Bühne mit, soweit es ihre Instrumentenführung erlaubt, so lange, bis auch das Publikum die Bewegungswut gepackt hat. Während anfangs nur jene mitmachen, die weder Bier noch Handy in der Hand halten, geht das Ganze recht zügig in einen lustigen Tanzpit über. Seinen Höhepunkt findet das Konzert am Ende, als die Holländer einen Song <strong>&#8222;about drinking LARGE amounts of Whiskey&#8220;</strong> ankündigen. Im Song selbst geht&#8217;s dann aber die ganze Zeit um … Met? Egal, Hauptsache Alkohol. Den Song über Whiskey können sie ja dann beim nächsten <strong>WHYSKEY &amp; GREED</strong> spielen (höhö).</p>
<h3>BLACK METAL ZUM TRÄUMEN</h3>
<p>Nun ist es an <strong>BELORE</strong>, den Anschluss zu übernehmen. Und das bedeutet: Die Party ist vorerst mal vorbei. Stattdessen entführt die französische Atmospheric-Black-Metal-Gruppe mit episch-hypnotischen Weisen das Publikum <strong>in ferne Fantasiewelten</strong>. Narratiert wird die Erfahrung von einer finsteren Erzählerstimme, schwarzmetallischen Growls und mehrstimmigen Gesängen. Man könnte fast von einer Art Real-Life-<strong>SUMMONING</strong> reden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41930" aria-describedby="caption-attachment-41930" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41930 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41930" class="wp-caption-text"><strong>BELORE</strong> in anderen Welten</figcaption></figure>
<p><strong>BELOREs</strong> Lieder sind allesamt ausgedehnte Werke, die mit Repetition und Eingängigkeit spielen &#8211; <strong>quasi eine Art Black-Metal-Balladen</strong> mit schönen flötigen Zwischenspielen und Akustikgeklimper, Synth-Parts und Naturgeräuschen. Die Menschen auf und vor der Bühne lassen sich von der Atmosphäre in eine Trance hineinziehen und zergehen headbangend in der Flut der Klänge. <strong>Um meinen Kumpel Konrad zu zitieren:</strong> &#8222;Voll entspannt, Alter!&#8220;. Hundert Ausdauerpunkte gehen übrigens an die Füße des Schlagzeugers, der nicht selten unter fünfminütigen Parts ohne Pause für tragendes Bassdrumgeknüppel sorgt.</p>
<p>Und: Der letzte Song (meine Internetrecherchen sagen: <em>&#8222;Moonstone&#8220;</em>) ist <strong>absolut Liebe pur.</strong></p>
<h3>POWER AUS PORTUGAL</h3>
<p>Ein paar Tage zuvor nur erblickte ich bei besagtem Kumpel Konrad zuhause im Bücherregal eine Fantasy-Reihe mit dem Namen <strong>GWYDION</strong> &#8211; welcher interessanterweise auch der Name der nun folgenden Musikkapelle ist. <strong>Was mich allerdings hier erwartet</strong>, darauf hätte mich auch ein Durchlesen der gesamten Quadrologie nicht vorbereiten können.</p>
<p>Aus Portugal angereist ist der energische Trupp scheinbar<strong> zu einem einzigen Zweck</strong> hier: <strong>Um absolut abzureißen.</strong> Das Waffenarsenal der Wahl: Barbarischer Pagan Metal mit gelegentlicher <strong>finntroll</strong>iger Folk-Note – alles trieft vor Männerschweiß und ist in ständiger Bewegung. Da passiert so viel gleichzeitig in der Musik und auf der Bühne &#8211; anders kann man es gar nicht ausdrücken: Es ist ein Fest! Neben der rohen musikalischen Power und dem konstanten Gewusel on Stage bringen immer wieder Rhythmus- und Feelingwechsel noch mehr Action ins agitierte Geschehen. Und von erster Sekunde an steigt das Publikum in diesen <strong>musikalischen Kraftakt</strong> mit ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41931" aria-describedby="caption-attachment-41931" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41931 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41931" class="wp-caption-text">Ein tiefer Growl &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Während der Gitarrist optisch eine 1:1 Wiedergabe des schreienden, fellbehangenen Barbaren des Albumcovers ist und der Keyboarder keine Melodie dem Tonband überlässt, ist es aber der Sänger, der für mich das Highlight dieses Konzertes darstellt. Nahtlos gehen seine Vocals von tiefen Growls, die den Boden unter mir erzittern lassen, in ohrenzerfetzende Fry Screams und dann wieder in stimmhaftes Brüllen über &#8211; selten habe ich jemanden so fließend und so sauber <strong>drei unterschiedliche Techniken der ungebändigten Rumschreierei</strong> nutzen gehört. Auch in der Kunst der Crowdmobilisierung sind <strong>GWYDION</strong> (und hier wieder vor allem der Sänger) mehr als gewandt &#8211; so ungefähr jede andere Band der Welt könnte sich hier noch eine Scheibe abschneiden!</p>
<p>Eine erste Verschnaufpause ist dem Publikum erst nach über einer halben Stunde gegönnt, als die portugiesische Horde zur Abwechslung einen gemütlicheren Song anspielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41932" aria-describedby="caption-attachment-41932" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41932 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41932" class="wp-caption-text">Der vom Cover &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Am meisten in Erinnerung bleibt mir aber der Moment, in dem sich <strong>plötzlich alle Zuhörer hinhocken</strong> sollen (und dies &#8211; bis auf zwei, drei grantige, mittelalte Herren, denen das offensichtlich zu blöd ist &#8211; auch tun). Auf einmal taucht der Sänger mitten im Publikum auf und lässt auf sein Kommando zum passenden musikalischen Wechsel alle Anwesenden aufspringen, was zu einem Moshpit mittlerer Größe führt &#8211; dem der Frontmann mitsamt Mikrofon prompt beiwohnt, während der Gitarrist sich daneben platziert und ein Solo zum Besten gibt.</p>
<p>Und dergleichen <strong>ziehen die über eine Stunde lang durch.</strong> Ich kann nur sagen: Richtig geile Show, richtig geile Mucke, richtig geile Vocals &#8211; <strong>GWYDION</strong> sind eine tolle Neuentdeckung. Und eine absolute Live-Band!</p>
<h3>DIE REVANCHE</h3>
<p>Nachdem <strong>FEJD</strong>, die Headliner aus Schweden, <strong>letztes Jahr nicht spielen konnten,</strong> weil die Instrumente scheinbar an einem anderen Flughafen angekommen waren als die Musikanten, sind sie (sowohl Instrumente als auch Musikanten) heute nach Oberhausen zurückgekehrt, um nachzuholen, was ihnen durch die Umstände verwehrt geblieben war. Gleich wird mir auch klar, warum die Band nicht einfach auf den Instrumenten von jemand anderem ihr Konzert hätte spielen können:<strong> Moraharpa, Bouzouki und Knochenflöten</strong> dürfte sogar auf einem Folk-Metal-Festival nicht einfach mal jeder Zweite im Gepäck haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41934" aria-describedby="caption-attachment-41934" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41934 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41934" class="wp-caption-text">Die Moraharpa &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> ist einer der doch recht großen Namen, die man schon des Öfteren gehört hat, aber selten irgendwo zu Gesicht bekommt. So freue ich mich auch auf diese neue Erfahrung. Und ich muss sagen, dass mir, selbst nach fünfzehn Jahren Festivalgängen, <strong>ein wenig die Worte fehlen,</strong> um den musikalischen Ausdruck der Schweden gebührend beschreiben zu können. Ich bezweifle stark, dass es noch eine Band in diesem Universum gibt, die das Konzept Folk auf diese Art und Weise interpretiert. Während oben genannte <strong>Moraharpa</strong> und <strong>Bouzouki</strong> im melodischen und rhythmischen Hauptfokus liegen, sorgt lediglich ein Keyboard für eine Akkord-Untermalung der Szenerie und ein Bass für, ja, den Bass eben. Und obwohl keinerlei verzerrte Gitarren oder wütendes Geschrei in der Musik enthalten sind,<strong> tut der Schlagzeuger so, als spielte er in einer Metalband</strong>, und ballert munter Double Bass und Uptempo-Beats vor sich her. Der Gesang bleibt dabei immer schön clean &#8211; und schwedisch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41935" aria-describedby="caption-attachment-41935" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41935 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41935" class="wp-caption-text">Die Bouzouki &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p>Trotz dieser durch und durch folkigen Herangehensweise an das Thema Musik <strong>rutscht man nie in fröhliche oder gar lustige Gefilde ab</strong> &#8211; es ist stets ernst, wenn auch selten wirklich düster. Der Raum ist für dieses Spektakel gefüllt bis zum Eingang, und das mit Recht. Ein ebenso interessanter wie qualitativer Abschluss für diesen ersten Abend des <strong>MEAD &amp; GREED 2023</strong>.</p>
<h3>SAMSTAG</h3>
<p>So, 16:00 Uhr, genug geschlafen, <strong>weiter geht&#8217;s!</strong></p>
<h3>ALLER ANFANG IST AKUSTISCH</h3>
<p><strong>BAUMBART</strong> &#8211; der nächste hauseigene Musikantentrupp &#8211; eröffnen das Fest am Samstag. Auch hier gab es in letzter Zeit den ein oder anderen Lineup-Wechsel. Erspähe ich da den früheren <strong>RATATÖSK</strong>-Sänger an der Percussion?</p>
<p>Auch in dieser Besatzung <strong>geleiten uns die Akustik-Abenteurer heute nach altbekannter Manier in ihre eigens erschaffene Fantasy-Welt</strong>, singen inbrünstig über die Seefahrt und Piraten, über Tavernen und Helden. An vorderster musikalischer Front stehen drei akustische Gitarren, die im Einklang spielen mit gelegentlichen Flöten, Kastagnetten (Flamenco!) und einem, eh, Miniklavier zum Hineinblasen (der Fachbegriff lautet anscheinend &#8222;Melodica&#8220;). Aber wo ist die Geige? <strong>Haben wir noch Geigen? Keine mehr?</strong> Schade, das fehlt dem Ganzen ein bisschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41936" aria-describedby="caption-attachment-41936" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41936 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41936" class="wp-caption-text">Sichtliche Freude am Musizieren &#8211; <strong>BAUMBART</strong></figcaption></figure>
<p>Gesungen wird aus so ziemlich aller Musiker Kehlen &#8211; ich zähle zwischen fünf und sechs Mikrofonen, davon zwei weiblich besetzt und der Rest von Männerkehlen befeuchtet. Ich werde im Verlauf des Nachmittags übrigens zum dritten oder vierten Mal in meiner langhaarigen Existenz gefragt, ob ich nicht der Leadsänger von <strong>BAUMBART</strong> sei &#8211; dabei würde ich mir niemals anmaßen, meine bescheidene Gesichtsbehaarung auch nur ansatzweise mit <strong>MARCs prachtvollem Voll(baum)bart</strong> zu vergleichen.</p>
<h3>NUR DIE HARTEN</h3>
<p>Mit <strong>MORGARTEN</strong> aus der Schweiz steht schon wieder eine Band an, die mir zuvor noch nicht bekannt war. Zuerst aber gibt es einen <strong>ungewöhnlichen Soundcheck</strong>: Das Schlagzeug spielt &#8211; der Rest kommt erstmal vom Tonband. Hat bestimmt seinen Sinn und Zweck.</p>
<p>Auch während des Konzerts ist der Drummer ordentlich gefordert &#8211; der epische Old School Viking Metal wird von seiner Double Bass getragen <strong>wie ein drachenköpfiges Schiff vom Wellengang einer stürmischen See.</strong> Vikingerchöre und pagane Keyboardmelodien sorgen für Farbe und Atmosphäre in der recht ernsten und durchweg eher düsteren Performance. Hinzu gibt es auch in <strong>MORGARTENs</strong> Klangwelten die ein oder andere epische Spoken-Word-Einlage, was den Gänsehautfaktor um einiges erhöht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41937" aria-describedby="caption-attachment-41937" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41937 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41937" class="wp-caption-text">Äußerst pagan &#8211; <strong>MORGARTEN</strong></figcaption></figure>
<p>Der <strong>Sound hat ordentlich Wumms</strong>, was ich einerseits begrüße, mir andererseits aber ordentlich auf den Magen schlägt &#8211; seit heute Morgen kämpfe ich mit einer Verstimmung desgleichen, die sich dieser musikalischen Gewalt leider nicht so sehr erfreut wie meine Ohren. Ich verziehe mich erstmal in die geheimen, oberen Gefilde der Halle und setze mich hin.</p>
<p>Besonders der zweitletzte Song (<em>&#8222;Oath Of Allegiance&#8220;</em>&nbsp;eventuell?) kennt wenig bis keine Gnade und <strong>lässt noch einmal alle Mähnen im Hallenwind wehen</strong> und viele Oberschenkelmuskeln gemeinsam einen Circle Pit lostreten. Von hier oben sieht das alles schon ziemlich cool aus.</p>
<h3>FREUDE AM FOLK</h3>
<p>Es folgen <strong>AEXYLIUM</strong>, die mir (ihr habt es erraten) auch bisher gänzlich unbekannt waren. Während es bei vielen der Acts dieses Festivals eher ernst zuging, <strong>fahren die Italiener ihren Folk-Metal-Ferrari auf der exakten Schiene zwischen episch und spaßig</strong> &#8211; treffen also genau einen, meiner musikalischen Nerven.</p>
<p>Die von weit hergereiste Mann- und Frauschaft liefert einen äußerst energiegeladenen Auftritt und wird bis zum Ende der Spielfreude weder müde noch überdrüssig. Mein Bauch allerdings schon, und so hole ich mir am Essensstand <strong>eine kleine Schale weißen Reises</strong>, in der Hoffnung, es damit besser &#8211; und nicht schlimmer &#8211; werden zu lassen. Insgesamt brauche ich nur 40 Minuten, um alles aufzuessen, und bin sehr stolz darauf. Leider kostet mich das alles, wie man sich vielleicht vorstellen kann, recht viel Konzentration, und so fällt mein <strong>AEXYLIUM</strong>-Bericht trotz Begeisterung für die Sache recht kurz aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41938" aria-describedby="caption-attachment-41938" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41938 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41938" class="wp-caption-text"><strong>AEXYLIUM</strong> mitten im Geschehen</figcaption></figure>
<p>Zwei Dinge gibt es noch zu erwähnen: Erstens: Der Drummer trägt ein Oberteil, das ich auch besitze! Wie soll ich das finden? <strong>Ein Wechselbad der Gefühle.</strong> Zweitens: Mein Verdacht, die Gitarristin sei womöglich <strong>THALIA</strong>, die mit allseits bekanntem <strong>GLORYHAMMER</strong>-Exilant <strong>Angus Mcsix</strong>&nbsp;zusammen eine neue Band (Name: <strong>ANGUS MCSIX</strong>) ins Leben gerufen hat und kurz vor Albumrelease steht, bestätigt sich nach kurzer Internetrecherche.</p>
<h3>EIN LEGENDÄRER AUFTRITT</h3>
<p>Dass ich trotz sich verschlechterndem gesundheitlichen Zustand nicht einfach ins Hotel abhauen kann, liegt nicht nur an meiner akkreditierungsgebundenen Berichtpflicht, sondern auch daran, dass ich mir das <strong>nun anstehende Konzert auf keinsten aller Fälle entgehen lassen</strong> konnte.</p>
<p>Denn es spielen <strong>KROMLEK</strong> &#8211; eine Band, die in meinen und den Augen sehr vieler anderer <strong>längst zur Legende alter und vergangener Tage geworden</strong> war. In den frühen 2000er hatten die Schweinfurter ihren Anfang gefunden und die damalige Folk- und Pagan-Metal-Welle mit einer EP und zwei darauffolgenden Full-Length-Releases geritten, bevor sie im Jahre 2012 ihre Auflösung bekanntgegeben hatten. Mir war es in diesen Jahren leider nie möglich gewesen, einem Live-Auftritt beizuwohnen. Zur Feier des <strong>zwanzigjährigen Jubiläums</strong> entschieden <strong>KROMLEK</strong> nun aber, sage und schreibe *zwei* Konzerte zu spielen, bevor man wieder getrennte Wege gehen wird. Und das Erste von beiden ist heute. <strong>Jetzt</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41940" aria-describedby="caption-attachment-41940" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41940 size-full" style="margin: 0px; border: 0px none; float: none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41940" class="wp-caption-text">Das Teil aus dem Bandlogo &#8211; <strong>KROMLEK</strong></figcaption></figure>
<p>Finstere Gesellen, <strong>zutiefst behangen mit schwarzen Kapuzen</strong> (Ausnahme: Drummer &#8211; der muss ja sehen, wo er hinhaut) betreten die Bühne. Und schon geht&#8217;s los! Bereits beim ersten grellen Schrei des Sängers wird klar, dass <strong>KROMLEK</strong> vorhaben,<strong> sich an diesem Abend absolut zu verausgaben.</strong> Zwei Handsicheln hält er gekreuzt über sich, die im Laufe des Konzerts noch von der Stachelkeule aus dem Bandlogo abgelöst werden, und passend dazu wird durch Songs von allen drei Veröffentlichungen gebrettert. Ich habe mich zugegebenermaßen lange Zeit nicht mehr mit <strong>KROMLEK</strong> befasst, aber <strong>selbst mir kommt die eine oder andere Melodie wieder</strong>, als sie mir seitens ihrer Erschaffer entgegendröhnt. Und das erfreut mich.</p>
<p>So ziemlich jeder hier in dem Raum scheint sich zu freuen. Selbst, wer die Gruppe vorher nicht kannte, dürfte der <strong>Wichtigkeit des Moments</strong> mittlerweile gewahr sein. Vor allem aber jene, die wegen dieses Auftritts hier sind, sieht man inmitten der Masse euphorisch mitmachen und -singen. Der Moshpit wirbelt ordentlich,<strong> die Musiker sind in Topform</strong>, die Vocals krächzen wie nie zuvor. Lange und standhaft halten <strong>KROMLEK</strong> die Energielatte hoch, und bis zum Ende werden sie dafür gefeiert.</p>
<h3>DIE KLASSIKER</h3>
<p>Nach diesem legendären Konzert ist es an <strong>BLACK MESSIAH</strong>, besagte Latte weiterhin oben zu halten &#8211; und niemand könnte sich auf einem Festival wie diesem besser dafür eignen.</p>
<p>Ich jedoch muss der Party, die sich vor der Bühne abspielt, leider schon wieder entsagen weil aua. <strong>So langsam geht mir jegliche Kraft flöten</strong>, die mein Körper aus einer Schüssel Reis gewinnen konnte. Die Krämpfe werden heftiger und auch der <strong>Kamillentee</strong>, den mir an der Bar ein unbekannter Metalbruder aus Güte und Mitleid spendiert (<strong>wo immer du bist: Du bist der Tollste &lt;3</strong>), füllt gerade mal genug KP wieder auf, die Show im sitzenden und abkratzenden Zustand vom oberen Bereich aus wahrnehmen zu können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41945" aria-describedby="caption-attachment-41945" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41945 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41945" class="wp-caption-text">Die Party &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong></figcaption></figure>
<p>Wem es allerdings im Gegensatz dazu so richtig gut geht, ist der Bühnensound: <strong>So perfekt klar klang auf diesem Festival noch keine andere Band</strong>. Jedes der Instrumente ist gut zu hören, jedes Wort des Sängers deutlich zu verstehen, der Druck ist präsent und dennoch wummert nichts. Laut ja &#8211; unangenehm in keinster Hinsicht.</p>
<p>Die Setlist variiert nicht großartig von den meisten <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Shows, aber ich denke mal, das würde auch niemand hier wollen. Es werden <strong>alle tanz- und trinkbaren Klassiker</strong> rausgehauen und <strong>gebührend betanzt und betrunken</strong>, es wird viel seitens der Besucher mitgesungen, -geklatscht und -gegrölt.</p>
<p>Erstes Highlight ist das <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em> &#8211; bei diesem Evergreen eines Musikstücks ziehen sich die Gelsenkirchener alles an Publikumsanimation aus den Ärmeln, was dort vorzufinden ist. Mal lässt man die Besucher den Refrain singen, mal sich die Handinnenflächen wundklatschen. Als <strong>Stargast</strong> (Söldner?) steht dann im selben Song plötzlich ein Herr namens <strong>BIEST</strong> (<strong>BEAST</strong>? Groß und böse jedenfalls), seines Zeichens Sänger von <strong>HELGRINDUR</strong> und <strong>SKELFIR</strong>, mit auf den Brettern und wohnt der Feierei bei. <strong>An der Gitarre</strong> dürfen wir außerdem<strong> des Sängers Sohn</strong> bestaunen, der bereits beim <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> mit der Horde seines Vaters die Festivalbühne unsicher machen durfte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41942" aria-describedby="caption-attachment-41942" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41942 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41942" class="wp-caption-text">Ein Stargast am Animieren &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong> (hier zu sehen: <strong>BEAST</strong> von hinten)</figcaption></figure>
<p>Highlight Nummer zwei ist dann die Zugabe: Das <em>&#8222;Trinklied&#8220;</em>. Es scheint, als wären <strong>mindestens zwei Drittel der Festivalbesucher textsicher.</strong> Die ganze Halle verwandelt sich in eine schunkelnde, mitgrölende Methalle (na endlich!), für mich jedoch ist es nun endgültig vorbei.</p>
<p>Während ich mich noch für&#8217;s <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Spektakel gerade so über Wasser halten konnte, gibt mir mein Zustand alle Signale, dass ich das bitte jetzt nicht noch ein weiteres Mal machen sollte. Am Ende finde ich mich damit ab, <strong>MÅNEGARM MÅNEGARM</strong> sein lassen zu müssen und im Gegenzug noch <strong>halbwegs lebendig im Hotelzimmer ankommen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr, <strong>kommt von irgendwo ein Lichtlein her:</strong> Erblicke ich doch dort<strong> am Horizont einen Mann</strong>, der sowohl des Schreibens mächtig ist, als auch dem <strong>MEAD &amp; GREED</strong> theoretisch noch eine halbe Review schuldet: Dem großen (bestimmt 1.90m) <strong>Micha-El Goehre</strong> ist es vor einem Jahr ähnlich ergangen wie mir heute &#8211; nur leider schon am ersten Festivaltag, und er musste krankheitsbedingt vorzeitig abreisen. Wenn also jemand Verständnis für meine Situation haben dürfte, dann er. Aus einem kurzen Gespräch ergibt sich, dass ich richtig lag und <strong>der freundliche Herr tatsächlich bereit</strong> ist, einen <strong>MÅNEGARM</strong>-Bericht an meiner statt zu schreiben. &nbsp;</p>
<p>Somit übergebe ich die Feder an <strong>Micha-El Goehre</strong> &#8211; und mich selbst hoffentlich erst, wenn ich im Hotel angekommen bin.</p>
<h3>EIN WÜRDIGER ABSCHLUSS</h3>
<p><em><span style="color: #800000;">MG:</span></em> <span style="color: #800000;"><strong>MÅNEGARM</strong> sind im engen Rahmen der Themenmöglichkeiten der größtmögliche Kontrast zu <strong>BLACK MESSIAH</strong>. Streng uniformiert bitten die Schweden zum Festivalabschluss und machen schnell klar, warum sie der Mainact sind. Diese Verbindung aus Professionalität und<strong> Huldigung der Black-Metal-Roots</strong> einerseits, und <strong>Rock&#8217;n&#8217;Roll und paganer Party</strong> andererseits kriegen nicht viele hin. So ist der Zuschauerschwund zur Zugabe auch nur mit dem ÖPNV zu erklären, der nur stündlich fährt. Letzten Endes entlässt die Band alle <strong>mit einem seligen Grinsen in die regnerische Nacht.</strong></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41943" aria-describedby="caption-attachment-41943" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41943 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41943" class="wp-caption-text">Schwedische Wut &#8211; <strong>MÅNEGARM</strong></figcaption></figure>
<p>Und somit sind wir auch schon <strong>am Ende</strong> angelangt. Wie alle Jahre zuvor schon kann ich das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in allen Hinsichten loben!</p>
<p>Ich feiere die<strong> bunte Mischung aus neuen Entdeckungen und altbekannten Größen</strong> der Pagan- und Folk-Metal-Szene! Auch die mittlerweile nicht unbeachtliche,<strong> internationale Komponente</strong> macht viel her: Vertreten waren in diesem Jahr <strong>Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Italien, Portugal, die Schweiz und Schweden</strong>! Gerade für von fern angereiste Bands bietet ein solches Festival die Möglichkeit, neue Fans dazuzugewinnen, die ansonsten wahrscheinlich nie von ihrer Existenz erfahren hätten.&nbsp;</p>
<p>Es war mir <strong>wie immer ein Fest,</strong> wenn auch diesmal leider eines mit kleinen gesundheitlichen Hindernissen.&nbsp;</p>
<p><strong>Bis zum nächsten Jahr &#8211; ich freu mich jetzt schon!</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">-Mich</span></p>
<hr>
<p>Vielen lieben tollen Dank an <strong>Matthias von Dark-Art</strong> für die Bilder! &#8212;&gt; <a href="https://dark-art.de/">&lt;&lt;Hier klicken für fulminante Fotos und fantastische Festivalberichte&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an<strong> Micha-El Goehre</strong> für das Einspringen in letzter Sekunde! &#8212;&gt; <a href="https://michaelgoehre.wordpress.com/">&lt;&lt;Hier klicken für brutale Blogs und lustige Lesungen&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an den <strong>random Dude </strong>an der Theke für den Kamillentee. &#8212;&gt; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BbcwludyWxw">&lt;&lt;???&gt;&gt;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 10:36:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in seine verdiente nächste Runde gehen konnte! <strong>Das sympathische, lokale Pagan- und Folk-Metal-Festival ist zurück</strong> aus den Nebeln der Unsicherheit, und auch diesmal segeln wir hin, um dem Spektakel gewahr zu werden!</p>
<h2>&#8230;und leider verpasse ich erstmal den Anfang.</h2>
<p>So ist das Leben wohl als erwachsener Mensch – erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zum Glück habe ich allerdings meine Informanten vor Ort, die mir berichten, was mir selber zu sehen verwehrt bleibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38758" aria-describedby="caption-attachment-38758" style="width: 444px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38758" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg" alt="" width="454" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38758" class="wp-caption-text">FABULA RASA @misskim_event</figcaption></figure>
<p><em>Informantin vor Ort:</em> Die Show wird eröffnet von <strong>FABULA RASA</strong>, ihres Zeichens Erschaffer energetischen Power-Folks aus Düsseldorf. Und die Stimmung stimmt, gleich von Beginn an! Liegt dies auch sicherlich am generellen Durst der Anwesenden nach Live-Musik, so trägt die illustre Runde auf der Bühne auch persönlich nicht wenig dazu bei! Vor allem optisch fällt der Gitarrist auf, der sich für diese Gelegenheit in sein feinstes Hawaii-Hemd gewandet hat – die meiste <strong>Tanz- und Mitmachfreude</strong> geht jedoch (und so sollte das auch sein) vom Sänger aus. Er erweckt dabei ein bisschen den Anschein eines Power- oder Speed-Metallers aus den tiefsten Achtzigern. Auch seine Stimme ist dem nicht allzu fern. Denn während sich musikalisch hier etwas härterer Mittelalterrock aufgetischt wird, fallen die Vocals eher in ebenjene Kategorie Power Metal. Passend dazu steht am Ende des Sets ein Cover von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s <em>„Valhalla“</em>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38759" aria-describedby="caption-attachment-38759" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38759" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg" alt="" width="429" height="286" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38759" class="wp-caption-text">AKANDO @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Mit der zweiten Band <strong>AKANDO</strong> ist die Party-Laune dann erstmal vorüber (und das im guten Sinne). Zwischen Thrash, Death und atmosphärischem Black Metal situiert, besingen und bespielen sie die Traditionen und Rituale amerikanischer Urvölker. Der Sound wummert düster bassig (und das im guten Sinne), im Hintergrund spielen Flöten vom Band, und der Raum wird in den ruhigeren Parts in eine <strong>musikalisch-spirituelle Aura</strong> gehüllt. In härteren Momenten kommt dann schon der ein oder andere kleine Moshpit zustande, und gerade die Gitarrensoli (und die flinken Finger des Gitarrenmanns im generellen) wissen zu überzeugen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38760" aria-describedby="caption-attachment-38760" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38760" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg" alt="" width="465" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38760" class="wp-caption-text">THORONDIR @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>THORONDIR</strong> sind heute die ersten, die richtigen Pagan Metal auf die Bühne bringen. Das bedeutet konkret, dass die Härte der zweiten Band und die Melodizität der ersten hier aufeinandertreffen. Ein Umstand, der beim Publikum gut ankommt und viel <strong>Pogo- und Feierlaune</strong> hervorruft. Einzig, dass der Sänger etwas leise abgemischt ist und der Bassist mit einem verdammten Plektrum spielt (Spaß! :D), ließe sich an dieser Show kritisieren. Dafür gibt es aber live erzeugte Keyboardklänge, statt, wie es heute viele zu tun pflegen, einfachen Tonaufnahmen.&nbsp;</p>
<h2>Hurra, der Mich ist da!</h2>
<p><em>Mich:</em> Als ich nach vierstündiger Fahrt endlich ankomme, kann ich gerade noch die letzten Klänge <strong>THORONDIR</strong>s hinter den mir noch verschlossenen Türen verklingen hören, bevor ich mich durch den mir entgegenströmenden Schwall an Rauchern endlich in den Innenbereich des <strong>RESONANZWERK</strong>s wühle, um mein erstes Bier zu bestellen und mich dem Festivalabend in die Arme zu werfen. Prost!</p>
<h2>Ein stürmiger Abschied</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38761" aria-describedby="caption-attachment-38761" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38761" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg" alt="" width="199" height="299" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38761" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Und los geht’s für mich mit <strong>STORM SEEKER</strong>! Von ihnen habe ich viel gehört, live miterleben durfte ich ihr Schaffen jedoch bisher nicht. Somit brauche ich auch erstmal ein bisschen, um einordnen zu können, was da oben präsentiert wird. Seeromantik auf tanzbaren Metalbeats? Oder eher Piratenmusik mit E-Gitarren? Auf jeden Fall ist es genau das, worauf die Menschen hier Bock haben. Die Party-Energie ist hoch, die Moshpits nett, und zudem tanzen jedes Mal die Wellen auf dem Backdrop mit, wenn jemand dagegen stößt. Ein ungeplanter, aber vorteilhafter Effekt.</p>
<p>Drehleier, Cello und der ein oder andere Flöteneinsatz füllen das Dargebotene mit massig Folk, und für epische Untermalung am Keyboard sorgt heute Tim, ehrbares Mitglied der mehr oder weniger <strong>offiziellen Cantina-Band-Coverband</strong>. Wer in den letzten paar Jahren eines oder mehrere Festivals in Deutschland besucht hat, dem werden diese Campinground-Musikanten ein Begriff sein. So ist eine Coverversion des besagten Liedes auch hier auf der Bühne ein Muss.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38762" aria-describedby="caption-attachment-38762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg" alt="" width="200" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38762" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Dem folgt ein Cover von „<em>Wellerman</em>“ – und eigentlich kann ich es verfickt nochmal nicht mehr hören, nachdem ich in letzter Zeit mit diesem Lied dreimal täglich im Radio und zehnmal stündlich im Internet die Wege gekreuzt habe. Aber dann wiederum: Wenn das überhaupt noch jemand spielen darf, dann ja wohl eine Metalband mit Seefahrtsthematik. Gerade fällt mir dann noch auf, dass zwei der Bandmitglieder die beiden Frauen von <strong>BRISINGA</strong> sind, die ich schon vom Festival von vor zwei Jahren kenne. Da geben <strong>STORM SEEKER</strong> plötzlich bekannt, dass <strong>SANDRA</strong>, eine der besagten Damen, an diesem Wochenende ihre letzten beiden Konzerte mit den Seefahrern verbringt. Und das nach acht Jahren gemeinsamer Bandgeschichte! Es folgt eine <strong>rührende Abschiedsszene</strong> mit Tränen, Rum und Kuchen.</p>
<h2>Weniger Tränen, dafür mehr Schweiß</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38763" aria-describedby="caption-attachment-38763" style="width: 453px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg" alt="" width="463" height="309" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38763" class="wp-caption-text">OBSCURITY @misskim_event</figcaption></figure>
<p>&nbsp;&#8230;und vor allem mehr Rauch bringen die Headliner des heutigen Abends mit aufs Festival. <strong>OBSCURITY</strong> liefern klassischen Pagan Metal mit noch klassischeren Songtiteln (so etwa „<em>Schicksal der Götter</em>“ oder „<em>Schildwall</em>“ u.v.m.). Das alles in einem Gewand geballter Power und geübter Tightness. Gerade bei den Songs des neuesten Albums habe ich heute das Gefühl, dass diese live noch etwas mehr walzen als die älteren. Dem Drummer gilt, auch diesmal, mein Respekt als Vertreter seiner Zunft – die <strong>Ausdauer und konstante Durchschlagskraft</strong>, die hier an den Tag gelegt werden, muss man sich erstmal erarbeiten! Generell wird auch im Publikum energetisch mitgemacht, und die vordersten Reihen beherbergen sogar den ein oder anderen äußerst textsicheren Fan. Unter den Besuchern sind heute so einige, die seit Anfang Corona auf keinem Konzert mehr waren, und das merkt man. Als am Ende das Evergreen <em>„Bergischer Hammer“</em> angestimmt wird, steht plötzlich ein Zuschauer mit auffällig rotem T-Shirt auf der Bühne. Und dann werden es immer mehr. Irgendwann misst das Bühnenvolk neben den Musikern ca. 15 Frauen und Männer, die lebhaft mitmachen und sichtlich Freude an der Situation haben. Beim letzten Song sitzen dann auf einmal alle wieder vor der Bühne auf dem Boden, und rudern in einem imaginären Boot zum Rhythmus der Musik.</p>
<p>So neigt sich dann der erste – für mich leider relativ kurze – Abend des Festivals dem Ende zu. Nach der fünften Stunde Autofahrt für heute erreiche ich meine temporäre Raststätte und ein Bett, das sich meiner annimmt.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Musiker</h2>
<p>Am Samstag dann erreichen wir Oberhausen äußerst ausgeschlafen und noch vor Toröffnung, gesellen uns draußen zu neuen Bekanntschaften und schnorren zugleich das erste Dosenhopfen, bevor am späten Nachmittag die erste Show ansteht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38764" aria-describedby="caption-attachment-38764" style="width: 429px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg" alt="" width="439" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38764" class="wp-caption-text">CANTUS LEVITAS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Die Wartezeit geht sehr schnell vorüber, und bevor ich mich versehe, stehe ich mit zahllosen anderen begeisterten Klatschern klatschend im Konzertsaal. Denn <strong>CANTUS LEVITAS</strong> haben den Raum betreten, mit Dudelsack und Geige, Schlagzeug und Gitarren, Mikrofon und einer Menge guter Laune! Diese springt bei der Mischung aus Mittelalterrock und Folk Metal auch alsbald über auf die genannte Klatschkompanie, die sich begeistert und gespannt versammelt hat. <strong>Für zwei der Musikanten</strong> – namentlich Drummer und Sänger – ist das Konzert dieses Abends <strong>die Feuertaufe</strong>. Bassist <strong>BASCHDIE</strong> jedoch musste man aufgrund einer schweren Männergrippe zuhause lassen. Trotz dieser Umstände zeigt sich der lustige Trupp souverän und treibt die Stimmung im Laufe des Konzerts sogar noch in die Höhe: Stets fröhlich und von freudigen Klängen begleitet, herrscht wilder Tanz, und viel positive Energie wird in die Crowd gegeigt und gedudelt. Ein guter Start in den Tag!</p>
<h2>Gerumpel und Gesang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38765" aria-describedby="caption-attachment-38765" style="width: 404px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg" alt="" width="414" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg 1187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-300x273.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-1024x932.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-750x682.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38765" class="wp-caption-text">CRUSADE OF BARDS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Es folgt, nach dem gestrigen Auftritt von <strong>STORM SEEKER</strong>, die zweite Portion Seefahrt mit <strong>CRUSADE OF BARDS</strong>! Aus dem fernen Spanien angereist und auch ohne Bassist, hat man spontan den hier ansässigen Festival-Mitorganisator <strong>MARC</strong> nach einer einzigen Bandprobe ins Line-Up eingebaut. Dafür läuft es auf jeden Fall ganz gut! An der Hauptstimme befindet sich zur Abwechslung mal eine Sängerin. Und eine, die weiß, was sie tut! Ihre Vocals sind eher im klassischen Musikbereich angesiedelt, was sich einerseits schön auf die melodischeren Parts der Darbietung legt, andererseits einen interessanten Kontrast zu den schnelleren und aggressiveren Songs bietet.</p>
<p>Es tobt sich die Rumpelfraktion (Gitarre: Rumpel; Bass: Rumpel; Schlagzeug: Rumpelrumpel) schon in einigen Songteilen ordentlich aus, während sich den wohlklingenden weiblichen Gesängen ebenso rumpelnde Growls entgegenstellen. Dazu gesellt sich zuweilen ein dritter Sänger, der etwas tieferen Männergesang von sich gibt. Auch hat die Band scheinbar einen <strong>Roadie im rosa T-Shirt mitgebracht</strong>, dessen einzige ersichtliche Aufgabe es ist, im Publikum (und später auch auf der Bühne) für Party zu sorgen. Irgendwann kommt es sogar zu einem Circle Pit, wenn auch so ziemlich zum ruhigsten aller Lieder. Weiterhin (und das finde ich immer etwas lustig) hat die Band eine Person dabei, die eigens die Samples von einem Laptop abspielt und dabei headbangt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38766" aria-describedby="caption-attachment-38766" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg" alt="" width="478" height="319" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38766" class="wp-caption-text">Kultasiipi @misskim_event</figcaption></figure>
<h2>Im Finnengewand</h2>
<p>Nun ist die Bühne frei für die deutsche Band, die so tut, als sei sie eine finnische Band: <strong>KULTASIIPI</strong>! Und nicht nur das, ihr Logo sieht auch noch fast eins zu eins aus wie das von <strong>KORPIKLAANI</strong>! Wann und warum man diese Entscheidung wohl getroffen hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Musikalisch aber ist ordentlich was los! Auch hier handelt es sich um Folk Metal, jedoch schon etwas schneller und energischer als die bisherigen Bands des Genres. Dazu singt ein dicht <strong>mit mehreren Schichten Stoff behangener Waldmensch</strong> abwechselnd mit zwei Frauen, die zugleich ihre Instrumente bedienen. Das Rezept könnte also funktionieren, wäre da nicht der Sound. Leider ist der Mix recht ungünstig ausgeführt und lässt die erzeugten Klänge in nicht allzu glanzvollem Licht erscheinen,&nbsp; so dass die Erfahrung schnell anstrengend wird. Man merkt es auch an dem bisher so freudig beteiligten Publikum. Wo einst Tanz und Trubel herrschte, ist jetzt eher tote Hose angesagt. Trotz solider Performance springt der Funke also erstmal nicht über – schade!</p>
<p>Eigentlich sollten als nächstes <strong>BRACHMOND</strong> auftreten, doch mussten wegen Krankheit leider sehr spontan ihre Show absagen. Somit bekommen <strong>KULTASIIPI</strong> die Möglichkeit, eine etwas längere Setlist zu präsentieren. Gegen Ende dieser sind die Besucher dann etwas aktiver – vielleicht mussten sie auch erstmal aufwachen.</p>
<h2>Ein spontaner Ersatzgig</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38767" aria-describedby="caption-attachment-38767" style="width: 375px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38767" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38767" class="wp-caption-text">MYTHEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38768" aria-describedby="caption-attachment-38768" style="width: 421px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38768" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg" alt="" width="431" height="288" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38768" class="wp-caption-text">MEAD-AND-GREED-THEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Plötzlich wird mir ein Geheimnis zugeflüstert: Dank <strong>BRACHMOND</strong>s Absage gibt es nun ein Loch im Line-Up – und eine Ersatzband anzuschaffen wäre in so kurzer Zeit nicht wirklich möglich gewesen. <strong>Aber!</strong> Was, wenn die komplette Band schon hier ist? Passenderweise bestehen nämlich <strong>MYTHEMIA</strong> zum Großteil aus den Leuten, die dieses Festival organisiert haben. Und der Rest der Gruppe ist auch präsent! Vor allem ist schon wieder oben genannter <strong>MARC</strong> dabei, so dass er nun zum zweiten Mal, diesmal noch spontaner als beim ersten, den Bass auspacken und auftreten muss. Er nutzt den Moment der Stunde, um eine Ansage zu halten, in der die Band als <strong>MEAD-AND-GREED-THEMIA</strong> bezeichnet wird, und dann folgt ein ziemlich improvisiertes Set – <strong>mit Crewshirts als Bühnenoutfit</strong> und von <strong>BRACHMOND</strong> geliehenen Instrumenten.</p>
<p>Konkret bedeutet das Folgendes: Den Einstieg machen mit einem Duett der Geigenspieler und der Gitarrist (auf einer Akustikgitarre), daraufhin gibt es zwei irische Folk-Songs und dann ein paar fröhliche Eigenkompositionen mit der gesamten Band. Eine akustische Folkparty, die einerseits Riesenfreude verbreitet und andererseits auch eine willkommene Ruhepause für Ohren und Seele bietet. Das spontane Spektakel kommt so gut an, dass <strong>MYTHEMIA</strong> nicht von der Bühne gelassen werden, ohne nicht zwei Zugaben abgeliefert zu haben. Selber schuld, wenn man ins Publikum ruft: „Vielen Dank, wir sind die <strong>MYTHEMIA</strong>-Band! Wenn ihr Songwünsche habt, ruft sie einfach!“</p>
<h2>Der Schwarzwald ruft</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38769" aria-describedby="caption-attachment-38769" style="width: 507px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg" alt="" width="517" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38769" class="wp-caption-text">FINSTERFORST @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Massiven Sound zu massiver Mucke gibt’s dann mit dem ersten der beiden Hauptacts des Abends: <strong>FINSTERFORST</strong>. Die Lieder sind lang, die Lieder sind mächtig. Und trotz aller inhärenter Wucht ist der Sound überraschend klar – je nachdem, wo man steht. Schlamm läuft den Schwarzwäldern vom Gesicht, während sie, mal stampfig langsam, mal schnell und brutal, ihre etablierte Version von Pagan Metal zum Besten geben. Sobald am Schlagzeug Double-Bass oder Blast Beats übernehmen, wird vor der Bühne hart gemosht – die Energie scheint direkt in die Meute überzugehen. Die Ziehharmonikamelodien (wenn auch heute von Keyboard und Samples realisiert) kommen gut durch die fette Soundwand und sorge für chillig-atmosphärische Momente der Ruhe zwischendurch.</p>
<p>Es ist immer wieder <strong>eine Freude, diese Band live zu spüren</strong>. Der generelle, abendliche Bierpegel hilft der Situation natürlich. Ich hatte gehofft, die Band würde <em>„Zerfall“</em> spielen. Es wäre auch nur logisch gewesen, da es zum einen die Single-Auskopplung des letzten Albums ist, und da zum anderen sogar der Gastsänger der Studio-Aufnahme sich hier und heute im Publikum befindet. Dennoch kommt es nicht dazu – dafür gibt es dann mit „<em>Mach Dich Frei</em>“ einen anderen Refrain zum Mitgrölen.</p>
<h2>Ein neuer Wolf im Herzen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38770" aria-describedby="caption-attachment-38770" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38770" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> aus den Niederlanden sind es, die das diesjährige <strong>MEAD AND GREED</strong> zu Ende bringen dürfen. Auch sie haben einen <strong>neuen Sänger am Start</strong>, der heute sein erstes Konzert mit der Band performen darf. Fast läuft mir ein Tränchen aus dem linken Auge, als ich den Vorgänger <strong>LARS</strong> im Publikum erblicke, wie er den Newcomer mit beiden Daumen nach oben ausgestreckt anfeuert. Hach. Männerromantik. Hust, weiter geht’s. Für alle Nichtholländer gibt es den Song „<em>Wolf In My Heart</em>“, ansonsten verstehe ich wie immer kein Wort, finde es aber trotzdem schön. Bin da sicherlich nicht der Einzige. Insgesamt ist dies ein Headlinerkonzert wie es sein sollte: Energie auf der Bühne, Energie vor der Bühne, Energie in der Luft und Energie in den Waden der tanzenden Meute.</p>
<p>Die Stimmen des neuen Sängers und die seines alteingesessenen Kollegen funktionieren wundervoll zusammen und erzeugen gemeinsam glorreiche Harmonien. Das Highlight des Gigs ist wie immer für viele der lustige Coversong „<em>Vulgaris Magistralis</em>“ (ja, es ist ein Coversong! Wette, das wusstet ihr nicht! <strong>Ha!</strong>), der auch an diesem Abend ein zweitletztes Mal alle zum Abdancen bringt. Das letzte Mal folgt nach dem Konzert, als diejenigen, die noch nicht bereit sind, sich von der Security hinausfegen zu lassen, zum frohen Ringeltanz im Kreis ansetzen und dies auch erstaunlich lange durchziehen.</p>
<p>Vor der Tür angekommen jedoch bietet sich alles andere als ein <strong>harmonischer Sonnenuntergang</strong>, der mit seinen tiefroten Strahlen dem <strong>MEAD AND GREED 2021</strong> einen sanften, aber schönen Abschluss gäbe: Stattdessen ist es dunkel, scheißkalt, es regnet, und heftige Windböen blasen noch im selbigen Moment das gesamte Futterzelt über den Haufen, so dass Essen, Schüsseln, Soßenbehälter und Crewmitglieder durch die Gegend fliegen. Als wir uns vergewissert haben, dass dabei keiner zu Schaden gekommen ist und man das Zelt wieder befestigen konnte, schauen wir, dass wir schleunigst davonkommen.&nbsp;</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an Kim Koehn <a href="https://www.instagram.com/misskim_event/">@misskim_event</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Danke an Conny und Konrad für die Informantenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2020 – DER VORBERICHT</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 06:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was erwartet euch beim MEAD&#38;GREED diesjahr? Wir haben euch einen ausführlichen Vorbericht hingelatzt!<br />
Sehen wir uns dort?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2020-vorbericht/">MEAD &amp; GREED 2020 – DER VORBERICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende März ist es soweit – dann werden wieder die Schilde gehoben, die Äxte geschwungen und der <strong>Met wird in Strömen fließen!</strong> Kämmt schonmal euere Bärenfelle vor und fangt spätestens ab heute an, euere <strong>Bärte</strong> mächtig sprießen zu lassen (Mann oder Frau – es spielt keine Rolle), denn <strong>am 27. und 28.</strong> März geht die Pagan-Party in die nächste Runde. Das <strong>MEAD &amp; GREED FESTIVAL</strong> ist zurück&#8230;</p>
<h2>Und diesmal mit fetterem Lineup denn je!</h2>
<hr>
<p>Hier alles, was ihr wissen müsst:</p>
<p>Mit von der Partie sind in diesem Jahr (neben vielen bisher weniger bekannten Acts!) beachtliche Namen wie <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>BLACK</strong> <strong>MESSIAH</strong>, <strong>OBSCURITY</strong> und <strong>SKILTRON</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" aligncenter" src="https://i.ibb.co/SNvJjrd/83591490-1046960165690127-8419931011806134272-o-2.jpg" width="618" height="375"></p>
<p>Dank der großen Headliner und schon im letzten Jahr ausverkaufter Veranstaltung findet das Festival diesmal in einer <strong>weitaus größeren Halle</strong> statt: dem <a href="https://www.resonanzwerk.de/"><strong>RESONANZWERK OBERHAUSEN</strong></a>. Neben gewöhnlichem Festivalgesöff gibt es natürlich auch heuer wieder eine offizielle Partnerschaft mit <a href="https://www.beerenweine.eu/"><strong>BEERENWEINE</strong></a>, und das bedeutet: <strong>Met für alle!</strong> Für schnabulatorisches Wohlbefinden ist auch gesorgt; von Fleischfresser bis Veganer ist für jeden etwas dabei.</p>
<p>Für eine bequeme Anreise ist auch gesorgt: Es gibt <strong>genügend Parkplätze</strong>; öffentlich Reisende können sich der nahegelegenen <strong>Bushaltestelle &#8222;Zeche Oberhausen&#8220;</strong> bedienen.</p>
<p>Alle weiteren wichtigen <strong>Infos</strong>, <strong>Tickets</strong> <strong>und mehr</strong> gibt es auf der <a href="https://meadandgreed.de/"><strong>OFFIZIELLEN SEITE DES FESTIVALS</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Zum Abschluss erspare ich euch die Mühe und gebe euch noch einen <strong>Durchlauf des Lineups mitsamt Hörproben</strong>. Viel Spaß beim Reinhören!</p>
<hr>
<h2>Freitag:</h2>
<p><strong>Am Freitag </strong>geht es los mit den Folk/Power Metallern <strong>FABULA RASA</strong> aus Düsseldorf – sogar mitsamt frisch veröffentlichter erster EP!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Path" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/fUn4DypQHLs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es folgt ein Clash der Kulturen: <strong>AKANDO</strong> bringen euch nämlich Geschichten amerikanischer Urvölker nahe – das Medium ihrer Wahl: solider Melodic Death Metal.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AKANDO - Wakan Tanka Nici Un (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KLHVF7_aKiM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>THORONDIR</strong> sollten den meisten Fans der deutschen Viking- und Pagan-Metal-Szene ein Begriff sein, sind sie doch schon seit 13 Jahren dabei – und nun auch beim <strong>MEAD &amp; GREED 2020</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THORONDIR - BERSERKERWUT (OFFICIAL VIDEO) | TROLLZORN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/z_Ya-uUxevM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein klarer Ausnahmeakt des Festivals bilden <strong>SKILTRON</strong>, die aus dem fernen Argentinien anreisen und hochenergetischen Dudelsack-Folk-Metal mitbringen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Skiltron - Lion Rampant" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mePtPKMZY_0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu guter Letzt geben sich am ersten Abend dann <strong>OBSCURITY</strong> die Ehre – Träger des bergischen Hammers und einer der größten Namen der Szene!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Obscurity - Bergischer Hammer (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Zk5YVykKkQQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h2>Samstag:</h2>
<p>Den Samstag eröffnen <strong>CANTUS LEVITAS</strong> mit einer ordentlichen Portion Mittelalter-Folk-Metal und nehmen euch mit zu fernen Ufern:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cantus Levitas - Ferne Ufer (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s7WToWbECn0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus <strong>Madrid</strong> (!) fliegt extra für dieses Festival die Symphonic-Metal-Gruppe <strong>CRUSADE OF BARDS</strong> ein – und das bedeutet: Epische Abenteuerlust in Verbindung mit wohlklingendstem Frauengesang!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Crusade Of Bards - The Rise Of The Kraken (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BKgNLxGoRFE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es bleibt female-fronted: <strong>BRACHMOND</strong>, die abtrünnigen Spielleute aus Olching laden euch ein, mit ihnen im Aschenregen zu tanzen!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Brachmond - Ascheregen" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w8Q-dIdDBzA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Anschluss gibt’s dann <strong>finnische</strong> Mythen und Sagen – aber nicht aus Finnland, sondern <strong>aus Berlin</strong>, mit der Folk-Metal-Kapelle <strong>KULTASIIPI!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Metsänpalosanat" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lXR5Dc3b5xY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Setzt die Segel und auf in den Sturm! Für Seefahrts- und Tavernenfeeling sorgen dann die Folk-Metaller <strong>STORM SEEKER</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="STORM SEEKER - Drag O Below [OFFICIAL MUSIC VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VW2yff3su0U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>BLACK MESSIAH</strong> haben für dieses Konzert etwas ganz Besonderes angekündigt: Ein Oldschool-Special! Neben fröhlichen Fiedeleien darf sich also hier vor allem auf mittneunziger Symphonic Black Metal gefreut werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Black Messiah - Sceptre Of Black Knowledge" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Gno1rMUQQvo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Headliner des zweiten Abends und letzte Band des Festivals sind diesmal für euch die niederländischen Krieger von <strong>HEIDEVOLK </strong>&#8211; eine Vorstellung wird hier wohl kaum noch von Nöten sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Vulgaris Magistralis - Heidevolk" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/reOLeLX0Q9U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Man sieht sich vor Ort &#8211; also seid bereit, es wird episch!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2020-vorbericht/">MEAD &amp; GREED 2020 – DER VORBERICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2019 09:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind ja Freunde des Wortspiels und somit konnten wir uns das MEAD &#038; GREED FESTIVAL nicht entgehen lassen!<br />
Unser Mich war da und hat ein kleines persönliches Highlight fpr sich entdeckt - sicher nicht das letzte Mal!</p>
<p>Welche Bands genau es ihm angetan hat und welche Eindrücke sich in seine Musiker-Seele brannten - hier haben wir's für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angekommen!</strong> Nach über einer Stunde Stau auf der Autobahn und einer (wahrscheinlich gut gemeinten) Wegbeschreibung, mit der uns ein Fremder 30 Meter neben dem Festivalgelände erst einmal einen Kilometer in die falsche Richtung geschickt hat, sind wir <strong>tatsächlich endlich beim MEAD &amp; GREED 2019 angekommen</strong>. Wer konnte auch ahnen, dass der komische Grashügel mit Kamin die gesuchte Location ist? Und der Kamin in Wirklichkeit eine Rutschbahn, mit der man direkt vor dem Eingang des Festivals landet?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32779" aria-describedby="caption-attachment-32779" style="width: 698px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32779 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg" alt="" width="708" height="398" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32779" class="wp-caption-text">Willkommen beim <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong>!</figcaption></figure>
<h2>Schlachtrufe und Feensang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32787" aria-describedby="caption-attachment-32787" style="width: 439px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32787" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg" alt="" width="449" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32787" class="wp-caption-text">Nemoreus @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Diese unnötige Kombination verspätungsfördernder Geschehnisse hat leider zur Folge, dass meinen Augen und Ohren die Show von <strong>NEMOREUS</strong> fast vollständig verwehrt bleibt. <strong>Lediglich den letzten und den allerletzten Song bekomme ich noch mit</strong> – und gerade diese seien nicht sonderlich repräsentativ für den Stil der Band, so Sänger Fabian. Schade! Denn das wenige, das ich von dem österreichischen Folk Metal noch aufschnappen kann, gefällt mir sehr gut. Dass Metal mit Geige und Flöten gut funktionieren kann, brauche ich wohl keinem hier zu erklären; daneben benutzen<strong> NEMOREUS</strong> allerdings auch eine – Sekunde, ich muss das kurz googlen –<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rzGOy-46JfQ">irische Bouzouki</a>!</strong> Ein schönes Saiteninstrument, welches in einem energetischen Akustik-Zwischenspiel des letzten Songs noch einmal voll zur Geltung kommt.</p>
<p>Auch der Sound des Abends (handgemacht vom <strong>BLACK</strong>&#8211;<strong>MESSIAH</strong>-Mischer) weiß von erster Sekunde an zu überzeugen. Klar und nicht zu laut, jedoch drückend genug, um die Energie der vorgeführten Metallmusik vollends tragen zu können. Genau, wie es in einer solchen mittelkleinen Innenlocation sein sollte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32782" aria-describedby="caption-attachment-32782" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32782" class="wp-caption-text">Was ist das nur? @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als zweites treten <strong>BRISINGA</strong> auf die Bühne! Quasi als <strong>Kontrastprogramm zur ersten Band des Abends</strong> präsentieren die drei Mädels seichte Folk-Töne und bezaubernde Gesänge. Im Zentrum steht das zweitmagischste aller Instrumente (nach Death-Metal-Blast-Beat-Schlagzeug natürlich): Eine Harfe! Ihr wohlklingender Melodienfluss wird vom angenehm tiefen Sound eines Cellos getragen und steht im Wechselspiel mit diversen Flöten, Drehleier (Hurdi Gurdi!) <strong>und einem Instrument, welches ich mir natürlich nicht notiert habe,</strong> obwohl ich Sandra extra gefragt hatte wie es heißt. Gesungen wird in verschiedenen Sprachen; und die Abwechslung zwischen betörender Feenmusik und fröhlichen Tanzliedern sorgt für ein äußerst klatschbegeistertes Publikum. Sehr schön!</p>
<h2>Baumhirten und Eichenfässer</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32783" aria-describedby="caption-attachment-32783" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg" alt="" width="470" height="311" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32783" class="wp-caption-text">Baumbart @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Weiter geht es mit <strong>BAUMBART</strong>! Einer Band, die ich mir allein des Namen wegen schon längere Zeit gerne mal live ansehen wollte. Auf der Bühne befinden sich sechs Leute und ein Haufen Instrumente: Zwei akustische Gitarren, Geige, Tin Whistle, Cajon und mehr Percussion – dazu fünf besetzte Mikrofone. <strong>Kein Wunder, dass man den Bassisten auf eine kleine Nebenbühne verbannen musste.</strong> Hatte ich auch bei dem Bandnamen mit sehr tolkienesquen Themen und Musik gerechnet, so bringen BAUMBART in vielen ihrer Lieder eher ein Seefahrt- und Tavernen-Feeling an den Mann (was sich natürlich nicht gegenseitig ausschließt!). Neben dem perkussivem Gitarrenspaß <strong>glänzt die Truppe vor allem in Momenten mehrstimmiger Gesangsparts.</strong> Auch die neue Geigenspielerin scheint sich wohl zu fühlen wirkt keine Sekunde lang fehl am Platz.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32784" aria-describedby="caption-attachment-32784" style="width: 499px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg" alt="" width="509" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32784" class="wp-caption-text">Beim Kauf einer Möhre gibt&#8217;s das Album gratis dazu! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Neue Stunde, neue Band! Mit frischem Album im Gepäck betreten, in farblich angepasster Montur, die Prost-Rocker <strong>HAGGEFUGG</strong> die Stage. <strong>Als Vollblut-Spielleute wissen diese natürlich, wie man die Masse animiert</strong>, und genau dessen wird sich dann auch angenommen – mit Erfolg! Sowohl die Motivation als auch der generelle Pegel des Publikums haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Die catchy Melodien, der Doppel-Dudelsack-Angriff und die an <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und Konsorten erinnernden Feier-Vibes bringen die Zuschauer in Bewegung. <strong>HAGGEFUGG</strong> wissen geschickt die Energie eines modernen Rock-Ensembles mit der Melodik und Vitalität neo-mittelalterlicher Spielmannskunst zu verbinden, schmeißen hier und da ein paar Metalriffs mit in den musikalischen Topf, und in Kombination mit ausgedehntem Publikumskontakt ergibt sich somit <strong>das perfekte Rezept, um einen Konzertsaal wie diesen von vorne bis hinten mit tanzenden Menschen aufzufüllen.</strong></p>
<h2><strong>Industrial-Dudelsäcke?</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32785" aria-describedby="caption-attachment-32785" style="width: 467px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg" alt="" width="477" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32785" class="wp-caption-text">Der Mann der Stunde @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Abends gibt’s dann das ganze nochmal in &#8222;Erwachsen&#8220;. <strong>RAGNARÖEK</strong> bringen mehr harte Riffs und weniger Fröhlichkeit zum Einsatz, weniger Spaß und mehr Schweiß, <strong>mehr Kohle im Gesicht und weniger Einhörner im Bauch.</strong> Die Tanzparty ist vorbei, jetzt dudeln die wahren Männer. Und auch diese Formel zieht. Sogar ein halbnackter, beplauzter Henker (oder Schmied?) mit Stahlketten um den Hals ist mit von der Partie. Seine Aufgaben beinhalten auf der Bühne Waffen schmieden, Feuer spucken und grimmig ins Publikum gucken.</p>
<p>In Aussehen und Feeling der Band spürt man <strong>neben einigen Gothic-Vibes erster Stunde auch einen gewissen Industrial-Einfluss</strong>, der vor allem aus den stampfenden Beats herauszulesen ist. Trotz allem spricht auch hier nichts gegen Schnaps, Met und Bier – songthematisch sowie im echten Leben. Nach geschätzten zweieinhalb Stunden Set sind am Ende dann trotzdem nur noch die Menschen da, die entweder so richtig Bock auf die Mucke haben oder so richtig besoffen sind. Das macht zusammen so um die 30 Leute – <strong>irgendwann wird man halt auch müde.</strong></p>
<h2>Neuer Tag, neues Glück!</h2>
<p>Und so geht’s diesmal ohne Stau und irreführende Wegbeschreibung direkt zum Festival.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32786" aria-describedby="caption-attachment-32786" style="width: 448px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32786 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg" alt="" width="458" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32786" class="wp-caption-text">Helgrindur @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Den Opener-Slot haben heute <strong>HELGRINDUR</strong>! Gradliniger Pagan Metal mit viel Wucht und wenig Gnade. Das heißt: <strong>treibende Gitarrenleads, viel Double Bass und Blast Beats am Schlagzeug und geschriene Schlachtengesänge am Hauptmikrofon</strong> – genau mein Fall! Obwohl die Härte-Latte im Vergleich zu den gestrigen Bands deutlich höher liegt, gibt es auch hier wieder genug Möglichkeiten für anwesende Zuschauer, Teil des Geschehens zu sein. Neben mitgrölbaren (vor dem Lied mit dem Publikum eingeprobten) Refrains und Hau-Ruck-Chören kommt <strong>sogar ein eingebautes Trinkspiel</strong> zu so früher Stunde (mit großem Erfolg) zum Einsatz. Dem Gewinner wird feierlich ein Bandshirt überreicht. Fazit: Mitreißende Musik, viel Publikumseinbindung – perfekt, um erstmal so richtig wach zu werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32788" aria-describedby="caption-attachment-32788" style="width: 438px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32788" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg" alt="" width="448" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32788" class="wp-caption-text">So sieht das aus! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Unter dem Namen und dem Logo von <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> kann ich mir nicht so wirklich etwas vorstellen. Die Verwirrung bestätigt sich, als die Band bis auf der Bühne steht und ihr erstes Lied anstimmt. Selbst bezeichnen die Stuttgarter ihrem Stil als <strong>„Kammermusik-Core“</strong>. Dieses Konzept setzt sich zusammen aus 8 Musikern, darunter zwei E-Geigen und ein E-Cello. Das Ganze im Rahmen einer Mischung aus Rock und Metal. Gibt es auch im Pagan- und Folk-Metal-Bereich so einige Bands, die sich der Saitenästhetik von Streichinstrumenten bedienen, so findet man dennoch keine andere Gruppe, die musikalisch so wirklich mit <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> vergleichen ließe. Was sich bei <strong>experimentellerer Kunst</strong> aber leider oftmals nicht vermeiden lässt, ist, dass damit nicht jedermanns Geschmacksnerv getroffen wird. So ist die Halle nun ein bisschen weniger voll als zuvor, was den präsenten Zuhörern sowie der Band selbst aber nicht den Spaß an der Sache nimmt.</p>
<h2>Eichhörnchenmusik und Bettlerdresscode</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32789" aria-describedby="caption-attachment-32789" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32789" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32789" class="wp-caption-text">Definitiv tanzbar! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Dann folgt, worauf viele gewartet haben: Das Album-Release-Konzert der Folk-Metaller von <strong>TALES</strong> <strong>OF</strong> <strong>RATATÖSK</strong>! Der Raum ist jetzt bis hinten aufgefüllt. <strong>Einstimmige &#8222;Eichhörnchen!&#8220;-Rufe aus dem Publikum</strong> leiten die Show ein (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr">Kontext gefällig?</a>), und alsbald geht’s dann auch schon los. Was ich gestern bei <strong>NEMORIUS</strong> verpasste, kommt heute hier umso mehr zur Geltung: Fröhliche Tonfolgen auf Folk-Instrumenten kombinieren sich mit kraftvollem Pagan Metal – aber nicht, ohne gelegentlich in finsterere Gefilde abzugleiten. Die Vocals wechseln zwischen clean gesungenen Melodien (aus männlicher und weiblicher Kehle) und äußerst infernalischem Geschreie (<strong>klingt so ein wütendes Eichhörnchen?</strong>). Viel musikalische Abwechslung, Tempowechsel und eine ordentliche Portion Tanzbarkeit sorgen für eine Party von beachtlichem Ausmaß. Am besten funktionieren dabei solche <strong>Parts, in denen Dudelsack und Geige sich ein intensives, harmonisches Zusammenspiel geben</strong>. Polonesen, Moshpits und mindestens zwei gebrochene Drumsticks zeugen von einem gelungenen Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32790" aria-describedby="caption-attachment-32790" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32790" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg" alt="" width="450" height="298" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32790" class="wp-caption-text">Fröhliche Lieder @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Nach dieser schweißtreibenden Fete wird’s dann wieder etwas gemütlicher. Die <strong>HABENICHTSE</strong> machen lustige Mittelalter-Straßenrand-Musik mit viel Akustikgitarre, Ziehharmonika und Getrommel. Passend dazu ist das <strong>Bettler-Image der Band:</strong> die Mitglieder sind gekleidet in zerfetzte Lumpen und zerrissene Kopfbedeckungen und haben viel Schmutz im Gesicht. Man sieht lachende Gesichter so weit das Auge (oder die Konzerthalle) reicht, während <strong>zusammen ein humorvolles Lied nach dem anderen angestimmt</strong> wird. Wein und Met fließen in Strömen, und die Menschen hinter dem Beerenweine-Stand ist hocherfreut! Nur die ganz harten Metaler fühlen sich von der Musik scheinbar weniger angesprochen und trinken lieber draußen in der Sonne. Wer nicht will, der hat schon!</p>
<h2>Zwei Arten von Pagan Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32791" aria-describedby="caption-attachment-32791" style="width: 445px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg" alt="" width="455" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32791" class="wp-caption-text">Action! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Letztere stehen aber gleich wieder vor der Bühne, als die Zeit für den Auftritt von <strong>VANAHEIM</strong> gekommen ist. Die Jungs aus den Niederlanden spielen nach alter <strong>ENSIFERUM-</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Manier energetischen Pagan-/Folk-Metal mit einer Prise Power-Metal-Drive. Was soviel bedeutet, wie: Die Jungs treiben das <strong>Konzept von epischem, schnellem und nicht zuletzt äußerst melodienträchtigem Pagan Metal</strong> auf die Spitze. Neben den Screams des Lead-Sängers finden sich an den richtigen Stellen auch wunderbar ausgeführte, dreikehlige Pagan-Chor-Gesangsparts in den Liedern wieder – großartig! Dabei wirken die<strong> Lieder des kommenden Albums noch ein Stück epischer als die älteren Werke.</strong> Wenn ihr also auf solche Musik steht, solltet ihr auf jeden Fall die Ohren steif halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32793" aria-describedby="caption-attachment-32793" style="width: 443px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg" alt="" width="453" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32793" class="wp-caption-text">Gernotshagen @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Und so sind wir auch schon beim Headliner des zweiten und letzten Abends angelangt: <strong>GERNOTSHAGEN!</strong> Eine Band, die ich <strong>bisher nur aus Legenden</strong> kannte (und von dem einen Album, das ich mir vor Sage und Schreibe 12 Jahren mal gekauft habe). Gegründet im Jahr 1999 haben wir es hier mit einer Gruppe zu tun, die schon fast zu den Altehrwürdigen der Pagan-Metal-Branche gezählt werden kann. Atmosphärisch, würdevoll und erfahren – und ganz ohne lustige Sauf- und Tanzmusik – so legen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> <strong>eine weitaus traditionellere Herangehensweise an diese Kunstsparte</strong> an den Tag. Und den Zuschauern gefällt das! Es wird geheadbangt und mitgemacht, bis der Abend dann irgendwann doch sein Ende findet, alle ihren letzten Met austrinken und schlafen gehen.</p>
<h2>Hui! Was für ein Festival!</h2>
<p>So spontan es sich auch ergeben hat, dass ich dieses Jahr dort gelandet bin, so sicher bin ich mir auch, nächstes Jahr bei Möglichkeit wiederzukehren! Nicht nur gab es <strong>perfekten Sound</strong>, ein <strong>begeistertes Publikum</strong> und eine super <strong>sympathische Location</strong> – auch herrschte zwischen den verschiedenen Konzerten viel Abwechslung, so dass nie ein Funken Repetition aufkam und für jeden etwas dabei war. Und das alles, ohne den thematischen Rahmen der Veranstaltung zu sprengen! <strong>Jede der Bands ist auf ihre eigene Art ein Teil der musikalischen Folk-, Pagan- oder Mittelalterschiene</strong>, und somit ergab sich trotz der Unterschiede ein stimmiges Gesamtfestival.</p>
<p>Was mich am meisten freut, ist, dass dieses Festival gerade<strong> für junge und bisher weniger bekannte Bands dieser Genres ein Medium</strong> bietet, mit gleichgesinnten Acts aufzutreten und vor einem genrebegeistertem Publikum zu spielen. Das macht dieses kleine, nette Festival <em>noch</em> etwas sympathischer. An alle Freunde von Dudelei und Fiedelmusik, von Heidengesängen, Schlachtenliedern und Methallenparties – <strong>ich kann euch das MEAD &amp; GREED nur empfehlen!</strong></p>
<h2>Kurzgesagt:</h2>
<p>Das <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong> war eine tolle Erfahrung, und ich wünsche diesem Festival noch viel Glück für die Zukunft und einen langen Bestand! Weiter so!&nbsp;</p>
<p>Zu guter Letzt wünsche ich noch viel Spaß noch mit dem <strong>offiziellen Aftermovie:</strong></p>
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<blockquote cite="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/"></a></p>
<p>Das war das Mead &amp; Greed Festival 2019!Welche Bands haben euch am Besten gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare und gewinnt bis zum 18. April ein Festivalshirt ;)Das Gewinnspiel hat nichts mit Facebook zu tun, unter den Kommentaren wird am Stichtag zufällig jemand ausgelost.</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/">Mead &amp; Greed Festival</a> am Donnerstag, 11. April 2019</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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