<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Großbritanien Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/grossbritanien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/grossbritanien/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Oct 2017 06:54:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Großbritanien Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/grossbritanien/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Interview mit UNCLE ACID &#8211; Konzentriert euch auf die Show!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Black Sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Roadburn]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Uncle Acid & The Deadbeats]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=22159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kevin R. Starrs &#8211; ein Name, der wohl nur den eingefleischtesten unter uns in Begriff sein wird. Viel hellhöriger werdet ihr sicher, wenn ihr sein Pseudonym hört. Kevin hört viel lieber auf Uncle Acid. Mit seiner Band UNCLE ACID &#38; THE DEADBEATS ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show/">Interview mit UNCLE ACID &#8211; Konzentriert euch auf die Show!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kevin R. Starrs</strong> &#8211; ein Name, der wohl nur den eingefleischtesten unter uns in Begriff sein wird. Viel hellhöriger werdet ihr sicher, wenn ihr sein Pseudonym hört. <strong>Kevin</strong> hört viel lieber auf <strong>Uncle Acid</strong>. Mit seiner Band <strong>UNCLE ACID &amp; THE DEADBEATS</strong> hat er in den letzten Jahren einen sagenhaften Aufstieg hingelegt. Bereits 4 Jahre nach der Bandgründung tourten sie mit keinen geringeren als <strong>BLACK SABBATH</strong>. Da würde sich doch jede kleine Band die Finger lecken! Mir wurde die Ehre zuteil, ihm auf den Zahn zu fühlen und über Zukunftspläne, Wiederveröffentlichungen und Bühnenshows zu plaudern.</p>
<h3 style="text-align: center;">Das Interview</h3>
<p><strong><em>S</em>: Hey Kevin, schön dass ich die Möglichkeit bekomme, ein paar Worte mit dir zu wechseln! Wie kommt es, dass diesen Oktober &#8222;Vol. 1“ plötzlich wiederveröffentlicht wird? Steckt ihr in einem kreativem Loch, dass ihr eure erste Veröffentlichung neu rausbringt? Mich als Plattensammler erfreut das natürlich sehr, dass ich dieses Stück Bandgeschichte dann auch mein Eigen nennen darf!</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es wird wieder veröffentlicht, damit wir keine Fragen mehr wie: &#8222;Wann kommt &#8222;Vol. 1&#8220; raus?“ mehr beantworten müssen. Ich wurde in den letzten sieben Jahren in jedem Interview danach gefragt! Die Leute wollen es. Es ist mehr als eine einfache Wiederveröffentlichung, da es nie richtig auf CD oder Vinyl veröffentlicht wurde. Ich habe 2010 dreißig Kopien davon auf zu Hause gebrannten CD-ROMs verkauft, aber es war überhaupt nicht abgemischt oder nachgearbeitet und so waren alle Spuren durcheinander, was es schwierig machte, die Platte komplett durchzuhören. Es fühlte sich immer ein wenig wie Verschwendung an, da eigentlich eine Menge toller Songs drauf sind. Die Fans wollen das Album und verdienen es, dieses ordentlich gemischt und nachproduziert zu hören, also haben wir das getan. Ich hatte keine Zeit, mich darauf zu konzentrieren durch all das Touren und Schreiben, aber ich konnte es einfach nicht länger hinausschieben. Ich wollte dieses Jahr nicht wieder touren, also war das die perfekte Zeit, um stattdessen daran zu arbeiten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22160" aria-describedby="caption-attachment-22160" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22160" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg" alt="" width="700" height="685" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1-300x294.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22160" class="wp-caption-text">Erscheint am 13.10. neu: &#8222;Vol. 1&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong><em>S</em>: Das Release eures letzten Albums &#8222;The Night Creeper“ liegt jetzt auch schon wieder 2 Jahre zurück. Seid ihr grad dabei neue Musik zu schreiben?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ja. In der Zeit sind wir zweimal durch Europa, zweimal durch Nordamerika, Australien und Russland getourt, haben zwei Jahre am Stück die Sommerfestivals mitgenommen und dann habe ich &#8222;Vol. 1&#8220; neu abgemischt und das Artwork und Layout dafür gemacht und nun schreibe ich neue Musik. Es waren also ein paar arbeitsreiche Jahre!</p>
<p><strong><em>S</em>: &#8222;The Night Creeper“ war euer bisher abwechslungsreichstes Album. Was können wir von zukünftigen Alben erwarten?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Nichts wird jemals so weit im voraus geplant und ich schreibe immer Musik, also müssen wir nur warten und sehen, wie es sich entwickelt. Im Moment könnte es in verschiedene Richtungen gehen, aber es wird auf jeden Fall anders sein als das letzte Album, das ist sicher.</p>
<h4>Über Hexen, Horror, Pop</h4>
<p><strong><em>S</em>: Wie stark unterscheidet sich die Musik, die ihr privat hört, von der Musik, die ihr schreibt? Womit seid ihr aufgewachsen?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ich bin mit Classic Rock, 60er-Pop und altem Metal aufgewachsen, aber ich höre immer noch alle möglichen Musikstile. Vielleicht ist das Zeug, was ich heutzutage so höre, nicht mehr so heavy, aber ich denke, dass eine Menge Leute, die in härteren Bands spielen, dazu tendieren. Ich denke, wenn man als Zuhörer einen vielfältigen Geschmack in der Musik hat, dann kann man eine Menge Einflüsse in der Musik heraushören. Manchmal tendieren die Leute die uns reviewen dazu, sehr genrespezifisch zu sein und deshalb die kleinen Dinge nicht zu bemerken. Mir sagte einmal ein Journalist, dass er keinen Einfluss von 60er-Jahre Girlgroups auf unserem letzten Album hören konnte, als ob ich damit lügen würde! Wir hatten wirklich ein Mädel (<strong>Chantel Brown</strong>), welches auf zwei Songs den Spector-Begleitgesang sang, aber das hat er einfach nicht gecheckt. Das Problem war, dass er sich solche Musik nicht anhörte, weshalb er keinen Anhaltspunkt hatte, etwas anderes zu bemerken als Metal. Andererseits hat es <strong>Liam Watson</strong>, der das Album aufgenommen hat, sofort bemerkt. Er liebte es und konnte meine Idee genau nachvollziehen. Also denke ich, dass man ziemlich viel verpasst, wenn man engstirnig ist, was die Musik angeht.</p>
<p><strong><em>S: </em>Eure Harmonien sind zum Teil schon ziemlich poppig. Ist es euer Ziel, mit euren teils schaurigen Texten etwas Blut und Verderben in die sonst so blütenreine Popwelt zu bringen?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ja, ich liebe Gruppen, die harmonische Musik schreiben und deshalb mochte ich immer die Idee, Harmonien über fuzzy Riffs zu legen. Das wird nicht wirklich oft gemacht. Wenn du eine wirklich melodische Gesangslinie hast, du aber in den Liedtexten eine entsetzliche Geschichte erzählst, kann das eine ziemlich beunruhigende Wirkung haben.</p>
<p><strong><em>S</em>: Behandeln eure Texte ausschließlich fiktive Geschichten oder auch wahre Begebenheiten? Erzähl mir doch mal, wie ihr von eurer Heimat und deren Geschichte beeinflusst werdet.</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>In der Regel ist unser Schreiben von echten Begebenheiten beeinflusst, welche ich in eine fiktive Geschichte einbaue. &#8222;Blood Lust&#8220; ist z.B. leicht angelehnt an <strong>Matthew Hopkins</strong>, den Hexenfinder. Er ritt vor Jahrhunderten in der Nähe der Felder, an denen ich lebte, vorbei. Das lokale Museum hatte, während ich das Album schrieb, original unterschriebene Anlagenbücher und Dokumente von Hexenprozessen ausgestellt, was einige meiner Ideen inspirierte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22168" aria-describedby="caption-attachment-22168" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22168" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22168" class="wp-caption-text">Ganz im Zeichen der Dunkelheit!</figcaption></figure>
<h4>Sabbath und Dunkelheit</h4>
<p><strong><em>S: </em>Bereits 4 Jahre nach eurer Gründung hattet ihr das große Glück, mit BLACK SABBATH auf Tour gehen zu dürfen. Wie kam es zu der Tour und würdet ihr diese Tour als euren großen Durchbruch bezeichnen? Habt ihr nach der Tour noch weiter Kontakt mit den&nbsp;BLACK SABBATH-Jungs?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Unser Agent schrieb ihnen, dass wir verfügbar wären, sendete ihnen unsere Alben und sie zogen uns allen anderen vor. <strong>Geezer</strong> sagte uns, dass es nett war, mit einer Band zu touren, die man sich wirklich anhören kann, das war toll! Ich denke, das war ein großer Durchbruch für uns, da wir Leuten vorgesetzt wurden, die sich uns sonst nie angehört hätten.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Es macht mir nichts aus, in den Hintergrund gedrängt zu werden, aber es macht mir etwas aus, wenn Leute nicht komplett bei der Show dabei sind.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Eure Konzerte sind immer ein Erlebnis. Gerade die Visuals reißen mich immer wieder mit. Ist es nicht ein riesiger Berg Arbeit, diese auf den einzelnen Song anzupassen? Habt ihr keine Angst, dass ihr als Musiker dadurch komplett in den Hintergrund gestellt werdet? Ich ertappe mich nämlich immer wieder dabei, wie ich in den Videosequenzen versinke.</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es macht mir nichts aus, in den Hintergrund gedrängt zu werden, aber es macht mir etwas aus, wenn Leute nicht komplett bei der Show dabei sind. Manche Leute kommen zu Auftritten und wollen lediglich dauerhafte Ablenkung, weshalb ich die Videos rausgenommen und minimale Beleuchtung verwendet habe, sodass wir fast im Dunkeln spielen. Das ermutigt die Zuhörerschaft manchmal durchzudrehen, was für uns toll ist, da wir uns daran bereichern können und es für eine bessere Show sorgt. Während unserer letzten Tour haben wir vor Backsteinmauern, Straßenlicht und Mülltonnen gespielt, um an das Konzept von &#8222;The Night Creeper&#8220; anzuknüpfen. Dennoch werden wir wieder auf die Video-Idee zurückkommen, da die Menschen offensichtlich verrückt danach sind, alles auf einem Bildschirm zu sehen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Woher habt ihr die Videos? Sind alle Sequenzen aus Filmen oder beinhalten sie auch selbstgedrehtes Material?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es ist eine Kombination aus Filmen, Archivmaterial und einigem, was ich selbst gefilmt habe.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie muss ich mir euer Songwriting vorstellen? Hockt ihr zusammen im Proberaum und seht euch Horrorfilme an und denkt euch dann: „Das ist es, darüber schreiben wir ein Album!“ oder geistern all diese obskuren Gedanken in deinem Kopf herum?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ich spiele einfach ein bisschen allein auf meiner Gitarre und sehe, ob irgendwas passiert. So läuft es immer. Manchmal hilft es, einen Film zu sehen, aber ich setze mich nie hin und sage: &#8222;Ok, Zeit, ein paar Lieder zu schreiben.“All die Musik und Melodien sind unterbewusst &#8230;. es ist lediglich das Schreiben der Texte, was etwas Geschick benötigt. Wenn ich einmal ein paar Ideen habe, fange ich an, über Themen nachzudenken die passen könnten und dann denke ich mir Texte auf Basis dieser aus.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich danke dir vielmals für deine Ehrlichkeit und hoffe, dass ich euch bald wieder auf deutschen Bühnen sehen darf. Du hast das letzte Wort!</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ein großes Dankeschön an all unsere Fans in Deutschland für ihre Unterstützung und wir hoffen, euch alle nächstes Jahr zu sehen! Danke!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wer mir das Ablenkungsmanöver der Videosequenzen bei Konzerten von <strong>UNCLE ACID </strong>nicht abkauft, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt (oder geht einfach zu einem Konzert!):</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/HjaJQ_RbliI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/uncleacid/" target="_blank" rel="noopener">UNCLE ACID auf Facebook</a><br />
<a href="https://www.uncleacidband.com/" target="_blank" rel="noopener">UNCLE ACID Website</a><br />
</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show/">Interview mit UNCLE ACID &#8211; Konzentriert euch auf die Show!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/interview-mit-uncle-acid-konzentriert-euch-auf-die-show/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</title>
		<link>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aus-den-tiefen-19-frontierer</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Car Bomb]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ion Dissonance]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Missouri]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Chariot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=10725</guid>

					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/">Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Das Wetter macht dich mürbe? Du kommst nich ausm Bett und brauchst was, was dir mal wieder so richtig inne Schnauze haut?<br />
Dann kann es sein, dass du hier fündig wirst.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10730" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg" alt="FRONTIERER" width="960" height="549" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-300x172.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-750x429.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>FRONTIERER</strong> handelt es sich um eine Mathcore Band, deren Mitglieder aus Edinburgh und Missouri stammen. Chefdenker, Songwriter und Gitarrist <strong>Pedram Valiani</strong> (<strong>SECTIONED</strong>) ist für quasi alle Instrumente verantwortlich, während <strong>Chad</strong> Kopper den Gesang übernimmt. Beide lernten sich vor Jahren noch über myspace kennen und beschlossen, trotz der Distanz, eine Band zu gründen. So wurden im Jahre 2011 <strong>FRONTIERER</strong> geboren und gehören mittlerweile zu einer der gefeiertsten Bands Großbritanniens.</p>
<p>Obwohl die Band bereits eine EP und ein Album veröffentlicht hat, standen die Musiker dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam in einem Raum – und auf der Bühne. Ihren Debütauftritt hatten <strong>FRONTIERER</strong> – die live durch Musiker von <strong>SECTIONED</strong> zum Quintett heranwachsen – auf dem diesjährigen UK TechFest. Den ersten Auftritt auf dem europäischen Festland wird die Band im Februar nächsten Jahres auf dem <a href="https://www.facebook.com/events/150056162118267/" target="_blank">Complexity Fest</a> in Haarlem bestreiten.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sC24bY4KBGM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt ist die Band somit alles andere als überpräsent, wenn es um Liveauftritte geht, was neben der räumlichen Distanz der Mitglieder auch daran liegt, dass <strong>FRONTIERER</strong> ohne Plattenfirma arbeiten. Trotzdem ist das <strong>Rolling Stone Magazin</strong>, ganz ohne P.R. Arbeit seitens der Band, auf das Projekt aufmerksam geworden und pries sie Anfang des Jahres als eine von „10 Künstler, die man unbedingt kennen muss“. Und das kann und muss ich definitiv unterstreichen!</p>
<p>Dabei ist die Musik von <strong>FRONTIERER</strong> alles andere als einfach zu verdauen. Was hier an Extreme aufgefahren wird ist für mich total überwältigend und mit wenig anderem zu vergleichen, was ich momentan kenne. Denn am ehesten erinnert mich diese unverbrauchte und hemmungslose Härte an Mathcore Bands der frühen 2000er. Müsste ich Referenzbands nennen, so würde ich <strong>FRONTIERER</strong> in der Schnittmenge von <strong>CAR BOMB</strong>, <strong>ION DISSONANCE</strong> und (die leider schon von uns gegangenen) <strong>THE CHARIOT</strong> verorten.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=542030000/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3830632074/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://frontierer.bandcamp.com/album/orange-mathematics&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Orange Mathematics by Frontierer&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Es wird technischer Metal auf allerhöchstem Niveau geboten, der zu keiner Sekunde erahnen lässt, aus welcher Richtung die nächste Gewaltkaskade über dich hereinbrechen wird. Als wären die Gitarren und das Schlagzeug nicht schon brutal genug, werden auch noch Gitarreneffekte dazu verwandt, einige Schippen Noise obendrauf zu schichten. Der Zuckerguss für die gebrochenen Zähne sozusagen. Die Vokalleistung von Sänger <strong>Chad Kopper</strong> ist dabei zwar nicht unfassbar abwechslungsreich, allerdings arbeitet der Amerikaner hervorragend mit den komplexen Rhythmen, die der Rest der Band vorgibt und erweitert die extreme Kakophonie, die sich hier ergibt, nur um eine weitere Facette, die mir unerwartete Mengen von Glückshormonen durch den Körper schießen lässt.</p>
<p>Als wäre ein Masochist von einem ICE überrollt worden, lassen <strong>FRONTIERER</strong> mich nach dem Hören ihres Albums jedes Mal zuckend vor Glück, erschöpft und etwas orientierungslos zurück. Ich hab lange keine Band gehört, die so extrem, so komplex, so abartig und finster und gleichzeitig so hörbar und geil war.</p>
<p>Die physischen Exemplare ihres Debütalbums „Orange Mathematics“ sind leider alle vergriffen. Allerdings sind sowohl Album, als auch EP als „Name-your-price“-Download auf <a href="https://frontierer.bandcamp.com/">Bandcamp</a> erhältlich. Greift zu! Diese Band ist phänomenal!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frontiererband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://frontierer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/">Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein finsterer Blick ins Jenseits. WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2016 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Manchester]]></category>
		<category><![CDATA[MGLA]]></category>
		<category><![CDATA[The Dark Hereafter]]></category>
		<category><![CDATA[Ulver]]></category>
		<category><![CDATA[Winterfylleth]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9920</guid>

					<description><![CDATA[<p>WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016 Dauer: 40:33 Min. Label: Candlelight Records Bereits mit ihrem ersten Album „The Ghost Of Heritage“ konnte mich der Vierer aus dem Vereinten Königreich begeistern, deren Ruf seit 2007 von den britischen Inseln hallt. Seit fast ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/">Ein finsterer Blick ins Jenseits. WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WINTERFYLLETH</strong> &#8211; The Dark Hereafter<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016<br />
Dauer: 40:33 Min.<br />
Label: Candlelight Records</p>
<p>Bereits mit ihrem ersten Album „The Ghost Of Heritage“ konnte mich der Vierer aus dem Vereinten Königreich begeistern, deren Ruf seit 2007 von den britischen Inseln hallt. Seit fast zehn Jahren spielen <strong>WINTERFYLLETH</strong> knarzigen, melodischen (nicht melodic!) Black Metal, der ohne Schnörkel und Kompromisse auskommt.<br />
Mittlerweile haben sie ihr fünftes Album innerhalb von nur neun Jahren veröffentlicht!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9923" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533.jpg" alt="WINTERFYLLETH" width="1440" height="1440" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533.jpg 1440w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-dark-hereafter-9533-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Platte beginnt mit dem Titeltrack und in gewohnter <strong>WINTERFYLLETH</strong>-Manier. Melodisch sägende Gitarren dominieren das Stück und werden über weite Strecken von einem Blastbeat begleitet, während <strong>Chris Naughton</strong>s angenehm krächzender Gesang das Ganze komplettiert. Was wie das kleine Einmaleins des Black Metals klingt, ist jedoch deutlich schöner, als man bei dieser simplen Beschreibung denken mag. Denn seitdem ich sie kenne, gab es eine Sache, die die Briten für mich aus dem Gros ihrer Mitstreiter hervorstechen ließen: Erhabenheit.</p>
<p>Eine gewisse Epik wohnte den Songs schon immer inne, und das ganz ohne den permanenten Einsatz von Keyboards, Synthies, orchestralen Klängen oder Power Metal-Gesang. Nur gelegentliche Männerchöre brachen seit jeher aus dem bekannten Black Metal-Schema aus. Und erneut finden sich diese am Ende des großartigen zweiten Songs <em>„Pariah&#8217;s Path“</em>. Manch einer könnte den Song bereits kennen, da er im Jahre 2014, als Bonustrack des Albums „The Divination Of Antiquity“, veröffentlicht wurde. Das neunminütige Stück wirkt jedoch alles andere als altbacken und neu aufgewärmt. Wunderschön schichtet sich Gitarrenmelodie über Gitarrenmelodie, untermauert der Bass die flirrenden Linien und treibt das mit hervorragendem Sound versehene Schlagzeug den Song nach vorn. Einzig die Becken könnten im Gesamtmix noch etwas präsenter sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/LmMdB3Q7Hkg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <em>„Ensigns Of Victory“</em> stellt einen klassischen <strong>WINTERFYLLETH</strong>-Song dar, der mit allen bekannten Zutaten versehen ist. Wie immer wird trotz des treibenden Tempos die Stimmung nicht vernachlässigt und so wirkt Song Nummer drei von fünf auf mich noch melancholischer, als die bisher gehörten und weckt Fernsucht nach Wäldern, Nebel, Anmut und Natur.</p>
<p>Es folgt das wohl außergewöhnlichste Stück des Albums. <em>„Green Cathedral“</em> ist mit über 13 Minuten nicht nur der längste Song, den die Band jemals geschrieben hat, sondern auch der wohl ruhigste. Sphärische Keyboardflächen leiten das Lied ein und lassen mich an Norwegen in den 90ern denken. Doch wenig später kommen mehr und mehr Gitarren hinzu, und bilden bis zu dem den Ausklang begleitenden Monolog eine Stimmung, die so auch von amerikanischen Post Black Metal-Bands stammen könnte. Über die gesamte Spielzeit erklingt nicht ein einziger Blastbeat, was der Atmosphäre nur noch mehr Raum lässt und <strong>WINTERFYLLETH</strong> überraschend gut zu Gesicht steht! Gerne mehr davon!</p>
<p>Nach diesem Giganten von einem Song fällt <em>„Led Astray In The Forest Dark“</em> als letztes Stück des Albums leider für mich hinten runter und das obwohl es sich um ein Cover des <strong>ULVER</strong>-Songs <em>„I Troldskog Faren Vild“</em> („Bergtatt“, 1995) handelt. Objektiv betrachtet wird hier nichts wirklich falsch gemacht, außer der Übersetzung ins Englische aber auch nichts neu.  Zudem trifft auch der durchgehende chorale Gesang nur bedingt meinen Nerv. Die Tatsache, dass das Lied nach sieben Minuten ausklingt, lässt das Album für mich zudem viel zu abrupt enden. Was ist los? Wo ist der Rest? Wir sind doch gerade einmal in Fahrt?! Hatten CDs schon immer keine B-Seite?</p>
<p>Wenn ich über den Wermutstropfen des raschen und unvermittelten Endes hinwegsehe, bleiben auf „The Dark Hereafter“ vier von fünf Songs, die gut bis sehr gut sind!<br />
<strong>WINTERFYLLETH</strong> zeigen in hoher Qualität das, was sie am besten können, scheuen sich zu meiner Freude jedoch auch nicht vor Experimenten und Ausbrüchen, die überwiegend gut gelingen.</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Winterfylleth/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/">Ein finsterer Blick ins Jenseits. WINTERFYLLETH &#8211; The Dark Hereafter</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-02 06:30:42 by W3 Total Cache
-->